Elektro-Zapfpunkte unter 50 Cent in Deuschland, Schweiz und Österreich.

Da ich noch Äpfel im Kühlschrank hatte, habe ich nach einem „gesunden“ Rezept für Apfelkuchen gesucht. Ein Schichtapfelkuchen mit Haferflocken schien mir passend. Zucker habe ich durch etwas Honig ersetzt, Butter durch Kokosöl.
Zutaten:
3 Eier (M)
3 EL Honig
150gr gemahlene Haferflocken (im Bulletmixer)
1 Beutel Backpulver
120ml Milch (oder Sojamilch)
80g Kokosöl
3 Äpfel
Etwas Zimt
Äpfel schälen, entkernen und in dünne Scheiben schneiden. In eine Schüssel geben und mit Zimt bestreuen.

In einer zweiten Schüssel den Teig mit einem Handmixer anrühren.
Den Teig über die Apfelscheiben geben und vermengen.
In eine Küchenform Backpapier geben (anfeuchten, zerknüllen, auslegen) und den Apfelteig einfüllen.

Bei 180 Grad im Backofen 60 Minuten backen.
Ich hab den Kuchen danach aus der Form gestürzt und nochmal 10 Minuten gebacken. Dann ist er rundherum schön knusprig.
Mit einem Holzspiess überprüfen, ob der Teig durchgebacken ist. Kein Teig darf am Holzspiess hängen bleiben.
Abkühlen lassen. Geniessen. Morgen.
Das Foto unten zeigt offenbar Melania und Donald im Jahr 1998. Melania weiß es. Alex Acosta weiß es. Die Opfer wissen es. Die Polizei von Palm Beach weiß es. Das FBI weiß es. Sie alle wissen es.

HIER IST EINE ZEITLINIE:
1998 – Donald und Melania werden von Paolo Zampolli (der eine Mailänder Modelagentur leitete, heute für Trump arbeitet und dies auch in seiner vorherigen Regierung tat) im Kit Kat Club in New York einander vorgestellt, wo auch Jeffrey Epstein anwesend ist.
2002 – Trump sagt, Epstein sei „lustig“ und „ein toller Kerl“.
Januar 2005 – Donald und Melania heiraten. Zampolli und Epstein sind anwesend.
März 2005 – Die Polizei von Palm Beach leitet Ermittlungen wegen des sexuellen Missbrauchs junger Mädchen durch Epstein ein. Sie fand heraus, dass der Missbrauch bereits 2002 stattfand.
September 2005 – Trump und Billy Bush waren im Bus auf dem Weg zu Dreharbeiten für eine Folge von Access Hollywood. In dem Video beschrieb Trump seinen Versuch, eine verheiratete Frau zu verführen, und deutete an, dass er möglicherweise eine Frau küssen würde, die er und Bush bald treffen würden. Er fügte hinzu: „Ich warte nicht einmal. Und wenn du ein Star bist, lassen sie dich gewähren. Du kannst alles tun. … Pack sie an die Muschi. Du kannst alles tun.“
Juli 2006 – Die Grand Jury des Palm Beach County klagt Epstein wegen Anstiftung zur Prostitution an. Die Polizei von Palm Beach verweist den Fall an das FBI, da die örtliche Anklage nicht „das gesamte Verhalten Epsteins“ widerspiegelt.
Juli 2006 – Trump bittet Stormy Daniels zum Essen. Sie wollte die Einladung nicht annehmen, aber ihr Publizist ermutigte sie dazu. Melania Trump war nicht beim Turnier und hatte gerade entbunden.
Mai 2007 – 60 weitere Anklagepunkte gegen Epstein.
Juli 2007 – Epsteins USAG-Staatsanwalt war Alex Acosta, der später Trumps Arbeitsminister wurde. Er bot an, die Ermittlungen gegen Epstein einzustellen, wenn er sich in zwei lokalen Anklagepunkten schuldig bekenne, sich als Sexualstraftäter registrieren lasse und eine Gefängnisstrafe akzeptiere – die letztlich eher einem Resort mit Arbeitsrechten außerhalb des Campus gleichkommt – UND eine Vereinbarung über die Nichtverfolgung. Der sexuelle Missbrauch von Mädchen geht weiter.
2010 – Epstein einigt sich in mehreren Zivilklagen seiner Opfer.
2016 – Melania benötigte eine „Abkühlungsphase“, nachdem sie durch Medienberichte von den verschiedenen Skandalen des Präsidenten erfahren hatte – darunter Stormy Daniels, das „Access Hollywood“-Video und Playboy-Playmate Karen McDougal.
Und sie nutzte angeblich die Zeit der Trennung, um bessere Ehevertragsbedingungen auszuhandeln, insbesondere im Hinblick auf ihren Sohn Barron und die Sicherung seines finanziellen Erbes als Teil des „Trump-Imperiums“.
Mai 2017 – Maxwell einigt sich in der Klage von Giuffre, der Epstein wiederholt ausgewichen war.
Trumps Äußerungen erfolgten einen Tag, nachdem der 66-jährige Epstein vor einem Bundesgericht in New York erschienen war, um sich neuen Anklagen zu stellen. Ihm wird vorgeworfen, von 2002 bis 2005 in seinen Villen in Manhattan und Florida Dutzende minderjährige Mädchen, einige davon erst 14 Jahre alt, sexuell missbraucht zu haben.
Trump sagte Reportern, er habe Epstein „wie jeder in Palm Beach, Florida, gekannt“.
„Er war eine feste Größe in Palm Beach“, sagte Trump über Epstein, der auch als Freund des ehemaligen Präsidenten Bill Clinton bekannt ist.
„Ich hatte vor langer Zeit einen Streit mit ihm“, sagte Trump. „Ich glaube, ich habe seit 15 Jahren nicht mehr mit ihm gesprochen.“
„Ich war kein Fan von ihm“, sagte Trump.
Reporter fragten Trump mindestens viermal, was der Grund für den Streit gewesen sei, insbesondere, ob dieser auf ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren gegen Epstein in Florida Mitte 2000 zurückzuführen sei. Doch seine Mitarbeiter führten sie aus dem Oval Office, da Trump nicht antwortete.
Trump sagte, er habe Mitleid mit seinem Arbeitsminister Alex Acosta. Dieser sehe sich zunehmenden Rücktrittsforderungen der Demokraten ausgesetzt. Grund dafür sei seine Rolle bei einer Vereinbarung über die Nichtverfolgung, die Epstein 2008 mit der US-Staatsanwaltschaft in Miami unterzeichnet hatte, deren damaliger Leiter er war.
Trump sagte, Acosta habe als Arbeitsminister hervorragende Arbeit geleistet und sei nicht allein für den Deal mit Epstein verantwortlich gewesen.
Zum Zeitpunkt dieses Deals wurde Epstein sowohl von den staatlichen als auch von den Bundesbehörden wegen seines Verhaltens untersucht, das nun die Grundlage für die neue Anklage der Bundesanwaltschaft in Manhattan bildet.
Courtney Wild, die vor über zehn Jahren das erste Verfahren gegen Epstein in Florida mit angestrengt hatte, ist eine von denen, die sich zu Wort meldeten.
„Jeffrey Epstein hat mich jahrelang sexuell missbraucht und mir meine Unschuld und meine psychische Gesundheit geraubt“, sagte sie. „Jeffrey Epstein hat nichts anderes getan, als unser Justizsystem zu manipulieren, für das er bis heute nie zur Rechenschaft gezogen wurde.“
Dezember 2019 – Virginia Roberts Giuffre postet auf Twitter:
„Das FBI wird mich töten, um die Superreichen und gut Vernetzten zu schützen.“ Ich mache öffentlich bekannt, dass ich in keiner Weise selbstmordgefährdet bin. Ich habe dies meinem Therapeuten und meinem Hausarzt mitgeteilt. Sollte mir etwas zustoßen, lasst es meiner Familie zuliebe nicht untergehen und helft mir, sie zu schützen. Zu viele böse Menschen wollen mich eliminieren.
Trump sagte im Gespräch mit Campos-Duffy weiter: „Über Epstein weiß ich nicht so viel wie über die anderen. Sicherlich nicht über die Todesursache. Es wäre interessant herauszufinden, was dort passiert ist, denn das war eine seltsame Situation, und die Kameras funktionierten zufällig nicht usw. Aber ja, ich würde mich sehr dafür einsetzen.“
September 2024 – Trump verspricht erneut, die Epstein-Akten im Lex-Fridman-Podcast zu veröffentlichen.
„Er hat mir Leute ausgeraubt, die für mich gearbeitet haben.“ Ich sagte: „Mach das nie wieder.“ Er tat es wieder, und ich warf ihn aus dem Spa, persona non grata“, sagte Trump.
Giuffre beging im April Selbstmord. 2009 gab sie unter dem Pseudonym „Jane Doe 102“ an, dass Epsteins verurteilte Ex-Freundin und Komplizin Ghislaine Maxwell sie als minderjährige Masseurin in Mar-a-Lago angeworben habe. Giuffres Familie reagierte auf Trumps Äußerungen vom 29. Juli und erklärte, sein jüngster Bericht werfe Fragen über das Vorwissen des Präsidenten über Epsteins kriminelles Fehlverhalten auf.
Giuffre sprach 2011 öffentlich über ihren Missbrauch, berichtete Axios.
Aus Sozialversicherungsunterlagen, die dem Gericht im Rahmen von Giuffres Verleumdungsverfahren gegen Maxwell vorgelegt wurden, geht hervor, dass Giuffre im Sommer 2000, zwei Jahre bevor Trump Epstein einen „tollen Kerl“ nannte, als Umkleidekabinen-Mitarbeiterin im Mar-a-Lago-Spa arbeitete. Die genauen Daten und die Dauer ihrer Beschäftigung in Mar-a-Lago blieben unklar, als der Rechtsstreit 2017 beigelegt wurde, berichtete ABC News.
Als PolitiFact das Weiße Haus um Klärung bat, wann und warum Trump Epstein aus Mar-a-Lago verbannt hatte, sagte Cheung in einer E-Mail: „Mitarbeiter zu nehmen ist definitiv unheimlich.“
Gestern habe ich noch einen möglichst gesunden Zitronenkuchen gebacken. Dazu wandelte ich ein bestehendes Rezept ab. Und siehe da: Es hat geklappt.

Für den Teig:
250 g Vollkorndinkelmehl
1 Tüte Backpulver
1 Prise Salz
2 – 3 reife Zitronen
150 ml Joghurt (3,5 % Fett)
60 g Kokosfett
80 g Honig
1 Pck. Vanillezucker
3 Eier
Zuerst Honig und Kokosfett in der Rührschüssel mit heissen Wasser verflüssigen. Die Zitronenschalen abreiben und dann entsaften. Die Eier, Vanillezucker, Backpulver, Salz, Jogurt zugeben und mit dem Handmixer verrühren. Zum Schluss das Mehl zugeben und zu einer homogenen Masse vermengen.
Backpapier befeuchten und in Backform einlegen. Den Teig in die Backform füllen und gleichmäßig verstreichen. Den Backofen auf 180 Grad einstellen. Dann zuerst 20 Minuten backen. Oberseite mit einem Messer längs bis zum Teig aufschneiden. Dann nochmal 40 Minuten backen. Die Oberseite darf nicht dunkel werden. Ich habe dann den Kuchen aus der Form gestürzt und nochmal 10 Minuten gebacken.
Fertig. Lecker.
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Los geht’s. 🇨🇭🌍
10 Meter san scho g’schafft!! War ich heute das erste Mal mit „den Steckerl“ unterwegs. Und zwar den Berg rauf. Oben angekommen, belohnte ich mich mit einem Glaserl „Blanc de Noir“ und a Wasser!





Auch eine Hochzeitsgesellschaft war im Garten anwesend und ich überlegte ernsthaft die Braut über die möglichen Komplikationen aufzuklären. Man kann hier übrigens auch sehr gut Essen. Mittags und abends.
Runter ging es übrigens auch wieder. Etwas schneller.
Gasthaus Schlosshalde
Boah! Bin ich vollgefressen! Aber macht nix! Alles war vegetarisch und somit gesund und kalorienarm! Eine meiner absoluten Lieblingsmahlzeiten ist „Fleischpflanzerl Mama’s Art“. Die Zutaten bestehen aus Hackfleisch, in Milch eingeweichte Brezen, Eier, scharfer Senf, Petersilie, Pfeffer, Salz, Paprikapulver. Dann die Pflanzerl in Semmelbrösel wenden und in Butter in der Pfanne braten. Das Problem daran ist das Hackfleisch und die Butter, sowie die Brezen (sonst Weissbrot oder Semmeln).
In meine vegetarischen Fleischpflanzerl kommen anstatt tierisches Hackfleisch andere Protein- und Eiweissquellen hinein: Kidneybohnen, Haferflocken und Eier! Und es kommt eine „Geheimzutat“ hinein: Kümmel; denn Kümmel sorgt für eine ruhige und geruchsneutrale Verdauung der Bohnen. Haferflocken ersetzen die Brezen (oder Weissbrot). Auch die Haferflocken sind gut für die Verdauung, da sie Ballaststoffe enthalten. Wie auch die Bohnen. Und anstatt Butter zum Braten nehme ich gesundes Olivenöl. Das Wenden der „Veggi-Pflanzerl“ in Semmelbrösel behalte ich bei; denn das ist ein sehr gutes Mittel um stabile Pflanzerl zu formen und die Feuchtigkeit zu „regulieren“. Dazu später.

Was braucht es an „Werkzeug“:
– einen Mixer. Ich verwende einen Bulletmixer.
– einen Handmixer. Um die Masse „homogen“ zu bekommen.
– einen Mix-Behälter.
– Nudelsieb zum Absieben der Kidneybohnen.
– Pfanne. Naja. Zum Rausbraten.
Was braucht es an Zutaten:
– eine Dose Kidneybohnen (240 Gramm)
– 8 EL Haferflocken
– „viele“ Knoblauchzehen (eine ganze Knolle)
– 1 EL Kümmel
– 2 Eier (mittelgross)
– 2 EL getrocknete Petersilie (frische ist besser)
– 1 EL scharfer Senf (für Bayerische Pflanzerl süsser Senf)
– 1 EL Kreuzkümmelpulver
– 1 EL Paprikapulver (süss)
– Prise Salz
– Prise Pfeffer
– Olivenöl zum Braten
Wie läuft die Zubereitung:
1. Zuerst die Kidneybohnen im Nudelsieb unter laufendem kalten Wasser absieben.
2. Die geschälten Knoblauchzehen, die Eier und alle Gewürze in den Bulletmixer und anschliessend in das Mix-Behältnis geben.
3. Die abgesiebten Kidneybohnen in den Bulletmixer und danach zu den gemixten Gewürzen in das Mix-Behältnis geben.
4. Die Haferflocken darüber geben und mit dem Handmixer zu einer homogenen Masse vermengen. Geht auch mit der Hand. Ich bevorzuge den Handmixer. Dann habe ich die klebrige Masse nicht an den Fingern.
5. Eben. Die Masse sollte klebrig sein. Wenn nicht, noch etwas Haferflocken dazu geben.
6. Die Masse stehen lassen; denn die Haferflocken ziehen die Feuchtigkeit und sollten dann weich sein.
7. Einen flachen Teller herrichten und Semmelbrösel darauf verteilen.

Um auf die Masse „zu warten“, habe ich schnell die Beilage vorbereitet. „Deep fried Vegetables“. Also in Öl gebratenes Gemüse. Dazu braucht es für eine Person:
– 2 Kartoffeln
– 2 Karotten
– eine kleine Handvoll Brokkoli
– natürlich Knoblauch
– Salz, Pfeffer, Petersilie
Das Gemüse wird geschnippelt und in eine weitere Pfanne mit Olivenöl langsam und gemütlich gebraten. Das dauert mit Deckel auf der Pfanne ungefähr 20 Minuten. Also so lange, bis man die „Veggi-Pflanzerl“ geformt und in der ersten Pfanne rausgebraten werden.
Und das geht so: (also ich hab es so gemacht)
8. Olivenöl in die Pfanne geben und temperaturmässig „Gas geben“ (aber nicht Vollgas)
9. Man nehme zwei Esslöffel zum Portionieren der „Pflanzerl-Masse“.
10. Diese Portion wendet man im Teller mit den Semmelbrösel(-n lt. Karl Valentin)
11. Mit den Händen formt man stabile flache „Pflanzerl“ und gibt diese in das heisse Olivenöl.
12. Wiederhole 8. bis 11. bis die Masse in Pflanzerl verwandelt wurde.
13. Die Pflanzerl mehrmals wenden, bis diese schön braun gebraten sind.

Währenddessen ist die Gemüsebeilage „Deep fried Vegetables“ auch fertig. Auf geht’s zum Servieren und geniessen. Ich habe scharfen Senf dazu genommen. Guten Appetit!
Im Westbad mit Mam und den leckeren Pommes in der Hand. Ob mein Brüderchen Michael dabei war? Eventuell mit Andrew unterwegs. Die Zwei sind immer zusammen Rumgestrolcht.
Ich war in etwa 6, 7 oder 8. Dann war das zwischen 1972 und 1974. Damals konnte man noch vom Westbad im Baggerweiher baden. Und es gab hinter dem Sprungturm eine grosse Wiese zum Fussballspielen. Da hat jedes Alter gegen jeden gespielt. Barfuss.

Man beachte die Dame mit der Blümchen-Badekappe in Rot/Violett. Man durfte nur mit Badekappe ins Wasser. Und vom Beckenrand reinspringen war unter Strafe verboten!!! Haha… Die schrille Trillerpfeife der Bademeister hab ich noch in den Ohren.

Es gab einen „Ferienpass“ von der Stadt. Die liegt auch noch irgendwo hier rum. Mit der konnte man mit der Familie günstiger in die Bäder und in die Kinos!! Mike und ich waren im Kammer-Kino und im Gloria zu Bud Spencer und Terence Hill. Bei schönem Wetter ging es ins Westbad. Bei schlechtem Wetter ins Kino.

Und ich hab den „Freischwimmer“ gemacht. 50 Meter schwimmen, Ringe-Tauchen, vom 1er springen. Das Abzeichen trug man stolz auf der Badehose. Haha. Das Abzeichen habe ich auch nach Jahrzehnten wiedergefunden bei Mam’s Sachen. Liegt in Regensburg in der Küche. Der Andreas Edi Edenhofer wollte das unbedingt sehen.

Ich könnte Geschichten erzählen vom Westbad. Später war unser Stammplatz mit „der Gang“ beim Sprungturm auf den Betonstufen. Wir hörten AC/DC Thunderstruck rauf und runter aus dem Kassettenradio bis die Batterien leer waren. Und die Mutprobe war ein U-Hackerl vom 10er zu machen. Und zwar mit Anlauf von der ganzen Plattform aus, dass man so knapp vor dem Beckenrand gegenüber eintauchte, möglichst mit ganzer Drehung, dass die Bademeisterin nass wurde, welche auf einem Stuhl unter einem Sonnenschirm aufpasste.
Dann tauchte man gleich weiter nach links oder rechts bis zur Leiter und tat so, als ob nix passiert wäre. Die Bademeisterin trillerte und die Gang gröhlte. Haha.. So geil. Damit keiner über das Ziel hinaus springen konnte, wurden dann später Edelstahlgeländer auf dem 10er angebracht und so der Anlauf verkürzt. Aber das behinderte die sportlichen Springer nur vorübergehend.
Es gab noch einen Tischtennis-Raum. Dort haben wir „Rundlauf“ gespielt. Und viel Taschengeld ist beim „PacMan“-Automaten draufgegangen. Der stand oben bei den Saunas in der Zelthalle die Treppe rauf.

Ich kann heute noch keinen Köpfer und mach immer noch U-Hackerl. Zuletzt auf Teneriffa. Ich stell grad fest, dass das Video gar nicht „online“ ist. Naja.. dann spring ich halt hier in Rickenbach am WE mal vom 3er. Mehr hat’s nicht. Rofl. Und die Freibad-Pommes müssen einfach sein. Immer noch.
Mandel- und Cashewmilch habe ich ja bereits selbst ausprobiert und hier beschrieben, wie man es einfach selbst Zuhause herstellen kann. Von einem Kollegen darauf angesprochen, gab er mir den Tipp es mit Hafermilch aus Haferflocken auszuprobieren. Das wäre noch einfacher.
Ausserdem kommt eine „Geheimzutat“ hinein; denn die Hafermilch (und alle anderen) entmischen sich mehr oder weniger leicht. Dazu wird in den gängigen Anleitungen die Beimischung von „pulverisiertem Lecithin“ empfohlen. „Lecithin“ oder „Lecithine“ bedeutet auf altgriechisch einfach nur „Eidotter“. Damit sich die Milch nicht wieder in ihre Bestandteile auflöst UND sich besser Aufschäumen lässt, kommt in „meine“ Hafermilch exakt ein Eidotter hinein. Als Geheimzutat also einen Eidotter beimischen.

Vorbereitung für einen Liter Hafermilch: Etwa 60 Gramm Haferflocken in 500 ml. Wasser über Nacht in den Kühlschrank stellen. Kühl lassen sich die Haferflocken besser am nächsten Tag verarbeiten.
Was braucht es an „Werkzeug“:
– Einen Handmixer
– Ein handelsübliches grosses Sieb mit feinem Gitter
– Einen Behälter zum Absieben der Milch
– Einen Trichter zum späteren Abfüllen in Flaschen
– Halbliter-Flaschen mit Spannverschluss.
Was braucht es an Zutaten:
– 60 bis 100 Gramm Haferflocken über Nacht in 500 ml. Wasser im Kühlschrank gelagert.
– 1 EL Honig auf 500 ml. Wasser. Also für einen Liter 2 EL.
– Diesmal habe ich Ölivenöl genommen. 1 EL Olivenöl auf 500 ml. Wasser.
– Eine Prise Salz
– wirklich kaltes Leitungswasser
– die „Geheimzutat“: Ein Eigelb.
Vorgehen – Rezept:
1. Den über Nacht gekühlten Behälter mit den Haferflocken in Wasser aus dem Kühlschrank nehmen.
2. Die Wasser/Haferflockenmischung in einen Mixbehälter geben.
3. Mit kaltem Leitungswasser auf 1 Liter auffüllen.
4. 2 EL Honig und die Prise Salz beigeben.
5. Handmixer nehmen und etwa 2 Minuten lang laufen lassen.
6. Das Olivenöl bei laufendem Mixer beigeben.
7. Danach die Milch absieben
8. Dann folgt die „Geheimzutat: 1 Eigelb“. Dieses nochmal mit der Milch „mixen“.
9. In Halbliter-Glasflaschen abfüllen.
8. Ab in den Kaffee oder in den Kühlschrank.
Resümee:
Das mit der Hafermilch aus Haferflocken funktioniert wirklich schnell, mit wenig Aufwand und somit einfach. Das Ergebnis kann sich sehen lassen und schmeckt auch sehr gut. Mit der „Geheimzutat: Eigelb“ kommt die Hafermilch jetzt als homogene Milch daher, schmeckt cremiger und lässt sich problemlos aufschäumen. Also sparen sie sich extra Lecithine zu kaufen. Eier hat man üblicherweise eh im Kühlschrank.
Der Titel liest sich provokativ an. Hat aber seinen Hintergrund. Kuhmilch ist ungesund. Fakt. Zum einen erhöhte sich der Spiegel des Enzyms ACE2, das für eine Verengung der Blutgefäße und damit für eine Erhöhung des Blutdrucks verantwortlich ist. Zum anderen stieg der Spiegel für einen Faktor, der das Wachstum von Fibroblasten anregt und damit das Blut dickflüssiger machen kann. (Link) Die Homogenisierung der Milch bricht die Fettmoleküle runter, was dazu führt, dass die Moleküle zerstreut in der Milch zurück bleiben. Es gibt Hinweise, dass diese Prozedur die Arterienwände schädigt und zu einer Atherosklerose führen kann. (Link) Auch bei Hautentzündungen und Akne ist Milch ein Trigger (Link). Milch und Milchprodukte können bei manchen Menschen mit Neurodermitis Auslöser oder Verstärker von Symptomen sein. Der wichtigste Risikofaktor für eine Herz-Kreislauf-Erkrankung wie etwa Herzinfarkt ist ein erhöhter Cholesterinspiegel. Kuhmilch hat einen hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren, die die Blutfettwerte und damit das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen. Die Tricks der Milchindustrie wurde erst in einer Sendung in ARD aufgezeigt.
Der Austausch von Milchfett durch pflanzliche, mehrfach ungesättigte Fettsäuren in der Ernährung kann das Herzerkrankungsrisiko wiederum deutlich vermindern. Eine vegane Ernährung enthält keine tierischen Fette – und damit weniger gesättigte Fettsäuren. Außerdem enthalten pflanzliche Lebensmittel kein Cholesterin, denn das kommt nur in tierischen Produkten vor. Veganer:innen nehmen stattdessen mehr ungesättigte Fettsäuren und Ballaststoffe zu sich. Letztere sind nur in pflanzlichen Lebensmitteln enthalten. Dies wirkt sich positiv auf die Blutfettwerte aus. (Link) Milch und Milchprodukte sollte man also nur wenig essen.

Ok. Gut. Soweit die Theorie. In meinem 55. Jahr liess ich mich von Kopf bis Fuss ärtzlich durchchecken. Dabei kam u.A. heraus, dass meine Blutgefässe geschädigt wären, ich leicht erhöhte Cholisterin-Werte hätte und bei meinen Halsschlagadern beidseitig leichte Ablagerungen zu erkennen seien. Somit stellte ich schon damals meine Ernährung um. Keine Milchprodukte mehr. Kein rotes Fleisch. Kein industrieller Zucker und keine Süssigkeiten. Möglichst vegetarische Ernährung. Nur noch in Ausnahmefällen gönne ich mir mal einen Schweinebraten oder ein Schnitzel. Aktuell bei der Hitze mal ein Eis („Sünde! Sünde!) Meine Blutwerte verbesserten sich seit dem umgehend. Ich verlor 6 Kilo Gewicht. Nachhaltig.
Also brauchte es Ersatz für Kuhmilch aus der Tüte. Bisher kaufte ich die letzten Jahre pflanzliche Milch im Einzelhandel ein. Mandelmilch, Sojamilch, auch Reismilch probierte ich aus. Die Preise bewegen sich pro Liter zwischen 2,50 und 3,50 Euro. Meinen Kaffee trinke ich seitdem nur noch mit Soja- oder Mandelmilch.
Jetzt hatte ich in eben dieser Sendung gesehen, wie einfach es ist selbst Mandelmilch herzustellen. Es braucht nicht viel. Nur einen Stabmixer oder Bulletmixer. Beides habe ich Zuhause. Und zwar keine „High-End-Marken-Mixer“, sondern günstige 0815-Geräte. Seit Jahren. Und ein handelsübliches Sieb. Und keinen „Nussmilchbeutel„. Was für eine unnötige Ausgabe und Sauerei. Ein Sieb tut es auch, habe ich festgestellt. Und wenn jemand unbedingt die ganz feinen Stückchen nicht haben will, dann nimmt der ein sauberes Küchentuch. Das klappt erstklassig.
Vorbereitung:
– Für einen Liter Mandelmilch 100 Gramm Mandeln.
– Für einen halben Liter Cashewnüsse 100 Gramm Nüsse.
– Die Mandeln und/oder die Cashewnüsse über Nacht im Kühlschrank in Wasser einweichen.
Also, was braucht es an Werkzeug?
– Eben, einen Mixer. Ich nutzte den BulletMixer.
– Ein grosses Sieb mit feinem Gitter
– Einen Messbecher zum Absieben der Milch
– Einen Trichter zum späteren Abfüllen in Flaschen
– Halbliter-Flaschen mit Spannverschluss.
Was braucht es an Zutaten?
– 100 Gramm Mandeln (mit Haut) bzw. für den zweiten Versuch 100 Gramm Cashewnüsse.
Eben die oben geannten Nüsse vorher über Nacht in Wasser im Kühlschrank eingeweicht.
– 1 Esslöffel Kokosöl auf 500 ml Wasser.
Damit die Milch „sämig“ wird, habe ich Kokosöl genommen. Auch für den Geschmack. In Rezepten lese ich alles von Sonnenblumenöl bis Olivenöl.
– 1 Esslöffel Honig auf 500 ml Wasser.
Als Zuckerersatz lese ich immer „Agavendicksaft“ in den Rezepten. Wer hat das schon Zuhause. Ich habe einfach Honig genommen.
– Dazu kommt noch eine Prise Salz als Geschmacksverstärker.
– kaltes Wasser aus der Leitung
Vorgehen – Rezept:
1. Man nimmt die Mandeln bzw. die Cashewnüsse aus dem Kühlschrank und wäscht diese im Sieb unter laufendem Wasser ab.
2. Dann füllt man die Mandeln/Nüsse in den Bulletmixer.
3. Danach gibt man je einen Esslöffel Kokosöl und Honig dazu.
4. Die Prise Salz noch oben drauf.
5. Dann füllt man den Mix-Behälter mit Wasser auf (bei mir bis 500 ml)
6. Danach lässt man den Mixer laufen.
7. Anschliessend siebt man die Milchmasse über das Sieb ab.
8. Bei den Mandeln blieb dann noch relativ viel Trester übrig.
9. Also habe ich diese Prozedur 1. bis 7. nochmal durchgeführt und bekam nochmal Mandelmilch.
10. Bei den Cashewnüssen blieb nur minimal Trester übrig. Als 1. bis 7. nur 1x durchgeführt.
11. Am Schluss dann die Milch in Halbliterflaschen abfüllen und in den Kühlschrank stellen.
12. Den Mandeltrester habe ich auf einem flachen Teller am Balkon zum Trocknen gestellt. Vielleicht mögen den Trester ja meine Spatzen und Meisen.
Resümee:
Also zum „Geldsparen“ muss man die Prozedur nicht machen. Das lohnt anhand des Aufwands und der Zutaten nicht unbedingt. Aber in handelsüblicher Mandelmilch sind zum Beispiel nur 2,5% Mandeln enthalten. Dafür Säureregulatoren, und Stabilisatoren. Dazu kommt noch im dümmsten Fall Industriezucker. Dazu werden die Milchdrinks „ultrahocherhitzt“, um sie haltbar zu machen.
Bei der eigenen Herstellung weiss man „was drin“ ist. Das hat einen nicht zu unterschätzenden Vorteil. Ausserdem ist der Anteil Mandeln/Cashew wesentlich höher. Bei Mandeln war der Anteil 10% und bei Cashew 20%. Und man kann mit den Zutaten variieren, je nach Geschmack. Zum Süssen könnte man auch Datteln nehmen. Und mit Erdbeeren oder Himbeeren für Geschmacksvarianten herstellen.