Im Mittleren Osten gibt es Ärger mit den Huthis im Jemen. Die Strasse von Hormus ist schon länger umkämpft. Somit steigt der Ölpreis weiter. Was die Frage aufwirft, was aktuell Diesel und E10 kosten.
Nach den aktuellen Bundesland-Durchschnittspreisen (Stand: heute früh, 15.09.2026, Quelle: Markttransparenzstelle für Kraftstoffe/MTS-K):
Diesel
- Günstigster: Bayern – Ø 2,376 €/L
- Teuerster: Schleswig-Holstein – Ø 2,423 €/L
Super E10
- Günstigster: Bayern – Ø 2,223 €/L
- Teuerster: Schleswig-Holstein – Ø 2,305 €/L
Bayern liegt also bei beiden Sorten an der Spitze der günstigen Bundesländer, Schleswig-Holstein bildet bei beiden das Schlusslicht. Der Bundesdurchschnitt lag zuletzt bei rund 2,378 €/L (Diesel) bzw. 2,18–2,19 €/L (E10).
Wichtig: Das sind Landesdurchschnitte – einzelne Tankstellen können auch innerhalb einer Stadt um bis zu 15 Cent voneinander abweichen, und seit April 2026 gilt die „12-Uhr-Regel“, wonach Preiserhöhungen nur einmal täglich um 12 Uhr erlaubt sind, während Senkungen jederzeit möglich sind – tanken lohnt sich also oft eher am späten Nachmittag oder Abend.
Deutschschweiz – Zürich
In der Schweiz wird Benzin meist nicht als „E10“ verkauft – dort ist bleifreies Benzin (Bleifrei 95 / Bleifrei 98) der Standard, ähnlich zusammengesetzt wie deutsches Super/E10. Für Zürich und Umgebung gelten aktuell die landesweiten Schweizer Durchschnittswerte:
**Aktuelle Preise (Mitte September 2026, laut TCS):**
– Bleifrei 95: ca. **2,05 CHF/l**
– Bleifrei 98: ca. **2,16 CHF/l**
– Diesel: ca. **2,30 CHF/l**
**Zum Vergleich – Preisentwicklung 2026:**
– 1. Januar: Bleifrei 95 bei 1,65 CHF, Diesel bei 1,78 CHF
– Anfang Juli: Bleifrei 95 bei 1,84 CHF, Diesel bei 2,00 CHF
– Anfang September: Bleifrei 95 bei 2,01 CHF, Diesel bei 2,26 CHF
Das ist ein Anstieg von rund 24 Prozent bei Bleifrei 95 und knapp 29 Prozent beim Diesel seit Jahresbeginn – aktuell das höchste Niveau des Jahres. [ImTicker](https://imticker.ch/schweizer-benzinpreise-erreichen-neuen-jahreshoechststand/)
**Warum steigen die Preise gerade so stark?**
Hauptgrund sind die Spannungen im Nahen Osten: die vom Iran unterstützte Huthi-Miliz hat ihre Kontrolle im Jemen ausgeweitet, weshalb Saudi-Arabien sein Öl nun über die längere Route via Ägypten und Mittelmeer liefert – das treibt die Preise zusätzlich.






