02.05.2026 – Brot-Backen: Der „Brutkasten“

2. Mai 2026

Man lernt ja nie aus. Damit das Brot besser aufgeht und noch lockerer wird, haben sich zwei Methoden bei mir bewährt:

  1. Das „Zweite Kneten“! Ich lasse den Teig nach dem Anrühren in der Rührschüssel das erste Mal Gehen. Danach streue ich ausreichend Mehl auf die Anrichte und knete den Teig gut 5 Minuten „trocken“. Es wird so lange Mehl beigegeben, bis kein Teig mehr an den Fingern haftet und der Teig fast formstabil bleibt. Dann kommt er in die Backform mit Backpapier zum „finalen Gehen“
  2. Zum „finalen Gehen“ nutze ich neuerdings einen „Brutkasten“. Das ist eine durchsichtige Plastikbox. In diese passt meine Brot-Backform zusammen mit einer Kuchenform hinein. In die Kuchenform kommt warmes Wasser. Im Kasten ist es dann schön warm und feucht. Das freut die Hefebakterien und der Brotteig quillt schön auf. Deckel drauf und warten, bis der Teig aus der Brot-Backform wächst! Klappt super.

Hier noch Bilder dazu.

Das Rezept für „mein Brot“ gibt es hier!


31.03.2026 – Resümee nach 4,5 Monaten Ernährungsumstellung

1. April 2026

Am 16.11.2025 hatte ich genug. Auf den Rippen. Gleichzeitig hörte ich in meinem Freundeskreis viel zu viele Horrorgeschichten betreffend der Gesundheit.

Der eine hatte einen Schlaganfall, der andere einen Herzinfarkt. Beide eigentlich sportlich und mindestens 10 Jahre jünger, aber nach meiner Einschätzung gestresst. Die eine Freundin kämpfte mit Brustkrebs. Der andere Freund bekam eine Herzklappe.

Dann sah ich mich in meiner kulinarischen Männerriege um. Und alle hatten einen BMI über 25 und diskutierten über Blutdruck- und Cholesterin-Senken. Diese nahm ich auch seit damals einem Jahr. Je eine halbe Tablette täglich.

Am 16.11.2025 war für mich der Zenit überschritten.

Am 16.11.2025 stellte ich mich auf die Waage und fand mich bei 66,7 Kilo und 13,7 % Fettanteil wieder. 9,1 Kilo Körperfett. BMI 25,1 . Ende der Fahnenstange. Ab sofort Ernährungsumstellung auf möglichst Vegetarisch und Intervallfasten. Zuerst 16:8 und heute 18:6.

Zuerst fiel der Zucker in allen Arten weg. Auch Zuckerersatzstoffe. Dann ersetzte Hafermilch die Kuhmilch. Jetzt trinke ich morgens den Kaffee ohne Milch und Zucker. Keine Wurst, keinen Käse, kein rotes Fleisch. Nur ab und zu Hühnchen und Lachs in allen Variationen. Das wichtigste ist aber Gemüse und Obst.

Ich setzte mir ein Ziel: Unter 58 Kilo kommen. Auf jeden Fall unter 60 Kilo!

Wie sieht ein normaler Tag bei mir aus?

  • 08:30 Uhr Kaffee No. 1
  • 10:00 Uhr Kaffee No. 2
  • Immer wenn ich an der Küche vorbeikomme, trinke ich ein Glas Wasser (0,25 Liter), um auf die 2 Liter zu kommen.
  • Zwischendurch in der Mittagspause einen Apfel oder eine Birne
  • So circa um 17 Uhr bekomme ich dann meist etwas Hunger. Dann koche ich mir etwas Warmes mit viel Gemüse.
  • Aktuell bin ich ein Suppenfan. Gestern und heute gab es selbstgemachte Pflanzen-Pflanzerl mit Gurken/Tomatensalat oder Gemüse.
  • Für den kleinen Hunger am Abend gibt es Banane/Erdbeeren/Himbeeren/Apfel/Birne mit Jogurt und Haferflocken.
  • Am Abend dann ungesüssten Tee, um auf mindestens 2 Liter zu kommen.

  • Die Ernährungs-Docs sind meine besten Freunde. Ich schaue mir jede Folge auf Youtube an. Es läuft bei der „Gesundwerdung“ und der Beratung immer auf das Gleiche hinaus: Weg von Junkfood, Naschereien und Fastfood, hin zu gesünderer Ernährung und mehr Bewegung.
  • Auch die ZDFbesseresser rund um Sebastian Lege sind wegweisend. In den Sendungen wird aufgedeckt, welche Industrie-Zutaten in den Industrieprodukten enthalten ist, nur damit die Endprodukt möglichst billig in der Herstellung sind. Damit die Lebensmittelindustrie möglichst viel verdient. Es gibt Vermutungen, dass die Zigaretten-Industrie (welche auch künstliche Aromen für die Lebensmittelindustrie herstellen) die Käufer süchtig nach den Industrieprodukten macht. McDonald-Prinzip. Schon mal gepoppt und nie mehr gestoppt? 🤔
  • Ich backe mein Brot selbst. Am besten schmeckt mir aktuell Vollkorndinkel mit Haferflocken und Kümmel.
  • Keine Weissmehlprodukte mehr. Die geliebte Breze fehlt mir. Ganz selten werde ich schwach. Aber nur absolut selten. Im Januar das letzte Mal auf der Fähre.
  • Absolut keinen Zucker mehr. Keine Süssigkeiten. Keine Zuckerersatzstoffe, keine „Zero“ – Produkte. Selten gibt es Honig. Im Tee oder zum Hafermüsli. Tendenz fallend.
  • Keine verarbeitete Lebensmittel. Keine Fertigprodukte. Keine Industrieprodukte. Keine Emulgatoren.
  • Mit absolut wenigen Ausnahmen verzichte ich ganz auf Alkohol in Getränken. Seit dem geht es mit dem Gewichtverlieren gefühlt einfacher. Kaffee, Leitungswasser, Tee. 2 Liter am Tag plus.
  • Keine Milchprodukte. Nur Jogurt zum Müsli. Und heute habe ich Kokos-Jogurt im Migros gekauft zum Testen. Schmeckt sehr lecker. Kostet aber 3 Franken der Becher. Mal sehen, ob ich dabei bleibe.
  • Ich koche alles mit Olivenöl. Ich habe da meine Stamm-Marke. Egal, ob in der Pfanne oder zum Salat. Meine erste Wahl ist Olivenöl. Übrigens auch auf der Haut!
  • Viel, viel mehr Salat, Gemüse und Früchte. Was ich nicht verarbeiten, wird getrocknet und zu Suppengrün, wie heute auch wieder.
  • Auch esse ich viel langsamer. Mit Genuss. Und höre auf, wenn ich das Gefühl habe satt zu sein. Ist noch etwas in den Pfannen und Töpfen übrig, dann „zwinge“ ich mich nicht das noch zu essen. Das Zuviel bleibt stehen, kommt in den Kühlschrank oder gleich weg. Fertig.
  • Mehr Bewegung! Das ist „auswärts“ oder auf Teneriffa viel einfacher. Auf der Messe Frankfurt war ich jeden Tag nur unterwegs. Und auf Teneriffa bin ich ab Mittag nach der Arbeit auch nur Draussen unterwegs.
  • Im Büro Zuhause ist es schwerer auf die Schritte zu kommen. Noch dazu bei kälter Witterung, Regen, Schnee. Dafür mache ich mit steigender Tendenz „Home Fitness“ mit Hanteltraining und Bauchtraining. Kann aber noch ausgebaut werden.
  • Auch habe ich nicht auf alles „Schlechte“ gleichzeitig verzichtet. Es lief schrittweise eines zusätzlich zum anderen.

In 4,5 Monaten von 67,3 Kilo auf 60,5 Kilo. Ergeben 6,8 Kilo auf 18 Wochen. BMI 25,2 auf 23,0. Bauchumfang um 8 cm reduziert. Ich passe wieder ohne Probleme in meine 30er-Jeans!!

Und das ist noch nicht das Ende. Ziel ist die 60er-Grenze zu knacken. Und dann auf das Zielgewicht unter 58 Kilo zu kommen. Dann sollte ich auch in meine 29er-Jeans passen. Und danach heisst es Gewicht halten. Und nicht wieder in alte Muster verfallen. 😎👍 Das ist meiner Meinung eine reine Kopfsache.


31.03.2026 – Trockengemüse herstellen

31. März 2026

Wenn ich zuviel Gemüse gekauft habe und es abzusehen ist, dass es nicht verbrauche, dann häksle ich es. Danach kommt es zum Trocknen bei 50 Grad in das Backrohr.
Das Trockengemüse ist beim Kochen universell einsetzbar. Geht mir das Gemüsesuppen-Pulver aus, dann wird etwas Trockengemüse im Bulletmixer pulverisiert und mit 30% Meersalz versetzt. Fertig.


28.12.2025 – Tenerife – Las Galletas – Restaurante La Gaviota

28. Dezember 2025

Ich komme von der Costa Adeje zurück. Es hat sich viel geändert. Ständig wird dort gebaut. Vom Lavaberg runter bis direkt zum Strand. Der ist genauso künstlich mit Sand aufgeschüttet, wie auch der angedeutete südliche Flair der Architektur. Ständig werden neue Viertel erschlossen, Grundstücke ausgebaggert, Strassen geteert, neue Einkaufszentren hochgezogen, Restaurants, Shops, Minimarket, Hotels, Kreisel, Autobahnen. Nichts ist echt.

Playa de la Enramada

Alles ist mit allen anderen künstlichen Urlaubsorten auswechselbar. Man kann dort Wochen verbringen ohne je die Gemeindegrenzen zu verlassen. Wenn man es mag. Zum Baden geht man in den Siam Park. Ein gigantischer Wasser-/Rutachen-/Erlebnispark. Das ist Teneriffa’s Süden rund um Las Americas und Los Cristianos. Da muss ich nicht hin.

Playa de la Emramada

Nach 10 Minuten am Strand packte ich meine Sachen und fuhr die 15 Minuten nach Las Galletas zurück. Auf der Fahrt sah ich mich schon im „La Gaviota“ sitzen und entweder Muscheln oder Fischsuppe geniessen. Dazu ein trockener Weisswein von den Kanaren.

Muscheln im „La Gaviota“ in Las Galletas

Las Galletas ist gewachsen. Hier hat es noch Fischer und deren kleine Flächen Häuser direkt am Meer. Der Hafen ist weltbekannt. Von hier aus starten die Atlantik-Überquerer. Last Stop before America. Einen künstlichen Sandstrand hat es hier nicht. Nur kleine Lavastrände. Ohne hippe, laute Strandbar mit Selfie-Schaukel. Es hat nur ein grosses Hotel. Aus den 70ern. Die „Piscina“ ist wieder offen. Sie befüllt sich bei Tide mit Meerwasser. In der Innenstadt Fußgängerzone laufen Kinder. Die Spanier sitzen am Sonntag vor der Bar oder dem Café und plaudern. Beim Bier, Kaffee, Wein, Cola. Touristen findet man hier auch. Aber es ist ein ganz anderes Zahlenverhältnis.

Playa beim „La Gaviota“ in Las Galletas

Also Psssst! Kommt nicht her! Geht nach Los Cristianos oder Las Americas. Am besten All-Incl. Bleibt im Hotel. Esst im Hotel. Springt in den Hotelpool. Geht zum Hotelstrand. Bucht auch die Ausflüge dort bei der Reiseleitung zu den TripAdvisor Top 10 Locations von Teneriffa. Fotografiert die gleichen Bilder, wie Millionen vor Euch. Kommt nicht hierher!

Kommt nicht hierher. Prost!

18.07.2022 – Tipps für die Hitzewelle Sommer 2022

18. Juli 2022

Bis zu 40 Grad prognostizieren die Wetterfrösche für die Woche vom 18.07. bis zum 22.07.2022 für Deutschland und weite Teile Europas. Da Strom immer teurer wird, ist auch guter Rat teuer!

Al Bundy während einer Hitzeperiode

Wir geben Tipps für kühle Orte! Wo hält man sich bei Hitze draussen am besten auf? Genau! Drinnen! Schon Al Bundy wusste das und verlegte seinen Wohnsitz mit der gesamten Familie in einen wohltemperierten Supermarkt.


02.08.2020 – Wodurch entstehen Algen im Aquarium?

2. August 2020

Einen sehr informativen und ausführlichen Beitrag „Algenratgeber“ bei Flowgrow habe ich durch das Schweizer Aquarium Forum via Damian gefunden:

Zum einen spielt der Faktor eine Rolle, wie Algen(sporen) ins Aquarium gelangen.
Viele Algenarten die in Aquarien auftauchen, sind nicht einheimische Arten, sondern stammen aus den Tropen bzw. Subtropen. Nicht alle Algen werden also durch das Leitungswasser übertragen. Meist werden Algen und deren Sporen durch belastetes Wasser (z.B. aus dem Fischtransportbeutel), Mulm aus anderen Becken, Dekorationsgegenstände, Werkzeuge (Kescher, Pinzetten, etc.) und vor allem gekaufte Wasserpflanzen eingeschleust. Um den Einfluss diesen Faktors zu minimieren, sollten alle erworbenen Sachen möglichst steril sein. Gerade in punkto Wasserpflanzen kann man dabei prima auf die sogenannten Invitro Pflanzen zurückgreifen. Dies sind unter Laborbedingungen steril gezüchtete Pflanzen frei von Algensporen, Pestiziden, Düngerückständen und Parasiten wie z.B. Planarien.
Das Ziel ist es jedoch , ein mikrobiologisch stabiles Becken zu erreichen, welches nicht nur für das Wohlbefinden der Bewohner wichtig ist, sondern auch eine Algenprävention darstellt, die viele der unten aufgeführten Algenbekämpfungsmassnahmen entbehrlich macht.

Den kompletten Text mit vielen Bildern findet man in diesem Beitrag „Algenratgeber“. Und bei Aquasabi hier in diesem Beitrag „Algen im Aquarium„.

Ich selbst habe eher weniger mit Algen zu tun. Eine vielfältige Bepflanzung des Beckens mit schnellwachsenden Pflanzen verhindert das Auftreten perfekt. Hinzu kommt noch die Putzmannschaft im Becken – die Schnecken. Und schon passt das.


04.01.2018 – Koffer gepackt!

4. Januar 2018

Noch etwa 11 Stunden bis zum Abflug nach Dubai. Der Koffer für die Weltreise ist gepackt!

Ich hatte zwar zwischendurch leichte Zweifel, aber schliesslich reichte doch der kleine Koffer. Somit reise ich mit Handgepäck. Schnell rein, schnell raus! Eigentlich brauche ich nur Pass, Tickets, Kreditkarten und Kamera *lach*, aber letztendlich wurde es dann doch mehr. Ich landete gewichtsmässig trotzdem bei knapp über 8 Kilo. Was ich sonst so brauche, kann man sich pro Reiseziel ja dazukaufen. Zur Not auch einen grösseren Koffer!

Was ist drin im kleinen Koffer?

  • Nessesair mit dem Nötigsten. Zahnbürste, Rasierer, Haarbürste etc.
    – Immer auf die 100 ml Grenze achten bei Flüssigkeiten und Cremes.
    – Duschgel vom Hotel nutzen
    – Sonnencreme ggf. vor Ort kaufen
  • Inektenvernichtungsschläger, elektrisch
    – Die Mistviecher mögen mich, und ich vernichte sie elektrisch!
  • 3 paar Socken
  • 3 T-Shirts
  • 2 Hemden kurzarm
  • 2 Hemden langarm
  • 2 Boxershorts
  • 1 Badehose Adidas
  • 1 Bermudahose, kakifarben
  • 1 Strandhose
  • 1 leichtes Sakko
  • 1 Badetuch
  • 1 „Hoody“ (heisst das neudeutsch! Joggingjacke mit Kapuze)
  • 1 Sonnenbrille
  • 1 Taucherbrille (klein)
  • 1 wasserdichte Umhängetasche

Tipps:

  • Unterwäsche und T-Shirts zusammenrollen! Und…
  •  Mit Gummis umwickeln und so verhindern, dass sich das „Päckchen“ wieder entrollt.

Was habe ich sonst so mit?

Die Bilder der Worldtour werden übrigens auf Flickr zu finden sein.

Zudem buchte ich gleich noch die Hotels in Singapur. Der zweiten Destination. Zwei Nächte im „Marina Bay Sands“ und zwei Nächte im „The Scarlet“ im Chinatown.

Mam beriet mich bei den Buchungen und meinte: „Wenn schon! Denn schon! Wer weiss, wann Du da wieder hinkommst!“ Tja, Mam is scho super 🙂


31.01.2017 – ETS Tipps+Tricks: Gruppenadressen-Struktur definieren

31. Januar 2017

Eine der am meisten gestellten Fragen ist: „Wie erstellst Du die Gruppenadressenstruktur in der ETS“? Bei Wohnbauprojekten und auch bei den meisten Zweckbauprojekten sieht diese folgendermassen aus:

  1. Hauptgruppe steht für Etage von unten nach oben
  2. Mittelgruppe dient dem Gewerk (Zentral, Licht, Jalousie, Heizung, etc.)
  3. Untergruppe bildet die Einzelfunktion

ETS-GA-Struktur_Beleuchtung.jpg

„Sonnerie“ ist Schweizerdeutsch für „Klingel“ oder „Türkommunikation“.

In den Mittelgruppen, welche jeweils die Gewerke definieren, werden die Untergruppen nach Einzelfunktion systematisch gebildet. Hierbei werden für alle im Projekt benötigten Objektfunktionen der einzelnen Kanäle eine Gruppenadresse erstellt. Diese Systematik wird dann pro Aktorkanal wiederholt.

WICHTIG: Ich arbeite immer mit eigenen Gruppenadressen für den STATUS!

ETS-GA-Struktur-Jalousie.jpg

Natürlich ist das lediglich ein Vorschlag. Jeder kann die Struktur so anlegen, wie er möchte. Nur sollte man bedenken, dass man sich auch noch Jahre später ohne grosse Einarbeitung auskennen sollte. Daher verwende ich auch (fast) immer die Gruppenadressstruktur nach Etage/Gewerk/Einzelfunktion – zumindest bei Einfamilienhäusern und Villen.

So behält man die Übersicht, wenn man die Gruppenadressstruktur in allen Projekten gleichermassen erstellt – auch nach Jahren noch.


27.01.2017 – ETS Tipps+Tricks: Zeit sparen mit „Parameter übernehmen“ Funktionen

27. Januar 2017

Manche Geräte sind in Gebäudeautomationsprojekten öfter vorhanden. Zum Beispiel 4fach Storenaktoren oder Bedienoberflächen (Taster). Das Einstellen der Parameter einzeln ist dann recht mühsam und zeitaufwändig. Bei Storenaktoren zum Beispiel die Einstellung der Beschattungsautomatik oder der Storenlaufzeiten. Hier gibt es in der ETS Funktionalitäten, die einem das Leben einfacher machen.

A) Parameter über mehrere Kanäle eines Gerätes übernehmen:

Hat man bei „Mehrfachaktoren“ immer die gleichen Einstellungen vorzunehmen, zum Beispiel bei 12-20fach-Schaltaktoren oder 4-8-fach Storenaktoren, so muss man sich nicht durch all die Parameter einzeln klicken und die Parameter manuell eintragen:

Mehrkanäle.jpg

  1. Gerät anwählen
  2. Parameter öffnen
  3. Gewünschten Parameter Kanal 1 anklicken
  4. CTRL-Taste gedrückt halten
  5. gewünschte Parameter Kanal 2, 3,4, bis X anklicken
  6. Parameter ändern.

Die Parameter werden auf alle Kanäle übernommen und die Kommunikationsobjekte ggf. automatisch erzeugt oder angepasst.

B) Parametereinstellungen für mehrere Geräte gleichzeitig vornehmen:

Wenn man immer die gleiche Grundfunktionalität in den Parametern von gleichen Produkten hat: Entweder

  1. Vorlagengerät in Raum „Vorlagen“ anlegen und dann bei Bedarf in die entsprechenden Räume kopieren (Gerät markieren, Ctrl-Taste gedrückt halten, mit Maus in Raum schieben). oder
  2. Funktion „Parameter und Flags übernehmen“: Zwei oder mehrere gleiche Geräte markieren, rechter Mausklick, Parameter und Flags übernehmen auswählen, Vorlage auswählen. Die Parameter werden vom Vorlagengerät auf das/die neu eingefügten Geräte übernommen. oder
  3. Zwei oder mehr neu eingefügte Geräte mit selektivem Mausklick auswählen, Parameterlasche öffnen, gewünschte Parameter einstellen, diese werden auf alle ausgewählten Geräte automatisch übernommen.

ETS-kopieren.jpg

Das alles funktioniert natürlich auch mit der neuen ETS5 🙂


Urlaub Koh Samui 02.03.2008 – Merke: Wenn der grosse Regen kommt, sorge für leiblich Wohl und gesunden Körper

3. März 2008

Morgens um 14:30 Uhr. Mike steht auf und zieht die Vorhänge zur Seite. Er öffnet die Balkontür und steht draussen. Es schüttet wie aus Eimern. Ich nehme die Digicam vom Nachttisch und schiesse das erste Foto des Tages. Für das Frühstück ist es zu spät und mit „Strand-Sonnenbaden“ wird das so nichts. What to do? Aufstehen, Kaffee machen und Duschen.

Ergo steige ich mühselig aus dem Bett. Warum bin ich so müde? Mike meint, dass es sich hier einfach gut schläft – speziell wenn es regnet. Nachdem wir uns angezogen haben, überlegen wir kurz, was zu tun wäre: a) Wäsche in die Wäscherei bringen b) etwas Essen und c) Schau mer amal was Chris macht.

Wir packen die zu waschende Wäsche in einen Plastiksack und trippeln in einer Regenpause die Treppe hinab, durchwandern die Eingangshalle des Hotels und biegen rechts ab. Auf der Strasse stehen grosse Pfützen. Die Autos und Roller fahren langsam hindurch. Wir versuchen möglichst auch auf dem nur feuchten Asphalt zu bleiben. Gerade als wir die Brücke über die Lagune überqueren, fängt es erneut zu regnen an. Erst leicht und dann immer mehr fällt das feuchte Nass aus den Wolken.

Die Mädchen aus unserem Stammmassagesalon winken uns zu, wir sollen uns bei ihnen hinsetzen. Wir laufen unter den Vordächern bis zu ihrem Laden. Setzen uns dazu. Ob wir was trinken möchten, werden wir nett gefragt. Tja, ein Kaffee wäre nicht schlecht. Wir bekommen je einen Kaffee und ich beobachte den Verkehr, der nur noch sehr gering (spärlich) durch die Lamai Beach Road dahin fährt. Der Regen wird immer stärker und entwickelt sich zu einem fulminanten Wolkenbruch. Das Wasser rinnt in Wasserfällen von den Dächern und die Strasse ist zentimeterhoch bedeckt. Trotzdem fahren ab und zu teils verpackte, teils beschirmte Rollerfahrerinnen vorbei. So entstehen die beiden Bilder des Tages oben.

Als der Regenguss abflaut, bedanken wir uns bei den Mädels für den Kaffee und wandern unter den Vordächern soweit als möglich vom Regen geschützt zur Wäscherei. Dort geben wir den Plastiksack ab und ich schreibe auf einen Zettel, Name, Hotel und Zimmernummer. Dann meint die Dame nur „Tomorrow?“. Also morgen ist die Wäsche fertig. Alles klar.



Doch es fängt erneut wieder heftiger zu regnen an. Ok, dann denken wir als nächstes an das leibliche Wohl. Gegenüber von unserem Motorradverleiher – der Motocross Champion – befindet sich ein nettes familiengeführtes Thailändisches Restaurant mit allerlei leckeren Sachen. Es heisst „Sri Nuan – Thai Food & Sea Food“. Wir nehmen an einem Tisch mit Sicht auf die Strasse Platz und bestellen zuerst je einen Kaffee und einen Mangosaft. Dann bestellt sich Mike einen „Chefsalat“ und ich nehme ein „green Chicken-Curry“ mit „Steamed Rice“ dazu. Es schmeckt hervorragend „weltklasse“ – allerdings ein wenig scharf – aber so wie ich es mag.

Gerade, als wir zu essen beginnen, wird der Fisch für heute samt Eis in Säcken angeliefert. Die beiden Bedienungen sortieren die Ware und legen diese stilecht in die Auslage. Von Haifischflosse bis Winkerkrabbe ist alles, was das Meer so hergibt und zu leckeren Speisen verarbeitet werden kann, vertreten. Wir lassen uns unser Essen schmecken und verzichten auf die Zigarette danach; denn es ist in diesem Lokal verboten im Gastraum zu rauchen. Macht nichts. Wir sind im Urlaub und haben Zeit.

Auf dem Rückweg – es regnet inzwischen nicht mehr – sehe ich ein paar Leute auf der Brücke über die Lagune stehen und fotografieren. Was ist das Fotoobjekt? Ein Waran schwimmt quer über die Wasserfläche. Dann krabbelt er durch die Vegetation und versteckt sich schliesslich unter grösseren Steinen. Bessere Fotos konnte ich leider bei den Lichtverhältnissen nicht schiessen. Aber vielleicht klappt es ja noch in den nächsten Tagen.

Anschliessend klopften wir bei Chris. Seine Schuhe standen vor dem Bungalow. Nur niemand öffnete. Vielleicht hatte er sich erst hingelegt. Wir setzten uns ins Strandrestaurant und tranken noch einen Kaffee. Sogar bei diesem Wetter ist das Meer und der Strand samt Umgebung mit Palmen von besonderem Reiz. Wir blieben sitzen bis die Sonne unterging und es dunkel wurde.

Gegen 20 Uhr klopft Chris an der Tür unseres Zimmers. Er grinste über beide Ohren und erzählte, dass er bereits um 9 Uhr aufstand an diesem Tag. „Aber es hat doch geregnet!“ Chris entgegnete, dass es morgens zeitweise recht schön war. Die Verteilkämpfe um die besten Liegen wären wie sonst immer abgelaufen. Aber wir hätten sehen sollen, wie plötzlich eine schwarze Unwetterwand am Himmel auftauchte und es schlagartig zu regnen begonnen hätte. Wie die „Handtuchwerfer“ auf einen Schlag aufsprangen, ihre Sachen packten und dann sich gemeinsam ins Trockene retteten, wäre ein kurioses Schauspiel gewesen.

Was wäre für den Abend geplant? Na, wenn das Wetter nicht mitspielt, dann komme nur eine Massage in Frage, war die Antwort. Alles klar. Nachdem Mike und Chris sich bereits im Massagesalon auf der Lamai Beach Road mit eine Ölmassage beglücken liessen und sehr zufrieden waren, ging ich diesmal mit. Wir schlenderten durch die nassen Strassen den kurzen mittlerweile bekannten Weg hinüber und wurden lachend empfangen.

Dann hiess es hinlegen und entspannen. Eine volle Stunde dauerte das Aloa-Vera-Massage-Programm. Im Hintergrund hörte man nur leise Entspannungsmusik und es duftete herrlich. Ich stelle immer wieder fest, dass ich Verspannungen an Muskeln habe, die ich durch den Büroalltag eigentlich nie brauche. Aber nicht nur mir ging es so. Bei Chris, Mike und mir knackte es zeitweise pausenlos. Sichtlich entspannt, bekamen wir noch einen Kaffee angeboten und plauderten vor dem Laden mit den Ladies.

Der Regen hörte endlich auf und wir entschlossen uns noch durch die Lamai Beach Road zu gehen. Der sonst belebte Strassenzug zeigte sich deutlich ruhiger. Auch mal schön an den sonst so geschäftigen Läden vorbei zu gehen ohne auf die vielen Roller und Taxis aufpassen zu müssen. Wir kehrten noch im „Bauhaus“ auf ein Abschlussbier ein. Lachten über zwei Engländer, von denen der eine ein Präservativ mit der Nase aufblies und zum Platzen brachte. Tja, das hatte die Thailänderin sicher noch nie gesehen 🙂

Gegen Mitternacht beschlossen wir den Tag für heute. Wir planten für den nächsten Tag eine Tour durch das Innere der Insel mit den Motorrädern. Hoffentlich spielt das Wetter mit.

PeterPan’s Link-Tipps für Koh Samui:

PeterPan’s Restaurant-Tipp:

Sri Nuan – Thai Food & Sea Food
Lamai Beach Road 139/40
Lamai
(von Chaweng kommend das McDonald’s-Schild beachten und abbiegen auf die Lamai Beach Road. Nach der Kreuzung mit dem gelben Blinklicht anhalten und dann gleich das erste Lokal rechts)

PeterPan’s Reisefotos von Koh Samui:

<— Zurück zu „Urlaub auf Koh Samui 01.03.2008 – Fantastisch italienisch Essen im Marco Polo als Finderlohn und wo bitte ist der Akku

Vor nach „Urlaub auf Koh Samui 03.03.2008 – „On the way to Big Buddha“ Ab in den Dschungel oder der Weg ist das Ziel“ —>


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