Nach langer Odyssee fand ich einen sehr guten Platz zum „Total Eclipse of the Sun“ Ansehen. Rapperswil am Zürisee wäre gut gewesen. Nur da staute es sich im 18:30 Uhr in alle Himmelsrichtungen.
Somit entschied ich nach Hören zu fahren. Und dort mit der Fähre nach Meilen überzusetzen. An der Goldküste hatte man perfekten Ausblick auf den Sonnenuntergang. Gleich nach der Fähre hielt ich bei der Badi Meilen und bestellte mir alsbald ein Alkoholfreies Panache.
Fotografiert vom Strandbad Dorfmeilen am Zürisee. Ich lieh mir kurzzeitig die Sofi-Brille von einer netten Mami am Steg und schoss ein paar Bilder durch diese (Brille. Nicht die hübsche Mami)
Die dunklen Bilder mit Huawei P30Pro und Sofi-Brille. Die anderen ohne. Um 2016 gab es angeblich eine 92% Überdeckung.
Leider hat es nicht mehr gereicht ins Wasser zu springen. Das hole ich Morgen nach.
Mike schickte mir auch gleich gute Fotos, die er von seiner Terrasse aus in Eggenwil geschossen hatte.
Am 02.08.2016 fuhr ich um 3 Uhr in der Früh mit meinem geliebten „kleinen Schwarzen“ von Brunnen nach Bremgarten. Dies, weil meine Damalige unbedingt um 9 Uhr einen Kundentermin wahrnehmen wollte.
Wenn es nach mir gegangen wäre, hätten wir bei Mike in Brunnen übernachtet. Aber ich war wieder viel zu nett. Und hatte mich überreden lassen doch noch zu fahren.
Nachdem mir auf meiner Spur der Benz entgegenkam..
Als ich das Fahrzeug auf meiner Spur aus dem Tunnel auf meiner Spur entgegenkommen sah, legte ich mit dem Porsche Boxster sofort eine Vollbremsung hin. Ich stand. Und dann krachte es. Der Benz schob uns nach Polizeiauskunft durch die Wucht des Aufpralls 8 Meter den Berg rauf. Der Fahrer war kurz eingenickt und wachte erst beim Aufprall wieder auf.
… rettete uns der Boxster zwar das Leben, war aber dann leider Totalschaden.
Trotz Gurt war ich „halb“ durchgebrochen. Dem Gurt folgend brach das linke Schlüsselbein, das Brustbein war angeknackst, die drei beweglichen Rippen rechts unten am Brustkorb durch, und der erste Lendenwirbel angebrochen und um 11 Grad geneigt.
Bei meiner damaligen Partnerin waren 3 Brustwirbel gebrochen. Sie bekam im Krankenhaus eine Stabilisierung operiert. Sonst war ihr glücklicherweise nicht mehr passiert.
Nur Bruchteil von Sekunden entschieden über Tod oder Leben. Hätte uns der Benz nicht frontal, sondern halb getroffen, wäre es wahrscheinlich um mich geschehen gewesen. Da der Benz den Boxster aber komplett frontal traf, konnte die vordere Aufprallzone die Energie abfangen. Die Fahrgastzelle und die Frontscheibe war unversehrt. Die Türen gingen auf. Auch alle Airbags lösten natürlich aus.
Seit Mike bei Bremgarten wohnt, bin ich seit dem unzählige Male an der Unfallstelle vorbeigefahren. Auch heute wieder. Einmal den Berg von Oberwil-Lieli kommend Richtung Tunnel und Kreisel Zufikon runter. Und einmal wieder rauf. Und jedesmal denke ich wieder an diese Nacht und kann die Stelle noch genau identifizieren.
Der Boxster hatte allerdings Totalschaden. Ich glücklicherweise nur einen Halbschaden. 2 Wochen lag ich im Spital Baden. Meine Partnerin 4 Wochen. Ich dann noch über 4 Wochen daheim im Bett.
Ja, natürlich!! Ich hätte viele kreative Ideen im „Kühlschrank“ gelagert, damit mir diese nicht sauer werden! Man muss nur jemanden finden, der das dann auch umsetzt. Und genau das ist das Problem!
Sonst macht das „Wer Anderes“! Nein, nicht Christian Anders, sondern „Wer Anders“. Hier ein Beispiel: „Funky Cold Medina“ war mal in den 80ern ein Brecher von „Tone Loc“! Jeder, wirklich jeder, auf diesem Planeten kann den Song mit den Fingern schnippen.
Funky Cold Medina (Rock Cover by Leo Moracchioli)
Und der Song hat „nur“ 5,2 Mio Aufrufe und über 100.000 Likes. Also, zurück zur Frage: Kann man Funk-Songs verrocken? Ein klares „Jawoll! Yes, Sir, Jawoll, Sir!“ Rühren!
Ok. Und wer ist der Typ mit dem unaussprechlichen Nachnamen? Leo Moracchioli (* 10. Oktober 1978, in Ålgård) ist ein norwegischer Rockmusiker und Musikproduzent. Er ist Multiinstrumentalist und bekannt für seine Metal-Coverversionen populärer Songs, die ihm mehr als 4,85 Millionen Abonnenten (Stand Oktober 2025) auf YouTube eingebracht haben. Er ist Begründer der Frog Leap Studios.
Leo Moracchioli hat mehr als 400 Cover aufgenommen, darunter Coverversionen von The House of the Rising Sun von The Animals, Hurt von Nine Inch Nails, Eye of the Tiger von Survivor, Johnny B. Goode von Chuck Berry, Rasputin von Boney M, Hello von Adele, Poker Face und Bad Romance von Lady Gaga, Feel Good Inc. von den Gorillaz, Africa von Toto, Redemption Song von Bob Marley.
Mit seinem Cover Despacito von Luis Fonsi erreichte er am 10. August 2017 Platz 35 der ungarischen Single Top-40-Charts. Moracchioli gibt an, dass es, obwohl er Cover spielt, für ihn kreativ genug ist, den Songs seinen eigenen Touch zu verleihen.
Und Leo Moracchioli kommt im August in die Schweiz!
Frog Leap (das Metal-Cover-Projekt von Leo Moracchioli) tritt beim Riverside Festival Aarburg am 21. August 2026 auf. Das Open-Air-Festival findet vom 21. bis 23. August 2026 direkt an der Aare in Aarburg statt.
Hier die Pix und die Videos. Text kommt demnächst.
Es war so heiss. Den ganzen Tag im Büro. Alles verschlossen. 28 Grad drinnen und bis zu 34 Grad draussen. Somit fuhr ich um 6 abends mit der Harley zumindest für eine Stunde ins Freibad Rickenbach. Bis um Acht. Bis Badeschluss.
Roter Sunset auf der Fahrt nach Wülflingen
Bei einem Zitronen-Panache in der Abendsonne tippte ich wieder einmal auf Facebook. Dort hatte ich im Juni meinen Account gelöscht. Und auf FB poste ich nicht mehr. Aber ich fand eine Ankündigung von „Gloria Volt„. Die Jungs spielen heute ab 22 Uhr beim „Bambole Openair“ in Wülflingen. Das Gelände liegt zwischen Adi’s Radhofgarage („meiner Werkstatt“) und dem Straßenverkehrsamt Winterthur. Alles bekannt.
Also zog ich mich um und schwang mich kurz entschlossen wieder auf die Harley, um in den Sonnenuntergang nach Wülflingen zu reiten.
In der Ankündigung stand, dass es keine Parkplätze für Autos hätte. Man solle besser mit dem Fahrrad oder den ÖV kommen. Also parkte ich etwas entfernt vor dem Festgelände, verstaute meinen Helm in der Satteltasche und wanderte mir der Lederjacke bei angenehmen Temperaturen Richtung Musik und Bühne.
„Gloria Volt“ mit „Call me a Man“
Ich besorgte mir ein Alkoholfreies uns sah mir alles an. Es gab neben Getränkeständen auch Langos und Gebäck, Sandwich, Cocktails, die obligatorischen Bratwürstl und ABSOLUT vegane Menü. Beim Durchwandern des Geländes roch es alle paar Meter nach Kanabis. Am Ende des Tages war ich Hanf-Sommelier und konnte Fruchtart, Herkunft, Trockengrad und Tag der Ernte bestimmen.
„Gloria Volt“ rockten die Bühne!
Vor einem Barzelt traf ich Fabian und den Rest der Band, die auf Ihren Auftritt warteten. Fredi hatte ich noch vorher an einem der Tische begrüßt. Jetzt war er im Backstage.
„Gloria Volt“ mit „Forever Young“
Punkt 22 Uhr starteten die Jungs auf der Bühne durch und brachten das Publikum zu kochen. „Gloria Volt“ bezeichnen den eigenen Sound als „Power-Rock“. Und die Band gibt von Anfang an Vollgas.
Marino am Bass lächelt ständig ins Publikum, Pim Peter schmettert abwechselnd mit Fabian ein Solo nach dem anderen und Fredi rennt und springt mit dem Mikroständer die Bühne rauf und runter. Nur Pascal am Schlagzeug ist meiner Meinung nach sehr schlecht ausgeleuchtet. Nichtsdestotrotz treiben seine Beats die Songs 60 Minuten durch die Nacht.
Das Ambiente und das Wetter passte perfekt! Sogar der Vollmond stand über dem Openair Gelände.
Ich blieb allerdings nicht bis zum Ende, weil ich „am Ende“ war. Die Vollmond acht vom 28. auf den 29. konnte ich nicht schlafen. Und das holte mich jetzt ein. Spass haben „Gloria Volt“ aber trotzdem gemacht! Und es soll noch recht gut abgegangen sein mit gemeinsamen Auftritt aller Musiker des Abends zu „Roller Coaster“! Tja, dann bis zum nächsten Mal.
Schon beim Latino Festival sah mal viele Schweizer Trikots. Gegenüber ist das PublicViewing Hauptevent und die Tickets ausverkauft. Da läuft das grosse Warmup.
Die „Steibi“ ist heute komplett PublicViewingArea
Also schlenderte ich nach dem Festival in die Steinberggasse kurz „Steibi“ genannt. Vor dem „Albani“, vor der Kellerbar „Gwölb“ und gegenüber vor dem „insieme“ grüppiertrn sich am Freisitz die Fans.
Beim Albani.. Ist alles besetzt. Auch vor dem „Gwölb“ schaut alles gespannt zu.
Nicht nur auf den Gartenstühlen, sondern auch auf dem Boden sitzt man und Frau, diskutiert leise oder schaut gespannt Harland und Kayne zu.
Und das Lustige:Grad schossen die Norweger das erste Tor. Zuerst jubelten das „Albani“, dann zeitversetzt das „Gwölb“ und kurz darauf das „insieme“.
Bier aus Riedenburg in Bayern im „Albani“
Das fast alkoholfreie Bier besorgte ich mir im „Albani“. Und stellte fest, dass das (fast) alkoholfreie „IPA“ aus Riedenburg in Bayern – also aus der „Heimat“ kommt. Und es schmeckt. Wieder was gelernt: Riedenburger Bier gibt’s in Winterthur. Im „Ölfleck“ hatte ich das auch schon mal.
Unverhofft kommt oft! Am Nachmittag gegen 17 Uhr war ich bei schönstem Wetter wieder in der Badi Rickenbach und bin meine wenigen Runden geschwommen. Bei Badeschluss gegen 20 Uhr verließ ich das Freibad. Vorher hatte ich im Web geschaut, was in der Umgebung am Samstag ausser WM Viertelfinale los ist.
Latino Festival Winterthur
Und ich stellte mit absoluter Überraschung und Freude fest, dass die „Gibsy Kings“ auf dem Latino Festival „Fiesta Corazon Latino“ am Teuchelweiher! Also nix wie hin!
Die Gipsy Kings (feat. Tonino Baliardo) waren im Mai 2026 für ihre Historia Tour exklusiv in der Schweiz. Ein weiteres Highlight fand am Samstag, den 11. Juli 2026, statt: Die Gipsy Kings by Diego Baliardo traten am Latin-Festival Fiesta Corazón Latino direkt am Teuchelweiher in Winterthur auf und der Eintritt ist komplett kostenlos.
Das Festival besteht eigentlich aus „Essen&Trinken“. Rund um das Festivalgelände stehen Unmengen an Fresswagen und man bekommt alles, bis auf Schweinebraten mit Knödel. Hunger hatte ich keinen, also blieb es beim (alkoholfreien) Bier trinken.
Als Supporter legte ein DJ auf
Nein, ich erlaubte mir ein „Pastel de Nata„. Das ist eine Spezialität aus Lissabon und erinnert mich an meine 6 Monate in Lissabon während des Studiums. Ein sehr guter Freund von mir ist jetzt erst in diesem Monat nach Corroios gezogen. Genau dort lebte ich damals.
Die Gipsy Kings in Winterthur
Ich bekam einen Platz auf der rechten Seite der Bühne in „Row Zero“. Bis auf einen nervigen Security und einen jungen Fotografen hatte ich freie Sicht! Die Gipsy Kings spielten, wie von der CD. Man merkt, dass sie ihre Songs seit vielen Jahrzehnten performen und sich blind verstehen.
Nach mehreren Zugaben beendeten die Jungs den Auftritt nach 90 Minuten Spielzeit. Aber danach wollte ich noch nicht nach Hause gehen. Ich wollte in die „Steibi“ zum Fussball ansehen. Und das klappte wunderbar bei diesem tollen Wetter und 26 Grad um 23 Uhr. Genial!
„Volare“ als Zugabe von den Gipsy Kings
Die Videos vom Auftritt der Gipsy Kings kommen demnächst auf meinen Youtube Account.
Ich hatte mir ja das Spiel Spanien/Belgien in Winterthur im Tres Amigos angesehen. Geparkt hatte ich beim Kunstmuseum. Als ich zurück kam, war das Parkhaus fast leer. Nur ein kleines Auto stand noch dort. In perfekt erhaltenem Zustand und glänzenden Chromteilen.
Der klassische Fiat 600 (1955–1969) ist ein legendärer italienischer Heckmotor-Kleinwagen. Mit 3,22 Metern Länge und bis zu 29 PS mobilisierte er die breite Masse. Markenzeichen der frühen Modelle bis 1964 waren die gegen den Wind öffnenden „Selbstmördertüren“ (Suicide Doors). Erfahren Sie mehr auf Wikipedia.
Gegen 19 Uhr poppte eine Meldung auf: Das Viertelfinale Spanien:Belgien beginnt heute 21 Uhr. Den ganzen Tag war ich heute bei 32 Grad im Schatten im Büro. Also nix wie raus!
Sonst schaue ich im Paddy’s die Spiele, wenn ich nicht wegen der späten Spielzeit gleich Zuhause bleibe. Aber erstens spielt Spanien und zweitens sitzt man im Paddy’s meist drinnen. Also ging es ins „Tres Amigos“ beim Stadtpark. Da sitzt man Draussen. Viel angenehmer.
Beim Tres Amigo sitzt man nicht allein.
Bei Ankunft um kurz vor 21 Uhr war es überraschenderweise auf der weitläufigen Terrasse recht voll. Aber ein Einzeltisch war frei. Rechts von mir gackern vier Girlys. Aber das stört nicht.
Ich stimme mich auf nächste Woche ein mit Margarita (alk-frei) und gemischten Salat. Dazu gibt es das Spiel Spanien gegen Belgien. Spanien führt erwartungsgemäss mit 1:0. Bis gerade. Jetzt haben die Belgier in der 42.Minute den Ausgleich geschossen. Geköpft. Gratuliere!
Aber seit den ist das Spiel langweilig 🤷 Das „Tres Amigos“ ist eher nicht zu empfehlen. Den Margarita hab ich prompt bekommen. Auf den Salat warte ich seit der ersten Spielminute. Margarita ist jetzt leer. Und wenn ich mich hier so bei den Tischen rundherum umschauen, dann sind die Gläser leer und nachgefragt wird auch nicht ob man noch was möchte. Jetzt schauen wir mal wie lange es mit dem Bezahlen dauert. 🦈