Die Steuereinnahmen in Deutschland haben sich über die letzten 10 Jahre (ca. 2016–2026) trotz konjunktureller Schwankungen und Krisen grundsätzlich deutlich nach oben entwickelt, blieben jedoch zuletzt hinter den sehr optimistischen Prognosen zurück. [1, 2]
Langfristiger Trend: Von 2014 bis 2024 stiegen die Einnahmen von rund 620 Milliarden Euro auf ca. 950 Milliarden Euro.
Stagnation/Einbruch (2020): Während der Corona-Pandemie gab es einen signifikanten Rückgang von 799 Mrd. € (2019) auf 740 Mrd. € (2020), den größten Einbruch seit der Wiedervereinigung.
Rekordniveaus & Inflation: In den Folgejahren erholten sich die Einnahmen schnell und erreichten neue Höchststände, getrieben durch Inflation und Lohnerhöhungen. Im Jahr 2025 lagen die Einnahmen laut Statistischem Bundesamt bei rund 990 Milliarden Euro (+4,4 % gegenüber 2024).
Aktuelle Lage (2026): Laut Finanzminister Klingbeil (Stand Mai 2026) ist aufgrund einer schwächeren Konjunktur (beeinflusst durch den Iran-Krieg und Energiepreisschocks) ein Einbruch von rund 17,8 Milliarden Euro für 2026 im Vergleich zur Oktober-Prognose 2025 zu erwarten. Trotzdem bewegen sich die Einnahmen auf einem historisch sehr hohen Niveau knapp unter der Billionen-Grenze. [1, 2, 3, 4, 5, 6, 8]
Wichtige Entwicklungen der letzten Jahre:
Lohnsteuer: Aufgrund steigender Löhne und Beschäftigung wuchsen die Einnahmen hier meist stark.
Erbschaftssteuer: Aufgrund demographischer Entwicklungen und Immobilienwerten stiegen die Einnahmen hier deutlich, mit einer geschätzten Steigerung von über 50 % zwischen 2021 und 2025.
Umsatzsteuer: Zeigte sich teilweise volatil, blieb aber eine der stärksten Einnahmequellen. [1, 2, 3]
Hinweis: Da die Steuerschätzung (laut ZDFheute) vom 7. Mai 2026 als Grundlage dient, ist die Entwicklung für 2026 eine Prognose, die auf ein schwächeres Wachstum hindeutet. [1]
Was ist die Lösung für unseren Müll? Müllexporte! Max Uthoff und Claus von Wagner klären über den Umgang mit Plastikabfall auf. https://www.zdf.de/play/shows/die-ans…
Ob China, Malaysia, Türkei, Polen oder Tschechien – trotz Verboten wird unser Müll um die ganze Welt verfrachtet. Nicht alles Plastik kann recycelt werden und im Zweifel kümmern sich Müllmakler mit nicht ganz legalen Praktiken um die Entsorgung. Bodo Wartke aka Bodo mit dem Bagger nimmt sich dieses Problems an – und lässt es einfach in einem Baggerloch verschwinden. Die absurde Lösung für das globale Müllproblem gipfelt in der Idee von „Terra Plastica“, bei der Mikroplastik am Ende in jedem einzelnen Menschen platzsparend gelagert wird.
Sendung vom 27.05.2025
Wortgewandt, unkonventionell und mit viel satirischer Schärfe: Max Uthoff, Maike Kühl und Claus von Wagner klären über Themen auf, die die Nation bewegen – live aus der Anstalt.
Der chinesische Elektroauto-Riese BYD verhandelt derzeit über die Übernahme von Teilen des traditionsreichen Volkswagen-Werks in Dresden. Dies könnte einen historischen Umbruch für die Automobilindustrie bedeuten. Die globale Automobilindustrie steht vor einem potenziellen Umbruch.
BYD, Chinas größter Elektroauto-Hersteller, befindet sich in fortgeschrittenen Verhandlungen über die Übernahme von Teilen des berühmten Volkswagen-Werks in Dresden. BYD würde Elektroautos im Herzen Deutschlands produzieren Laut Insidern prüft BYD die Möglichkeit, in die vorhandenen Kapazitäten des Dresdner Werks zu investieren und diese zu nutzen. Volkswagen hat die Autoproduktion in diesem renommierten Werk Ende 2025 eingestellt, und BYD erwägt nun, Teile des Werks für die Produktion eigener Elektroautos zu nutzen.
Die Produktion in Deutschland würde BYD das begehrte Label „Made in Germany“ sichern und die Markenbekanntheit und das Image in Europa deutlich stärken – ein wichtiger Faktor für den chinesischen Hersteller.
Die andere Hälfte des Werks soll in Zusammenarbeit mit lokalen Bildungseinrichtungen als Innovationszentrum genutzt werden. Eine clevere Lösung für Überkapazitäten Nicht nur BYD hat Interesse an den europäischen Werken von Volkswagen, auch chinesische Marken wie MG und Xpeng haben bereits ihre Bereitschaft zur Nutzung der vorhandenen Anlagen bekundet.
Volkswagen-Chef Oliver Blume erklärte, die gemeinsame Nutzung ungenutzter Kapazitäten mit chinesischen Herstellern könne eine sinnvolle Lösung zur Kostensenkung sein – und VW benötigt diese Einsparungen, um die Elektroautos der Zukunft zu finanzieren.
Volkswagen hat sich zum Ziel gesetzt, seine weltweite Produktionskapazität von 12 Millionen auf 9 Millionen Fahrzeuge zu reduzieren. Daher ist es notwendig, neue Nutzungsmöglichkeiten für die bestehenden Werke zu finden.
Eine symbolische Niederlage für die europäische Automobilindustrie Die Suche nach Partnern ist auf erhebliche finanzielle Herausforderungen für den deutschen Konzern zurückzuführen. Im ersten Quartal 2026 sank der operative Gewinn von Volkswagen um 14 Prozent, und die Marke Volkswagen selbst operiert mit einer sehr niedrigen operativen Marge von nur 0,4 Prozent. Obwohl es Volkswagen wirtschaftlich gut geht und seine Elektroautos weiterhin zu den beliebtesten Modellen zählen, ist klar, dass der Automobilkonzern vor großen globalen wirtschaftlichen Problemen steht. Es ist noch nicht sicher, ob die Übernahme in Dresden zustande kommt, aber sollte BYD, Chinas größter Elektroautohersteller, tatsächlich ein deutsches VW-Werk übernehmen, wäre das ein schwerer Schlag.
Es wäre nicht nur ein Rückschlag für Volkswagen, sondern für die gesamte europäische Automobilindustrie, die mit ansehen müsste, wie ihr größter chinesischer Konkurrent direkt in ihr historisches Kerngebiet vordringt.
Wie hoch ist die Förderung, die VW bisher für den Bau und Betrieb des VW Werkes Dresden erhalten hat?
Für den Bau der „Gläsernen Manufaktur“ in Dresden im Jahr 2001 genehmigte die EU-Kommission Volkswagen eine Regionalbeihilfe in Höhe von 145 Millionen Mark (entspricht ca. 74 Millionen Euro). Die Gesamtinvestitionen beliefen sich damals auf rund eine Milliarde Mark. [1, 2]
Hier sind die Details zur Förderung und Finanzierung des Standorts:
Ursprüngliche Förderung (Bau): Die Förderung war Teil einer Regionalbeihilfe zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts.
Betrieb und Neuausrichtung (bis 2025): Der laufende Betrieb der Manufaktur kostete VW zuletzt etwa 60 Millionen Euro jährlich. Da die Produktion von Fahrzeugen Ende 2025 ausläuft, wird der Standort in einen „Innovationscampus“ umgewandelt.
Aktuelle Investitionen (ab 2026): Volkswagen und der Freistaat Sachsen investieren im Rahmen der Neuausrichtung gemeinsam in den kommenden sieben Jahren mehr als 50 Millionen Euro in Forschung, Technologieentwicklung und vier neue Stiftungsprofessuren, wobei die TU Dresden Flächen in der Manufaktur anmietet. [1, 2, 3, 4, 5]
Gleich 28 Elektro-Zugmaschine fahren täglich von Frauenfeld kreuz und quer durch die Schweiz. In 2024 berichtete ich bereits, dass der grösste Elektro-Lkw-Hub in Frauenfeld entsteht.
Die Hugelshofer Logistik AG betreibt an ihrem Hauptsitz in Frauenfeld aktuell eine der grössten Elektro-Flotten der Schweiz.
Anzahl Elektro-Lastwagen: Aktuell umfasst die Flotte total 80 Elektro-LKWs verteilt auf die verschiedenen Standorte.
Gesamtflotte: Von den insgesamt rund 220 Lastwagen des Unternehmens fährt damit bereits fast die Hälfte elektrisch.
Infrastruktur: In Frauenfeld betreibt Hugelshofer zudem einen eigenen Ladepark mit 30 Schnellladeplätzen, die durch eine eigene Photovoltaikanlage gespiesen werden.
Das Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, seine gesamte Flotte bis zum Jahr 2035 vollständig auf Elektroantrieb umzustellen.
Dieses Vorzeigeprojekt leistet einen entscheidenden Beitrag zur Dekarbonisierung der Transportbranche durch den Einsatz von Solarstrom.
Eckwerte Ladepark:
– 15 Schnell-Ladesäulen mit einer Ladeleistung von jeweils 360 – 400 kW – 30 Ladeplätze DC + 14 Ladeplätze AC – Eigene Solarproduktion 1.2 Millionen kWh pro Jahr – 3 Trafos mit einer Leistung von jeweils 1’600 kVA – Innovatives Energiemanagementsystem
PS: Zwei Supercharger mit 4 Ladeplätze sind auch für Privatleute nutzbar.
In Pionierregionen wie Wunsiedel oder Lichtenau gehen schon heute zehn Prozent des Wirtschaftswachstums der vergangenen Jahre auf den EE-Ausbau zurück.
Das zeigt eine neue Studie aus dem Bundeswirtschaftsministerium, erstellt vom IÖW, dem Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung und IW Consult Köln. Beauftragt wurde sie noch unter Robert Habeck.
Nur: Katherina Reiche hat an dieser Studie offenbar kein Interesse. Keine Pressemitteilung. Kein Statement. Kein Wort. Still hochgeladen, gefunden hat sie t-online eher zufällig. Auf X trendet deshalb seit gestern #reicherücktrittsofort.
Pikant: Genau die Regionen, die laut Studie am stärksten profitieren würden – Küste, Ostfriesland, Bayern – sind die, die durch Reiches Netzpaket und EEG-Novelle gebremst werden sollen.
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie: Das vorliegende Gutachten beleuchtet die Potenziale für regionale Wertschöpfung und Beschäftigung durch Erneuerbare Energien und zeigt auf, wie Kommunen und ihre Einwohnerinnen und Einwohner davon profitieren können.
Aus der Einleitung zitiert:
Der Ausbau der Erneuerbaren Energien fördert nicht nur den Klimaschutz, sondern bietet Standortregionen auch darüber hinaus vielfältige Chancen. Für Wunsiedel im Nordosten Bayerns bot der Ausbau eine neue Entwicklungsperspektive. Die Stadt erlebte mit dem Niedergang der lokalen Porzellanindustrie in den 1990er Jahren einen harten Strukturwandel, viele Menschen verloren ihre Arbeit, die Steuereinnahmen brachen ein, die Zukunftsaussichten verdüsterten sich, viele Bewohnerinnen und Bewohner zogen fort. Die Verantwortlichen in der Verwaltung und in den Stadtwerken erkannten das regionalwirtschaftliche Potenzial der Erneuerbaren Energien und legten bereits Anfang der 2000er Jahre eine Energiestrategie vor. Heute betreiben die kommunalen Stadtwerke unter anderem eine zweistellige Zahl an Windenergieanlagen und eine Reihe von Photovoltaik-Anlagen.
Sie kombinieren diese etwa mit Biomasseanlagen, Energiespeichern und grüner Wasserstoffproduktion und gelten damit als eine Modellregion der Energiewende. Ein großer Teil der Wertschöpfung verbleibt vor Ort. Die Stadt ist wieder in der Lage, in Infrastruktur und Daseinsvorsorge zu investieren, zum Beispiel in Kitabetreuung, Schulqualität und Glasfaserausbau. Im Umfeld der Erneuerbaren entstanden viele neue Jobs. Neue, energieintensive Unternehmen oder auch Ingenieurbüros siedelten sich an oder entschieden sich zu bleiben. Frühzeitig setzte man zudem darauf, die Bevölkerung inhaltlich wie finanziell zu beteiligen. Die Akzeptanz vor Ort für all die Projekte ist hoch. Und die Bevölkerungsentwicklung hat sich stabilisiert. Man blickt wieder optimistisch in die Zukunft.
Wunsiedel ist ohne Frage ein besonderes Beispiel, verdeutlicht aber anschaulich die Chancen, welche die Energiewende Regionen bieten kann. Denn die Energiewende stärkt nicht einzig den Klimaschützer. Sie dezentralisiert die Energieproduktion und trägt auf diese Weise Wertschöpfung in viele Regionen. Sie stellt insbesondere (aber nicht nur) für strukturschwache ländliche Regionen eine besondere Chance dar, regionale Wertschöpfung zu stärken, die kommunalen Finanzen zu stabilisieren, den Wirtschaftsstandort zu verbessern sowie die Resilienz zu steigern. Die Aussicht, zusätzliche Einnahmen zu generieren und die regionale Entwicklung zu befördern, stellt für viele Verantwortliche vor Ort eine besondere Motivation dar, Energiewendeprojekte umzusetzen (Initiative Klimaneutrales Deutschland 2024).
Die Synergien zwischen Klimaschutz und regionaler Wertschöpfung gilt es zu nutzen. Denn die Energiewende hin zu dekarbonisierten Systemen der Stromerzeugung, der Wärmeproduktion, der Mobilität sowie in allen Wirtschaftsbereichen gilt als eines der ambitioniertesten und gesellschaftlich wichtigsten Vorhaben unserer Zeit. Die Ampelregierung hat seit ihrem Antritt im Herbst 2021 das Tempo für die Umsetzung der Energiewende deutlich erhöht. Gemäß dem Klimaschutzprogramm (Bundesregierung 2023a) ist geplant, das Land bis 2045 klimaneutral zu machen, mit dem Ausbau erneuerbarer Energien (EE) als einer wichtigen Säule. Die Verfügbarkeit von erneuerbaren Energien ist spätestens seit dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine im Februar 2022 auch zu einem außen- und sicherheitspolitischen Thema geworden. Mit dem Windenergieflächenbedarfsgesetz (WindBG) wurden den Bundesländern allgemein verbindliche Flächenziele für die Bereitstellung von Flächen für Windenergie vorgegeben. Bis 2032 müssen sie rund 2 Prozent ihrer Landesflächen entsprechend ausweisen. Vor allem die Kommunen und Landkreise stehen vor der Herausforderung diese Vorgaben umzusetzen. Gleiches gilt auch für den erforderlichen massiven Ausbau der Photovoltaik in der Fläche sowie auf und an Gebäuden.
Je mehr erneuerbare Energien, desto größer die Unabhängigkeit.
Der Krieg im Nahen Osten hat die Spritpreise deutlich erhöht. Die Gegenstrategie ist bekannt, aber noch nicht vollständig umgesetzt: der konsequente Ausbau erneuerbarer Energien.
Albanien 99,8%
Wind- und Solarstrom entstehen vor Ort, ihre Kosten sind kalkulierbar und ihre Verfügbarkeit ist nicht von geopolitischen Konflikten abhängig. Länder wie Norwegen, Spanien und Dänemark zeigen, dass sich Importabhängigkeiten deutlich reduzieren lassen.
Entscheidend sind jedoch das System dahinter und die Infrastruktur: leistungsfähige Netze, europäische Stromverbünde und Speichertechnologien wie Batterien. Sie machen erneuerbare Energien verlässlich.
Im Jahr 2015 hatte Deutschland übrigens einen Anteil von 35,5 Prozent.
Im Jahr 2025 erreichten erneuerbare Energien in der EU bei der Stromerzeugung einen Anteil von über 30 % durch Wind und Solar und überholten damit fossile Brennstoffe (29 %). In Deutschland lag der Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromlast 2025 bei 55,9 %. Der Ausbau von Photovoltaik und Windkraft war laut treibend für diesen Trend.
Wichtige Entwicklungen 2025 laut Fraunhofer ISE Energy-Charts:
EU-weit: Wind- und Solarenergie sind mit über 30 % die führenden Stromquellen, gefolgt von fossilen Brennstoffen.
Deutschland: Der Anteil der Erneuerbaren lag bei 55,9 %.
Deutschland – Technologie: Solarstrom überholte 2025 erstmals die Kohle, Photovoltaik und Windkraft steigerten ihre Produktion.
Europäischer Vergleich: Länder wie Norwegen, Schweden, Österreich und Dänemark führen bei den Anteilen erneuerbarer Energien im Strommix.
Schickt mir mal Bilder von den Sprit-Bepreisungen bei Euch!
Deutschland: Reiche gegen Tankrabatt und Tempolimit
(Tagesschau) In der Diskussion über hohe Spritpreise hat sich nun auch Wirtschaftsministerin Reiche ausführlicher geäußert. Sie lehnt alles ab, was den Öl-Konzernen die Gewinne schmälern könnte.
Trotz der Rekordpreise für Benzin und Diesel spricht sich Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche weiter gegen die Einführung eines Tempolimits aus, um Kraftstoff zu sparen. Auch von der Idee autofreier Sonntage, wie es sie während der Ölkrise der 1970er-Jahre gegeben hatte, hält sie nichts.
Reiche will jetzt Kompetenz aus Ihrem Resort an externe Berater auslagern. Ihren Job macht dann Habeck..
Kungelverdacht beim Spritpreis – Union gefährdet Kartellermittlungen
CDU und CSU wollen die Macht des Kartellamts beschneiden. Setzen sie sich in den Koalitionsgesprächen damit durch, müssten laufende Ermittlungen zu möglichen Preisabsprachen für Sprit und Heizöl gestoppt werden.
Ein Bericht über die Arbeit von Bundeswirtschaftsministerin Katherina #Reiche zu Klimawandel, Energiewende und der erneuten Zerstörung der Erneuerbaren Energien.
Zum Schluss nun etwas Satire. Obwohl das Thema sehr ernst ist.
Meine Meinung? Die Bürger bekommen genau das, was sie gewählt haben.
Im Jahr 2022 stand unter dem Strich noch ein Verlust von 245 Millionen Franken. Das vergangene Jahr hat die SBB erstmals seit drei Jahren wieder einen Gewinn verbuchen können. Zusammen mit den Gewinnen aus den SBB Immobilien (281 Millionen Franken) und Energie (78 Millionen) trug vor allem die Sparte Personenverkehr zum Jahresgewinn bei. Mit den hohen Passagierzahlen ist das Niveau des Rekordjahrs 2019 wieder erreicht.
Wer hat’s erfunden? Der Speditionsbetrieb Hugelshofer mit Sitz in Frauenfeld baut seinen E-LKW-Fuhrpark und seine E-Lade-Infrastruktur massiv aus. Eine neue Photovoltaik-Anlage auf dem Betriebsgebäude erweiert die bisherige Produktion um 300kWp und trägt einen grossen Beitrag zum umweltfreundlichen Laden der LKW bei.
Die mehrjährige Erprobungsphase zeigte massive Kostensenkungen im Speditionsbetrieb bei den Betriebskosten. Die Hugelshofer Gruppe wurde vor kurzem von EcoVadis mit der Silbermedaille für nachhaltige Unternehmen ausgezeichnet und gehört somit zu den nachhaltigsten Unternehmen weltweit.
Eckdaten Vollausbau: – Netzausbau-Arealerschliessung – Neubau Trafostation mit zwei Trafos à 1’600 kVA – 14 Stk. Schnelladestationen à 360 kW mit 28 Ladepunkten – Ausbau PV-Produktion auf total 1’250 kWp – Implementierung Lastmanagement-System
Die Menschen in der Provinz Groningen haben mit Schock auf die Nachricht reagiert, dass sich die Gasproduktion in diesem Jahr verdoppeln könnte, teilweise um vertraglichen Verpflichtungen mit Deutschland nachzukommen. Die Produktion von Groningen Gas wird derzeit wegen der Erdbebenschäden heruntergefahren und ab 2023 wird nur noch im Notfall auf die Reserven zugegriffen.
Deutschland benötige jedoch weitere 1,1 Milliarden Kubikmeter, weil Energiesparmaßnahmen nicht so effizient seien wie erhofft, sagte das Bundeswirtschaftsministerium am Donnerstagabend in einem Briefing an die Abgeordneten . Etwa fünf Millionen Haushalte in Deutschland sind an das Groninger Gasnetz angeschlossen. Deutschland bezieht 22% des Bedarfs aus den Niederlanden.
Tausende Menschen warten immer noch auf Entschädigung oder Hilfe bei der Sicherung ihrer Häuser nach jahrelangen Erdbeben, die durch Bodensenkungen nach der Erdgasförderung verursacht wurden. Mehr als 1.000 Beben mit einer Stärke von bis zu 3,6 auf der Richterskala haben die Provinz seit 1986 erschüttert.
Bisher wurden 126.356 Schadensmeldungen durch die Beben an ein offizielles Institut der Regierung gerichtet, das zur Bearbeitung von Schadensfällen eingerichtet wurde. Bisher wurden Hausbesitzern und anderen 1,15 Milliarden Euro zur Zahlung von Schäden zugewiesen.
Etwa 8.000 bis 10.000 Menschen in Groningen nahmen heute deshalb an einem Fackelzug gegen die Gasförderung in der Provinz teil. Denn die Förderung soll im Vergleich zum Vorjahr für 2022 verdoppelt werden.
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