Heute telefonierte ich mit Kai. Er war auf dem Weg nach Hettlingen zum Wohnwagen. Den hätte der Hagel vom letzten Freitag erwischt. Oberlichter etc. kaputt. Ich solle doch mal nach Seuzach zur Bar1120 fahren.
Dort hätte man ein Notfall-Hagelschäden-Autolager auf der grünen Wiese hingestellt. Und ich war echt schockiert, wie die Autos aussehen! Und wie viele Autos dort stehen!
Beim Kreisel Seuzach bei der Bar1120 stehen Hunderte Hagelschäden-Autos mit wirklich schlimmen Schäden. Totalschäden. Die Einschläge bei den Frontscheiben sieht es teils aus, als hätte man einen mittleren Felsbrocken reingeworfen.
Die Bleche haben unzählige Treffer. Panoramadächer, Seitenfenster, Heckklappenfenster sind durchschlagen.
Rundherum hat es Dächer von Wohnhäusern abgedeckt, Dachziegel herunter geschlagen, Stalldächer sind in Folien verpackt, damit es nicht reinregnet. Sogar Fassaden hat der Hagel beschädigt. Jalousielamellen verbeult.
Dann fuhr ich noch beim Adrian von der Radhofgarage auf einen Kaffee vorbei. Er erzählte mir, dass alle Fahrzeuge, die Draussen im Hof gestanden sind, Totalschäden wären. Das Dach vom Kuhstall gegenüber hat es eingeschlagen. Das Bauernhaus sind Dachziegel kaputt. Unfassbar.
Wir verbrachten ja ein verlängertes Wochenende in Stresa am Lago Maggiore. Natürlich muss ich da zum Einkaufen gehen. Olivenöl, Balsamico di Modena, Barilla Nudeln!!
Barilla No7 und No73 für 65 Cent!!
Auf dem Weg zum Lago Orta und nach Orta selbst hielten wir an einem „Conard Supermarkt“ Corso Roma, 60, 28028 Pettenasco NO, Italien an. Dort kosten Barilla Nudeln 500 Gramm im Angebot 65 Cent! Regulär 1 Euro!!
Am Montag fuhr ich zum Lidl Winterthur und lief zufällig am Nudelregal vorbei.
Lidl Winterthur: No5 und No73 = 3,39 CHF
Exakt die gleichen Nudeln kosten im Lidl Winterthur 3,39 CHF. Das sind heute umgerechnet 3,60 Euro. Das ist Faktor 5,5 mehr!!
Am Dienstag ging ich dann kurz in den Aldi Oberwinterthur.
Aldi Oberwinterthur Barilla No5 und No73 für 3,39 CHF
Beim Aldi Oberwinterthur kosten Barilla No5 und No73 auch 3,39 CHF. Allerdings rot markiert im „Angebot“!! Wieder Faktor 5,5 mehr als in Italien.
Natürlich ist es zu weit, um mal eben so einzukaufen und dazu extra nach Italien zu fahren. Aber ein paar Kilo Nudeln hab ich mitgenommen. 😎
Das gut sortierte Barilla-Lager
Mittlerweile habe ich allerdings ein gut ausgestattes Barilla-Lager angelegt. Das muss erst mal weggefuttert werden.
So, am Samstag fuhr ich nach Konstanz, was sehr ungünstig war. Denn es war das erste Wochenende im Monat und die Stadt war von Einkaufenden überfüllt. So auch Kaufland und Edeka. Aber ich blieb Nicht lange und kaufte nur wenig. Somit kam ich gut rein und trotz der vielen Familien mit Kids auch wieder verhältnismäßig schnell raus.
Barilla im Kaufland Konstanz
Zuerst ging ich in den total überfüllten und aus allen Nähte platzenden Kaufland in Konstanz. Der Obst/Gemüse-Bereich glich einem Schlachtfeld. Und tatsächlich gab es ein Angebot von Barilla im Durchgangsbereich. Nur die No7 und die No73 war da nicht dabei. Im Regal standen beide zum regulären Preis von 1.59 Euro.
Barilla im Edeka Konstanz.
Nach dem Kaufland fuhr ich durch die nahe Waschstrasse und dann doch noch auf einen Kaffee in den Edeka. Dort war auch ausreichend viel los. Aber gegen 18 Uhr etwas lockerer, weil der Schweizer dann beim Abendessen sitzt und sich eher nicht im Edeka aufhält.
Im Edeka gab es kein Angebot. Im Regal kostete eine Packung 500 Gramm Barilla 1.99 Euro. Knapp das 3fache vom Angebot in Norditalien.
Update 02.09.2026: Täter gefasst. Es handelt sich um einen 43-jährigen Schweizer Staatsbürger ohne Migrationshintergrund. Ohne extrem-politische oder radikale Neigungen. Siehe ganz unten.
Einfach unfassbar. Nach Ende einer Raveparty werden Besucher einer Party wahllos durch Schüsse niedergestreckt. Dies geschah etwa gegen 2 Uhr 30 am frühen Sonntag.
Die Fahndung nach dem Täter lief sofort National und international an.
Ich spreche mein tiefstes Beileid zum Tod von Maria Spinelli aus, der jungen Italienerin, die bei der tragischen Schießerei in Aarau (Schweiz) getötet wurde.
Meine Gedanken sind auch bei den anderen Verletzten und allen Menschen, die von diesem dramatischen Vorfall betroffen sind.
Bericht über die Verhaftung
Ein 22jähriges junges Mädchen stirbt sofort an den Schussverletzungen. 5 weitere junge Personen werden teils schwer verletzt. Darunter ein Deutscher und vier Schweizer.
Gestern konnte nun ein Fahndungerfolg verzeichnet werden. Ein 43-jähriger Schweizer wurde in der Nacht von Sonntag auf Montag in seiner Wohnung verhaftet.
Update 02.09.2026 – Der Täter ist gefasst. Pressekonferenz. Der Täter schoss nach Ende der Raveparty wahllos auf die noch anwesenden etwa 100 Personen mit 40 Schüssen aus einer Kalaschnikow. Anschliessend auf dem Rückweg zum Auto auf ein abfahrendes Auto mit einer Pistole. Eine weitere geladene Handfeuerwaffe würde im Auto gefunden. Der Täter kommt aus dem Kanton Jura und hatte sich noch am gleichen Montagmorgen bei der Polizei im Jura in Delemond gestellt. Aktuell steht fest, dass er ein psychisches Problem hat.
Auf der Rückfahrt von Stresa nach Winterthur, machten wir vom Endpunkt Autoverlad Kandersteg aus kommend einen kurzen Umweg, Bogen bei Interlaken ab und fuhren nach Lauterbrunnen.
Der berühmte Lauterbrunnen Wasserfall, der eigentlich Staubbachfall heisst.
In Spietz am Thunder See hielten wir vorher am Coop beim Einkaufszentrum (Beocenter) direkt an der Autobahn-Auffahrt und versorgten uns mit Kaffee, Brezen und Gebäck. Es war massiv viel los dort, weil es gleich daneben einen MC Donald hat. Brezen sind aber viel besser, als Burger.
Durch den Simplon per Autoverlad von Brig nach Iselle. Durch den Lötschberg per Autoverlad von Iselle nach Kandersteg
In vollkommen überfüllten Lauterbrunnen angekommen, verzichteten wir uns in die Parkplatzsuchenden einzureichen. Wir hielten nur zum Fotografieren an. Lauterbrunnen selbst war am sonnigen Sonntag gestopft voll mit Touristen aus allen Herren-Ländern.
Der berühmte StaubbachfallIseltwald. Parkplatz überfüllt. Der Lungernsee nach dem Brünig Pass Die tollen Fotos schoss Günther von Lauterbrunnen, vom Brienzer See und nach dem Brüning Pass der Lungernsee
Kein Parkplatz verfügbar. Das Marketing für den Ort funktioniert perfekt. Und was hätten wir uns angetan, wenn wir (wie ursprünglich geplant) von dort aus zum Jungfraujoh hochgefahren wären. Stresa war die absolut bessere Entscheidung.
Disneyland Lauterbrunnen
Das Tal der 100 Wasserfälle zeigte sich wegen der Trockenheit in einem traurigen Zustand. Nur die durch die Gletscher gespeisten Wasserfälle hatten ein wenig Wasser. So auch der berühmte Staubbachfall bei Lauterbrunnen Die vielen anderen Wasserfälle, die das Tal sonst links und rechts säumen, waren entweder ausgetrocknet oder nur traurige Rinnsale.
Der touristische Andrang war aber trotzdem gewaltig. Der Parkplatz bei den Trümmelbachfällen war ausgelastet. Genauso der Parkplatz Stechelberg, der zur steilsten Bergbahn der Welt gehört. Der Schilthornbahn.
Wir fuhren also am ursprünglichen Ziel (der Jungfrau) vorbei bist zum Talende beim Restaurant Stechelberg, fotografierten fleißig und drehten um. Bei 28 Grad um Schatten und wechselnder Bewölkung.
Auf dem Rückweg ging es nach Interlaken und am türkisfarbenen Brienzer See vorbei. Wir fuhren auf den mittlerweile gut ausgebauten und meist durch Tunnel führenden Schnellstraße Richtung Luzern.
Uns fehlte die Zeit auf der jeweilig viel malerischen und ursprünglicheren Seite der Seen zu fahren. Das wäre viel besser und schöner gewesen. Sowohl am Thunder See, wie auch am Brienzer See.
Es ging nach dem Brünig Pass weiter nach Sarnen und Luzern. Dort staute es etwas, aber nicht kritisch. Dann an Luzern vorbei weiter an Zug, Affoltern am Albis und dann Richtung Zürich und Winterthur.
In Rickenbach angekommen, begutachten wir die Hagelschäden am Auto von Günther. Am Freitag zog ein schweres Hagel Gewitter an uns vorbei.
Hier der Abschnitt auf Maps vom Autoverlad Kandersteg bis zum Endpunkt Rickenbach.
Nach langer Odyssee fand ich einen sehr guten Platz zum „Total Eclipse of the Sun“ Ansehen. Rapperswil am Zürisee wäre gut gewesen. Nur da staute es sich im 18:30 Uhr in alle Himmelsrichtungen.
Somit entschied ich nach Hören zu fahren. Und dort mit der Fähre nach Meilen überzusetzen. An der Goldküste hatte man perfekten Ausblick auf den Sonnenuntergang. Gleich nach der Fähre hielt ich bei der Badi Meilen und bestellte mir alsbald ein Alkoholfreies Panache.
Fotografiert vom Strandbad Dorfmeilen am Zürisee. Ich lieh mir kurzzeitig die Sofi-Brille von einer netten Mami am Steg und schoss ein paar Bilder durch diese (Brille. Nicht die hübsche Mami)
Die dunklen Bilder mit Huawei P30Pro und Sofi-Brille. Die anderen ohne. Um 2016 gab es angeblich eine 92% Überdeckung.
Leider hat es nicht mehr gereicht ins Wasser zu springen. Das hole ich Morgen nach.
Mike schickte mir auch gleich gute Fotos, die er von seiner Terrasse aus in Eggenwil geschossen hatte.
Die höchste jemals in der Schweiz gemessene Temperatur betrug 41,5 °C (106,7 °F) am 11. August 2003 in Grono.
Daran kann ich mich noch gut erinnern. Mein zweites Jahr bei Siemens. Es hatte eine ganze Woche über 40 Grad. Ich fuhr mit meiner neuen BMW in die Arbeit. Und legte ein Handtuch auf den schwarzen Sitz. Es war die schlimmste Hitzewelle in Europa ever.
Die niedrigste jemals in der Schweiz gemessene Temperatur betrug −41,8 °C (−43,2 °F) am 12. Januar 1987 in La Brévine.
Somit gibt es für Heute – Samstag – nur eines: Ab in die Badi!! Und zwar bereits ab 10 Uhr.
Seit über einer Woche hat es Jun Tagestemperaturen über 30 Grad. Eine Hitzewelle epischem Ausmaßes lässt aber die Temperaturen im Norden von Frankreich beständig über 40 Grad gehen. Eine sogenannte „Omega Wetterlage“ ist dafür verantwortlich.
Nun bewegt sich das Hochdruckgebiet von West nach Ost über Deutschland hinweg. Auch hier werden am kommenden Wochenende Temperaturrekorde von über 40 Grad gebrochen.
Hier nun „Das Wetter vor Acht“ mit der Vorhersage für Freitag bis Sonntag.
An den Grenzen zu den Tiefdruckgebieten werden heftigste Gewitter erwartet.
Bei uns in der Nordschweiz werden die 40 Grad voraussichtlich nicht gerissen. Aber es hat eine Wetterwarnung Stufe 4 von Donnerstag Mittag bis Montagabend 20 Uhr.
Ab Dienstag soll es dann teils Regen und Sonne, aber Temperaturen unter 30 Grad geben. Also einen normalen Sommer. 🏖️
Heute hat es 34 Grad. Schön warm. Ab 16:30 Uhr befand ich mich in der Badi Rickenbach. Allerdings mit bangen Blicken zum Himmel. Weil da Braut sich etwas zusammen.
Der Regenradar der App „Meteo“ prophezeit heftige Unwetter ab 17:20 Uhr. Noch ist es typisch windstill und drückend heiss. Aber ich werde nicht mehr lange bleiben und mich bald „in Sicherheit“ bringen.