15.08.2026 – Raserdelikt: Führerschein weg, Auto weg, ein Jahr Gefängnis


Der 25-jährige Autolenker, der im August 2026 auf der Autobahn A6 bei Schüpfen BE mit 187 km/h statt der erlaubten 80 km/h gestoppt wurde, muss mit drastischen Konsequenzen und einer Freiheitsstrafe von mindestens einem Jahr rechnen. Da er die gesetzliche Raser-Schwelle massiv überschritten hat, greifen die strengen Schweizer Gesetze gegen Raserdelikte.

Symbolbild

Der Vorfall auf der A6

Zeitpunkt: Der Vorfall ereignete sich am frühen Sonntagmorgen, dem 9. August 2026, gegen 4:40 Uhr.

Ort: Auf der A6 auf Höhe Lätti bei Schüpfen in Fahrtrichtung Biel.

Vergehen: Eine Patrouille der Kantonspolizei Bern mass nach Abzug der gesetzlichen Toleranz 187 km/h bei erlaubten 80 km/h.

Massnahmen vor Ort: Der Lenker wurde direkt angehalten, sein Fahrzeug wurde beschlagnahmt und der Führerausweis sofort eingezogen.

Rechtliche Konsequenzen vor Gericht

In der Schweiz gilt eine Geschwindigkeitsüberschreitung auf Autobahnen ab netto 80 km/h zu viel automatisch als ein schweres Raserdelikt (Verbrechen). Dem 25-Jährigen drohen nun per Gesetz:

Gefängnisstrafe: Eine zwingende Freiheitsstrafe von einem bis zu vier Jahren.

Ausweisentzug: Die Abnahme des Führerausweises für mindestens zwei Jahre.

Fahrzeugverlust: Da das Auto beschlagnahmt wurde, kann das Gericht die dauerhafte Einziehung und Verwertung des Fahrzeugs anordnen.

Eintrag: Ein zwingender Eintrag im Strafregister.

Quelle Kantonspolizei Bern

One Response to 15.08.2026 – Raserdelikt: Führerschein weg, Auto weg, ein Jahr Gefängnis

  1. Avatar von Eibdoktor Eibdoktor sagt:

    Recht so, ab in den Bau mit solchen Leuten! Auch Autos sind Waffen, und bräuchten viel mehr Beachtung als solche. Heißt: Moralisch/ethische Eignung, Kraftfahrzeuge zu führen müsste auch regelmäßig überprüft werden, und bei Nichtbestehen des Tests der Führerschein entzogen werden. Das könnte die Anzahl der Verkehrstoten bis auf Null drücken.

    Für die Betroffenen wäre es u.U. auch besser. Sie riskieren auch ihr eigenes Leben nicht mehr. Möglicherweise wären sie sogar finanziell besser dran: Die Kosten so mancher frisierter Boliden sind so immens, dass das Fahren mit öffentlichen Verkehrsmitteln und Taxis weit billiger wäre.

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