Regensburg ist eine der ältesten Städte Deutschlands und war über Jahrhunderte hinweg königliche und herzogliche Residenzstadt im Herzen Bayerns. Im 13. Jahrhundert gibt es keine vergleichbare Stadt in Süddeutschland: Regensburg ist Bischofssitz, seine etwa 15.000 Einwohner sind wohlhabend, die imposante Steinerne Brücke über der Donau gilt im Mittelalter als eines der Weltwunder.
Als durch den Mongolensturm Anfang der 40er-Jahre der für Regensburg so wichtige Osthandel schlagartig zusammenbricht, steht die aufstrebende Kaufmannsfamilie Zant beinahe vor dem Ruin. Doch die Zants erschließen neue Märkte und konzentrieren sich auf den Handel mit ausländischen Gewürzen. Auch Luxusgüter wie Safran und Pfeffer finden Käufer.
Das Kollektiv „Fussabdrücke“ ist eine kreative Aktivistengruppe aus Regensburg, die durch unkonventionelle Kunst- und Protestaktionen auf gesellschaftliche Missstände aufmerksam macht.
Kritik an Wildpinklern: Das Kollektiv inszenierte die illegale Entleerung der Blase rund um die Regensburger Maidult als „traditionell Deutsches Kulturgut“. Mit Graffiti-Markierungen machen sie auf das extreme Wildpinkler-Problem in der Regensburger Altstadt zur Dultzeit aufmerksam.
27 Stimmen und eine verbindliche Basis mit den meisten anderen Parteien. So sieht die Koalition aus, mit der OB Thomas Burger die kommenden sechs Jahre in Regensburg arbeiten will.
Regensburg aus der Mediathek WordPress
Die OB-Kandidatin der Grünen Dr. Helene Sigloch wird Bürgermeisterin werden.
Ein Bündnis abseits der CSU. Zwar gab es auch Gespräche mit der größten Fraktion im Stadtrat, doch am Ende fehlte die Vertrauensbasis.
Vor 6 Jahren. Die Welt stand still. Tausende Menschen starben teils qualvoll an einem unbekannten Virus. Leergefegte Strassen und Autobahnen. Die Luft war viel sauberer. Die Farben viel intensiver. Es war viel stiller.
The Sun shines straight through the „Gesandtenstrasse“ in Regensburg
Walter Röhrl meinte, dass man die Strassebreite ausnutzen soll, um schneller voranzukommen.
Als er noch Fahrer für den Bischof in Regensburg war, hat sich der Bischof auf dem Rücksitz gewundert, dass so viele entgegenkommende Fahrzeuge aufblenden würden.
2023 – Mit dem Tesla „up the Mountain“ auf dem Weg nach Stresa
Auf die Frage des Bischofs, warum das so ist, antwortete Walter Röhrl: „Die kennen das bischöfliche Auto und grüssen Sie freundlich, Hochwürden!“
Worauf der Bischof die sportliche Fahrweise und die ständigen Blinkzeichen nicht mehr beachtete und zufrieden damit war meist etwas schneller vor dem Termin am Zielort zu sein.
Vor seiner legendären Rallye-Karriere war Walter Röhrl tatsächlich als Fahrer tätig.
Hier sind die Fakten dazu:
Tätigkeit: Nach seiner kaufmännischen Lehre arbeitete Walter Röhrl im Bischöflichen Ordinariat Regensburg.
Funktion: Er fungierte dort als Chauffeur für den Verwaltungsbeamten Dr. Heinrich Zenglein.
Zeitraum: Diese Tätigkeit übte er in seiner Jugend aus, bevor er 1968 seine Rallye-Karriere begann.
Röhrl selbst hat diese Zeit oft bestätigt und scherzte in der Rückschau über seinen Wechsel vom „Bischofs-Chauffeur zum Rallye-Weltmeister“.
(Quelle BR24) Thomas Burger (SPD) ist neuer Oberbürgermeister der Stadt Regensburg. Mit 53,4 Prozent der Stimmen setzte er sich gegen Konkurrentin Astrid Freudenstein (CSU) durch. Freudenstein kam auf 46,6 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 46,2 Prozent. Beim ersten Urnengang am 8. März lag noch Freudenstein vorn, gefolgt von Thomas Burger und der Kandidatin der Grünen, Helene Sigloch.
Damit bleibt der Oberbürgermeistersessel in Regensburg in SPD-Hand, Burger übernimmt von Parteigenossin Gertrud Maltz-Schwarzfischer. Astrid Freudenstein war bisher Zweite Bürgermeisterin.
Der Wahlkampf in Regensburg war damit von einer regenrechten Aufholjagd geprägt. Im ersten Wahlgang hatte noch Freundenstein deutlich in Front gelegen, Burger kam nur knapp vor der Grünen-Bewerberin Helene Sigloch in die Stichwahl. Die ehemalige CSU-Bundestagsabgeordnete Freudenstein ist aktuell zweite Bürgermeisterin und kam in der ersten Runde auf 37,5 Prozent. Ihr Kontrahent und neuer Wahlgewinner Burger sitzt seit 2002 im Stadtrat und kam noch vor zwei Wochen auf lediglich 19,1 Prozent der Stimmen.
Stichwahl in München: Reiter (SPD) verliert gegen Krause (Grüne)
(Quelle Br3) Der Ausgang in München wurde mit besonderem Interesse erwartet, wo Amtsinhaber Dieter Reiter (SPD) schon in der ersten Runde vor zwei Wochen von den Wählern einen Denkzettel bekommen hatte.
Bei der Stichwahl gelang Herausforderer Dominik Krause die Sensation: Der 35-jährige Grüne erreichte laut vorläufigem Ergebnis 56,4 Prozent, Reiter kommt nur auf 43,6 Prozent.
Beides freut mich sehr! 👍😎
So sind die Stichwahlen in ganz Bayern gelaufen.
Markus Söder wird nun damit leben, daß das erste Fass Oktoberfest-Bier künftig von einem grünen Oberbürgermeister angezapft wird… 😁😏💚
(Update Wahlsieger hier) In Regensburg treten am heutigen Sonntag, den 22. März 2026, Astrid Freudenstein (CSU) und Thomas Burger (SPD) in der Stichwahl um das Amt des Oberbürgermeisters gegeneinander.
Da ich wegen meiner (ehemaligen) freiberuflichen Tätigkeit in Regensburg die Miet-Wohnung meiner Mam übernommen hatte, bin ich wieder in Regensburg gemeldet. Somit darf ich nicht nur, wie vorher, an den Bundestagswahlen teilnehmen, sondern auch an Landtagswahlen und eben Kommunalwahlen.
Gemäß dem bayerischen Kommunalwahlrecht ist eine Stichwahl erforderlich, wenn im ersten Wahlgang (am 8. März 2026) kein Kandidat die absolute Mehrheit von mehr als 50 % der abgegebenen Stimmen erreicht hat.
Astrid Freudenstein (CSU) erhielt im ersten Wahlgang mit 37,5 % die meisten Stimmen. Thomas Burger (SPD) belegte mit 19,1 % den zweiten Platz. Der lieferte sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit der Grünen-Kandidatin Helene Sigloch (18,9 Prozent).
Bei der Oberbürgermeisterwahl in Regensburg am 8. März 2026 fehlten der Kandidatin der Grünen, Helene Sigloch, lediglich 137 Stimmen, um den Einzug in die Stichwahl zu erreichen. Äußerst knapp hat die Kandidatin der Grünen somit die Stichwahl verfehlt. Das wäre aber auch zu schön gewesen, um wahr zu sein.
Während die CSU Kandidatin sich für den Kauf des von Benko ruinieren „Kaufhof-Gebäudes“ durch die Stadt einsetzt und sozialen Wohnungsbau „im Rahmen ihrer Möglichkeiten“ anstoßen will – wohlgemerkt ohne auch nur ansatzweise finanzielle Mittel hierfür zu besitzen – und ihr Landes-Chef und hauptberuflicher Food-Influenzer Söder sich für „Mini-Atomkraftwerke“ ausspricht, aber ein Endlager in Bayern kategorisch ablehnt, Windenergie nur mässig unterstützt, der EU Abgeordnete Manfred Weber CSU/EVP sich für eine Zusammenarbeit mit der toxischen AfD ausspricht, setzt der SPD-Kandidat eben auf soziale Themen. Und die Grünen würden eher die Fortführung der Verkehrsberuhigung im UNESCO Weltkulturerbe und den Ausbau ÖPNV unterstützen, sowie die Förderung des Begrünung des Innenstadtbereichs zur Reduzierung der Hitzeentwicklung.
Somit fuhr ich am Samstag nach Regensburg, traf mich mit Freunden auf einer „Rock-Party im Airport“ und ging heute im Bezirk 83 bei der Kreuzschule im Stadion zur Wahl. Wer errät wen der beiden Kandidaten ich bevorzugt habe? Ist ganz einfach. Jetzt heisst es die Ergebnisse abwarten.
Danach fuhr ich in die historische Altstadt, fotografierte die horrenden Spritpreise an der Esso Prüfeninger Strasse, fand einen Parkplatz beim Jakobstor und wanderte bei frühlingshaften Temperaturen Richtung Haidplatz.
Das „Goldenes Kreuz“. Alle Plätze belegt. Pizzeria „Al Camino“ mit SonnenplatzTomaten-Rucola-Mozzarella-Salat Sonne „direct to the Face“
Gegen Mittag hatte es offiziell 15 Grad, blauen Himmel und Sonnenschein. Wäre da nicht der ab und zu böige (ohne „h“) Wind. Aber man könnte sich einen Sonnenbrand holen.
Beim „Goldenen Kreuz“ – unserer Stammunterkunft für das „Winterliche Wellness-Weekend“ – waren alle Tische besetzt. Aber daneben bei der Pizzeria „Al Camino“ hatte es ausreichend Platz. Somit bestellte ich einen Kaffee und einen Tomaten-Rucola-Mozzarella-Salat. Da die Sonne tatsächlich richtig angenehm war, blieb ich bis etwa 15 Uhr sitzen und genoss es „direct to the Face“ 🌞😁
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In Regensburg steht beim Rathaus eine Kopie der Bronzestatue von Don Juan de Austria. Dem wohl berühmtesten Helden der Stadt aus Sicht der Spanier, weil er neben vielen anderen Erfolgen in kriegerischen Auseinandersetzungen, die Schlacht bei Lepanto über Ali Pascha gewann. Er ist aber auch der meistverachtetste Sohn der Stadt Regensburg, weil er zwar in Regensburg geboren wurde (und das noch unehelich), aber nie in seine Geburtsstadt zurückkehrte.
Das Original aus 1573 steht in Messina
Das Denkmal für Don Juan de Austria in Messina, 1572 vom Senat der Stadt in Auftrag gegeben, ist eine Bronzestatue von Andrea Calamech, die den Sieg in der Seeschlacht von Lepanto (1571) würdigt. Sie steht heute auf der Piazza dei Catalani, zeigt den Admiral in Rüstung mit dem Fuß auf dem Kopf eines besiegten Feindes und symbolisiert den Triumph der Heiligen Liga.
Ursprünglich 1573 in der Nähe des Königspalastes errichtet, wurde das Denkmal nach Zerstörungen durch Aufstände (1674-1678) und Erdbeben (1783, 1908) mehrfach versetzt, bevor es 1928 an seinen jetzigen Standort kam.
Die Statue zeigt den jungen Anführer in spanischer Rüstung, mit dem Kommandostab in der Hand. Unter seinem Fuß liegt der Kopf des osmanischen Kapitäns Müezzinzade Ali Pascha.
Seine Galeere attackierte am 07.10.1571 hob zwei weiteren Galeere geschoben direkt die Admiral Galeere von Ali Pascha. Obwohl er seiner Mannschaft befohlen hatte Ali Pascha lebend gefangen zu nehmen, um eine bessere Verhandlungsbasis wegen der Osman-Kriegen zu bekommen, stürmten etwa 200 Männer sofort nach der heftigen Kollision die Galeere. Ali Pascha wurde trotz schwerer Gegenwehr seiner Leibgarde von Musketenkugeln tödlich getroffen.
Ali Paschas Flaggschiff, die Sultana, lieferte sich ein direktes Duell mit dem Flaggschiff der Heiligen Liga, der Real, die von Don Juan de Austria kommandiert wurde.
Während des blutigen Nahkampfs an Bord der Sultana wurde Ali Pascha durch einen Schuss (vermutlich Arkebuse) am Kopf getroffen.
Entgegen dem Wunsch von Don Juan de Austria, der von der Brutalität angewidert gewesen sein soll, wurde Ali Paschas Kopf auf eine Pike gesteckt und auf dem Mast der Real zur Schau gestellt.
Ali Pascha’s Tod markierte das Ende der osmanischen Dominanz im Mittelmeer und war ein entscheidender psychologischer Moment in dieser berühmten und grössten Schlacht im Mittelmeer.
Die Kopie der Statue von Don Juan de Austria in Regensburg
Regensburg betrachtet Don Juan de Austria (geboren 1547 im Goldenen Kreuz) als berühmten, wenn auch historisch umstrittenen Sohn der Stadt. Er wird als illegitimer Sohn Kaiser Karls V. und Barbara Blombergs gesehen, der zum „Held der Christenheit“ nach der Schlacht von Lepanto aufstieg. Ein 1978 errichtetes Denkmal am Zieroldsplatz ehrt ihn, ist jedoch wegen seiner Rolle umstritten. Die Statue wurde immer wieder kritisiert, weil Don Juan auf einem „Türkenschädel“ stehe und dies heute nicht mehr in die Zeit passen würde. Der historische Blick des damals für Spanien (und Europa) wichtigen Sieges wird dabei ausgeblendet.
Im Gegensatz zur Regensburger Sicht der Dinge ist die Seeschlacht von Lepanto (1571) ist fester Bestandteil des Geschichtsunterrichts in Spanien. Da sie als einer der bedeutendsten militärischen Siege unter der Herrschaft von Philipp II. gilt, wird sie im Rahmen der spanischen Geschichte der Frühen Neuzeit behandelt
Sekundarstufe (ESO): Im Fach „Geographie und Geschichte“ wird die Schlacht meist im zweiten oder dritten Jahr thematisiert, wenn der Aufstieg und die Vorherrschaft des Spanischen Weltreichs (Monarquía Hispánica) im 16. Jahrhundert auf dem Plan stehen.
Abiturphase (Bachillerato): Im zweiten Jahr des Bachillerato ist „Geschichte Spaniens“ ein Pflichtfach. Hier wird Lepanto als entscheidender Wendepunkt im Konflikt mit dem Osmanischen Reich und zur Sicherung der christlichen Vorherrschaft im Mittelmeer gelehrt.
Kulturelle Bedeutung: Oft wird im Unterricht auch die Verbindung zu Miguel de Cervantes hergestellt. Der „Don Quijote“-Autor kämpfte in der Schlacht, wurde dort verwundet und verlor die Beweglichkeit seiner linken Hand, was ihm den Beinamen „Der Einarmige von Lepanto“ (El Manco de Lepanto) einbrachte.
Es ist immer wieder sehr spannend, was sich seit 1986 (vor jetzt 40 Jahren) in Regensburg alles verändert hat. Damals plante man noch eine Kongresshalle am Donaumarkt, Autos befuhren die Steinerne Brücke. Ich dachte schon, dass ich mich am Steuer des beigen Polo sitzen sah. Aber das Auto hat ein Land-Kennzeichen.
Die Steinerne war damals 850 Jahre alt, ein grosses Hotel sollte auf die Wördinsel gebaut werden, eine 2-Meter hohe Flutschutzmauer sollte Spitalgarten und das Ufer Stadtamhof verschwandeln. Auch sonst ist viel zu entdecken, was es damals noch gab.
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