Heute ging es nach einem „KNX Secure“ Teams am Vormittag nach Friedrichshafen. Mit einem Kollegen hatte ich zum Mittagessen abgemacht. Er und ich organisieren das nächste Wintertreffen der KNX Professionals im Januar 2027. Ja, die Zeit vergeht im Fluge.
Ich bekam den allerletzten Platz auf der Fähre.
Somit startete ich bei gutem Wetter ebenso gut gelaunt gen Konstanz, um dann mit der Fähre nach Meersburg und weiter nach Friedrichshafen zum Parkhaus am See zu fahren.
Schön warm und sonnig bei 27 Grad am Bodensee
Wir trafen uns beim Griechen in Friedrichshafen und wählten aus der Mittagskarte. Ich nahm typisch Griechisch ein Putenschnitzel mit Reis samt kleinem Salat und Mineral. Andreas ein Gyros mit Pommes. Danach einen Kaffee. Dabei genossen wir die Aussicht auf den See. Zwei Zeppeline ohne Wasserstoff im Tank flogen über uns ihre Runden. Ramontisch.
Typisch Griechisch: Putenschnitzel mit Curryreis.
Danach sahen wir uns eines der Hotels an, die wir für das Wintertreffen in der engeren Auswahl hatten. Und es gefiel auf Anhieb. Gleich am Seepark, ausreichend Zimmer zu fairen Preisen und grosse Konferenzräume. Wie liessen uns alles zeigen und nahmen eine Karte mit. Dort lassen wir uns ein Angebot machen. Passt.
Unser Hotel für das Wintertreffen.
Anschliessend führen wir wieder in getrennten Fahrzeugen gen Heimat. Andreas ins Büro und ich ab nach Eggenwil zu Mike auf die ganz andere Seite von Zürich. Und das zur Hauptverkehrszeit am Freitag!
Auf der Rückfahrt trafen sich Andreas und ich wieder auf der Fähre auf einen Kaffee.
Warum? Ich habe meine Thai-Schnitzereien verkauft und die nette Lady holt sie heute ab. Sie hatte vor zwei Wochen schon mein kleines Aquarium geholt samt Schrank. Somit führte mich das Navi um die Staus auf dem Zürcher Nordring herum auf Wegen „die zuvor noch kein Mensch je gesehen hatte“!
Schweren Herzens trenne ich mich von meinen Koh Samui Thai Wandbildern.
Aber ich kam fast pünktlich in Eggenwil an. Mike hatte bereits angefangen die Schnitzereien und Wandbilder abzuhängen und zu zerlegen. Wenig später traf auch die nette Lady ein, wir tranken einen Kaffee und plauderten ein wenig. Dann halfen wir beim Verladen und verabschiedeten uns.
Mike’s „Fresswagen“, den er mit viel Aufwand und Invest mit Damir gebaut hatte, steht zum Verkauf.
Aber halt! Sie hatte Mike’s „Fresswagen“ gesehen und interessierte sich auch dafür. Also sperrte Mike den Wagen auf und erklärte etwas überrascht alles. Wir vereinbarten Fotos zu schicken, was ich gleich im Anschluss tat.
WM im Paddy’s Winterthur
Nach der Verabschiedung fuhr ich zurück nach Winterthur. Ich hatte noch keine Lust auf Zuhause. Ausserdem ist ja Weltmeisterschaft. Um 20 Uhr spielen Ägypten gegen Australien. Kein Top Spiel. Aber Gelegenheit im Paddy O’Brien Irish Pub auf ein „saures Panasch“ zu gehen.
Mal sehen, wer gewinnt. Es steht 1:1. Und es ist wirklich kein mitreißende Spiel.
Somit war ich heute wieder mal 250km unterwegs im Namen des Herren.
Geschichte: Mike und ich waren schon mal in der Schweiz. Vor gefühlt 100 Jahren besuchten wir unsere Großtante „irgendwelcherseits“ in Solothurn. Sie war 82 Jahre alt. Sie hatte frisch nochmal geheiratet. Einen netten älteren 58-jährigen Herrn. Ich glaub er hiess „Hans“.
Hotel und Restaurant Weissenstein
Die Tante hatte den Hans fest im Griff. Die Tante hatte Geld. Der Hans nicht. Die Tante war bei irgendeiner Schweizer Sekte. Der Hans nicht. Die Tante hatte ein Haus und war sparsam. Der Hans nicht.
Hotel und Restaurant Weissenstein
Dad fuhr damals einen Himmelblauen Mercedes 240 Diesel. Mit hellgrauer Lederausstattung. Wir besuchten die Tante in Solothurn und fuhren mit Hans und Tante zusammen durch die Schweiz.
Sonnige Aussichten auf dem Weissenstein.
Ich erinnere mich noch, dass wir die Tante in Bern am Bärenzwinger „verloren“ hatten. Die Tante wollte nicht mit durch die Stadt laufen mit ihre 82 Jahren. Der Hans schon. Ich verlor meinen Geldbeutel mit 5 Mark drin, heulte ohne Ende und bekam einen neuen Geldbeutel mit 5 CHF drin. Und wir fanden die Tante wieder. Am Bärenzwinger.
Platz zur guten AlpensichtEdle Einrichtung in der Lobby
Wir waren auch in Montreux und in Genf. Und eben in Solothurn. Dort übernachteten wir. Mike und ich und Mam und Dad. Lustig war es. Meinen schwarzen Humor hab ich von Dad. Er hatte immer einen Scherz auf Lager. Mam befürchtete immer, dass die 3 Männer bei der Tante einen schlechten Eindruck machten.
Einmal lud uns der Hand zum Essen ein. Ich kann mich noch an die Fahrt auf engen verschlungenen Wegen durch den Wald erinnern. Und an ein grosses Restaurant oben auf dem Berg mit Blick bis in die Alpen.
Auch erzählte Dad immer jedem, dass der Hans uns zwar zum Essen eingeladen hatte, aber nicht über genug Geld verfügte beim Bezahlen. Mein Dad schob ihm unter dem Tisch einen Hunderter hin. Um die Continance zu wahren.
Fahrt hinauf zum Weissenstein
Heute fuhr ich nach Grenchen, um den Skoda Enyaq für A. Probezufahren. Dabei ging es an Solothurn vorbei. Und auf dem Bergkamm hinter Solothurn entdeckte ich das Bergrestaurant von damals. In Grenchen beim Autohändler suchte ich in Gurgel danach und fand es: Weissenstein!
Aussicht vom Weissenstein aus
Nach der erfolgreichen Probefahrt bog ich nach Solothurn ab und fuhr hinauf auf „den Berg“. Die enge verschlungene Strasse hinauf auf den Berg gibt es immer noch. Oben angekommen, fand ich auch das Restaurant. Nur hatte es sich über die Jahrzehnte deutlich verändert.
Es gibt nun einen modernen Neubau mit viel Stahl und Glas. Und die Bergbahn ist auch neu. Die Aussicht ist der Hammer. Blauer Himmel. Sonnenschein. Alpenblick. Schöne Sonnenterrasse. Einladend. Trotzdem fuhr ich weiter.
Allerdings nicht runter nach Solothurn, sonder „hinten“ runter. Auch über verschlungene Pfade. Und schönen Aussichten.
Sollte ich die alten Fotos finden, so lade ich diese in den Artikel.
Heute wieder mal den Rechner eingeschaltet. Nach dem Frühstück in der Panaderia. Fehler. Erst um 14 Uhr schaltete ich den Laptop aus. Seit gestern blendendes Wetter. Also Badesachen gepackt und ab ins Lago Martianez. Es war voller, als sonst. Ich muss noch etwas über das Lago schreiben bei Gelegenheit. Ein Bad mit Geschichte.
Der Teide und seine weisse Kappe leuchtete über die Insel, wie ein Leuchtturm. Unfassbar. Man kann hier von Meereshöhe und 20 Grad auf 3571 Meter, Schnee und -6 Grad an einem Tag hochfahren. Steth noch auf der TODO Liste.
Um 17:30 Uhr schoss ich die letzten beiden Fotos vom Lago Martianez im angehenden Sonnenuntergang. Dann packte ich meine Sachen und lief rüber zum Hotel Vallemar. Alle Tische auf der Dachterrasse besetzt. Somit ging ich ins Appartment zum Umziehen.
Von dort aus schlenderte ich ins Restaurant Tropical. Gestern war ich mit Desmond schon da und Anfang des Urlaubs mit Elisabeth. Kanarische Küche. Guter Fisch. Leckerer Wein.
Gegen 19 Uhr kamen dann Holger und Annette nach. Jetzt wird erst mal gegessen.
10 Meter san scho g’schafft!! War ich heute das erste Mal mit „den Steckerl“ unterwegs. Und zwar den Berg rauf. Oben angekommen, belohnte ich mich mit einem Glaserl „Blanc de Noir“ und a Wasser!
Auch eine Hochzeitsgesellschaft war im Garten anwesend und ich überlegte ernsthaft die Braut über die möglichen Komplikationen aufzuklären. Man kann hier übrigens auch sehr gut Essen. Mittags und abends.
Runter ging es übrigens auch wieder. Etwas schneller.
Heute bin ich von Puerto de la Cruz zu einem meiner Lieblings-Spots gefahren. Nicht weitersagen. Es war sehr gemütlich. Und ich bin nach einem Glas Weisswein einfach geblieben und habe eine feine Fischsuppe gegessen. Sehr lecker.
Aber von Vorne erzählt. Heute hatte es abwechselnd Regen und Sonne. Am Teide soll es in der Nacht geschneit haben. So war es dann morgens bei 16 Grad recht gemütlich.
Da es auch schön windig war, durfte man annehmen, dass es ausreichend Wellen haben wird. Also machte ich nach dem Frühstück einen kleinem Rundgang.
Dann ging ich im Supermarkt ums Eck zum Einkaufen. Danach ins Hotel zur Siesta.
Zum Café con Leche kam die Sonne raus.
Dann machte ich mich mit dem Auto auf den Weg nach Buenavista del Norte. Auf dem Weg dorthin hielt ich an einer Tankstelle, die mir schon oft wegen der Lage aufgefallen ist. Cafeteria el Mirador.
Ich blieb und genoss die Aussicht auf das Meer zusammen mit einem Café con Leche. Dann fuhr ich weiter und durch Garachico umd drehte ein Video vom Mirador del Emigrantes aus. Wo ist das eigentlich geblieben?
Nach dem kurzen Halt ging es weiter nac Los Silos und nach Buenavista del Norte.
Zuerst sass ich vor dem Restaurant El Burago auf der Terrasse, bestellte einen Weisswein und genoss Sonne und Wellen.
Dann fing es zu regnen an und ich flüchtete ins Innere des schönen Restaurants, durch das tatsächlich wieder ein kleiner Bach floss. Im Aquarium entdeckte ich drei grosse Lobster.
Also, wenn es regnete, dann kann ich mir auch eine Fischsuppe bestellen. Umd die kam in gewohnter Manier in der Terrine und wurde mir in den Teller serviert.
Hab lange überlegt, ob ich meinen „Geheimtipp“ veröffentlichen soll. What shells!
Immer, wenn ich in Regensburg bin, trainiere ich bei der SG Walhalla. 🥋 Nach dem Training füllen wir im Wirtshaus unsere Isotone und verbrauchten Kalorien wieder auf. 🍻
Der Wirtshaus-Chef hat gewechselt. Seit dem ist die Küche vielfältiger und deutlich schmackhafter. Deutlich weniger Convenience-Food (z. B. Pommes, Currywurst). Fast alles wird selbstgemacht.
Hühnchencurry mit Reis
Es gibt Varianten an frische selbstgemachten Kuchen und leckere Gerichte. Und das zu einem wirklich absoluten Superpreis für Regensburg. Die Speisekarte wechselt. Man muss dann leider nehmen, was angeboten wird. (gaaaanz schlimm 😁).
Beispiel: Kaffee und grosses Stück Kuchen 4,90 Euro. ☕🍰 Das unten ist ein Hühnchencurry mit Reis und grossem Beilagensalat 9,90 Euro. 🥗
Also kommt bitte nicht. Ich will nicht, dass ich auf einmal keinen Sitzplatz mehr bekomme. 🍻😎
Die Öffnungszeiten in Google stimmen nicht. Einfach anrufen und erkundigen.
Puerto de la Cruz – Heute trafen wir uns am Nachmittag in der Poolbar des Vallemar Hotel, ganz oben im 6. Stock. Mit Blick auf Mirador del Vento und Lago Martianez. Und das Meer.
Der Pool ist beheizt und ich war heute das erste Mal drin. Danach gab es Pulpo, Café con Letche und Cerveza. Dann fuhren wir nach Sant Cruz. Der Hauptstadt von Teneriffa.
Um „Halber“ fuhren wir auf die andere Seite von Teneriffa. Nach Santa Cruz. Die Hauptstadt.
Wir bekamen an der Avenida Martimo einen Parkplatz und wanderten zum Plaza de Espana. Dann hinauf zum Plaza Weyler über die Calle del Castillo. Gesäumt von Shops, Cafés umd Restaurants. Immer schön bergauf.
Dann bogen wir nach rechts ab zum Parque Garcia Sanabria. Einem 64 ha grosssen Park mit tropischen Pflanzen, Palmen, Skulpturen umd Brunnen. Dort kehrten wir auf der „Terraza“ neben der Blumenuhr ein. Die Uhr kommt aus der Schweiz und das Weissbier aus München. Passt.
Meson del Duque
Das viele Wandern durch die Stadt macht hungrig und durstig. Im Januar hatte ich dieses Restaurant gefunden. Dort geht es zünftig zu, die Plätze an der Bar sind begrenzt und beliebt. Das Restaurant und das Personal haben Charakter und das Essen ist vorzüglich.
Der Wein auch. Es geht immer recht lustig zu. Holger bekam seine Schnecken. Ich nahm Piementos und Babysquids. Dazu gab es Rotwein. Ein Lieblingsplatz.
Eigentlich war geplant mit Mam nach Amberg zu fahren. Aber sie war zu schwach 😁😃 und wollte nicht raus. Na gut, dann fahren wir halt alleine zum Griechen nach Amberg (Taverna Syrtaki). Von Regensburg über Kalmünz durch das Vilstal. Lecker war’s! Ausnahmsweise meine Diät unterbrochen! Jetzt darf ich wieder die ganze Woche nix essen 😁 Aber das war es echt wert!! Der Autopilot fährt uns Heim.. Yamas!!
Peter sen. mit 15. Peter jun mit 55. Am gleichen Ort. Kettelerstrasse 6 in Amberg. Tesla beim Laden. Griechisches Essen. Claudia beim Grinsen.
Das Auto lädt am Malteserplatz. (Mit der EnBW / ADAC Ladekarte). Ladesäulensightseeing muss schließlich ja auch sein 😎
Was nimmt Mann (und Frau) mit in den Urlaub nach Thailand? Wie soll ich anfangen? Ich finde es immer lustig, wenn ich beim Einchecken zwei Arten von Urlaubern sehe.
Der eine ist der arme gestresste Ehemann, der schon seit Tagen vergeblich versucht hat seine Frau dazu zu bewegen doch bitte nicht den gesamten Inhalt der Schlafzimmer Schränke in die 45 kg Koffer zu packen. Dieser Ehemann schiebt dann schweissgebadet den Gepäckwagen meterhoch beladen mit übergroßen Reisekoffern zum Checkin Schalter, um diese der Reihe nach auf das Förderband zu wuchten. Gleichwohl er doch weiss, dass er für jedes Gramm Übergepäck eine 100er Note auf das Desk legen darf.
Die andere für mich weniger lustige Gattung sind die in Fachkreisen verächtlich „Twatpacker“ genannten Rucksackterroristen. Diese Gewächse schieben die mit mehr als 20 Kilo bepackten Survivalbehältnisse nicht vor sich her, sondern schleppen diese übergroßen Marken-Plastikmüllbeutel mit zwei Henkeln und Brustgurt leicht gebückt am Rücken mit sich rum und tun so, als würde es ihnen Spass machen. Weil der Rucksack macht sich ja in Thailands Dschungel viel besser als so ein Rollkoffer. Ausserdem ist der Rucksack besser für den Rücken (Knack). Am tollsten sind die Zeitgenossen, die zum Gewichtsausgleich den dann als Handgepäck geltenden zweiten kleineren Rucksack vorne wie ein Känguru vorgeschnallt haben. Bei jeder Körperdrehung werfen die BigPacker dann jemanden anderes aus der anstehenden Reihe um – und merken es gar nicht. „Eh Sorry! Ich kann Ihnen jetzt nicht aufhelfen, sonst liege ich da am Boden, wie ein Käfer am Rücken!“
Ach und beinahe hätte ich sie vergessen: Die Profi-Touristen! Kennen Sie die auch? Nein?! Sicher! Das sind die, welche entweder mit Kissen und Schlafanzug in den Flieger steigen oder mit Jogginghose, Hausschlapfen und schon am Hals baumelnden rosa Plüsch-Nackenkissen durch die Gänge torkeln. Möglichst noch mit einer schwarzen Augenbinde am Kopf – ein Auge schon verdeckt – fehlt noch der Schlafsack unter dem Arm und die tragbare Campingtoilette. Mannmannmann. Was zur Hölle soll man im Urlaub mit dem ganzen Zeug?
Zurück zur Eingangsfrage: Was sollte man in den Thailand-Urlaub mitnehmen? Kurze Antwort: Nichts! Also fast nichts. Man muss den Reisepass, das Ticket etwas flüssiges und festes Bargeld dabei haben. Gut, und ein Smartphone. Das reicht! Nein? Doch! Sie schütteln den Kopf? Ich versuche es zu erklären.
Aus meiner Sicht: Ja. Speziell, wenn es um Thailand geht. Also zuerst einmal Folgendes: Ich laufe im Urlaub genauso rum, wie zu Hause – mit der gleichen langen Jeans, den gleichen Tshirts und Hemden, sogar mit dem gleichen Sakko am Abend. Ich will auf keinen Fall so aussehen, wie diese Standardtouristen: Flip-flops, weisse Socken, kurze Hose, Träger T-Shirt Aufdruck „Becks“ oder „Nordsee Urquell“ , Rapperkappe, Spiegelbrille, Bauchbeutel in hellgrün oder pink!! Sorry Ladies: Aber Blümchenkleid mit Rüschen ist Mega Out und hautenge Kreppröcke lassen Euch wie eine zugebundene Weiss Wurst mit eingearbeiteten Schwimmreifen aussehen!
Klingt verrückt, aber nach zwei Tagen Koh Samui muss ich einsehen, dass ich nur deshalb 4 Tshirts und zwei Hemden mitgenommen habe, weil mir die noch passen und: Ich kaufe mir eh hier neue Klamotten! Zudem landet man ja eh in zivilisierten und touristisch gut ausgebauten Zentren. Entweder in Bangkok oder in Phuket. Speziell in Bangkok ist die Auswahl der Bezugsmöglichkeiten für Bekleidung und Artikel des täglichen Bedarfs unbegrenzt. Für jeden Geldbeutel hat es Einkaufszentren.
Ich kenne genug Kollegen und Freunde, die kaufen sich VOR dem Urlaub ihrer Meinung nach spezielle Urlaubsbekleidung!!! Das ist ein Fehler! Hier gefällt einem dann etwas Passendes und dann hat man keinen Platz mehr im Koffer. Und dann nimmt man eh 2/3 der Klamotten ungetragen wieder mit nach Hause, weil man eh immer die Lieblingssachen an hatte.
Andere durchsuchen vor der Abreise tagelang die Kleiderschränke und versuchen sich zwanghaft in alte Sommerbekleidung zu zwängen! Oder probieren die Ware aus Kleiderschränke, Dachboden und Keller durch. Schmeißen aber ja nix weg! „Weisst Du noch 1986! Da habe ich dieses Hawaii Hemd in Jugoslawien am Markt gekauft!“ Eine gute Gelegenheit, um es dem Roten Kreuz zu spenden. Die entsorgen das Hemd dann wenigstens normgerecht.
Darf ich etwas vorschlagen? Nehmen Sie so wenig, wie nur irgendwie nötig mit! Stellen Sie sich vor, Sie müssten sich einfach nur 2x umziehen aller allerhöchstens 3x! Das erste Mal nach der Anreise. Dann schlafen Sie den Jetlag aus. Dann für den zweiten Tag nochmal ein Set mit dem Sie einkaufen gehen. Freuen Sie sich auf neue nicht ausgewaschene Hemden ohne ausgeleierte Ärmel, auf Hosen, die entweder nicht mehr zwicken oder umgekehrt an Ihnen herunterhängen! Und die auch noch modisch aktuell sind und nicht aus dem Sommerschlussverkauf im Kik ano 1999! Die Damen erfreuen sich an schönen Kleidern oder Blusen, die perfekt passen und die sie mit Erinnerungen verbinden den Freundinnen zu Hause zeigen können. Und ausserdem von den „Freundinnen“ keine das Teil genauso besitzt!
Falls Sie wollen, dann nehmen Sie höchstens noch die Badesachen mit. Sollten diese aber auch aus den 80ern sein, als „Baywatch“ und „Magnum“ noch IN war, dann lassen Sie diese auch Zuhause! Besonders, wenn die Figur von Pamela und der Schnauzbart von Tom in den 80ern geblieben ist.
Warum? Das alles erspart Ihnen jede Menge Stress und Ärger! Sind Sie vor dem Urlaub alleine schon aus Sorge wegen dem „Einpacken“ und „ich muss noch besorgen“ gestresst? Vergessen Sie es doch einfach. Packen Sie nur das Nötigste ein! Wie erwähnt höchstens Bekleidung für 2 Tage! Gut, das Schönheitsset sollte nicht fehlen. Aber selbst das gibt es hier an jeder Ecke. Sie nehmen einfach nur einen kleinen Handgepäck-Koffer und Sie werden sehen, wie entspannt Verreisen ist! Kein Stress vorher. Viel Spass und Freude im Urlaub.
Beispiele gefällig? Also, ich habe meinen kleinen Koffer dabei. Über die Jahre ist der Startinhalt immer weniger geworden. Diesmal habe ich Folgendes dabei: 4 Tshirts, 2 kurze Hemden, 2 Paar Socken, 4 Unterhosen, 1 Badehose (hier Ostern gekauft), 1 kurze Hose (auch hier gekauft, noch nicht angezogen, kurze Hosen stehen mir nicht mit meinen dürren Haxen), Schönheitsartikel (Zahnbürste, Haarbürste, Rasierer), geschlossene Badeschuhe (Segelschuhe). Als Mitbringsel diverse Schweizer Schokolade zum Auffüllen des Koffervolumens.
Bei der Anreise hatte ich an: Turnschuhe, Socken, lange Jeans, T-Shirt, langes Hemd, Sakko, Wintermantel (!) – Ja, ne Unterhose 😎.
Der kleine Koffer wird beim Checkin aufgegeben. Hinzu kommt mein Laptop Koffer als Handgepäck. Ja, ich darf noch ab und zu in die Mails schauen. Das war es! Der kleine Koffer hatte 10,8 kg.
Frage: Was kostet es Bekleidung zum Waschen zu geben? 50 Baht pro Kilo! Gestern habe ich 3 Tshirts, das lange Hemd und 2 Paar Socken abgegeben. Heute wieder abgeholt, kostet 50 Baht. 60 Baht bezahlt, Trinkgeld. „Laundry“ wie der Wäschereidienst hier heisst, gibt es hier an jeder Ecke. Man bekommt die Wäsche gebügelt, zusammengelegt und gut duftend am nächsten Tag zurück.
Frage: Und wo kann man nun einkaufen? Im BigC und im Tesco Lotus hat es für Sie und Ihn Bereiche für Bekleidung, Schuhe, Unterwäsche etc. Pepe. Man bekommt alles, vom Kühlschrank bis zur Babywindel. Vom Nescafe bis zur Bärenmarke. Vom Duschgel bis zum Fencheltee. Größere Koffer hat es natürlich auch. Und die Bank zum Wechseln ist auch gleich nebenan.
Frage: Bank? Wie sind denn die Preise? Also, diesmal hat mir Nanee ein Apartment in Bophut organisiert. Es kostet für den Monat ganze 8500 Baht (250 Euro im Monat). Kleine Küche, Bad mit Dusche und WC, grosses Schlafzimmer, Balkon. Es ist kein Hotel und kein Resort. Alles Selbstversorger. Bettzeug ist da, aber sonst nichts. Man kann am Office nett fragen, dann bekommt man zwei Kaffeetassen gereicht. Somit hab ich gestern im BigC eingekauft: Nescafe grosses Glas (200 Baht, ganz ohne Kaffee springt der Motor nicht an), Milch (35 Baht), Toilettenpapier 10er (39 Baht), Besen (90 Baht), Spülmittel, Duschgel, Einwegrasierer, grosses Badehandtuch (149 Baht), kurzärmeliges Hemd blauweiss (499 Baht), Wasserkocher (299 Baht), Wasser 10er (190 Baht), Orangensaft (49 Baht).
Markenware ist verhältnismäßig teuer. Sonst ist alles kostengünstig und schnell zu haben. Der Wasserkocher für unter 9 Euro ein Schnäppchen. Es gibt auch Hemden für unter 300 Baht, aber die knittern nach meiner Erfahrung als Hausmann recht schnell. 😁
Da ich eine neue Brille benötige, dachte ich, dass ich mir diese hier in Koh Samui machen lassen kann. Ich bin ja lange genug da, damit die Gläser gefertigt werden können. Vorher hatte ich mir in Regensburg ein paar Brillen im Fachgeschäft angesehen. Wir waren dann heute im Tesco Lotus und ich habe mich mal vermessen lassen. Das Brillengestell vergleichbar (aber nicht so schön) mit dem aus Regensburg kostet hier 8500 Baht (250 Euro). Dazu kommen noch zwei Gläser 1100 Baht (35 Euro). Die Brille in Regensburg kostet 280+100 Euro. Nicht alles ist günstiger. Im zweiten Optiker haben mir die Fassungen von der Qualität her gar nicht gefallen. Man wollte mir „Playboy“ Gestelle (was bitte?? Gibt’s das überhaupt?) verkaufen. Die sahen billig und nachgemacht aus und waren scharfkantig. Die kosten aber trotzdem fast 7000 Baht. Nein danke, kehrt und raus. Mal sehen, ob man in Nathon morgen auch Touristen abfischen möchte.
Dafür war ich dann aber beim Friseur. Waschen, schneiden, Fönen für schlappe 350 Baht ist durchschnittlich. Übrigens schnell erledigt beim Friseur im Tesco Lotus.
Und bitte kauft NICHT bei den Händlern in Chaweng und Lamai an der Beachroad oder an Märkten ein. Das immer wiederkehrende gleiche Angebot vor Augen. Die Schnitzereien, die Körbe, die zur Blume geformte Seife, das Träger T-Shirt mit Singha, Chang, Leo oder „I love Thailand“ vorne drauf. Sorry, das muss ned sein.
Wenn man mal etwas mehr braucht, dann kann man in Bophut und Lamai auch in den „Makro“ gehen. Der Makro ist der Großhandel für Ware aller Art. Von Food bis Non-Food gibt es hier alles in Grossverpackungen vergleichbar mit der „Metro“ Handelsketten. Hier kaufen die Manager für Restaurants ein oder eben wie Nanee für die Immobilien und Villen.
Ach, betreffend „gehen“ eine Randbemerkung: Spazierengehen, das macht hier keiner. Jeder fährt hier Roller, auch wenn es nur wenige Meter sind. Und wer es sich leisten kann, der fährt Truck oder SUV. Je dicker, umso mehr Vorfahrt.
Frage: Wo frühstücken wir? Heute waren wir in Bang Rak in einer „French Bakery“. Dort kann man wählen zwischen einem French Breakfast mit Baguette, Spiegelei, Butter, Marmelade, Saft und guten Kaffee oder einem English Breakfast mit Bohnenpampe (würg). Es hat dort auch Croissants und Kuchen aller Art.
Als wir dort saßen, fing es gleich mal heftig zu regnen an. Aber das störte uns nicht. Augenblicklich fuhren keine Roller mehr 😎 Nur noch die ganz Harten. Es lohnt sich durchaus einen Mietwagen zu haben. Da ist man vor Regen, Hitze, Staub geschützt.
Es gibt aber sehr viele Restaurants mit teils schöner Aussicht, wo man gut und günstig Frühstücken kann. Wir haben die French Bakery nur mal angetestet, weil Nanee auf der Suche nach einer Alternative war. Sie besorgt ja regelmäßig das Frühstück für Kunden in den Villen. Und da braucht es Quellen für gutes Brot und Gebäck.
Und wenn es dann mal regnet auf Samui, dann regnet es heftig. Auch auf der Rückfahrt öffnete sich der Himmel. Aber es dauert meist nur wenige Minuten und dann ist der Zauber auch wieder vorbei.
Wir fuhren dann abends nach Lamai in ein von den Social Media hoch gelobtes Restaurant. Kleiner Tipp: Wenn in einem Restaurant niemand sitzt ausser den Bedienungen selbst, gleich wieder umdrehen. Auch wenn das Restaurant in den Social Media’s gelobt wird. Wir waren die einzigen Gäste den ganzen Abend und bezahlten für drei Personen exakt das Doppelte, als gestern Abend im „Jawat Seafood Restaurant“ (Pst, Geheimtipp).
Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten. Der Text ist mit dem Mobile geschrieben. Autokorrektur ist toll, nur nicht immer.
Das Lüüchttürmli in Weggis ist längst schon kein Geheimtipp mehr. Dort war ich schon länger nicht mehr. Heute nach der Arbeit fuhr ich seit langer Zeit mal wieder in Brunnen von der Axenstrasse ab und schlängelte mich an der gewundenen Uferstrasse am Vierwaldstätter-See entlang nach Weggis. Da ich den ganzen Tag noch nichts gegessen hatte, kam mir in den Sinn einen Abstecher in eben dieses kleine feine Lokal zu machen.
Ich parkte das Auto, wunderte mich, dass ich mit nur zwei Franken bis genau 2:00 Uhr morgens Parken könnte, obwohl nur zwei Stunden für zwei Franken zu haben wären und wanderte zur Theke des „Lüüchttürmli“. Man bestellt nämlich an der Theke und bekommt dann ein kleines Holzkunstwerk in der Form eines Leuchtturms in die Hand gedrückt.
„Very Special“ ist einmal der Salat, den ich mit Pommes bestellte und, dass sich die Terrasse auf einem Schwimmponton befindet. Nur ein Tisch von etwa 8 Stück war besetzt. Somit fiel die Auswahl auf einen Tisch direkt mit Sonneneinstrahlung, um die Abendsonne bei flockigen 30 Grad im Schatten zu geniessen.
Nach kurzer Zeit erhielt ich mein Panasch und dann meinen kleinen Salat mit Paprika-Pommes für zusammen 17,70 CHF. Ich genoss die Aussicht auf den kleinen Hafen und liess es mir schmecken.
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