Heute ist meine Swatch-Watch stehen geblieben. Und da ich eh zum auf dem Weg war, schaute ich beim nächsten Swatch-Laden vorbei. Denn dort werden lebenslang Batterien kostenlos gewechselt. Ein grosser Vorteil der Swatch-Watch!
Swatch-Watch YRS404
Das Wechseln ging schnell. Der Kollege im Laden freute sich über die schöne Uhr und meinte, dass sie wie neu aussehen würde. Wie lange ich die Uhr schon hätte, war auch seine Frage. Ich besitze die Uhr schon sehr lange. Aber wie lange könnte ich nicht sagen. Also recherchierte ich bei der KI ums Eck:
⌚ Swatch Irony Retrograde „Ethnic Elegance“
Referenz:YRS404 Kollektion: Swatch Irony Retrograde Chrono Erscheinungsjahr:2008 Alter: Im Jahr 2026 etwa 18 Jahre.
Die Identifikation passt sehr gut zu deinem Foto: Das auffällige Merkmal ist die Beschriftung der Lünette „CONTINENTS OF THE WORLD – LARGEST TO SMALLEST“ sowie die ungewöhnliche Retrograde-Chronographen-Anzeige. Swatch selbst führt das Modell unter der Referenz YRS404 als „ETHNIC ELEGANCE“. (Swatch)
Ein Fachhändler nennt ausdrücklich 2008 als Baujahr bzw. Erscheinungszeitraum der YRS404. Eine weitere Uhrenquelle bezeichnet sie als „2008 Spring-Summer Collection“. (Watchpapst)
Interessant ist auch, dass die Retrograde-Technik bei dieser Swatch-Serie damals etwas Besonderes war: Die Chronographenzeiger laufen nur über bestimmte Kreissegmente und springen anschließend zurück auf ihren Ausgangspunkt. (Watchpapst)
Kurz gesagt: Deine Uhr ist sehr wahrscheinlich eine Swatch Irony Retrograde „Ethnic Elegance“, YRS404, von 2008.
Ich habe den **aktuellen Markt für genau die Swatch YRS404 „Ethnic Elegance“** geprüft, einschließlich Schweizer eBay-Angeboten und WatchCharts. Das Ergebnis ist etwas interessanter als die teilweise sehr hohen Angebotspreise.
### 💰 Wert deiner konkreten Uhr
Auf deinem Foto sehe ich eine **getragene, aber insgesamt gut erhaltene YRS404**. Die Lünette und das Gehäuse zeigen sichtbare Gebrauchsspuren bzw. Kratzer; das Glas und Zifferblatt wirken dagegen ordentlich. Das Armband sieht ebenfalls gebraucht aus.
WatchCharts führt für die **YRS404 „Ethnic Elegance“ derzeit einen Marktpreis von etwa US$128**. ([WatchCharts Marketplace][1]) Das entspricht grob **CHF 100–110**.
Interessant ist der Schweizer Markt: Auf eBay Schweiz wird aktuell eine YRS404 für rund **CHF 296** angeboten. Das ist allerdings ein **Angebotspreis und kein nachgewiesener Verkaufspreis**. ([eBay][2])
Ein anderes aktuelles Angebot liegt dagegen bei lediglich **£69**, also ungefähr **CHF 75–80**. ([eBay UK][3])
Und ein japanischer Händler verlangt derzeit umgerechnet etwa **US$356** für eine gebrauchte YRS404 mit Originalzubehör. Auch hier handelt es sich um einen Angebotspreis. ([eBay][4])
### 🧐 Meine Einschätzung für DEINE Uhr
Aufgrund des Fotos würde ich sie momentan bei ungefähr
**➡️ CHF 120–140**
ansetzen.
Wenn sie **einwandfrei läuft, alle Retrograde-Funktionen funktionieren und das Armband original ist**, würde ich eher **CHF 140–160** ansetzen.
Falls du sie verkaufen möchtest, wäre beispielsweise ein **Inserat um CHF 179–189 VB** nachvollziehbar. Ein tatsächlicher Verkauf dürfte dann eher im Bereich **CHF 130–160** liegen.
**Wichtig:** Die ungewöhnliche Retrograde-Anzeige und das markante „Continents of the World“-Design machen die YRS404 für Swatch-Sammler interessanter als eine gewöhnliche Irony Chrono. Trotzdem zeigen die verfügbaren Marktdaten, dass sie derzeit noch kein hochpreisiges Swatch-Sammlerstück ist.
Wenn du möchtest, kann ich als Nächstes **deine Uhr anhand des Fotos noch genauer auf Originalität prüfen** – insbesondere **Armband, Zeiger, Zifferblatt, Gehäuseboden und mögliche Produktionsnummer** – und dir sagen, ob sie möglicherweise eine **seltenere Variante** ist.
Zum fünften Mal in Folge auf Platz 1: Der Zürich Hauptbahnhof setzt sich auch im European Railway Station Index 2026 an die Spitze.
Der Zürich Hauptbahnhof darf sich erneut über eine besondere Auszeichnung freuen. Im European Railway Station Index 2026 des Consumer Choice Centers belegt der Zürcher Hauptbahnhof mit 101 Punkten den ersten Platz. Damit steht Zürich bereits zum fünften Mal in Folge ganz oben im europäischen Bahnhofs-Ranking.
Die Top 10 des European Railway Station Index 2026. Zürich Hbf erreicht mit 101 Punkten erneut Platz 1. Quelle: Consumer Choice Center, European Railway Station Index 2026.
Für das Ranking wurden 60 der größten europäischen Bahnhöfe miteinander verglichen. Bewertet wurden unter anderem Pünktlichkeit, durchschnittliche Wartezeiten, Zugverbindungen, Barrierefreiheit, Ticketmöglichkeiten, WLAN sowie die Ausstattung und Dienstleistungen innerhalb der Bahnhöfe.
🥇 Zürich vor Paris und Amsterdam
Mit 101 Punkten liegt Zürich nur knapp vor der Gare du Nord in Paris mit 100,5 Punkten. Den dritten Platz belegt Amsterdam Centraal mit 98,5 Punkten.
Auch die Schweiz ist gleich zweimal in den Top 5 vertreten: Bern Hbf erreicht mit 94,5 Punkten Platz 5.
Besonders interessant sind die Werte zur Pünktlichkeit: Für Zürich wurden lediglich 4 Prozent verspätete Zugverbindungen ausgewiesen. Die durchschnittliche Wartezeit liegt laut den Angaben zum Index bei nur 1,2 Minuten.
🇨🇭 Schweiz gleich zweimal in den Top 5
Neben Zürich schafft es auch Bern ganz nach vorne. Damit zeigt das Ranking erneut die starke Position der Schweizer Bahnhöfe.
Und es gibt noch einen weiteren Schweizer Vertreter: Luzern Hbf erreicht 2026 den 14. Platz. Gleichzeitig weist Luzern mit lediglich 0,3 Prozent verspäteten Verbindungen den niedrigsten Verspätungswert unter den untersuchten Bahnhöfen auf.
🇨🇭 Zürich hat also weiterhin die Nase vorn
Der Abstand zwischen Zürich und Paris ist mit 0,5 Punkten ausgesprochen knapp. Trotzdem bleibt der Zürich HB auch 2026 an der Spitze des Rankings.
Damit kann Zürich einen bemerkenswerten Rekord feiern:
Fünf Jahre hintereinander Platz 1 in Europa.
Für einen Bahnhof, an dem täglich tausende Pendler, Touristen und Reisende unterwegs sind, ist das durchaus eine bemerkenswerte Visitenkarte für die Stadt und den Schweizer Bahnverkehr.
Es kommt der Winter mit grossen Schritten. Im Winter riecht es wieder überall in der Schweiz nach Fondue. Was den Deutschen ihr Glühwein, ist den Schweizern der mit Weisswein, Knoblauch und Käse im heissen Topf mit Brotstücken servierte Klassiker. Das wussten schon Asterix&Obelix.
Käsefondue sollte man besser Draussen anmachen. Die Wohnung riecht sonst tagelang.
Für Deutsche klingt Schweizerdeutsch oft zunächst freundlich, aber auch ziemlich rätselhaft. Und selbst wenn einzelne Wörter verständlich sind, können Aussprache, Redewendungen und typische Schweizer Begriffe für Verwirrung sorgen. Umgekehrt haben auch Schweizer ihre ganz eigene Sicht auf die sprachlichen Eigenheiten der Deutschen.
So ein Fondue verbindet, odrrr?!
Besonders schön sind dabei die kleinen Unterschiede im alltäglichen Sprachgebrauch. Wörter, die für Schweizer völlig selbstverständlich sind, wirken auf Deutsche ungewohnt – und umgekehrt. Ein Beispiel, das in der Diskussion rund um das Video ausdrücklich aufgegriffen wird, ist „parkieren“, während man in Deutschland schlicht „parken“ sagt.
Das Interessante daran: Es geht eigentlich gar nicht darum, wer „richtig“ Deutsch spricht. Vielmehr zeigt der Beitrag auf humorvolle Weise, wie Sprache auch ein Stück kulturelle Identität ist.
Und genau darin liegt der Reiz des Verhältnisses zwischen Schweizern und Deutschen. Die beiden Länder liegen unmittelbar nebeneinander, haben eine gemeinsame Sprache und zahlreiche kulturelle Gemeinsamkeiten – und trotzdem gibt es erstaunlich viele kleine Unterschiede.
Vielleicht ist genau das der Grund, warum sich Schweizer und Deutsche so wunderbar gegenseitig aufziehen können. Man versteht sich schließlich – nur manchmal braucht man dafür ein kleines Wörterbuch. 😉
Im Mittleren Osten gibt es Ärger mit den Huthis in Saudi-Arabien. Eine wichtige Ölanlage wurde getroffen, die 7% der weltweiten Ölmenge liefert. Die Strasse von Hormus ist schon länger umkämpft. Somit steigt der Ölpreis weiter. Was die Frage aufwirft, was aktuell Diesel und E10 kosten.
Sprit wird ständig teurer und erreicht Höchststand für dieses Jahr.
Aktuelle Durchschnittspreise (ADAC, Stand 14.09.2026):
Super E10: 2,183 €/l
Diesel: 2,232 €/l
Andere Quellen (z.B. MTS-K-Tagesdaten) zeigen leicht höhere Werte um 2,27–2,42 €/l, je nach Erhebungszeitraum – die Preise schwanken derzeit stark, unter anderem wegen der Ölpreis-Entwicklung im Zusammenhang mit dem Iran-Konflikt.
Am günstigsten ist Regensburg, wo Super E10 im 10-km-Umkreis im Schnitt rund 2,133 € pro Liter kostet. Derspritfuchs
Am teuersten ist Trier mit rund 2,332 €, ein Unterschied von knapp 20 Cent pro Liter.
Nach anderen Auswertungen liegt beim Diesel oft Freiburg an der Spitze – Grenzregionen sind generell teurer, weil Tankstellen dort weniger Anreiz haben, die Preise zu senken, da ein Teil der Kunden ohnehin ins Ausland ausweicht. Benzin
Auf Bundesland-Ebene ist Bayern aktuell meist am günstigsten, das Saarland ebenfalls, während der Osten tendenziell teurer tankt – die Spanne zwischen günstigstem und teuerstem Bundesland liegt bei etwa 6–9 Cent pro Liter.
Spar-Tipp: Seit 1. April 2026 gilt die 12-Uhr-Regel: Tankstellen dürfen ihre Preise nur einmal täglich um 12 Uhr anheben, Senkungen sind jederzeit möglich. Am günstigsten tankt man daher meist spät vormittags, kurz vor 12 Uhr.
Spritpreise 1960
Deutschschweiz – Zürich
In der Schweiz wird Benzin meist nicht als „E10“ verkauft – dort ist bleifreies Benzin (Bleifrei 95 / Bleifrei 98) der Standard, ähnlich zusammengesetzt wie deutsches Super/E10. Für Zürich und Umgebung gelten aktuell die landesweiten Schweizer Durchschnittswerte:
**Aktuelle Preise (Mitte September 2026, laut TCS):** – Bleifrei 95: ca. **2,05 CHF/l** – Bleifrei 98: ca. **2,16 CHF/l** – Diesel: ca. **2,30 CHF/l**
**Warum steigen die Preise gerade so stark?** Hauptgrund sind die Spannungen im Nahen Osten: die vom Iran unterstützte Huthi-Miliz hat ihre Kontrolle im Jemen ausgeweitet, weshalb Saudi-Arabien sein Öl nun über die längere Route via Ägypten und Mittelmeer liefert – das treibt die Preise zusätzlich.
Nach den ersten anstrengenden Messetag auf der Ineltec 2026 fuhr ich nach Hause. Gestern hatte es noch 33 Grad bei der Messevorbereitung und dem Aufbau des Messestandes.
Die Pappelallee der Stadelstrasse in der untergehenden Sonne
In der Nacht zog eine Tiefdruckfront mit Gewittern und Regen über die Schweiz. Dann regnete es am Morgen auf dem Weg zur Messe Zürich. Und auf dem Weg nach Hause sah ich im Rückspiegel, dass im Westen die untergehenden Sonne und das Ende der Kaltfront zu sehen war.
Die tief stehende Sonne schien orange bis feuerrot die Wolkenunterseite an. Also fuhr bei Oberwinterthur von der Autobahn ab und hielt bei Stadel. So entstand das Foto „Lichtblick“.
Heute telefonierte ich mit Kai. Er war auf dem Weg nach Hettlingen zum Wohnwagen. Den hätte der Hagel vom letzten Freitag erwischt. Oberlichter etc. kaputt. Ich solle doch mal nach Seuzach zur Bar1120 fahren.
Dort hätte man ein Notfall-Hagelschäden-Autolager auf der grünen Wiese hingestellt. Und ich war echt schockiert, wie die Autos aussehen! Und wie viele Autos dort stehen!
Beim Kreisel Seuzach bei der Bar1120 stehen Hunderte Hagelschäden-Autos mit wirklich schlimmen Schäden. Totalschäden. Die Einschläge bei den Frontscheiben sieht es teils aus, als hätte man einen mittleren Felsbrocken reingeworfen.
Die Bleche haben unzählige Treffer. Panoramadächer, Seitenfenster, Heckklappenfenster sind durchschlagen.
Rundherum hat es Dächer von Wohnhäusern abgedeckt, Dachziegel herunter geschlagen, Stalldächer sind in Folien verpackt, damit es nicht reinregnet. Sogar Fassaden hat der Hagel beschädigt. Jalousielamellen verbeult.
Dann fuhr ich noch beim Adrian von der Radhofgarage auf einen Kaffee vorbei. Er erzählte mir, dass alle Fahrzeuge, die Draussen im Hof gestanden sind, Totalschäden wären. Das Dach vom Kuhstall gegenüber hat es eingeschlagen. Das Bauernhaus sind Dachziegel kaputt. Unfassbar.
Heute war ich bei „meinem Doc“ in Altstetten. Als ich vor 24 Jahren nach Zürich zog, wohnte ich in Schlieren und arbeitete ich für Siemens in der Freilagerstrasse. Da lag es nahe einen Doc in der Nähe zu suchen.
Jedesmal, wenn ich Richtung Altstetten fahre oder am Letzistadion vorbeikomme, läuft mir schon das Wasser im Mund zusammen und es gelüstet mich nach „Poulet Süss/Sauer“.
Weil: Beim Letzistadion in der Badenerstrasse hat es eines meiner Lieblingsrestaurants: Das Singapore! Und dort war ich eben ab 2002 regelmässig zum Essen mit den Kollegen.
Und wie es der Teufel will, treffe ich beim Rausgehen Philipp und Markus vor dem Restaurant. Sie hatten allerdings keine Zeit zum Plaudern. Schade!
Update 02.09.2026: Täter gefasst. Es handelt sich um einen 43-jährigen Schweizer Staatsbürger ohne Migrationshintergrund. Ohne extrem-politische oder radikale Neigungen. Siehe ganz unten.
Einfach unfassbar. Nach Ende einer Raveparty werden Besucher einer Party wahllos durch Schüsse niedergestreckt. Dies geschah etwa gegen 2 Uhr 30 am frühen Sonntag.
Die Fahndung nach dem Täter lief sofort National und international an.
Ich spreche mein tiefstes Beileid zum Tod von Maria Spinelli aus, der jungen Italienerin, die bei der tragischen Schießerei in Aarau (Schweiz) getötet wurde.
Meine Gedanken sind auch bei den anderen Verletzten und allen Menschen, die von diesem dramatischen Vorfall betroffen sind.
Bericht über die Verhaftung
Ein 22jähriges junges Mädchen stirbt sofort an den Schussverletzungen. 5 weitere junge Personen werden teils schwer verletzt. Darunter ein Deutscher und vier Schweizer.
Gestern konnte nun ein Fahndungerfolg verzeichnet werden. Ein 43-jähriger Schweizer wurde in der Nacht von Sonntag auf Montag in seiner Wohnung verhaftet.
Update 02.09.2026 – Der Täter ist gefasst. Pressekonferenz. Der Täter schoss nach Ende der Raveparty wahllos auf die noch anwesenden etwa 100 Personen mit 40 Schüssen aus einer Kalaschnikow. Anschliessend auf dem Rückweg zum Auto auf ein abfahrendes Auto mit einer Pistole. Eine weitere geladene Handfeuerwaffe würde im Auto gefunden. Der Täter kommt aus dem Kanton Jura und hatte sich noch am gleichen Montagmorgen bei der Polizei im Jura in Delemond gestellt. Aktuell steht fest, dass er ein psychisches Problem hat.
Nach langer Odyssee fand ich einen sehr guten Platz zum „Total Eclipse of the Sun“ Ansehen. Rapperswil am Zürisee wäre gut gewesen. Nur da staute es sich im 18:30 Uhr in alle Himmelsrichtungen.
Somit entschied ich nach Hören zu fahren. Und dort mit der Fähre nach Meilen überzusetzen. An der Goldküste hatte man perfekten Ausblick auf den Sonnenuntergang. Gleich nach der Fähre hielt ich bei der Badi Meilen und bestellte mir alsbald ein Alkoholfreies Panache.
Fotografiert vom Strandbad Dorfmeilen am Zürisee. Ich lieh mir kurzzeitig die Sofi-Brille von einer netten Mami am Steg und schoss ein paar Bilder durch diese (Brille. Nicht die hübsche Mami)
Die dunklen Bilder mit Huawei P30Pro und Sofi-Brille. Die anderen ohne. Um 2016 gab es angeblich eine 92% Überdeckung.
Leider hat es nicht mehr gereicht ins Wasser zu springen. Das hole ich Morgen nach.
Mike schickte mir auch gleich gute Fotos, die er von seiner Terrasse aus in Eggenwil geschossen hatte.
Am 02.08.2016 fuhr ich um 3 Uhr in der Früh mit meinem geliebten „kleinen Schwarzen“ von Brunnen nach Bremgarten. Dies, weil meine Damalige unbedingt um 9 Uhr einen Kundentermin wahrnehmen wollte.
Wenn es nach mir gegangen wäre, hätten wir bei Mike in Brunnen übernachtet. Aber ich war wieder viel zu nett. Und hatte mich überreden lassen doch noch zu fahren.
Nachdem mir auf meiner Spur der Benz entgegenkam..
Als ich das Fahrzeug auf meiner Spur aus dem Tunnel auf meiner Spur entgegenkommen sah, legte ich mit dem Porsche Boxster sofort eine Vollbremsung hin. Ich stand. Und dann krachte es. Der Benz schob uns nach Polizeiauskunft durch die Wucht des Aufpralls 8 Meter den Berg rauf. Der Fahrer war kurz eingenickt und wachte erst beim Aufprall wieder auf.
… rettete uns der Boxster zwar das Leben, war aber dann leider Totalschaden.
Trotz Gurt war ich „halb“ durchgebrochen. Dem Gurt folgend brach das linke Schlüsselbein, das Brustbein war angeknackst, die drei beweglichen Rippen rechts unten am Brustkorb durch, und der erste Lendenwirbel angebrochen und um 11 Grad geneigt.
Bei meiner damaligen Partnerin waren 3 Brustwirbel gebrochen. Sie bekam im Krankenhaus eine Stabilisierung operiert. Sonst war ihr glücklicherweise nicht mehr passiert.
Nur Bruchteil von Sekunden entschieden über Tod oder Leben. Hätte uns der Benz nicht frontal, sondern halb getroffen, wäre es wahrscheinlich um mich geschehen gewesen. Da der Benz den Boxster aber komplett frontal traf, konnte die vordere Aufprallzone die Energie abfangen. Die Fahrgastzelle und die Frontscheibe war unversehrt. Die Türen gingen auf. Auch alle Airbags lösten natürlich aus.
Seit Mike bei Bremgarten wohnt, bin ich seit dem unzählige Male an der Unfallstelle vorbeigefahren. Auch heute wieder. Einmal den Berg von Oberwil-Lieli kommend Richtung Tunnel und Kreisel Zufikon runter. Und einmal wieder rauf. Und jedesmal denke ich wieder an diese Nacht und kann die Stelle noch genau identifizieren.
Der Boxster hatte allerdings Totalschaden. Ich glücklicherweise nur einen Halbschaden. 2 Wochen lag ich im Spital Baden. Meine Partnerin 4 Wochen. Ich dann noch über 4 Wochen daheim im Bett.