20.06.2026 – Rezepte: Proteinbrot aus Kichererbsen und Linsen! Unfassbar!! Gut!!!

20. Mai 2026

„Brot ohne Mehl – irgenein Mehl? Geht das? Wie soll das funktionieren? Und wie schmeckt das? Und dann noch aus Kichererbsen und Linsen!? Das ist doch Gemüse!“

Das dachte ich zuerst, als mir vorgestern das Video in Youtube in der Playlist „erschien“. Man nehme Kichererbsen und Linsen und backe Brot!! Naja, Protein ist dann genug drin. Und was kommt noch rein? Und wie soll das dann „aufgehen“? Schmeckt das dann nach Linsensuppe?

Das Endergebnis wird mit Schnittlauch und Streichkäse getestet

Geht es um „Gesundes Leben“ und „Gesunde Ernährung“ stolpert man immer über drei Dinge:

  1. Weissmehl ist gar nicht gut
  2. Vollkornmehl ist besser.
  3. Proteine sind am besten!

So, und nach der Beschreibung des Videos (siehe unten) ist das Brot auch noch vegan, es ist keine Hefe drin (sondern Backpulver), es ist knusprig, glutenfrei, mehlfrei und enthält viel pflanzliches Protein. Kein Wunder bei den zwei Hauptzutaten Kichererbsen und rote Linsen.

Im Originalrezept enthält diese Zutaten:
150 gr. Linsen, über Nacht eingeweicht
150 gr. Kichererbsen, über Nacht eingeweicht
80 gr. Leinsamen
Eine Prise Salz
1 TL Backpulver
Und es muss nur 1 Stunde bei 170°C backen

Linsen und Kichererbsen hatte ich vor Wochen schon mal gekauft. Daraus habe ich meine „Fleischpflanzerl ohne Fleisch“ gemacht. Da ist noch genüg übrig. Aber anstatt Leinsamen nehme ich Haferflocken. Das bringt auch etwas „Bindung“. Und es muss für den Geruch und den Geschmack Kümmel hinein! In Erinnerung an den legendären „Bäcker Schwarzer“ in Regensburg mit seinen „Schwarzer Kipferl“, der gerade nach über 130 Jahren Bestehen schliessen musste!

„Mein Rezept“ enthält demnach:
150 gr. Linsen, über Nacht eingeweicht
150 gr. Kichererbsen, über Nacht eingeweicht
60 gr. Haferflocken
4 EL Kümmel
Eine Prise Salz
1 TL Backpulver
Und bei mir muss es (warum auch immer) mindestens 90 Minuten backen bei 180 Grad!

So! Dann hab ich abends zwei kleine Schüsserl jeweils eine mit Linsen und mit Kichererbsen abgemessen und mit kalten Wasser zum Quellen hingestellt. Bis zum nächsten Morgen.

Dass das mit dem Bulletmixer nicht klappt, hatte ich schon gedacht, als ich mir das Video angesehen habe. Die Kichererbsen und die Linsen wollten nicht so recht im kleinen Behälter. Also nahm ich eine Rührschüssel, gab beides in ein Sieb und duschte die Mischung mit kaltem Wasser ab. Und dann nahm ich den Stabmixer! Und damit klappte das Zerkleinern von Linsen und Erbsen auf Anhieb!

Dann kommen die restlichen Zutaten (Haferflocken, Kümmel, Salz, Backpulver) und ich rührte mit einem weichen Rührlöffel alles gleichmässig um. Zum Schluss formte ich den Brotleib und legte ihn auf Backpapier und Blech bei 180 Grad in den Ofen, stellte den „Wecker“ auf 60 Minuten; denn dann wird das Brot gewendet und nochmal 30 Minuten gebacken. Fertig!

Nach dem Abkühlen kam der Geschmackstest: Überraschenderweise absolut lecker! Ich schnitt mir Schnittlauch und Frischkäse und probierte zwei weitere Scheiben. Sehr lecker! Unfassbar. Ohne Mehl!!


10.11.2024 – Was macht der (Haus-)Mann an einem Sonntag?

10. November 2024

Gestern aus Gent/Türingen zurück gekommen. Also heisst es heute Wäsche waschen, zusammenlegen und wieder in den Koffer packen. Denn am Freitag geht die Reise weiter nach Regensburg für 2 Wochen.

Und da es mein Lieblingsbrot in Winterthur nicht zu kaufen gibt, backe ich das halt (wie immer, wenn ich Zeit habe) selbst: Rogenvollkorn mit Kümmel.

Roggenbrot mit Kümmel

Vorbereitet hatte ich das schon gestern Nacht. 350 Gramm Roggenvollkornmehl und 150 Gramm Haferflocken, 5 EL Kümmel, etwas Salz, 2 Trockenhefe-Packerl, etwas lauwarmes Wasser, etwas Olivenöl. Alles schön mit dem Handmixer verrühren, bis ein glatter homogener Teig entsteht. Dann in eine Backform mit Backpapier geben und 45 Minuten auf doppeltes Volumen gehen lassen.  In eine Tüte verpackt in den Kühlschrank geben.

Am nächsten Morgen aus dem Kühlschrank nehmen und nochmal eine Stunde Ruhen lassen. Dann 30 Minuten bei Oberunterhitze und 220 Grad backen. Dann aus der Form nehmen und wenden. Nochmal 45 Minuten bei 200 Grad backen. Ofen ausschalten und Brot im Ofen auskühlen lassen.

Das Brot dann in einer Plastiktüte im Kühlschrank aufbewaren. Ich toaste es dann immer vor dem Verzehr. Dann riecht es und schmeckt ws, wie frisch aus dem Ofen.

Jetzt lege ich Hemden zusammen. Weiter geht’s.


27.08.2024 – Rezept: Roggenvollkornbrot mit Haferflocken und Kümmel

27. August 2024

Nachdem ich das letzte Vollkornbrot bei Allnatura in Winterthur gekauft hatte und es als „seltsam geschmacklos“ empfand, nahm ich mir gestern mal wieder Zeit selbst ein Brot zu backen. Wobei ich den Teig am Abend vorbereitete und über Nacht in den Kühlschrank stellte. Erst am Morgen ging es in den Backofen.

Ich hatte noch Roggenvollkornmehl im Haus. Also suchte ich nach passenden Rezepten. Fand allerdings nur Sauerteig-Rezepte oder abenteuerliche Mehrkornrezepte. Eines sogar mit Curcuma und Zimt.

Roggenvollkornbrot mit Haferflocken und Kümmel

Eines der Rezepte enthielt einen Teigansatz mit Weizenmehl, welches bei meiner Ernährung allerdings komplett ausfällt. Ich hatte die Idee den Weizenmehlanteil durch Haferflocken zu ersetzen. Haferflocken werden als Gegenmittel für meinen Bluthochdruck empfohlen. Passt.

Zutaten:

  • 100 Gramm Haferflocken
  • 350 Gramm Roggenvollkornmehl
  • 2x 7 Gramm Trockenhefe
  • 1 EL Honig
  • 2 EL Kümmel
  • 1 EL Salz
  • 1 bis 2 EL Olivenöl
  • Ca. 300 ml Wasser (oder Milch)

Vorgehen:

In eine kleine Schüssel kommen 100 Gramm Roggenvollkornmehl, 1 Päckchen Trockenhefe, etwas lauwarmes Wasser und 1 EL Honig. Diese Mischung wird verrührt und anschliessend zur Aktivierung der Hefe stehen gelassen, während man den Hauptteig vorbereitet.

In eine Rührschüssel kommt der Rest des Roggenvolkornmehl’s, 100 Gramm Haferflocken, 1 Päckchen Trockenhefe, 1 EL Salz, 2 EL Kümmel. Diese Bestandteile werden mit einem Löffel trocken gleichmässig vermengt.

Anschliessend kommt unter ständigen Rühren mit einem Mixer der Vorteig, sowie lauwarmes Wasser (oder Milch) hinzu, sowie 1 bis 2 EL Olivenöl. Gerührt wird, bis sich ein glatter klebriger Teig bildet. Sollte er zu trocken sein, gibt man Wasser hinzu. Wird der Teig zu feucht und glänzt, gibt man etwas Roggenvolkornmehl’s dazu.

Dann nimmt man eine Backform und gibt einen Schuss Olivenöl hinein und verteilt dieses mit einem Pinsel gleichmässig am Boden und den Wänden.

Anschliessend streicht man den Teig mit einem Teiglöffel in die geölte Form möglichst ohne die Wände mit Teig zu verschmieren. Sonst ist das Olivenöl wirkungslos und man bekommt das Brot schwer aus der Form.

Danach hat man zwei Möglichkeiten:

  1. Man deckt den Teig in der Form mit einem Tuch ab und lässt ihn für mindestens eine Stunde aufgehen.
  2. Oder man deckt den Teig in der Form mit Frischhaltefolie und einem Gummiband locker ab und stellt den Teig in der Form über Nacht in den Kühlschrank.

Geht man nach Variante 1 vor, so kann man das Brot nach der Stunde Gehzeit sofort backen. Bei Variante 2 (welche ich bevorzuge) gibt man den Teig am nächsten Morgen in den Ofen.

Bei beiden Varianten sollte der Teig „mehr“ werden und es sollten sich Blasen an der Oberflache bilden. Dann wird das Brot schön locker.

Gebacken wird in drei Etappen mit Ober-/Unterhitze, wenn man  (wie ich) eine Backform verwendet.

  • Zuerst 30 Minuten auf 230 Grad.
  • Dann 30 Minuten auf 200 Grad.
  • Das Brot aus der Form nehmen und 15 Minuten „kopfüber“ bei 200 Grad backen.

Die Form hat den Vorteil, dass der Teig eben „in Form“ bleibt. Aber den Nachteil, dass Feuchtigkeit nicht nach allen Seiten entweichen kann. Deshalb oben der dritte Schritt.

Gibt man den Teig ohne Form in den Ofen, ao entfällt das natürlich.

Hinweis: Wenn man keinen Kümmel mag, kann man auch geschälte Sonnenblumenkerne oder eine Körnermischung nehmen.

Gutes Gelingen!


18.11.2020 – Brot selber backen. Der Sauerteig.

18. November 2020

Ich hab über die Jahre zuviel Mehl angesammelt. Deshalb habe ich heute mal ein Zwiebelbrot gebacken. Nach dem Rezept unten. Allerdings mit Roggenmehl, doppelte Menge, ohne Schinkenwürfel. Sieht ansich ganz gut aus. Nach diesem Rezept: https://www.gutekueche.at/schinken-zwiebel-brot-rezept-36041

Wer wissen möchte, wie man Sauerteig ansetzt und damit Brot bäckt, der ist hier richtig: https://www.sonachgefuehl.de/sauerteig-ansetzen-ist-kinderleicht/


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