14.07.2026 – Rekord! In 7 Stunden von Zürich zum Strand!

14. Juli 2026

Außergewöhnlich früh startete „mein“ Flieger heute um 6:10 Uhr zu einer komplett unchristlichen Zeit. Natürlich hatte ich wie üblich auch keine Minute geschlafen. Mein Nachbar „Roli“ chauffierte mich um 4 Uhr (!!!) mitten in der Nacht zum Airport.

Bei der Autobahn-Auffahrt begrüßt ein Guanchen-Menceye (König) die Ankommenden zusammen mit dem Teide (rechts von der Palme)

Um 4:30 Uhr erwachte der Airport Zürich, denn dann endet das Nachtflugverbot um 6 Uhr. Es ist Haupturlaubszeit und ich hatte deshalb extra nicht das Wochenende, sondern erst Dienstag gebucht. Dann ist weniger los. Trotz Urlaubszeit.

Und tatsächlich: Die neuen Security-Checks laufen auf 3 Etagen. Bei den neuen Geräten muss man nun gar nix mehr aus dem Koffer räumen, solange es legal ist. Ich habe 7 Kilo Handgepäckkoffer und meinen Laptop dabei. Alle Metallteile ablegen, Gürtel, Natel, Hirnprotese. Und war ich durch.

Im Security-Bereit selbst ist um 4:35 Uhr noch nichts offen. Kein Café, kein Geschäft und Tax-Free. Kurz geschaut, wo ist mein Gate? A86!! Das letzte im Terminal A. Egal, ich hab Zeit. Am Gate 86 befindet sich ein kleines Kaffee. Auch dort ist nix los. Ich bin einer der ersten an der Kasse und überholte freundlich ein Pärchen, das ob der Auswahl an Gipflis überwältigt zu sein scheint.

Das Auditorio de Tenerife in Santa Cruz de Tenerife, Spanien.
Die Konstruktion ist bekannt für ihr markantes, wellenförmiges Dach und gilt als eines der Wahrzeichen der Stadt.

Gipfli und Kaffee 9 CHF! Respekt. Das wird sich in wenigen Stunden ändern. Somit setze ich mich ins Kaffee und beobachte das bunte Völkchen der am Gate ankommenden Urlauber. Erst in einer Stunde – um 5:45 Uhr – ist Boarding.

Ich hatte Reihe 11 Platz C am Gang beim Notausgang ergattert. Und das obwohl ich gestern erst am Nachmittag eincheckte. Ich stress mich nicht mehr und „kämpfe“ um die besten Plätze, sobald der Checkin offen ist. Diesmal hatte ich einfach extremes Massel. Der Sitzplatz ist geräumig und hat für PeterPan massiv Beinfreiheit.

Sahara-Sand am Playa Las Teresitas

Obwohl der Flieger bis auf den letzten Platz ausgebucht war, ein paar Personen wurden wegen Überbuchung auf einen späteren Flug versetzt, klappte das Boarding reibungslos und wir starteten pünktlich um 6:10 Uhr in den Zürcher Nachthimmel.

Ein weiteres Hauptproblem neben dem „Am-Tag-vor-der-Abreise-nicht-Schlafen-können-Syndrom“ ist das „Auf-dem-Flug-auch-nicht-Schlafen-können-Syndrom“. Ich könnte ausrasten. Alles hab ich schon probiert: Weissbier, etwas Essen vorher, Schlaftabletten, Valium, Holzhammer, nur Beischlaf kurz vor dem Flug noch nicht. Wie auch.

Ich kann während des Hinfluges nicht schlafen. Keine Chance. Auf dem Rückflug schon eher. Aber beim Hinflug könnte ich ausrasten. Ich würde so gern den Flug verschlafen. Es hat noch nie geklappt. Und in diesem Flug klappte es mit dem Bordprogramm nun auch nicht. Keine Kinofilme und Serien, die mich dann so gelangweilt hätten, dass ich eingeschlafen wäre. Nix!!

Somit blieb ich die gesamten vier ein halb Stunden wach und genoss die Verpflegung.

Durch die aktuelle Omega-Wetterlage mit stabilem Hochdruckgebiet über Europa und zwei Tiefdruckgebieten bekam der Flieger extremen „Nasenwind“. Doch der Flug gestaltete sich ruhig und ohne Turbulenzen. Wir landeten nur mit 5 Minuten Verspätung mit guten Gegenwind um 9:50 Uhr Ortszeit.

Auch das Aussteigen klappte überraschend flott! Wir wanderten mit vielen anderen Ankommenden durch das Terminal Richtung Baggage, aber ich bog gleich ab zu Autoreisen, um mein Auto abzuholen. Und wieder war ich sofort dran!

Ich gab meinen Business-Account an, über den die Reservierung lief. Das hat den riesen Vorteil, dass alle Daten von mir im Account erfasst sind. So muss ich mich nur mit dem Personalausweis ausweisen. Kein Eintippen aller Daten, Führerschein, Ausweis, Kreditkarte, Name, Klasse, Datum, Wohnort, Hotel Adresse, Telefon, Mail, LMAA. Ratzfatz fertig. Unterschrift, Schlüssel und ab zum Kofferband.

Rund um das Förderband standen die Passagiere vom Flieger aus Zürich. Und mein Koffer kam sofort. Heute ist mein Glückstag! Nix, wie raus hier. Draussen standen tatsächlich wieder zwei Spassvögel, die ihre Kumpels mit einem Pornhub-Logo abholen wollten. 😂

Angekommen! 7 Stunden nach Abflug bei Café con Leche und Aqua sin Gas am Playa Las Teresitas

Kurz nach 10:30 Uhr war ich schon im Auto und fuhr den Mercadona-Supermarkt an, um für mich und für das Appartment Lebensmittel einzukaufen. Das dauerte gefühlt am längsten, weil an den Kassen Leute mit gefüllten Einkaufswägen anstanden, als wäre Morgen Weltuntergang! Dabei ist heute um 20 Uhr nur das Halbfinale Spanien gegen Frankreich. Ausnahmezustand in Spanien.

Da ich erst ab 15 Uhr das Appartment in Puerto de la Cruz beziehen kann, fuhr ich zum Playa Las Teresitas. Das ist der Hausstrand der Einwohner der Inselhauptstadt Santa Cruz. Und mit seinem feinen Sahara-Sand einer der schönsten auf Teneriffa.

Exakt 7 Stunden nach Abflug sass ich in einer der Strandbar (Salada) und schlürfe meinen Café con Leche. Angekommen! 🏖️

Ab Morgen geht’s los. Grad hab ich von Alex einen Anruf bekommen. Ich darf die Messe IFA26 für die KNX Professionals Deutschland organisieren. Die ISH2027 ist in der Konzeptionsphase. Also unser Messestand zusammen mit der KNX Deutschland. Mehr kommt später in meinem Business-Blog.

Ausserdem darf ich die Onlineshop-Datenbank pflegen. Anfang August findet der nächste KNX Secure Workshop statt. Und zwar in Kiel. Ein weiterer dann mit Mario in Wien. Und im Oktober zwei Grundkurse mit Zertifizierung in Krefeld.

Mana – Höre ich jetzt zum Entspannen nach der Anreise.

Und ich hab noch ein ganz spezielles Projekt, bei dem es in den kommenden 12 Tagen einen grossen Schritt weitergeht. Aber mehr wird noch nicht verraten. Langweilig wird es mir nicht. Und es gibt schlimmere Orte zum Arbeiten. Und das Meer ist so nah!


20.02.2026 – Spanish for Runaways II: Arenas de Gatos

20. Februar 2026

Nein, „Arenas de Gatos“ ist keine Kampfarena für Katzen! Und auch keine „Wüste der Katzen!

Katzenkampf in der Arena?

Angefangen hat die „Story“ damit, dass Holger und ich zum Buenavista del Norte auf Teneriffa gefahren sind. Am Ziel angekommen, zeigte ein Hinweispfeil nach rechts. Darauf stand „Arenas“!

Hier geht es zu den „Arenas“ am Buenavista del Norte auf Teneriffa

Jeder, aber auch jeder, denkt bei „Arenas“ sofort an die berühmten Stierkampfarenen. Aber wo kommt der Begriff „Arena“ eigentlich her?

Hier sind die wichtigsten Fakten zur Herkunft:

  • Ursprung im antiken Rom: In der römischen Antike war der Kampfplatz in Amphitheatern (wie dem Kolosseum) oder im Zirkus mit Sand bestreut.
  • Funktion des Sandes: Dieser Sand diente dazu, das Blut der verletzten Gladiatoren oder Tiere aufzusaugen.
  • Bedeutungswandel: Ursprünglich bezeichnete arena also den sandigen Boden selbst, später den gesamten, oft ovalen Kampfplatz, der von Sitzplätzen umgeben war.
  • Übertragene Bedeutung: Heute wird der Begriff synonym für moderne Stadien, Sportarenen oder Veranstaltungsorte verwendet, die oft gar keinen Sandboden mehr haben. 

Auf Spanisch bedeutet „Arenas“ schlicht „Sand“. Die Strände heissen „Playa“ oder eben „Arenas“.

Hier sieht man „Arenas de Gatos

Und was heisst „Arenas de Gatos“? „Sand der Katzen“ = Katzenstreu!!


29.09.2020 – Aquarienprojekte: „HighSoilTank“ – der Start

29. August 2020

Wie fängt man mit einem neuen einfach zu pflegenden, Low Tech, bepflanzten, „high soil dirty Sand“ Aquarium an, das auch noch ohne Wasserwechsel auskommen soll?

Zuerst besorgt man sich ein ausreichend grosses Aquarium. Bei mir ergab sich letzte Woche via Facebook die Möglichkeit ein 240 Liter Becken mit Unterschrank zu bekommen. Dieses stellte ich wie üblich auf zwei Möbelhunde mit je 300 kg Tragkraft. Somit kann ich das Becken nach Belieben in der Wohnung verschieben, wenn ich das möchte.

Dann berechnete ich die Sandmenge für meine gewünschte Bodengrund Höhe. Es sollten mindestens 10 cm sein. Somit benötigte ich 3x 25 kg gewaschenen Spielsand für den Sandkasten. Diesennkauftenich bei Bauhaus Schweiz für 4.55 chf pro Sack.

Da sich die Torfzwischenlage beim kleineren „Fensterbankbecken“ zu bewähren scheint, besorgte ich auch diesmal Torf und kaufte eine kleinen Bällen für 8 chf bei der Landi.

Dann fing ich gestern am Abend an das Becken zu befüllen. Vom Dichtigkeitstest befand sich noch etwa 2cm Wasser im Becken. Ich schüttete nach und nach die Hälfte des Standes hinein. Dann füllte ich eine Lage von etwa 2cm Torf ein und gab die zweite Hälfte Sand hinein.

Anschliessend legte ich eine Blasen Folie auf den Sand, damit dieser beim Befüllen nicht aufgewirbelt wird und begann das Becken mit Wasser zu befüllen. Dazu verwende ich immer einen Gartenschlauch, den ich in der Dusche anschließe. Das war es dann für Gesternabend.

Heute entnahm ich aus dem „Whitesands“ überschüssige Pflanzen und verteilte diese im „HighSoilTank“. Ausserdem setzte ich den kleinen AquaEl Fan-1 ein, den ich noch übrig hatte, damit das Wasser bewegt wird und die Trübung verschwindet.

Nun heisste es Abwarten, bis das Becken eingefahren ist. Morgen am Sonntag ist noch Aquaristik Börse. Dort schaue ich, ob ich noch Pflanzen bekomme, die ich Koch nicht habe.

Ausserdem habe ich neue Röhren in Lichtfarbe 840 bestellt und einen neuen Heizer auf Reserve. Diese hole ich nächste Woche ab.

Ergänzung: Heute sind die neuen 840er Röhren angekommen.

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