Der Swiss Tesla Day findet am Sonntag, 21. Juni 2026, von 10:00 bis 16:00 Uhr in der Motorworld Manufaktur Region Zürich (The Valley) in Kemptthal statt. Das Event wird vom Swiss Tesla Owners Club (STOC) veranstaltet.
Highlights und Programm:
Einlass: Ab 10:00 Uhr, offizielle Begrüßung durch den Club-Präsidenten um 11:00 Uhr.
Tuningbattle: Vorstellung der Fahrzeuge ab 11:30 Uhr und Preisverleihung um 12:45 Uhr.
Vorträge & Service: Informativer Vortrag von Michelin (Hauptsponsor) um 13:00 Uhr sowie Vor-Ort-Services wie Tesla Ranger.
Rahmenprogramm: Den ganzen Tag über gibt es Food & Drinks, eine Händlerausstellung sowie Probefahrten (unter anderem mit Tesla und Microlino).
Eintritt / Einfahrt: CHF 5.– pro Tesla. Das Ticket kann vorab online, mit TWINT oder bar vor Ort bezahlt werden.
Mein kleiner Tesla3LR2021 hat „nur“ 440 PS Spitzenleistung au 4 Räder Antrieb verteilt. Und der macht schon richtig Spass. Es geht aber noch viel extremer: Xiaomi SU7 Ultra!
Und so einen Supersportler kann man aktuell in der Schweiz kaufen. Zwar ohne Zulassung und MFK. Und eine Einzelabnahme ist erforderlich.
1548 PS / 4Rad / 2 Sekunden 0-100km/h
Xiaomi SU7 Ultra
Zum Verkauf steht ein absoluter Ausnahme-Elektrosportler: der Xiaomi SU7 Ultra. Dieses Fahrzeug setzt neue Maßstäbe im Bereich der High-Performance-EVs und kombiniert extreme Leistung mit modernster Technologie und Alltagstauglichkeit.
Mit seinem Tri-Motor-Allradantrieb und über 1’500 PS beschleunigt der SU7 Ultra in unter 2 Sekunden von 0 auf 100 km/h – Werte auf Supersportwagen-Niveau. Gleichzeitig bietet er als viertürige Limousine Komfort, Platz und eine beeindruckende Reichweite.
Das Fahrzeug überzeugt nicht nur durch brachiale Leistung, sondern auch durch ein futuristisches Design, hochwertige Materialien (u.a. Carbon-Elemente) sowie ein hochmodernes Infotainment- und Assistenzsystem aus dem Xiaomi-Ökosystem. Ein Fahrzeug für Kenner, Sammler oder alle, die das Maximum an Performance und Innovation suchen.
⚡ Highlights Tri-Motor Allradantrieb (AWD) ca. 1’548 PS / 1’770 Nm 0–100 km/h: 1.98 Sekunden Vmax bis 350 km/h Reichweite bis ca. 700 km (CLTC) Hochleistungsbatterie (~93.7 kWh) Extrem schnelles Laden (je nach Verfügbarkeit der Infrastruktur)
Besonderheiten Extrem seltenes Fahrzeug in ganz Europa und in der Schweiz, einmalig! Kombination aus Supersportwagen und Luxuslimousine Hoher Sammlerwert und Exklusivität Direkter Konkurrent zu Hypercars – zum Bruchteil des Preises
Das Fahrzeug hat zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Betriebserlaubnis in der Schweiz! OHNE MFK!! Gern unterstützen wir Sie bei der Zulassung vom Fahrzeug (Prüfungen und Abnahmen notwendig)!!
Das schnellste Serienfahrzeug der Welt kommt nun aus China. Der BYD Yangwang U9 Xtreme erreichte Berichten zufolge 496,22 km/h und überholte damit den legendären Bugatti Chiron Super Sport. Dieser elektrische Hypercar unterstreicht Chinas rasanten Fortschritt in der Performance-Technik und der Elektromobilität.
Der absolute Geschwindigkeitsrekord für Landfahrzeuge liegt bei 1.227,985 km/h, aufgestellt 1997 vom strahlgetriebenen ThrustSSC. Bei den straßenzugelassenen Serienfahrzeugen gilt der Bugatti Chiron Super Sport 300+ mit offiziell über 490 km/h als eines der schnellsten Autos, während der BYD Yangwang U9 Xtreme 02 2025 mit 496 km/h neue Rekorde erreicht. [1, 2, 3, 4, 5, 6]
Hier sind die Details zu den Rekorden:
Absoluter Landrekord: 1.227,985 km/h, aufgestellt von Andy Green im ThrustSSC (Jet-Auto) im Jahr 1997.
Serienfahrzeuge (zugelassen): Der Bugatti Chiron Super Sport 300+ erreichte 490,48 km/h.
Aktuelle Rekordkandidaten (E-Auto/Hypercar): Der BYD Yangwang U9 Extreme erreichte im September 2025 beeindruckende 496 km/h. Der Koenigsegg Jesko Absolute ist darauf ausgelegt, ebenfalls über 500 km/h zu erreichen.
Höchste Geschwindigkeit auf öffentlicher Straße: 457,49 km/h, erzielt durch den Koenigsegg Agera RS im Jahr 2017.
Der chinesische Elektroauto-Riese BYD verhandelt derzeit über die Übernahme von Teilen des traditionsreichen Volkswagen-Werks in Dresden. Dies könnte einen historischen Umbruch für die Automobilindustrie bedeuten. Die globale Automobilindustrie steht vor einem potenziellen Umbruch.
BYD, Chinas größter Elektroauto-Hersteller, befindet sich in fortgeschrittenen Verhandlungen über die Übernahme von Teilen des berühmten Volkswagen-Werks in Dresden. BYD würde Elektroautos im Herzen Deutschlands produzieren Laut Insidern prüft BYD die Möglichkeit, in die vorhandenen Kapazitäten des Dresdner Werks zu investieren und diese zu nutzen. Volkswagen hat die Autoproduktion in diesem renommierten Werk Ende 2025 eingestellt, und BYD erwägt nun, Teile des Werks für die Produktion eigener Elektroautos zu nutzen.
Die Produktion in Deutschland würde BYD das begehrte Label „Made in Germany“ sichern und die Markenbekanntheit und das Image in Europa deutlich stärken – ein wichtiger Faktor für den chinesischen Hersteller.
Die andere Hälfte des Werks soll in Zusammenarbeit mit lokalen Bildungseinrichtungen als Innovationszentrum genutzt werden. Eine clevere Lösung für Überkapazitäten Nicht nur BYD hat Interesse an den europäischen Werken von Volkswagen, auch chinesische Marken wie MG und Xpeng haben bereits ihre Bereitschaft zur Nutzung der vorhandenen Anlagen bekundet.
Volkswagen-Chef Oliver Blume erklärte, die gemeinsame Nutzung ungenutzter Kapazitäten mit chinesischen Herstellern könne eine sinnvolle Lösung zur Kostensenkung sein – und VW benötigt diese Einsparungen, um die Elektroautos der Zukunft zu finanzieren.
Volkswagen hat sich zum Ziel gesetzt, seine weltweite Produktionskapazität von 12 Millionen auf 9 Millionen Fahrzeuge zu reduzieren. Daher ist es notwendig, neue Nutzungsmöglichkeiten für die bestehenden Werke zu finden.
Eine symbolische Niederlage für die europäische Automobilindustrie Die Suche nach Partnern ist auf erhebliche finanzielle Herausforderungen für den deutschen Konzern zurückzuführen. Im ersten Quartal 2026 sank der operative Gewinn von Volkswagen um 14 Prozent, und die Marke Volkswagen selbst operiert mit einer sehr niedrigen operativen Marge von nur 0,4 Prozent. Obwohl es Volkswagen wirtschaftlich gut geht und seine Elektroautos weiterhin zu den beliebtesten Modellen zählen, ist klar, dass der Automobilkonzern vor großen globalen wirtschaftlichen Problemen steht. Es ist noch nicht sicher, ob die Übernahme in Dresden zustande kommt, aber sollte BYD, Chinas größter Elektroautohersteller, tatsächlich ein deutsches VW-Werk übernehmen, wäre das ein schwerer Schlag.
Es wäre nicht nur ein Rückschlag für Volkswagen, sondern für die gesamte europäische Automobilindustrie, die mit ansehen müsste, wie ihr größter chinesischer Konkurrent direkt in ihr historisches Kerngebiet vordringt.
Wie hoch ist die Förderung, die VW bisher für den Bau und Betrieb des VW Werkes Dresden erhalten hat?
Für den Bau der „Gläsernen Manufaktur“ in Dresden im Jahr 2001 genehmigte die EU-Kommission Volkswagen eine Regionalbeihilfe in Höhe von 145 Millionen Mark (entspricht ca. 74 Millionen Euro). Die Gesamtinvestitionen beliefen sich damals auf rund eine Milliarde Mark. [1, 2]
Hier sind die Details zur Förderung und Finanzierung des Standorts:
Ursprüngliche Förderung (Bau): Die Förderung war Teil einer Regionalbeihilfe zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts.
Betrieb und Neuausrichtung (bis 2025): Der laufende Betrieb der Manufaktur kostete VW zuletzt etwa 60 Millionen Euro jährlich. Da die Produktion von Fahrzeugen Ende 2025 ausläuft, wird der Standort in einen „Innovationscampus“ umgewandelt.
Aktuelle Investitionen (ab 2026): Volkswagen und der Freistaat Sachsen investieren im Rahmen der Neuausrichtung gemeinsam in den kommenden sieben Jahren mehr als 50 Millionen Euro in Forschung, Technologieentwicklung und vier neue Stiftungsprofessuren, wobei die TU Dresden Flächen in der Manufaktur anmietet. [1, 2, 3, 4, 5]
Gleich 28 Elektro-Zugmaschine fahren täglich von Frauenfeld kreuz und quer durch die Schweiz. In 2024 berichtete ich bereits, dass der grösste Elektro-Lkw-Hub in Frauenfeld entsteht.
Die Hugelshofer Logistik AG betreibt an ihrem Hauptsitz in Frauenfeld aktuell eine der grössten Elektro-Flotten der Schweiz.
Anzahl Elektro-Lastwagen: Aktuell umfasst die Flotte total 80 Elektro-LKWs verteilt auf die verschiedenen Standorte.
Gesamtflotte: Von den insgesamt rund 220 Lastwagen des Unternehmens fährt damit bereits fast die Hälfte elektrisch.
Infrastruktur: In Frauenfeld betreibt Hugelshofer zudem einen eigenen Ladepark mit 30 Schnellladeplätzen, die durch eine eigene Photovoltaikanlage gespiesen werden.
Das Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, seine gesamte Flotte bis zum Jahr 2035 vollständig auf Elektroantrieb umzustellen.
Dieses Vorzeigeprojekt leistet einen entscheidenden Beitrag zur Dekarbonisierung der Transportbranche durch den Einsatz von Solarstrom.
Eckwerte Ladepark:
– 15 Schnell-Ladesäulen mit einer Ladeleistung von jeweils 360 – 400 kW – 30 Ladeplätze DC + 14 Ladeplätze AC – Eigene Solarproduktion 1.2 Millionen kWh pro Jahr – 3 Trafos mit einer Leistung von jeweils 1’600 kVA – Innovatives Energiemanagementsystem
PS: Zwei Supercharger mit 4 Ladeplätze sind auch für Privatleute nutzbar.
Heute fuhr ich wie erwähnt nach Grenchen zu einer Probefahrt. Super Wetter, Sonnenschein, blauer Himmel, gemütlich über die Autobahn. Zwischendurch noch Mike besucht. Um 15 Uhr traf ich beim Autohändler ein. 140 Kilometer pro Strecke. Plus Umweg zu Mike. Alles easy.
DC-3 Rosinenbomber am Flughafen Grenchen
Ich hielt kurz am Airport Grenchen für ein paar Fotos von der dort stehenden und poliert glänzenden DC-3. Die Douglas DC-3 (militärisch C-47 Skytrain/Dakota) war während der Berliner Blockade (24. Juni 1948 – 12. Mai 1949) ein zentrales Transportflugzeug der Luftbrücke. Als sogenannte „Rosinenbomber“ versorgten diese Maschinen die westlichen Sektoren Berlins mit Lebensmitteln und Kohle, nachdem die Sowjetunion alle Landwege blockiert hatte. Die Piloten warfen zudem Süßigkeiten für Berliner Kinder ab.
Am Ende des Tages stehen da 13,25 kWh pro 100 Kilometer auf die letzten 300 Kilometer Strecke.
Die 30 Minuten bis zur Probefahrt des Skoda Enyaq nutzte ich um im nahen Grossverteiler Lebensmittel einzukaufen. Parallel dazu lud ich mein Auto am Charger auf dem Parkplatz. Sehr praktisch. Das Auto lädt während man einkauft. Muss es nicht, weil ich noch locker nach 140km nach Hause gekommen wäre, aber praktisch.
Alle Daten im Fahrzeug: 16.4 kWh auf 100km
Auf der Rückfahrt benötigte das Auto bei 22 Grad und Schweizer Autobahn auf 135 Kilometer Strecke im Schnitt nur 100.9 Wattstunden/km bzw. 10,09 kWh auf 100 Kilometer!
Im Mai 2021 gekauft, stehen nun 135.536 km auf dem Tacho. Bei einem Durchnittsverbrauch Sommer, wie Winter quer durch den Garten von 163.8 Wattstunden pro Kilometer bzw. 16,38 kWh.
Wollt Ihr wissen, was ich auf ein Jahr IM Vergleich zu meinem alten BMW X1 2,0d mit 6,8 Liter Diesel auf Hundert gespart habe?
Ersparnis Tesla vs. BMW X1 2,0d für ein Jahr Spritkosten. Tendenz steigend!
Mein Ex-Ex-Ex-Ex-Chef A. besitzt ein Haus mit KNX, Photovoltaik, Stromspeicher, Energiemanagement. Auch eine Ladestation hängt in der Garage. Nur ein Elektroauto fehlte noch. Ich durfte bei ihm am Lader laden. So konnte er sein Energiemanagement testen.
Am Dienstag fuhr ich nach Würzburg zum „KNX Energiemanagement Kurs“. Mit A. vereinbarte ich, dass ich ihn in Tübingen abhole und wir den Rest gemeinsam fahren. Im Auto hatten wir interessante Diskussionen. Auch während der Tagung ging es hoch her. Wie gewohnt immer spaßig.
Wir diskutierten auch über die Anschaffung eines Elektroautos. Er würde gerne eine Gebrauchten kaufen. Seine Partnerin steht auf BMW. Den alten i3 will er nicht. Der neue i3 ist mit Preisen ab 60.000 Euro viel zu teuer.
Aber die Benzinpreise schmerzen. Noch dazu, wenn man bei dem aktuellen super Sonnenwetter mit der Photovoltaik trotz Speicher überproduziert und nur marginal Einspeisevergütung bekommt.
A. würde in gängigen Deutschen Autoportalen suchen. Ich riet ihm, er solle doch mal bei www.autoscout.ch schauen. Die Schweizer Fahrzeuge sind oft ehemalige Leasingfahrzeuge mit sehr guter Ausstattung. Und prompt fand er ein Fahrzeug.
A. fand einen Skoda Enyaq IV 80. Für 18.000 CHF. Baujahr 2022. Sehr gute Ausstattung. Umer rief an. Und das Auto war bereits weg. Schade.
Auf der Rückfahrt am Donnerstag rief der Autohändler an. Das Auto wäre doch noch da. Interessenten abgesprungen. Also sagte A. den Kauf zu. Und ich versprach das Auto am Samstag in Grenchen anzusehen und Probezufahren.
Das war heute gegen 15 Uhr. Das Skoda fährt sich toll. Mir ist er zu gross. Sieht tadellos aus. Hat 110.000 Kilometer auf dem Tacho. Baujahr 2022. Sehr gute Ausstattung. Der SOH liegt bei 94%. Innen und Aussen tadellos. Nur Zigarrettengeruch im Fahrzeug. Aber das bekommt man hin. Ein echtes Schnäppchen!
Einen Service bekommt er noch. Auch wird er frisch vorgeführt. Nun muss A. nur noch das Auto abholen und korrekt exportieren/importieren.
Ergo: Man bekommt auch gute Gebrauchte Elektroautos zu tollen Preisen und kann so unabhängig von der Politik der Tyrannen werden.
In Pionierregionen wie Wunsiedel oder Lichtenau gehen schon heute zehn Prozent des Wirtschaftswachstums der vergangenen Jahre auf den EE-Ausbau zurück.
Das zeigt eine neue Studie aus dem Bundeswirtschaftsministerium, erstellt vom IÖW, dem Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung und IW Consult Köln. Beauftragt wurde sie noch unter Robert Habeck.
Nur: Katherina Reiche hat an dieser Studie offenbar kein Interesse. Keine Pressemitteilung. Kein Statement. Kein Wort. Still hochgeladen, gefunden hat sie t-online eher zufällig. Auf X trendet deshalb seit gestern #reicherücktrittsofort.
Pikant: Genau die Regionen, die laut Studie am stärksten profitieren würden – Küste, Ostfriesland, Bayern – sind die, die durch Reiches Netzpaket und EEG-Novelle gebremst werden sollen.
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie: Das vorliegende Gutachten beleuchtet die Potenziale für regionale Wertschöpfung und Beschäftigung durch Erneuerbare Energien und zeigt auf, wie Kommunen und ihre Einwohnerinnen und Einwohner davon profitieren können.
Aus der Einleitung zitiert:
Der Ausbau der Erneuerbaren Energien fördert nicht nur den Klimaschutz, sondern bietet Standortregionen auch darüber hinaus vielfältige Chancen. Für Wunsiedel im Nordosten Bayerns bot der Ausbau eine neue Entwicklungsperspektive. Die Stadt erlebte mit dem Niedergang der lokalen Porzellanindustrie in den 1990er Jahren einen harten Strukturwandel, viele Menschen verloren ihre Arbeit, die Steuereinnahmen brachen ein, die Zukunftsaussichten verdüsterten sich, viele Bewohnerinnen und Bewohner zogen fort. Die Verantwortlichen in der Verwaltung und in den Stadtwerken erkannten das regionalwirtschaftliche Potenzial der Erneuerbaren Energien und legten bereits Anfang der 2000er Jahre eine Energiestrategie vor. Heute betreiben die kommunalen Stadtwerke unter anderem eine zweistellige Zahl an Windenergieanlagen und eine Reihe von Photovoltaik-Anlagen.
Sie kombinieren diese etwa mit Biomasseanlagen, Energiespeichern und grüner Wasserstoffproduktion und gelten damit als eine Modellregion der Energiewende. Ein großer Teil der Wertschöpfung verbleibt vor Ort. Die Stadt ist wieder in der Lage, in Infrastruktur und Daseinsvorsorge zu investieren, zum Beispiel in Kitabetreuung, Schulqualität und Glasfaserausbau. Im Umfeld der Erneuerbaren entstanden viele neue Jobs. Neue, energieintensive Unternehmen oder auch Ingenieurbüros siedelten sich an oder entschieden sich zu bleiben. Frühzeitig setzte man zudem darauf, die Bevölkerung inhaltlich wie finanziell zu beteiligen. Die Akzeptanz vor Ort für all die Projekte ist hoch. Und die Bevölkerungsentwicklung hat sich stabilisiert. Man blickt wieder optimistisch in die Zukunft.
Wunsiedel ist ohne Frage ein besonderes Beispiel, verdeutlicht aber anschaulich die Chancen, welche die Energiewende Regionen bieten kann. Denn die Energiewende stärkt nicht einzig den Klimaschützer. Sie dezentralisiert die Energieproduktion und trägt auf diese Weise Wertschöpfung in viele Regionen. Sie stellt insbesondere (aber nicht nur) für strukturschwache ländliche Regionen eine besondere Chance dar, regionale Wertschöpfung zu stärken, die kommunalen Finanzen zu stabilisieren, den Wirtschaftsstandort zu verbessern sowie die Resilienz zu steigern. Die Aussicht, zusätzliche Einnahmen zu generieren und die regionale Entwicklung zu befördern, stellt für viele Verantwortliche vor Ort eine besondere Motivation dar, Energiewendeprojekte umzusetzen (Initiative Klimaneutrales Deutschland 2024).
Die Synergien zwischen Klimaschutz und regionaler Wertschöpfung gilt es zu nutzen. Denn die Energiewende hin zu dekarbonisierten Systemen der Stromerzeugung, der Wärmeproduktion, der Mobilität sowie in allen Wirtschaftsbereichen gilt als eines der ambitioniertesten und gesellschaftlich wichtigsten Vorhaben unserer Zeit. Die Ampelregierung hat seit ihrem Antritt im Herbst 2021 das Tempo für die Umsetzung der Energiewende deutlich erhöht. Gemäß dem Klimaschutzprogramm (Bundesregierung 2023a) ist geplant, das Land bis 2045 klimaneutral zu machen, mit dem Ausbau erneuerbarer Energien (EE) als einer wichtigen Säule. Die Verfügbarkeit von erneuerbaren Energien ist spätestens seit dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine im Februar 2022 auch zu einem außen- und sicherheitspolitischen Thema geworden. Mit dem Windenergieflächenbedarfsgesetz (WindBG) wurden den Bundesländern allgemein verbindliche Flächenziele für die Bereitstellung von Flächen für Windenergie vorgegeben. Bis 2032 müssen sie rund 2 Prozent ihrer Landesflächen entsprechend ausweisen. Vor allem die Kommunen und Landkreise stehen vor der Herausforderung diese Vorgaben umzusetzen. Gleiches gilt auch für den erforderlichen massiven Ausbau der Photovoltaik in der Fläche sowie auf und an Gebäuden.
In Rickenbach im Zürcher Weinland begleitet EKZ eine der ersten Gemeinden mit «Gemeinsamstrom» beim Aufbau einer LEG. Seit Anfang Jahr können in der Schweiz lokale Elektrizitätsgemeinschaften (LEG) gegründet werden. Damit existiert neu ein weiteres Verbrauchsmodell, um lokal produzierten Strom möglichst vielen zur Verfügung zu stellen – und ihn so da zu nutzen, wo er produziert wird.
Angestossen wurde das Projekt von zwei privaten Initianten. Einer davon ein energieaffiner Anwohner mit eigener Solaranlage auf dem Dach, der andere ein lokaler Unternehmer und Solargrossproduzent. «Ich finde es lässig, dass es mit der Energiewende vorwärts geht und ich will meinen Beitrag leisten», erklärt Marc Wegmüller von der Wegmüller AG seine Beweggründe hinter der LEG-Gründung. Seine Solaranlage hat eine Leistung von 700 kWp. Das entspricht etwa dem 60-fachen einer durchschnittlichen Solaranlage auf einem Privatdach.
Aktuell umfasst die LEG Rickenbach die Liegenschaften der Gemeinde- und Schulverwaltung, zwei private Solaranlagen sowie einen Teil der Grossanlage der Wegmüller AG. «Für uns ist das ein Testballon mit grossem Potenzial für Weiterentwicklung», so Andy Karrer. In Rickenbach wolle man den Ausbau der LEG nun kontinuierlich vorantreiben und mehr und mehr Dorfbewohnerinnen und Dorfbewohner für die Teilnahme gewinnen.
Je mehr erneuerbare Energien, desto größer die Unabhängigkeit.
Der Krieg im Nahen Osten hat die Spritpreise deutlich erhöht. Die Gegenstrategie ist bekannt, aber noch nicht vollständig umgesetzt: der konsequente Ausbau erneuerbarer Energien.
Albanien 99,8%
Wind- und Solarstrom entstehen vor Ort, ihre Kosten sind kalkulierbar und ihre Verfügbarkeit ist nicht von geopolitischen Konflikten abhängig. Länder wie Norwegen, Spanien und Dänemark zeigen, dass sich Importabhängigkeiten deutlich reduzieren lassen.
Entscheidend sind jedoch das System dahinter und die Infrastruktur: leistungsfähige Netze, europäische Stromverbünde und Speichertechnologien wie Batterien. Sie machen erneuerbare Energien verlässlich.
Im Jahr 2015 hatte Deutschland übrigens einen Anteil von 35,5 Prozent.
Im Jahr 2025 erreichten erneuerbare Energien in der EU bei der Stromerzeugung einen Anteil von über 30 % durch Wind und Solar und überholten damit fossile Brennstoffe (29 %). In Deutschland lag der Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromlast 2025 bei 55,9 %. Der Ausbau von Photovoltaik und Windkraft war laut treibend für diesen Trend.
Wichtige Entwicklungen 2025 laut Fraunhofer ISE Energy-Charts:
EU-weit: Wind- und Solarenergie sind mit über 30 % die führenden Stromquellen, gefolgt von fossilen Brennstoffen.
Deutschland: Der Anteil der Erneuerbaren lag bei 55,9 %.
Deutschland – Technologie: Solarstrom überholte 2025 erstmals die Kohle, Photovoltaik und Windkraft steigerten ihre Produktion.
Europäischer Vergleich: Länder wie Norwegen, Schweden, Österreich und Dänemark führen bei den Anteilen erneuerbarer Energien im Strommix.
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