Nach dem Freibad-Besuch bin ich nach Hause und hatte Lust auf etwas Kaltes. Den letzten Rest Bananen-Eis hatte ich gestern am Abend mit Aprikosenschnitz gegessen. Somit musste neues Bananeneis her. Das war gleich gemacht.
Der Haferflocken/Bananen-Leib kommt so aus dem Ofen. Schön braun und es duftet lecker.
Durch ein Video auf Youtube animiert und durch die leckeren Proteinriegel inspiriert, probierte ich ein neues Rezept aus: Haferflocken/Bananen-Riegel backen! Und natürlich posten ich das Rezept nur dann, wenn es was geworden ist. Und es sieht aktuell sehr gut aus und es riecht auch sehr gut.
Los geht’s! Zutaten
2 Bananen
2 Eier
1 EL Zitronensaft
1 TL Honig
200 Gramm Haferflocken
1 Tüte Vanillezucker
1 Tüte Backpulver
Eine kleine Handvoll Rosinen
Etwas Salz
Etwas Zimt
Etwas Kokosfett
Bittere Schokolade mit möglichst hohen Schokoladenanteil
How-To:
Zuerst die Bananen klein schneiden und mit dem Handmixer zu Muß verarbeiten. Die zwei Eier dazu geben. Der Zitronensaft verhindert das Braunwerden der Bananen. Den Honig und das Vanillepulver braucht es eigentlich nicht, weil die Bananen eh schon süss sind. Egal, ausprobieren. Schön mit dem Handmixer auf kleiner Stufe verarbeiten.
Danach wechselt man zu einer Gabel zum Umrühren. Jetzt kommt die Prise Salz und der Zimt und die Rosinen dazu. Die Menge Haferflocken rührt man langsam unter, bis der Teig fest wird. Dann glatt streichen und in der Schüssel ruhen lassen. So ziehen die Rosinen und die Haferflocken die Feuchtigkeit gleichmäßig auf und der Teig beginnt zu verkleben.
Sieht von oben interessant aus. Die Schokolade schmilzt und verteilt sich.
In eine Fläche Form kommt angefeuchtetes Backpapier. Dann den Teig in die Form geben und gleichmäßig flach etwa 1cm hoch verteilen. Oben auf den Teig streicht man nun mit einem Pinsel das Kokosfett auf. Man kann auch Butter nehmen, aber die Kalorien!
Die Form kommt dann 50 Minuten bei 180 Grad in die Backröhre und anschliessend den Teig mit einem Stocher testen. Hängt noch Teig dran, 15 Minuten Backzeit oben drauf geben.
Nur noch abkühlen. Dann in Riegel schneiden.
Kurz vor Ende der Backzeit schneidet man die Schokolade klein. Ich hatte es zuerst mit einer Gemüseraspel probiert, aber das gibt eine Sauerei. Man nimmt die Backform mit dem gebackenen Teig aus dem Ofen und streut nun oben Schokoladenstreusel darauf.
Ich könnte es nicht abwarten. Fast kalt. Lecker.
Jetzt warte ich, bis der Teig kalt und die Schokolade oben drauf einigermaßen fest wird. Dann kommen die Haferflocken/Bananen-Teig in den Kühlschrank. Denn nur richtig kalt lassen sich die Riegel mit einem scharfen Messer schneiden. Fotos von den Riegeln kommen hier.
Sieht gut aus. Schmeckt auch so.
Im Original Rezept sind auch noch Haselnüsse drin. Aber Nüsse sind nix für mich im Gebäck. Aber wenn man will, kann man ja etwas ausprobieren.
„Mein Brot“ ist mir ausgegangen. Also habe ich während das Eröffnungsspiel der Fussball WM in México lief ein neues Brot gebacken. Diesmal mit Haferflocken, Roggenvollkornmehl, Dinkelvollkornmehl und neu Buchweizen!
Zutaten:
200 Gramm Haferflocken
200 Gramm Roggenvollkornmehl
100 Gramm Dinkelvollkornmehl
50 Gramm Buchweizenflocken
3 EL Kümmel
2 Päckchen Trockenhefe
1 TL Salz
250ml lauwarmes Wasser
Alles, bis auf das Wasser, in den Rührtopf geben, umrühren. Dann erst das Wasser dazugeben und etwa 5 Minuten mit der Knetmaschine Rühren lassen, bis der Teig gleichmäßig klebt und einen Klumpen ergibt.
Den Teig in eine mit Backpapier ausgekleidete Form geben und zugedeckt mindestens 1 Stunde gehen lassen, bis sich der Teig verdoppelt.
Danach den Teig samt Form in den Ofen geben. 50 Minuten bei 180 Grad, dann Brot aus der Form stürzen und weitere 40 Minuten bei 180 Grad backen lassen.
Fertig. Riecht beim Backen schon super. Und schmeckt super. 😎👍
Das mit dem „Blumenkohl“-Reis habe diese Woche mal irgendwo gelesen. Und ich musste das gleich mal ausprobieren. Gleich vorweg: Es handelt sich um reinen gekochten Blumenkohl als Beilage – wie Reis sonst.
Echter „Reis“ besteht zu 30% aus Kohlenhydraten und besitzt zwischen 110-130 kcal pro 100 Gramm.
Blumenkohl hingegen besteht nur aus 2-5% Kohlenhydrate! Und besitzt unschlagbare 20-25 kcal pro 100 Gramm.
Bei den Ballaststoffen liegt auch Blumenkohl mit etwa 3% vor Reis mit 0,6%!!
Kalorien & Kohlenhydrate: 300 Gramm gekochter Reis liefern rund 350-400 kcal sowie über 80 g Kohlenhydrate. Die gleiche Menge zerkleinerter „Blumenkohl-Reis“ kommt auf nur ca. 75 kcal und etwa 11 g Kohlenhydrate.
Sättigung: Die Kombination aus dem hohen Wassergehalt des Gemüses und den Fasern sorgt für ein langanhaltendes Sättigungsgefühl ohne Völlegefühl.
Kurz: Abnehmen mit „All You can eat!“
Zum Rezept „Puten-Curry“:
Olivenöl
6 Knoblauchzehen, kleingeschnitten
100 Gramm Putenfleisch, geschnetzelt
1 rote Paprika, gewürfelt
1 Karotte, gewürfelt
1 Lauchzwiebel
Tomatenmark und Kokosmilch
Salz, Pfeffer, Paprikapulver
Currypulver oder Curcuma
Etwas Zitronensaft oder Balsamico-Essig.
Petersilie
Pfanne mit Olivenöl erhitzen, gehackten Knoblauch hinein, Putenfleisch würzen und dazugeben, aussen rund herum Paprika, Lauchzwiebeln und Karotten verteilen. Deckel drauf und etwa 10 Minuten brutzeln lassen.
Parallel einen Topf mit Wasser erhitzen, etwas Salz dazugeben. Ein Stück Blumenkohl (150 Gramm) kleinschneiden und ins kochende Wasser geben. Etwa 10 Minuten ziehen lassen. Danach absieben.
In die Pfanne Tomatenmark und Kokosmilch geben, Curry oder Curcuma Pulver, Paprikapulver und Petersilie dazugeben. Aufkochen lassen und abschmecken. Lecker. Fertig.
Heute stellte ich mich wieder einmal auf die Waage. Nach 10 Tagen. Und die Überraschung war gross: Ich hatte 1,4 Kilo abgenommen! In 10 Tagen! Und ich hatte die „Schallmauer“ durchbrochen: 58 Kilo. 1x kurz flammte die 57,9 im Display auf. Aber das ist jeweils immer morgens nach dem Duschen. Und da gab es noch keinen Kaffee.
Am 16. November 2025 startete ich bei 67,3 Kilogramm und BMI 25,2 (ab 25 „Übergewicht“) Heute am 20. Mai 2026 befinde ich mich bei 58 Kilogramm und BMI 22,1 (23 gilt als „Normalgewicht“) Hier geht es zum BMI-Rechner und zu wichtigen Informationen.
Ziel erreicht nach 7 Monaten: 58 Kilo Körpergewicht
Die „grosse Frage“: Wie habe ich das geschafft? Mit konsequenter Ernährungsumstellung! Ohne Sport. Das kommt erst wieder, wenn ich „Zeit“ habe dazu. Die Ernährung wurde komplett umgestellt auf möglichst Vegetarisch!
1. Kein Zucker mehr. Das Ergebnis kann man sehen, wenn ich kurz schwächle und Haribo esse. Kein Zucker mehr! 2. Massiven Effekt auf das Abnehmen hatte der Verzicht auf Alkohol. Viel Wasser, Kaffee. Wenn ich auswärts bin, dann gibt es mal ein alkoholfreies Weissbier. Oder ein alkoholfreies regionales Bier aus der Gegend. Alkoholfreien Wein habe ich bestellt, aber noch nicht probiert. Kommt noch. 3. Dann kein Fastfood und keine verarbeiteten Lebensmittel in jeglicher Art. McDonalds und Co, sowie Fertiggerichte sind „no-go“. 4. Kein Weissbrot mehr. Ab und zu mal eine geliebte Breze. Aber sonst kein Brot mit Weizen mehr. Ersatz: Roggenvollkorn mit Kümmel und Haferflocken. Auch bekannt unter „mein Brot„. Gestern habe ich testweise mal „Proteinbrot gebacken„. Super! 5. Kein „rotes Fleisch“. Kein Schweinefleisch mehr. Kein Rindsfleisch. Das vertrage ich eh nicht. Genauso, wie Hühnerfleisch.
Das liest sich jetzt so, als dürfte man gar nix mehr essen. Aber die Methode ist ganz einfach: Ich esse sehr viel Gemüse, Früchte und Salat! Dazu gibt es Fisch und sonstige Meeresfrüchte (ausser Garnelen, da bin ich allergisch). Das Wichtigste: Mit Gemüse, Salat und Früchten kann man so viel essen, wie man möchte! Das hat keine Auswirkungen auf das Ergebnis!
Und ich liebe Pilze! Panierte Championscheiben sind dermassen lecker! Da ich Hühnchen nicht vertrage, habe ich es heute zur Belohnung mal mit Trutenbrust versucht. In Knoblauch/Paprika. Dazu gab es ein Gemüse-Curry „sön sarf“! Super lecker.
Putensteaks mit Gemüse Curry!!
Prinzipiell esse ich nur noch etwas, wenn ich auch tatsächlich Hunger verspüre – richtig Hunger. Es gibt nichts zwischendurch. Es liegen keine Süssigkeiten rum. Es gibt kein „Essen aus Gewohnheit“. Auch keine festen Essenszeiten. Zumindest, wenn ich Zuhause bin. Bin ich mehrere Tage unterwegs, dann ist das Einhalten der selbst verfassten „Regeln“ schwieriger. Auch die Verlockungen sind grösser. Aber mit „Vegetarisch“
Entzündungshemmend! Kein Zucker. Kein Weissmehl. Das hatten wir schon. In meine Speisen kommt immer Knoblauch rein. Ausserdem verwende ich ausschliesslich Olivenöl. Stichwort „mediterrane Küche“. Petersilie ist entzündungshemmend und ich verwende ihn getrocknet oder frisch. Und Kurkuma, wie heute beim Gemüse-Curry. Ausserdem gibt es oft etwas Chilli-Pulver zum Würzen hinein – „sön sarf“! Zum Apfel mit Jogurt gibt es Zimt oben drauf. In Suppen und auch gebraten gibt es Lachs. Bei Gemüse ist Brokkoli und Blumenkohl wichtig. Und meine „Pilze“ sind ebenso gegen Entzündungen. Die Beerenzeit hat gerade begonnen. Und ich nehme für die saure Komponente in Speisen anstatt Essig nun viel mehr Zitronensaft.
Wie erwähnt esse ich viele „Früchte“. Speziell für den kleinen Hunger zwischendurch. Und am Abend gibt es oft eine Schüssel Haferflocken mit frischer Aprikose oder Apfel oder Banane oder Birne oder meine geliebten Erdbeeren. Aber dann juckt es mich erfahrungsgemäss hinterher wieder überall. Also lieber keine Erdbeeren oder gaaanz wenige.
Ich musste feststellen, dass noch zwei Dinge wichtig sind: 1. Viel Trinken und 2. Esse einen Apfel pro Tag.
Ja, beides ist in der „Abnehmwelt“ ziemlich abgedroschen und klingt mittlerweile altbacken. Da ich mit den zwei Litern Wasser pro Tag echte Probleme hatte, stellte ich mir ein Glas neben die Spüle, das immer gefüllt ist. Komme ich in der Küche vorbei, dann trinke ich einen grossen Schluck. Das Glas hat 0,3 Liter Fassungsvermögen. Also bin ich mit 2×3 Gläsern über den Tag verteilt, plus meine zwei Gläser Kaffee im „Grünen Bereich“.
Lange überlegte ich, wie ich das mit dem Apfel hinbekomme. Mittlerweile ist es Gewohnheit geworden; denn im Kühlschrank hab ich immer Äpfel. Fahre ich zum einkaufen oder zu einem Kunden, dann nehme ich einen Apfel mit für unterwegs. Habe ich einen „kleinen Hunger zwischendurch“, dann schnipple ich mir einen halben Apfel, gebe Jogurt drüber und ein paar Haferflocken. Auch spät abends vor dem Einschlafen: Wenn ich kurz vor dem Bettgehen Hunger bekomme, dann gibt’s einen halben Apfel.
Ja, ich esse Reis und sogar Nudeln. Ich probierte auch schon die Vollkornvarianten aus. Aber da ist kein Unterschied zu bemerken. Wenn, dann nehme ich ein Drittel Reis/Nudeln, ein Drittel Gemüse, ein Drittel Fisch, Pute, Pilze etc.
Und ich bin ein absoluter Suppen-Fan. Wenn ich keine Lust oder keine Zeit zum Kochen habe, dann nehme ich einen Topf mit Wasser und werfe ein paar Esslöffel getrocknete Gemüse-Schnitz hinein. Dann koche ich das 20 Minuten langsam und entweder gibt es „mein Brot“ dazu oder Reis/Nudeln. Wenn ich noch Gemüse im Kühlschrank habe, dann schneide ich natürlich frisches Gemüse rein.
Für den kleinen Hunger morgens oder abends bereite ich mir auch gerne einen Tomaten/Gurkensalat mit Mozzarella. Auch sonst gibt es mal zwischendurch in der Woche einen Blattsalat mit „irgendwas“ dazu. Zum Beispiel in Knoblauch-gerösteten Champignons.
Tja. Es gibt ausreichend Alternativen. Und die machen auch noch schlanker! Als nächstes wird die Stufe „Sportliche Aktivitäten“ aktiviert! Das Mountainbike hab ich gestern „aufgeblasen“. Es steht bereit. Das Wetter soll ja auch jetzt endlich besser werden über Pfingsten! Das wird geil!
„Brot ohne Mehl – irgenein Mehl? Geht das? Wie soll das funktionieren? Und wie schmeckt das? Und dann noch aus Kichererbsen und Linsen!? Das ist doch Gemüse!“
Das dachte ich zuerst, als mir vorgestern das Video in Youtube in der Playlist „erschien“. Man nehme Kichererbsen und Linsen und backe Brot!! Naja, Protein ist dann genug drin. Und was kommt noch rein? Und wie soll das dann „aufgehen“? Schmeckt das dann nach Linsensuppe?
Das Endergebnis wird mit Schnittlauch und Streichkäse getestet
Geht es um „Gesundes Leben“ und „Gesunde Ernährung“ stolpert man immer über drei Dinge:
Weissmehl ist gar nicht gut
Vollkornmehl ist besser.
Proteine sind am besten!
So, und nach der Beschreibung des Videos (siehe unten) ist das Brot auch noch vegan, es ist keine Hefe drin (sondern Backpulver), es ist knusprig, glutenfrei, mehlfrei und enthält viel pflanzliches Protein. Kein Wunder bei den zwei Hauptzutaten Kichererbsen und rote Linsen.
Im Originalrezept enthält diese Zutaten: 150 gr. Linsen, über Nacht eingeweicht 150 gr. Kichererbsen, über Nacht eingeweicht 80 gr. Leinsamen Eine Prise Salz 1 TL Backpulver Und es muss nur 1 Stunde bei 170°C backen
Linsen und Kichererbsen hatte ich vor Wochen schon mal gekauft. Daraus habe ich meine „Fleischpflanzerl ohne Fleisch“ gemacht. Da ist noch genüg übrig. Aber anstatt Leinsamen nehme ich Haferflocken. Das bringt auch etwas „Bindung“. Und es muss für den Geruch und den Geschmack Kümmel hinein! In Erinnerung an den legendären „Bäcker Schwarzer“ in Regensburg mit seinen „Schwarzer Kipferl“, der gerade nach über 130 Jahren Bestehen schliessen musste!
„Mein Rezept“ enthält demnach: 150 gr. Linsen, über Nacht eingeweicht 150 gr. Kichererbsen, über Nacht eingeweicht 60 gr. Haferflocken 4 EL Kümmel Eine Prise Salz 1 TL Backpulver Und bei mir muss es (warum auch immer) mindestens 90 Minuten backen bei 180 Grad!
So! Dann hab ich abends zwei kleine Schüsserl jeweils eine mit Linsen und mit Kichererbsen abgemessen und mit kalten Wasser zum Quellen hingestellt. Bis zum nächsten Morgen.
Dass das mit dem Bulletmixer nicht klappt, hatte ich schon gedacht, als ich mir das Video angesehen habe. Die Kichererbsen und die Linsen wollten nicht so recht im kleinen Behälter. Also nahm ich eine Rührschüssel, gab beides in ein Sieb und duschte die Mischung mit kaltem Wasser ab. Und dann nahm ich den Stabmixer! Und damit klappte das Zerkleinern von Linsen und Erbsen auf Anhieb!
Dann kommen die restlichen Zutaten (Haferflocken, Kümmel, Salz, Backpulver) und ich rührte mit einem weichen Rührlöffel alles gleichmässig um. Zum Schluss formte ich den Brotleib und legte ihn auf Backpapier und Blech bei 180 Grad in den Ofen, stellte den „Wecker“ auf 60 Minuten; denn dann wird das Brot gewendet und nochmal 30 Minuten gebacken. Fertig!
Nach dem Abkühlen kam der Geschmackstest: Überraschenderweise absolut lecker! Ich schnitt mir Schnittlauch und Frischkäse und probierte zwei weitere Scheiben. Sehr lecker! Unfassbar. Ohne Mehl!!
Die Sonne schien schön, bis gerade. Jetzt kommen Wolken. Ich sitze auf dem Balkon, auf dem ich bis gerade die Sonne genoss und einen Salat löffelte. „Warum bloggst Du wieder?“ wurde ich heute Nacht gefragt.
Salat mit frischem Schnittlauchbrot aus eigener Ernte. „Mein Brot“ aus Haferflocken und Dinkelvollkorn.
Seit 20 Tagen schreibe ich wieder hier in meinem antiken Blog. Warum? Weil mich Facebook immer mehr angurkt. Seit einem Update findet man keine alten Posts mehr. Das bedeutet, dass mühsam geschriebene Beiträge im Nirvana verschwinden nach wenigen Tagen. Die Suche funktioniert nicht mehr in Facebook.
Anders hier im Blog. Die interne Suche findet alles. Die Beiträge gehen nicht verloren. Anders als in Facebook sind Beiträge auch in den Suchmaschinen gelistet. Automatisch. Ohne mein Zutun.
Hauptsächlich schreibe ich für mich. Mein digitales Tagebuch. Was beschäftigt mich, was interessiert mich. Es freut mich, wenn andere die Texte lesen. Und noch viel mehr freut es, wenn ausnahmsweise mal Kommentare kommen.
Hier bei „PeterPan’s Blick in die Welt“ geht es um meine Themen. Es gibt noch einen zweiten Blog, der sich ausschliesslich um KNX Themen dreht. Also schreibe ich in den Blogs und teile es dann je nach Thema in WhatsApp, Facebook oder Linkedin. 😎
Nur für die Fotos muss ich mir noch etwas einfallen lassen. Original von der Kamera sind die Bilder viel zu gross und Speicher intensiv. Früher nutzte ich Flickr. Gibt’s das noch?
Übrigens: Das Sonnenblumkernbrot ging mir gestern aus. Deshalb habe ich mal schnell am Abend ein Neues gebacken. 200 Gramm Haferflocken in Ayran einweichen, 400 Gramm Dinkelvollkornmehl, 4 Esslöffel Kümmel, 2 Esslöffel Olivenöl verrühren.
Ein Päckchen Trockenhefe in lauwarmen Wasser und einem Esslöffel Honig auflösen und warten bis es schäumt. In den Teig unterrühren.
Den Teig 60 Minuten gehenlassen, bis er sich verdoppelt. Dann nochmal mit einem Teiglöffel umrühren. Eine Backform mit feuchtem Backpapier belegen. Den Teig hineinfüllen. Nochmal zugedeckt gehenlassen bis er sich verdoppelt.
Ofen kurz auf 250 Grad vorheizen, eine Schüssel mit Wasser hineinstellen. Das Brot 30 Minuten Backen. Dann das Brot umstürzen/aus der Form nehmen, Backpapier entfernen und bei 180-200 Grad weitere 60 Minuten backen.
Das Brot ist fertig, wenn es beim Klopfen hohl klingt. Ich steche es mit einem Mikado-Spiess an. Bleibt Teig hängen. Nochmal 20 Minuten backen.
Diesmal mit Sonnenblumenkerne! Los geht’s! Für ein 500 Gramm von „meinem“ Brot braucht es:
200 Gramm Haferflocken und mit Ayran aufgießen, bis die Flocken/Kerne bedeckt sind. Dann 30 Minuten einweichen lassen.
Ayran? Ja! Das ist ein in der Türkei beliebtes Getränk aus Jogurt, Wasser und Salz. Hat man kein Ayran, nimmt man eben Jogurt, mischt es mit einem Drittel Wasser auf und gibt eine Prise Salz dazu. Easy.
Nach 30 Minuten Einweichzeit gebe ich 4 Esslöffel Kümmel dazu. Ebenso 300 Gramm Vollkorn-Dinkel-Mehl. Und ganz wichtig: Zwei Esslöffel Olivenöl! Das Gemisch wird mit einem Kochlöffel gleichmäßig durchgerührt.
In ein Glas gibt man einen Teelöffel Honig, handwarmes Wasser und einen Beutel Trockenhefe. Man wartet bis sich Schaum bildet und rührt das Glas Hefe Gemisch unter den Teig.
Normal sollte der Teig nun schön feucht sein. Wenn nicht, Wasser dazu geben. Wenn der Teig zu nass ist, gibt man noch etwas Haferflocken bei.
Den Teig im Rührtopf abdecken oder wie ich es mache in eine Plastiktüte geben und stehen lassen, bis sich die Teigmenge verdoppelt hat.
Es dauert etwa eine Stunde bis 90 Minuten bis der Teig aufgegangen ist. Dann nimmt man die Schüssel aus der Plastikfolie und rührt den Teig nochmals schön durch.
In eine Backform kommt ein angefeuchtetes Backpapier. So lässt es sich besser der in die Form reinpassen.
Dann gibt man den Teig aus der Schüssel in die Backform. Ich habe dann den Teig mit Spnnblumenkerne bestreut, wie man auf den Bildern sieht.
Anschliessend lasse ich den Teig nochmals aufgehen, bis er sich wieder verdoppelt hat.
Man sieht, dass der Teig quasi aus der Backform quillt. Dann ist genug und die Backform kommt in den Ofen.
Zuerst stelle ich auf 220 Grad für 40 Minuten. Dann stürze ich das Brot aus der Backform auf ein weiteres Backpapier.Dies weil dann das Brot rundherum gleichmäßig durchgebacken wird.
Anschliessend drehe ich auf 180 Grad für weitere 40 Minuten. Danach steche ich das Brot mit einem Holzspiess an und checke, ob noch Teig daran hängen bleibt. Je nach Dicke und Konsistenz kommen nochmal 20 Minuten dazu.
Am Schluss nehme ich das Brot aus der Backröhre heraus und lasse es ruhen bzw. auskühlen. Danach kommt es in eine Plastiktüte verpackt in den Kühlschrank. Die Restfeuchte verteilt sich dadurch besser, es gibt keine zu harte Kruste und zweitens hält das Brot im Kühlschrank länger.
Möchte ich Brot essen, so schneide ich ein paar Scheiben dünn ab und stecke es in den Toaster. Es schmeckt dann, wie frisch gebacken.
Der Thermomix TM6 kostet einen blanken 1000er. Für den neue TM7 legt man nochmal die Hälfte oben drauf und bezahlt um die 1500 CHF!! Auch das Schweizer Fernsehen fragte warum sich diese Geräte einer breiten Beliebtheit erfreuen!
Die Heissluft-Friteusen kurz AirFryer genannten Geräte besitzen mittlerweile einen ähnlichen Kultstatus. Und kommen gefühlt wöchentlich mit neuen Features daher.
In beiden Koch-Geräte-Typen verspricht sich die Fangemeinde quasi „alles“ kochen, braten und dünsten zu können.
Mich erinnert der Hype um die Geräte eher an die elterlichen Diskussionen bei uns in den 70ern und 80ern Zuhause. Da wurde quasi alles in der Küche elektrifiziert: Vom Handmixer über die elektrischen Brotschneidemaschine bis zur 80-teiligen Wunderwaffe der All-Zweck-Küchenmaschine. Diese könnte nicht nur Rühren, Vermengen und Schnitzeln, sondern auch Häkseln und Mahlen.
Nur schön damals standen die heiss geliebten Küchengeräte nach Benutzung auf der Arbeitsfläche herum, verschwanden irgendwann in Küchenschränken oder Abstellräumen und wurden mit der Zeit immer seltener benutzt.
Nun ist die Frage: Wer von Euch nutzt den Thermomix und den AirFryer regelmäßig und warum?
Ich esse ja möglichst Vegetarisch. Und ich liebe „Fleischpflanzerl“! Allerdings passt Fleisch und Vegetarisch gar nicht zusammen. Deshalb habe ich mir mal testweise am Samstag im Edeka Konstanz je eine Packung Kichererbsen und rote Linsen mitgenommen.
Vegane Proteinlieferanten. Ich hatte aber noch eine Dose Kichererbsen.
Übrigens: Heute gewogen. 60,4 Kilo / 12,3 % Fettanteil / BMI 23.0
Zurück zum Thema: Buns (Burgerbrötchen) oder Bratlinge (Patties) ich nenne sie „Fleischpflanzerl“ – aus Kichererbsen und roten Linsen sind eine hervorragende, eiweissreiche und vegetarische Alternative zu herkömmlichen fleischlichen Burgern. Sie lassen sich einfach zubereiten und sind eine gesunde Proteinquelle.
Das Endergebnis: Pflanzen-Pflanzerl aus Linsen und Kichererbsen. Dazu Gurke, Tomate, „mein Brot„, Dijon-Senf! Lecker!
Zubereitung: Linsen weich kochen, Kichererbsen zerdrücken/pürieren. Alles mit den restlichen Zutaten vermengen, zu Bratlingen formen, in den Semmelbrösel wenden und in der Pfanne mit Olivenöl braten.
Tipp: Die Patties können auch in der Heißluftfritteuse bei 200 Grad für 10-12 Minuten gebacken werden
Dazu je nach Geschmack scharfer Senf oder ein Jogurt Dressing.
Als Beilage Tomaten/Gurken-Salat.
Das mit dem Mixer hat nicht geklappt. Viel besser funktioniert eine Gabel zum Zerdrücken und Rühren. In Semmelbrösel gewendet PflanzerlVon einer Seite rausgebratene Pflanzerl.
Meine Zubereitung: Es kamen bei mir insgesamt 12 Pflanzerl raus.
In einem kleinen Topf die 150 Gramm Linsen mit 400ml Wasser und zwei Esslöffel Gemüsesuppe-Pulver so lange kochen, bis die Linsen weich sind und das Wasser aufgesaugt haben. Das dauert etwa 15 Minuten
Die Dose Kichererbsen werden abgesiebt und mit kaltem Wasser gespült. Dann in der Spüle lassen und abtropfen lassen.
In meine Bulletmixer fülle ich 150 Gramm Haferflocken und vermahle es zu Mehl.
Dann schneide ich die 2 Frühlingszwiebel, ausreichend Knoblauch und die Petersilie klein.
Die vorbereiteten Zutaten mit 3 Eiern, Curcuma, Paprika-Pulver, Pfeffer, Salz, Kreuzkümmelpulver und zwei Esslöffel Olivenöl kommen in die Rührschüssel.
Alles in der Schüssel wird von Hand vermengt, die Kichererbsen mit einer Gabel zerdrückt. Dazu ziehe ich Handschuhe an, weil das Curcuma alles verfärbt. Mit dem Mixer hat es nicht geklappt.
Jetzt die Linsen löffelweise hinzufügen und mit der Gabel zerdrückend verrühren.
Wird der Teig zu feucht, so kann man abwechselnd kleine Mengen Haferflocken und Semmelbrösel dazu tun, bis der Teig schön formbar und gleichmäßig ist.
Dann stellt man eine grosse Pfanne auf den Herd, bedeckt den Boden mit ausreichend Olivenöl und dreht „voll auf“.
In eine kleine Schüssel kommen Semmelbrösel. Man formt und drückt mit den Händen runde Teiglinge/Pflanzerl und wendet diese in Semmelbrösel.
Wenn das Fett schön brutzeln, legt man die Pflanzen-Pflanzerl in die Pfanne, deckt diese ab und wendet die Pflanzerl gelegentlich, damit sie von beiden Seiten leicht braun werden.
Parallel dazu richte ich die Beilagen her. Ich hatte Lust auf Gurke und Tomate mit Pfeffer, Salz, Balsamico Essig, etwas Öl. Dazu „mein“ Brot mit Steichkäse. Und für die Schärfe Dijon-Senf!
Und es schmeckt super! Ich habe zwei Pflanzerl gegessen und war Pappsatt! Jetzt sind noch 10 Pflanzen-Pflanzerl da. Die sind im Kühlschrank. Für die nächsten Tage. Für mich alleine aber viel zu viel.
Einen Tag später gab es zwei kleine Pflanzen-Pflanzerl und Gemüse nebst „meinem Brot“ dazu.
Was macht der Peter eigentlich nebenbei nach Feierabend? Der macht doch nix anderes, als immer nur KNX!
Nein, ich brauche neben „KNX“ auch noch etwas, wo ich meine Kreativität ausleben kann. Wobei Brot-Backen und Gemüse-Trocknen einen eher praktischen Hintergrund haben. Das habe ich heute gemacht. Und das Outing eines tollen außergewöhnlichen Musik-Projektes. Aber der Reihe nach.
Brot-Backen: Das hatte ich während Corona angefangen. Und ist mir geblieben. So habe ich alles selbst in der Hand, was reinkommt. Aktuell bin ich absoluter Fan von Vollkorndinkel/Haferflocken-Brot mit Kümmel! Demnächst probiere ich mal Saaten rot aus.
Heute wurde allerdings der Teig etwas zu nass und ich nahm Dinkelmehl und Haferflocken, um das wieder auszugleichen. Deshalb hatte ich mehr als 500 Gramm Brotteig. Deshalb lief er mir beim „Gehen“ davon. 😁 Und deshalb passte er nach dem 2. Kneten und 2. Aufgehen nicht mehr in die Kastenform. Und deshalb nahm ich das „Reindl“! 😎 Mal was Neues.
Wenn der Brotteig „davonlaufen“ möchte. Wenn es zu viel Teig für die Backform hat, braucht es das Reindl.So sieht das Brot diesmal nach dem „Anbacken“ und dem Wenden aus.Frisch aus dem Ofen. Locker und lecker.
Zum Rezept: 150 Gramm Haferflocken mit 150 ml warmen verdünntem Jogurt und einem Teelöffel Salz etwa 15 Minuten einweichen. Parallel einen Esslöffel Honig in einem Glas mit 150 ml lauwarmes Wasser mit einem Tütchen Trockenhefe vermischen und stehen lassen, bis es schäumt. Danach 350 Gramm Dinkelvollkornmehl und 4 Esslöffel Kümmel dazu geben und eben mit dem Hefe/Honig/Wasser-Gemisch verühren. Mit einem Rührhaken zu einer homogenen Masse kneten.
Den Teig 60 Minuten zugedeckt gehen lassen. Anschließend das 2. Mal den jetzt klebrigen Teig nun mit der Hand 5 Minuten gut durchkneten. Hier kann man die Unterlage mit Haferflocken und Dinkelmehl bestreuen, damit der Teig aussen rundherum am Ende eine schöne Kruste bekommt.
In die Kastenform gebe ich angefeuchtetes Backpapier. Angefeuchtet lässt es sich besser der Form anpassen und später herausnehmen. Den Teig in die Kastenform geben und nochmal etwa 30-40 Minuten gehen lassen, bis er oben eine Wölbung bekommt.
Der Ofen wird bei mir nicht vorgeheizt. Die Backform kommt auf ein Gitter im unteren Bereich. Dann stelle ich Ober/Unterhitze ein und es geht zuerst bei 220 Grad für 30 Minuten los.
Dann nehme ich die Kastenform heraus, lege ein Backpapier auf das Gitter, wende das Brot in der Backform auf das Gitter und ziehe das vorher in der Backform befindliche und nun am Brot Leib klebende Backpapier ab.
So gewendet backt das Brot (bei mir) nochmal 45 Minuten. Jetzt bei 180 Grad. Dann stehe ich das Brot an und checke, ob Teig am Spiess hängt. Wenn ja, gibt es 20 Minuten Nachschlag. Fertig! Das dauert insgesamt um die 2 Stunden. So habe ich leckeres frisches und noch dazu gesundes Brot. Dazu aktuell am liebsten Olivenöl und frischen Schnittlauch. 😋
Gemüse-Trocknen: Seit langem ernähre ich mich möglichst durchgängig vegetarisch. Mit kleinen Ausnahmen bei Hühnerfleisch und Salmon. Ist absehbar, dass Gemüse zu viel eingekauft wurde und in den nächsten Tagen nicht aufgebraucht wird, dann „schnipple“ ich das klein und trocken es im Backofen bei niedriger Temperatur.
Verschiedenes Gemüse klein geschnitten und getrocknet. Von einem ganzen Brokkoli bleibt das hier übrig.
Zu den Gekauften Gemüseflocken hat das Selbermachen wieder den Vorteil, dass ich weiss, was drin ist und woher es stammt. Diese getrockneten Gemüseflocken kommen bei mir in jedes Gericht, wie sonst Gemüsesuppe-Pulver.
Auch das Gemüsesuppe-Pulver mache ich bei Bedarf selbst. Dazu kommt eine Portion meiner Gemüseflocken in den Bulletmixer bis es Pulver ist. Dann kommt ein Drittel Salz zur Haltbarkeit und für den Geschmack dazu. Fertig.
Musik-Projekt: Ja, das ist eine etwas längere Story. Dazu reicht mir heute die Zeit nicht. Nur so viel: Es wird geil! Heute fand das erste „Coming-Out“ statt. Auf jeden Fall so viel: Etwas Neues entsteht. Etwas Verrücktes entsteht. Ein neues Musikprojekt entsteht.
Der Arbeitstitel lautet: „Cooperativa Costa Plantano“! „Cooperativa“, weil die Musiker mit viel Enthusiasmus, Kreativität und Liebe zur Musik an diesem Projekt zusammenarbeiten.
„Costa Plantano“, weil alle Musiker aus dem Norden Teneriffas stammen, der Insel mit ihren charakteristischen Bananenplantagen.
Die Musik ist eine Mischung aus traditionellen spanischen und südamerikanischen Melodien und Rhythmen. Einige davon sind sehr bekannt und laden sofort zum Tanzen und Mitsingen ein.
Heute war der zweite Tag im Studio. Am ersten wurde besprochen und ein wenig geübt. Auch die Musiktitel haben wir ausgesucht. zusammen.
Im Video des ersten Teils des „Making-of of“ sind Nuria (Gesang), Rafa (Toningenieur/Rhythmus-Gitarre/Background Gesang), José (Percussion/Gesang) zu sehen und zu hören. Zwei Jungs kommen noch dazu. Santiago (Leadgitarre/Background-Gesang) und Angel (Gitarre und Background-Gesang).
Was ich da mache? Ich bin der einer der Ideengeber. Aber das Projekt läuft gleichberechtigt mit allen Beteiligten. Und im professionellen Sektor würde man es „Produzent“ nennen. Wir sind aber fast alle Amateure und gehen einem geregelten Beruf nach. Wir sind alle gespannt, ob es so klappt, wie wir es uns vorstellen.
Du muss angemeldet sein, um einen Kommentar zu veröffentlichen.