Die gesamte Eberhofer-Mannschaft spielt da beim Rosenmüller mit. Lisa Maria Potthof, Simon Schwarz natürlich als Polizist, Gerhard Wittmann als Pfarrer, Maxi Schafroth als Lehrer. Dazu Hannelore Elsner, Christian Ulmen, Marie Leuenberger, Max von Thun und viele mehr!
Der bayerische Skiort Hollerbach leidet unter fatalem Touristenschwund, denn seit Jahren hat es in dem Dorf nicht mehr geschneit. Auch dem Gastwirt Georg und seiner Frau Emilie macht die Flaute schwer zu schaffen. Als überraschend Emilies strenggläubige Mutter Daisy stirbt, hat der gewiefte Georg eine Idee, wie man die Touristenströme wieder anlocken könnte: Der Papst soll die Verstorbene heiligsprechen!
Hintergrund:
Der Film wurde in 38 Tagen im Herbst 2011 gedreht. Als Bergkulisse diente die Sonnenalm am Sudelfeld, das Dorfambiente stellte Kastl in der Oberpfalz. Die Szenen, die im Inneren des Vatikans spielen, wurden im Schloss von Gloria von Thurn und Taxis in Regensburg aufgenommen; die Außenaufnahmen entstanden in zwei Tagen am Petersplatz in Rom. Ein Teil des Films wurde im ehemaligen Pfarrhaus in Unterbrunn gedreht.
Regenstauf in den frühen Sechzigerjahren. Damals gab es noch viele Wirtshäuser im Ort – und die jungen Männer waren das, was man damals Halbstarke genannt hat. Sie trugen eine Lederjacke und fuhren Motorrad oder Moped. Da sie immer im Rudel auftraten, waren sie teilweise gefürchtet.
Moped, Lederjacke und Blue Jeans waren die wichtigsten Statussymbole der Halbstarken Anfang der Sechziger. So eiferten die Jugendlichen aus Regenstauf in der Oberpfalz berühmten Vorbildern wie Marlon Brando nach.
Ein historischer Rückblick auf die Jugendkultur und das Leben der Halbstarken in der Oberpfalz aus dem Jahr 1960:
Der Begriff Halbstarke bezeichnete in den 1950er und 1960er Jahren aufmüpfige, rebellische Jugendliche. Berühmt wurde in der Oberpfalz vor allem die Jugendgang „Die Bodenlosen“ aus Regenstauf, die 1960 durch ihre Lederjacken, getunten Mopeds und Trinkrituale Bekanntheit erlangte. [1, 2, 3, 4, 5]
„Die Bodenlosen“ war eine legendäre, trinkfeste Gruppe junger Motorrad- und Mopedfahrer im bayerischen Regenstauf (Oberpfalz) um 1960. Als lokale „Halbstarke“ trugen sie Lederjacken und Schmalzlocken nach dem Vorbild von Filmstars, gründeten einen eigenen Verein und wurden durch einen historischen BR-Retro-Filmbeitrag bundesweit bekannt.
Auch auf der Kirmes zeigten die Halbstarken aus den 60ern,was sie drauf hatten.
… den ich singen kann. Oder eher „konnte“. Aber das ist lange her. Man darf das gar nicht nachrechnen. Yngwie J. Malmsteen ist ja auch mittlerweile 63. Aber seine Finger sind immer noch extrem schnell. Wie es dazu kam, dass ich bei diesem Song vor dem Mikro stand?
Das lief damals so: Mein zweites Wohnzimmer in meiner Jugend war das „Factory“ – Eine Rockdisco in Regensburg. Dort war ich oft auch unter der Woche, um defekte Strahler oder Lautsprecher zu reparieren. Oft am Nachmittag mit Mike. Der Geschäftsführer Istvan „Ischtl“ nannte uns nur „Kurzschluss“.
Freitag und Samstag gab es besten Rock auf die Ohren. Man stellte den Jacky/Cola hin, nahm die Luftgitarre in die Hand, schüttelte das Haar (soweit vorhanden) und ging bei den Solis in die Knie. Und ich sang die meisten Songs beim Tanzen einfach mit.
TNT, Rock Shugar, Separate Ways, I was Made for Loving you! Bei letzterem gibt es ein ein „hohes Solo“ von Gene Simons. Und das könnte ich lupenrein nachsingen.
Einmal stand Joe (Johannes) neben mir, den ich zuvor im Billard gnadenlos „versenkte“. Und er sah mich während und nach dem Kiss-Solo mit grossen Augen an, nahm mich beim Arm und zog mich an die Bar, wo es ruhiger war.
Dann erzählte er, dass er selbst Gitarre spielt und eine Band aufbaut. Nur einen Sänger hätte man noch nicht. Ob ich in der kommenden Woche in den Proberaum kommen könnte. Wo der sei? Er deutete auf den Fußboden. Also im Keller der ehemaligen Seifensieder Fabrik. Eben „Factory“. Und ich solle „Rising Force“ singen. Klar! Einer der Lieblingssongs von mir!
Also kam ich am vereinbarten Tag dahin, wo die Gitarren in der ehemaligen Seifensiederei am lautesten zu hören waren. Dann stellte mich Joe den anderen Rockern vor und wir starteten mit den Proben. Ich weiss ausserdem noch genau, dass ich sofort dachte einen Gehörsturz zu bekommen. Denn Gitarristen hören sich am liebsten selbst sehr gerne. Stimme stört da nur.
Es brauchte somit drei Takes und viel Überzeugungsarbeit von Joe und mir, bis man die Anlage so einpegelte, daß man meinen Gesang durch das Gitarrengewitter bei „Rising Force“ einigermaßen durchhörte. Dabei ist es in Reality ein Hin und Her zwischen Gitarrensound und Gesang. Aber Gitarristen hören sich einfach zu gerne.
Ich schaffte es mit anderen Coversongs mit der Band genau 1x auf die Bühne bei einem Konzert. Aber das Rockmusiker-Business liess sich mit meinem damaligen 3-Schicht-Dienst bei Siemens nicht vereinbaren. Leider. Es hätte enorm Spass gemacht. Und wer weiss…
Regensburg ist eine der ältesten Städte Deutschlands und war über Jahrhunderte hinweg königliche und herzogliche Residenzstadt im Herzen Bayerns. Im 13. Jahrhundert gibt es keine vergleichbare Stadt in Süddeutschland: Regensburg ist Bischofssitz, seine etwa 15.000 Einwohner sind wohlhabend, die imposante Steinerne Brücke über der Donau gilt im Mittelalter als eines der Weltwunder.
Als durch den Mongolensturm Anfang der 40er-Jahre der für Regensburg so wichtige Osthandel schlagartig zusammenbricht, steht die aufstrebende Kaufmannsfamilie Zant beinahe vor dem Ruin. Doch die Zants erschließen neue Märkte und konzentrieren sich auf den Handel mit ausländischen Gewürzen. Auch Luxusgüter wie Safran und Pfeffer finden Käufer.
Das Kollektiv „Fussabdrücke“ ist eine kreative Aktivistengruppe aus Regensburg, die durch unkonventionelle Kunst- und Protestaktionen auf gesellschaftliche Missstände aufmerksam macht.
Kritik an Wildpinklern: Das Kollektiv inszenierte die illegale Entleerung der Blase rund um die Regensburger Maidult als „traditionell Deutsches Kulturgut“. Mit Graffiti-Markierungen machen sie auf das extreme Wildpinkler-Problem in der Regensburger Altstadt zur Dultzeit aufmerksam.
27 Stimmen und eine verbindliche Basis mit den meisten anderen Parteien. So sieht die Koalition aus, mit der OB Thomas Burger die kommenden sechs Jahre in Regensburg arbeiten will.
Regensburg aus der Mediathek WordPress
Die OB-Kandidatin der Grünen Dr. Helene Sigloch wird Bürgermeisterin werden.
Ein Bündnis abseits der CSU. Zwar gab es auch Gespräche mit der größten Fraktion im Stadtrat, doch am Ende fehlte die Vertrauensbasis.
Vor 6 Jahren. Die Welt stand still. Tausende Menschen starben teils qualvoll an einem unbekannten Virus. Leergefegte Strassen und Autobahnen. Die Luft war viel sauberer. Die Farben viel intensiver. Es war viel stiller.
The Sun shines straight through the „Gesandtenstrasse“ in Regensburg
Da seit kurzem die NSDAP-Mitgliederkarteien von den US National Archives online zur Verfügung gestellt werden, findet sich darin auch die des damaligen Regensburger Oberbürgermeisters Otto Schottenheim und dessen Frau.
Bereits zum 1. April 1929 trat Schottenheim der NSDAP (Mitgliedsnummer 122.988)[4] und kurz darauf der SS bei (SS-Nummer 1.527). Weiterhin wurde er Mitglied der SA und vieler anderen NS-Organisationen. Als praktischer Arzt genoss Schottenheim bei den unteren und schwachen sozialen Schichten hohes Ansehen. Als Mitglied der NSDAP war er weder der Gruppe der alten NS-Kämpfer ohne akademischen Abschluss, noch der Gruppe der jungen, aufstiegsorientierten Akademiker zuzurechnen. Vielmehr war Schottenheim als Akademiker und Nichtjurist das Beispiel für ein NSDAP-Mitglied aus der Gruppe der bürgerlichen, frühen Gesinnungsfreunde mit einer national geprägten Biographie, bürgerlicher Existenz und Berufslaufbahn und ausgestattet mit einem starken persönlichen und sozialen Engagement.
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Anmerkung: Unsere Großvater väterlicherseits Robert Sperlich müsste auch zu finden sein. Er trug bis ans Lebensende Sein „Hitlerbärtchen“ und schimpfte auf die Sozialisten. Er starb 1978 in Amberg. Da war ich 11 Jahre alt und kannte den Zusammenhang noch nicht.
Erst später wurden mir die einzelnen Tatsachen bewusst. Geerbt habe ich bis auf die Grösse und das schüttete Haar zwar seine leicht aufbauende Art. Politisch wären wir heute absolut gegensätzlich.
Mein Vater, 1943 geboren und aus der Region Breslau vertrieben, war politisch „innen Rot, aussen Schwarz“, wie er sich als hoher Staatsbeamter immer bezeichnete. Also gar nichts geerbt, weil er war über 180 cm gross und eine stattliche (gewichtige) Figur in Regensburg an der Regierung der Oberpfalz und in seinen Ehrenämtern.
Walter Röhrl meinte, dass man die Strassebreite ausnutzen soll, um schneller voranzukommen.
Als er noch Fahrer für den Bischof in Regensburg war, hat sich der Bischof auf dem Rücksitz gewundert, dass so viele entgegenkommende Fahrzeuge aufblenden würden.
2023 – Mit dem Tesla „up the Mountain“ auf dem Weg nach Stresa
Auf die Frage des Bischofs, warum das so ist, antwortete Walter Röhrl: „Die kennen das bischöfliche Auto und grüssen Sie freundlich, Hochwürden!“
Worauf der Bischof die sportliche Fahrweise und die ständigen Blinkzeichen nicht mehr beachtete und zufrieden damit war meist etwas schneller vor dem Termin am Zielort zu sein.
Vor seiner legendären Rallye-Karriere war Walter Röhrl tatsächlich als Fahrer tätig.
Hier sind die Fakten dazu:
Tätigkeit: Nach seiner kaufmännischen Lehre arbeitete Walter Röhrl im Bischöflichen Ordinariat Regensburg.
Funktion: Er fungierte dort als Chauffeur für den Verwaltungsbeamten Dr. Heinrich Zenglein.
Zeitraum: Diese Tätigkeit übte er in seiner Jugend aus, bevor er 1968 seine Rallye-Karriere begann.
Röhrl selbst hat diese Zeit oft bestätigt und scherzte in der Rückschau über seinen Wechsel vom „Bischofs-Chauffeur zum Rallye-Weltmeister“.