25.06.2026 – Gewicht reduzieren: Fckng Naschkatze!

25. Juni 2026

Es ist unfassbar! Man merkt sofort auf der Fitbit-Waage, wenn man ein paar Tage bei irgendeinem Vorsatz nachlässt. Kaum nascht man ein paar Tage wirklich ganz wenig Gummibärchen und gönnt sich auswärts ein Industriezucker-Eis in der Eisdiele, schon füllen sich die Fettlager!!

„Boing! Boing! Boing!“ so lässt sich die linke Grafik über den Gewichtsverlauf der letzten 3 Monate interpretieren. Von der 58-Kilo-Marke pralle ich immer mal wieder ab. Kaum erreicht, geht’s wieder rauf. Und wieder runter. Und wieder rauf. Goto Anfang.

Die rechte Grafik zeigt die letzten 3 Monate Verlauf des Körperfettanteil. Die Gummibärchen (die ich eigentlich als Guddies für meine Ebay-Besteller gekauft habe) und die zwei Eis auswärts (mit Früchte möchte ich betonen!) erkennt man sofort. Weil der Körperfett-Graph von seinem strengen geradlinigen Abwärtstrend abrupt nach oben ausbricht.

Also jetzt ist ab sofort wieder fertig mit Gummibärchen und externem Zucker-Eis!! Kein Zucker mehr. Konsequent. Ende.

Ah. Noch was: Meine Haut dreht direkt nach dem Genuss von Gummibärchen absolut durch. Juckreiz am gesamten Körper. Auch bei Erdbeeren! Beides habe ich mehrmals verifiziert. Also ausprobiert. Am eigenen Körper. Im wahrsten Sinne des Wortes.


19.05.2026 – Meine Haut nach etwa 150 Gramm Haribo

19. Mai 2026

Jetzt hatte ich ja eine „totale Demobilisation“ am rechten Schultergelenk, die mich von Donnerstag bis Samstag flachlegte. Und gleichzeitig „drehte meine Haut durch“. Jucken und Rötungen am ganzen Körper. Speziell in den Kniekehlen und Armbeugen.

Entzündete vormals juckende Hautstellen

Langsam heilt die Haut jetzt wieder ab. Auch kann ich meinen Arm zu 80% wieder gebrauchen. Und ruhig Schlafen. Denn zwei Dinge hielten mich wach: Bei der kleinsten Bewegung folgte sofort stechender Schmerz im Schultergelenk. Und meine Haut juckte von Kopf bis Fuss.

Während der „Auszeit“ dachte ich nach, was „anders, als sonst“ gewesen sein könnte. Die Schleimbeuteleintzündung kommt üblicherweise von Überlastung. Aber in dieser Intensität so plötzlich? Und was löste die Neurodermitis aus? Ich hatte schmerzmindernde Medikamente genommen.

Und! Ich hatte am Mittwoch Gummibärchen gegessen! Kein Scherz. Drei Handvoll. Ich verkaufe ja gerade KNX Material und Sonstiges auf Ebay. Und als kleines Dankeschön an die Käufer packe ich die Minitüten mit Haribo in jedes Paket. Davon hatte ich drei oder vier Tüten selber gegessen. Ausnahmsweise. Und Bumm!!

Seit November esse ich keinen Zucker mehr! Und dann haue ich mir gleich eine ganze Ladung rein. Zucker ist eben auch entzündungsfördernd. Und bei Neurodermitis (und Pickel) gar nicht gut.

Und ich hatte noch nie eine Schultergelenk Entzündung in dieser Intensität! Ab und zu Schmerzen. Ok. Aber dermassen?!?

Schlussfolgerung: Never Shugar again!

Aber nach langen Regentage und kalten Temperaturen scheint seit heute die Sonne wieder. Da wird gleich über Mittag auf dem Balkon gesonnt! Und dann heilt meine Haut gleich wieder ab. Fertig mit lustig.

Die Sonne scheint inkl Halo! Eispartikel in der Atmosphäre brechen das Licht rund um die Sonne zum Regenbogen.
Die Haut schreit nach Sonne!

02.05.2026 – Gesundheit: Sport hemmt Krebs & Früchte zu süss

2. Mai 2026

Zwei Dinge habe ich heute gelernt:

  1. Sport hemmt und vermeidet Krebs. Durch Sport werden Botenstoffe produziert, die das Wachstum von Krebs behindern oder sogar Krebszellen sterben lassen.
  2. Gemüse und speziell Früchte sind von der Lebensmittelindustrie auf „Süss“ gezüchtet worden.

An der Sporthochschule Köln untersucht die Wissenschaftlerin Nadira Gunasekara vom Institut für Kreislaufforschung und Sportmedizin, wie Krafttraining bei gesunden Frauen das Brustkrebsrisiko senken kann. Im Labor wird sichtbar, was beim Training im Körper passiert: Muskeln schütten sogenannte Myokine aus – Botenstoffe, die das Wachstum von Krebszellen bremsen können.

3sat Nano: Krebs vorbeugen. Warum Abnehmen Leben retten kann.

Der Mensch liebt „süss“. Süss ist aber schädlich für den Körper und die Gesundheit. Speziell das Mikrobiom – die Darmbakterien – werden durch süsse Nahrung negativ beeinflusst. Deshalb kann man im täglichen Leben komplett auf zusätzliche Süßungsmittel verzichten. Auch sollte man (zu) süsse Früchte eher meiden und viel mehr auf Gemüse setzen.

Nano Doku: Was bringen Probiotika

Fazit:

Im ersten Beitrag wird von 210 Minuten Sport pro Woche gesprochen. Ich bin froh, wenn ich die Hälfte pro Woche schaffe. Man sollte Ausdauersport und Muskel Aufbau kombinieren. Das wird eine interessante Aufgabe für die Zukunft. 🤔

Im zweiten Beitrag wird gleich zu Beginn erwähnt, dass für unsere nächsten Verwandten süsse Früchte gar nicht gut wäre, weil diese dann ebenso die Zivilisationskrankheiten, wie Karies, Übergewicht etc. bekommen würden. Bestimmte Früchte würden auf hohen Zuckergehalt gezüchtet, was eben gar nicht gut für den menschlichen Organismus wäre. Ergo: Weniger süße Früchte essen. 🤷


07.04.2026 – Versteckte (Zucker-)Werbung: Nutella fliegt in den Weltraum.

7. April 2026

Nachdem es mittlerweile so viele Bilder und Videos im Internet darüber gibt: Die Orion Crew hat Nutella durch das Bild fliegen lassen. Natürlich ist das Werbung und nicht Zufall.

Ein 450-Gramm-Glas Nutella enthält über die Hälfte Zucker, genauer gesagt etwa 56,3 %. Dies entspricht in etwa 84 bis 85 Stückchen Würfelzucker pro Glas. Auf 100 Gramm Nutella kommen somit rund 19 Stückchen Zucker.

Zuckergehalt im Detail:
100 g Nutella: ca. 56,3 g Zucker.
450 g Glas: ca. 253 g Zucker (basierend auf 56,3 g/100 g).
750 g Glas: ca. 419 g Zucker.

BuzzFeed.de © BuzzFeed

Zusätzlich zu dem hohen Zuckeranteil besteht Nutella zu einem großen Teil aus Palmöl (20%).

Mehr Infos bei Stern.de


06.04.2026 – Reportage: Die Geschichte des Zuckerrohr-Anbaus

6. April 2026

.. hat immer etwas mit Versklavung, Umweltverschmutzung, politischer Einflussnahme und Gesundheitsbeeinträchtigung zu tun.

Zucker! Ein gigantisches Business. Das war mir klar. Auch wumeiss ich aus eigener Erfahrung, dass im Norden von Thailand und in Laos jedes Jahr die Zuckerrohrfelder brennen. Dadurch ist in Chiang Mai für Wochen die Luft verpestet, die Landschaft verrusst und die Gesundheit der Menschen gefährdet.

Aber was da seit Jahrhunderten wegen Zucker auf dem Planeten passiert, war mir nicht so richtig bewusst. Erst durch meine Ernährungsumstellung weiss ich, dass man am Besten auf raffinierten Zucker verzichten sollte. Auch auf alle Ersatzstoffe, übrigens.

Aber nachdem ich diese Reportage gesehen habe, muss man auch auf Zucker verzichten,

  • weil Menschen heute noch in der Produktion versklavt werden.
  • Weil wegen Zuckerrübenplantagen Natur zerstört und Böden vergiftet werden. Auch bei der Zuckerrübe übrigens.
  • Weil die Zuckerhersteller, sowie die gesamte Zuckerindustrie die Politik beeinflussen.
  • Weil die Zuckerindustrie wissenschaftliche Arbeit über die gesundheitsschädliche Wirkung und die daraus entstehenden Studien beeinflussen.
  • Weil die Menschen über die Werbung klassisch betrogen und getäuscht werden. Speziell für Kinder.

Fertig mit lustig. Der Körper braucht keinen Zucker. Kein Zucker mehr!

War das nicht bei Tabak genauso? Ersetzt mal testweise „Zucker“ mit „Tabak“.

Hier noch Teil 1 der Dokumentation


31.03.2026 – Resümee nach 4,5 Monaten Ernährungsumstellung

1. April 2026

Am 16.11.2025 hatte ich genug. Auf den Rippen. Gleichzeitig hörte ich in meinem Freundeskreis viel zu viele Horrorgeschichten betreffend der Gesundheit.

Der eine hatte einen Schlaganfall, der andere einen Herzinfarkt. Beide eigentlich sportlich und mindestens 10 Jahre jünger, aber nach meiner Einschätzung gestresst. Die eine Freundin kämpfte mit Brustkrebs. Der andere Freund bekam eine Herzklappe.

Dann sah ich mich in meiner kulinarischen Männerriege um. Und alle hatten einen BMI über 25 und diskutierten über Blutdruck- und Cholesterin-Senken. Diese nahm ich auch seit damals einem Jahr. Je eine halbe Tablette täglich.

Am 16.11.2025 war für mich der Zenit überschritten.

Am 16.11.2025 stellte ich mich auf die Waage und fand mich bei 66,7 Kilo und 13,7 % Fettanteil wieder. 9,1 Kilo Körperfett. BMI 25,1 . Ende der Fahnenstange. Ab sofort Ernährungsumstellung auf möglichst Vegetarisch und Intervallfasten. Zuerst 16:8 und heute 18:6.

Zuerst fiel der Zucker in allen Arten weg. Auch Zuckerersatzstoffe. Dann ersetzte Hafermilch die Kuhmilch. Jetzt trinke ich morgens den Kaffee ohne Milch und Zucker. Keine Wurst, keinen Käse, kein rotes Fleisch. Nur ab und zu Hühnchen und Lachs in allen Variationen. Das wichtigste ist aber Gemüse und Obst.

Ich setzte mir ein Ziel: Unter 58 Kilo kommen. Auf jeden Fall unter 60 Kilo!

Wie sieht ein normaler Tag bei mir aus?

  • 08:30 Uhr Kaffee No. 1
  • 10:00 Uhr Kaffee No. 2
  • Immer wenn ich an der Küche vorbeikomme, trinke ich ein Glas Wasser (0,25 Liter), um auf die 2 Liter zu kommen.
  • Zwischendurch in der Mittagspause einen Apfel oder eine Birne
  • So circa um 17 Uhr bekomme ich dann meist etwas Hunger. Dann koche ich mir etwas Warmes mit viel Gemüse.
  • Aktuell bin ich ein Suppenfan. Gestern und heute gab es selbstgemachte Pflanzen-Pflanzerl mit Gurken/Tomatensalat oder Gemüse.
  • Für den kleinen Hunger am Abend gibt es Banane/Erdbeeren/Himbeeren/Apfel/Birne mit Jogurt und Haferflocken.
  • Am Abend dann ungesüssten Tee, um auf mindestens 2 Liter zu kommen.

  • Die Ernährungs-Docs sind meine besten Freunde. Ich schaue mir jede Folge auf Youtube an. Es läuft bei der „Gesundwerdung“ und der Beratung immer auf das Gleiche hinaus: Weg von Junkfood, Naschereien und Fastfood, hin zu gesünderer Ernährung und mehr Bewegung.
  • Auch die ZDFbesseresser rund um Sebastian Lege sind wegweisend. In den Sendungen wird aufgedeckt, welche Industrie-Zutaten in den Industrieprodukten enthalten ist, nur damit die Endprodukt möglichst billig in der Herstellung sind. Damit die Lebensmittelindustrie möglichst viel verdient. Es gibt Vermutungen, dass die Zigaretten-Industrie (welche auch künstliche Aromen für die Lebensmittelindustrie herstellen) die Käufer süchtig nach den Industrieprodukten macht. McDonald-Prinzip. Schon mal gepoppt und nie mehr gestoppt? 🤔
  • Ich backe mein Brot selbst. Am besten schmeckt mir aktuell Vollkorndinkel mit Haferflocken und Kümmel.
  • Keine Weissmehlprodukte mehr. Die geliebte Breze fehlt mir. Ganz selten werde ich schwach. Aber nur absolut selten. Im Januar das letzte Mal auf der Fähre.
  • Absolut keinen Zucker mehr. Keine Süssigkeiten. Keine Zuckerersatzstoffe, keine „Zero“ – Produkte. Selten gibt es Honig. Im Tee oder zum Hafermüsli. Tendenz fallend.
  • Keine verarbeitete Lebensmittel. Keine Fertigprodukte. Keine Industrieprodukte. Keine Emulgatoren.
  • Mit absolut wenigen Ausnahmen verzichte ich ganz auf Alkohol in Getränken. Seit dem geht es mit dem Gewichtverlieren gefühlt einfacher. Kaffee, Leitungswasser, Tee. 2 Liter am Tag plus.
  • Keine Milchprodukte. Nur Jogurt zum Müsli. Und heute habe ich Kokos-Jogurt im Migros gekauft zum Testen. Schmeckt sehr lecker. Kostet aber 3 Franken der Becher. Mal sehen, ob ich dabei bleibe.
  • Ich koche alles mit Olivenöl. Ich habe da meine Stamm-Marke. Egal, ob in der Pfanne oder zum Salat. Meine erste Wahl ist Olivenöl. Übrigens auch auf der Haut!
  • Viel, viel mehr Salat, Gemüse und Früchte. Was ich nicht verarbeiten, wird getrocknet und zu Suppengrün, wie heute auch wieder.
  • Auch esse ich viel langsamer. Mit Genuss. Und höre auf, wenn ich das Gefühl habe satt zu sein. Ist noch etwas in den Pfannen und Töpfen übrig, dann „zwinge“ ich mich nicht das noch zu essen. Das Zuviel bleibt stehen, kommt in den Kühlschrank oder gleich weg. Fertig.
  • Mehr Bewegung! Das ist „auswärts“ oder auf Teneriffa viel einfacher. Auf der Messe Frankfurt war ich jeden Tag nur unterwegs. Und auf Teneriffa bin ich ab Mittag nach der Arbeit auch nur Draussen unterwegs.
  • Im Büro Zuhause ist es schwerer auf die Schritte zu kommen. Noch dazu bei kälter Witterung, Regen, Schnee. Dafür mache ich mit steigender Tendenz „Home Fitness“ mit Hanteltraining und Bauchtraining. Kann aber noch ausgebaut werden.
  • Auch habe ich nicht auf alles „Schlechte“ gleichzeitig verzichtet. Es lief schrittweise eines zusätzlich zum anderen.

In 4,5 Monaten von 67,3 Kilo auf 60,5 Kilo. Ergeben 6,8 Kilo auf 18 Wochen. BMI 25,2 auf 23,0. Bauchumfang um 8 cm reduziert. Ich passe wieder ohne Probleme in meine 30er-Jeans!!

Und das ist noch nicht das Ende. Ziel ist die 60er-Grenze zu knacken. Und dann auf das Zielgewicht unter 58 Kilo zu kommen. Dann sollte ich auch in meine 29er-Jeans passen. Und danach heisst es Gewicht halten. Und nicht wieder in alte Muster verfallen. 😎👍 Das ist meiner Meinung eine reine Kopfsache.


23.03.2026 – Hirschhausen und der Zucker

23. März 2026

Originaltext: Eckart von Hirschhausen will’s mal wieder wissen und macht den Selbsttest: Wie reagiert sein Gehirn, wenn er ein großes Glas Süßstoff herunterwürgt? Um das herauszufinden, legt er sich danach ins MRT. Und was bringt eigentlich eine Ernährungsumstellung?

Alles, was wir essen, baut der Körper irgendwann zu Zucker um, der dann in den Zellen verbrannt wird. Die Menge macht das Gift.

Zucker kann das Leben versüßen – und zerstören. Jährlich konsumieren wir in Deutschland durchschnittlich 33 Kilogramm Zucker pro Kopf. Das ist mehr als das Dreifache der von der Weltgesundheitsorganisation WHO empfohlenen Menge. Dr. Eckart von Hirschhausen widmet sich im neuen Film seiner Doku-Reihe „Hirschhausen und…“ einer Substanz, die es gesundheitlich in sich hat: dem Industriezucker.

Der Arzt und Wissenschaftsjournalist blickt kritisch auf seinen eigenen Verzehr des süßen Verführers, erlebt mit Betroffenen, welche Auswirkungen zu viel
Zucker-Konsum haben kann und sucht nach Alternativen. Sind Zuckeraustauschstoffe die Lösung?


24.04.2022 – Erdbeerlimes Hausrezept

24. April 2022

Gestern war ich beim Einkaufen und dann bei Mike. Wir haben die Wohnzimmer Vertäfelung und die Decke Weiss lackiert. Als ich ins Auto stieg, roch es dermassen nach Erdbeeren!! Das erinnerte mich an die guten alten Zeiten im „Factory“. Dort hatte der Ischtl seinen Erdbeerlimes nach Hausrezept gemischt. Tödlich!!

Erdbeerlimes Hausrezept

Was braucht es? 500 Gramm Erdbeeren, 200 Gramm Zucker, 300 Gramm Nussschnapps (Wodka wird nicht mehr gekauft).

Alles in einen Mixxer geben, direkt in dichte Behältnisse abfüllen und kühl servieren.


07.05.2020 – Bierbrauen mit altem Brot – Russisches Kwas

7. Mai 2020

Ab und zu muss ich als Ausgleich zur täglichen Arbeit „irgendwas Kreatives / Verrücktes“ machen. Als ich eine Reportage über die Geschichte des Bieres angesah, erfuhr ich, dass die Urvölker vor dem Brotbacken das Bierbrauen stellten – bei den Ägytern ging die Hälfte der Kornernte für Bier drauf. Ausserdem fand ich per Zufall eine Anleitung aus altem Roggenbrot Bier zu brauchen: „Kvas“ nennt sich das russische leichte Bier.
Nicht umsonst gehört Kwas (Russisch: квас) in Russland seit Jahrhunderten zu den beliebtesten Erfrischungsgetränken. Kwas fördert die Verdauung, ist gut für den Stoffwechsel und das Herz-Kreislaufsystem, wirkt antibakteriell und sorgt für allgemein besseres Befinden. Seine heilende Kraft führt man auf die im Kwas enthaltenen Vitamine, freie Aminosäuren, Mikroelemente und Milchsäure zurück.

Da ich wirklich altes Vollkornroggenbrot zu Hause hatte, und gestern am Abend noch Einkaufen war, besorgte ich die nötigen Utensilien, wie Hefe und Rosinen. Am späten Abend machte ich mich ans Werk. Vollkommen unsicher, ob es überhaupt was wird. Natürlich ging beim ersten selbstgefilmte Dreh auch was schief. Aber vielleicht ist es ja trotzdem lustig anzusehen.

Was man braucht zum Kvass-Bier-Brauen:

  • 5 Liter Behälter
  • Kochtopf
  • altes oder geröstetes Roggenbrot und/oder Vollkornbrot
  • Hefewürfel
  • Zucker und/oder Honig
  • Rosinen

Anleitung für das Brotbier (Kwas)

  1. Wasser im Kochtopf (oder Wasserkocher) erhitzen
  2. Roggenbrot im Toaster (oder Backofen) rösten
  3. Roggenbrot und eine Handvoll Rosinen in den heissen Wassertopf werfen
  4. Ansatz abkühlen lassen (z.B. über Nacht), da die Temperatur 35°C nicht übersteigen darf (Hefe würde absterben).
  5. Am gleichen Abend ein 0.5 Liter Glas zur Hälfte mit Wasser füllen und über Nacht stehen lassen.
  6. Am nächsten Tag das Brot/Wassergemisch abseihen.
  7. (Mit den Brotresten kann man einen zweiten oder dritten Ansatz machen)
  8. Die Hälfte des Hefewürfels im Wasserglas zusammen mit 200 Gramm Honig verrühren.
  9. Das Hefe/Wasser/Honiggemisch in den abgesiebten Ansatz leeren.
  10. Umrühren
  11. Und in den 5-Liter-Behälter abfüllen
  12. Locker zuschrauben
  13. mindestens 2 Tage warten
  14. 1x am Tag wenden
  15. Nach 2-3 Tagen in Flaschen abfüllen und Kühl stellen.

Aktuell bin ich heute bei Punkt (9). Mal sehen, wie sich das Bier entwickelt und dann schmeckt 🙂

Update 07.05.2020 am Abend


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