Vor 100 Jahren hatte ich ja schon mal so einen Fall: In einem Shoppingcenter auf Mallorca kaufte ich Adidas-Turnschuhe in einem Markenshop, der auch in der Schweiz bekannt ist. Nach einmal anziehen muffelten die Schuhe nach Chemie und zeigten erste Auflösungserscheinungen.
Dann checkte ich die Schuhe im Web und entdeckte, dass es sich um Fake-Sneaker handeln müsste. Ich brachte die Schuhe zurück und wollte diese umtauschen. Und bekam im Laden richtig Ärger. Danach warf ich die Schuhe beim Rausgehen in den Müll.
Seitdem kaufe ich in der bekannten Sport-Ausstatter-Kette rein gar nix mehr ein. Und ich schaue seitdem ganz genau auf die Merkmale und die Verarbeitung.
Man muss also nicht aus China bestellen oder in Istanbul einkaufen gehen, um Fake-Ware zu bekommen. Manchmal fliegt man einfach in den Urlaub.
Heute war ich mit Lykke im „La Villa“ um ein Geburtstagsgeschenk für Nuria zu besorgen. Während Lykke in Bekleidungsgeschäften unterwegs war, sah ich mich bei den Turnschuhen um.
Bei den folgenden Fotos kann ich oder auch die KI nicht auf Anhieb nachweisen, ob es sich um Fake-Ware aus dem Fachhandel handelt. Es könnte auch B-Wäre sein. Wer weiss. Aber kaufen würde ich die Schuhe nicht.



Abschnitte waren auch bei meinen Schuhen damals auf Mallorca zu sehen. Ausgefranste Abschnitte, anstatt Bördelungen. Und diese waren noch dazu unregelmäßig. Abstehende Fäden, unsaubere Nähte, Flecken auf den Bändern, seltsame Stanzungen. Das macht mich stutzig. Aber ich bin kein Spezialist.
Die Ware wird regulär verkauft. Nicht an mich.






