16.05.2026 – Geschichte: Winston Churchill in Puerto de la Cruz

16. Juni 2026

Puerto de la Cruz, es muss Ende der 1950er oder Anfang der 1960er Jahre gewesen sein, der ehemalige britische Premierminister Winston Churchill befand sich auf der Terrasse der Diana, mit El Penitente im Hintergrund; es muss ein historischer Besuch gewesen sein…

Quelle Facebook

13.06.2026 – Der 88-jährige Plektrumkönig aus Bayern

13. Juni 2026

Aus dünnen Zelluloid- und Nylonplatten entstehen in Walters Keller seine „Spielblättla“, die in der Welt des Rock’n’Roll unverzichtbar sind. Seine Produkte spielen Gitarristen und Bassisten auf allen Kontinenten. Außerdem hat er Kontakt zu Sammlern, die aus aller Welt schreiben.

Der größte Auftrag: 150.000 Plektren für Eric Clapton, geprägt Tag und Nacht. Außerdem kennt sich Walter mit der Herstellung von Kolophonium aus Pinienharz aus. Im Bubenreuther Symphonieorchester werden Bratschen und Geigen mit genau diesem Kolophonium zum Klingen gebracht. Zwischen Stolz, Tradition und Nachwuchssorgen im Instrumentenbau zeigt Bubenreuth, warum dieser Ort für Musikgeschichte steht.

 Ein Film von Markus Dörnberger


10.06.2026 – WM2014: Deutschland vs. Brasilien

10. Juni 2026

Weil Morgen die WM in den USA beginnt, erinnert ich mal kurz an ein ganz spezielles Spiel. Das legendäre WM-Halbfinale 2014 zwischen Deutschland und Brasilien endete mit einem historischen 7:1-Sieg für Deutschland. [1]

Das Spiel fand am 8. Juli 2014 in Belo Horizonte statt und ging als eines der denkwürdigsten Ereignisse der Fussballgeschichte in die Geschichtsbücher ein.

Abfolge:

11. Minute: Thomas Müller erzielt nach einer Ecke das 1:0.

23. Minute: Miroslav Klose schiesst das 2:0 und wird damit zum alleinigen WM-Rekordtorschützen.

24. Minute: Toni Kroos erhöht mit einem harten Schuss auf 3:0.

26. Minute: Erneut Toni Kroos nach einem Ballgewinn zum 4:0.

29. Minute: Sami Khedira erhöht nach Zusammenspiel mit Özil auf 5:0.

69. Minute: Schürrle trifft zum 6:0.

79. Minute: Schürrle erzielt mit einem職wuchtigen Schuss unter die Latte das 7:0.

90. Minute: Oscar gelingt kurz vor Schluss der Ehrentreffer zum 7:1 für Brasilien.


18.05.2026 – Er verschlief und startete später…

18. Mai 2026

… das rettete wahrscheinlich sein Leben! Richard „Dick“ Lasher schoss das Foto seines Lebens! Ja, er überlebte den Vulkanausbruch des Mount St. Helen am 18.06.1980.

„Dick“ war aufgebrochen, um mit Campingausstattung und Motorrad den vor dem Ausbruch rumorenden Vulkan auf eigene Faust zu erkunden. Dass er verschlief, rettete wahrscheinlich sein Leben. Heute, vor 46 Jahren.


08.05.2026 – Sex in der Steinzeit – Pornos als Wandmalerei

8. Mai 2026

Schon vor Tausenden von Jahren malten unsere Vorfahren eindeutig zweideutige Bildchen an Wände und Felsen.

Dieses Bild zeigt eine berühmte Felsmalerei, die als „Der Kuss“ bekannt ist. [1, 2]

Das Kunstwerk befindet sich an der archäologischen Stätte Pedra Furada im Nationalpark Serra da Capivara im Nordosten Brasiliens. Hier sind einige Details dazu: [1, 2]

  • Alter: Die Malerei wird oft auf ein Alter von etwa 12.000 Jahren geschätzt. Manche Forscher vermuten sogar, dass sie bis zu 25.000 Jahre alt sein könnte.
  • Motiv: Es wird als eine der ältesten Darstellungen eines Kusses oder einer Zuneigungsbekundung zwischen zwei Menschen interpretiert.
  • Material: Die rote Farbe besteht hauptsächlich aus Eisenoxidpigmenten, die mit einer Flüssigkeit vermischt wurden.
  • Bedeutung: Es ist ein eindrucksvolles Zeugnis für frühe menschliche Emotionen und soziale Bindungen, die in Stein festgehalten wurden. [1, 2, 3, 4, 5]

Die gesamte Region ist für ihre tausenden von Felsmalereien bekannt, die Szenen aus dem prähistorischen Alltag wie Jagd, Rituale und eben auch Momente der Zärtlichkeit zeigen. [1]

Das Bild zeigt eine berühmte prähistorische Felsmalerei, die allgemein als „The Sex“ oder „O Sexo“ bekannt ist. Sie befindet sich im Nationalpark Serra da Capivara im Bundesstaat Piauí, Brasilien, einer Region, die für eine der weltweit größten und bedeutendsten Ansammlungen von Felskunst bekannt ist.Wichtige Details zur Malerei

Fundort: Die spezifische Darstellung stammt aus der Fundstelle Toca do Sobradinho I innerhalb des Parks.

Alter: Schätzungen zufolge ist die Malerei etwa 10.000 bis 12.000 Jahre alt.

Darstellung: Das Bild zeigt zwei menschliche Figuren in einer expliziten sexuellen Handlung. Während solche Szenen von westlichen Betrachtern oft als obszön wahrgenommen werden, interpretieren Archäologen sie als Darstellung der menschlichen Sexualität und Fruchtbarkeit in der Urzeit.

Bedeutung: Zusammen mit anderen berühmten Malereien im Park, wie zum Beispiel „Der Kuss“ (O Beijo), dient sie als wichtiger Beleg für die kulturelle und soziale Komplexität der frühen Bewohner Amerikas.

Der Nationalpark Serra da Capivara wurde aufgrund dieser außergewöhnlichen archäologischen Funde von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.Möchtest du mehr über andere berühmte Felsmalereien im Nationalpark Serra da Capivara erfahren?


07.05.2026 – Verdammt lang her! Schweiz 1976

7. Mai 2026

Ich schrieb ja kürzlich über meine Erinnungen auf der Fahrt nach Solothurn und hinauf zum Weissenstein.

Nun habe ich beim „Durchräumen“ Münzen und Scheine gefunden, welche den Zeitraum eingrenzen lassen.

In einer Schatulle fand ich ein Kuvert mit Schweizer Franken Scheinen und ein paar Münzen. Der Franken ist aus 1974. Die letzte Französische Franc Münze ist von 1976. Also war ich damals bei unserem ersten Schweiz-Besuch etwa 9 oder 10 Jahre alt.

1/2 Franz. Franc von 1976

Auch ein paar Schweizer Franken Scheine fand ich. Laut Recherche handelt es sich um die 6. Serie, welche 1976 erstmals ausgegeben wurde.

Die Münze ist noch unverändert im Umlauf. Die Scheine dieser Serie wurden bereits im Jahr 2000 zurückgerufen und können im Alltag (z. B. in Geschäften) nicht mehr als offizielles Zahlungsmittel verwendet werden.

Entgegen früherer Regelungen können Banknoten ab der 6. Serie seit Anfang 2020 zeitlich unbegrenzt zum vollen Nennwert umgetauscht werden. Ein Umtausch ist direkt bei der Schweizerischen Nationalbank (SNB) in Bern und Zürich oder bei deren Agenturen (oft Kantonalbanken) möglich.

Der Schweizer Franken lag übrigens 1976 bei exakt 1 Mark. Trotzdem empfand mein Vater so ziemlich alles als viel teurer.

Ich bekam übrigens eine „Spielzeug Bergbahn“ vom Onkel geschenkt. Diese habe ich leider nicht mehr. Sehr Schade.

Somit lässt sich das Jahr unseres ersten Besuchs in der Schweiz bei Onkel und Tante in Solothurn auf 1976 eingrenzen.


27.04.2026 – 40 Jahre Super-GAU Tschernobyl

27. April 2026

Vor exakt 40 Jahren passierte der GAU im Russischen Atomkraftwerk Tschernobyl. Am 25.04.1984 um 23:32 Uhr (MEZ). Jeder weiss heute noch wo er an diesem Tag war und was er gemacht hatte. Ich war am Guggenberger Weiher bei Obertraubling. Wir spielten Volleyball und sonnten uns in der Frühlingssonne. Erst Tage später gaben die Russen zu, dass eine radioaktive Wolke über Europa hinwegzog und gerade auch über uns während eines Gewitter abregnete. Herzlichen Glückwunsch!

Heute diskutieren Politiker wieder auf Atomkraftwerke zu setzen. Was Blödsinn ist, weil es gar keine ausgebildeten Fachkräfte mehr gibt. Es dauert mindestens 10 Jahre um Neue auszubilden. Deutschland besitzt weder nennenswerte Uranvorkommen noch Anreicherungsanlagen. Uranstäbe kommen aus Russland, Kanada und Australien. Tatsächlich gehen aber russische Heizstäbe an Frankreich. Atom? Nein Danke!

ZDF Bericht zum 40-jährigem Jubiläum

Wer betreibt heute noch Atomkraftwerke vom Typ tschernobyl:

Atomkraftwerke vom Typ RBMK-1000 (der Reaktortyp, der in Tschernobyl verwendet wurde) werden heute ausschließlich in Russland betrieben.

Betreiber: Die Kraftwerke werden vom russischen Staatskonzern Rosenergoatom (Teil von Rosatom) betrieben.
Anzahl: Nach aktuellen Daten (Stand Februar 2024) sind noch sieben RBMK-1000-Reaktoren an drei Standorten in Russland am Netz.

Standorte:
Kursk (Kursk I und II)
Smolensk
Sosnowy Bor (Leningrad, nahe St. Petersburg)

Wichtige Hinweise:
Das ursprüngliche Kernkraftwerk Tschernobyl selbst wurde im Jahr 2000 stillgelegt und ist nicht mehr in Betrieb.
Die noch laufenden RBMK-Reaktoren wurden nach der Katastrophe von Tschernobyl nachgerüstet, um die Sicherheit zu erhöhen.
Der letzte RBMK-Reaktor soll voraussichtlich im Jahr 2034 stillgelegt werden.

Weitere Infos zur Tschernobyl Katastrophe


07.06.2026 – Teneriffa: Der Sommer, als der Teide wieder brüllte

7. April 2026

Es war der 9. Juni 1798, und während die Nachwirkungen der Französischen Revolution noch in ganz Europa nachhallten, begann auf der Insel Teneriffa die Erde mit einer Wucht zu beben, die die Einheimischen seit fast einem Jahrhundert nicht mehr erlebt hatten. Nicht der gewaltige Gipfel des Teide spie Feuer, sondern sein kleinerer Bruder, der Pico Viejo, auch bekannt als Chahorra.

Drei Monate lang öffneten sich die sogenannten „Nasen des Teide“ und gaben den Blick frei auf ein Schauspiel von erhabener und zugleich furchterregender Schönheit.

Für die Bauern Teneriffas im späten 18. Jahrhundert war der Ausbruch nicht nur ein geologisches Phänomen; er war eine göttliche Botschaft. Chroniken jener Zeit berichten von spontanen Prozessionen und Gebeten in nahegelegenen Dörfern wie Guía de Isora und Vilaflor.

  • Das Dröhnen: Der Lärm der Explosionen war auf der ganzen Insel und sogar auf den Nachbarinseln zu hören. Es war kein gleichmäßiges Geräusch, sondern ein rhythmisches Grollen, das an schweres Artilleriefeuer aus dem Erdinneren erinnerte.
  • Die ewige Nacht: Die Aschewolken waren so dicht, dass die Sonne, einigen Berichten zufolge, an manchen Tagen wie eine verblasste Kupfermünze aussah und die Menschen gezwungen waren, mittags Kerzen anzuzünden.

Gab es Vergleichswerte? Natürlich. Die Angst von 1798 wurde durch die kollektive Erinnerung an den Ausbruch des Trevejo im Jahr 1706 genährt, der den einst blühenden Hafen von Garachico unter sich begraben hatte.

„Die Menschen blickten zu den Berggipfeln und fürchteten, dass Feuerströme zur Küste hinabfließen und die Tragödie wiederholen würden, die Jahrzehnte zuvor das Handelsjuwel der Insel vernichtet hatte.“

Anders als bei Garachico blieb die Lava von Chahorra in der riesigen Caldera von Las Cañadas „gefangen“, doch das orangefarbene Leuchten am Nachthimmel erinnerte alle daran, dass sie auf einem Riesen lebten, der nur schlief.

Trotz der Angst war 1798 anders. Es war die Blütezeit der Aufklärung, und während einige beteten, beobachteten andere mit Teleskopen, machten sich Notizen und zeichneten zum ersten Mal das Naturschauspiel.

Nur ein Jahr nach dem Ende des Ausbruchs, 1799, besuchte der berühmte Naturforscher Alexander von Humboldt die Insel und wanderte auf den noch warmen Lavaströmen von Chahorra. Er bestaunte die Zusammensetzung des Gesteins und die gewaltigen Spalten, aus denen das Magma ausgetreten war. Es war einer der ersten Momente, in denen der Teide aufhörte, nur ein Ort der Guanchen-Legenden (Echeyde, die Wohnstätte von Guayota) zu sein, und zu einem natürlichen Labor für die moderne Welt wurde.

Wenn man heute den Teide-Nationalpark besucht, sind die schwarzen, zerklüfteten Lavafelder entlang der Straße im Gebiet der Narices del Teide die stummen Zeugen jenes Sommers. Was wir heute voller Ehrfurcht und Frieden fotografieren, war 1798 eine brutale Mahnung, dass die Natur nicht um Erlaubnis fragt, sich zu verändern.

Carlos Cólogan Soriano
Chronik 18 von Teneriffa


06.04.2026 – Reportage: Die Geschichte des Zuckerrohr-Anbaus

6. April 2026

.. hat immer etwas mit Versklavung, Umweltverschmutzung, politischer Einflussnahme und Gesundheitsbeeinträchtigung zu tun.

Zucker! Ein gigantisches Business. Das war mir klar. Auch wumeiss ich aus eigener Erfahrung, dass im Norden von Thailand und in Laos jedes Jahr die Zuckerrohrfelder brennen. Dadurch ist in Chiang Mai für Wochen die Luft verpestet, die Landschaft verrusst und die Gesundheit der Menschen gefährdet.

Aber was da seit Jahrhunderten wegen Zucker auf dem Planeten passiert, war mir nicht so richtig bewusst. Erst durch meine Ernährungsumstellung weiss ich, dass man am Besten auf raffinierten Zucker verzichten sollte. Auch auf alle Ersatzstoffe, übrigens.

Aber nachdem ich diese Reportage gesehen habe, muss man auch auf Zucker verzichten,

  • weil Menschen heute noch in der Produktion versklavt werden.
  • Weil wegen Zuckerrübenplantagen Natur zerstört und Böden vergiftet werden. Auch bei der Zuckerrübe übrigens.
  • Weil die Zuckerhersteller, sowie die gesamte Zuckerindustrie die Politik beeinflussen.
  • Weil die Zuckerindustrie wissenschaftliche Arbeit über die gesundheitsschädliche Wirkung und die daraus entstehenden Studien beeinflussen.
  • Weil die Menschen über die Werbung klassisch betrogen und getäuscht werden. Speziell für Kinder.

Fertig mit lustig. Der Körper braucht keinen Zucker. Kein Zucker mehr!

War das nicht bei Tabak genauso? Ersetzt mal testweise „Zucker“ mit „Tabak“.

Hier noch Teil 1 der Dokumentation


03.04.2026 – Die NSDAP-Mitgliederkarteien und der Regensburger Oberbürgermeister

3. April 2026

Da seit kurzem die NSDAP-Mitgliederkarteien von den US National Archives online zur Verfügung gestellt werden, findet sich darin auch die des damaligen Regensburger Oberbürgermeisters Otto Schottenheim und dessen Frau.

Bereits zum 1. April 1929 trat Schottenheim der NSDAP (Mitgliedsnummer 122.988)[4] und kurz darauf der SS bei (SS-Nummer 1.527). Weiterhin wurde er Mitglied der SA und vieler anderen NS-Organisationen. Als praktischer Arzt genoss Schottenheim bei den unteren und schwachen sozialen Schichten hohes Ansehen. Als Mitglied der NSDAP war er weder der Gruppe der alten NS-Kämpfer ohne akademischen Abschluss, noch der Gruppe der jungen, aufstiegsorientierten Akademiker zuzurechnen. Vielmehr war Schottenheim als Akademiker und Nichtjurist das Beispiel für ein NSDAP-Mitglied aus der Gruppe der bürgerlichen, frühen Gesinnungsfreunde mit einer national geprägten Biographie, bürgerlicher Existenz und Berufslaufbahn und ausgestattet mit einem starken persönlichen und sozialen Engagement.

Namen in die Suchmaske eingeben und alphabetisch durchsuchen.

https://welt-der-vorfahren.de/richtige-nsdap-filmrolle-finden/

Anmerkung: Unsere Großvater väterlicherseits Robert Sperlich müsste auch zu finden sein. Er trug bis ans Lebensende Sein „Hitlerbärtchen“ und schimpfte auf die Sozialisten. Er starb 1978 in Amberg. Da war ich 11 Jahre alt und kannte den Zusammenhang noch nicht.

Erst später wurden mir die einzelnen Tatsachen bewusst. Geerbt habe ich bis auf die Grösse und das schüttete Haar zwar seine leicht aufbauende Art. Politisch wären wir heute absolut gegensätzlich.

Mein Vater, 1943 geboren und aus der Region Breslau vertrieben, war politisch „innen Rot, aussen Schwarz“, wie er sich als hoher Staatsbeamter immer bezeichnete. Also gar nichts geerbt, weil er war über 180 cm gross und eine stattliche (gewichtige) Figur in Regensburg an der Regierung der Oberpfalz und in seinen Ehrenämtern.

Die NSDAP-Mitgliederkarteien sollten am Ende des Krieges in einer Papierfabrik Josef Wirth bei Freimann bei München zu Pappe verarbeitet werden. Dem mutigen Einsatz des Besitzers und seiner Mitarbeiter ist zu verdanken, dass es diese Dateien noch gibt. In den „Nürnberger Prozessen“ waren sie dann wertvolle Beweismittel.


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