27.09.2026 – Wenn es überall nach Artemesia riecht!

27. September 2026

.. dann bist Du im Teno-Gebirge im Norden von Teneriffa. Leider bekommt man heute im Auto keine Düfte und Gerüche der Außenwelt mit. Bei Motorradfahren ist das anders. Beim Fahren riecht man sowohl Abgase in der Stadt, wie auch alles in Wald und Wiese. Das macht auch einen Teil des Hypes um Motorräder aus, weil man die Natur hautnah erlebt.

„Artemesia“ ist der Geruch Teneriffa’s, der einen Besucher im Norden unterschwellig überall hin begleitet. Die Wanderer im Teno-Gebirge kennen den Geschmack. Speziell wenn es sehr warm ist oder nach einem kurzen Regen. Dann entfalten sie die etherischen Öle in der vorbeiströmenden Luft. Die Teneriferas nehmen den Geruch nicht mehr wahr, weil er allgegenwärtig ist.

Kanarische Beifuß (Artemisia thuscula)

Im Gegensatz zu den europäischen Beifuß-Arten verströmen seine silbrig-grauen Blätter einen intensiv balsamischen, fruchtigen und leicht süßlichen Duft, der stark an Weihrauch und warme, mediterrane Erde erinnert. Das ätherische Öl hat durch den Inhaltsstoff Chamazuleen oft eine faszinierende, hellblaue Farbe.

Als ich das erste Mal die kurvige, schmale Strasse TF-436 von Buenavista del Norte nach Maska fuhr, hielt ich am „Mirador Altos de Baracan“ an. Dort war ich einerseits überwältigt von der scharfen „Wetterscheide“, denn hier strömt je nach Wetterlage die Wolken vom Norden her kommend durch das Ventil, welches der Pass geologisch ergibt. Haben die Wolken den Pass überwunden, so lösen sie sich in Wellen gleich auf der Südseite auf.

Auch die Vegetation trennt sich hier. Auf der Nordseite üppiges Grün. Auf der Südseite Buschlandschaft mit gelbem Ginster und eben mit „Artemesia“. Und diese beiden Pflanzen geben ihre Düfte in die Luft ab und konzentriert sich hier am Pass. Bläst der Wind von der anderen Seite aus Süden, so verstärkt sich der Geruch, weil Wärme Luft die Öle viel besser aufnimmt.

Bei der Pflanze auf dem Bild handelt es sich sehr wahrscheinlich um eine Art aus der Gattung der Beifußgewächse (Artemisia), genauer gesagt um Wermut (Artemisia absinthium) oder den nahen Verwandten, den Baum-Wermut (Artemisia arborescens). Auf den Kanarischen Inseln ist zudem der endemische Kanarische Beifuß (Artemisia thuscula) stark verbreitet, der ein fast identisches Erscheinungsbild besitzt. [1, 2]

Das in der Hand gehaltene Pflanzenteil zeichnet sich durch seine charakteristischen, fein fiederschnittigen Blätter und die typische silbrig-graue Behaarung aus. Wenn Sie an den Blättern reiben, sollten Sie einen sehr intensiven, aromatischen und krautigen Duft wahrnehmen.

Verwendung und Eigenschaften von Wermut

– Heilkunde: Wermut ist seit der Antike als klassisches Bitterkraut bekannt. Die enthaltenen Bitterstoffe und ätherischen Öle werden traditionell zur Förderung der Verdauung, bei Appetitlosigkeit oder zur Unterstützung der Galle eingesetzt.

– Küche & Spirituosen: Die Pflanze ist die namensgebende Zutat für den Wermutwein (Vermouth) sowie für die berüchtigte Spirituose Absinth.

– Garten: Aufgrund des silbrigen Laubs und der extremen Trockenheitsresistenz ist sie eine beliebte Zierpflanze für Steingärten oder mediterrane Beete


27.09.2026 – Ein Sonntag in Puerto de la Cruz

27. September 2026

Heute schlief ich mal etwas länger. Sonntag. Tag des Herren. Aber vor meinem Appartment hörte ich seit 8 Uhr laute Musik und Klatsch und Lautaprecheransagen. Denn in Puerto de la Cruz ist jedes Wochenende etwas los. Diesmal der „Muelletlon de Puerto de la Cruz„.

Blick vom ehemaligen „Restaurant Rustico“ am Mirador del Viento Richtung Playa San Telmo

Bei extremst angenehmen 27 Grad und leichtem Nieselregen hatte es perfektes Läuferwetter. Dabei geht es um Schwimmen im Meer und anschliessend es Laufen in der Altstadt rund um den „Muelle Piscina“ in PDLC. Gestern liefen bereits die Jugendlichen und heute die Erwachsenen und Veteranen.

Irgendwann fang ich auch wieder mit dem Laufen an. Zeit wird es.

Gegen 16 Uhr traf ich mich mit Lilli zum Brunch. Bei mir gegenüber ist ein Italiener eingezogen „Memy’s„. Und er bietet leckere frische Salate an. Lilli nahm Chicken und ich Tuna.

Sie kam vom Sport im neuen Schwimmbad von PDLC. Dort ist auch ein Gym. Das muss ich mir die Tage mal ansehen. Es hat lange gedauert, bis das „Centro deportes de Acuaticos de Tenerife“ nach langer Bauzeit, hohen Kosten und vielen Komplikationen fertig geworden ist.

Anschliessend unternahmen Lilli und ich einen gemütlichen Spaziergang auf der Kaimauer der „Explanada del Muelle„. Lilli will Englisch lernen. Und ich Spanisch. Also übersetzten wir gegenseitig Begriffe aus dem täglichen Leben. Wir gingen bis zum Castillo San Felipe. Der Strand „Playa Jardin“ ist gesperrt wegen starker Brandung.

Wir saßen eine Weile und beobachteten die Wellen am Playa Jardin. Danach trennten sich unsere Wege.


18.09.2026 – Teneriffa: Playa Jardin vor 25 Jahren

18. September 2026

📍 Ort: Playa Jardín in Puerto de la Cruz, Teneriffa (Kanaren). Der schwarze Vulkansand, die Palmen, die markante Bergkulisse und insbesondere die Hotelbebauung passen sehr gut zu diesem Strandabschnitt. Playa Jardín gehört zum von César Manrique gestalteten Strandkomplex von Puerto de la Cruz. (Webtenerife)

Playa Jardin in Puerto de la Cruz

Wann?
Ein exaktes Aufnahmedatum lässt sich aus dem Bild selbst leider nicht feststellen – die EXIF-Daten enthalten kein Datum. Ich würde das Foto aber sehr wahrscheinlich in die späten 1990er bis frühen 2000er Jahre einordnen, ungefähr 1997–2004.

Dafür sprechen unter anderem:

  • die damalige Bau- und Hotelausstattung,
  • die Bildqualität und typische Farbwiedergabe älterer Digitalkameras,
  • die Kleidung und Strandmöblierung,
  • und dass der Hotelbereich Turquesa Playa dort bereits vorhanden war. Das Hotel wurde laut TUI 1996 gebaut und 2002 renoviert. (TUI)
  • Playa Jardín selbst wurde nach dem Entwurf von César Manrique 1993 fertiggestellt. (expedia)

Einschätzung: Playa Jardín, Puerto de la Cruz – etwa 1998–2003.

Ein interessantes Indiz ist auch die enorme Zahl der damaligen blauen Strandliegen und die Gestaltung der Sonnenschirme – das sieht tatsächlich nach einem älteren Zustand der Playa Jardín aus.


09.09.2026 – ARTE Doku: Wassermangel auf den Kanaren

9. September 2026

(Text, ARTE) Aufgrund begrenzter Süßwasservorkommen und eines steigenden Bedarfs entstand auf den Kanarischen Inseln vor 60 Jahren die erste Meerwasserentsalzungsanlage auf europäischem Gebiet. Diese Wasseraufbereitung ist unverzichtbar für das Leben und die Wirtschaft vor Ort und wird häufig als Patentlösung gehandelt – aber ist sie mit den Grundsätzen einer nachhaltigen Entwicklung vereinbar?

Vor 60 Jahren wurde auf den Kanarischen Inseln die erste Meerwasserentsalzungsanlage auf europäischem Gebiet in Betrieb genommen. Heute gibt es hier bezogen auf Fläche und Einwohnerzahl weltweit die meisten solcher Anlagen. Das so gewonnene Süßwasser ist für menschliches Leben auf den Vulkaninseln unverzichtbar, begünstigt aber – da scheinbar im Überfluss vorhanden – auch eine ungezügelte Wirtschaftsentwicklung; etwa den Massentourismus oder die intensive Monokultur von Bananen für den Export.

Zudem ist Meerwasserentsalzung alles andere als klimaneutral: Die Anlagen verschlingen Unmengen von Strom aus fossilen Quellen; die ins Meer zurückgeleitete Sole vernichtet marines Leben und trägt zur Ozeanversauerung bei. „Die Kanaren – Inseln am Tropf“ beleuchtet erstmals die Abhängigkeit dieser Region von entsalztem Meerwasser.

Ferner erklärt die Dokumentation, wie Wasserentsalzung funktioniert und welche Auswirkungen zu berücksichtigen sind. Im Bewusstsein des dringenden Gebots, die Natur, die eigene Gesundheit und die Zukunft der Kinder zu schützen, engagiert sich die kanarische Bevölkerung gemeinsam mit Wissenschaftlern für Alternativlösungen einer nachhaltigen Wasserwirtschaft.

Die Kanarischen Inseln sind dank jahrzehntelanger Erfahrung heute führend auf dem Gebiet der Meerwasserentsalzung, ihre technische Expertise ist weltweit gefragt. Angesichts immer häufigerer Dürren im Zuge des Klimawandels wird die Gewinnung von Trinkwasser durch diese Technologie für immer mehr Menschen zur überlebenswichtigen Notwendigkeit.

Dokumentation, Regie:Yoann Perie (F 2024, 52 Min)

#kanaren #meereswasser #klimawandel
Video verfügbar bis zum 07/10/2026


15.07.2026 – Puerto de la Cruz: Es is so schee!!

15. Juli 2026

Bis auf das: Ich hab das falsche Ladekabel für meinen antiken HP Laptop dabei. Aber da hilft mir Kumar sicher wieder (Update: Kumar hatte tatsächlich ein HP Ladegerät in seinem Fundus). Er hatte schon mal meinen Laptop gerettet (Laden ging gar nicht mehr. Diode und Widerstand am Motherboard ersetzt) und bei meinem Huawei P30Pro den Akku gewechselt. WhatsApp hat er schon. Aber irgendwas vergisst der „zerstreute Professor“ immer. Was aber kein Problem ist, weil wir in einer zivilisierten Welt leben.

Eines der tollen Dinge in Puerto de la Cruz. Man trifft sofort Freunde und Bekannte ohne irgendeinen Termin zu vereinbaren. Das war gestern schon so an der Prozession „Virgen del Carmen„, an der mich Maca erkannte. Wir kennen uns von Yurena, die ich beim „Appartements Florida“ gestern traf. Und Monika rief mir beim „La Bianca“ am Placa Charco hinterher. Sie war mit Freunden, die sie in den Ferien besuchen, zum Essen dort.

Maca im Interview von TV Canaria live und in Farbe

Beim „La Guapa“ traf ich Santi, Abrego, José, Susanna und Yury. Und heute wollte ich in der Calle la Hoya, in der ich wohne, schauen, wohin das „Roots Restaurant (vegetarisch)“ umgezogen ist.

Das neue „Veggi Restaurant Roots“ in der Calla La Hoya 50

Eines unserer Stammlokale mit Besitzern und Mitarbeitern, die uns auch kennen. Sie sind umgezogen in die Calle La Hoya 50.

Die Sonne und das Salzwasser sind gut für mich und perfekt für meine Seele

Da nach der morgendlichen Arbeit mein Laptop jetzt leer ist und ich ja wegen des falschen Ladegerätes nicht nachladen kann, war ich also auf dem Weg zum Lago Martianez mit dem Umweg über die Calle La Hoya. Jetzt sitze ich bei außergewöhnlichen 32 Grad (sonst ist es hier wegen des Atlantiks kühler) im „Café Royal“ und esse keinen der leckeren Kuchen von der Auslage, sondern ein Sandwich mit Tomaten und spanische Omelett.

Danach geht’s ins Lago Martianez. Ich habe noch einen Eintritt auf meiner 15er Karte und werde mir gleich eine neue besorgen. Mahlzeit.

KNX ist immer mit dabei!

Und hier der Sound für diesen Sommer:


14.07.2026 – Rekord! In 7 Stunden von Zürich zum Strand!

14. Juli 2026

Außergewöhnlich früh startete „mein“ Flieger heute um 6:10 Uhr zu einer komplett unchristlichen Zeit. Natürlich hatte ich wie üblich auch keine Minute geschlafen. Mein Nachbar „Roli“ chauffierte mich um 4 Uhr (!!!) mitten in der Nacht zum Airport.

Bei der Autobahn-Auffahrt begrüßt ein Guanchen-Menceye (König) die Ankommenden zusammen mit dem Teide (rechts von der Palme)

Um 4:30 Uhr erwachte der Airport Zürich, denn dann endet das Nachtflugverbot um 6 Uhr. Es ist Haupturlaubszeit und ich hatte deshalb extra nicht das Wochenende, sondern erst Dienstag gebucht. Dann ist weniger los. Trotz Urlaubszeit.

Und tatsächlich: Die neuen Security-Checks laufen auf 3 Etagen. Bei den neuen Geräten muss man nun gar nix mehr aus dem Koffer räumen, solange es legal ist. Ich habe 7 Kilo Handgepäckkoffer und meinen Laptop dabei. Alle Metallteile ablegen, Gürtel, Natel, Hirnprotese. Und war ich durch.

Im Security-Bereit selbst ist um 4:35 Uhr noch nichts offen. Kein Café, kein Geschäft und Tax-Free. Kurz geschaut, wo ist mein Gate? A86!! Das letzte im Terminal A. Egal, ich hab Zeit. Am Gate 86 befindet sich ein kleines Kaffee. Auch dort ist nix los. Ich bin einer der ersten an der Kasse und überholte freundlich ein Pärchen, das ob der Auswahl an Gipflis überwältigt zu sein scheint.

Das Auditorio de Tenerife in Santa Cruz de Tenerife, Spanien.
Die Konstruktion ist bekannt für ihr markantes, wellenförmiges Dach und gilt als eines der Wahrzeichen der Stadt.

Gipfli und Kaffee 9 CHF! Respekt. Das wird sich in wenigen Stunden ändern. Somit setze ich mich ins Kaffee und beobachte das bunte Völkchen der am Gate ankommenden Urlauber. Erst in einer Stunde – um 5:45 Uhr – ist Boarding.

Ich hatte Reihe 11 Platz C am Gang beim Notausgang ergattert. Und das obwohl ich gestern erst am Nachmittag eincheckte. Ich stress mich nicht mehr und „kämpfe“ um die besten Plätze, sobald der Checkin offen ist. Diesmal hatte ich einfach extremes Massel. Der Sitzplatz ist geräumig und hat für PeterPan massiv Beinfreiheit.

Sahara-Sand am Playa Las Teresitas

Obwohl der Flieger bis auf den letzten Platz ausgebucht war, ein paar Personen wurden wegen Überbuchung auf einen späteren Flug versetzt, klappte das Boarding reibungslos und wir starteten pünktlich um 6:10 Uhr in den Zürcher Nachthimmel.

Ein weiteres Hauptproblem neben dem „Am-Tag-vor-der-Abreise-nicht-Schlafen-können-Syndrom“ ist das „Auf-dem-Flug-auch-nicht-Schlafen-können-Syndrom“. Ich könnte ausrasten. Alles hab ich schon probiert: Weissbier, etwas Essen vorher, Schlaftabletten, Valium, Holzhammer, nur Beischlaf kurz vor dem Flug noch nicht. Wie auch.

Ich kann während des Hinfluges nicht schlafen. Keine Chance. Auf dem Rückflug schon eher. Aber beim Hinflug könnte ich ausrasten. Ich würde so gern den Flug verschlafen. Es hat noch nie geklappt. Und in diesem Flug klappte es mit dem Bordprogramm nun auch nicht. Keine Kinofilme und Serien, die mich dann so gelangweilt hätten, dass ich eingeschlafen wäre. Nix!!

Somit blieb ich die gesamten vier ein halb Stunden wach und genoss die Verpflegung.

Durch die aktuelle Omega-Wetterlage mit stabilem Hochdruckgebiet über Europa und zwei Tiefdruckgebieten bekam der Flieger extremen „Nasenwind“. Doch der Flug gestaltete sich ruhig und ohne Turbulenzen. Wir landeten nur mit 5 Minuten Verspätung mit guten Gegenwind um 9:50 Uhr Ortszeit.

Auch das Aussteigen klappte überraschend flott! Wir wanderten mit vielen anderen Ankommenden durch das Terminal Richtung Baggage, aber ich bog gleich ab zu Autoreisen, um mein Auto abzuholen. Und wieder war ich sofort dran!

Ich gab meinen Business-Account an, über den die Reservierung lief. Das hat den riesen Vorteil, dass alle Daten von mir im Account erfasst sind. So muss ich mich nur mit dem Personalausweis ausweisen. Kein Eintippen aller Daten, Führerschein, Ausweis, Kreditkarte, Name, Klasse, Datum, Wohnort, Hotel Adresse, Telefon, Mail, LMAA. Ratzfatz fertig. Unterschrift, Schlüssel und ab zum Kofferband.

Rund um das Förderband standen die Passagiere vom Flieger aus Zürich. Und mein Koffer kam sofort. Heute ist mein Glückstag! Nix, wie raus hier. Draussen standen tatsächlich wieder zwei Spassvögel, die ihre Kumpels mit einem Pornhub-Logo abholen wollten. 😂

Angekommen! 7 Stunden nach Abflug bei Café con Leche und Aqua sin Gas am Playa Las Teresitas

Kurz nach 10:30 Uhr war ich schon im Auto und fuhr den Mercadona-Supermarkt an, um für mich und für das Appartment Lebensmittel einzukaufen. Das dauerte gefühlt am längsten, weil an den Kassen Leute mit gefüllten Einkaufswägen anstanden, als wäre Morgen Weltuntergang! Dabei ist heute um 20 Uhr nur das Halbfinale Spanien gegen Frankreich. Ausnahmezustand in Spanien.

Da ich erst ab 15 Uhr das Appartment in Puerto de la Cruz beziehen kann, fuhr ich zum Playa Las Teresitas. Das ist der Hausstrand der Einwohner der Inselhauptstadt Santa Cruz. Und mit seinem feinen Sahara-Sand einer der schönsten auf Teneriffa.

Exakt 7 Stunden nach Abflug sass ich in einer der Strandbar (Salada) und schlürfe meinen Café con Leche. Angekommen! 🏖️

Ab Morgen geht’s los. Grad hab ich von Alex einen Anruf bekommen. Ich darf die Messe IFA26 für die KNX Professionals Deutschland organisieren. Die ISH2027 ist in der Konzeptionsphase. Also unser Messestand zusammen mit der KNX Deutschland. Mehr kommt später in meinem Business-Blog.

Ausserdem darf ich die Onlineshop-Datenbank pflegen. Anfang August findet der nächste KNX Secure Workshop statt. Und zwar in Kiel. Ein weiterer dann mit Mario in Wien. Und im Oktober zwei Grundkurse mit Zertifizierung in Krefeld.

Mana – Höre ich jetzt zum Entspannen nach der Anreise.

Und ich hab noch ein ganz spezielles Projekt, bei dem es in den kommenden 12 Tagen einen grossen Schritt weitergeht. Aber mehr wird noch nicht verraten. Langweilig wird es mir nicht. Und es gibt schlimmere Orte zum Arbeiten. Und das Meer ist so nah!


29.06.2026 – Vorfreude: T minus 15

29. Juni 2026

Bald..


30.04.2026 – SOPT Markierung sorgt für Gelächter

30. April 2026

Auf Teneriffa ist Arbeitern bei Strassen Markierungen ein folgenschweren Fehler beim Aufsprühen eines STOP Hinweises passiert. Das Gelächter ganz Spaniens ist Ihnen nun sicher.


22.04.2026 – POD – Picture of the Day: Tenerife – Bajamar

22. April 2026

2026 – Tenerife – Bajamar – Piscina Natural
#teneriffa #tenerife #bajamar #piscina #girl


16.04.2026 – Teneriffa: Ab nach Las Teresitas

16. April 2026

Meine dritte Heimat schätze ich schon allein deshalb, weil man hier alle Jahreszeiten (bis auf Herbst) findet. Das ganze Jahr. Seit Wochen hat es stabile Nordlage. Das heisst kühle Luft kommt stetig vom Norden her.

Der Blick über das Orotava-Tal. Hier staut sich (noch) die Nordwetterlage.

Diese feuchte, kühle Luft prallt dann auf die langgezogene Bergkette der Insel und regnet ab. Vom Urwald des Anaga-Gebirge über die Canadas des Teide-Nationalparks bis zum Teno-Gebirge. Es stauen sich dichte Wolken und es nieselt oder regnet gleichmässig auf der Nordseite.

Auf der anderen südlichen Seite hat es Fönlage! Und es windet anständig von San Andres über Candelaria, Granadilla (dort stehen auch Windkraftanlagen) bis El Medano, dem Surfer- und Kiter-Hotspot. Nur bei den Berg Pässen bei La Laguna und beim Teno-Pass kommen Wolken durch.

Mike&Natalie am Checkin des TFN

Heute änderte sich die Wetterlage endlich. Der Nordwand liess nach. Und sofort gab es in Puerto de la Cruz Wolkenlücken. Und die Temperatur stieg merklich an. Bereits vormittags gab es 19 Grad. Als ich Mike&Natalie zum TFN brachte, riss am Pass bei La Laguna die Wolkendecke auf und der blaue Himmel kam durch.

Also lieferte ich die Zwei am Airport ab und fuhr nochmal nach PDLC zurück, um meine Badeklamotten zu holen. Danach fuhr ich durch Santa Cruz raus nach Dan Andres zum Playa Las Teresitas. Der Saharastrand der Theresien.

Las Teresitas ist der Hausstrand der „Santa-Cruzis“. Absolut ruhig, gemütlich, untouristisch, kinderfreundlich. Es hat 5 Strandabschnitte. Diese besitzen jeweils einen Restaurantbereich.

Dort werden auch die Strandliegen und Schirme zu absoluten Kommoden 6 Euro vermietet. Zwei Liegen und ein Schirm wohlgemerkt 6 Euro. Aber Vorsicht! Immer erst vorher fragen! Ich bin auch schon mal reingefallen (an der 4. Hütte) und hab das 3fache bezahlt.

Gegen 11:30 Uhr war ich bei Hütte 3, besorgte mir zuerst einen Milchkaffee und dann Liegen und Schirm. Dort blieb ich bis etwa 14 Uhr. Der Nordwind fing dann böig aufzufrischen. Und der verteilt dann den feinen Sand überall am Körper.

Playa las Teresitas von oben. Den Hang hinauf wächst San Andres. Im Hintergrund Santa Cruz.

Also packte ich meine Sachen und fuhr das erste Mal hinauf, um eines dieser fantastischen Fotos von der Playa Las Teresitas zu schießen, welche ich schon ein paar Mal in den Socials gesehen hatte.