Was macht der Peter eigentlich nebenbei nach Feierabend? Der macht doch nix anderes, als immer nur KNX!
Nein, ich brauche neben „KNX“ auch noch etwas, wo ich meine Kreativität ausleben kann. Wobei Brot-Backen und Gemüse-Trocknen einen eher praktischen Hintergrund haben. Das habe ich heute gemacht. Und das Outing eines tollen außergewöhnlichen Musik-Projektes. Aber der Reihe nach.
Brot-Backen: Das hatte ich während Corona angefangen. Und ist mir geblieben. So habe ich alles selbst in der Hand, was reinkommt. Aktuell bin ich absoluter Fan von Vollkorndinkel/Haferflocken-Brot mit Kümmel! Demnächst probiere ich mal Saaten rot aus.
Heute wurde allerdings der Teig etwas zu nass und ich nahm Dinkelmehl und Haferflocken, um das wieder auszugleichen. Deshalb hatte ich mehr als 500 Gramm Brotteig. Deshalb lief er mir beim „Gehen“ davon. 😁 Und deshalb passte er nach dem 2. Kneten und 2. Aufgehen nicht mehr in die Kastenform. Und deshalb nahm ich das „Reindl“! 😎 Mal was Neues.
Wenn der Brotteig „davonlaufen“ möchte. Wenn es zu viel Teig für die Backform hat, braucht es das Reindl.So sieht das Brot diesmal nach dem „Anbacken“ und dem Wenden aus.Frisch aus dem Ofen. Locker und lecker.
Zum Rezept: 150 Gramm Haferflocken mit 150 ml warmen verdünntem Jogurt und einem Teelöffel Salz etwa 15 Minuten einweichen. Parallel einen Esslöffel Honig in einem Glas mit 150 ml lauwarmes Wasser mit einem Tütchen Trockenhefe vermischen und stehen lassen, bis es schäumt. Danach 350 Gramm Dinkelvollkornmehl und 4 Esslöffel Kümmel dazu geben und eben mit dem Hefe/Honig/Wasser-Gemisch verühren. Mit einem Rührhaken zu einer homogenen Masse kneten.
Den Teig 60 Minuten zugedeckt gehen lassen. Anschließend das 2. Mal den jetzt klebrigen Teig nun mit der Hand 5 Minuten gut durchkneten. Hier kann man die Unterlage mit Haferflocken und Dinkelmehl bestreuen, damit der Teig aussen rundherum am Ende eine schöne Kruste bekommt.
In die Kastenform gebe ich angefeuchtetes Backpapier. Angefeuchtet lässt es sich besser der Form anpassen und später herausnehmen. Den Teig in die Kastenform geben und nochmal etwa 30-40 Minuten gehen lassen, bis er oben eine Wölbung bekommt.
Der Ofen wird bei mir nicht vorgeheizt. Die Backform kommt auf ein Gitter im unteren Bereich. Dann stelle ich Ober/Unterhitze ein und es geht zuerst bei 220 Grad für 30 Minuten los.
Dann nehme ich die Kastenform heraus, lege ein Backpapier auf das Gitter, wende das Brot in der Backform auf das Gitter und ziehe das vorher in der Backform befindliche und nun am Brot Leib klebende Backpapier ab.
So gewendet backt das Brot (bei mir) nochmal 45 Minuten. Jetzt bei 180 Grad. Dann stehe ich das Brot an und checke, ob Teig am Spiess hängt. Wenn ja, gibt es 20 Minuten Nachschlag. Fertig! Das dauert insgesamt um die 2 Stunden. So habe ich leckeres frisches und noch dazu gesundes Brot. Dazu aktuell am liebsten Olivenöl und frischen Schnittlauch. 😋
Gemüse-Trocknen: Seit langem ernähre ich mich möglichst durchgängig vegetarisch. Mit kleinen Ausnahmen bei Hühnerfleisch und Salmon. Ist absehbar, dass Gemüse zu viel eingekauft wurde und in den nächsten Tagen nicht aufgebraucht wird, dann „schnipple“ ich das klein und trocken es im Backofen bei niedriger Temperatur.
Verschiedenes Gemüse klein geschnitten und getrocknet. Von einem ganzen Brokkoli bleibt das hier übrig.
Zu den Gekauften Gemüseflocken hat das Selbermachen wieder den Vorteil, dass ich weiss, was drin ist und woher es stammt. Diese getrockneten Gemüseflocken kommen bei mir in jedes Gericht, wie sonst Gemüsesuppe-Pulver.
Auch das Gemüsesuppe-Pulver mache ich bei Bedarf selbst. Dazu kommt eine Portion meiner Gemüseflocken in den Bulletmixer bis es Pulver ist. Dann kommt ein Drittel Salz zur Haltbarkeit und für den Geschmack dazu. Fertig.
Musik-Projekt: Ja, das ist eine etwas längere Story. Dazu reicht mir heute die Zeit nicht. Nur so viel: Es wird geil! Heute fand das erste „Coming-Out“ statt. Auf jeden Fall so viel: Etwas Neues entsteht. Etwas Verrücktes entsteht. Ein neues Musikprojekt entsteht.
Der Arbeitstitel lautet: „Cooperativa Costa Plantano“! „Cooperativa“, weil die Musiker mit viel Enthusiasmus, Kreativität und Liebe zur Musik an diesem Projekt zusammenarbeiten.
„Costa Plantano“, weil alle Musiker aus dem Norden Teneriffas stammen, der Insel mit ihren charakteristischen Bananenplantagen.
Die Musik ist eine Mischung aus traditionellen spanischen und südamerikanischen Melodien und Rhythmen. Einige davon sind sehr bekannt und laden sofort zum Tanzen und Mitsingen ein.
Heute war der zweite Tag im Studio. Am ersten wurde besprochen und ein wenig geübt. Auch die Musiktitel haben wir ausgesucht. zusammen.
Im Video des ersten Teils des „Making-of of“ sind Nuria (Gesang), Rafa (Toningenieur/Rhythmus-Gitarre/Background Gesang), José (Percussion/Gesang) zu sehen und zu hören. Zwei Jungs kommen noch dazu. Santiago (Leadgitarre/Background-Gesang) und Angel (Gitarre und Background-Gesang).
Was ich da mache? Ich bin der einer der Ideengeber. Aber das Projekt läuft gleichberechtigt mit allen Beteiligten. Und im professionellen Sektor würde man es „Produzent“ nennen. Wir sind aber fast alle Amateure und gehen einem geregelten Beruf nach. Wir sind alle gespannt, ob es so klappt, wie wir es uns vorstellen.
Heute kam ich aus Barcelona zurück. Und ich wollte natürlich wissen, wie meine Gewichtssituation aussieht.
Ergebnis: 64 Kilo bei 12.8% Fettanteil.
Wie man im Graphen und in der Tabelle sieht, pendle ich ich seit Anfang Januar um die 64 Kilo herum. Am 01.01.2024 zum Ende der 2. Etappe hatte ich noch 62.3 Kilo. So ergab sich ein Gewichtsverlust von 8.2 Kilo. Heute sind es nur noch 6.5 Kilo.
ABER: Mein Fettanteil hat sich weiterhin verringert. Von anfänglich 13.7574 Kilo (26.9.23) auf 8.72 Kilo (1.1.24) und heute 8.192 Kilo (5.2.24). Somit habe ich insgesamt 5.5555 Kilo reines Fett abgebaut!
Wie bereits während der Challenge festgestellt, klappt bei mir die Gewichtsabnahme nur noch mit Sport.
Mittlerweile ist meine Geh-Geschwindigkeit und meine Kondition zusammen mit der Gewichtsreduzierung soweit, dass ich mir 10-20 Minuten lockeres Joggen zutraue.
Ah übrigens: 1. Meine Hosen rutschen 2. Ich passe wieder in meine Hemden und Jacken rein 3. Den Gürtel kann ich zwei Löcher enger zumachen. 4. Bücken und Hinknien geht viel einfacher. 5. Auch das Hochkommen aus der knienden Position geht flott. 6. Treppen treiben nun weder Atmung noch Puls in die Höhe. 7. Ich schlafe viel besser. 8. Bin dafür am Tag viel besser wach. 9. Und ich bin viel weniger reizbar.
Ausserdem nehme ich konsequent alles und jeden aus meinem Leben, was/wer mir nicht guttut. Und ich gönne mir mehr Freizeit, Wein, Tapas, Meer, Strand, Wärme, Salz in der Luft…
Ich hatte über die letzten Jahre stetig zugenommen. Wenn ich Zuhause bin, dann koche ich selbst. Und dann hält sich der Gewichtszuwachs in Grenzen. Meist ist er dann wieder rückläufig. Mein Job bringt es allerdings mit sich, dass ich sehr oft reise. Und dann geht man essen. Und speziell in Deutschland sind die Portionen oft eher für Holzfäller geeignet – also übergross. Als Bayer gibt es dann oft leckere Bayerische Sachen. Ich bin und war nie ein Kostverächter. Schweinebraten, Knödel, Steak, Spaghetti, Bratwürste mit Kraut etc. Wenn ich unterwegs bin, dann ist das immer etwas schwierig. Zuhause koche ich dann oft lieber vegetarisch. Aber trotzdem ist mein Gewicht über die Jahre seit 2018 – da war auch noch Corona zwischendrin – Jahr für Jahr gestiegen.
Wie man an der Kurve unten erkennt, machte ich schon öfter kleinere Abnehmphasen durch. Nur die Tendenz zeigt über die Jahre deutlich nach oben. So begab es sich dann am 25.09.2023, dass ich auf Facebook einen Post von Mario las. Er wollte abnehmen. Ich auch! Also telefonierten wir und dachten uns die Rahmenbedingungen für einen Gewichtsverlust-Challenge aus. Challenges sind ja gross in Mode. Mario ist fast „doppelt so viel“, wie ich und bringt 135.5 Kilo bei einer Körpergrösse von 182cm auf die Waage.
Start der „HeavyWeightLossChallenge“ war dann am Höhepunkt der Kurve am 26.09.2023 gegen 14 Uhr. Beim Wiegen brachte ich dann auf 165cm satte 70.5 Kilogramm auf die Waage. Die Fitbit-Waage zeigt auch „das Grauen“ an, nämlich 19.5% Körperfett und einen BMI von 26.9. Die Challenge sollte 7 Wochen dauern. Und einen Tag. Da ich halb soviel bin, wie Mario, vereinbarten wir die Challenge am Ende „prozentual“ zu bewerten.
Das tolle an einem Partner bei der Challenge: Man hat einen Kollegen mit dem man sich austauschen kann. Man ist also nicht alleine. Und es spornt zusätzlich an! Man ist ja im Wettbewerb mit jemanden und hat ein Ziel vor Augen, welches man erreichen möchte. Ausserdem ist die ganze Geschichte öffentlich. Wir posten jeden Tag, was wir essen und tun, um unser Ziel zu erreichen. Das kam bisher sehr gut an. Es gibt viele leise Mitleser, die schon sehr gespannt auf das Ergebnis sind.
Was habe ich dazu getan? Grob gesagt drei Dinge: Einmal eine komplette Nahrungsumstellung auf 99.9% vegetarisch. Zum Zweiten Umstellung auf 16/8-Fasten. Also 16 Stunden gar nichts zu sich nehmen und in 8 Stunden dann gemässigt möglichst nur und ausschliesslich vegetarisch essen. Und Drittens regelmässig Sport treiben. Mein Fitness-Abo hatte ich ja schon. Dann musste ich ja nur noch hingehen.
Ich verzichtete auf alles mit Zucker und speziell industriellen Zucker und Ersatzstoffe. Keine Limonaden, Süssigkeiten, vorgefertigte Speisen, Marmelade etc. Auch auf Milch und Milchprodukte wurde komplett verzichtet. Keine Butter mehr, keine Kuhmilch (aber auch keine Ersatzmilch). Nur noch Frischkäse und Frischkäsezubereitung. Das verfeinerte ich dann mit frischem Schnittlauch, Petersilie oder Frühlingszwiebeln. Kein Brot mehr. Auch kein Selbstgebackenes. Ersatzweise gab es Vollkornknäckebrot. Und kein Fleisch mehr. Nur noch Hühnchen und Fisch. Das ist kalorienarm und bringt Proteine. Genauso wie Ei. Ei ist super zum Salat.
Welche technischen Hilfsmittel nutzte ich bei der Challenge: Die Fitbit-Waage wurde ja bereits erwähnt. Sie misst Gewicht, Körperfett und errechnet aus der Grösse den BMI. Dazu trage ich eine Fitbit-Uhr, welche mir Puls, Schritte, Etagen und verbrauchte Kalorien anzeigt. Beim Kochen und für Getränke fand ich Gefallen an „Mr. Magic Mixer“. Der stand bisher nur im Schrank. Mit dem Mixer zerkleinerte ich Suppen und andere Speisen. Ich machte mir ab und zu „Smoothies“. Aber bei den Smoothies blieb es bei Fruchtdrinks. Bei Gemüse fehlen mir noch schmackhafte Rezepte.
Mr. Magic Mixer. Damit selbst gemachtes Gemüsebrühe-Pulver und Fruchtmus als Marmeladenersatz.
Mit dem „Mr. Magic“ fing ich auch an Gemüsereste zu Gemüsebrühe-Pulver zu verarbeiten. Das ist ganz einfach: Gemüse klein schneiden, in den Mixer, auf Backpapier auf einen Backrost in den Ofen, 70 Grad Ober-/Unterhitze laufen lassen, nach 4-6 Stunden überprüfen, ob das Gemüse-Mus sich in trockenes Gemüsepulver verwandelt hat. Dann kommt 1/4 des Gewichts Salz dazu. Fertig.
Da in gebräuchlicher Marmelade viel zu viel Zucker hat, machte ich mir mit dem Mixer aus Äpfeln und Mango ein Mus. Das wurde dann im Glas in einem Topf abgekocht und hält so im Kühlschrank ein paar Wochen. Dieses Früchtemus passt super zu meinen Bananen-Pfannkuchen. Dazu nimmt man eine Banane, zwei Eier, vier Löffel Roggenvollkornmehl, etwas Wasser oder Milch. Dann schaltet man den Mixer ein und schon ist der Teig fertig. In eine grosse Pfanne kommt Oliven- oder besser Kokosöl. Damit dann die Pfannkuchen dünn herausbacken. Aus der oben genannten Zutatenmenge kommen dann vier Pfannkuchen raus. Das war zuviel für mich auf einmal. Somit kochte ich mir am nächsten Tag eine Gemüsesuppe und es gab „Flädli-Suppe“ – also Pfannenkuchen-Suppe.
Oliven/Ricola/Salat-Salat, Banana-Pancakes mit Apfel/Mango-Fruchtmus (anstatt Marmelade), Smothie
Überhaupt bin ich ein Suppenfan geworden. Die Basis ist immer eine andere Art Gemüse. Brokkoli, Blumenkohl, Kohlrabi, Rosenkohl, Karrotten. Also quer durch den Garten. Ausserdem gibt es immer vorher einen Salat. Während der Challenge hat sich die Fan-Gemeinde an meinen „Ricola/Salat-Salat“ gewöhnt. Natürlich ist Rucola gemeint. Dann gibt es mal Gurkensalat. Abgewechselt wird mit Oliven und Schafskäse, Paprikastreifen, Karrotten etc.
Was tun bei Heisshunger? Wie erwähnt mache ich 16/8 Fasten. 16 Stunden nichts essen, nur trinken. In den 8 Stunden darf ich essen. Möglichst kalorienarm. Bei mir beginnt die Essphase um 16 Uhr und geht dann bis Mitternacht. Somit ist es für mich durchaus erlaubt vor Mitternacht noch das ein oder andere Knäckebrot mit Frischkäse und Gurke zu essen. Oder mir den Rest einer Gemüsesuppe aus dem Kühlschrank aufzuwärmen. Auch ein Ricola/Oliven/Salat-Salat stellt dann kein Problem dar. Hauptsache innerhalb der Kalorienmenge bleiben und innerhalb des 8h-Zeitraums.
Und ich treibe (endlich) wieder Sport! Am Anfang war jede Bewegung besser, als gar keine vorher. Ich bin regelmässig, wenn es zeitlich geht jeden Tag, im Fitnessstudio. Und zwar im Lokwerk Winterthur. Da ich zum Joggen noch zu schwer bin, begann ich mit 40 Minuten „Fast Walking“, wie ich es nannte. Ich begann bei 5 km/h auf dem Laufband und bin jetzt bei 5.8km/h mit gelegentlichem Joggen be 8km/h. Dabei versuche ich immer mit dem Walken an die 9.000 Schritte voll zu bekommen. Dann bin ich am Ende des Tages bei mindestens 10.000 Schritte.
Mittlerweile „verschärfe“ ich das Training noch mit „Schwitzjacke“ (wetterfeste dünne Regenjacke) und seit einer Woche noch mit einem Bauchgurt (einen Motorrad-Nierenschoner). Ziel ist mehr zu schwitzen und mehr Fett zu verbrennen. Anschliessend gehe ich an 3 „Maschinen“ für Brust/Bauch/Beine/Po Übungen. Aber auch Zuhause kann man schön trainieren. Ich habe eine „Spinmaschine“ – also ein stehendes Radl – bei mir im Wohnzimmer als Kleiderständer rumstehen. Auf dem sitze ich jetzt neuerdings beim Fernsehschauen und versuche 15 Minuten locker zu radeln. Auch Bauchtraining kann man gut auf dem Sofa machen parallel zum Fussball im TV.
Bei den Kalorien versuche ich bei der Aufnahme unter 1000kcal. zu bleiben. Hingegen beim Energieverbrauch über 2500kcal – möglichst 3000kcal – zu bleiben. Was auch mit viel Bewegung gut funktionierte. Zu trinken gab es möglichst viel Wasser und ungesüssten Tee. Natürlich kann ich morgens nicht auf den Kaffee verzichten. Auch ab und zu ein Bier im Ausgang. Aber dann mit Mineralwasser. In Bayern würde man mich aus dem Lokal werfen.
Auch hat sich bei mir während der Challenge die Lebensweise geändert. Ich schlafe viel besser und länger. Und ich verzichte möglichst auf alles mit Plastik. Um auf Plastik zu verzichten, kaufe ich möglichst nur noch unverpacktes Gemüse aus dem Regal. Ausserdem verzichte ich komplett auf PET-Flaschen und nehme nur noch Glasflaschen. Zudem räume ich langsam alles aus Plastik aus den Schränken und entsorge es im Plastikrecycling-Beutel. Wenn ich jetzt in Tubberware „investiert“ hätte, würde es mich stark reuen. Hab ich aber nicht. Somit hab ich da keine Hemmungen beim Entsorgen von Plastikartikeln.
Die Umstellung der Ernährungsgewohnheiten haben somit wirklich auch Auswirkungen auf die Müllmenge! Meinen „Güssel“ bringe ich nur noch alle 3 Wochen Montags raus. Und den Plastikbeutel nur noch alle 2-3 Wochen zum Recycling. Dafür habe ich mehr Grünabfall. Aber der wirkt sich weder auf die Gesundheit noch auf die Natur aus.
Ein interessantes Thema und eine Herausforderung sind die Wochenenden und speziell die längeren Auswärtsveranstaltungen. Am Wochenende gönnt man sich ja erfahrungsgemäss mal das ein oder andere Bier und den ein oder anderen Happen gutes Essen. Bei den Getränken geht es noch. Da kann man dann auf Wasser oder verdünntes Bier zugreifen. Beim Essen in Restaurants stellt man dann oft fest, dass auf der Karte zwar vegetarische Speisen drauf sind, diese aber keineswegs kalorienarm sind. Kässpatzen sind zwar vegetarisch, aber Weizenteig und Käse überhaupt nicht kalorienarm.
Auch war ich zu einer Konferenz in Barcelona eine ganze Woche. Dort war es dann in den Pausen, zu Mittag und speziell dann zum Abendessen eine Herausforderung „das Richtige“ zu wählen und auf „das Falsche“ zu verzichten. Und der spanischen Küche mit all den leckeren Tapas ist schon schwer zu widerstehen. Am Ende brachte dann die Woche Barcelona keinen Abnehmerfolg. Ich konnte gerade noch so das Gewicht in der Woche halten.
Somit ist heute zwar das Ende der Challenge mit dem finalen Wiegen. Aber Mario und ich werden sicher weitermachen. Soviel sei schon verraten. Mehr nicht. Also ist heute für uns erst mal Wiegen angesagt. Um 13 Uhr machte ich ein Video und schoss anschliessend diese Screenshots daraus:
Vergleicht man nun das Gewicht, den Körperfettanteil und den BMI, so habe ich in 7 Wochen exakt 7 Kilo Körpergewicht verloren. Berechnet man Gewicht und Körperfett vorher und nachher, so bin ich exakt 3 Kilo Fett von den Rippen losgeworden. Insgesamt habe ich somit in 7 Wochen 9.9 % an Körpergewicht verloren. Damit bin ich höchst zufrieden.
Mario hat 11.3 Kilo verloren. Das sind 8.4% vom Startgewicht. Ob ich gewonnen oder verloren habe, spielt vordergründig erst mal keine Rolle. ich freue mich, dass ich es soweit geschafft habe. Und ich freue mich für Mario und mich, dass wir 7 Wochen Abnehmen durchgehalten haben.
Was hat es gebracht? Man sieht es schon am Bauchumfang. Dieser ist von 105cm auf 97cm geschrumpft. Somit passe ich wieder viel besser in meine Klamotten. In die Jeans genauso, wie in meine Shirts und Hemden. 7 Kilo merkt man wirklich. Meinen Gürtel kann ich jetzt lockerer enger schnallen. Und bei den Hemden zieht es die Knopflöcher nicht mehr auseinander. Auch von der Beweglichkeit und von der Ausdauer her wurde es jede Woche besser.
Aber ich bin noch nicht am Ziel meiner „Bikinifigur“! Somit werde ich sicher weitermachen. Vielleicht gibt es eine „HeavyWeightLossChallenge V2“ mit verschärften Bedingungen über die Weihnachtszeit und Silvester? Abwarten.
Fast 500.000 Fahrzeuge hat Tesla in 2020 ausgeliefert. Mit einem Absatz von 180 570 Autos wurde der bisherige Rekordwert von knapp 140 000 aus dem dritten Quartal noch mal deutlich übertroffen.
Tesla ist mit Abstand Marktführer bei Elektrofahrzeugen
Das Fensterbankbecken ist nun 5 Wochen am Laufen. Die Pflanzen entwickeln sich prächtig. Die Stengelplanzen wachsen nun deutlich oben aus dem Becken hinaus. Die Vallisnerien treiben vermehrt Setzlinge. Seit einer Woche sind ist das Pärchen Honigguramis von Mario eingezogen. Die Antennenwelse sind emsig unterwegs. Ich füttere nur sporadisch und war jetzt wieder 3 Tage beruflich unterwegs. Die Amanos sind verschwunden.
Der filtermateriallose AquaEl Fan-1 wird nun entfernt. Eventuell stelle ich mein 60er Säulenbecken wieder auf. Dann nehme ich den Filter dort. Die AquaEl Filter sind sehr zuverlässig und funktionieren schon seit Jahrzehnten in meinen Becken sehr gut. Im 250er „Whitesands“ ist von Anfang an ein AquaEl Fan-2 drin. Um etwas Wasserbewegung im Fensterbankbecken zu bekommen, habe ich einen AquaEl FAN mikro Plus besorgt. Dieser kommt heute ins Becken.
Hier ein Video vom aktuellen Stand des „Fensterbankbeckens“. Es ist nun einen Monat in Betrieb. Die Pflanzen wachsen teils zum Becken oben heraus. Den leeren Filter werde ich durch einen kleinen AquaEl MicroPlus ersetzen, damit etwas Strömung erzeugt wird. Ausserdem ist ein Pärchen Honigguramis eingezogen.
Am 07.07.2020 habe ich ein Becken auf der Küchenfensterbank aufgesetzt, um einen anderen Weg der Aquaristik aufzuzeigen. Bei Neuaquarianern könnte nämlich der Eindruck entstehen, dass man viel Technik, Betreuung, Reinigung und Technik benötigt, um die Aquaristik als Hobby zu betreiben. Das ist nämlich nicht der Fall. Es gibt durchaus den ein oder anderen Weg, der dauerhafte Freude am Aquarium spendet ohne die vielen Mittelchen und ohne grossen Aufwand gesunde Fische und Pflanzenwachstum zu pflegen – über Jahre und Jahrzehnte.
Nach einer Woche beruflicher Abwesenheit war ich gespannt auf die augenscheinlichen Veränderungen im „Fensterbankbecken“ zu sehen. Es freute mich schon vorher jeden Morgen beim Kaffeemachen durch das Fenster zu schauen und das rege Treiben der Tiere und den Fortschritt im Pflanzenwachstum anzusehen.
Kurz: Zur Denitrifikation benötigt man einen relativ hohen Bodengrund von 8-12 cm. Um das übermäßige Algenwachstum dauerhaft zu verhindern, benötigt man schnellwachsende Pflanzen. Mindestens die Hälfte der Aquariengrundfläche muss mit schnellwachsenden Pflanzen bepflanzt sein. Sehr wichtig sind Schnecken als „Putztrupp“ im Becken. Turmdeckelschnecken kümmern sich um den Bodengrund. Blasen- und Posthornschnecken wandeln Pflanzenreste in Nährstoffe um und putzen Blätter, Scheibe und Deko. Und man benötigt Fische, die sich möglichst bereits im jungen Alter fast ausschliesslich vegetarisch ernähren.
Und so sieht mein „Fensterbankbecken“ nach fast drei Wochen aus.
Nachdem ich am 10.07.2020 die Wasserwerte gemessen hatte, musterte ich die kleinen Aufzuchtbecken aus. Die darin befindlichen Amanogarnelen und der Antennenwels-Nachwuchs wechselte ins „Thairiver“-Becken. Von Roman (einem Kollegen aus dem Aquaristik-Forum) holte ich ein paar schnellwachsende Pflanzen ab, die ich noch nicht hatte.
Der Froschbiss rechts unten kam ins neue „Fensterbankbecken“. Die anderen Pflanzen landeten vorerst im leeren Aufzuchtbecken.
Heute erledigte ich dann im „Thairiver“-Becken einen Wasserwechsel. Den letzten hatte ich Ende Mai gemacht. Also vor etwa 8 Wochen. Die Wasserwerte waren zwar sehr gut, aber ich bin die nächsten Woche nicht zu Hause. Und deshalb entschloss ich im „Thairiver“ eben den Wasserwechsel durchzuführen.
Im Video sieht man dann auch noch den aktuellen Stand im „Fensterbankbecken“ und den Standort am Küchenfenster zum Balkon hin. Das Wasser ist jetzt klar. Eventuell werde ich den Filter dann diese Woche noch entfernen. Dann läuft das „Fensterbankbecken“ komplett techniklos (nur mit Heizstab) und ohne jegliche Wasserwechsel. So der Plan.
Nun läuft das „Fensterbankbecken“ drei Tagen. Gestern bekam es die erste Bepflanzung und diverse Schnecken zogen ein. Rein aus Interesse testete ich heute die Nitratwerte verschiedener Becken, um einen Überblick zu bekommen, wie sich die Werte in den Becken verhalten – und natürlich, wie sich die Wasserwerte im neuen „Fensterbankbecken“ verhalten.
Das „ThaiRiver“ läuft ja schon seit sehr langer Zeit mit reduzierter Technik. Es hat ca. 5 cm weissen Sand als Bodengrund und sehr viele schnellwachsende Pflanzen. Das Wasser wechsle ich alle 6-8 Wochen zu ca. 70 %. Letzter Wechsel 23.05.2020.
Dann habe ich noch ein Aufzuchtbecken mit Antennenwels-Nachwuchs. Es hat gar keinen Bodengrund und nur sehr wenig Bepflanzung. Hier wird fast täglich das Wasser gewechselt.
Und eben das neue Projekt „Fensterbankbecken„, welches am 07.07.2020 eingerichtet wurde. Es soll komplett techniklos laufen und gar keine Wasserwechsel erfolgen. Nur ein Heizstab sichert die Temperatur nach unten hin auf ca. 20 Grad ab. Und aktuell läuft ein kleiner AquaEl-Filter, um die Trübung im Wasser zu beheben.
Und hier ein Foto der Ergebnisse des Wassertests betreffend Nitrit (NO2). Gemessen wurde mit den Tröpfchentests von JBL.
Das „ThaiRiver“ ist vom Nitrit her voll im grünen Bereich, obwohl der letzte Wasserwechsel über 6 Wochen her ist.
Beim „Fensterbankbecken“ baut sich langsam Nitrit auf. Ich erkläre es mir so, dass sich nach 3 Tagen noch keine Bodenbakterien angesiedelt haben können.
Und beim vollkommen unbepflanzten kleinen Aufzuchtbecken ohne Bodensubstrat ist der Nitratwert kritisch, trotz fast täglicher Wasserwechsel, weil es dort eben gerade keinen Bodengrund gibt in dem sich Bodenbakterien ansiedeln könnten.
Nun zum Nitrat-Test.
Der Nitrattest zeigt bei allen drei Becken Werte zwischen 0.5 und 1 ml pro Liter an. Somit ist hier alles im „grünen Bereich“.
Der KH-Wert liegt übrigens bei allen drei Becken bei 10.
Erkenntnis für mich: Da der Nitritwert im Aufzuchtbecken kritisch ist und es wirklich mühsam ist täglich die Wasserwechsel in dem kleinen Becken auszuführen, werde ich den Antennenwelse-Nachwuchs aus dem „nackten“ Aufzuchtbecken in das „Thairiver“ umsiedeln. Danach werde ich es reinigen und mit ausreichend Sand und Bepflanzung ausstatten. Es kann dann ohne Technik anlaufen, bis sich wieder Nachwuchs einfindet, der nach meiner Meinung schützenswert ist.
Das „ThaiRiver“ mit 250 Liter läuft weiterhin mit wenig Wasserwechseln stabil. Der letzte Wasserwechsel fand am 23.05.2020 statt. Ich erkläre es mir damit, die eine ausreichende Menge Bodensubstratbakterien das Nitrit in Nitrat umwandeln und die schnellwachsenden Pflanzen das Nitrat abbauen. Denn mein kleiner AquaEl-Filter hat nur sehr geringe Auswirkungen auf den Stickstoffprozess im 250 Liter-Becken.
Das „Fensterbankbecken“ besitzt einen leicht erhöhten Nitritwert. Der Nitratwert ist im „grünen Bereich“. Das Becken befindet sich noch in der Einlaufphase. Dadurch liegt die Vermutung nahe, dass sich noch keine Bodenbakterien zur Nitrit-Nitrat-Umwandlung ansiedeln konnen. Ausserdem wurde es nicht mit Filtermulm oder Bodenmulm aus dem „Thairiver“ geimpft, was die Einfahrzeit eventuell verkürzt hätte – läuft also komplett neu an. Es wird noch eine Woche dauern, bis sich der Nitritwert zu senken beginnt. Dann erst kann der Fischbesatz gefahrlos eingesetzt werden.
Betreffend „Aufzuchtbecken“ wäre es sicher schlauer „die gute alte“ Methode zu wählen und ein ausreichend grosses Einhägebecken zu verwenden, solange es die eigentliche Beckengrösse zulässt.
Schon nach einem Tag wird das Wasser im „Fensterbankbecken“ schon deutlich klarer. Der Heizstab heizt auf eine andere Temperatur (24 Grad) als eingestellt (21 Grad). Gut, dass ich als Gebäudeautomatisierer eine Messpistole zur Kalibration von Raumtemperaturreglern besitze. So kann ich den Heizstab nach einem Test im Waschbecken nachjustieren bzw. eine tiefere Temperatur einstellen.
Heute gab es die erste Bepflanzung. Die niedrigen Cryptocoryne (wendtii?) habe ich letzte Woche von meinem Nachbarn bekommen. Er hat ein kleines Becken von einer Bekannten übernommen, die umgezogen ist. Sie behielt die Pflanzen jahrelang in den Korbtöpfchen ohne sie einzupflanzen. Der Nachbar hat mir ein Töpfchen geschenkt als Gegenleistung für das Bücherset von Peter Schneider, eine Portion Schnecken und Vallisneria. Jetzt päpple ich eine Hälfte Pflanzen im Thairiver-Becken wieder auf. Die andere Hälfte ist nun im Fensterbankbecken in der Mitte zu sehen.
Ausserdem siedelten ein paar TDS, Blasen- und Posthornschnecken von den beiden Aufzuchtbecken um. Ein paar Blätter Brennnessel zum Anfüttern, weil Algen oder Abfälle hat es ja noch nicht ausreichend.
Jetzt heisst es weiter Abwarten.
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