08.05.2026 – Sex in der Steinzeit – Pornos als Wandmalerei

8. Mai 2026

Schon vor Tausenden von Jahren malten unsere Vorfahren eindeutig zweideutige Bildchen an Wände und Felsen.

Dieses Bild zeigt eine berühmte Felsmalerei, die als „Der Kuss“ bekannt ist. [1, 2]

Das Kunstwerk befindet sich an der archäologischen Stätte Pedra Furada im Nationalpark Serra da Capivara im Nordosten Brasiliens. Hier sind einige Details dazu: [1, 2]

  • Alter: Die Malerei wird oft auf ein Alter von etwa 12.000 Jahren geschätzt. Manche Forscher vermuten sogar, dass sie bis zu 25.000 Jahre alt sein könnte.
  • Motiv: Es wird als eine der ältesten Darstellungen eines Kusses oder einer Zuneigungsbekundung zwischen zwei Menschen interpretiert.
  • Material: Die rote Farbe besteht hauptsächlich aus Eisenoxidpigmenten, die mit einer Flüssigkeit vermischt wurden.
  • Bedeutung: Es ist ein eindrucksvolles Zeugnis für frühe menschliche Emotionen und soziale Bindungen, die in Stein festgehalten wurden. [1, 2, 3, 4, 5]

Die gesamte Region ist für ihre tausenden von Felsmalereien bekannt, die Szenen aus dem prähistorischen Alltag wie Jagd, Rituale und eben auch Momente der Zärtlichkeit zeigen. [1]

Das Bild zeigt eine berühmte prähistorische Felsmalerei, die allgemein als „The Sex“ oder „O Sexo“ bekannt ist. Sie befindet sich im Nationalpark Serra da Capivara im Bundesstaat Piauí, Brasilien, einer Region, die für eine der weltweit größten und bedeutendsten Ansammlungen von Felskunst bekannt ist.Wichtige Details zur Malerei

Fundort: Die spezifische Darstellung stammt aus der Fundstelle Toca do Sobradinho I innerhalb des Parks.

Alter: Schätzungen zufolge ist die Malerei etwa 10.000 bis 12.000 Jahre alt.

Darstellung: Das Bild zeigt zwei menschliche Figuren in einer expliziten sexuellen Handlung. Während solche Szenen von westlichen Betrachtern oft als obszön wahrgenommen werden, interpretieren Archäologen sie als Darstellung der menschlichen Sexualität und Fruchtbarkeit in der Urzeit.

Bedeutung: Zusammen mit anderen berühmten Malereien im Park, wie zum Beispiel „Der Kuss“ (O Beijo), dient sie als wichtiger Beleg für die kulturelle und soziale Komplexität der frühen Bewohner Amerikas.

Der Nationalpark Serra da Capivara wurde aufgrund dieser außergewöhnlichen archäologischen Funde von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.Möchtest du mehr über andere berühmte Felsmalereien im Nationalpark Serra da Capivara erfahren?


04.05.2026 – Satire: Wohin mit dem ganzen Müll? | Die Anstalt

4. Mai 2026

Was ist die Lösung für unseren Müll? Müllexporte! Max Uthoff und Claus von Wagner klären über den Umgang mit Plastikabfall auf. https://www.zdf.de/play/shows/die-ans…

Ob China, Malaysia, Türkei, Polen oder Tschechien – trotz Verboten wird unser Müll um die ganze Welt verfrachtet. Nicht alles Plastik kann recycelt werden und im Zweifel kümmern sich Müllmakler mit nicht ganz legalen Praktiken um die Entsorgung. Bodo Wartke aka Bodo mit dem Bagger nimmt sich dieses Problems an – und lässt es einfach in einem Baggerloch verschwinden. Die absurde Lösung für das globale Müllproblem gipfelt in der Idee von „Terra Plastica“, bei der Mikroplastik am Ende in jedem einzelnen Menschen platzsparend gelagert wird.

Sendung vom 27.05.2025

Wortgewandt, unkonventionell und mit viel satirischer Schärfe: Max Uthoff, Maike Kühl und Claus von Wagner klären über Themen auf, die die Nation bewegen – live aus der Anstalt.

Die Anstalt streamen: http://kurz.zdf.de/UbH1V/


02.05.2026 – Gesundheit: Sport hemmt Krebs & Früchte zu süss

2. Mai 2026

Zwei Dinge habe ich heute gelernt:

  1. Sport hemmt und vermeidet Krebs. Durch Sport werden Botenstoffe produziert, die das Wachstum von Krebs behindern oder sogar Krebszellen sterben lassen.
  2. Gemüse und speziell Früchte sind von der Lebensmittelindustrie auf „Süss“ gezüchtet worden.

An der Sporthochschule Köln untersucht die Wissenschaftlerin Nadira Gunasekara vom Institut für Kreislaufforschung und Sportmedizin, wie Krafttraining bei gesunden Frauen das Brustkrebsrisiko senken kann. Im Labor wird sichtbar, was beim Training im Körper passiert: Muskeln schütten sogenannte Myokine aus – Botenstoffe, die das Wachstum von Krebszellen bremsen können.

3sat Nano: Krebs vorbeugen. Warum Abnehmen Leben retten kann.

Der Mensch liebt „süss“. Süss ist aber schädlich für den Körper und die Gesundheit. Speziell das Mikrobiom – die Darmbakterien – werden durch süsse Nahrung negativ beeinflusst. Deshalb kann man im täglichen Leben komplett auf zusätzliche Süßungsmittel verzichten. Auch sollte man (zu) süsse Früchte eher meiden und viel mehr auf Gemüse setzen.

Nano Doku: Was bringen Probiotika

Fazit:

Im ersten Beitrag wird von 210 Minuten Sport pro Woche gesprochen. Ich bin froh, wenn ich die Hälfte pro Woche schaffe. Man sollte Ausdauersport und Muskel Aufbau kombinieren. Das wird eine interessante Aufgabe für die Zukunft. 🤔

Im zweiten Beitrag wird gleich zu Beginn erwähnt, dass für unsere nächsten Verwandten süsse Früchte gar nicht gut wäre, weil diese dann ebenso die Zivilisationskrankheiten, wie Karies, Übergewicht etc. bekommen würden. Bestimmte Früchte würden auf hohen Zuckergehalt gezüchtet, was eben gar nicht gut für den menschlichen Organismus wäre. Ergo: Weniger süße Früchte essen. 🤷


27.04.2026 – 40 Jahre Super-GAU Tschernobyl

27. April 2026

Vor exakt 40 Jahren passierte der GAU im Russischen Atomkraftwerk Tschernobyl. Am 25.04.1984 um 23:32 Uhr (MEZ). Jeder weiss heute noch wo er an diesem Tag war und was er gemacht hatte. Ich war am Guggenberger Weiher bei Obertraubling. Wir spielten Volleyball und sonnten uns in der Frühlingssonne. Erst Tage später gaben die Russen zu, dass eine radioaktive Wolke über Europa hinwegzog und gerade auch über uns während eines Gewitter abregnete. Herzlichen Glückwunsch!

Heute diskutieren Politiker wieder auf Atomkraftwerke zu setzen. Was Blödsinn ist, weil es gar keine ausgebildeten Fachkräfte mehr gibt. Es dauert mindestens 10 Jahre um Neue auszubilden. Deutschland besitzt weder nennenswerte Uranvorkommen noch Anreicherungsanlagen. Uranstäbe kommen aus Russland, Kanada und Australien. Tatsächlich gehen aber russische Heizstäbe an Frankreich. Atom? Nein Danke!

ZDF Bericht zum 40-jährigem Jubiläum

Wer betreibt heute noch Atomkraftwerke vom Typ tschernobyl:

Atomkraftwerke vom Typ RBMK-1000 (der Reaktortyp, der in Tschernobyl verwendet wurde) werden heute ausschließlich in Russland betrieben.

Betreiber: Die Kraftwerke werden vom russischen Staatskonzern Rosenergoatom (Teil von Rosatom) betrieben.
Anzahl: Nach aktuellen Daten (Stand Februar 2024) sind noch sieben RBMK-1000-Reaktoren an drei Standorten in Russland am Netz.

Standorte:
Kursk (Kursk I und II)
Smolensk
Sosnowy Bor (Leningrad, nahe St. Petersburg)

Wichtige Hinweise:
Das ursprüngliche Kernkraftwerk Tschernobyl selbst wurde im Jahr 2000 stillgelegt und ist nicht mehr in Betrieb.
Die noch laufenden RBMK-Reaktoren wurden nach der Katastrophe von Tschernobyl nachgerüstet, um die Sicherheit zu erhöhen.
Der letzte RBMK-Reaktor soll voraussichtlich im Jahr 2034 stillgelegt werden.

Weitere Infos zur Tschernobyl Katastrophe


24.04.2026 – Studie: Stärkung der regionalen Wertschöpfung durch Erneuerbare Energien

24. April 2026

Ministerin Reiche würde diese Studie angeblich „unterschlagen„. Deshalb posten ich den Link dazu.

In Pionierregionen wie Wunsiedel oder Lichtenau gehen schon heute zehn Prozent des Wirtschaftswachstums der vergangenen Jahre auf den EE-Ausbau zurück.

Das zeigt eine neue Studie aus dem Bundeswirtschaftsministerium, erstellt vom IÖW, dem Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung und IW Consult Köln. Beauftragt wurde sie noch unter Robert Habeck.

Nur: Katherina Reiche hat an dieser Studie offenbar kein Interesse. Keine Pressemitteilung. Kein Statement. Kein Wort. Still hochgeladen, gefunden hat sie t-online eher zufällig. Auf X trendet deshalb seit gestern #reicherücktrittsofort.

Pikant: Genau die Regionen, die laut Studie am stärksten profitieren würden – Küste, Ostfriesland, Bayern – sind die, die durch Reiches Netzpaket und EEG-Novelle gebremst werden sollen.

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie: Das vorliegende Gutachten beleuchtet die Potenziale für regionale Wertschöpfung und Beschäftigung durch Erneuerbare Energien und zeigt auf, wie Kommunen und ihre Einwohnerinnen und Einwohner davon profitieren können.

Aus der Einleitung zitiert:

Der Ausbau der Erneuerbaren Energien fördert nicht nur den Klimaschutz, sondern bietet Standortregionen auch darüber hinaus vielfältige Chancen. Für Wunsiedel im Nordosten Bayerns bot
der Ausbau eine neue Entwicklungsperspektive. Die Stadt erlebte mit dem Niedergang der lokalen Porzellanindustrie in den 1990er Jahren einen harten Strukturwandel, viele Menschen verloren ihre Arbeit, die Steuereinnahmen brachen ein, die Zukunftsaussichten verdüsterten sich, viele Bewohnerinnen und Bewohner zogen fort. Die Verantwortlichen in der Verwaltung und in den Stadtwerken erkannten das regionalwirtschaftliche Potenzial der Erneuerbaren Energien und legten bereits Anfang der 2000er Jahre eine Energiestrategie vor. Heute betreiben die kommunalen Stadtwerke unter anderem eine zweistellige Zahl an Windenergieanlagen und eine Reihe von Photovoltaik-Anlagen.

Sie kombinieren diese etwa mit Biomasseanlagen, Energiespeichern und grüner Wasserstoffproduktion und gelten damit als eine Modellregion der Energiewende. Ein großer Teil der Wertschöpfung verbleibt vor Ort. Die Stadt ist wieder in der Lage, in Infrastruktur und Daseinsvorsorge zu investieren, zum
Beispiel in Kitabetreuung, Schulqualität und Glasfaserausbau. Im Umfeld der Erneuerbaren entstanden viele neue Jobs. Neue, energieintensive Unternehmen oder auch Ingenieurbüros siedelten sich an oder entschieden sich zu bleiben. Frühzeitig setzte man zudem darauf, die Bevölkerung inhaltlich wie finanziell zu beteiligen. Die Akzeptanz vor Ort für all die Projekte ist hoch. Und die
Bevölkerungsentwicklung hat sich stabilisiert. Man blickt wieder optimistisch in die Zukunft.

Wunsiedel ist ohne Frage ein besonderes Beispiel, verdeutlicht aber anschaulich die Chancen, welche die Energiewende Regionen bieten kann. Denn die Energiewende stärkt nicht einzig den Klimaschützer. Sie dezentralisiert die Energieproduktion und trägt auf diese Weise Wertschöpfung in viele Regionen.
Sie stellt insbesondere (aber nicht nur) für strukturschwache ländliche Regionen eine besondere Chance dar, regionale Wertschöpfung zu stärken, die kommunalen Finanzen zu stabilisieren, den Wirtschaftsstandort zu verbessern sowie die Resilienz zu steigern. Die Aussicht, zusätzliche Einnahmen
zu generieren und die regionale Entwicklung zu befördern, stellt für viele Verantwortliche vor Ort eine
besondere Motivation dar, Energiewendeprojekte umzusetzen (Initiative Klimaneutrales Deutschland
2024).

Die Synergien zwischen Klimaschutz und regionaler Wertschöpfung gilt es zu nutzen. Denn die Energiewende hin zu dekarbonisierten Systemen der Stromerzeugung, der Wärmeproduktion,
der Mobilität sowie in allen Wirtschaftsbereichen gilt als eines der ambitioniertesten und gesellschaftlich wichtigsten Vorhaben unserer Zeit. Die Ampelregierung hat seit ihrem Antritt im Herbst 2021 das Tempo für die Umsetzung der Energiewende deutlich erhöht. Gemäß dem Klimaschutzprogramm (Bundesregierung 2023a) ist geplant, das Land bis 2045 klimaneutral zu machen,
mit dem Ausbau erneuerbarer Energien (EE) als einer wichtigen Säule. Die Verfügbarkeit von erneuerbaren Energien ist spätestens seit dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine im Februar 2022 auch zu einem außen- und sicherheitspolitischen Thema geworden. Mit dem Windenergieflächenbedarfsgesetz (WindBG) wurden den Bundesländern allgemein verbindliche Flächenziele für die Bereitstellung von Flächen für Windenergie vorgegeben. Bis 2032 müssen sie rund 2 Prozent ihrer Landesflächen entsprechend ausweisen. Vor allem die Kommunen und Landkreise
stehen vor der Herausforderung diese Vorgaben umzusetzen. Gleiches gilt auch für den erforderlichen massiven Ausbau der Photovoltaik in der Fläche sowie auf und an Gebäuden.

Download der Studie


23.04.2026 – Anteil Erneuerbare Energien in Europa nach Ländern 2025

24. April 2026

Je mehr erneuerbare Energien, desto größer die Unabhängigkeit.

Der Krieg im Nahen Osten hat die Spritpreise deutlich erhöht. Die Gegenstrategie ist bekannt, aber noch nicht vollständig umgesetzt: der konsequente Ausbau erneuerbarer Energien.

Albanien 99,8%

Wind- und Solarstrom entstehen vor Ort, ihre Kosten sind kalkulierbar und ihre Verfügbarkeit ist nicht von geopolitischen Konflikten abhängig. Länder wie Norwegen, Spanien und Dänemark zeigen, dass sich Importabhängigkeiten deutlich reduzieren lassen.

Entscheidend sind jedoch das System dahinter und die Infrastruktur: leistungsfähige Netze, europäische Stromverbünde und Speichertechnologien wie Batterien. Sie machen erneuerbare Energien verlässlich.

Im Jahr 2015 hatte Deutschland übrigens einen Anteil von 35,5 Prozent.

Quelle Katapult Magazin

Im Jahr 2025 erreichten erneuerbare Energien in der EU bei der Stromerzeugung einen Anteil von über 30 % durch Wind und Solar und überholten damit fossile Brennstoffe (29 %). In Deutschland lag der Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromlast 2025 bei 55,9 %. Der Ausbau von Photovoltaik und Windkraft war laut treibend für diesen Trend.

Wichtige Entwicklungen 2025 laut Fraunhofer ISE Energy-Charts:

EU-weit: Wind- und Solarenergie sind mit über 30 % die führenden Stromquellen, gefolgt von fossilen Brennstoffen.

Deutschland: Der Anteil der Erneuerbaren lag bei 55,9 %.

Deutschland – Technologie: Solarstrom überholte 2025 erstmals die Kohle, Photovoltaik und Windkraft steigerten ihre Produktion.

Europäischer Vergleich: Länder wie Norwegen, Schweden, Österreich und Dänemark führen bei den Anteilen erneuerbarer Energien im Strommix.

Quelle

Die Daten basieren auf den Auswertungen des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme (ISE) auf energy-charts.info.


22.04.2026 – Karl Lauterbach: Politbarometer Energiewende

22. April 2026

Die Bevölkerung ist bei der Energiewende nicht gespalten sondern will die Energiewende. Die AfD und Teile der Union repräsentieren hier eine Minderheitsmeinung. Die Bürger sind nicht dumm und wissen, dass die fossile Zeit zu Ende gehen muss.

Quelle


07.04.2026 – Versteckte (Zucker-)Werbung: Nutella fliegt in den Weltraum.

7. April 2026

Nachdem es mittlerweile so viele Bilder und Videos im Internet darüber gibt: Die Orion Crew hat Nutella durch das Bild fliegen lassen. Natürlich ist das Werbung und nicht Zufall.

Ein 450-Gramm-Glas Nutella enthält über die Hälfte Zucker, genauer gesagt etwa 56,3 %. Dies entspricht in etwa 84 bis 85 Stückchen Würfelzucker pro Glas. Auf 100 Gramm Nutella kommen somit rund 19 Stückchen Zucker.

Zuckergehalt im Detail:
100 g Nutella: ca. 56,3 g Zucker.
450 g Glas: ca. 253 g Zucker (basierend auf 56,3 g/100 g).
750 g Glas: ca. 419 g Zucker.

BuzzFeed.de © BuzzFeed

Zusätzlich zu dem hohen Zuckeranteil besteht Nutella zu einem großen Teil aus Palmöl (20%).

Mehr Infos bei Stern.de


29.03.2026 – Fasten für eine bessere Gesundheit

29. März 2026

Es läuft eigentlich immer auf das Selbe hinaus: Ernährungsumstellung! Kein Zucker, kein Alkohol, keine Weissmehl Produkte, keine verarbeitete Lebensmittel, keine Wurst, kein rotes Fleisch, mehr Bewegung.

„Wer sagt, dass das Fasten nicht wirkt oder gefährlich wäre, verhält sich unwissenschaftlich.“ Egal, ob Heilfasten oder Intervallfasten. Die positive Wirkung auf den Körper und die Gesundheit sind markant und unwiderlegbar.

Seit mehr als zehn Jahren beschäftigt sich die Forschung verstärkt mit der therapeutischen Wirkung des Fastens. Dabei entdeckt sie ungeahnte Mechanismen des menschlichen Körpers, die bisherige Vorstellungen vom menschlichen Lebensrhythmus auf den Kopf stellen.

„Dein bester Arzt bist Du selbst. Es hängt von Dir ab, wie gesund Du lebst.“

Tatsächlich scheinen die Forschungsergebnisse zahlreicher Studien der letzten Jahre die positive Wirkung des Fastens auf Diabetes, Rheuma, Autoimmunerkrankungen, das Mikrobiom, Bluthochdruck und Krebs zu bestätigen.

Die Dokumentation begleitet Stéphane, der aufgrund von gesundheitlichen Problemen zwei Wochen fastet. Parallel dazu werden neueste Erkenntnisse aus den USA, Deutschland und Italien aufgegriffen, um zu erklären, was während des Nahrungsverzichts im Körper geschieht: von der Autophagie – einem natürlichen Reinigungs- und Recyclingprozess der Zellen – bis hin zur Stoffwechselumstellung in die sogenannte Ketose, die zur Bildung von Ketonen führt, einem Superkraftstoff mit entzündungshemmenden Eigenschaften.

Neben dem mehrtägigen Fasten erlebt das Intervallfasten sowohl in den sozialen Medien als auch in der Wissenschaft einen regelrechten Hype. Die neue Ernährungsweise, bei der statt der Kalorien auf dem Teller die Stunden zwischen zwei Mahlzeiten gezählt werden, könnte die Behandlung vieler chronischer Krankheiten revolutionieren.

Dokumentation von Sylvie Gilman und Thierry De Lestrade (F 2023, 60 Min)

#fasten​ #gesundheit​ #medizin​
Video verfügbar bis zum 30/03/2026


23.03.2026 – Hirschhausen und der Zucker

23. März 2026

Originaltext: Eckart von Hirschhausen will’s mal wieder wissen und macht den Selbsttest: Wie reagiert sein Gehirn, wenn er ein großes Glas Süßstoff herunterwürgt? Um das herauszufinden, legt er sich danach ins MRT. Und was bringt eigentlich eine Ernährungsumstellung?

Alles, was wir essen, baut der Körper irgendwann zu Zucker um, der dann in den Zellen verbrannt wird. Die Menge macht das Gift.

Zucker kann das Leben versüßen – und zerstören. Jährlich konsumieren wir in Deutschland durchschnittlich 33 Kilogramm Zucker pro Kopf. Das ist mehr als das Dreifache der von der Weltgesundheitsorganisation WHO empfohlenen Menge. Dr. Eckart von Hirschhausen widmet sich im neuen Film seiner Doku-Reihe „Hirschhausen und…“ einer Substanz, die es gesundheitlich in sich hat: dem Industriezucker.

Der Arzt und Wissenschaftsjournalist blickt kritisch auf seinen eigenen Verzehr des süßen Verführers, erlebt mit Betroffenen, welche Auswirkungen zu viel
Zucker-Konsum haben kann und sucht nach Alternativen. Sind Zuckeraustauschstoffe die Lösung?


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