Tesla hat einen Sportwagen vorgestellt, der fliegen kann. Bei der Präsentation in der texanischen Stadt Waco flog der Tesla Roadster dank seiner Kaltgas-Triebwerke unter anderem mit einer Seitenrolle über geparkte andere Modelle des Elektroauto-Herstellers.
In der Präsentation beschleunigte der Roadster aus dem Stand auf 60 Meilen pro Stunde (knapp 96,6 km/h) in 0,81 Sekunden. Das Produktionsmodell werde noch schneller sein, kündigte Tesla-Chef Elon Musk an. Der Sportwagen werde 2028 in die Produktion gehen und man werde ihn kaufen können.
Am Dienstagabend diskutierten wir beim Abendessen über Tiere in Südafrika und Florida. Dabei wurden wir uns nicht einig welches „wilde Tier“ wohl das tödlichste sei. Deshalb gurgelte ich dann im Hotelzimmer mal kurz. Unten alle uns vorher fehlende Informationen.
Wichtig zu wissen: Die gefährlichsten Tiere töten Menschen meist nicht durch Krallen oder Zähne, sondern indirekt als Überträger (Vektoren) von Krankheiten oder tödlichen Parasiten. [1]
Top-2-Einträge (Stechmücken und Menschen) machen usammen über 80 % aller Todesfälle aus.
Die Top 20 der tödlichsten Tiere weltweit
RangTierTodesfälle pro Jahr (ca.)Hauptursache für den Tod
– 1🦟 Stechmücke 750.000 bis 1.000.000 Übertragung von Malaria, Dengue-Fieber etc.
– 2 👤 Menschen(biologisch Säugetiere) 400.000 bis 500.000 Kriege, Morde und tödliche Gewalt
– 3🐍 Giftschlangen100.000 bis 138.000 Toxische Bisse bei Unfällen
– 4🐶 Hunde 25.000 bis 59.000 Übertragung der Tollwut (meist Straßenhunde)
– 5🐌 Süßwasserschnecken 10.000 bis 20.000 Übertragung von Parasiten (Wurmkrankheit Bilharziose)
– 6Tsetsefliegen10.000 Übertragung der afrikanischen Schlafkrankheit
– 7Raubwanzen(„Kissing Bugs“) 10.000 Übertragung der Chagas-Krankheit
– 8Sandmücken / Parasiten 4.000 bis 5.000 Übertragung von Leishmaniose
– 9🦂 Skorpione 2.600 bis 3.300 Giftstiche (oft barfuß im Versteck)
– 10Spulwürmer(Ascaris)2.500 bis 4.000 Parasitärer Befall im Darmtrakt
– 11Bandwürmer1.600 bis 2.000 Infektionen durch infiziertes Fleisch (Zystizerkose)
– 12🐊 Krokodile 1.000 Direktangriffe (vor allem am Flussufer)
– 13🐘 Elefanten 500 bis 600 Niedertrampeln bei Revierkämpfen oder Stress
– 14🦛 Nilpferd 500 Angriffe auf Boote und Grenzüberschreitungen
– 15🦁 Löwen 100 bis 250 Raubtierangriffe im afrikanischen Raum
– 16🦌 Hirsche / Rehe130 bis 200 Verursachung schwerer Wildunfälle im Straßenverkehr
– 17🐝 Bienen & Wespen 60 bis 100 Allergische Schocks nach Stichen
– 18🐅 Tiger 50 bis 100 Raubtierangriffe in Asien (meist Grenzzonen)
– 19🪼 Quallen(z.B. Seewespe)40 bis 100 Herzversagen durch extremes Nesselgift
Gegen 17 Uhr endete der praktische Teil der Hersteller-Präsentationen. Jürgen und ich verabredeten uns in der Innenstadt von Heidelberg zu treffen. Also fuhr ich diesmal zum Parkhaus P13 in der Karlsstrasse. Von dort aus gingen wir zu Fuss zur „Alten Brücke“ und schossen ein paar Fotos.
Neben dem Stadttor sitzt ein Pavian aus Bronze und hält einen Taler in der Hand. Diesen reiben die Touristen in der Hoffnung Glück beim Thema „Geld“ zu haben zukünftig. Dabei ist das ganz anders: Man muss die Eier reiben.
Dann setzten wir uns vor das „Case del Caffé“ und nahmen eine selbstgemachte Bionade. Ja, wirklich. Etwas später kam Patrick dazu. Mit einem Aperol Spritz. Wir beobachteten das rege Treiben in der schmalen Gasse zwischen Heiliggeistkirche und Stadttor vor der Alten Brücke.
Bis kurz vor 19 Uhr. Wir bezahlten und wanderten zum Treffpunkt „Wirtshaus zum Seppl„. Auf dem Weg dorthin schoss ich noch ein paar Fotos vom beleuchteten Schloss Heidelberg.
„Der Seppl“ war noch geschlossen. Also trafen wir uns davor mit den Kollegen und warteten auf Einlass. Aber nur kurz. Das Lokal ist innen recht spannend rustikal eingerichtet. Fotos von Burschenschaft aus allen Jahrzehnten hängen zusammen mit allem möglichen Krimskrams an der Wand.
Zusammen mit meinen Kollegen aus Österreich nahm ich am Tisch Platz, über dem das Schild „Männerselbsthilfegruppe“ hing. Sehr passend.
Emaille- und Blechsschilder mit allerlei lustiger und hintergründiger Namen hingen von der Decke und an den Deckenbalken.
Am Tisch standen bereits die Vorspeisenteller. Und zwar reichlich. Das Menü sah sehr gut aus.
Es gab Schweinebraten oder Fisch oder Käsespatzen.
Danach einen Espresso und zum Schluss Vanilleeis mit heissen Pflaumen. Dazu Bier in allen Variationen. Für mich alkoholfrei.
KNX Taster mit perfekter Beschriftung im „Wirtshaus zum Seppl“
René entdeckte dann hinter Theke auf der Rückseite KNX Taster mit vorbildlicher und klar verständlicher Beschriftung. War klar, dass ich das dokumentieren musste.
Vollkommen abgefüllt verließen wir die heiligen Hallen und begaben uns auf den Weg zurück ins Hotelzimmer.
Vielen Dank an das Team vom „Seppl“ für die Bewirtung und massiven Dank an die KNX Association für die Einladung zum Essen!
Um 9 Uhr startete die KNX Training Center Conference (KNX TCC) bei ABB Stotz-Kontakt in Heidelberg. Fast 90 internationale Ausbilder (Tutoren) aus 22 Ländern reisten an, um dem Event und dessen Neuigkeiten beizuwohnen.
Am Vormittag gab es Infos von Michael Critchfield über Neuerungen in der ETS6.4. Anschliessend informierte Ufuk Unal über Neuheiten und Änderungen in den KNX Schulungsunterlagen, Aufbau, Ausstattung und der Durchführung der KNX Kurse. Ab November wird der KNX Secure Kurs auf der Online Plattform der KNX.org freigeschaltet.
Ebenso präsentierte Ufuk Unal die Statistiken zu 2025 und 2026. Anschliessend ging es in die KNX Hersteller Präsentationen mit Cascoda, Theben, ABB, Atios, PROknx, Alexander Maier GmbH, Weinzierl, Phoenix Contact, FutureKNX, ISE und Alorado, bevor es in die Mittagspause ging.
Am Nachmittag wird es Arbeitsgruppen geben, welche KNX Neuheiten verschiedener Hersteller ausprobieren dürfen.
Am Nachmittag gab es dann die Hersteller-Session. Sehr interessante Produkte und Lösungen
Abends sind alle 90 Teilnehmer zum Essen im „Wirtshaus zum Seppl“ eingeladen.
Bei meinem Wenger Patriot Laptop-Koffer sind bei den Rädern der Gummi ab. Kein Wunder. Den Laptop-Koffer habe ich schon 20 Jahre. Und er lebt immer noch.
Das Set läuft unter der Herstellernummer 611656 (Wenger Patriot Kit Black) und beinhaltet zwei originale, leicht laufende Rollen sowie die passenden Schraubachsen.
Und es hat eine Anleitung, wie man die Räder wechselt bei Youtube!
Da die Rollengehäuse beim Wenger Patriot und Granada fest verbaut sind, gibt es zwei verschiedene Wege, um an die Achse zu gelangen.
Hier ist der Ablauf für den sauberen Austausch von innen, wie er in den Wenger-Reparaturvideos angewendet wird:
Schritt Beschreibung Werkzeug 1. Fach öffnen Öffnen Sie das Hauptfach des Koffers und suchen Sie am Boden den Wartungs-Reißverschluss (oft ohne Schiebergriff, lässt sich mit einer Büroklammer öffnen). Büroklammer 2. Abdeckung lösen Unter dem Stofffutter kommt eine Kunststoffabdeckung zum Vorschein, die mit kleinen Kreuzschlitzschrauben fixiert ist. Drehen Sie diese heraus, um das Radgehäuse freizulegen. Kreuzschraubendreher 3. Achse trennen Die Werkseitige Niete hält das Rad. Trennen Sie den Nietkopf entweder vorsichtig mit einem Metallbohrer oder sägen Sie den Bolzen von außen durch den kleinen Spalt neben dem Rad durch. Eisensäge oder Bohrmaschine 4. Altes Rad entfernen Ziehen Sie die Reste der alten Achse, die Unterlegscheiben und das abgenutzte Rad aus dem Gehäuse heraus. Zange 5. Neues Rad einbauen Schieben Sie die neue Schraubachse von innen oder außen durch. Platzieren Sie Unterlegscheiben links und rechts neben dem neuen Rad, damit es zentriert läuft. Neues Rollen-Set 6. Fixieren Kontern Sie die Schraube mit den meist beiliegenden Innensechskantschlüsseln (Inbus). Tipp: Nutzen Sie flüssige Schraubensicherung (z. B. Loctite), damit sich die Achse beim Rollen nicht von alleine aufdreht. Inbusschlüssel
Danach schrauben Sie die innere Plastikabdeckung einfach wieder fest und schließen das Innenfutter. Der Koffer rollt danach wieder wie am ersten Tag. V
Kaum da. Schon wieder weg. Gestern – am Tag nach der Rückkehr nach Winterthur – hiess es: Klamotten waschen, zum Doc wegen „Anti-Katzen-Spritze“, zum Optiker wegen neuer Brille, Klamotten packen, Mails beantworten, früher ins Bett, weil früh raus!
Heute um 8:30 Uhr ging es auf den Highway. Zuerst nach Konstanz zur Post, Packerl abholen, Brezen und Kaffee fassen. Und dann Richtung Stuttgart mit Ziel Heidelberg.
Vom 14.-16.10.2026 treffen wir (KNX Ausbilder) uns dort zum KNX TCC (TrainingCenterConference). Heute um 13 Uhr startet die Dokumentationsgruppe. Mein Part war in den letzten Monaten die Erarbeitung der neuen standardisierten KNX Schulungsunterlagen zum Thema „KNX Secure“. Morgen und Übermorgen kommen dann alle „KNX Tutoren International“, wie sie sich korrekt nennen, zur Konferenz dazu.
Um 16 Uhr endete der erste Teil. Ich checkte im Hotel „Neu-Heidelberg“ ein, was sich etwas seltsam abspielte, und bezog mein Zimmer im Appartmenthaus. Nicht im Hotel selbst, was 500 Meter entfernt liegt.
Dann suchte ich für das Navi ein Parkhaus in der Innenstadt von Heidelberg und fand eines in der Poststrasse. Von dort aus wanderte ich hinunter zum Neckar und auf der sonnigen gegenüberliegenden Seite zur „Alten Brücke Heidelberg„. Nicht ohne Fotos von der Altstadt und dem Schloss zu schießen.
Dann wanderte ich über die „Alte Brücke“ und durch das Stadttor in die Altstadt und besuchte die Heiliggeistkirche auf ein Kerzlein für Mam. Dann drehte ich eine Runde um die Kirche, um wieder auf der Brücke zu landen. Ich war allerdings zu früh dran für den Sonnenuntergang.
Deshalb kehrte ich auf einen Café con Leche im „Case del Caffe“ ein. Kurz vor Sonnenuntergang verließ ich das Lokal und wanderte die paar Meter zur Brücke, um eben diesen Sonnenuntergang zu fotografieren.
„Another fckng beautiful Sunset“! Danach fiel die Temperatur merklich und ich machte mich auf den Weg zu „Vetter’s Brauhaus“ – unserem Treffpunkt zum Abendessen um 19 Uhr. Doch ich traf ein paar Kollegen auf der Brücke. So gingen wir zusammen in das Restaurant unweit der Brücke.
Es gab für mich alkoholfreies Bier und einen Fisch mit Kartoffeln. Danach teilte ich mir mit (Super-) Mario einen Kaiserschmarrn. Sehr lecker alles. Anfänglich war es sehr laut im Restaurant. Aber nachdem die meisten gegessen hatten, wurde es besser und man konnte sich einigermaßen unterhalten.
Gegen 21:30 Uhr verließen Stephan, Axel und ich als letzte der Gruppe das Restaurant und gingen durch die durch studentische Vergnüglichkeiten immer noch belebte Altstadt. Auf dem Weg zum Parkhaus traf ich noch auf meine Italienischen Kollegen rund um Diego und Renato! Diego traf ich vorher zuletzt am „Weekend am Lago Maggiore„. Morgen wird es sehr cool alle internationalen KNX Tutoren zu treffen.
Nach meinem Arbeitsurlaub auf Teneriffa war ich natürlich gespannt, wie sich mein Ess erhalten auf mein Gewicht ausgewirkt hatte. Ich war ja auf einer Hochzeit mit sehr guter Verpflegung und sogar Kuchen. Dann genoss ich Tapas ohne Ende am Geburtstag von Nuria.
„Gemerkt“ hatte ich schon, dass es mehr sein müsste. Aber ich bewegte mich auch wesentlich mehr. Schliesslich lief ich in Puerto und auch sonst viel mehr, als Zuhause in Rickenbach. Aber der Schwerpunkt bei der Ernährung lag für mich klar bei Vegetarisch und natürlich Fisch in allen Formen und Farben. Was auf Teneriffa natürlich leicht ist.
Die letzten 3 Wochen auf Teneriffa habe ich eigenich nicht so direkt auf mein Gewicht geachtet. Als Lieblingsessen kristallisierte sich diesmal „Tortilla mit Salat“ heraus. Dieses nahm ich gerne als „Spätstück“ oder auch sonst, wenn sich eine Gelegenheit bot. Auch war mal ein Stück Apfelkuchen drin. Oder ein Croissant mit Schinken und Käse. Lecker!
Und ich blieb bei alkoholfreien zuckerlosen Getränken. Speziell am Abend trank ich ausschliesslich Alkoholfreies Bier. Dieses gibt es in Spanien mittlerweile von vielen Marken. Nicht nur die auf der Insel ansässige Marke „Dorada“ führt zwei Varianten („Tostada“ für Dunkles), auch von „Mahou“ oder „Estrelle“. Nur einmal gab es einen Pina Colada im „Elements“.
Der Salat danach!
So befürchtete ich eigentlich die 60er-Marke durchbrochen zu haben. Und ich stellte mich heute in der Früh nach dem Duschen mit einem mulmigen Gefühl auf die Waage. Überrascht stellte ich fest, dass ich trotz der „Fresserei“.
Vor der Abreise hatte ich im Schnitt 58,9 Kilo. Jetzt tatsächlich nur 500 Gramm aufgelegt. Das ist aber auch über ein Pfund Butter auf den Rippen. Ziel ist es nun in den nächsten Wochen wieder an die 58er Marke zu kommen. Ich hin ja sogar 2x kurz gelaufen in Puerto.
Mal sehen, ob ich wieder „mehr Sport und Bewegung“ in meinen Tagesablauf einbauen kann. Vor Teneriffa ging ich ja recht oft in die Badi Rickenbach mit meinem „Winti-Sommerpass“. Ich denke nun daran neben der Ernährung auch wieder mit dem Laufen anzufangen. Aber ganz langsam! 🫣
An die grosse Auswanderungswelle erinnert heute das Monument „Mirador del Emigranten“ mit Blick auf die dereinst vom Vulkanausbruch verschüttet Bucht von Garachico. Die Figur trägt einen Koffer, wo das Herz sonst sitzt ist ein grosses Loch. Dieses symbolisiert das auf der Insel zurückgebliebene Herz.
Heute gelten die Kanaren als Urlaubsparadies. Doch über Jahrhunderte waren Armut, Dürren und fehlende Zukunftsperspektiven für viele Inselbewohner bittere Realität. Hunderttausende suchten ihr Glück jenseits des Atlantiks, vor allem in Kuba, Venezuela und Uruguay.
Wir kennen die Geschichten der Indianos, jener Auswanderer, die wohlhabend zurückkehrten und prächtige Häuser errichteten. Doch für viele andere verlief die Geschichte ganz anders.
ALS KANARIER MENSCHEN ZWEITER KLASSE WAREN
In Kuba wurden kanarische Einwanderer mit abwertenden Redewendungen wie «Eres más bruto que un isleño» verspottet. Man hielt sie für ungebildete, sture Bauern. In Teilen der Karibik bezeichnete man sie als blancos de orilla – Weisse am Rande der Gesellschaft.
Viele arbeiteten unter härtesten Bedingungen auf Tabak- und Zuckerrohrplantagen. Im 19. Jahrhundert gerieten Auswanderer durch sogenannte Contratas, Arbeitsverträge zur Finanzierung ihrer Überfahrt, in jahrelange Abhängigkeit von Plantagenbesitzern.
MIT GEISTERSCHIFFEN NACH VENEZUELA
Nach dem Spanischen Bürgerkrieg flohen erneut Tausende Kanarier vor Armut und Perspektivlosigkeit. Zwischen 1948 und 1951 überquerten viele auf kleinen, überfüllten Segelschiffen heimlich den Atlantik.
Diese Veleros Fantasma, Geisterschiffe, waren häufig kaum seetüchtig. Die Überfahrt dauerte Wochen. Wer Venezuela erreichte, musste mit Festnahme und Internierung rechnen.
EINE GESCHICHTE, DIE WIR NICHT VERGESSEN SOLLTEN
Die kanarische Auswanderung hat bis heute tiefe Spuren hinterlassen. Venezuela wird auf den Inseln nicht zufällig als die «achte Insel» bezeichnet.
Und die Geschichte erinnert uns an etwas, das angesichts der heutigen Flüchtlingsboote leicht vergessen geht:
Vor nicht allzu langer Zeit waren es die Kanarier, die auf überfüllten Booten den Atlantik überquerten, weil sie in ihrer Heimat keine Zukunft mehr sahen.
Heute war es in Puerto de la Cruz sehr ruhig. Sonst höre ich ab etwa 7 Uhr den Verkehr vom Balkon her. Auch auf der Autobahn TF-5 Norte und TF-1 Sud war um 10 Uhr sehr wenig los. Und erst recht bei der Sicherheitskontrolle am Flughafen. Ich war fast ganz alleine, als ich meine Laptops und die sonstige Technik auf 5 Trays verteilte. Klar, es ist Nationalfeiertag!
Deshalb flogen wir auch nicht, wie sonst, Marrokko entlang über Lissabon, Madrid und Südfrankreich, sondern einen grossen Bogen um Spanien, weil die Fluglotsen Pause machten für einen Tag.
Wir flogen an Portugal vorbei und bogen bei Paris scharf rechts ab Richtung Basel und Zürich. Trotzdem dauerte es nur 4:15 h für 3060 Kilometer.
Der Tag erinnert an den 12. Oktober 1492, an dem Christoph Kolumbus im Auftrag der spanischen Krone in Amerika an Land ging (die Ankunft auf den Bahamas).
Der Feiertag soll die historischen, sprachlichen und kulturellen Verbindungen zwischen Spanien und der gesamten spanischsprachigen Welt (Iberoamerika) betonen.
Das Datum fällt zudem mit dem Fest der Virgen del Pilar (Maria Pilar) zusammen, der Schutzpatronin von Spanien und insbesondere der Stadt Saragossa.
Im ganzen Land gibt es regionale Feiern, Musik und traditionelle Tänze.
Der Tag ist nicht unumstritten. In Teilen Lateinamerikas und auch in Spanien wird kritisch an die dunklen Seiten der Kolonisierung und das Leid der indigenen Bevölkerung erinnert.
¡Hasta la vista, amigos míos! ¡Hasta la vista, Tenerife! ¡Nos vemos pronto!
Jedes Mal! Aber wirklich jedes Mal verabschiedet mich der Teide mit blauem Himmel! Jedes Mal sehe ich den höchsten Berg Spaniens im Rückspiegel, wenn ich über die TF-5 rauf nach El Sauzal Richtung Flughafen fahre. Die Tage vorher war es bewölkt über Puerto de la Cruz. Aber schön warm bei 21 bis 24 Grad genau richtig.
Und oft regnet es dann oben bei La Laguna auf etwa 800 Metern. Hier staut sich die feuchte Luft, bildet Wolken und regnet ab. Auch deshalb wurde der neue Flughafen im Süden gebaut. Dort hat es immer Sonne.
Sonne, wie man hier sehr schön „auf der anderen Seite“ im Süden bei Candelaria sieht.
Bei Fasnia tanke ich den Mietwagen auf, nehme einen Kaffee mit und fahre die letzten Kilometer zum Airport TFS. Ob man hier gerade mein Häuschen baut? 😎👍 Träumen darf man ja.
Eine Stunde später sitze ich bereits im Flieger. Die A340-300 Maschinen sind zwar schon 23 Jahre alt, Edelweiß hatte diese von der 2001 gegroundeten „Swiss“ übernommen, die Inneneinrichtung wurde aber 2018 komplett erneuert. Neue Sitze mit mehr Komfort und ein in die Rücklehnen integriertes Infotainmentsystem mit Touchbedienung.
Da die Maschine gerade aufgetankt wird, erinnert die Stewardess per Durchsage die Fluggäste daran, dass es sich bei dem heutigen Flug um einen „Nichtraucherflug“ handelt. Verdammt! Jetzt wollte ich gerade auf die Terrasse raus und eine anzünden. Dabei rauche ich ja gar nicht mehr 🫣😁
Es sind ja nur 3060 Kilometer bzw. Viereinhalb Stunden Flug. Das halte ich aus. 💪
Nach 4:30 h stand ich bereits am Gepäckband.
Leider hat es im Durchschnitt 10 Grad weniger und auch 90 Minuten weniger Sonnestunden.