11.10.2026 – Bajamar: Nuria’s Geburtstag

12. Oktober 2026

… und „Das letzte Bad im Meer“. Heute ging es nach Bajamar. Nuria – die nette Sängerin von unserem Projekt „Los de La Guapa“ – hatte runden Geburtstag. Dazu kamen die engsten Freunde. Die Familie – die Mama, 7 Schwestern und 2 Brüder – lebt bei Madrid.

Auf dem Weg nach Bajamar, kam ich am Markt in Tacoronte vorbei. Dort kaufte ich einen Strauss frische rote Rosen und nahm zur Stärkung im Café de Mercadillo einen Café con Leche. Von der Küche her wurden leckere traditionelle Speisen an mir vorbeigetragen. Hier muss ich mal mit Milan und Holger im Winter zum Ausprobieren hinfahren. Merken!

Pünktlich traf ich in Tejita ein und fand sogar das Haus, in dem Nuria wohnt.

Es hatten sich Freunde und Kollegen von Nuria eingefunden. Nuria hatte typische Tapas vorbereitet. Es gab Schinken&Käse, Croquetes und Tortilla. Dazu Wein, Wasser, Kaffee. Eine kleine feine Runde. Sowohl Rafael, wie auch José hatten ihre Instrumente mitgenommen. Und so gaben beide zusammen mit Nuria ein kleines Konzert. Auch ein paar unsere Songs vom Musikprojekt „Los de La Guapa“ konnten die Freunde teils zum ersten amal hören.

Kurz nach 18:30 Uhr verließen wir die Party und fuhr mit Lykke nach Bajamar mit dem Ziel einen guten Kaffee und das Meer nochmal zu sehen. Ich hatte glücklicherweise meine Badesachen noch im Auto und so sprang ich noch ein letztes Mal in die Piscina Natural von Bajamar.

Danach nahmen wir einen Café con Leche im Café gegenüber der Piscina. Gegen 19:45 Uhr ging die Sonne farbenfroh unter. Lykke und ich schossen tolle Fotos und genossen den Sonnenuntergang.

Dann ging es zurück nach Puerto de la Cruz und in den letzten Abend hinein.


11.10.2026 – Puerto de la Cruz: Busstation Abriss finanziert

11. Oktober 2026

PUERTO DE LA CRUZ FINANZIERT ABRISS DER ALTEN BUSSTATION

​Endlich geht es der alten Estación de Guaguas in der Calle El Pozo an den Kragen! Busstation-Ruine adieu – seit 2008 stand der baufällige Komplex im Herzen der Stadt nun schon wegen struktureller Mängel brach. Jetzt macht die Stadtverwaltung Nägel mit Köpfen!

​5,6 Millionen Euro komplett aus eigener Tasche
​Das von Gesplan ausgearbeitete Abbruchprojekt hat es in sich: 5,6 Millionen Euro kostet der Rückbau mitten im dicht bebauten Zentrum. Da die eingeplanten 1,5 Millionen Euro vom Gobierno de Canarias ausblieben, hat der Stadtrat kurzerhand beschlossen, die Summe vollständig selbst zu finanzieren, um die Ausschreibung endlich zu starten!

​Das entsteht auf dem 15.000 m² Areal:
​Parkhaus mit 900 Stellplätzen auf 4 Ebenen
​Moderne Gebäude für öffentliche und private Nutzung.

Großer öffentlicher Platz als neuer grüner Treffpunkt im Stadtkern.
Der Abbruch soll noch in dieser Mandatsperiode starten. Ein riesiger Schritt für die Stadtentwicklung und ein echter Gewinn für Puerto de la Cruz! 🎉✨
#PuertoDeLaCruz #Teneriffa #Guaguas #Tenerife #Infraestructuras #Canarias #Urbanismo #Revitalisierung


11.10.2026 – Kanaren: Fake-Sneaker?

11. Oktober 2026

Vor 100 Jahren hatte ich ja schon mal so einen Fall: In einem Shoppingcenter auf Mallorca kaufte ich Adidas-Turnschuhe in einem Markenshop, der auch in der Schweiz bekannt ist. Nach einmal anziehen muffelten die Schuhe nach Chemie und zeigten erste Auflösungserscheinungen.

ARD Marktcheck auf der Suche nach Fake-Fabriken

Dann checkte ich die Schuhe im Web und entdeckte, dass es sich um Fake-Sneaker handeln müsste. Ich brachte die Schuhe zurück und wollte diese umtauschen. Und bekam im Laden richtig Ärger. Danach warf ich die Schuhe beim Rausgehen in den Müll.

Seitdem kaufe ich in der bekannten Sport-Ausstatter-Kette rein gar nix mehr ein. Und ich schaue seitdem ganz genau auf die Merkmale und die Verarbeitung.

Man muss also nicht aus China bestellen oder in Istanbul einkaufen gehen (wie im Videobeintrag oben), um Fake-Ware zu bekommen. Manchmal fliegt man einfach in den Urlaub.

Heute war ich mit Lykke im „La Villa“ um ein Geburtstagsgeschenk für Nuria zu besorgen. Während Lykke in Bekleidungsgeschäften unterwegs war, sah ich mich bei den Turnschuhen um.

Bei den folgenden Fotos kann ich oder auch die KI nicht auf Anhieb nachweisen, ob es sich um Fake-Ware aus dem Fachhandel handelt. Es könnte auch B-Wäre sein. Wer weiss. Aber kaufen würde ich die Schuhe nicht.

Abschnitte waren auch bei meinen Schuhen damals auf Mallorca zu sehen. Ausgefranste Abschnitte, anstatt Bördelungen. Und diese waren noch dazu unregelmäßig. Abstehende Fäden, unsaubere Nähte, Flecken auf den Bändern, seltsame Stanzungen. Das macht mich stutzig. Aber ich bin kein Spezialist.

Die Ware wird zu regulären oft speziell reduzierten Preisen verkauft. Nicht an mich.


10.10.2026 – Español para Correr-un-Camino

10. Oktober 2026

„Tómate una Cerveza“ hat nix mit Tomaten oder gar mit Bier aus Tomaten zu tun. Es heisst einfach: „Nimm ein Bier!“

Tómate una Cerveza


10.10.2026 – Brille kaputt

10. Oktober 2026

Jetzt habe ich es endlich geschafft! Meine Navyboot Brille „halterlos“ (Rahmenlos) ist endlich kaputt. Die Sollbruchstelle am Bügel hat ausgelöst. Die Schweizer Firma Navyboot gibt es nicht mehr. Hab ich grad gelernt. Also kein gleichwertiger Ersatz verfügbar.

Jetzt habe ich gleich nach Rückkehr eine Aufgabe. Eine neue Brille muss her. Zuhause liegen meine alten Brillen, die auch noch funktionieren, aber die sind eben nicht mehr ganz so modisch.

Da ich eh nur geringe Kurzsicht habe, brauche ich die Brille eigentlich nur zum Autofahren. Sonst ist alles scharf. Manchmal ist es aber vielleicht besser, wenn man etwas unscharf sieht. 🫣😁


10.10.2026 – Ich bin ein „Sommelier“!?!

10. Oktober 2026

Für Tiramisu und Fischsuppe. Dazu mal später mehr. Und für Kaffee! Speziell „Café con Leche“.

Nummer 1 rund um Puerto de la Cruz und La Orotova: Café con Leche im MIMO-K

Den aktuell besten „Café con Leche“ gibt es in der in der Shopping Mall „La Villa“ bei La Orotova. Und dort bei „MIMO-K“!! Super Crema. Mit Herz!

Schon ausgetrunken

10.10.2026 – Teneriffa: Wilhelm II. und sein Chalet auf den Canadas

10. Oktober 2026

Angelika Lo Thugut: Wusstet Ihr, dass der Deutsche Kaiser Wilhelm II wohl der erste war, der ein hölzernes Mobilheim nach Teneriffa bringen liess? Und das kam so … Das „Chalet des Kaisers“ in Las Cañadas del Teide (Teneriffa) war ein historisches, demontierbares Holzgebäude, das um 1910 als provisorisches meteorologisches und aerologisches Observatorium diente.

Hier sind einige wichtige historische Fakten zu diesem außergewöhnlichen Bauwerk:

Das Holzhaus war ursprünglich einer der zerlegbaren Reise-Pavillons, die der deutsche Kaiser Wilhelm II. auf seinen Reisen und Jagdausflügen durch Europa nutzte.

Unter der Leitung des deutschen Wissenschaftlers Hugo Hergesell wurde die Station am Fuße des Berges Guajara errichtet, um atmosphärische Messungen durchzuführen und Wetterballons aufsteigen zu lassen. Später schenkte der Kaiser das Chalet dem spanischen König Alfons XIII., der es wiederum dem offiziellen spanischen Wetterdienst überließ.

EL ORIGEN POLÍTICO-DIPLOMÁTICO DEL OBSERVATORIO METEOROLÓGICO DE IZAÑA. CAUSAS Y CONSECUENCIAS.


09.10.2026 – Fotoshooting „Los de La Guapa“

10. Oktober 2026

Um 15 Uhr trafen sich die Musiker beim Fotografen Daniel in La Orotava. Dort gab es ein fröhliches zweistündiges Fotoshooting für das Cover, die Autogrammkarten und die Musikerkarten.

Mehr von „Los de La Guapa“:

Making of – im Studio

Making of – Teaser


08.10.2026 – Kinderkrankheit Mobiltelefon-Glotzen

8. Oktober 2026

Ich finde es schrecklich! Ja, und ich schreibe diesen Text auf einem Mobile! Aber ich lege es auch mal für längere Zeit weg und reduziere bewusst die Bildschirmzeiten. Speziell in diesem fckng Fratzenbuch bin ich gar nicht mehr. Dort teile ich nur noch Links aus meinem Tagebuch. Genug der Rechtfertigung!

Immer und überall am Mobile! Schlimm!

Aber was man hier auf der Insel, wie auch sonst überall feststellt: Kids glotzen ununterbrochen auf’s Mobile! Vom Aufstehen, bis zum späten ins Bett gehen. Im Restaurant, beim Essen, danach auf der Sonnenliege, beim Stehen, Gehen, Liegen, Sitzen.

Schlimm, diese Kinder. Immer am Mobile am Spielen.

Überall. Am schlimmsten sind die Kids mit Ohrstöpsel und Kopfhörer! Die bekommen gar nix mehr mit. Schrecklich.

Ende der Satire-Tirrade 😎


08.10.2026 – Puerto de la Cruz: Lago Martianez

8. Oktober 2026

Die letzten Tage gab es in Puerto Wolken. Wenn es Nordwetterlage hat, dann staut sich die feuchte Atlantikluft an den Hängen zu den Canadas. Heute hielt der blaue Himmel tatsächlich länger als gegen Mittag. Und es sieht auch so aus, als ob es die nächsten Stunden so bleiben würde.

Windspiel von Cesar Manrique am Eingang zum Lago Martianez
Lago Martianez Richtung Osten.

Also packte ich schnell meine Badesachen und wanderte zum Lago Martianez. Vor zwei Wochen kaufte ich mir optimistisch wieder eine 15er-Karte für 80 Euro. Davon hatte ich erst zwei Eintritte aufgebraucht. Normal kostet der Eintritt 7 Euro. Ein Schirm 3 Euro extra.

Lago Martianez Richtung Westen

In den Bergen rundherum sammelt sich die Quellbewölkung. Aber zum Meer hinaus ist es strahlend blau und schön warm und fast windstill bei 24 Grad.

Mein heutiger Liegeplätze. Im Hintergrund das Hotel Vallemar.

Im Lago selbst sind schätzungsweise 15% der Liegen belegt. Es ist Nebensaison. Vorwiegend im Schatten unter Palmen oder eben unter Schirmen. Das Wasser selbst ist reines Meerwasser, salzig und frisch. Super angenehm. Ich werde voraussichtlich eine Stunde bleiben. Dann geht es wieder an den Laptop.

Lago Martianez – Das größte Becken mit Salzwasser

Aus Wikipedia: Lago Martiánez ist eine Freibadanlage in Puerto de la Cruz (Teneriffa, Kanarische Inseln, Spanien). Der Freizeitkomplex mit einer Gesamtfläche von rund 100.000 Quadratmetern gruppiert sich um einen künstlichen See. Zum Lago Martiánez gehören mehrere Inseln, Gärten, Restaurants, Bars und Terrassen.

Die Architektur enthält viele Insel typische Elemente. Auch Kunst stellt Cesar Manrique im Gesamtwert dar.

Der Architekt César Manrique gestaltete die Anlage unter Verwendung zahlreicher Vulkansteine.

Skulpturen im Bild sind Teil des Kunstwerks „Raíces al cielo“ (Wurzeln zum Himmel) von César Manrique

Der Lago Martiánez vereint Manriques Vision mit lokalen Elementen wie Wachttürmen, Palisaden und dem Blick auf den Ozean.

Im Vordergrund einer der Meerwasserpools. Im Hintergrund die sich an den Hängen staunenden Wolken.

Neben der architektonischen Gestaltung beherbergt die Anlage auch eine Reihe von Skulpturen Manriques.

Der Lago Martiánez – im Volksmund einfach „el Lago“ genannt – entstand im Gebiet „Llanos de Martiánez“, wo sich zuvor mehrere natürliche Meerwasserbecken (wie „la Coronela“ und „la Soga“) befanden.

Wenn der Hintergrund dunkel ist, hat es wesentlich mehr Kontrast und Farben.

Die ersten Touristen besuchten die Llanos de Martiánez bereits Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts.