29.01.2026 – Rezept: Gnocchi mit Tomaten-Gemüse

30. Januar 2026

Vom Schweinebraten-Essen vom Dienstag hatte ich noch präparierten Knödelteig übrig. Der Rest musste verarbeitet werden. Was liegt da näher als „Knocki“ zu machen.

Also nahm ich den Topf mit dem Knödelteig, ein Brett, Kartoffelmehl, ein Messer, eine Gabel und drehte die Nockerl.

Den Knödelteig hatte ich im Kaufland gekauft. Pro 750 Gramm Beutel kommen 1 Ei und 150 Gramm Kartoffelmehl dazu.

Die geschnittenen Teigstückchen forme ich vorsichtig und wälze sie im Kartoffelmehl. Dann kleben sie weder auf der Unterlage noch miteinander.

Für eine Person (für mich) rechnete ich 250 Gramm. Alles, was übrig bleibt, kommt in Beutel Portionen ins Gefrierfach. So kann ich mir jederzeit, wenn ich Lust drauf habe, welche auftauen. Das Kochen geht ganz schnell.

Also setzte ich einen ausreichend grossen Topf mit Wasser auf, gab etwas Salz hinein und drehte den Gashahn auf. Das Wasser muss sprudeln. Dann schaltet man den Herd aus und gibt die Gnocchi für 10 Minuten hinein. Sie schwimmen dann an der Oberfläche.

Während das Wasser langsam heiss wird, nimmt man eine Pfanne, gibt Olivenöl hinein. Ich schnipple Gemüse. Nach Belieben. Was da ist. Lauch, Karotte, Halbe Paprika, etwas Knoblauch. Das kommt in die Pfanne mit Petersilie, etwas Gemüsepulver, Pfeffer und Salz zum Abschmecken. Wenn das Gemüse „gut aussieht“, kommt die Tomatensosse mit etwas Wasser dazu.

Die Gnocchi fischt man mit der „Siebkelle“ (heisst die so?) aus dem Salzwasser und gibt sie ebenso in die Pfanne.

Kurz umrühren, fertig!

Schmeckt lecker. 😉


29.05.2025 – Regensburg – Man darf schon doof sein. Man muss sich nur zu helfen wissen.

29. Mai 2025

29.05.2025 – Regensburg – Man darf schon doof sein. Man muss sich nur zu helfen wissen.

In der Regensburger Wohnung hab ich keine Badewanne. Nur eine Dusche. Und das, obwohl ich ein leidenschaftlicher Badewannen-Relaxer bin! Meinem Körper (und da speziell meiner Haut) tun 3 Dinge gut:

1. Sonne!
2. Meerwasser!
3. Wärme!

Mit der „Sonne“ ist das so eine Sache. Wenn ich irgendwo ankomme, dann ist nach einem Tag spätestens die Sonne weg und es regnet. Aber man kann ja ins Solarium gehen. 

Wenn ich schon kein salziges Meer habe, so mixe ich mir mein eigenes Salzwasser. Ein Kilo Salz pro Badewanne. Dazu ein PH-neutrales Bademittel oder gleich „Clobex“. 
(Ich finde es total Schade, dass Regensburg kein Solebad hat. Da wäre ich Stammgast.)

Und mit der „Wärme“ ist das auch aktuell schwierig. Es ist zwar Ende Mai/Anfang Juni, aber es ist viel zu kalt. Speziell, wenn die Sonne untergegangen ist. Arschkalt! Zefix! Ich friere andauernd! Deshalb ist ein heisses Salzbad perfekt für mein Gemüt. Der Puls geht auf 50 Schläge. Entspannung pur!

Aber in Regensburg hab ich nur ne Dusche!! In der alten Wohnung im EG hatte 1996 eine Dreieckswanne eingebaut. Der Himmel auf Erden. Man konnte bequem zu Zweit.. *träum* kuscheln. Ein Traum. Und jetzt? Ne Dusche bei der die Flügel nicht mal zu gehen! Cat-As-Trophy!

Also suchte ich seit Juli eine Lösung. Abends. Regelmässig nach dem Duschen poppte das Problem im Hinterkopf auf. Und ja, es gibt „Lösungen“ in den einschlägigen Portalen. Mobile Badewannen. Mal faltbar, mal aufblasbar, immer wabbelig und instabil, die nächste Überschwemmung parat, aber für den „Komfort und die Qualität“ nicht mal preisgünstig. So! What?

Jetzt, nach dem kalten Helsinki und den Nebenwirkungen auf meine Haut hatte ich die Nase voll. Eine Badewanne musste her zur Haut/Gefühlstherapie! Also gurgelte ich am Montagabend. Suchbegriff „Maurereimer“ in der Bildersuche. Und hinter zwei, drei „Inderned“ -Links poppte so ein rechteckiger gelber „FertigMörtelKübel“ von „Bauhaus“ auf.

Für 99 Euro als Badewanne 100x70x50cm stabil umd fair

Sogar mit der richtige Grösse für den „Grünen Vogel“ (100x70x50cm). Stabil mit Metallrohrrahmen. Also kein Ausbeulen beim Befüllen. Und ich kann mich absolut reinlümmeln. Sogar zwei stabile Metallgriffe sind dran. Der Mörtelkübel ist „kranbar“ und packt 500 Kilo! Perfekt für mich ausreichend! Wo bekomm‘ ich jetzt bloss nen Kran her? Hmm..

„Im Bauhaus war ich doch erst und habe Werner getroffen. Ich kaufte einen Luftbefeuchter für’s Büro Regensburg“. Ergo fuhr ich am Mittwoch nochmal zum „Bauhaus“. Im „Drive-In“ erblickte ich wieder Werner und fragte nach der überdimensionierten „FertigMörtelBadeWanne“ in originalgelb. Und siehe da, direkt beim Kassenhäuserl auf einer Palette gab es einen Stapel davon. Hätte ich nie erwartet. Sonst habe ich immer Pech und genau das, was ich haben will, ist vergriffen, ausverkauft, nicht mehr lieferbar.

Die nächste Hürde war mein Auto. Mein Stromer ist für Transporte dieser Art nicht geeignet. Die Badewanne ist 105x70x50cm gross. Heckklappe? Keine Chance im Kofferraum. Rücksitze? Passt! Auf den Zentimeter. Werner half beim Verladen. Schon wieder Glück gehabt! Bezahlen und ab geht die Post.

Passt perfekt ins Bad bzw. neben die Dusche.

Jetzt muss das Ding „nur noch“ in den 3. Stock. Ohne Lift. Das dauerte zwei Tage. Bis ich mich auf das Tragen vorbereitet hatte. Nicht mit Muskeln, sondern mit hemmungsloser psychischer Stärke kann man alles erreichen! Also zuerst vorsichtig das gelbe Ding aus dem Auto raus, keine Kratzer ins Leder ziehen, kein Ecke anschlagen. Sonst ist das dann teurer, als alles andere. Danach das Gewicht gleichmäßig verteilt, und die Treppen hoch. Im 3. Stock angekommen hätte ich ein Sauerstoffzelt benötigt. War aber keines da.

Die gelbe „PeterPanMörtelEimerBadewanne“ passt perfekt ins Badezimmer. Wie ausgemessen. Und nein, da bleibt die Wanne natürlich nicht auf Dauer. Nach dem Bade wird sie per 2 Meter Schlauch geleert. Die Lagerung erfolgt ausserhalb der Wohnung. Auf der anderen Seite des Treppenhauses ist der Dachboden. Da hab ich auch ein Abteil! Da kommt die Wanne dann rein. Schön geputzt.

Platz genug für den „kleinen grünen Vogel“

Ich besorge Morgen nur noch einen sog. „Möbelhund“. Das ist ein stabiles „Rollwagerl“. Dann kann ich die Wanne leicht zwischen Bad und Dachboden hin und her rollen. So Freunde, jetzt relaxe ich weiter. Und warmes Wasser muss ich auch nachfüllen! Ich friere. 

Nun lacht mal schön. Ich sitze derweil tiefenentspannt und glücklich der günstigen Fügung in meiner #PeterPanMörtelEimerBadewanne


18.05.2025 – Neurodermitis ist ein Arschloch

18. Mai 2025

Ich habe selten eine Reiserückkehr so herbeigesehnt, wie dieses mal von Helsinki. Nicht, dass es mir nicht gefallen hätte. Im Gegenteil. Die KNX TCC und das, was ich in der kurzen Zeit von Helsinki gesehen habe, hat mir sehr gut gefallen. Es ist etwas Anderes.

Ich habe Neurodermitis seit ich ein Baby war. Und diese Erkrankung machte sich sofort in der ersten Nacht im Hotelzimmer bemerkbar. Warum? In Helsinki hatte es Nachts unter 10 Grad. Also wurde im Hotel geheizt. Dies hat zur Folge, dass die Luftfeuchtigkeit im Hotelzimmer auf unter 30% sinkt. Und dies wiederum trocknet meine Haut aus. Die trockene Haut juckt und bricht in der oberen Schicht auf. Sie rötet sich und es ist dann nicht mehr auszuhalten.

Neurodermitis durch geringe Luftfeuchtigkeit: Beispielbild linker Unterarm. Schön ist die Hautrötung und die trockene Haut zu sehen.

Von der Kopfhaut, welche dann schuppt, über Gesicht, Hals, Arme, Rücken, Brust, Oberschenkel, Kniekehlen, Waden, Füsse. Alles ist trocken und juckt. Schuld daran sind kalte Außentemperaturen und durch Heizen sehr geringe Luftfeuchtigkeit.

Linderung gibt es nur kurzzeitig durch Duschen (morgens und abends) und das grossflächige Auftragen von Kokosfett oder Olivenöl. Beides ist antiseptisch und verringert den Juckreiz. Aber nur drei bis vier Stunden. Dann geht das Gejucke und Gekratze wieder los. Die haut wird rötlich, schwillt an, reisst auf, juckt.

Ja, „Einschmieren“!!! Fuck! In über 50 Jahren habe ich alle Cremes dieser Welt getestet. Nichts hilft. Die frei käuflichen Cremes von Nivea und Co. sind entweder nur Geldmacherei oder helfen nur kurzfristig die Haut geschmeidig zu machen. Verstopfen die Poren und erzeugen Pickel. Korisoncremes helfen tatsächlich. Aber Kortison macht die Haut dünn und bringt Falten. Ich nutze nur noch Kokos- und/oder Olivenöl.

Ja, „Neurodermitis ist eine Stress-Sache!“ Stimmt. Aber Stress lässt sich vermeiden. Nur trockene Heizungsluft in Hotels eben nicht. Hat man dann trockene Haut, dann nervt und stresst das zusätzlich. Fehlender Schlaf tun ein Übriges. Eine üble Leidensspirale beginnt.

Fakt: Mein Körper ist für Kälte nicht geeignet und inkompatibel. Extrem aufgefallen und bewusst geworden ist mir das jetzt eben erst wieder. Vor einer Woche war ich noch auf Teneriffa. Dort war es zwar nicht so sonnig, wie erwartet und es war auch nicht sonderlich warm. Ab es hatte 16 Grad aufwärts und im Zimmer keine Heizung. Und die Luftfeuchtigkeit lag eben bei über 55%. Es hatte Sonne und Salzwasser. Meine Neurodermitis heilte in wenigen Tagen aus und die Rötungen verschwanden fast vollständig.

Und dann fliege ich nach Helsinki und schon in der ersten Nacht geht es wieder los mit der Juckerei. Die Nächte im trockenen Hotelzimmer sind eine Tortur. Die Haut juckt und lässt mich nicht einschlafen. Morgens bin ich totmüde. Und nach dem Aufstehen versucht man sich über den Tag zu retten. Die Laune leidet oft. Kurz: Es ist schrecklich.

„Aber Peter! Du wohnst doch in der Schweiz! Da ist es doch auch kalt!“ Ja, im Winter. Und da geht es mir auch schlecht. Aber ich habe bei mir Zuhause Massnahmen ergriffen, damit die Luftfeuchtigkeit nie unter 50% fällt.

1. Seit 2020 befinden sich in meinem Wohnzimmer drei Aquarien. Diese verdunsten in der Woche mindestens 10 Liter Wasser.
2. Schon seit 2018 läuft bei mir bei Bedarf ein Luftbefeuchter. Dieser verdunstet pro Tag nochmal 5 Liter destilliertes Wasser.
3. Ich versuche möglichst oft und lange im Winter „im Süden“ zu sein.

Wo es mir auch noch schlecht ging und noch geht? Im Büro in Regensburg. Dort hat es fast das ganze Jahr unter 40% Luftfeuchtigkeit. Das merke ich dann sofort an meinem „roten Gesicht“. Meine Haut trocknet sofort aus und rötet sich. Hierfür gibt es noch keine zufriedenstellende Lösung.

Aber jetzt sitze ich im Flieger von Helsinki nach Frankfurt und wünsche mir nichts Anderes, als möglichst bald Zuhause in Zürich zu sein. Dann werde ich die Wäsche aus dem Koffer nehmen und waschen. Und danach sofort in die Badewanne springen.

Ins Badewasser kommt ein Kilo Salz. Salzwasser lässt die Neurodermitis abschwellen und entfernt die trockene schuppige Haut. Wenn es zeitlich noch klappt, dann gehe ich noch ins Solarium. Die Strahlung wirkt sich positiv auf den Heilungsprozess aus. Und dann brauche ich viel Schlaf.

BTW: Worauf meine Haut übrigens absolut zuverlässig „anspringt“, ist Chlor! Egal, ob im Freibad oder im Hotel. Wird die Bettwäsche mit Chlor gewaschen, dann „sterbe ich“ förmlich. Meine Haut dreht komplett durch. Am ganzen Körper bin ich augenblicklich rot. Schon wenn ich Chlor nur rieche, bekomme ich Juckreiz. Deshalb habe ich wenn nur irgendwie möglich mein eigenes Bettzeug auf Reisen dabei. Decke, Kopfkissen und Zudecke.

Was habe ich mir nun vorgenommen? Erstens werde ich sicherlich nicht mehr in den Norden von Europa fliegen und es möglichst vermeiden „kalte Länder“ zu besuchen. Zweitens braucht es langfristig eine dauerhafte Lösung für „den Winter“. Neurodermitis ist kein Spass.


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