Was ist die Lösung für unseren Müll? Müllexporte! Max Uthoff und Claus von Wagner klären über den Umgang mit Plastikabfall auf. https://www.zdf.de/play/shows/die-ans…
Ob China, Malaysia, Türkei, Polen oder Tschechien – trotz Verboten wird unser Müll um die ganze Welt verfrachtet. Nicht alles Plastik kann recycelt werden und im Zweifel kümmern sich Müllmakler mit nicht ganz legalen Praktiken um die Entsorgung. Bodo Wartke aka Bodo mit dem Bagger nimmt sich dieses Problems an – und lässt es einfach in einem Baggerloch verschwinden. Die absurde Lösung für das globale Müllproblem gipfelt in der Idee von „Terra Plastica“, bei der Mikroplastik am Ende in jedem einzelnen Menschen platzsparend gelagert wird.
Sendung vom 27.05.2025
Wortgewandt, unkonventionell und mit viel satirischer Schärfe: Max Uthoff, Maike Kühl und Claus von Wagner klären über Themen auf, die die Nation bewegen – live aus der Anstalt.
Gleich 28 Elektro-Zugmaschine fahren täglich von Frauenfeld kreuz und quer durch die Schweiz. In 2024 berichtete ich bereits, dass der grösste Elektro-Lkw-Hub in Frauenfeld entsteht.
Die Hugelshofer Logistik AG betreibt an ihrem Hauptsitz in Frauenfeld aktuell eine der grössten Elektro-Flotten der Schweiz.
Anzahl Elektro-Lastwagen: Aktuell umfasst die Flotte total 80 Elektro-LKWs verteilt auf die verschiedenen Standorte.
Gesamtflotte: Von den insgesamt rund 220 Lastwagen des Unternehmens fährt damit bereits fast die Hälfte elektrisch.
Infrastruktur: In Frauenfeld betreibt Hugelshofer zudem einen eigenen Ladepark mit 30 Schnellladeplätzen, die durch eine eigene Photovoltaikanlage gespiesen werden.
Das Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, seine gesamte Flotte bis zum Jahr 2035 vollständig auf Elektroantrieb umzustellen.
Dieses Vorzeigeprojekt leistet einen entscheidenden Beitrag zur Dekarbonisierung der Transportbranche durch den Einsatz von Solarstrom.
Eckwerte Ladepark:
– 15 Schnell-Ladesäulen mit einer Ladeleistung von jeweils 360 – 400 kW – 30 Ladeplätze DC + 14 Ladeplätze AC – Eigene Solarproduktion 1.2 Millionen kWh pro Jahr – 3 Trafos mit einer Leistung von jeweils 1’600 kVA – Innovatives Energiemanagementsystem
PS: Zwei Supercharger mit 4 Ladeplätze sind auch für Privatleute nutzbar.
Der PET-Recycling Markt ist tot. Unzählige Recycling-Betriebe in Europa und der Welt müssten innerhalb der letzten 5 Jahre geschlossen werden. Hier begleitet Srf einen Schweizer Banker, der die Welt verändern wollte und in Ghana einen PET-Recycling Betrieb aufbaute. Wie geht es ihm heute?
Ein Banker sieht in seinem Heimatland, dass Strände, Strassen, einfach alles von PET-Flaschen übersät sind. Er kommt auf die Idee eine Recycling Firma zu eröffnen. Er beschäftigt bis zu 130 Mitarbeiter und unzählige Flaschensammler.
Dann fällt der Abnahmepreis von über 800 Dollar auf unter ein Drittel.
Der Schweizer Sender SRF begleitet den Banker über Jahre. Wie geht es Jeffrey heute??
Der SunZia-Windpark soll sich laut Medienberichten derzeit in der Testphase befinden. Wann genau der kommerzielle Start der insgesamt 916 Turbinen erfolgen soll, ist nicht bekannt, das Nachrichtenportal E&E News berichtet jedoch, dass damit noch in diesem Quartal zu rechnen sei.
Der Windpark hat eine Kapazität von 3,5 Gigawatt und könnte somit Strom für mehr als 1 Million Haushalte erzeugen. Obwohl der Windpark in New Mexico steht, sorgt eine fast 900 Kilometer lange Hochspannungsleitung dafür, dass der Strom bei Kunden in Kalifornien und Arizona aus der Steckdose kommt.
Das Projekt wurde ursprünglich bereits 2006 vorgeschlagen. Bürokratische Hürden und mehrere Klagen haben das 10-Milliarden-Dollar-Projekt immer wieder verzögert.
– Standort: Lincoln, Torrance und San Miguel Counties in New Mexico. Größe: 916 Windturbinen (GE Vernova 3.6 MW und Vestas 4.5 MW). Kapazität: 3,5 Gigawatt (GW), genug für über 3 Millionen Menschen. Übertragung: Eine fast 900 Kilometer lange Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragungsleitung (HGÜ) transportiert den Strom nach Arizona und Kalifornien.
Inbetriebnahme: Die kommerzielle Inbetriebnahme der Windturbinen wird für 2026 erwartet, wobei die Übertragungsleitung Ende 2025 fertiggestellt werden sollte.
Wirtschaftliche Bedeutung: Investition: Über 11 Milliarden US-Dollar. Wirtschaftliche Gesamtauswirkung: Das Projekt soll insgesamt 20,5 Milliarden Dollar an wirtschaftlichen Vorteilen bringen.
Arbeitsplätze: Über 1.000 Arbeitsplätze in der Bauphase.
Je mehr erneuerbare Energien, desto größer die Unabhängigkeit.
Der Krieg im Nahen Osten hat die Spritpreise deutlich erhöht. Die Gegenstrategie ist bekannt, aber noch nicht vollständig umgesetzt: der konsequente Ausbau erneuerbarer Energien.
Albanien 99,8%
Wind- und Solarstrom entstehen vor Ort, ihre Kosten sind kalkulierbar und ihre Verfügbarkeit ist nicht von geopolitischen Konflikten abhängig. Länder wie Norwegen, Spanien und Dänemark zeigen, dass sich Importabhängigkeiten deutlich reduzieren lassen.
Entscheidend sind jedoch das System dahinter und die Infrastruktur: leistungsfähige Netze, europäische Stromverbünde und Speichertechnologien wie Batterien. Sie machen erneuerbare Energien verlässlich.
Im Jahr 2015 hatte Deutschland übrigens einen Anteil von 35,5 Prozent.
Im Jahr 2025 erreichten erneuerbare Energien in der EU bei der Stromerzeugung einen Anteil von über 30 % durch Wind und Solar und überholten damit fossile Brennstoffe (29 %). In Deutschland lag der Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromlast 2025 bei 55,9 %. Der Ausbau von Photovoltaik und Windkraft war laut treibend für diesen Trend.
Wichtige Entwicklungen 2025 laut Fraunhofer ISE Energy-Charts:
EU-weit: Wind- und Solarenergie sind mit über 30 % die führenden Stromquellen, gefolgt von fossilen Brennstoffen.
Deutschland: Der Anteil der Erneuerbaren lag bei 55,9 %.
Deutschland – Technologie: Solarstrom überholte 2025 erstmals die Kohle, Photovoltaik und Windkraft steigerten ihre Produktion.
Europäischer Vergleich: Länder wie Norwegen, Schweden, Österreich und Dänemark führen bei den Anteilen erneuerbarer Energien im Strommix.
Die Bevölkerung ist bei der Energiewende nicht gespalten sondern will die Energiewende. Die AfD und Teile der Union repräsentieren hier eine Minderheitsmeinung. Die Bürger sind nicht dumm und wissen, dass die fossile Zeit zu Ende gehen muss.
In den sozialen Medien wird von wenigen, aber lautstarken Teilnehmern der Eindruck erweckt, als ob die Mehrheit der Bevölkerung die #Energiewende ablehnen würde. Tatsächlich will die Mehrheit (57 Prozent) die Energiewende aber eher beschleunigen und findet, dass sie zu langsam… pic.twitter.com/SSPxiEGetw
Grosse Teilen der Reportage lassen mich in Schock zurück. Die Fleischproduktion – ein schreckliches Wort – benötigt enorme Ressourcen. Wasser, Energie, pflanzliche Rohstoffe, wie Soja, Korn. Auch sind die Transportwege unfassbar. Das wusste ich schon vorher. Aber nicht die Ausmaße, welche das alles annehmen kann.
Rinderfarm USA
Amerikaner essen im Schnitt 120 Kilo Fleisch im Jahr. Mehr als 40% der Amerikaner leiden an Adipositas (BMI>30), weil sie sich mit ungesunden und verarbeiteten Lebensmitteln ernähren. Nicht freuen, denn: In Deutschland liegt der Wert bei 25% der Bevölkerung. In der Schweiz sind es 13%!!
Ich habe immer weniger Lust auf Fleisch. Egal, welcher Herkunft. Aber seht selbst.
Welche Möglichkeiten gibt es, in großen Mengen nachhaltig und effizient Nahrungsmittel herzustellen? Die Technologien sind vielfältig, zum Teil verblüffend oder fragwürdig, die Zahlen unfassbar. Die demografische Entwicklung weltweit, der Klimawandel und Ereignisse wie das vergangene Pandemiegeschehen haben vielerorts ein Umdenken bewirkt, denn es zeigt sich, dass derzeitige Produktionsweisen und Vertriebswege nicht mehr haltbar sind.
#landwirtschaft #zukunft #doku Video verfügbar bis zum 31/05/2026
Hier ist Teil 1 der ARTE-Dokumentation „Licht und Schatten von Hightech“
Hightech in der Landwirtschaft. Wie wird sie in den USA, in China und den Niederlanden angewendet? Es zeigt sich zunehmend, dass die Produktion von Nahrungsmitteln in großem Stil, wie sie in den globalisierten Handelsketten üblich ist, neu gedacht werden muss. Eine höhere Nachfrage nach Nahrung und Futter sowie der Klimawandel zwingen uns dazu, neue Wege zu suchen.
#landwirtschaft #hightech #doku Video verfügbar bis zum 31/05/2026
Aufgrund begrenzter Süßwasservorkommen und eines steigenden Bedarfs entstand auf den Kanarischen Inseln vor 60 Jahren die erste Meerwasserentsalzungsanlage auf europäischem Gebiet. Diese Wasseraufbereitung ist unverzichtbar für das Leben und die Wirtschaft vor Ort und wird häufig als Patentlösung gehandelt – aber ist sie mit den Grundsätzen einer nachhaltigen Entwicklung vereinbar?
In Frauenfeld hat die Hugelshofer Logistik ein Pionierprojekt gebaut: Unter einem Schutzdach aus Solaranlagen stehen 28 Schnellladestationen für E-Lastwagen. Unter zwei Solardächern.
28 LKW Ladeplätze unter dem Solardach
Bis 2028 plant das Unternehmen, 70 Elektro-LKW einzusetzen, die jährlich bis zu 6.200 Tonnen CO₂ einsparen werden. Diese Bemühungen werden durch den Bau des grössten E-LKW-Schnellladeparks der Schweiz unterstützt, der in Kombination mit einer umfangreichen Photovoltaikanlage die Dekarbonisierung im Strassengütertransport beschleunigt.
In Frauenfeld hat die Hugelshofer Logistik ein Pionierprojekt gebaut: Unter einem Schutzdach aus Solaranlagen stehen 28 Schnellladestationen für E-Lastwagen. Unter zwei Solardächern.
Bis 2028 plant das Unternehmen, 70 Elektro-LKW einzusetzen, die jährlich bis zu 6.200 Tonnen CO₂ einsparen werden. Diese Bemühungen werden durch den Bau des grössten E-LKW-Schnellladeparks der Schweiz unterstützt, der in Kombination mit einer umfangreichen Photovoltaikanlage die Dekarbonisierung im Strassengütertransport beschleunigt.
Neonicotinoide = Die gesamte Pflanze wird zum Insektizid und toxisch für alle Insekten – und man kann die Frucht soviel waschen, wie man will: Das Gift bleibt in der Frucht. Die Auswirkungen auf den Menschen beim Verzehr wurde niemals in Studien untersucht.
30% der weltweiten Agrarproduktion setzt Neonicotinoide ein.
Dieses Gift wirkt aber nicht nur bei Insekten, sondern gelangt in den Boden und in Gewässer: in einem See in Japan verschwanden nach dem Einsatz der Insektizide sämtliche Fische.
Ein Team um Masumi Yamamuro von der Universität Tokio hat den japanischen Shinji-See über Jahrzehnte beobachtet. Der siebtgrößte See Japans liegt in der Präfektur Shimane, an seinen Ufern befinden sich Reisfelder. Auf den Feldern werden bestimmte Pflanzenschutzmittel, sogenannte Neonicotinoide, ausgebracht – die sich den Wissenschaftlern zufolge erheblich auf die Lebewesen im See auswirken. So konnten die Forscher nachweisen, dass schon der erstmalige Einsatz der Pestizide ganze Fischpopulationen zusammenbrechen ließ. (1)
Das Mikroplankton war durch die Neonicotinoide getötet worden. Die Fische fanden kein Futter mehr. Nicht nur das. Sämtliche Vögel, welche sich von den Fischen ernährten, verschwanden ebenso.
In Westeuropa zeigt eine Studie, dass 75% der Insekten bereits vernichtet wurden. Dies löst eine Kettenreaktion aus. Vögel haben nicht mehr genug Futter für sich und ihren Nachwuchs. Ebenso Fledermäuse. (2)
Auch für das Bienensterben sind Insektizide verantwortlich. Eine Biene fliegt orientierungslos durch eine Blumenwiese, vollkommen benebelt wie nach einer durchzechten Nacht. Die Farben verändern sich wie auf einem LSD-Trip. Die Biene – wehrlos. Der Grund: Insektizide. Diese sollen eigentlich Pflanzen vor Schädlingen schützen. Doch auch Bestäuber wie Bienen nehmen das Mittel auf – durch Nektar und Pollen. Die Folge: Sie verlieren die Orientierung und erkennen ihre natürlichen Fressfeinde nicht mehr. Das Gift zersetzt langsam Nervenzelle für Nervenzelle. Finden die Bienen doch noch zu ihrem Bienenstock, laden sie die schädlichen Pollen ab – und das Gift kann sogar dem ganzen Stock schaden. (3)
Insektengifte können bereits in sehr kleinen Mengen Insekten töten oder ihr Nervensystem schädigen. So genügt beispielsweise bereits ein Teelöffel mit 5g des Neonicotinoids Imidacloprid, um 1,25 Milliarden Bienen zu töten. (4)
Nicotinoide verboten? Nein, es gibt immer noch Ausnahmen. So zum Beispiel für Rübenbauern. Aktuell fürchten die Rübenbauern in Österreich den neuen Vorstoss der EU diese Insektizide dauerhaft zu verbieten. (5)
Und das Beste: Nicht nur Bayer exportiert tonnenweise Nicotinoide in die Welt. Auch die Schweizer Syngenta ist am Geschäft gross beteiligt. (6)
Und über diesen Umweg kommen die Giftstoffe dann bei uns wieder auf den Tisch. In jeder ausserhalb der EU produzierten Frucht findet sich ein Insektizit.
Ein weiterer Grund auf Zucker im Essen umd in Getränken komplett zu verzichten: Für Zuckerrüben gibt es von den Zuckerherstellern Empfehlungen für den Einsatz von Insektengiftstoffen. Diese reichern sich in den Zuckerrüben an und kommen so in den Zucker. Guten Appetit! (8)
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