04.07.2026 – Gewicht reduzieren – Gewicht halten

4. Juli 2026

Abnehmen. Da gibt es viele Tipps und Diäten. Allen gemein ist der „Jojo-Effekt“ und der Drang „Alles wieder so zu tun, wie vorher!“ Das kennen alle, die jemals auf die Figur geschaut haben oder feststellten, dass sie kocht mehrbin die Klamotten passen.

Jetzt kommt mein ultimativer Tipp. Haha. So passt es zumindest bei mir: Ernährungsumstellung! Fast komplett vegetarisch. Keine Süssigkeiten. Keine Zucker-Ersatzstoffe. Keinen Alkohol. Dafür Wasser und alle möglichen Tees. Keine Weissmehlprodukte. Nur noch Vollkorn. Kein rotes Fleisch. Kein Fastfood. Keine verarbeiteten Lebensmittel. Etwas Bewegung. Schwimmen. Beim „Laufen“ bin ich noch nicht.

Ich bin Fan der „Ernährungs-Docs„. Das ist die Serie, in der Menschen mit unterschiedliche Leiden und Krankheiten Beratung suchen. Die Lösung ist aber immer die Gleiche bzw. es endet immer mit: Ernährungsumstellung!

Die Videos kenne ich alle.

In einer der letzten Folgen erzählte der Doc, dass man in der Woche 3,5 Kilo Salat und Früchte essen sollte! Das ist „Vegetarisch all-You-can-eat!“ 500 Gramm Salat und Früchte am Tag! Wow! So bleibt der Metabolismus und der Verdauungsapparat in Schwung.

Badi Rickenbach: Red Curry Veggi, Appenzeller Panaché alkoholfrei, Latte Macchiatto (25 Stutz)

Damit dürfte klar sein, das nicht „Weniger Essen“ das Ziel ist um abzunehmen, sondern „anders sehr viel essen!“ Gesundes, Ballaststoffe und Vitamine!

Nachdem ich mein Gewichts Ziel erreicht habe und halte, arbeite ich an der nächsten Aufgabe: Etwas mehr Bewegung. Aktuell bin ich fast jeden Tag bei diesem schönen Wetter in der „Badi“ – also im Freibad Rickenbach hier in Sichtweite.

Sonne ist wichtig für’s Gemüt

Dort ziehe ich meine Bahnen. Und komme im Becken noch viel zu früh ausser Puste. Keine Kondition. Ich nenne es „Intervalltraining“. Angefangen habe ich mit einer Bahn! Dann 15-30 Minuten Sonnenbad. Seit dieser Woche bin ich bei 4 Bahnen am Stück! Haha. Immer noch ganz am Anfang. Aber eine kleine Steigerung.


25.06.2026 – Gewicht reduzieren: Fckng Naschkatze!

25. Juni 2026

Es ist unfassbar! Man merkt sofort auf der Fitbit-Waage, wenn man ein paar Tage bei irgendeinem Vorsatz nachlässt. Kaum nascht man ein paar Tage wirklich ganz wenig Gummibärchen und gönnt sich auswärts ein Industriezucker-Eis in der Eisdiele, schon füllen sich die Fettlager!!

„Boing! Boing! Boing!“ so lässt sich die linke Grafik über den Gewichtsverlauf der letzten 3 Monate interpretieren. Von der 58-Kilo-Marke pralle ich immer mal wieder ab. Kaum erreicht, geht’s wieder rauf. Und wieder runter. Und wieder rauf. Goto Anfang.

Die rechte Grafik zeigt die letzten 3 Monate Verlauf des Körperfettanteil. Die Gummibärchen (die ich eigentlich als Guddies für meine Ebay-Besteller gekauft habe) und die zwei Eis auswärts (mit Früchte möchte ich betonen!) erkennt man sofort. Weil der Körperfett-Graph von seinem strengen geradlinigen Abwärtstrend abrupt nach oben ausbricht.

Also jetzt ist ab sofort wieder fertig mit Gummibärchen und externem Zucker-Eis!! Kein Zucker mehr. Konsequent. Ende.

Ah. Noch was: Meine Haut dreht direkt nach dem Genuss von Gummibärchen absolut durch. Juckreiz am gesamten Körper. Auch bei Erdbeeren! Beides habe ich mehrmals verifiziert. Also ausprobiert. Am eigenen Körper. Im wahrsten Sinne des Wortes.


09.06.2026 – Gewicht reduzieren – Gesünder leben! 9,8%

9. Juni 2026

Heute habe ich das nächste Ziel erreicht.

Stabil unter 58 Kilo und erstmals unter 10% Fettanteil!!

Rückblick:

Gestartet bin ich im September 2023 mit 70,5 Kilo und 19,5% Körperfettanteil. Das ergab 13.75 Kilo reines Fett.

Heute erreichete ich nur mit reiner Ernährungsumstellung und wirklich noch viel zu wenig Bewegung 57,4 Kilo und 9,8% Körperfettanteil. Ergibt nur noch 5,62 Kilo Fett im Körper.

Über 8 Kilo Fett losgeworden! 18 Pfund Fett entsprechen etwa 8,2 Kilogramm Körperfett und haben ein riesiges Volumen von rund 9 Litern. Da Fett eine sehr geringe Dichte hat, sieht diese Menge nach erstaunlich viel aus. Man kann sich das optisch wie neun volle Milchtüten vorstellen, die nebeneinander auf dem Tisch stehen, oder wie ein riesiger, wabbeliger Klumpen. [1, 2] Unvorstellbar!

Der Bauchumfang ist von 100cm auf unter 80cm. Das nächste Ziel ist in meine Lederfransen-Jeans reinzupassen. Unter 78cm Bauchumfang.


06.06.2026 – Gewicht reduzieren – Gewicht halten!

6. Juni 2026

Das mit dem „Gewicht halten“ klappt seit der Ernährungsumstellung ohne Probleme. Ich darf so viel Salat und Gemüse in jeglicher Art und Zubereitung essen, wie ich will und so oft ich will.

Zudem stelle ich jetzt zusätzlich von Kohlehydrate auf Proteine um. Wie immer bedeutet das nicht „total“, sondern „sinnvoll“! Zum Beispiel hatte ich gerade eine Lauch/Karotten-Suppe mit Vollkornreis und „meinem Brot“ (eine Scheibe). In Brot und Reis sind Kohlehydrate enthalten. Aber eben in Vollkorn-Form mit viel Verdauungsmaterial. Unschädlich also.

Nach einem Teller bin ich pappsatt und möchte mich eigentlich nicht mehr bewegen. Aber es geht gleich ins „Ölfleck“ zu „20 Jahre Bonie Maronie“. Das wird sicher wieder lustig!

Aktuell stehe ich immer noch bei 58 Kilogramm. Bei 163cm Grösse und 59 Jahre. Mein Körperfettanteil liegt bei 10,2%. Tendenz fallend. Einstellig wäre toll. 5% mein Traum.

Nun unterstütze ich das Halten des Gewichts mit Aufbau von Muskelmasse. Nichts Verrücktes. Einfach Zuhause Übungen mit und ohne Hanteln machen. Und möglichst viel laufen, also gehen. Möglichst ausser Haus. Wenn das Wetter passt, dann gehe ich in unsere Badi. Dazu habe ich mir eine Saisonkarte gekauft.

Jede Bewegung ist gute Bewegung!

Mein Bauchumfang (Taille) ist insgesamt von 98cm auf 80cm runter. Da geht noch was. Ich will in meine schwarze Fransen-Lederhose passen! Noch 3-4 cm to go!


05.06.2026 – Rezept: Proteinriegel selbst gemacht!

5. Juni 2026

Die stärkste Praline seit es Arnold Schwarzenegger gibt!

Ab und zu möchte ich mal „schnell“ etwas Naschen. Sonst nehme ich einen Apfel oder esse eine Banane. Fertige Industrie-Lebensmittel kaufe ich grundsätzlich nicht (mehr). Nur mit wenigen Ausnahmen. Heute wieder meine geliebte Breze.

Protein ist beim Abnehmen wichtig, um die Muskel Masse zu behalten. Aber Proteinriegel sind relativ teuer und gehyped. Und jeden Tag Linsensuppe essen ist auch nix.

Durch ein Video in meiner Youtube Timeline wurde ich auf ein „einfaches und schnelles“ Rezept für Energieriegel aufmerksam.

Da ich (fast) alles dazu Zuhause hatte, probierte ich das „Proteinriegel-Backen“ gleich gestern Abend aus.

Zutaten (für ca. 6–8 Riegel):

1. Die Basis: 100 g zarte Haferflocken (optional zu Mehl gemixt)

2. Der Protein-Kick: 50–60 g Proteinpulver (am besten Erdbeer- oder Vanillegeschmack)

3. Die Joghurt-Komponente: 150 g griechischer Joghurt oder Magerquark

4. Für den Fruchtgeschmack: 50 g frische, gewürfelte Erdbeeren und/oder gefriergetrocknete Erdbeeren

5. Bindung & Crunch: 1 EL Honig und 2 EL Haferflocken.

6. Zur Glasur Schokolade mit sehr hohem Kakao-Anteil und möglichst ohne Zucker.

Meine Anpassungen:

  • Erdbeeren ersetzte ich durch Rosinen
  • Ich ergänzte getrocknete Zitronenfasern aus Eigenproduktion.
  • Nüsse und Mandeln lasse ich weg, weil ich darauf allergisch war (Desensibilisierung) und weil sie mir nicht schmecken.
  • Die Varianten sind vielfältig.

Vorgehensweise:

  • Die Hälfte der Haferflocken kommen bei mir in den Bulletmixer und ich vermahle es möglichst fein.
  • Das Hafermehl kommt dann mit den Haferflocken, den klein geschnittenen Rosinen (oder Erdbeeren, Bananen, Datteln etc.) und meinen Zitronenflocken in eine Schüssel und wird gerührt.
  • Dazu kommt der Joghurt und der Esslöffel Honig.
  • Die Masse wird dann mit einer Gabel gerührt und geknetet.
  • Ist die Masse zu feucht, gibt man noch etwas Haferflocken dazu.

Die Masse wird dann in eine rechteckige Form gegeben und etwa 1cm hoch gleichmäßig verteilt. Ich hatte keine Form. Also erledigte ich das mit Backpapier und der Gabel „Phi*Daumen“. Dann kommt die Ware etwa 30 Minuten in den Kühlschrank.

Danach schnitt ich die Schokolade klein und erhitzte diese in einer Schüssel im warmen Wasserbad.

Man nimmt die Protein Masse aus dem Kühlschrank und schneidet etwa 1cm breite Streifen.

Das Bepinseln der Riegel mit einem Küchenpinsel klappt nicht. Es blieb mehr Schokolade am Pinsel, als auf den Riegeln. Besser klappt das Auftragen der Schokolade mit einem Messer.

Dann kommen die Riegel über Nacht in den Kühlschrank. Zum Frühstück hatte ich dann zwei Stück und war pappsatt!

Heute kaufte ich dann weitere Trockenfrüchte, wie Datteln, Erdbeeren und Heidelbeeren. Damit probiere ich andere Varianten aus.


20.05.2026 – Gewicht reduzieren: „Sie haben Ihr Ziel erreicht!“

20. Mai 2026

Heute stellte ich mich wieder einmal auf die Waage. Nach 10 Tagen. Und die Überraschung war gross: Ich hatte 1,4 Kilo abgenommen! In 10 Tagen! Und ich hatte die „Schallmauer“ durchbrochen: 58 Kilo. 1x kurz flammte die 57,9 im Display auf. Aber das ist jeweils immer morgens nach dem Duschen. Und da gab es noch keinen Kaffee.

Am 16. November 2025 startete ich bei 67,3 Kilogramm und BMI 25,2 (ab 25 „Übergewicht“)
Heute am 20. Mai 2026 befinde ich mich bei 58 Kilogramm und BMI 22,1 (23 gilt als „Normalgewicht“)
Hier geht es zum BMI-Rechner und zu wichtigen Informationen.

Ziel erreicht nach 7 Monaten: 58 Kilo Körpergewicht

Die „grosse Frage“: Wie habe ich das geschafft? Mit konsequenter Ernährungsumstellung! Ohne Sport. Das kommt erst wieder, wenn ich „Zeit“ habe dazu. Die Ernährung wurde komplett umgestellt auf möglichst Vegetarisch!

1. Kein Zucker mehr. Das Ergebnis kann man sehen, wenn ich kurz schwächle und Haribo esse. Kein Zucker mehr!
2. Massiven Effekt auf das Abnehmen hatte der Verzicht auf Alkohol. Viel Wasser, Kaffee. Wenn ich auswärts bin, dann gibt es mal ein alkoholfreies Weissbier. Oder ein alkoholfreies regionales Bier aus der Gegend. Alkoholfreien Wein habe ich bestellt, aber noch nicht probiert. Kommt noch.
3. Dann kein Fastfood und keine verarbeiteten Lebensmittel in jeglicher Art. McDonalds und Co, sowie Fertiggerichte sind „no-go“.
4. Kein Weissbrot mehr. Ab und zu mal eine geliebte Breze. Aber sonst kein Brot mit Weizen mehr. Ersatz: Roggenvollkorn mit Kümmel und Haferflocken. Auch bekannt unter „mein Brot„. Gestern habe ich testweise mal „Proteinbrot gebacken„. Super!
5. Kein „rotes Fleisch“. Kein Schweinefleisch mehr. Kein Rindsfleisch. Das vertrage ich eh nicht. Genauso, wie Hühnerfleisch.

Das liest sich jetzt so, als dürfte man gar nix mehr essen. Aber die Methode ist ganz einfach: Ich esse sehr viel Gemüse, Früchte und Salat! Dazu gibt es Fisch und sonstige Meeresfrüchte (ausser Garnelen, da bin ich allergisch). Das Wichtigste: Mit Gemüse, Salat und Früchten kann man so viel essen, wie man möchte! Das hat keine Auswirkungen auf das Ergebnis!

Und ich liebe Pilze! Panierte Championscheiben sind dermassen lecker! Da ich Hühnchen nicht vertrage, habe ich es heute zur Belohnung mal mit Trutenbrust versucht. In Knoblauch/Paprika. Dazu gab es ein Gemüse-Curry „sön sarf“! Super lecker.

Putensteaks mit Gemüse Curry!!

Prinzipiell esse ich nur noch etwas, wenn ich auch tatsächlich Hunger verspüre – richtig Hunger. Es gibt nichts zwischendurch. Es liegen keine Süssigkeiten rum. Es gibt kein „Essen aus Gewohnheit“. Auch keine festen Essenszeiten. Zumindest, wenn ich Zuhause bin. Bin ich mehrere Tage unterwegs, dann ist das Einhalten der selbst verfassten „Regeln“ schwieriger. Auch die Verlockungen sind grösser. Aber mit „Vegetarisch“

Entzündungshemmend! Kein Zucker. Kein Weissmehl. Das hatten wir schon. In meine Speisen kommt immer Knoblauch rein. Ausserdem verwende ich ausschliesslich Olivenöl. Stichwort „mediterrane Küche“. Petersilie ist entzündungshemmend und ich verwende ihn getrocknet oder frisch. Und Kurkuma, wie heute beim Gemüse-Curry. Ausserdem gibt es oft etwas Chilli-Pulver zum Würzen hinein – „sön sarf“! Zum Apfel mit Jogurt gibt es Zimt oben drauf. In Suppen und auch gebraten gibt es Lachs. Bei Gemüse ist Brokkoli und Blumenkohl wichtig. Und meine „Pilze“ sind ebenso gegen Entzündungen. Die Beerenzeit hat gerade begonnen. Und ich nehme für die saure Komponente in Speisen anstatt Essig nun viel mehr Zitronensaft.

Wie erwähnt esse ich viele „Früchte“. Speziell für den kleinen Hunger zwischendurch. Und am Abend gibt es oft eine Schüssel Haferflocken mit frischer Aprikose oder Apfel oder Banane oder Birne oder meine geliebten Erdbeeren. Aber dann juckt es mich erfahrungsgemäss hinterher wieder überall. Also lieber keine Erdbeeren oder gaaanz wenige.

Ich musste feststellen, dass noch zwei Dinge wichtig sind:
1. Viel Trinken und
2. Esse einen Apfel pro Tag.

Ja, beides ist in der „Abnehmwelt“ ziemlich abgedroschen und klingt mittlerweile altbacken. Da ich mit den zwei Litern Wasser pro Tag echte Probleme hatte, stellte ich mir ein Glas neben die Spüle, das immer gefüllt ist. Komme ich in der Küche vorbei, dann trinke ich einen grossen Schluck. Das Glas hat 0,3 Liter Fassungsvermögen. Also bin ich mit 2×3 Gläsern über den Tag verteilt, plus meine zwei Gläser Kaffee im „Grünen Bereich“.

Lange überlegte ich, wie ich das mit dem Apfel hinbekomme. Mittlerweile ist es Gewohnheit geworden; denn im Kühlschrank hab ich immer Äpfel. Fahre ich zum einkaufen oder zu einem Kunden, dann nehme ich einen Apfel mit für unterwegs. Habe ich einen „kleinen Hunger zwischendurch“, dann schnipple ich mir einen halben Apfel, gebe Jogurt drüber und ein paar Haferflocken. Auch spät abends vor dem Einschlafen: Wenn ich kurz vor dem Bettgehen Hunger bekomme, dann gibt’s einen halben Apfel.

Ja, ich esse Reis und sogar Nudeln. Ich probierte auch schon die Vollkornvarianten aus. Aber da ist kein Unterschied zu bemerken. Wenn, dann nehme ich ein Drittel Reis/Nudeln, ein Drittel Gemüse, ein Drittel Fisch, Pute, Pilze etc.

Und ich bin ein absoluter Suppen-Fan. Wenn ich keine Lust oder keine Zeit zum Kochen habe, dann nehme ich einen Topf mit Wasser und werfe ein paar Esslöffel getrocknete Gemüse-Schnitz hinein. Dann koche ich das 20 Minuten langsam und entweder gibt es „mein Brot“ dazu oder Reis/Nudeln. Wenn ich noch Gemüse im Kühlschrank habe, dann schneide ich natürlich frisches Gemüse rein.

Für den kleinen Hunger morgens oder abends bereite ich mir auch gerne einen Tomaten/Gurkensalat mit Mozzarella. Auch sonst gibt es mal zwischendurch in der Woche einen Blattsalat mit „irgendwas“ dazu. Zum Beispiel in Knoblauch-gerösteten Champignons.

Tja. Es gibt ausreichend Alternativen. Und die machen auch noch schlanker! Als nächstes wird die Stufe „Sportliche Aktivitäten“ aktiviert! Das Mountainbike hab ich gestern „aufgeblasen“. Es steht bereit. Das Wetter soll ja auch jetzt endlich besser werden über Pfingsten! Das wird geil!


28.04.2026 – Bestellung: Alkoholfreien Wein

28. April 2026

Mal probieren. Seit 8 Monaten verzichte ich komplett auf alkoholische Getränke – bis auf wenige Ausnahmen. Warum? Weil die Anwesenheit von Alkohol im Körper die Fett-Verbrennung in der Leber sofort aufhält. Seit ich keinen Alkohol mehr trinke, klappt das perfekt mit dem Abnehmen.

Bestellt: Alkoholfreier Wein im Probierpaket bei den Amazonen

Zweiter Hauptgrund „Gesundheit“: Alkoholkonsum kann die Entstehung von über 200 verschiedenen Krankheiten beeinflussen oder direkt verursachen. Da Alkohol ein Zellgift ist, das über die Blutbahn fast alle Organe erreicht, sind die gesundheitlichen Folgen schwerwiegend und vielfältig.

Am Schwerwiegendsten in meinem persönlichen Umfeld entwickelt sich Alkohol als einer der wichtigsten vermeidbaren Risikofaktoren für Krebs in meinem Freundeskreis Die eine Freundin ist in Brustkrebs-Behandlung, die Nächste hatte im Alter von 50 eine Chemo wegen Speisenröhrenkrebs, mein Nachbar ist aktuell in Darmkrebs-Chemo. Nein, Danke! Brauch ich nicht. Nix mehr Alkohol.

Dann hätten wir noch, dass Alkohol eine Fettleber begünstigt zusammen mit ungesunder Ernährung. Leberzirrhose (daran starb Mam, allerdings wegen Psychopharmaka), Bauchspeicheldrüsenentzündung (Bodo lag gleich im Koma vor ein paar Jahren in Verbindung mit Übergewicht). Ein guter Freund aus der Unterhaltungsbranche in Regensburg starb vor ein paar Jahren daran vollkommen überraschend. Koma, totales Organversagen. Alkohol ist somit äußerst ungut.

Auch auf das Herz-Kreislaufsystem wirkt sich Alkohol äußerst negativ aus. So begünstigt Alkohol „Hypertonie“ – also Bluthochdruck. Das habe ich auch. Und nehme täglich Tabletten. Bluthochdruck schädigt das Herz und die Blutbahnen, fördert Ablagerungen. In meiner Halsschlagader habe ich sowas. Herzinfarkt, Schlaganfall. Nein, Danke! Also Ende der Fahnenstange. Nix mehr „Alkohol“!

Um den oft tödlichen Auswirkungen entgegenzuwirken, hilft nur „Abnehmen+Sport+Alkoholverzicht+Ernährungsumstellung“. Deshalb meine eigene Umstellung komplett und total seit 8 Monaten. Von 68 Kilo auf 59 Kilo. Heute passt mir Jeansgrösse 29. 👍

Lange Einleitung! Nun zum Thema „Alkoholfreier Wein“! Ich schaue ja eigentlich nur noch Youtube Dokumentationen und Filme. Eine Dokumentation handelte eben von den Bemühungen rund um die Produktion von Alkoholfreien Wein.

Arte: Rettet Alkoholfreier Wein die Winzer?

Der Sohn eines Weingut-Besitzers erkannte die Zeichen der Zeit, experimentierte mit dem Destillationsverfahren und produziert nun mehrere Hundert Liter jährlich. Ein Spanischer Rotweinproduzent möchte einen Teil seiner Produktion umstellen und besichtigt eine neue Destillationsanlagen Barcelona.

Saufen, Kater, Sucht

Und gestern sah ich mir ein weiteres Video an, welches mir von Youtube vorgeschlagen wurde. Darin trat eine Lady auf, die Online Alkoholfreie Wäre verkauft. Tendenz steigend. Auch ein Barkeeper kam zu Wort, der Probierrunden veranstaltet. Die Erfahrungen der Besucher dieser Runden befragte man ebenso.

Ich wusste gar nicht, dass die Auswahl an alkoholfreien Spirituosen so gross ist! Eine schnelle Recherche ergab Treffer bei Coop, Brack und Digitec/Galaxus! Es gibt wirklich alles auch mit 0,0 %! Gin, Whiskey, Sekt, Schnaps, Prosecco. Alles. Und jetzt hab ich mal ein gemischtes Set bei den Amazonen bestellt.

Mal sehen. Den Wein bringe ich zu unserem Meeting mit. Mal sehen, was die Jungs von „Mike’s kulinarische Männerriege“ davon halten.

Wobei: Auch mit der Massnahme „No more Alcohol!“ klappt das nicht immer und überall. Beim Tiramisu ist auch Alkohol drin. 🤷 Und das liebe ich!

Update 30.04.2026: Der Wein ohne Alkohol ist angekommen.

Update 02.05.2026 via ORF:

Alkoholfreier Wein? Der könnte bald auch in Niederösterreich entstehen. In Hadersdorf am Kamp (Bezirk Krems) wird schon bald alkoholfreier Wein produziert. Da der Alkoholkonsum in Österreich immer weiter zurückgeht, macht die Winzerfamilie Toifl ein Millioneninvestment in das alkoholfreie Geschäft. Und zwar im großen Stil: Bis zu 15.000 Liter Wein kann die Maschine pro Tag entalkoholisieren. Bislang wird österreichischem Wein in Deutschland der Alkohol entzogen.

Quelle ORF

26.04.2026 – Gewicht reduzieren: 58,8 kg

26. April 2026

Am Donnerstag gegen Mitternacht kam ich aus Würzburg zurück. Seit Freitag koche ich wieder selbst. Das Motto bei der Gewichtsreduktion ist „Gemüse all You can eat!!“ 

Somit kochte ich mir eine frische Gemüsesuppe. Und ich backe mein eigenes Vollkornbrot. Und heute stelle ich mich auf die Waage: 58,8 Kilo Körpergewicht!

Dieses Jahr geht es mit dem Gewicht steil bergab.

Es gibt keinen Zucker, kein Fleisch, keine Wurst, keine Weissbroterzeugnisse, keine Semmeln, keine Brezen, keine Süssigkeiten, keine Naschereien, keine Schokolade und keinen Alkohol (!), nichts, was Heißhunger erzeugen könnte oder den Fettabbau behindert.

Stattdessen ist alles mit Gemüse, Früchte und Salat erlaubt. In jeglicher Form. Auch Meeresfrüchte. Von jeglicher Art. Somit war ich gestern vor der Probefahrt in Grenchen noch einkaufen.

Beispiel: Nudeln mit ganz viel Gemüse Curry!

Ich kaufte rote Paprika, Salatgurke, Karotten, Brokkoli, Suppengemüse, Lauch. Dazu Bananen, Himbeeren, Erdbeeren, Äpfel.

Ah, „Äpfel“! Jeder kennt das Sprichwort mit dem „A Apple a Day..“. Ich esse immer dann einen Apfel, wenn ich zwischendurch Hunger verspüre. Aktuell nehme ich mir auch zu längeren Autofahrten Äpfel mit. Das ersetzt die Breze oder die Wurstsemmel bei Ladepausen an der Tanke.

Mein Brot“ 😁

Und ich trinke viel. Morgens schwarzen Kaffee. Das soll die Fett Verbrennung anregen. Dann während des Tages Wasser direkt ab der Leitung. Immer, wenn ich an der Küche vorbeikomme. Da steht ein Glas parat. Und abends dann Tee. Aktuell stehe ich auf Schwarztee.

Und regelmäßig sanften Sport. Nicht übertreiben. Ich gehe viel. Steige Treppen anstatt Lift oder Rolltreppe. Ich stehe am Schreibtisch. Etc.

Abends gibt es dann zum Abschluss eine kleine Schüssel Früchte mit Haferflocken und Jogurt. Sehr lecker! So macht Fett-Verlieren Spass!!

Wobei ich das alles nicht „fanatisch“ betreibe. Gestern in Grenchen gab es einen Erdbeerkuchen mit Kaffee. Oben das Gemüse-Curry gibt es mit ganz normalen Hartkornweizen-Nudeln.

Immer mit Augenmaß. 👍


02.04.2026 – Gewicht reduzieren: 60-Kilo-Grenze geknackt!

2. April 2026

Und zwar abwärts!! Morgens stelle ich mich ja immer auf die Waage. Es hat lange gedauert: 2 Wochen pendelte die Waage um 60,5 Kilo herum. Heute war es so weit!

59,8 Kilo! Yes!!

Das Display zeigte 59,8 Kilo an! Endlich!

Von 66,7 Kilo Mitte November 2025 fast 7 Kilo abgenommen! 😎

Gestern fuhr ich nach Würzburg zu „meinem Messebauer“, um die Ausstellungspanel der letzten Messen zu demontieren. Dem Messebauer war eine gemietete Halle kurzfristig gekündigt worden. Und die KNX Professionals, die KNX Association und KNX Deutschland hatten noch meist leere Panels eingelagert.

An meinen Panels hängen nicht einfach nur Geräte dran. Ich zeige immer Funktionalitäten. Also funktionieren die KNX Geräte immer. Die Technik dahinter ist aufwändig und man sieht sie nicht. Alles musste demontiert werden, also runter!

Ich fuhr früh morgens los und es schneite massiv auf der Autobahn Richtung Stuttgart. Unterwegs hielt ich zum Tesla-Laden an. Und ich kaufte mir einen Kaffee blank und eine Breze!! Meine geliebte frische Breze!

Gegen 18 Uhr traf ich wieder Zuhause ein und holte noch meine neue Sonnenbrille ab.

Danach kochte ich mir „meine Pflanzen-Pflanzerl“ mit Bratkartoffel.

Ich machte einen Gurken/Tomaten/Radieschen-Salat dazu. Heute gab es mittags aus dem Rest der Bratkartoffel zusammen mit „meinem Trockengemüse“ eine leckere Suppe. Dazu „mein Brot“. Das ist mir jetzt ausgegangen und ich backe heute Neues!

Kartoffelsuppe aus Bratkartoffeln von gestern. 👍

So, die 60 Kilo sind geknackt. Jetzt noch ans Ziel unter 58 Kilo und dann passt das. 😎

Wie funktioniert das mit dem Abnehmen? Vor einem Jahr hat Dr. Julia Fischer eine Zusammenfassung im Video „Gesunde Ernährung und gute Gewohnheiten“ im Kanal „ARD Gesund“ veröffentlicht.

Ansehen. Jetzt!


31.03.2026 – Resümee nach 4,5 Monaten Ernährungsumstellung

1. April 2026

Am 16.11.2025 hatte ich genug. Auf den Rippen. Gleichzeitig hörte ich in meinem Freundeskreis viel zu viele Horrorgeschichten betreffend der Gesundheit.

Der eine hatte einen Schlaganfall, der andere einen Herzinfarkt. Beide eigentlich sportlich und mindestens 10 Jahre jünger, aber nach meiner Einschätzung gestresst. Die eine Freundin kämpfte mit Brustkrebs. Der andere Freund bekam eine Herzklappe.

Dann sah ich mich in meiner kulinarischen Männerriege um. Und alle hatten einen BMI über 25 und diskutierten über Blutdruck- und Cholesterin-Senken. Diese nahm ich auch seit damals einem Jahr. Je eine halbe Tablette täglich.

Am 16.11.2025 war für mich der Zenit überschritten.

Am 16.11.2025 stellte ich mich auf die Waage und fand mich bei 66,7 Kilo und 13,7 % Fettanteil wieder. 9,1 Kilo Körperfett. BMI 25,1 . Ende der Fahnenstange. Ab sofort Ernährungsumstellung auf möglichst Vegetarisch und Intervallfasten. Zuerst 16:8 und heute 18:6.

Zuerst fiel der Zucker in allen Arten weg. Auch Zuckerersatzstoffe. Dann ersetzte Hafermilch die Kuhmilch. Jetzt trinke ich morgens den Kaffee ohne Milch und Zucker. Keine Wurst, keinen Käse, kein rotes Fleisch. Nur ab und zu Hühnchen und Lachs in allen Variationen. Das wichtigste ist aber Gemüse und Obst.

Ich setzte mir ein Ziel: Unter 58 Kilo kommen. Auf jeden Fall unter 60 Kilo!

Wie sieht ein normaler Tag bei mir aus?

  • 08:30 Uhr Kaffee No. 1
  • 10:00 Uhr Kaffee No. 2
  • Immer wenn ich an der Küche vorbeikomme, trinke ich ein Glas Wasser (0,25 Liter), um auf die 2 Liter zu kommen.
  • Zwischendurch in der Mittagspause einen Apfel oder eine Birne
  • So circa um 17 Uhr bekomme ich dann meist etwas Hunger. Dann koche ich mir etwas Warmes mit viel Gemüse.
  • Aktuell bin ich ein Suppenfan. Gestern und heute gab es selbstgemachte Pflanzen-Pflanzerl mit Gurken/Tomatensalat oder Gemüse.
  • Für den kleinen Hunger am Abend gibt es Banane/Erdbeeren/Himbeeren/Apfel/Birne mit Jogurt und Haferflocken.
  • Am Abend dann ungesüssten Tee, um auf mindestens 2 Liter zu kommen.

  • Die Ernährungs-Docs sind meine besten Freunde. Ich schaue mir jede Folge auf Youtube an. Es läuft bei der „Gesundwerdung“ und der Beratung immer auf das Gleiche hinaus: Weg von Junkfood, Naschereien und Fastfood, hin zu gesünderer Ernährung und mehr Bewegung.
  • Auch die ZDFbesseresser rund um Sebastian Lege sind wegweisend. In den Sendungen wird aufgedeckt, welche Industrie-Zutaten in den Industrieprodukten enthalten ist, nur damit die Endprodukt möglichst billig in der Herstellung sind. Damit die Lebensmittelindustrie möglichst viel verdient. Es gibt Vermutungen, dass die Zigaretten-Industrie (welche auch künstliche Aromen für die Lebensmittelindustrie herstellen) die Käufer süchtig nach den Industrieprodukten macht. McDonald-Prinzip. Schon mal gepoppt und nie mehr gestoppt? 🤔
  • Ich backe mein Brot selbst. Am besten schmeckt mir aktuell Vollkorndinkel mit Haferflocken und Kümmel.
  • Keine Weissmehlprodukte mehr. Die geliebte Breze fehlt mir. Ganz selten werde ich schwach. Aber nur absolut selten. Im Januar das letzte Mal auf der Fähre.
  • Absolut keinen Zucker mehr. Keine Süssigkeiten. Keine Zuckerersatzstoffe, keine „Zero“ – Produkte. Selten gibt es Honig. Im Tee oder zum Hafermüsli. Tendenz fallend.
  • Keine verarbeitete Lebensmittel. Keine Fertigprodukte. Keine Industrieprodukte. Keine Emulgatoren.
  • Mit absolut wenigen Ausnahmen verzichte ich ganz auf Alkohol in Getränken. Seit dem geht es mit dem Gewichtverlieren gefühlt einfacher. Kaffee, Leitungswasser, Tee. 2 Liter am Tag plus.
  • Keine Milchprodukte. Nur Jogurt zum Müsli. Und heute habe ich Kokos-Jogurt im Migros gekauft zum Testen. Schmeckt sehr lecker. Kostet aber 3 Franken der Becher. Mal sehen, ob ich dabei bleibe.
  • Ich koche alles mit Olivenöl. Ich habe da meine Stamm-Marke. Egal, ob in der Pfanne oder zum Salat. Meine erste Wahl ist Olivenöl. Übrigens auch auf der Haut!
  • Viel, viel mehr Salat, Gemüse und Früchte. Was ich nicht verarbeiten, wird getrocknet und zu Suppengrün, wie heute auch wieder.
  • Auch esse ich viel langsamer. Mit Genuss. Und höre auf, wenn ich das Gefühl habe satt zu sein. Ist noch etwas in den Pfannen und Töpfen übrig, dann „zwinge“ ich mich nicht das noch zu essen. Das Zuviel bleibt stehen, kommt in den Kühlschrank oder gleich weg. Fertig.
  • Mehr Bewegung! Das ist „auswärts“ oder auf Teneriffa viel einfacher. Auf der Messe Frankfurt war ich jeden Tag nur unterwegs. Und auf Teneriffa bin ich ab Mittag nach der Arbeit auch nur Draussen unterwegs.
  • Im Büro Zuhause ist es schwerer auf die Schritte zu kommen. Noch dazu bei kälter Witterung, Regen, Schnee. Dafür mache ich mit steigender Tendenz „Home Fitness“ mit Hanteltraining und Bauchtraining. Kann aber noch ausgebaut werden.
  • Auch habe ich nicht auf alles „Schlechte“ gleichzeitig verzichtet. Es lief schrittweise eines zusätzlich zum anderen.

In 4,5 Monaten von 67,3 Kilo auf 60,5 Kilo. Ergeben 6,8 Kilo auf 18 Wochen. BMI 25,2 auf 23,0. Bauchumfang um 8 cm reduziert. Ich passe wieder ohne Probleme in meine 30er-Jeans!!

Und das ist noch nicht das Ende. Ziel ist die 60er-Grenze zu knacken. Und dann auf das Zielgewicht unter 58 Kilo zu kommen. Dann sollte ich auch in meine 29er-Jeans passen. Und danach heisst es Gewicht halten. Und nicht wieder in alte Muster verfallen. 😎👍 Das ist meiner Meinung eine reine Kopfsache.


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