30.05.2026 – 5th. Swiss Tesla Day am 21.06.2026,Kemptthal

30. Mai 2026

Der Swiss Tesla Day findet am Sonntag, 21. Juni 2026, von 10:00 bis 16:00 Uhr in der Motorworld Manufaktur Region Zürich (The Valley) in Kemptthal statt. Das Event wird vom Swiss Tesla Owners Club (STOC) veranstaltet.

Highlights und Programm:

Einlass: Ab 10:00 Uhr, offizielle Begrüßung durch den Club-Präsidenten um 11:00 Uhr.

Tuningbattle: Vorstellung der Fahrzeuge ab 11:30 Uhr und Preisverleihung um 12:45 Uhr.

Vorträge & Service: Informativer Vortrag von Michelin (Hauptsponsor) um 13:00 Uhr sowie Vor-Ort-Services wie Tesla Ranger.

Rahmenprogramm: Den ganzen Tag über gibt es Food & Drinks, eine Händlerausstellung sowie Probefahrten (unter anderem mit Tesla und Microlino).

Eintritt / Einfahrt: CHF 5.– pro Tesla. Das Ticket kann vorab online, mit TWINT oder bar vor Ort bezahlt werden.

Adresse: Kemptpark 3, 8310 Kemptthal

Website: https://swisstesladay.ch/


01.05.2025 – Elektro-LKW: Logistik Hugelshofer fährt elektrisch

1. Mai 2026

Gleich 28 Elektro-Zugmaschine fahren täglich von Frauenfeld kreuz und quer durch die Schweiz. In 2024 berichtete ich bereits, dass der grösste Elektro-Lkw-Hub in Frauenfeld entsteht.

Hab meinen Wagen voll geladen..“

Die Hugelshofer Logistik AG betreibt an ihrem Hauptsitz in Frauenfeld aktuell eine der grössten Elektro-Flotten der Schweiz.

Anzahl Elektro-Lastwagen: Aktuell umfasst die Flotte total 80 Elektro-LKWs verteilt auf die verschiedenen Standorte.

Gesamtflotte: Von den insgesamt rund 220 Lastwagen des Unternehmens fährt damit bereits fast die Hälfte elektrisch.

Infrastruktur: In Frauenfeld betreibt Hugelshofer zudem einen eigenen Ladepark mit 30 Schnellladeplätzen, die durch eine eigene Photovoltaikanlage gespiesen werden.

Das Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, seine gesamte Flotte bis zum Jahr 2035 vollständig auf Elektroantrieb umzustellen.

Dieses Vorzeigeprojekt leistet einen entscheidenden Beitrag zur Dekarbonisierung der Transportbranche durch den Einsatz von Solarstrom.

Eckwerte Ladepark:

– 15 Schnell-Ladesäulen mit einer Ladeleistung von jeweils 360 – 400 kW
– 30 Ladeplätze DC + 14 Ladeplätze AC
– Eigene Solarproduktion 1.2 Millionen kWh pro Jahr
– 3 Trafos mit einer Leistung von jeweils 1’600 kVA
– Innovatives Energiemanagementsystem

PS: Zwei Supercharger mit 4 Ladeplätze sind auch für Privatleute nutzbar.


27.08.2024 – US Elektro-Fahrzeug-Hersteller Mullen gewinnt Auftrag über 188 Mio Euro an UAE

27. August 2024

Die Partnerschaft zwischen Mullen und Volt findet vor dem Hintergrund der Umweltziele der VAE statt. Dieser Vertrag umfasst die Lieferung von 3000 Elektro-Transportern und -LKWs im Gesamtwert von etwa 210 Millionen US-Dollar (ca. 188 Mio. Euro).

Die Vereinigten Arabischen Emirate verfolgen mit ihrer Clean Energy Strategy 2050 und der Net Zero Carbon Emissions Strategy 2050 das Ziel, ihre Energieproduktion bis zum Jahr 2050 komplett auf erneuerbare Energien umzustellen. Zudem hat die Straßen- und Verkehrsbehörde von Dubai eine Strategie entwickelt, um den öffentlichen Verkehr bis 2050 emissionsfrei zu gestalten.

https://www.elektroauto-news.net/news/volt-mobility-3000-lieferwagen-lkw-mullen


30.05.2024 – Der grösste LKW-Lade-Hub der Schweiz steht in Frauenfeld

30. Mai 2024

In Frauenfeld hat die Hugelshofer Logistik ein Pionierprojekt gebaut: Unter einem Schutzdach aus Solaranlagen stehen 28 Schnellladestationen für E-Lastwagen. Unter zwei Solardächern.

28 LKW Ladeplätze unter dem Solardach

Bis 2028 plant das Unternehmen, 70 Elektro-LKW einzusetzen, die jährlich bis zu 6.200 Tonnen CO₂ einsparen werden. Diese Bemühungen werden durch den Bau des grössten E-LKW-Schnellladeparks der Schweiz unterstützt, der in Kombination mit einer umfangreichen Photovoltaikanlage die Dekarbonisierung im Strassengütertransport beschleunigt.

In Frauenfeld hat die Hugelshofer Logistik ein Pionierprojekt gebaut: Unter einem Schutzdach aus Solaranlagen stehen 28 Schnellladestationen für E-Lastwagen. Unter zwei Solardächern.

Bis 2028 plant das Unternehmen, 70 Elektro-LKW einzusetzen, die jährlich bis zu 6.200 Tonnen CO₂ einsparen werden. Diese Bemühungen werden durch den Bau des grössten E-LKW-Schnellladeparks der Schweiz unterstützt, der in Kombination mit einer umfangreichen Photovoltaikanlage die Dekarbonisierung im Strassengütertransport beschleunigt.


10.05.2024 – Elektromobilität – Quo Vadis!?

10. Mai 2024

Wie gut ist diese neue Generation elektrischer, softwaregesteuerter Autos in China im Vergleich zu ihren „ausländischen“ Konkurrenten?

Nach einem Ausflug zur Beijing Auto Show bringt es Reporter Kevin Williams auf den Punkt:

„Westliche Autohersteller sind am Ende. Und vieles davon ist wahrscheinlich ihre eigene Schuld.“

https://insideevs.com/features/719015/china-is-ahead-of-west/


09.03.2024 – 1,4 Millionen BEV in Deutschland angemeldet

9. März 2024

„In Deutschland sind laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) nun rund 1,4 Millionen rein elektrische Autos auf den Straßen unterwegs. Eine darauf basierende Berechnung zeigt laut E.On: Dieser Bestand an Stromern spart im Vergleich zu der gleichen Anzahl Verbrenner-Pkw pro Jahr circa 1,1 Milliarden Liter fossilen Treibstoff ein. Das entspricht rund 7,4 Millionen Badewannen gefüllt mit Diesel und Benzin.

Durch den Antrieb mit elektrischer Energie statt mit Benzin oder Diesel werden somit auch erhebliche Mengen Treibhausgase vermieden: Etwa 3,4 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr werden durch die E-Autos auf deutschen Straßen eingespart, wenn diese mit Strom aus erneuerbaren Energien geladen werden. Geladen mit dem deutschen Strommix sind es laut E.On rund 2,5 Millionen Tonnen CO2 jährlich. Durch die Energiewende und den stetigen Ausbau an erneuerbaren Energieanlagen werde der Anteil von grünem Strom am Strommix immer größer.“

Und sie sind leise, sie stinken nicht, sie sind deutlich weniger reparaturanfällig, haben mehr Sicherheitsfeatures, das Fahrgefühl ist unübertroffen… Nur, um mal die Vorteile für Otto Normalverbraucher zu nennen.

Ja, man braucht auch Rohstoffe und Energie, um sie herzustellen. Genau wie für Verbrenner-PKW. Aber für ihren Betrieb brauchen wir (langfristig) nicht Milliarden Liter Treibstoff einfach in die Luft zu blasen, von denen nur etwa 20% für die Fortbewegung genutzt werden. Der Rest geht als Wärme in die Umgebung.


18.02.2024 – Äthiopien verhängt Importverbot für Verbrenner

18. Februar 2024

Bis zum Jahr 2050 will Äthiopien das Netto-Null-Ziel erreichen. Dazu gehört auch die Einsparung von CO₂ im Verkehrssektor. Nachdem die Regierung 2022 bereits Steuervorteile für den Kauf von E-Autos eingeführt hatte, folgt jetzt der nächste Schritt.

Wie die afrikanische Nachrichtenseite APANews berichtet, gab das äthiopische Ministerium für Verkehr und Logistik am 30. Januar bekannt, dass keine Verbrenner-Fahrzeuge mehr in das Land einfahren dürfen. Die Regelung ist Teil der Umsetzung des Projekts „Green Transport“. Genaue Informationen zum Verbrenner-Verbot fehlen in der Ankündigung jedoch.

Der afrikanische Staat will sich so von Ölimporten unabhängiger machen. Zuletzt flossen 6 Mrd. US Dollar in den Import von Öl, Benzin und Diesel. Zudem wurde ein Staudamm Projekt fertiggestellt, welches die eigene Stromversorgung unterstützen soll.

Das seit 2011 im Bau befindliche Talsperrenprojekt umfasst eine knapp zwei Kilometer lange sowie 145 Meter hohe Haupt-Gewichtsstaumauer. Mit 6.000 Megawatt ist das angeschlossene Wasserkraftwerk das größte Afrikas. Der Stausee ist mit 74 Milliarden Kubikmetern Stauvermögen einer der größten des Kontinents

https://efahrer.chip.de/news/von-wegen-keine-e-autos-in-afrika-aethiopien-verhaengt-verbrenner-verbot_1017607

https://de.wikipedia.org/wiki/Grand-Ethiopian-Renaissance-Talsperre


16.02.2024 – Die elektrische Revolution der Luftfahrt

16. Februar 2024

Etwa 15 Prozent des weltweiten CO2-Ausstoßes entstehen durch Mobilität. Auf den Straßen fahren inzwischen immer mehr Elektroautos. Doch wie sieht es beim Luftverkehr aus? Wäre es denkbar, dass auch in der Luftfahrt mit einer neuen Generation von Elektroflugzeugen die Luftverschmutzung reduziert wird?

Etwa 15 Prozent des weltweiten CO2-Ausstoßes entstehen durch Mobilität. Inzwischen fahren immer mehr Elektroautos auf den Straßen.

Die Dokumentation gibt überraschende Einblicke in die Labore von Forschungsinstituten und Herstellern von Luft- und Raumfahrttechnik in Europa, den USA und China. Die Ideen sind genauso verblüffend wie die Prototypen und lassen erahnen, dass die rasanten Fortschritte in der Elektrotechnik den Flugverkehr schon bald in ein neues Zeitalter führen könnten. Aber wie lange wird es noch dauern, bis der Traum vom umweltfreundlichen, lautlosen und energieeffizienten Fliegen wahr wird?

Dokumentation von Miles O’Brien (USA 2021, 52 Min)

#luftfahrt #elektrisch #zukunft
Video auf Youtube verfügbar bis zum 07/08/2024


26.06.2022 – Elektro- oder E-Fuel-Auto? Welche Alternative ist sauberer?

26. Juni 2022

Die Union und die FDP wären ja so gerne „technologieoffen“. Auch Porsche spricht sich neben der eigenen Elektroautoentwicklung für die Nutzung von „E-Fuels“ aus. Dieser Ersatztreibstoff soll dann die bestehende Verbrennerflotte CO2-neutralisieren.

Eine Studie (PDF) von Transport and Environment (T&E), einer Dachorganisation von 53 nicht-staatlichen europäischen Organisationen, die sich mit dem Thema nachhaltiger Verkehr beschäftigen, hat die Umwelteinflüsse von Elektroautos und Autos, die mit synthetischen Kraftstoffen (E-Fuels) fahren, verglichen. Laut der Organisation, zu der auch der Verkehrsclub Deutschland gehört, emittieren E-Fuel-Autos im Vergleich zu herkömmlichen Autos mit Benzin- oder Dieselmotor minimal weniger CO2.

Die Studie berücksichtigt alle Emmissionen, die im Lebenszyklus eines Autos anfallen, also nicht nur den Betrieb, sondern auch die Herstellung und das Recycling.

Während ihres gesamten Lebenszyklus verursachen Elektroautos im Vergleich zu Autos mit herkömmlichem Verbrennungsmotor oder E-Fuel-Antrieb die geringsten CO₂-Emissionen.

Ein Elektoauto verursacht 53 Prozent weniger CO₂-Emissionen als ein E-Fuel-Autos, dessen synthetischer Kraftstoff vollständig aus erneuerbarem Strom produziert wurde.

Dieser große Unterschied kommt durch die hohen Verluste bei der E-Fuel-Herstellung und durch die ineffizienten Verbrennungsmotoren zustande.

Quelle: https://www.forschung-und-wissen.de/nachrichten/umwelt/elektro-oder-e-fuel-auto-welche-alternative-ist-sauberer-13376377


16.05.2021 – Wasserstoff oder Batterie?

16. Mai 2021

Zitiert aus dem Artikel „Wasserstoff oder Batterie? Von Fakten und Träumen“ bei Edison

Die Lobbyisten des Wasserstoffantriebs trommeln weiter wie verrückt und freuen sich über Millionen-Investitionen der Politik. Dabei gibt es für batterieelektrische Vollstromer längst viel bessere Argumente. Zum Beispiel die von Professor Maximilian Fichtner.

Maximilian Fichtner

Maximilian Fichtner
Der Chemiker ist Direktor am Helmholtz-Institut für elektrochemische Energiespeicherung (HIU) und ein ausgewiesener Elektromobilität-Experte.

Der Mann kennt sich aus, für die Aufzählung seiner aktuellen Funktionen brauchen wir hier einen ganzen Absatz. Fichtner ist Direktor am Helmholtz-Institut Ulm (HIU) für elektrochemische Energiespeicherung, Professor für Festkörperchemie an der Universität Ulm und außerdem Leiter der Abteilung Energiespeichersysteme am Institut für Nanotechnology des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT). Und hat in der Vergangenheit, wie er gern betont, auch schon mal 12 Jahre lang an Wasserstoffantrieben mit Brennstoffzellen gearbeitet.

Grundsätzlich kann er ruck, zuck vorrechnen, wie dramatisch ineffizient der Einsatz von synthetischen Kraftstoffen im Pkw-Bereich ist. Quasi zum Aufwärmen. Nach aktuellen Zahlen, legt Fichtner los, sei zum Beispiel für die Produktion eines Liters E-Diesel aus Kohlendioxid und Wasserstoff eine Energie von 27 kWh notwendig. Und um da auf eine Reichweite von 100 Kilometer zu kommen, würde sich das bei einem VW Golf Diesel, der im realen Schnitt so sechs Liter Sprit schlucke, auf immerhin 162 kWh potenzieren. Fichtner: „Mit dieser Energiemenge würde ein modernes Elektroauto emissionsfrei bis zu 1000 Kilometer weit kommen.“ Von den Emissionen und dem nagelnden Lärm des Diesels ganz zu schweigen. Ein schöne Schockrechnung.

Fichtner ist in guter Gesellschaft

Maximilian Fichtner ist bei weitem nicht der einzige, der den automobilen Einsatz von Wasserstoff kritisch sieht. Mittlerweile ist es in der Forschung nahezu Konsens, dass Wasserstoffantriebe im Pkw-Bereich wenig Sinn machen. Wirtschaftsexpertin Claudia Kemfert zum Beispiel, die seit 2004 die Abteilung Energie, Verkehr und Umwelt am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) leitet, warnt beim Thema Wasserstoff dringend vor Euphorie: „Er ist quasi der Champagner unter den Energieformen.“ Seine Herstellung erfordere drei- bis fünfmal so viel Energie, als wenn man erneuerbare Energien direkt nutzen würde.

Da kann sie sich richtig aufregen: „Manche träumen offenbar davon, ihre übermotorisierten SUV mit Wasserstoff zu betreiben.“ Champagner in den Tank helfe aber weder dem Klima noch der Wirtschaft, sondern sei bloße Verschwendung oder eine simple Verlagerung der klimaschädlichen Emissionen von der Straße in die längst noch nicht grüne Wasserstoffindustrie. „Wir brauchen stattdessen eine aktive Verkehrswende, die gezielt die Elektromobiltät über den Ausbau der Ladeinfrastruktur fördert, ebenso den öffentlichen Nahverkehr und den Schienenverkehr“, fordert die Wirtschaftsexpertin.

Vollständiger Artikel hier: https://edison.media/von-fakten-und-traeumen-stromer-vs-wasserstoff/25216883/


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