Die letzten Tage gab es in Puerto Wolken. Wenn es Nordwetterlage hat, dann staut sich die feuchte Atlantikluft an den Hängen zu den Canadas. Heute hielt der blaue Himmel tatsächlich länger als gegen Mittag. Und es sieht auch so aus, als ob es die nächsten Stunden so bleiben würde.
Windspiel von Cesar Manrique am Eingang zum Lago Martianez Lago Martianez Richtung Osten.
Also packte ich schnell meine Badesachen und wanderte zum Lago Martianez. Vor zwei Wochen kaufte ich mir optimistisch wieder eine 15er-Karte für 80 Euro. Davon hatte ich erst zwei Eintritte aufgebraucht. Normal kostet der Eintritt 7 Euro. Ein Schirm 3 Euro extra.
Lago Martianez Richtung Westen
In den Bergen rundherum sammelt sich die Quellbewölkung. Aber zum Meer hinaus ist es strahlend blau und schön warm und fast windstill bei 24 Grad.
Mein heutiger Liegeplätze. Im Hintergrund das Hotel Vallemar.
Im Lago selbst sind schätzungsweise 15% der Liegen belegt. Es ist Nebensaison. Vorwiegend im Schatten unter Palmen oder eben unter Schirmen. Das Wasser selbst ist reines Meerwasser, salzig und frisch. Super angenehm. Ich werde voraussichtlich eine Stunde bleiben. Dann geht es wieder an den Laptop.
Lago Martianez – Das größte Becken mit Salzwasser
Aus Wikipedia: Lago Martiánez ist eine Freibadanlage in Puerto de la Cruz (Teneriffa, Kanarische Inseln, Spanien). Der Freizeitkomplex mit einer Gesamtfläche von rund 100.000 Quadratmetern gruppiert sich um einen künstlichen See. Zum Lago Martiánez gehören mehrere Inseln, Gärten, Restaurants, Bars und Terrassen.
Die Architektur enthält viele Insel typische Elemente. Auch Kunst stellt Cesar Manrique im Gesamtwert dar.
Der Architekt César Manrique gestaltete die Anlage unter Verwendung zahlreicher Vulkansteine.
Skulpturen im Bild sind Teil des Kunstwerks „Raíces al cielo“ (Wurzeln zum Himmel) von César Manrique
Der Lago Martiánez vereint Manriques Vision mit lokalen Elementen wie Wachttürmen, Palisaden und dem Blick auf den Ozean.
Im Vordergrund einer der Meerwasserpools. Im Hintergrund die sich an den Hängen staunenden Wolken.
Neben der architektonischen Gestaltung beherbergt die Anlage auch eine Reihe von Skulpturen Manriques.
Der Lago Martiánez – im Volksmund einfach „el Lago“ genannt – entstand im Gebiet „Llanos de Martiánez“, wo sich zuvor mehrere natürliche Meerwasserbecken (wie „la Coronela“ und „la Soga“) befanden.
Wenn der Hintergrund dunkel ist, hat es wesentlich mehr Kontrast und Farben.
Die ersten Touristen besuchten die Llanos de Martiánez bereits Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts.
.. dann bist Du im Teno-Gebirge im Norden von Teneriffa. Leider bekommt man heute im Auto keine Düfte und Gerüche der Außenwelt mit. Bei Motorradfahren ist das anders. Beim Fahren riecht man sowohl Abgase in der Stadt, wie auch alles in Wald und Wiese. Das macht auch einen Teil des Hypes um Motorräder aus, weil man die Natur hautnah erlebt.
„Artemesia“ ist der Geruch Teneriffa’s, der einen Besucher im Norden unterschwellig überall hin begleitet. Die Wanderer im Teno-Gebirge kennen den Geschmack. Speziell wenn es sehr warm ist oder nach einem kurzen Regen. Dann entfalten sie die etherischen Öle in der vorbeiströmenden Luft. Die Teneriferas nehmen den Geruch nicht mehr wahr, weil er allgegenwärtig ist.
Kanarische Beifuß (Artemisia thuscula)
Im Gegensatz zu den europäischen Beifuß-Arten verströmen seine silbrig-grauen Blätter einen intensiv balsamischen, fruchtigen und leicht süßlichen Duft, der stark an Weihrauch und warme, mediterrane Erde erinnert. Das ätherische Öl hat durch den Inhaltsstoff Chamazuleen oft eine faszinierende, hellblaue Farbe.
Als ich das erste Mal die kurvige, schmale Strasse TF-436 von Buenavista del Norte nach Maska fuhr, hielt ich am „Mirador Altos de Baracan“ an. Dort war ich einerseits überwältigt von der scharfen „Wetterscheide“, denn hier strömt je nach Wetterlage die Wolken vom Norden her kommend durch das Ventil, welches der Pass geologisch ergibt. Haben die Wolken den Pass überwunden, so lösen sie sich in Wellen gleich auf der Südseite auf.
Auch die Vegetation trennt sich hier. Auf der Nordseite üppiges Grün. Auf der Südseite Buschlandschaft mit gelbem Ginster und eben mit „Artemesia“. Und diese beiden Pflanzen geben ihre Düfte in die Luft ab und konzentriert sich hier am Pass. Bläst der Wind von der anderen Seite aus Süden, so verstärkt sich der Geruch, weil Wärme Luft die Öle viel besser aufnimmt.
Bei der Pflanze auf dem Bild handelt es sich sehr wahrscheinlich um eine Art aus der Gattung der Beifußgewächse (Artemisia), genauer gesagt um Wermut (Artemisia absinthium) oder den nahen Verwandten, den Baum-Wermut (Artemisia arborescens). Auf den Kanarischen Inseln ist zudem der endemische Kanarische Beifuß (Artemisia thuscula) stark verbreitet, der ein fast identisches Erscheinungsbild besitzt. [1, 2]
Das in der Hand gehaltene Pflanzenteil zeichnet sich durch seine charakteristischen, fein fiederschnittigen Blätter und die typische silbrig-graue Behaarung aus. Wenn Sie an den Blättern reiben, sollten Sie einen sehr intensiven, aromatischen und krautigen Duft wahrnehmen.
Verwendung und Eigenschaften von Wermut
– Heilkunde: Wermut ist seit der Antike als klassisches Bitterkraut bekannt. Die enthaltenen Bitterstoffe und ätherischen Öle werden traditionell zur Förderung der Verdauung, bei Appetitlosigkeit oder zur Unterstützung der Galle eingesetzt.
– Küche & Spirituosen: Die Pflanze ist die namensgebende Zutat für den Wermutwein (Vermouth) sowie für die berüchtigte Spirituose Absinth.
– Garten: Aufgrund des silbrigen Laubs und der extremen Trockenheitsresistenz ist sie eine beliebte Zierpflanze für Steingärten oder mediterrane Beete
Heute telefonierte ich mit Kai. Er war auf dem Weg nach Hettlingen zum Wohnwagen. Den hätte der Hagel vom letzten Freitag erwischt. Oberlichter etc. kaputt. Ich solle doch mal nach Seuzach zur Bar1120 fahren.
Dort hätte man ein Notfall-Hagelschäden-Autolager auf der grünen Wiese hingestellt. Und ich war echt schockiert, wie die Autos aussehen! Und wie viele Autos dort stehen!
Beim Kreisel Seuzach bei der Bar1120 stehen Hunderte Hagelschäden-Autos mit wirklich schlimmen Schäden. Totalschäden. Die Einschläge bei den Frontscheiben sieht es teils aus, als hätte man einen mittleren Felsbrocken reingeworfen.
Die Bleche haben unzählige Treffer. Panoramadächer, Seitenfenster, Heckklappenfenster sind durchschlagen.
Rundherum hat es Dächer von Wohnhäusern abgedeckt, Dachziegel herunter geschlagen, Stalldächer sind in Folien verpackt, damit es nicht reinregnet. Sogar Fassaden hat der Hagel beschädigt. Jalousielamellen verbeult.
Dann fuhr ich noch beim Adrian von der Radhofgarage auf einen Kaffee vorbei. Er erzählte mir, dass alle Fahrzeuge, die Draussen im Hof gestanden sind, Totalschäden wären. Das Dach vom Kuhstall gegenüber hat es eingeschlagen. Das Bauernhaus sind Dachziegel kaputt. Unfassbar.
Heute war ich bei „meinem Doc“ in Altstetten. Als ich vor 24 Jahren nach Zürich zog, wohnte ich in Schlieren und arbeitete ich für Siemens in der Freilagerstrasse. Da lag es nahe einen Doc in der Nähe zu suchen.
Jedesmal, wenn ich Richtung Altstetten fahre oder am Letzistadion vorbeikomme, läuft mir schon das Wasser im Mund zusammen und es gelüstet mich nach „Poulet Süss/Sauer“.
Weil: Beim Letzistadion in der Badenerstrasse hat es eines meiner Lieblingsrestaurants: Das Singapore! Und dort war ich eben ab 2002 regelmässig zum Essen mit den Kollegen.
Und wie es der Teufel will, treffe ich beim Rausgehen Philipp und Markus vor dem Restaurant. Sie hatten allerdings keine Zeit zum Plaudern. Schade!
In der Früh nach dem Frühstück und den ersten Mails betreffend IF26 ging es mit Günther ab nach Stresa. Blauer Himmel Ende August. Kaiser Wetter. Das soll sich am Freitag leider kurz ändern.
Von Winterthur ging es um Zürich herum und dann in alte heimische Gefilde an Affoltern am Albis und Zug vorbei. Zur ersten Kaffeepause landeten wir an traditioneller Stelle: „Lüüchttürmli Weggis“ am Vierwaldstättersee.
In Weggis hatte ich vor 14 Jahren mal ein schönes Projekt. Ausserdem schoss ich am 1. August mal Fahnenschwinger mit eben dem schönen Raddampfer. Die Fotos konnte ich an eine Redaktion verkaufen.
Eigentlich wollte ich gleich ins Wasser springen. Aber es gab keine Leiter, um wieder rauszukommen! Also blieb es beim Kaffee.
Wir führen am Vierwaldstättersee entlang nach Brunnen und dann über die Axenstrasse an Altdorf vorbei Richtung Gotthard-Strassentunnel.
Es hatte 5 Kilometer Stau vor dem Tunnel wegen Blockabfertigung. Also leitete uns das Navi über den Gotthard-Pass. Oben windet es uns zu fest und es hatte nur 13 Grad. Deshalb ging es auf der Tessin-Seite gleich wieder runter. Zweiter Stopp nur zum Fotografieren am Gotthard Pass.
Dann in Locarno ein Foto mit einem tollen Kontrast am Lago Maggiore. Es ist schön warm bei 28 Grad. Das Foto täuscht.
Direkt am Lago gab es zur Belohnung je ein leckeres Tiramisu.
Von Locarno nach Stresa zogen sich die Kilometer etwas. Aber es hat sich extrem gelohnt.
Angekommen. So mog i des!
Und eine der Meerjungfrauen aus Nimmerland habe ich auch wieder gefunden!!
Zuerst gingen wir am Lido spazieren und bewunderten die grossen Hotels.
Wir setzten uns an den Lido und genossen die Aussicht über „Das Meer“!
Alkoholfreier Aperol. Sausüss. Günther gefällt es. „Das Meer“ hat sehr viel weniger Wasser.
Dann gab es was Leckeres zu Essen und am Schluss einen Grappa! Und zwar direkt an der Piazza Luigi Cadorna in Stresa.
Günther bestellte für uns eine Pizza und einen Pulpo-Salat. Dazu gab es (Alkoholfreies) Bier und Aperol.
Bis auf das: Ich hab das falsche Ladekabel für meinen antiken HP Laptop dabei. Aber da hilft mir Kumar sicher wieder (Update: Kumar hatte tatsächlich ein HP Ladegerät in seinem Fundus). Er hatte schon mal meinen Laptop gerettet (Laden ging gar nicht mehr. Diode und Widerstand am Motherboard ersetzt) und bei meinem Huawei P30Pro den Akku gewechselt. WhatsApp hat er schon. Aber irgendwas vergisst der „zerstreute Professor“ immer. Was aber kein Problem ist, weil wir in einer zivilisierten Welt leben.
Eines der tollen Dinge in Puerto de la Cruz. Man trifft sofort Freunde und Bekannte ohne irgendeinen Termin zu vereinbaren. Das war gestern schon so an der Prozession „Virgen del Carmen„, an der mich Maca erkannte. Wir kennen uns von Yurena, die ich beim „Appartements Florida“ gestern traf. Und Monika rief mir beim „La Bianca“ am Placa Charco hinterher. Sie war mit Freunden, die sie in den Ferien besuchen, zum Essen dort.
Maca im Interview von TV Canaria live und in Farbe
Beim „La Guapa“ traf ich Santi, Abrego, José, Susanna und Yury. Und heute wollte ich in der Calle la Hoya, in der ich wohne, schauen, wohin das „Roots Restaurant (vegetarisch)“ umgezogen ist.
Das neue „Veggi Restaurant Roots“ in der Calla La Hoya 50
Eines unserer Stammlokale mit Besitzern und Mitarbeitern, die uns auch kennen. Sie sind umgezogen in die Calle La Hoya 50.
Die Sonne und das Salzwasser sind gut für mich und perfekt für meine Seele
Da nach der morgendlichen Arbeit mein Laptop jetzt leer ist und ich ja wegen des falschen Ladegerätes nicht nachladen kann, war ich also auf dem Weg zum Lago Martianez mit dem Umweg über die Calle La Hoya. Jetzt sitze ich bei außergewöhnlichen 32 Grad (sonst ist es hier wegen des Atlantiks kühler) im „Café Royal“ und esse keinen der leckeren Kuchen von der Auslage, sondern ein Sandwich mit Tomaten und spanische Omelett.
Danach geht’s ins Lago Martianez. Ich habe noch einen Eintritt auf meiner 15er Karte und werde mir gleich eine neue besorgen. Mahlzeit.
Außergewöhnlich früh startete „mein“ Flieger heute um 6:10 Uhr zu einer komplett unchristlichen Zeit. Natürlich hatte ich wie üblich auch keine Minute geschlafen. Mein Nachbar „Roli“ chauffierte mich um 4 Uhr (!!!) mitten in der Nacht zum Airport.
Bei der Autobahn-Auffahrt begrüßt ein Guanchen-Menceye (König) die Ankommenden zusammen mit dem Teide (rechts von der Palme)
Um 4:30 Uhr erwachte der Airport Zürich, denn dann endet das Nachtflugverbot um 6 Uhr. Es ist Haupturlaubszeit und ich hatte deshalb extra nicht das Wochenende, sondern erst Dienstag gebucht. Dann ist weniger los. Trotz Urlaubszeit.
Und tatsächlich: Die neuen Security-Checks laufen auf 3 Etagen. Bei den neuen Geräten muss man nun gar nix mehr aus dem Koffer räumen, solange es legal ist. Ich habe 7 Kilo Handgepäckkoffer und meinen Laptop dabei. Alle Metallteile ablegen, Gürtel, Natel, Hirnprotese. Und war ich durch.
Im Security-Bereit selbst ist um 4:35 Uhr noch nichts offen. Kein Café, kein Geschäft und Tax-Free. Kurz geschaut, wo ist mein Gate? A86!! Das letzte im Terminal A. Egal, ich hab Zeit. Am Gate 86 befindet sich ein kleines Kaffee. Auch dort ist nix los. Ich bin einer der ersten an der Kasse und überholte freundlich ein Pärchen, das ob der Auswahl an Gipflis überwältigt zu sein scheint.
Das Auditorio de Tenerife in Santa Cruz de Tenerife, Spanien. Die Konstruktion ist bekannt für ihr markantes, wellenförmiges Dach und gilt als eines der Wahrzeichen der Stadt.
Gipfli und Kaffee 9 CHF! Respekt. Das wird sich in wenigen Stunden ändern. Somit setze ich mich ins Kaffee und beobachte das bunte Völkchen der am Gate ankommenden Urlauber. Erst in einer Stunde – um 5:45 Uhr – ist Boarding.
Ich hatte Reihe 11 Platz C am Gang beim Notausgang ergattert. Und das obwohl ich gestern erst am Nachmittag eincheckte. Ich stress mich nicht mehr und „kämpfe“ um die besten Plätze, sobald der Checkin offen ist. Diesmal hatte ich einfach extremes Massel. Der Sitzplatz ist geräumig und hat für PeterPan massiv Beinfreiheit.
Obwohl der Flieger bis auf den letzten Platz ausgebucht war, ein paar Personen wurden wegen Überbuchung auf einen späteren Flug versetzt, klappte das Boarding reibungslos und wir starteten pünktlich um 6:10 Uhr in den Zürcher Nachthimmel.
Ein weiteres Hauptproblem neben dem „Am-Tag-vor-der-Abreise-nicht-Schlafen-können-Syndrom“ ist das „Auf-dem-Flug-auch-nicht-Schlafen-können-Syndrom“. Ich könnte ausrasten. Alles hab ich schon probiert: Weissbier, etwas Essen vorher, Schlaftabletten, Valium, Holzhammer, nur Beischlaf kurz vor dem Flug noch nicht. Wie auch.
Ich kann während des Hinfluges nicht schlafen. Keine Chance. Auf dem Rückflug schon eher. Aber beim Hinflug könnte ich ausrasten. Ich würde so gern den Flug verschlafen. Es hat noch nie geklappt. Und in diesem Flug klappte es mit dem Bordprogramm nun auch nicht. Keine Kinofilme und Serien, die mich dann so gelangweilt hätten, dass ich eingeschlafen wäre. Nix!!
Somit blieb ich die gesamten vier ein halb Stunden wach und genoss die Verpflegung.
Mittags steht die Sonne am Zenit. Es ist Sommer. Teneriffa liegt nahe am Äquator. Ergebnis: Senkrechter Schatten
Durch die aktuelle Omega-Wetterlage mit stabilem Hochdruckgebiet über Europa und zwei Tiefdruckgebieten bekam der Flieger extremen „Nasenwind“. Doch der Flug gestaltete sich ruhig und ohne Turbulenzen. Wir landeten nur mit 5 Minuten Verspätung mit guten Gegenwind um 9:50 Uhr Ortszeit.
Auch das Aussteigen klappte überraschend flott! Wir wanderten mit vielen anderen Ankommenden durch das Terminal Richtung Baggage, aber ich bog gleich ab zu Autoreisen, um mein Auto abzuholen. Und wieder war ich sofort dran!
Ich gab meinen Business-Account an, über den die Reservierung lief. Das hat den riesen Vorteil, dass alle Daten von mir im Account erfasst sind. So muss ich mich nur mit dem Personalausweis ausweisen. Kein Eintippen aller Daten, Führerschein, Ausweis, Kreditkarte, Name, Klasse, Datum, Wohnort, Hotel Adresse, Telefon, Mail, LMAA. Ratzfatz fertig. Unterschrift, Schlüssel und ab zum Kofferband.
Rund um das Förderband standen die Passagiere vom Flieger aus Zürich. Und mein Koffer kam sofort. Heute ist mein Glückstag! Nix, wie raus hier. Draussen standen tatsächlich wieder zwei Spassvögel, die ihre Kumpels mit einem Pornhub-Logo abholen wollten. 😂
Angekommen! 7 Stunden nach Abflug bei Café con Leche und Aqua sin Gas am Playa Las Teresitas
Kurz nach 10:30 Uhr war ich schon im Auto und fuhr den Mercadona-Supermarkt an, um für mich und für das Appartment Lebensmittel einzukaufen. Das dauerte gefühlt am längsten, weil an den Kassen Leute mit gefüllten Einkaufswägen anstanden, als wäre Morgen Weltuntergang! Dabei ist heute um 20 Uhr nur das Halbfinale Spanien gegen Frankreich. Ausnahmezustand in Spanien.
Da ich erst ab 15 Uhr das Appartment in Puerto de la Cruz beziehen kann, fuhr ich zum Playa Las Teresitas. Das ist der Hausstrand der Einwohner der Inselhauptstadt Santa Cruz. Und mit seinem feinen Sahara-Sand einer der schönsten auf Teneriffa.
Exakt 7 Stunden nach Abflug sass ich in einer der Strandbar (Salada) und schlürfe meinen Café con Leche. Angekommen! 🏖️
Ab Morgen geht’s los. Grad hab ich von Alex einen Anruf bekommen. Ich darf die Messe IFA26 für die KNX Professionals Deutschland organisieren. Die ISH2027 ist in der Konzeptionsphase. Also unser Messestand zusammen mit der KNX Deutschland. Mehr kommt später in meinem Business-Blog.
Ausserdem darf ich die Onlineshop-Datenbank pflegen. Anfang August findet der nächste KNX Secure Workshop statt. Und zwar in Kiel. Ein weiterer dann mit Mario in Wien. Und im Oktober zwei Grundkurse mit Zertifizierung in Krefeld.
Mana – Höre ich jetzt zum Entspannen nach der Anreise.
Und ich hab noch ein ganz spezielles Projekt, bei dem es in den kommenden 12 Tagen einen grossen Schritt weitergeht. Aber mehr wird noch nicht verraten. Langweilig wird es mir nicht. Und es gibt schlimmere Orte zum Arbeiten. Und das Meer ist so nah!
Auf Khao Lak war ich mit Nanee zwei Mal. Einmal hatten wir Ruedi überrascht. Beim zweiten Mal trafen wir Kornelia und Jochen. Das Restaurant kenne ich natürlich gut und wir waren auch beide Male dort zum Essen. Muss nachsehen. 2009 glaub ich.
Gerade fand ich das Fotobuch, das Ruedi 2009 von Khao Lak gemacht hatte. Hier ein paar Seiten davon.
Wouter wohnt im Kokotel Khao Lak. Das befindet sich direkt neben dem Nang Thon Beach Resort vom gemeinsamen Urlaub mit Ruedi. Der Resort ist sehr international.
Kornelia&Jochen wohnten im „Sensimar Khao Lak Beachfront Resort“ nicht weit davon. Dieser Resort ist fest in Deutscher und Österreicher Hand.
Unverhofft kommt oft! Am Nachmittag gegen 17 Uhr war ich bei schönstem Wetter wieder in der Badi Rickenbach und bin meine wenigen Runden geschwommen. Bei Badeschluss gegen 20 Uhr verließ ich das Freibad. Vorher hatte ich im Web geschaut, was in der Umgebung am Samstag ausser WM Viertelfinale los ist.
Latino Festival Winterthur
Und ich stellte mit absoluter Überraschung und Freude fest, dass die „Gibsy Kings“ auf dem Latino Festival „Fiesta Corazon Latino“ am Teuchelweiher! Also nix wie hin!
Die Gipsy Kings (feat. Tonino Baliardo) waren im Mai 2026 für ihre Historia Tour exklusiv in der Schweiz. Ein weiteres Highlight fand am Samstag, den 11. Juli 2026, statt: Die Gipsy Kings by Diego Baliardo traten am Latin-Festival Fiesta Corazón Latino direkt am Teuchelweiher in Winterthur auf und der Eintritt ist komplett kostenlos.
Das Festival besteht eigentlich aus „Essen&Trinken“. Rund um das Festivalgelände stehen Unmengen an Fresswagen und man bekommt alles, bis auf Schweinebraten mit Knödel. Hunger hatte ich keinen, also blieb es beim (alkoholfreien) Bier trinken.
Als Supporter legte ein DJ auf
Nein, ich erlaubte mir ein „Pastel de Nata„. Das ist eine Spezialität aus Lissabon und erinnert mich an meine 6 Monate in Lissabon während des Studiums. Ein sehr guter Freund von mir ist jetzt erst in diesem Monat nach Corroios gezogen. Genau dort lebte ich damals.
Die Gipsy Kings in Winterthur
Ich bekam einen Platz auf der rechten Seite der Bühne in „Row Zero“. Bis auf einen nervigen Security und einen jungen Fotografen hatte ich freie Sicht! Die Gipsy Kings spielten, wie von der CD. Man merkt, dass sie ihre Songs seit vielen Jahrzehnten performen und sich blind verstehen.
Nach mehreren Zugaben beendeten die Jungs den Auftritt nach 90 Minuten Spielzeit. Aber danach wollte ich noch nicht nach Hause gehen. Ich wollte in die „Steibi“ zum Fussball ansehen. Und das klappte wunderbar bei diesem tollen Wetter und 26 Grad um 23 Uhr. Genial!
„Volare“ als Zugabe von den Gipsy Kings
Die Videos vom Auftritt der Gipsy Kings kommen demnächst auf meinen Youtube Account.