01.10.2026 – ARD Doku „Stuttgart 21“

1. Oktober 2026

Ein Deutsches Grossprojekt Desaster.


17.09.2026 – Spritpreisentwicklung 2006 – 2026

17. September 2026

Hier ist der Chart von 2006 bis 2026. Da es Super E10 erst seit März 2011 gibt, sind die Jahre 2006–2010 mit dem Preis für Super (bleifrei) dargestellt – das ist der nächstliegende Vergleichswert.

Spritpreise 2006 bis 2026*

Wichtige Punkte im längeren Verlauf:

  • 2008: Finanzkrise – hoher Ölpreis treibt Diesel auf 132,4 ct/l, dann starker Einbruch Ende des Jahres.
  • 2009: Deutlicher Rückgang durch die globale Wirtschaftskrise.
  • 2012: bis dahin teuerstes Jahr (Super/E10 158,9 ct/l) – erst 2022 übertroffen.
  • 2015–2016: Ölpreisverfall lässt die Preise stark fallen.
  • 2022: absoluter Rekord durch den Ukraine-Krieg.
  • 2026*: nur Januar–August, Diesel bereits jetzt auf neuem Rekordkurs.

15.09.2026 – Die Abhängigkeit vom Öl: Aktuelle Spritpreise

15. September 2026

Im Mittleren Osten gibt es Ärger mit den Huthis in Saudi-Arabien. Eine wichtige Ölanlage wurde getroffen, die 7% der weltweiten Ölmenge liefert. Die Strasse von Hormus ist schon länger umkämpft. Somit steigt der Ölpreis weiter. Was die Frage aufwirft, was aktuell Diesel und E10 kosten.

Sprit wird ständig teurer und erreicht Höchststand für dieses Jahr.

Aktuelle Durchschnittspreise (ADAC, Stand 14.09.2026):

  • Super E10: 2,183 €/l
  • Diesel: 2,232 €/l

Andere Quellen (z.B. MTS-K-Tagesdaten) zeigen leicht höhere Werte um 2,27–2,42 €/l, je nach Erhebungszeitraum – die Preise schwanken derzeit stark, unter anderem wegen der Ölpreis-Entwicklung im Zusammenhang mit dem Iran-Konflikt.

Jet-Tankstelle Regensburg Bajuwarenstrasse

Städte-Vergleich:

  • Am günstigsten ist Regensburg, wo Super E10 im 10-km-Umkreis im Schnitt rund 2,133 € pro Liter kostet. Derspritfuchs
  • Am teuersten ist Trier mit rund 2,332 €, ein Unterschied von knapp 20 Cent pro Liter.
  • Nach anderen Auswertungen liegt beim Diesel oft Freiburg an der Spitze – Grenzregionen sind generell teurer, weil Tankstellen dort weniger Anreiz haben, die Preise zu senken, da ein Teil der Kunden ohnehin ins Ausland ausweicht. Benzin
Aral Tankstelle in Trier

Auf Bundesland-Ebene ist Bayern aktuell meist am günstigsten, das Saarland ebenfalls, während der Osten tendenziell teurer tankt – die Spanne zwischen günstigstem und teuerstem Bundesland liegt bei etwa 6–9 Cent pro Liter.

Spar-Tipp: Seit 1. April 2026 gilt die 12-Uhr-Regel: Tankstellen dürfen ihre Preise nur einmal täglich um 12 Uhr anheben, Senkungen sind jederzeit möglich. Am günstigsten tankt man daher meist spät vormittags, kurz vor 12 Uhr.

Spritpreise 1960

Deutschschweiz – Zürich

In der Schweiz wird Benzin meist nicht als „E10“ verkauft – dort ist bleifreies Benzin (Bleifrei 95 / Bleifrei 98) der Standard, ähnlich zusammengesetzt wie deutsches Super/E10. Für Zürich und Umgebung gelten aktuell die landesweiten Schweizer Durchschnittswerte:

**Aktuelle Preise (Mitte September 2026, laut TCS):**
– Bleifrei 95: ca. **2,05 CHF/l**
– Bleifrei 98: ca. **2,16 CHF/l**
– Diesel: ca. **2,30 CHF/l**

Preise in Zürich via Compatis

**Zum Vergleich – Preisentwicklung 2026:**
– 1. Januar: Bleifrei 95 bei 1,65 CHF, Diesel bei 1,78 CHF
– Anfang Juli: Bleifrei 95 bei 1,84 CHF, Diesel bei 2,00 CHF
– Anfang September: Bleifrei 95 bei 2,01 CHF, Diesel bei 2,26 CHF

Das ist ein Anstieg von rund 24 Prozent bei Bleifrei 95 und knapp 29 Prozent beim Diesel seit Jahresbeginn – aktuell das höchste Niveau des Jahres. [ImTicker](https://imticker.ch/schweizer-benzinpreise-erreichen-neuen-jahreshoechststand/)

**Warum steigen die Preise gerade so stark?**
Hauptgrund sind die Spannungen im Nahen Osten: die vom Iran unterstützte Huthi-Miliz hat ihre Kontrolle im Jemen ausgeweitet, weshalb Saudi-Arabien sein Öl nun über die längere Route via Ägypten und Mittelmeer liefert – das treibt die Preise zusätzlich.


06.09.2026 – Gedanken zur Wahl in Sachsen-Anhalt

6. September 2026

Das erste Land, das nach Wahlerfolgen im Jahr 1932 im Vorfeld der „Machtergreifung“ eine alleinige NSDAP-Regierung (mit absoluter Mehrheit im Landtag) stellte, war das kleine Land Anhalt.

Trotz hoher Wahlbeteiligung: Jeder 2. hat die AfD gewählt. Knapp an der Absoluten Mehrheit vorbei. Die CDU verliert „Alles“!! Denkzettel für Merz.

Nachdem die NSDAP bei den anhaltischen Landtagswahlen am 24. April 1932 mit 40,7 Prozent der Stimmen stärkste Fraktion geworden war, wählte das Parlament in Dessau am 21. Mai 1932 eine Koalition aus NSDAP und DNVP. Alfred Freyberg (NSDAP) wurde zum ersten nationalsozialistischen Ministerpräsidenten eines deutschen Landes ernannt.

Erste Regierungsführung (Anhalt, Mai 1932): In Anhalt stellte die NSDAP im Mai 1932 zum ersten Mal den Regierungschef (Ministerpräsidenten). Dessau wurde damit zum Sitz der ersten NS-geführten Landesregierung Deutschlands. Kurze Zeit später, im August 1932, folgte mit dem „Mustergau“ Thüringen unter Fritz Sauckel das zweite Land mit einem NSDAP-Ministerpräsidenten.

Die NSDAP nutzte den Freistaat Anhalt gezielt als „Experimentierfeld“ für ihre spätere Politik auf Reichsebene. Eine der ersten und bekanntesten Amtshandlungen der neuen Freyberg-Regierung war die Schließung des weltberühmten Bauhauses in Dessau im Sommer 1932, das daraufhin gezwungen war, nach Berlin auszuweichen.

1. Mai 1933 (Tag der nationalen Arbeit): Die Nationalsozialisten machten den 1. Mai zum gesetzlichen Feiertag, um die traditionell sozialistisch geprägte Arbeiterbewegung für ihre eigene Propaganda zu vereinnahmen. [1, 2]

2. Mai 1933 (Zerschlagung der Gewerkschaften): SA-Verbände besetzten die Häuser der freien Gewerkschaften. Die Gewerkschaften wurden verboten, ihre Gelder beschlagnahmt und die Führungskräfte verhaftet. Damit wurden wichtige Schutzmauern der Demokratie beseitigt.

10. Mai (Bücherverbrennungen): Mitglieder des Nationalsozialistischen Deutschen Studentenbundes inszenierten auf dem Berliner Opernplatz (heute Bebelplatz) und in vielen anderen Universitätsstädten die Bücherverbrennung 1933 in Deutschland. Tausende Werke von jüdischen, sozialistischen und kritischen Autoren wurden ins Feuer geworfen.

12 Jahre später endete der Zweite Weltkrieg: Die bedingungslose Kapitulation trat am 08. Mai 1945 um 23:01 Uhr mitteleuropäischer Zeit in Kraft. Über 60 Staaten waren direkt oder indirekt beteiligt, mehr als 110 Millionen Menschen trugen Waffen. Schätzungen zufolge wurden über 65 Millionen Menschen getötet.

Wie kam Hitler an die Macht. Eine Chronik.

Wiederholt sich 2026 und danach die Geschichte?


02.09.2026 – „Die Nashörner“ und die Rechtsnationalisten

2. September 2026

Eugène Ionescos berühmtes Theaterstück Die Nashörner (Rhinocéros) von 1959 ist aktueller denn je! In ganz Deutschland werden die brüllenden Nashörner immer mehr. Am nächsten Wochenende werden die Nashörner die Mehrheit in Sachsen-Anhalt gewinnen.

Datei:Die Nashörner (Eugène Ionesco) – LABW – Generallandesarchiv Karlsruhe 57-3 Nr. 4925.jpg

Ionesco verarbeitete in dem Stück seine eigenen Erlebnisse im Rumänien der 1930er-Jahre. Er musste damals miterleben, wie sich Freunde, Intellektuelle und fast die gesamte Gesellschaft dem faschistischen Regime der Eisernen Garde und den Nazis anschlossen.

In dem absurden Drama verwandeln sich die Bewohner einer Kleinstadt nach und nach in aggressive, dickhäutige Nashörner. Die Verwandlung (die „Nashornitis“) beginnt harmlos, breitet sich aber wie eine ansteckende Krankheit aus.

Selbst gebildete Bürger, die die Tiere anfangs verabscheuen, finden plötzlich Argumente dafür, warum es „normal“ oder sogar „fortschrittlich“ sei, ein Nashorn zu werden.

Die Dickhäutigkeit: Sie steht für den Verlust von Empathie, Mitgefühl und moralischem Gespür.
Die Herdenmentalität: Die Tiere bewegen sich in der Masse, trampeln alles nieder und dulden keine Individualität.
Die Blindwütigkeit: Ein Nashorn stürmt lautstark nach vorne, ohne nach links oder rechts zu schauen. Es symbolisiert den Verlust des rationalen, kritischen Denkens.

1. Der Wehrmacht-Panzer: Im Zweiten Weltkrieg bauten die Nationalsozialisten einen Panzerjäger mit dem offiziellen Namen „Nashorn“ (zunächst Hornisse genannt).

2. Kinderbuch im KZ-Kontext: Es gibt ein modernes, vielfach ausgezeichnetes Theaterstück für Kinder namens „Was das Nashorn sah, als es auf die andere Seite des Zauns schaute“. Es behandelt das Leben im Zoo des Konzentrationslagers Buchenwald und nutzt das Nashorn als Beobachter der Gräueltaten der Nazis.

Das Staatstheater Regensburg inszeniert ab 2027 ein Theaterstück zu diesem Buch.

Wird es bald Zeit auf Grosswildjagd zu gehen?


28.06.2026 – Ministerin Reiche in der Anstalt (ZDF)

28. Juni 2026

Das Heizungsgesetz soll reformiert werden – doch sind Grünöl und Biogas wirklich eine realistische Alternative zur Wärmepumpe?

In dieser Ausgabe von Die Anstalt wird die Debatte um Klimaschutz, Heizungsmodernisierung und politische Versprechen satirisch analysiert. Mit bissigem Humor hinterfragt die Sendung, wie praktikabel die geplanten Änderungen tatsächlich sind.

Sendung vom 02.06.2026
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Wortgewandt, unkonventionell und mit viel satirischer Schärfe:
Maike Kühl, Max Uthoff und Claus von Wagner klären über Themen auf, die die Nation bewegen – live aus der Anstalt.

Die Anstalt im ZDF streamen: http://kurz.zdf.de/UbH1V/​


14.06.2026 – SVP Pfurz „10 Millionen Schweiz“ gescheitert

14. Juni 2026

Die kreative Volksinitiativen der SVP sind bekannt und berüchtigt. Diesmal versucht die rechtsnationale Schweizer Partei die Bilateralen und die Freizügigkeitsvereinbarungen mit der EU durch die Hintertür mit einer neuen Volksabstimmung zu untergraben und letztendlich zu gefährden.

Die SVP-Initiative «Keine 10-Millionen-Schweiz» hat massiv bewegt und das Stimmvolk in grosser Zahl an die Urne gebracht. Das Resultat mit 55 Prozent Nein-Stimmen (gemäss SRG-Hochrechnung) war etwas deutlicher als von vielen erwartet.

Umfragen haben gezeigt: Der Dichtestress ist für eine Mehrheit real – die Lösung der SVP überzeugt aber offenbar nicht. Die Mehrheit findet, der bilaterale Weg mit der EU soll nicht gefährdet werden, und es brauche die Zuwanderung, zum Beispiel in der Pflege und der Gastronomie.

Zitate aus Srf siehe hier


10.05.2026 – Deutschland hat kein Geld? Aber… Wieso??

11. Mai 2026

Wie entwickelten sich die Steuereinnahmen in Deutschland über die letzten 10 Jahre?

Kein Geld? Sparen bei Sozialausgaben? Aber..

Die Steuereinnahmen in Deutschland haben sich über die letzten 10 Jahre (ca. 2016–2026) trotz konjunktureller Schwankungen und Krisen grundsätzlich deutlich nach oben entwickelt, blieben jedoch zuletzt hinter den sehr optimistischen Prognosen zurück. [1, 2]

  • Langfristiger Trend: Von 2014 bis 2024 stiegen die Einnahmen von rund 620 Milliarden Euro auf ca. 950 Milliarden Euro.
  • Stagnation/Einbruch (2020): Während der Corona-Pandemie gab es einen signifikanten Rückgang von 799 Mrd. € (2019) auf 740 Mrd. € (2020), den größten Einbruch seit der Wiedervereinigung.
  • Rekordniveaus & Inflation: In den Folgejahren erholten sich die Einnahmen schnell und erreichten neue Höchststände, getrieben durch Inflation und Lohnerhöhungen. Im Jahr 2025 lagen die Einnahmen laut Statistischem Bundesamt bei rund 990 Milliarden Euro (+4,4 % gegenüber 2024).
  • Aktuelle Lage (2026): Laut Finanzminister Klingbeil (Stand Mai 2026) ist aufgrund einer schwächeren Konjunktur (beeinflusst durch den Iran-Krieg und Energiepreisschocks) ein Einbruch von rund 17,8 Milliarden Euro für 2026 im Vergleich zur Oktober-Prognose 2025 zu erwarten. Trotzdem bewegen sich die Einnahmen auf einem historisch sehr hohen Niveau knapp unter der Billionen-Grenze. [1, 2, 3, 4, 5, 6, 8]

Wichtige Entwicklungen der letzten Jahre:

  • Lohnsteuer: Aufgrund steigender Löhne und Beschäftigung wuchsen die Einnahmen hier meist stark.
  • Erbschaftssteuer: Aufgrund demographischer Entwicklungen und Immobilienwerten stiegen die Einnahmen hier deutlich, mit einer geschätzten Steigerung von über 50 % zwischen 2021 und 2025.
  • Umsatzsteuer: Zeigte sich teilweise volatil, blieb aber eine der stärksten Einnahmequellen. [1, 2, 3]

Hinweis: Da die Steuerschätzung (laut ZDFheute) vom 7. Mai 2026 als Grundlage dient, ist die Entwicklung für 2026 eine Prognose, die auf ein schwächeres Wachstum hindeutet. [1]


04.05.2026 – Regensburg: Koalition rund um SPD steht. CSU verdient draussen!

4. Mai 2026

27 Stimmen und eine verbindliche Basis mit den meisten anderen Parteien. So sieht die Koalition aus, mit der OB Thomas Burger die kommenden sechs Jahre in Regensburg arbeiten will.

Regensburg aus der Mediathek WordPress

Die OB-Kandidatin der Grünen Dr. Helene Sigloch wird Bürgermeisterin werden.

Ein Bündnis abseits der CSU. Zwar gab es auch Gespräche mit der größten Fraktion im Stadtrat, doch am Ende fehlte die Vertrauensbasis.

Quelle Regensburg-Digital


04.05.2026 – SPD, Grüne und Linke löschen X-Accounts

4. Mai 2026

Die Begründung ist bei allen wortgleich, das Timing ebenso: Am Montagmorgen haben SPD, Grüne und Linke ihren Abschied vom Kurznachrichtendienst X verkündet. »X ist in den letzten Jahren im Chaos versunken«, heißt es in den Tweets. »Politische Debatten leben vom Austausch, der Menschen erreicht & informiert. X hingegen fördert zunehmend Desinformation. Deswegen bespielen wir diesen Account nicht mehr.«

Quelle Wemeze Facebook

Der gemeinsame Rückzug gilt für die drei offiziellen Parteien-Accounts sowie die drei Accounts der zugehörigen Bundestagsfraktionen. Zugleich verkündeten auch einzelne Parteigrößen ihren Rückzug, etwa Linkenchef Jan van Aken oder die Grünenfraktionsvorsitzende Katharina Dröge. Einzelnen Parteimitgliedern ist freigestellt, wie sie sich künftig zu X verhalten, aber die Parteien legen ihren Mitgliedern den Austritt nahe. Oder hoffen auf Nachmacheffekte. Bei der Linken heißt es, man mache keine Ansagen, aber hofft, dass sich Mitglieder zum Austritt ermutigt fühlen.

Quelle SPD Facebook

Der Protest wurde über Wochen gemeinsam vorbereitet und geht auf eine Initiative der Grünen-Geschäftsführerin Pegah Edalatian zurück. SPD, Grüne und Linke hatten sich darauf geeinigt, ein Zeichen zu setzen – und den Hashtag WirVerlassenX kreiert.

Die Plattform habe aber nachweislich an Relevanz als politische Informations- und Diskussionsplattform verloren, sagte Edalatian dem Dienst »Table Media«. X sei »zu einem Einfallstor für Desinformation und eine aggressive Debattenkultur« geworden. »Wir wollen weiterhin im digitalen Raum diskutieren und dabei andere Perspektiven sehen und berücksichtigen. Auf X ist das jedoch kaum noch möglich.«

Der früher als Twitter bekannte Nachrichtendienst war im Oktober 2022 von Techmilliardär Elon Musk übernommen worden. Musk hatte die Plattform stark verändert und in eine illiberale Meinungsseite ummodelliert. Rassistische und antisemitische Äußerungen werden kaum noch verfolgt, die Reichweite für rechtsextreme Inhalte wurde nach Studien von Forschenden stark erhöht. #WirVerlassenX

Quelle Wemeze Facebook