19.05.2026 – Meine Haut nach etwa 150 Gramm Haribo

19. Mai 2026

Jetzt hatte ich ja eine „totale Demobilisation“ am rechten Schultergelenk, die mich von Donnerstag bis Samstag flachlegte. Und gleichzeitig „drehte meine Haut durch“. Jucken und Rötungen am ganzen Körper. Speziell in den Kniekehlen und Armbeugen.

Entzündete vormals juckende Hautstellen

Langsam heilt die Haut jetzt wieder ab. Auch kann ich meinen Arm zu 80% wieder gebrauchen. Und ruhig Schlafen. Denn zwei Dinge hielten mich wach: Bei der kleinsten Bewegung folgte sofort stechender Schmerz im Schultergelenk. Und meine Haut juckte von Kopf bis Fuss.

Während der „Auszeit“ dachte ich nach, was „anders, als sonst“ gewesen sein könnte. Die Schleimbeuteleintzündung kommt üblicherweise von Überlastung. Aber in dieser Intensität so plötzlich? Und was löste die Neurodermitis aus? Ich hatte schmerzmindernde Medikamente genommen.

Und! Ich hatte am Mittwoch Gummibärchen gegessen! Kein Scherz. Drei Handvoll. Ich verkaufe ja gerade KNX Material und Sonstiges auf Ebay. Und als kleines Dankeschön an die Käufer packe ich die Minitüten mit Haribo in jedes Paket. Davon hatte ich drei oder vier Tüten selber gegessen. Ausnahmsweise. Und Bumm!!

Seit November esse ich keinen Zucker mehr! Und dann haue ich mir gleich eine ganze Ladung rein. Zucker ist eben auch entzündungsfördernd. Und bei Neurodermitis (und Pickel) gar nicht gut.

Und ich hatte noch nie eine Schultergelenk Entzündung in dieser Intensität! Ab und zu Schmerzen. Ok. Aber dermassen?!?

Schlussfolgerung: Never Shugar again!

Aber nach langen Regentage und kalten Temperaturen scheint seit heute die Sonne wieder. Da wird gleich über Mittag auf dem Balkon gesonnt! Und dann heilt meine Haut gleich wieder ab. Fertig mit lustig.

Die Sonne scheint inkl Halo! Eispartikel in der Atmosphäre brechen das Licht rund um die Sonne zum Regenbogen.
Die Haut schreit nach Sonne!

24.01.2026 – Orangenschale um Badewasser? Crazy?

24. Januar 2026

Nein! Es gibt aktuell Orangen im Angebot. So ein „Sackerl“ voll kaufte ich mir und mache mir alle paar Tage schälen ich eine Orange und gebe sie mal mit Apfel oder mal ohne in den Bulletmixer. Daraus wird dann Saft. Das zerkleinert Mark trinke ich entweder mit (gut für die Verdauung) oder gebe es in meinen Jogurt – zum Naschen am Abend.

Aber was macht man mit den Orangen-Schalen? Wenn man die Orange abschält, dann riecht es sofort intensiv nach Orange! Zum Wegwerfen eigenich viel zu schade. Also suchte ich im Web und fand heraus:

„Orangenschalen im Badewasser wirken belebend, entspannend und pflegend, da sie ätherische Öle, Vitamin C und Zitronensäure enthalten, die den Hautstoffwechsel anregen. Für ein aromatisches Bad werden frische oder getrocknete Bio-Schalen direkt ins Wasser gegeben oder mit Meersalz kombiniert. Sie sorgen für einen frischen Duft, der Stress abbaut.“

Orangenschalen – kleingemixt – im Badewasser 👍

Und: „Das Salzbad fördert die Durchblutung und Regeneration der Haut und kann Juckreiz lindern. Gleichzeitig wirkt das Salz antiseptisch und entschuppend. Das warme Badewasser löst die natürlichen ätherischen Öle aus den Blüten und Blättern und verströmt einen angenehmen Wohlfühlduft.“

Salz kommt bei mir eh wegen meiner trockenen Haut ins Badewasser. Klingt widersprüchlich, ist aber wirklich sehr gut. Also nahm ich die Orangenschalen, Schnitt diese klein und gab sie mit wenig Wasser in den Bulletmixer. Die zerkleinerte Schale gab ich in ein Glas mit Deckel. Ab damit in den Kühlschrank.

Freitag ist Badetag! (Nein, egal welcher Tag. Es entspannt immer) Somit probierte ich es zusammen mit einem halben Kilo Salz aus. Es riecht extrem nach Orange. Vielleicht bilde ich mir das ein, aber das Öl fühlt sich sehr gut auf der Haut an.

Tipps rund um Orangenscheiben

Tipps für die Anwendung von Salz im Badewasser


18.05.2025 – Neurodermitis ist ein Arschloch

18. Mai 2025

Ich habe selten eine Reiserückkehr so herbeigesehnt, wie dieses mal von Helsinki. Nicht, dass es mir nicht gefallen hätte. Im Gegenteil. Die KNX TCC und das, was ich in der kurzen Zeit von Helsinki gesehen habe, hat mir sehr gut gefallen. Es ist etwas Anderes.

Ich habe Neurodermitis seit ich ein Baby war. Und diese Erkrankung machte sich sofort in der ersten Nacht im Hotelzimmer bemerkbar. Warum? In Helsinki hatte es Nachts unter 10 Grad. Also wurde im Hotel geheizt. Dies hat zur Folge, dass die Luftfeuchtigkeit im Hotelzimmer auf unter 30% sinkt. Und dies wiederum trocknet meine Haut aus. Die trockene Haut juckt und bricht in der oberen Schicht auf. Sie rötet sich und es ist dann nicht mehr auszuhalten.

Neurodermitis durch geringe Luftfeuchtigkeit: Beispielbild linker Unterarm. Schön ist die Hautrötung und die trockene Haut zu sehen.

Von der Kopfhaut, welche dann schuppt, über Gesicht, Hals, Arme, Rücken, Brust, Oberschenkel, Kniekehlen, Waden, Füsse. Alles ist trocken und juckt. Schuld daran sind kalte Außentemperaturen und durch Heizen sehr geringe Luftfeuchtigkeit.

Linderung gibt es nur kurzzeitig durch Duschen (morgens und abends) und das grossflächige Auftragen von Kokosfett oder Olivenöl. Beides ist antiseptisch und verringert den Juckreiz. Aber nur drei bis vier Stunden. Dann geht das Gejucke und Gekratze wieder los. Die haut wird rötlich, schwillt an, reisst auf, juckt.

Ja, „Einschmieren“!!! Fuck! In über 50 Jahren habe ich alle Cremes dieser Welt getestet. Nichts hilft. Die frei käuflichen Cremes von Nivea und Co. sind entweder nur Geldmacherei oder helfen nur kurzfristig die Haut geschmeidig zu machen. Verstopfen die Poren und erzeugen Pickel. Korisoncremes helfen tatsächlich. Aber Kortison macht die Haut dünn und bringt Falten. Ich nutze nur noch Kokos- und/oder Olivenöl.

Ja, „Neurodermitis ist eine Stress-Sache!“ Stimmt. Aber Stress lässt sich vermeiden. Nur trockene Heizungsluft in Hotels eben nicht. Hat man dann trockene Haut, dann nervt und stresst das zusätzlich. Fehlender Schlaf tun ein Übriges. Eine üble Leidensspirale beginnt.

Fakt: Mein Körper ist für Kälte nicht geeignet und inkompatibel. Extrem aufgefallen und bewusst geworden ist mir das jetzt eben erst wieder. Vor einer Woche war ich noch auf Teneriffa. Dort war es zwar nicht so sonnig, wie erwartet und es war auch nicht sonderlich warm. Ab es hatte 16 Grad aufwärts und im Zimmer keine Heizung. Und die Luftfeuchtigkeit lag eben bei über 55%. Es hatte Sonne und Salzwasser. Meine Neurodermitis heilte in wenigen Tagen aus und die Rötungen verschwanden fast vollständig.

Und dann fliege ich nach Helsinki und schon in der ersten Nacht geht es wieder los mit der Juckerei. Die Nächte im trockenen Hotelzimmer sind eine Tortur. Die Haut juckt und lässt mich nicht einschlafen. Morgens bin ich totmüde. Und nach dem Aufstehen versucht man sich über den Tag zu retten. Die Laune leidet oft. Kurz: Es ist schrecklich.

„Aber Peter! Du wohnst doch in der Schweiz! Da ist es doch auch kalt!“ Ja, im Winter. Und da geht es mir auch schlecht. Aber ich habe bei mir Zuhause Massnahmen ergriffen, damit die Luftfeuchtigkeit nie unter 50% fällt.

1. Seit 2020 befinden sich in meinem Wohnzimmer drei Aquarien. Diese verdunsten in der Woche mindestens 10 Liter Wasser.
2. Schon seit 2018 läuft bei mir bei Bedarf ein Luftbefeuchter. Dieser verdunstet pro Tag nochmal 5 Liter destilliertes Wasser.
3. Ich versuche möglichst oft und lange im Winter „im Süden“ zu sein.

Wo es mir auch noch schlecht ging und noch geht? Im Büro in Regensburg. Dort hat es fast das ganze Jahr unter 40% Luftfeuchtigkeit. Das merke ich dann sofort an meinem „roten Gesicht“. Meine Haut trocknet sofort aus und rötet sich. Hierfür gibt es noch keine zufriedenstellende Lösung.

Aber jetzt sitze ich im Flieger von Helsinki nach Frankfurt und wünsche mir nichts Anderes, als möglichst bald Zuhause in Zürich zu sein. Dann werde ich die Wäsche aus dem Koffer nehmen und waschen. Und danach sofort in die Badewanne springen.

Ins Badewasser kommt ein Kilo Salz. Salzwasser lässt die Neurodermitis abschwellen und entfernt die trockene schuppige Haut. Wenn es zeitlich noch klappt, dann gehe ich noch ins Solarium. Die Strahlung wirkt sich positiv auf den Heilungsprozess aus. Und dann brauche ich viel Schlaf.

BTW: Worauf meine Haut übrigens absolut zuverlässig „anspringt“, ist Chlor! Egal, ob im Freibad oder im Hotel. Wird die Bettwäsche mit Chlor gewaschen, dann „sterbe ich“ förmlich. Meine Haut dreht komplett durch. Am ganzen Körper bin ich augenblicklich rot. Schon wenn ich Chlor nur rieche, bekomme ich Juckreiz. Deshalb habe ich wenn nur irgendwie möglich mein eigenes Bettzeug auf Reisen dabei. Decke, Kopfkissen und Zudecke.

Was habe ich mir nun vorgenommen? Erstens werde ich sicherlich nicht mehr in den Norden von Europa fliegen und es möglichst vermeiden „kalte Länder“ zu besuchen. Zweitens braucht es langfristig eine dauerhafte Lösung für „den Winter“. Neurodermitis ist kein Spass.


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