Ich war ja jetzt 2 Wochen „weg“. Auf Teneriffa und habe mir den Kollegen am Musikprojekt gearbeitet. Am Vormittag war ich aber meist online und erledigte die täglich anfallenden Arbeiten. Auch ein wenig Sonne und Meer war dabei. Und natürlich die traditionelle Spanische Kulinarik!
Nach der Rückkehr fragte ich mich natürlich, wie es mir gewichtsmässig ergangen war. Bis auf den letzten Abend hatte ich mich an meine vegetarische Ernährung gehalten. Und da ich im Zentrum von Puerto de la Cruz wohnte, waren 10.000 Schritte und mehr gar kein Problem.
Somit sollten die Gesundheitswerte stabilisiert sein und die Cardiowerte, sowie die Magermasse steigen. So die Erwartungen.
Gewicht seit 2 Monaten stabil um die 58 KiloDie Magermasse nimmt langsam zu. Der Körperfettanteil nimmt langsam ab und nähert sich 10%
Und tatsächlich! Das Körpergewicht könnte ich in den 2 Wochen Arbeitsferien bei knapp unter 58 Kilo weiterhin stabilisiert. Die Magermasse und somit die Muskelmasse nimmt leicht zu. Der Fettanteil nimmt langsam ab und kratzt nun an der 10% Marke. Der BMI liegt somit bei 22!
Bis auf das: Ich hab das falsche Ladekabel für meinen antiken HP Laptop dabei. Aber da hilft mir Kumar sicher wieder (Update: Kumar hatte tatsächlich ein HP Ladegerät in seinem Fundus). Er hatte schon mal meinen Laptop gerettet (Laden ging gar nicht mehr. Diode und Widerstand am Motherboard ersetzt) und bei meinem Huawei P30Pro den Akku gewechselt. WhatsApp hat er schon. Aber irgendwas vergisst der „zerstreute Professor“ immer. Was aber kein Problem ist, weil wir in einer zivilisierten Welt leben.
Eines der tollen Dinge in Puerto de la Cruz. Man trifft sofort Freunde und Bekannte ohne irgendeinen Termin zu vereinbaren. Das war gestern schon so an der Prozession „Virgen del Carmen„, an der mich Maca erkannte. Wir kennen uns von Yurena, die ich beim „Appartements Florida“ gestern traf. Und Monika rief mir beim „La Bianca“ am Placa Charco hinterher. Sie war mit Freunden, die sie in den Ferien besuchen, zum Essen dort.
Maca im Interview von TV Canaria live und in Farbe
Beim „La Guapa“ traf ich Santi, Abrego, José, Susanna und Yury. Und heute wollte ich in der Calle la Hoya, in der ich wohne, schauen, wohin das „Roots Restaurant (vegetarisch)“ umgezogen ist.
Das neue „Veggi Restaurant Roots“ in der Calla La Hoya 50
Eines unserer Stammlokale mit Besitzern und Mitarbeitern, die uns auch kennen. Sie sind umgezogen in die Calle La Hoya 50.
Die Sonne und das Salzwasser sind gut für mich und perfekt für meine Seele
Da nach der morgendlichen Arbeit mein Laptop jetzt leer ist und ich ja wegen des falschen Ladegerätes nicht nachladen kann, war ich also auf dem Weg zum Lago Martianez mit dem Umweg über die Calle La Hoya. Jetzt sitze ich bei außergewöhnlichen 32 Grad (sonst ist es hier wegen des Atlantiks kühler) im „Café Royal“ und esse keinen der leckeren Kuchen von der Auslage, sondern ein Sandwich mit Tomaten und spanische Omelett.
Danach geht’s ins Lago Martianez. Ich habe noch einen Eintritt auf meiner 15er Karte und werde mir gleich eine neue besorgen. Mahlzeit.
Außergewöhnlich früh startete „mein“ Flieger heute um 6:10 Uhr zu einer komplett unchristlichen Zeit. Natürlich hatte ich wie üblich auch keine Minute geschlafen. Mein Nachbar „Roli“ chauffierte mich um 4 Uhr (!!!) mitten in der Nacht zum Airport.
Bei der Autobahn-Auffahrt begrüßt ein Guanchen-Menceye (König) die Ankommenden zusammen mit dem Teide (rechts von der Palme)
Um 4:30 Uhr erwachte der Airport Zürich, denn dann endet das Nachtflugverbot um 6 Uhr. Es ist Haupturlaubszeit und ich hatte deshalb extra nicht das Wochenende, sondern erst Dienstag gebucht. Dann ist weniger los. Trotz Urlaubszeit.
Und tatsächlich: Die neuen Security-Checks laufen auf 3 Etagen. Bei den neuen Geräten muss man nun gar nix mehr aus dem Koffer räumen, solange es legal ist. Ich habe 7 Kilo Handgepäckkoffer und meinen Laptop dabei. Alle Metallteile ablegen, Gürtel, Natel, Hirnprotese. Und war ich durch.
Im Security-Bereit selbst ist um 4:35 Uhr noch nichts offen. Kein Café, kein Geschäft und Tax-Free. Kurz geschaut, wo ist mein Gate? A86!! Das letzte im Terminal A. Egal, ich hab Zeit. Am Gate 86 befindet sich ein kleines Kaffee. Auch dort ist nix los. Ich bin einer der ersten an der Kasse und überholte freundlich ein Pärchen, das ob der Auswahl an Gipflis überwältigt zu sein scheint.
Das Auditorio de Tenerife in Santa Cruz de Tenerife, Spanien. Die Konstruktion ist bekannt für ihr markantes, wellenförmiges Dach und gilt als eines der Wahrzeichen der Stadt.
Gipfli und Kaffee 9 CHF! Respekt. Das wird sich in wenigen Stunden ändern. Somit setze ich mich ins Kaffee und beobachte das bunte Völkchen der am Gate ankommenden Urlauber. Erst in einer Stunde – um 5:45 Uhr – ist Boarding.
Ich hatte Reihe 11 Platz C am Gang beim Notausgang ergattert. Und das obwohl ich gestern erst am Nachmittag eincheckte. Ich stress mich nicht mehr und „kämpfe“ um die besten Plätze, sobald der Checkin offen ist. Diesmal hatte ich einfach extremes Massel. Der Sitzplatz ist geräumig und hat für PeterPan massiv Beinfreiheit.
Obwohl der Flieger bis auf den letzten Platz ausgebucht war, ein paar Personen wurden wegen Überbuchung auf einen späteren Flug versetzt, klappte das Boarding reibungslos und wir starteten pünktlich um 6:10 Uhr in den Zürcher Nachthimmel.
Ein weiteres Hauptproblem neben dem „Am-Tag-vor-der-Abreise-nicht-Schlafen-können-Syndrom“ ist das „Auf-dem-Flug-auch-nicht-Schlafen-können-Syndrom“. Ich könnte ausrasten. Alles hab ich schon probiert: Weissbier, etwas Essen vorher, Schlaftabletten, Valium, Holzhammer, nur Beischlaf kurz vor dem Flug noch nicht. Wie auch.
Ich kann während des Hinfluges nicht schlafen. Keine Chance. Auf dem Rückflug schon eher. Aber beim Hinflug könnte ich ausrasten. Ich würde so gern den Flug verschlafen. Es hat noch nie geklappt. Und in diesem Flug klappte es mit dem Bordprogramm nun auch nicht. Keine Kinofilme und Serien, die mich dann so gelangweilt hätten, dass ich eingeschlafen wäre. Nix!!
Somit blieb ich die gesamten vier ein halb Stunden wach und genoss die Verpflegung.
Mittags steht die Sonne am Zenit. Es ist Sommer. Teneriffa liegt nahe am Äquator. Ergebnis: Senkrechter Schatten
Durch die aktuelle Omega-Wetterlage mit stabilem Hochdruckgebiet über Europa und zwei Tiefdruckgebieten bekam der Flieger extremen „Nasenwind“. Doch der Flug gestaltete sich ruhig und ohne Turbulenzen. Wir landeten nur mit 5 Minuten Verspätung mit guten Gegenwind um 9:50 Uhr Ortszeit.
Auch das Aussteigen klappte überraschend flott! Wir wanderten mit vielen anderen Ankommenden durch das Terminal Richtung Baggage, aber ich bog gleich ab zu Autoreisen, um mein Auto abzuholen. Und wieder war ich sofort dran!
Ich gab meinen Business-Account an, über den die Reservierung lief. Das hat den riesen Vorteil, dass alle Daten von mir im Account erfasst sind. So muss ich mich nur mit dem Personalausweis ausweisen. Kein Eintippen aller Daten, Führerschein, Ausweis, Kreditkarte, Name, Klasse, Datum, Wohnort, Hotel Adresse, Telefon, Mail, LMAA. Ratzfatz fertig. Unterschrift, Schlüssel und ab zum Kofferband.
Rund um das Förderband standen die Passagiere vom Flieger aus Zürich. Und mein Koffer kam sofort. Heute ist mein Glückstag! Nix, wie raus hier. Draussen standen tatsächlich wieder zwei Spassvögel, die ihre Kumpels mit einem Pornhub-Logo abholen wollten. 😂
Angekommen! 7 Stunden nach Abflug bei Café con Leche und Aqua sin Gas am Playa Las Teresitas
Kurz nach 10:30 Uhr war ich schon im Auto und fuhr den Mercadona-Supermarkt an, um für mich und für das Appartment Lebensmittel einzukaufen. Das dauerte gefühlt am längsten, weil an den Kassen Leute mit gefüllten Einkaufswägen anstanden, als wäre Morgen Weltuntergang! Dabei ist heute um 20 Uhr nur das Halbfinale Spanien gegen Frankreich. Ausnahmezustand in Spanien.
Da ich erst ab 15 Uhr das Appartment in Puerto de la Cruz beziehen kann, fuhr ich zum Playa Las Teresitas. Das ist der Hausstrand der Einwohner der Inselhauptstadt Santa Cruz. Und mit seinem feinen Sahara-Sand einer der schönsten auf Teneriffa.
Exakt 7 Stunden nach Abflug sass ich in einer der Strandbar (Salada) und schlürfe meinen Café con Leche. Angekommen! 🏖️
Ab Morgen geht’s los. Grad hab ich von Alex einen Anruf bekommen. Ich darf die Messe IFA26 für die KNX Professionals Deutschland organisieren. Die ISH2027 ist in der Konzeptionsphase. Also unser Messestand zusammen mit der KNX Deutschland. Mehr kommt später in meinem Business-Blog.
Ausserdem darf ich die Onlineshop-Datenbank pflegen. Anfang August findet der nächste KNX Secure Workshop statt. Und zwar in Kiel. Ein weiterer dann mit Mario in Wien. Und im Oktober zwei Grundkurse mit Zertifizierung in Krefeld.
Mana – Höre ich jetzt zum Entspannen nach der Anreise.
Und ich hab noch ein ganz spezielles Projekt, bei dem es in den kommenden 12 Tagen einen grossen Schritt weitergeht. Aber mehr wird noch nicht verraten. Langweilig wird es mir nicht. Und es gibt schlimmere Orte zum Arbeiten. Und das Meer ist so nah!
Auf Khao Lak war ich mit Nanee zwei Mal. Einmal hatten wir Ruedi überrascht. Beim zweiten Mal trafen wir Kornelia und Jochen. Das Restaurant kenne ich natürlich gut und wir waren auch beide Male dort zum Essen. Muss nachsehen. 2009 glaub ich.
Gerade fand ich das Fotobuch, das Ruedi 2009 von Khao Lak gemacht hatte. Hier ein paar Seiten davon.
Wouter wohnt im Kokotel Khao Lak. Das befindet sich direkt neben dem Nang Thon Beach Resort vom gemeinsamen Urlaub mit Ruedi. Der Resort ist sehr international.
Kornelia&Jochen wohnten im „Sensimar Khao Lak Beachfront Resort“ nicht weit davon. Dieser Resort ist fest in Deutscher und Österreicher Hand.
Auf einem meiner Laptops bestehen die Hintergrundbilder aus einigen wenigen Fotos meiner Weltreise aus 2018. Und nur die Hälfte davon hatte ich danach auf Flickr geladen. Eines der Bilder, das mich immer wieder beim zufälligen Erscheinen auf dem Bildschirm packt, ist das Foto unten. Ich liebe Fotos, die nicht gestellt sind, sondern den Moment so zeigen, wie er sich tatsächlich ereignet hat. Ich liebe Architektur. Ich liebe den Moment festzuhalten. Und ich versuche Fotos zu schiessen, die man „hört, sieht und riecht“. Einziger Makel, der mir damals sofort aufgefallen ist: Ich habe die Dame rechts im Bild „zerschnitten“.
Aber das lässt sich nach meiner Meinung nicht mehr „reparieren“, weil sonst das gesamte Gefüge des Fotos – das Gleichgewicht der Formen und Farben – nicht mehr stimmt. Alles, wirklich alles passt. Man könnte sich vorstellen, dass dass die Wolken im nächsten Moment beginnen sich über den Himmel zu ziehen. Meine weibliche Begleitung, die sich gerade ihre eigenen Fotos auf dem Mobile ansieht, könnte im nächsten Moment aufblicken und mich anlächeln. Die beiden Herren gehen nach rechts aus dem Blickfeld und die beiden Damen, von der ich eine zerschnitten habe, diskutieren und lachen.
Es passt für mich alles. der perfekte weisse Marmor, die Blütenranken an den weissen Doppelsäulen gekrönt von goldenen Palmenblättern. Das Blütenrankenmuster an der Decke. Der strahlend blaue Himmel mit den leuchtend weissen und ins Grau wechselnden schattierungen. Ach, ja, die Schatten der Bögen. Der noch unfertige Springbrunnen auf der linken Seite. Wasser gilt in den arabischen Ländern als Zeichen für Reichtum. Viel mehr als Gold und Edelsteine.
Von der Sheikh-Zayed-Moschee habe ich hunderte Fotos. Nur ein paar wenige stellte ich im März 2018 nach meiner Rückkehr online. Die Moschee selber ist eine der grössten überhaupt weltweit. Ein Bauwerk der Superlative. Über 40.000 Gläubige finden in der Hauptmoschee Platz. Sie zeichnet sich durch prachtvollen weißen Marmor, 82 Kuppeln, den weltgrößten handgeknüpften Teppich und beeindruckende Kronleuchter aus. Der Eintritt ist übrigens immer noch kostenlos.
Angemessene Bekleidung ist eine Grundvoraussetzung. Für Damen und Herren werden kostenlos passende Kleidungsstücke gestellt. Meine Begleitung mit der roten Tasche hatte ich Tage zuvor in Dubai im Burj Kalifa auf der höchsten Besucherplattform kennengelernt. Wir sind heute noch in Kontakt. Abu Dhabi und Dubai war eine aussergewöhnliche Erfahrung für mich. Die Weltoffenheit, Freundlichkeit und Gastfreundschaft hat mich beeindruckt und wirkt immer noch nachhaltig nach.
Meine dritte Heimat schätze ich schon allein deshalb, weil man hier alle Jahreszeiten (bis auf Herbst) findet. Das ganze Jahr. Seit Wochen hat es stabile Nordlage. Das heisst kühle Luft kommt stetig vom Norden her.
Der Blick über das Orotava-Tal. Hier staut sich (noch) die Nordwetterlage.
Diese feuchte, kühle Luft prallt dann auf die langgezogene Bergkette der Insel und regnet ab. Vom Urwald des Anaga-Gebirge über die Canadas des Teide-Nationalparks bis zum Teno-Gebirge. Es stauen sich dichte Wolken und es nieselt oder regnet gleichmässig auf der Nordseite.
Auf der anderen südlichen Seite hat es Fönlage! Und es windet anständig von San Andres über Candelaria, Granadilla (dort stehen auch Windkraftanlagen) bis El Medano, dem Surfer- und Kiter-Hotspot. Nur bei den Berg Pässen bei La Laguna und beim Teno-Pass kommen Wolken durch.
Mike&Natalie am Checkin des TFN
Heute änderte sich die Wetterlage endlich. Der Nordwand liess nach. Und sofort gab es in Puerto de la Cruz Wolkenlücken. Und die Temperatur stieg merklich an. Bereits vormittags gab es 19 Grad. Als ich Mike&Natalie zum TFN brachte, riss am Pass bei La Laguna die Wolkendecke auf und der blaue Himmel kam durch.
Also lieferte ich die Zwei am Airport ab und fuhr nochmal nach PDLC zurück, um meine Badeklamotten zu holen. Danach fuhr ich durch Santa Cruz raus nach Dan Andres zum Playa Las Teresitas. Der Saharastrand der Theresien.
Las Teresitas ist der Hausstrand der „Santa-Cruzis“. Absolut ruhig, gemütlich, untouristisch, kinderfreundlich. Es hat 5 Strandabschnitte. Diese besitzen jeweils einen Restaurantbereich.
Dort werden auch die Strandliegen und Schirme zu absoluten Kommoden 6 Euro vermietet. Zwei Liegen und ein Schirm wohlgemerkt 6 Euro. Aber Vorsicht! Immer erst vorher fragen! Ich bin auch schon mal reingefallen (an der 4. Hütte) und hab das 3fache bezahlt.
Gegen 11:30 Uhr war ich bei Hütte 3, besorgte mir zuerst einen Milchkaffee und dann Liegen und Schirm. Dort blieb ich bis etwa 14 Uhr. Der Nordwind fing dann böig aufzufrischen. Und der verteilt dann den feinen Sand überall am Körper.
Playa las Teresitas von oben. Den Hang hinauf wächst San Andres. Im Hintergrund Santa Cruz.
Also packte ich meine Sachen und fuhr das erste Mal hinauf, um eines dieser fantastischen Fotos von der Playa Las Teresitas zu schießen, welche ich schon ein paar Mal in den Socials gesehen hatte.
Fantastische Farben und Szenerie gegen Abend. Wir waren fast alleine auf den kurvigen engen Strassen unterwegs. Oben in den Wolken, unten in der Sonne. Mit Regenbogen und blühendem wohlriechenden weissen Ginster.
Lago Martianez – Puerto de la Cruz – Tenerife – Winter 2025/26
Hotel Vallemar, Teide, Sunset, Lago Martianez
Der Lago Martianez ist eine Freizeit Anlage in Puerto de la Cruz, welche vom Künstler und Architekten Cesar Manrique gestaltet wurde, um den Tourismus zu fördern.
Die Anlage umfasst verschieden grosse und tiefe Salzwasser Ecken und Kunstwerke von Cesar Manrique, sowie Restaurants und Cafés.