30.10.2026 – Rezepte: Tofu&Kürbis im Curry!

31. Oktober 2026

Tofu!?! Ja, gestern las ich ein Rezept im Buch „Essen gegen Herzinfarkt“ – und da war Tofu drin. Also probierte ich das heute mal aus. Nur hatte ich kein Tofu zu Hause. Also fuhr ich heute gegen 15 Uhr zuerst „Entsorgen“ und anschliessend in einen der Grossverteiler. Dort besorgte ich „Tofu“! Und ein paar andere leckere Sachen.

Knoblauch und smoked Tofu

Ich probierte das Rezept aus: Gemüse-Curry mit Tofu, Kürbis und Süsskartoffel dazu ein Tomatensalat. 100% Vegetarisch mit viel Protein.

Zutaten:

  • 200 Gramm Tofu (Smoke)
  • 6 Knoblauchzehen
  • 1 Paprika
  • 1 Karotte
  • 1 Lauchzwiebel
  • 50 Gramm Süsskartoffel
  • Handvoll Kürbis in Stücken (100 Gramm)
  • Kreuzkümmel
  • Curcuma- oder Currypulver
  • Pfeffer & Salz
  • Petersilie
  • Chilipulver
  • Tomatenmark

So geht’s:

Pfanne auf den Herd. Olivenöl hinein. Knoblauch kleinschneiden. Tofu in Würfel schneiden. Ab in die Pfanne zum Anbraten.

Paprika, Karotte, Süsskartoffel und Lauchzwiebel kleinschneiden. Ab in die Pfanne zusammen mit den Kürbiswürfel leise vor sich hinbruzeln lassen.

Dann Kreuzkümmel, Curcuma, Pfeffer&Salz, sowie Chilipulver dazu. Umrühren. Danach das Tomatenmark und etwas Zitronensaft und Petersilie hinzu.

Bei kleiner Flamme etwa 10 Minuten köcheln lassen.

Dazu gibt es einen Tomatensalat aus zwei Tomaten, Knoblauch, Pfeffer&Salz, Olivenöl und Balsamico Essig.

Mit Vollkornbrot oder etwas Basmati-Reis geniessen. Guten Appetit!

Ergänzende Informationen:

Das Faszinierendste an Tofu ist seine Rolle als kulinarisches Chamäleon: Er besitzt fast keinen Eigengeschmack, hat aber die einzigartige physikalische Eigenschaft, Aromen, Gewürze und Marinaden wie ein Schwamm aufzusaugen. Was oft fälschlicherweise als „langweilig“ kritisiert wird, macht ihn in der Küche zu einer der vielseitigsten Zutaten der Welt.

Hier sind die spannendsten Facetten von Tofu im Überblick:

1. Das Textur-Wunder

Tofu unterscheidet sich stark durch seine Konsistenz, was völlig unterschiedliche Kochtechniken ermöglicht:

Seidentofu (Soft Tofu): Extrem cremig und feucht. Perfekt als Basis für vegane Desserts, cremige Saucen, Suppen oder als Ei-Ersatz beim Backen.

Naturtofu (Fest): Schnittfest und gut pressbar. Man kann ihn braten, frittieren, backen oder grillen, wodurch er eine wunderbar knusprige Kruste bekommt.

Spezialformen: Es gibt geräucherten Tofu (mit feiner Buchenholz-Note) oder fermentierten Tofu („Stinky Tofu“), der in Asien wie reifer Käse geschätzt wird.

2. Ein Nährstoff-Kraftpaket

Aus gesundheitlicher Sicht ist Tofu ein echtes Superfood:

Vollständiges Protein: Er liefert reichlich pflanzliches Eiweiss und enthält – im Gegensatz zu vielen anderen Pflanzen – alle essenziellen Aminosäuren, die der Körper nicht selbst herstellen kann.

Leicht verdaulich & kalorienarm: Tofu ist sehr bekömmlich, cholesterinfrei und liefert gesunde ungesättigte Fettsäuren sowie wichtige Mineralstoffe wie Eisen, Kalzium und Magnesium.

3. Nachhaltigkeit

Tofu ist extrem ressourcenschonend. Bei der Herstellung von einem Kilogramm Tofu entstehen nur etwa 3,2 kg CO₂-Äquivalente – im Vergleich zu Rindfleisch (ca. 99 kg CO₂-Eq) ist der ökologische Fussabdruck verschwindend gering. Zudem stammt das Soja für europäischen Tofu heute grösstenteils aus Europa (z.B. Österreich, Schweiz, Deutschland) und nicht aus abgeholzten Regenwaldgebieten.

4. Ein jahrtausendealtes Handwerk

Die Herstellung von Tofu ähnelt verblüffend der Käseproduktion. Aus eingeweichten Sojabohnen wird Sojamilch gewonnen, die anschliessend mithilfe eines Gerinnungsmittels (wie Nigari oder Calciumsulfat) zum Ausflocken gebracht wird. Der entstandene „Bohnenquark“ wird dann in Form gepresst. Diese Methode wurde vor über 2000 Jahren in China erfunden.


31.10.2026 – Ausstellung: Der Dackel – Eine Ikone geht Gassi

31. Oktober 2026

Grad läuft in 3sat Kulturzeit ein kurzer Beitrag über eine Ausstellung im Kunsthaus Bremen: „Der Dackel – Eine Ikone geht Gassi“. Mike, Natalie und ich waren ja erst letzten Sonntag im „Dackelmuseum Regensburg„. Und Dackel sind schon süss. Echt etz!

Auszug aus dem Text zur Ausstellung: Die erste umfassende Ausstellung, die sich dem Dackel in der Kunst widmet! Kaum ein anderer Hund war und ist bei zahlreichen Künstler*innen so beliebt wie er. Die Ausstellung verfolgt die Spuren des Dackels von seinen traditionellen Anfängen als Jagdhund zum städtischen Begleiter bis hin zur heute allseits präsenten Trendfigur. Sie macht deutlich, dass der Dackel weit mehr als ein Motiv ist – er wird zum Helfer, Familienmitglied und Ausdruck einer Weltanschauung.

Das Who’s Who der westlichen Kunstgeschichte liebte und liebt den Dackel. Pablo Picasso und sein Atelierdackel Lump wurden durch die Photographien von David Douglas Duncan zu einem unvergesslichen Gespann, für Andy Warhol ist Dachshund Archie ein Alter Ego, David Hockney erzählt mit seinen Gemälden von Stanley und Boodgie eine fast filmisch anmutende Hommage an seine dösenden Dackel. Max Liebermann, Otto Dix, Pierre Bonnard oder auch die legendäre Tierphotographin Ylla waren Dackelfans. In der internationalen Gegenwartskunst sind es heute unter anderem Rosemarie Trockel, Paloma Varga Weisz oder Elina Brotherus, deren Dackel uns zu denken geben.

Die Ausstellung ist in der Kunsthalle Bremen zu sehen.