30.03.2026 – Teneriffa: Eine Reportage aus den späten 80ern

30. März 2026

… vermute ich schwerstens. Imposanter Mittelpunkt der größten Kanareninsel ist der Teide, mit beinahe 4000 m der höchste Berg Spaniens. Bizarre Kraterlandschaften mit tiefen Schluchten, aber auch liebliche Täler zeichnen das Bild. Hervorzuheben ist das Orotava-Tal, in dem das Städtchen La Orotava mit kolonialem Charme und besonders farbenfrohen Festen sowie die Hafenstadt Puerto de la Cruz mit ihrer wechselvollen Vergangenheit bezaubern.

Weiter führt die Film-Reise nach Los Christianos und die Playa de las Americas. Sehenswert ist die lebhafte Haupt- und Hafenstadt Santa Cruz de Tenerife. Frühere Hauptstadt sowie Universitäts- und Bischofssitz mit prachtvollen Herrenhäusern im kanarischen Stil ist La Laguna.


21.02.2026 – Reyes de Guanches

21. Februar 2026

Die Ureinwohner von Fuerteventura werden präzise als Majos (oder Mahos) bezeichnet, nicht als Guanchen, da sich dieser Begriff ursprünglich nur auf die Ureinwohner Teneriffas bezog. Sie waren Berber, die wahrscheinlich im 1. Jahrtausend v. Chr. einwanderten, eine neolithische Kultur ohne Metallverarbeitung führten und in einer Zweikönigsherrschaft (Maxorata und Jandía) lebten. 

Das Denkmal „Mirador de Guise y Ayose“ in der Nähe von Betancuria erinnert an die letzten zwei Könige der Insel.

Die Majos verfügten über eine eigene Sprache und Schrift, die dem Berberischen ähnelten. Ihr kulturelles Erbe ist heute vor allem in der Archäologie und in einigen lokalen Bräuchen präsent. Sie lebten in Höhlen und Steinhütten, ernährten sich von Viehzucht (Ziegen, Schafe), Fischfang und Getreideanbau.

Im Jahr 1402 begann die Eroberung durch Jean de Béthencourt. Die Majos leisteten Widerstand, wurden jedoch bis 1405 weitgehend unterworfen, getauft und assimiliert.

Übrigens: Fuerteventura war früher deutlich grüner und teilweise bewaldet, bevor die Abholzung für den Kalkbrand und die Besiedlung die Insel veränderte. Historische Aufzeichnungen erwähnen Palmen, Mastixbäume, Tabaibas (Wolfsmilchgewächse), Olivenbäume und Terebinthen. Archäologische Funde belegen zudem das frühere Vorkommen von Kiefern, Weiden und Erdbeersträuchern.


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