Die letzten Tage gab es in Puerto Wolken. Wenn es Nordwetterlage hat, dann staut sich die feuchte Atlantikluft an den Hängen zu den Canadas. Heute hielt der blaue Himmel tatsächlich länger als gegen Mittag. Und es sieht auch so aus, als ob es die nächsten Stunden so bleiben würde.
Windspiel von Cesar Manrique am Eingang zum Lago Martianez Lago Martianez Richtung Osten.
Also packte ich schnell meine Badesachen und wanderte zum Lago Martianez. Vor zwei Wochen kaufte ich mir optimistisch wieder eine 15er-Karte für 80 Euro. Davon hatte ich erst zwei Eintritte aufgebraucht. Normal kostet der Eintritt 7 Euro. Ein Schirm 3 Euro extra.
Lago Martianez Richtung Westen
In den Bergen rundherum sammelt sich die Quellbewölkung. Aber zum Meer hinaus ist es strahlend blau und schön warm und fast windstill bei 24 Grad.
Mein heutiger Liegeplätze. Im Hintergrund das Hotel Vallemar.
Im Lago selbst sind schätzungsweise 15% der Liegen belegt. Es ist Nebensaison. Vorwiegend im Schatten unter Palmen oder eben unter Schirmen. Das Wasser selbst ist reines Meerwasser, salzig und frisch. Super angenehm. Ich werde voraussichtlich eine Stunde bleiben. Dann geht es wieder an den Laptop.
Lago Martianez – Das größte Becken mit Salzwasser
Aus Wikipedia: Lago Martiánez ist eine Freibadanlage in Puerto de la Cruz (Teneriffa, Kanarische Inseln, Spanien). Der Freizeitkomplex mit einer Gesamtfläche von rund 100.000 Quadratmetern gruppiert sich um einen künstlichen See. Zum Lago Martiánez gehören mehrere Inseln, Gärten, Restaurants, Bars und Terrassen.
Die Architektur enthält viele Insel typische Elemente. Auch Kunst stellt Cesar Manrique im Gesamtwert dar.
Der Architekt César Manrique gestaltete die Anlage unter Verwendung zahlreicher Vulkansteine.
Skulpturen im Bild sind Teil des Kunstwerks „Raíces al cielo“ (Wurzeln zum Himmel) von César Manrique
Der Lago Martiánez vereint Manriques Vision mit lokalen Elementen wie Wachttürmen, Palisaden und dem Blick auf den Ozean.
Im Vordergrund einer der Meerwasserpools. Im Hintergrund die sich an den Hängen staunenden Wolken.
Neben der architektonischen Gestaltung beherbergt die Anlage auch eine Reihe von Skulpturen Manriques.
Der Lago Martiánez – im Volksmund einfach „el Lago“ genannt – entstand im Gebiet „Llanos de Martiánez“, wo sich zuvor mehrere natürliche Meerwasserbecken (wie „la Coronela“ und „la Soga“) befanden.
Wenn der Hintergrund dunkel ist, hat es wesentlich mehr Kontrast und Farben.
Die ersten Touristen besuchten die Llanos de Martiánez bereits Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts.
.. dann bist Du im Teno-Gebirge im Norden von Teneriffa. Leider bekommt man heute im Auto keine Düfte und Gerüche der Außenwelt mit. Bei Motorradfahren ist das anders. Beim Fahren riecht man sowohl Abgase in der Stadt, wie auch alles in Wald und Wiese. Das macht auch einen Teil des Hypes um Motorräder aus, weil man die Natur hautnah erlebt.
„Artemesia“ ist der Geruch Teneriffa’s, der einen Besucher im Norden unterschwellig überall hin begleitet. Die Wanderer im Teno-Gebirge kennen den Geschmack. Speziell wenn es sehr warm ist oder nach einem kurzen Regen. Dann entfalten sie die etherischen Öle in der vorbeiströmenden Luft. Die Teneriferas nehmen den Geruch nicht mehr wahr, weil er allgegenwärtig ist.
Kanarische Beifuß (Artemisia thuscula)
Im Gegensatz zu den europäischen Beifuß-Arten verströmen seine silbrig-grauen Blätter einen intensiv balsamischen, fruchtigen und leicht süßlichen Duft, der stark an Weihrauch und warme, mediterrane Erde erinnert. Das ätherische Öl hat durch den Inhaltsstoff Chamazuleen oft eine faszinierende, hellblaue Farbe.
Als ich das erste Mal die kurvige, schmale Strasse TF-436 von Buenavista del Norte nach Maska fuhr, hielt ich am „Mirador Altos de Baracan“ an. Dort war ich einerseits überwältigt von der scharfen „Wetterscheide“, denn hier strömt je nach Wetterlage die Wolken vom Norden her kommend durch das Ventil, welches der Pass geologisch ergibt. Haben die Wolken den Pass überwunden, so lösen sie sich in Wellen gleich auf der Südseite auf.
Auch die Vegetation trennt sich hier. Auf der Nordseite üppiges Grün. Auf der Südseite Buschlandschaft mit gelbem Ginster und eben mit „Artemesia“. Und diese beiden Pflanzen geben ihre Düfte in die Luft ab und konzentriert sich hier am Pass. Bläst der Wind von der anderen Seite aus Süden, so verstärkt sich der Geruch, weil Wärme Luft die Öle viel besser aufnimmt.
Bei der Pflanze auf dem Bild handelt es sich sehr wahrscheinlich um eine Art aus der Gattung der Beifußgewächse (Artemisia), genauer gesagt um Wermut (Artemisia absinthium) oder den nahen Verwandten, den Baum-Wermut (Artemisia arborescens). Auf den Kanarischen Inseln ist zudem der endemische Kanarische Beifuß (Artemisia thuscula) stark verbreitet, der ein fast identisches Erscheinungsbild besitzt. [1, 2]
Das in der Hand gehaltene Pflanzenteil zeichnet sich durch seine charakteristischen, fein fiederschnittigen Blätter und die typische silbrig-graue Behaarung aus. Wenn Sie an den Blättern reiben, sollten Sie einen sehr intensiven, aromatischen und krautigen Duft wahrnehmen.
Verwendung und Eigenschaften von Wermut
– Heilkunde: Wermut ist seit der Antike als klassisches Bitterkraut bekannt. Die enthaltenen Bitterstoffe und ätherischen Öle werden traditionell zur Förderung der Verdauung, bei Appetitlosigkeit oder zur Unterstützung der Galle eingesetzt.
– Küche & Spirituosen: Die Pflanze ist die namensgebende Zutat für den Wermutwein (Vermouth) sowie für die berüchtigte Spirituose Absinth.
– Garten: Aufgrund des silbrigen Laubs und der extremen Trockenheitsresistenz ist sie eine beliebte Zierpflanze für Steingärten oder mediterrane Beete
Heute schlief ich mal etwas länger. Sonntag. Tag des Herren. Aber vor meinem Appartment hörte ich seit 8 Uhr laute Musik und Klatsch und Lautaprecheransagen. Denn in Puerto de la Cruz ist jedes Wochenende etwas los. Diesmal der „Muelletlon de Puerto de la Cruz„.
Bei extremst angenehmen 27 Grad und leichtem Nieselregen hatte es perfektes Läuferwetter. Dabei geht es um Schwimmen im Meer und anschliessend es Laufen in der Altstadt rund um den „Muelle Piscina“ in PDLC. Gestern liefen bereits die Jugendlichen und heute die Erwachsenen und Veteranen.
Irgendwann fang ich auch wieder mit dem Laufen an. Zeit wird es.
Gegen 16 Uhr traf ich mich mit Lilli zum Brunch. Bei mir gegenüber ist ein Italiener eingezogen „Memy’s„. Und er bietet leckere frische Salate an. Lilli nahm Chicken und ich Tuna.
Sie kam vom Sport im neuen Schwimmbad von PDLC. Dort ist auch ein Gym. Das muss ich mir die Tage mal ansehen. Es hat lange gedauert, bis das „Centro deportes de Acuaticos de Tenerife“ nach langer Bauzeit, hohen Kosten und vielen Komplikationen fertig geworden ist.
Anschliessend unternahmen Lilli und ich einen gemütlichen Spaziergang auf der Kaimauer der „Explanada del Muelle„. Lilli will Englisch lernen. Und ich Spanisch. Also übersetzten wir gegenseitig Begriffe aus dem täglichen Leben. Wir gingen bis zum Castillo San Felipe. Der Strand „Playa Jardin“ ist gesperrt wegen starker Brandung.
Wir saßen eine Weile und beobachteten die Wellen am Playa Jardin. Danach trennten sich unsere Wege.
en Inseln gehört zu den wichtigsten natürlichen und touristischen Ressourcen der Region. Gleichzeitig gibt es ein Thema, das immer wieder für Diskussionen sorgt: „Abwassereinleitungen ins Meer und deren mögliche Auswirkungen auf die Wasserqualität an den Stränden.“
Playa Jardin um das Jahr 2000 herum
Eine aktuelle Datensammlung von Teneriffa News ermöglicht einen detaillierten Blick auf die Situation. Die Plattform wertet unter anderem behördliche Daten zu Badegewässern und Einleitungen aus und stellt diese für die einzelnen Strände übersichtlich dar. Nach dem Datenstand vom 17. September 2026 werden für die Kanaren 178 Badezonen, 403 registrierte Einleitungen ins Meer und mehr als 10.800 ausgewertete Laborproben aufgeführt.
## Abwasserleitungen direkt an der Küste
Besonders interessant ist die Zahl der registrierten Einleitungen. Von den 403 erfassten Einleitungen verfügen laut der Website 291 über keine gültige Genehmigung. Außerdem werden 21 Kläranlagen aufgeführt, bei denen keine biologische Reinigungsstufe vorhanden ist.
Das bedeutet allerdings nicht automatisch, dass an jeder dieser Stellen ungeklärtes Abwasser unmittelbar in einem Badebereich landet. Entscheidend sind unter anderem Entfernung zum Strand, Art der Einleitung, Behandlung des Abwassers, Strömungsverhältnisse und die tatsächlichen Messwerte der Badegewässer.
Gerade deshalb ist eine differenzierte Betrachtung wichtig.
## Teneriffa im Vergleich zu den anderen Kanareninseln
Teneriffa verfügt in der Datensammlung über 49 erfasste Badezonen, von denen für 44 entsprechende Befunde vorliegen. Im Archiv werden für Teneriffa derzeit acht Badeverbote beziehungsweise Warnungen aufgeführt.
Diese Zahlen sollten nicht als direkte Rangliste der Wasserqualität verstanden werden, da sich die Inseln hinsichtlich Zahl der Badezonen, Messungen und anderer Rahmenbedingungen unterscheiden.
Befunde und Badeverbote auf den Kanaren
## Playa Jardín – ein besonders bekanntes Beispiel
Ein Beispiel auf Teneriffa ist die Playa Jardín in Puerto de la Cruz. Dort weist die Datensammlung mehrere Abwassereinleitungen in der näheren Umgebung aus. Eine der aufgeführten Einleitungen befindet sich rund 229 Meter entfernt und wird als nicht genehmigt sowie mit lediglich einer Rechenstufe angegeben. Für die Playa Jardín werden 293 Proben seit Januar 2023 genannt; davon führten 14 zu einem Badeverbot oder einer Warnung.
Das Beispiel zeigt, weshalb die reine Existenz einer Abwasserleitung noch keine Aussage darüber erlaubt, wie stark ein bestimmter Strand tatsächlich belastet ist. Dafür müssen die konkreten mikrobiologischen Messwerte und die örtlichen Bedingungen betrachtet werden.
## Was wird bei der Wasserqualität gemessen?
Für die Bewertung der Badegewässer spielen insbesondere die Bakterien Escherichia coli (E. coli) und intestinale Enterokokken eine wichtige Rolle. Die Website greift hierfür auf amtliche Messdaten zurück. Als Quellen werden unter anderem die kanarischen Gesundheitsbehörden, das spanische Gesundheitsministerium mit dem System NÁYADE sowie europäische und spanische Umweltbehörden genannt. ([Teneriffa News][3])
Interessant ist dabei: Die Website verwendet zusätzlich eine eigene Berechnung, die Faktoren wie Entfernung einer Einleitung, Strömung, Niederschlag und historische Messwerte berücksichtigt. Diese berechnete Einschätzung ist ausdrücklich keine amtliche Messung.
## Regen und Meeresströmungen spielen eine Rolle
Die Wasserqualität kann sich kurzfristig verändern. Besonders nach starken Regenfällen können Abwassersysteme und Mischwasserkanäle stärker belastet werden. Auch Meeresströmungen können beeinflussen, ob eine Einleitung überhaupt in Richtung eines bestimmten Badebereichs transportiert wird.
Deshalb kann ein Strand trotz einer Abwassereinleitung in der Nähe über längere Zeit unauffällige Messwerte aufweisen. Umgekehrt kann eine kurzfristige Verschlechterung der Wasserqualität auftreten, ohne dass sich die Infrastruktur verändert hat.
Ein gutes Beispiel dafür liefert die Playa de Abades. Dort befindet sich laut Datensammlung eine Einleitung lediglich 94 Meter vom Badebereich entfernt. Sie wird als genehmigt aufgeführt, allerdings mit lediglich einer Rechenstufe und einem als schadhaft angegebenen Leitungszustand. Gleichzeitig wurden bei 35 seit Mai 2023 erfassten Proben keine Badeverbote oder Warnungen registriert.
## Was bedeutet das für Urlauber auf Teneriffa?
Für Badegäste bedeutet die Situation vor allem: Eine Abwasserleitung in der Nähe eines Strandes bedeutet nicht automatisch schlechte Wasserqualität.
Entscheidend sind die aktuellen amtlichen Messwerte und eventuelle offizielle Badeverbote oder Warnhinweise der zuständigen Behörden. Die von Teneriffa News dargestellten Daten können dabei eine zusätzliche Orientierung bieten, ersetzen aber ausdrücklich nicht die amtliche Badegewässerüberwachung.
Gerade bei Stränden mit bekannten Problemen lohnt es sich daher, vor dem Baden die aktuellen Hinweise zu kontrollieren.
## Fazit
Die Daten zeigen, dass Abwassereinleitungen auf den Kanarischen Inseln ein reales Infrastruktur- und Umweltproblem darstellen, das an einzelnen Küstenabschnitten auch mit Problemen bei der Badegewässerqualität verbunden sein kann. Gleichzeitig wäre es falsch, daraus abzuleiten, dass die Strände Teneriffas generell verschmutzt oder nicht zum Baden geeignet sind.
Tatsächlich zeigen die verfügbaren Messreihen ein differenziertes Bild: Nähe zu einer Abwassereinleitung und tatsächliche Wasserqualität sind zwei unterschiedliche Dinge. Erst die Kombination aus amtlichen Laborwerten, Badeverboten, Infrastruktur und den örtlichen Bedingungen ermöglicht eine sinnvolle Einschätzung.
Für Teneriffa-Urlauber bleibt deshalb eine einfache Empfehlung: Nicht nur auf die Nähe einer Abwasserleitung schauen, sondern vor dem Baden die aktuellen offiziellen Hinweise und Messwerte des jeweiligen Strandes prüfen.
Datenstand der verlinkten Übersicht: 17. September 2026. Die Berechnungen von Teneriffa News sind als ergänzende Einschätzung zu verstehen und ersetzen keine behördliche Badegewässerüberwachung.
Die Badesaison geht zu Ende. Heute ist der letzte Tag in der Badi Rickenbach. Somit verschwindet nicht nur meine fast tägliche Ruhe und Bewegungsoase aus dem Terminplan, auch die Nähe Location für sehr guten Kaffee und leckeres thailändisches Curry existiert dann nicht mehr.
Das letzte Curry Vegetable
Somit fuhr ich heute nochmal gegen 15 Uhr in die Badi, stellte meine Liege auf und sprang in das mittlerweile eiskalte Wasser.
Peter allein in der Badi
Danach sonne ich mich ein letztes mal in der Badi Rickenbach. Und bestellte bei Kessy mein letztes thai Curry Vegetable für diese Saison in der Badi Rickenbach. Dazu ein Alkoholfreies Panache und einen Kaffee Latte Macchiatto.
Und es besteht Hoffnung: Ende Monat geht es wieder ans Meer.
Übrigens: Die traditionellen „Freibad-Pommes“ gab es auch hier.
Mein Sportpass gilt noch his zum 28.10.2026 für ganz Winterthur. Also werde ich die Badelocation wechseln müssen.
In Winterthur hat traditionell das Hallen- und Freibad Geiselweid die längste Badesaison und bleibt als einziges Freibad der Stadt bis zum 27. September 2026 geöffnet. Und das Freibad Oberwinterthur: Geöffnet bis zum 19. September 2026.
In der Früh nach dem Frühstück und den ersten Mails betreffend IF26 ging es mit Günther ab nach Stresa. Blauer Himmel Ende August. Kaiser Wetter. Das soll sich am Freitag leider kurz ändern.
Von Winterthur ging es um Zürich herum und dann in alte heimische Gefilde an Affoltern am Albis und Zug vorbei. Zur ersten Kaffeepause landeten wir an traditioneller Stelle: „Lüüchttürmli Weggis“ am Vierwaldstättersee.
In Weggis hatte ich vor 14 Jahren mal ein schönes Projekt. Ausserdem schoss ich am 1. August mal Fahnenschwinger mit eben dem schönen Raddampfer. Die Fotos konnte ich an eine Redaktion verkaufen.
Eigentlich wollte ich gleich ins Wasser springen. Aber es gab keine Leiter, um wieder rauszukommen! Also blieb es beim Kaffee.
Wir führen am Vierwaldstättersee entlang nach Brunnen und dann über die Axenstrasse an Altdorf vorbei Richtung Gotthard-Strassentunnel.
Es hatte 5 Kilometer Stau vor dem Tunnel wegen Blockabfertigung. Also leitete uns das Navi über den Gotthard-Pass. Oben windet es uns zu fest und es hatte nur 13 Grad. Deshalb ging es auf der Tessin-Seite gleich wieder runter. Zweiter Stopp nur zum Fotografieren am Gotthard Pass.
Dann in Locarno ein Foto mit einem tollen Kontrast am Lago Maggiore. Es ist schön warm bei 28 Grad. Das Foto täuscht.
Direkt am Lago gab es zur Belohnung je ein leckeres Tiramisu.
Von Locarno nach Stresa zogen sich die Kilometer etwas. Aber es hat sich extrem gelohnt.
Angekommen. So mog i des!
Und eine der Meerjungfrauen aus Nimmerland habe ich auch wieder gefunden!!
Zuerst gingen wir am Lido spazieren und bewunderten die grossen Hotels.
Wir setzten uns an den Lido und genossen die Aussicht über „Das Meer“!
Alkoholfreier Aperol. Sausüss. Günther gefällt es. „Das Meer“ hat sehr viel weniger Wasser.
Dann gab es was Leckeres zu Essen und am Schluss einen Grappa! Und zwar direkt an der Piazza Luigi Cadorna in Stresa.
Günther bestellte für uns eine Pizza und einen Pulpo-Salat. Dazu gab es (Alkoholfreies) Bier und Aperol.
Ich war ja jetzt 2 Wochen „weg“. Auf Teneriffa und habe mir den Kollegen am Musikprojekt gearbeitet. Am Vormittag war ich aber meist online und erledigte die täglich anfallenden Arbeiten. Auch ein wenig Sonne und Meer war dabei. Und natürlich die traditionelle Spanische Kulinarik!
Nach der Rückkehr fragte ich mich natürlich, wie es mir gewichtsmässig ergangen war. Bis auf den letzten Abend hatte ich mich an meine vegetarische Ernährung gehalten. Und da ich im Zentrum von Puerto de la Cruz wohnte, waren 10.000 Schritte und mehr gar kein Problem.
Somit sollten die Gesundheitswerte stabilisiert sein und die Cardiowerte, sowie die Magermasse steigen. So die Erwartungen.
Gewicht seit 2 Monaten stabil um die 58 KiloDie Magermasse nimmt langsam zu. Der Körperfettanteil nimmt langsam ab und nähert sich 10%
Und tatsächlich! Das Körpergewicht könnte ich in den 2 Wochen Arbeitsferien bei knapp unter 58 Kilo weiterhin stabilisiert. Die Magermasse und somit die Muskelmasse nimmt leicht zu. Der Fettanteil nimmt langsam ab und kratzt nun an der 10% Marke. Der BMI liegt somit bei 22!
Bis auf das: Ich hab das falsche Ladekabel für meinen antiken HP Laptop dabei. Aber da hilft mir Kumar sicher wieder (Update: Kumar hatte tatsächlich ein HP Ladegerät in seinem Fundus). Er hatte schon mal meinen Laptop gerettet (Laden ging gar nicht mehr. Diode und Widerstand am Motherboard ersetzt) und bei meinem Huawei P30Pro den Akku gewechselt. WhatsApp hat er schon. Aber irgendwas vergisst der „zerstreute Professor“ immer. Was aber kein Problem ist, weil wir in einer zivilisierten Welt leben.
Eines der tollen Dinge in Puerto de la Cruz. Man trifft sofort Freunde und Bekannte ohne irgendeinen Termin zu vereinbaren. Das war gestern schon so an der Prozession „Virgen del Carmen„, an der mich Maca erkannte. Wir kennen uns von Yurena, die ich beim „Appartements Florida“ gestern traf. Und Monika rief mir beim „La Bianca“ am Placa Charco hinterher. Sie war mit Freunden, die sie in den Ferien besuchen, zum Essen dort.
Maca im Interview von TV Canaria live und in Farbe
Beim „La Guapa“ traf ich Santi, Abrego, José, Susanna und Yury. Und heute wollte ich in der Calle la Hoya, in der ich wohne, schauen, wohin das „Roots Restaurant (vegetarisch)“ umgezogen ist.
Das neue „Veggi Restaurant Roots“ in der Calla La Hoya 50
Eines unserer Stammlokale mit Besitzern und Mitarbeitern, die uns auch kennen. Sie sind umgezogen in die Calle La Hoya 50.
Die Sonne und das Salzwasser sind gut für mich und perfekt für meine Seele
Da nach der morgendlichen Arbeit mein Laptop jetzt leer ist und ich ja wegen des falschen Ladegerätes nicht nachladen kann, war ich also auf dem Weg zum Lago Martianez mit dem Umweg über die Calle La Hoya. Jetzt sitze ich bei außergewöhnlichen 32 Grad (sonst ist es hier wegen des Atlantiks kühler) im „Café Royal“ und esse keinen der leckeren Kuchen von der Auslage, sondern ein Sandwich mit Tomaten und spanische Omelett.
Danach geht’s ins Lago Martianez. Ich habe noch einen Eintritt auf meiner 15er Karte und werde mir gleich eine neue besorgen. Mahlzeit.
Außergewöhnlich früh startete „mein“ Flieger heute um 6:10 Uhr zu einer komplett unchristlichen Zeit. Natürlich hatte ich wie üblich auch keine Minute geschlafen. Mein Nachbar „Roli“ chauffierte mich um 4 Uhr (!!!) mitten in der Nacht zum Airport.
Bei der Autobahn-Auffahrt begrüßt ein Guanchen-Menceye (König) die Ankommenden zusammen mit dem Teide (rechts von der Palme)
Um 4:30 Uhr erwachte der Airport Zürich, denn dann endet das Nachtflugverbot um 6 Uhr. Es ist Haupturlaubszeit und ich hatte deshalb extra nicht das Wochenende, sondern erst Dienstag gebucht. Dann ist weniger los. Trotz Urlaubszeit.
Und tatsächlich: Die neuen Security-Checks laufen auf 3 Etagen. Bei den neuen Geräten muss man nun gar nix mehr aus dem Koffer räumen, solange es legal ist. Ich habe 7 Kilo Handgepäckkoffer und meinen Laptop dabei. Alle Metallteile ablegen, Gürtel, Natel, Hirnprotese. Und war ich durch.
Im Security-Bereit selbst ist um 4:35 Uhr noch nichts offen. Kein Café, kein Geschäft und Tax-Free. Kurz geschaut, wo ist mein Gate? A86!! Das letzte im Terminal A. Egal, ich hab Zeit. Am Gate 86 befindet sich ein kleines Kaffee. Auch dort ist nix los. Ich bin einer der ersten an der Kasse und überholte freundlich ein Pärchen, das ob der Auswahl an Gipflis überwältigt zu sein scheint.
Das Auditorio de Tenerife in Santa Cruz de Tenerife, Spanien. Die Konstruktion ist bekannt für ihr markantes, wellenförmiges Dach und gilt als eines der Wahrzeichen der Stadt.
Gipfli und Kaffee 9 CHF! Respekt. Das wird sich in wenigen Stunden ändern. Somit setze ich mich ins Kaffee und beobachte das bunte Völkchen der am Gate ankommenden Urlauber. Erst in einer Stunde – um 5:45 Uhr – ist Boarding.
Ich hatte Reihe 11 Platz C am Gang beim Notausgang ergattert. Und das obwohl ich gestern erst am Nachmittag eincheckte. Ich stress mich nicht mehr und „kämpfe“ um die besten Plätze, sobald der Checkin offen ist. Diesmal hatte ich einfach extremes Massel. Der Sitzplatz ist geräumig und hat für PeterPan massiv Beinfreiheit.
Obwohl der Flieger bis auf den letzten Platz ausgebucht war, ein paar Personen wurden wegen Überbuchung auf einen späteren Flug versetzt, klappte das Boarding reibungslos und wir starteten pünktlich um 6:10 Uhr in den Zürcher Nachthimmel.
Ein weiteres Hauptproblem neben dem „Am-Tag-vor-der-Abreise-nicht-Schlafen-können-Syndrom“ ist das „Auf-dem-Flug-auch-nicht-Schlafen-können-Syndrom“. Ich könnte ausrasten. Alles hab ich schon probiert: Weissbier, etwas Essen vorher, Schlaftabletten, Valium, Holzhammer, nur Beischlaf kurz vor dem Flug noch nicht. Wie auch.
Ich kann während des Hinfluges nicht schlafen. Keine Chance. Auf dem Rückflug schon eher. Aber beim Hinflug könnte ich ausrasten. Ich würde so gern den Flug verschlafen. Es hat noch nie geklappt. Und in diesem Flug klappte es mit dem Bordprogramm nun auch nicht. Keine Kinofilme und Serien, die mich dann so gelangweilt hätten, dass ich eingeschlafen wäre. Nix!!
Somit blieb ich die gesamten vier ein halb Stunden wach und genoss die Verpflegung.
Mittags steht die Sonne am Zenit. Es ist Sommer. Teneriffa liegt nahe am Äquator. Ergebnis: Senkrechter Schatten
Durch die aktuelle Omega-Wetterlage mit stabilem Hochdruckgebiet über Europa und zwei Tiefdruckgebieten bekam der Flieger extremen „Nasenwind“. Doch der Flug gestaltete sich ruhig und ohne Turbulenzen. Wir landeten nur mit 5 Minuten Verspätung mit guten Gegenwind um 9:50 Uhr Ortszeit.
Auch das Aussteigen klappte überraschend flott! Wir wanderten mit vielen anderen Ankommenden durch das Terminal Richtung Baggage, aber ich bog gleich ab zu Autoreisen, um mein Auto abzuholen. Und wieder war ich sofort dran!
Ich gab meinen Business-Account an, über den die Reservierung lief. Das hat den riesen Vorteil, dass alle Daten von mir im Account erfasst sind. So muss ich mich nur mit dem Personalausweis ausweisen. Kein Eintippen aller Daten, Führerschein, Ausweis, Kreditkarte, Name, Klasse, Datum, Wohnort, Hotel Adresse, Telefon, Mail, LMAA. Ratzfatz fertig. Unterschrift, Schlüssel und ab zum Kofferband.
Rund um das Förderband standen die Passagiere vom Flieger aus Zürich. Und mein Koffer kam sofort. Heute ist mein Glückstag! Nix, wie raus hier. Draussen standen tatsächlich wieder zwei Spassvögel, die ihre Kumpels mit einem Pornhub-Logo abholen wollten. 😂
Angekommen! 7 Stunden nach Abflug bei Café con Leche und Aqua sin Gas am Playa Las Teresitas
Kurz nach 10:30 Uhr war ich schon im Auto und fuhr den Mercadona-Supermarkt an, um für mich und für das Appartment Lebensmittel einzukaufen. Das dauerte gefühlt am längsten, weil an den Kassen Leute mit gefüllten Einkaufswägen anstanden, als wäre Morgen Weltuntergang! Dabei ist heute um 20 Uhr nur das Halbfinale Spanien gegen Frankreich. Ausnahmezustand in Spanien.
Da ich erst ab 15 Uhr das Appartment in Puerto de la Cruz beziehen kann, fuhr ich zum Playa Las Teresitas. Das ist der Hausstrand der Einwohner der Inselhauptstadt Santa Cruz. Und mit seinem feinen Sahara-Sand einer der schönsten auf Teneriffa.
Exakt 7 Stunden nach Abflug sass ich in einer der Strandbar (Salada) und schlürfe meinen Café con Leche. Angekommen! 🏖️
Ab Morgen geht’s los. Grad hab ich von Alex einen Anruf bekommen. Ich darf die Messe IFA26 für die KNX Professionals Deutschland organisieren. Die ISH2027 ist in der Konzeptionsphase. Also unser Messestand zusammen mit der KNX Deutschland. Mehr kommt später in meinem Business-Blog.
Ausserdem darf ich die Onlineshop-Datenbank pflegen. Anfang August findet der nächste KNX Secure Workshop statt. Und zwar in Kiel. Ein weiterer dann mit Mario in Wien. Und im Oktober zwei Grundkurse mit Zertifizierung in Krefeld.
Mana – Höre ich jetzt zum Entspannen nach der Anreise.
Und ich hab noch ein ganz spezielles Projekt, bei dem es in den kommenden 12 Tagen einen grossen Schritt weitergeht. Aber mehr wird noch nicht verraten. Langweilig wird es mir nicht. Und es gibt schlimmere Orte zum Arbeiten. Und das Meer ist so nah!
Auf Khao Lak war ich mit Nanee zwei Mal. Einmal hatten wir Ruedi überrascht. Beim zweiten Mal trafen wir Kornelia und Jochen. Das Restaurant kenne ich natürlich gut und wir waren auch beide Male dort zum Essen. Muss nachsehen. 2009 glaub ich.
Gerade fand ich das Fotobuch, das Ruedi 2009 von Khao Lak gemacht hatte. Hier ein paar Seiten davon.
Wouter wohnt im Kokotel Khao Lak. Das befindet sich direkt neben dem Nang Thon Beach Resort vom gemeinsamen Urlaub mit Ruedi. Der Resort ist sehr international.
Kornelia&Jochen wohnten im „Sensimar Khao Lak Beachfront Resort“ nicht weit davon. Dieser Resort ist fest in Deutscher und Österreicher Hand.