24.04.2026 – Studie: Stärkung der regionalen Wertschöpfung durch Erneuerbare Energien

24. April 2026

Ministerin Reiche würde diese Studie angeblich „unterschlagen„. Deshalb posten ich den Link dazu.

In Pionierregionen wie Wunsiedel oder Lichtenau gehen schon heute zehn Prozent des Wirtschaftswachstums der vergangenen Jahre auf den EE-Ausbau zurück.

Das zeigt eine neue Studie aus dem Bundeswirtschaftsministerium, erstellt vom IÖW, dem Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung und IW Consult Köln. Beauftragt wurde sie noch unter Robert Habeck.

Nur: Katherina Reiche hat an dieser Studie offenbar kein Interesse. Keine Pressemitteilung. Kein Statement. Kein Wort. Still hochgeladen, gefunden hat sie t-online eher zufällig. Auf X trendet deshalb seit gestern #reicherücktrittsofort.

Pikant: Genau die Regionen, die laut Studie am stärksten profitieren würden – Küste, Ostfriesland, Bayern – sind die, die durch Reiches Netzpaket und EEG-Novelle gebremst werden sollen.

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie: Das vorliegende Gutachten beleuchtet die Potenziale für regionale Wertschöpfung und Beschäftigung durch Erneuerbare Energien und zeigt auf, wie Kommunen und ihre Einwohnerinnen und Einwohner davon profitieren können.

Aus der Einleitung zitiert:

Der Ausbau der Erneuerbaren Energien fördert nicht nur den Klimaschutz, sondern bietet Standortregionen auch darüber hinaus vielfältige Chancen. Für Wunsiedel im Nordosten Bayerns bot
der Ausbau eine neue Entwicklungsperspektive. Die Stadt erlebte mit dem Niedergang der lokalen Porzellanindustrie in den 1990er Jahren einen harten Strukturwandel, viele Menschen verloren ihre Arbeit, die Steuereinnahmen brachen ein, die Zukunftsaussichten verdüsterten sich, viele Bewohnerinnen und Bewohner zogen fort. Die Verantwortlichen in der Verwaltung und in den Stadtwerken erkannten das regionalwirtschaftliche Potenzial der Erneuerbaren Energien und legten bereits Anfang der 2000er Jahre eine Energiestrategie vor. Heute betreiben die kommunalen Stadtwerke unter anderem eine zweistellige Zahl an Windenergieanlagen und eine Reihe von Photovoltaik-Anlagen.

Sie kombinieren diese etwa mit Biomasseanlagen, Energiespeichern und grüner Wasserstoffproduktion und gelten damit als eine Modellregion der Energiewende. Ein großer Teil der Wertschöpfung verbleibt vor Ort. Die Stadt ist wieder in der Lage, in Infrastruktur und Daseinsvorsorge zu investieren, zum
Beispiel in Kitabetreuung, Schulqualität und Glasfaserausbau. Im Umfeld der Erneuerbaren entstanden viele neue Jobs. Neue, energieintensive Unternehmen oder auch Ingenieurbüros siedelten sich an oder entschieden sich zu bleiben. Frühzeitig setzte man zudem darauf, die Bevölkerung inhaltlich wie finanziell zu beteiligen. Die Akzeptanz vor Ort für all die Projekte ist hoch. Und die
Bevölkerungsentwicklung hat sich stabilisiert. Man blickt wieder optimistisch in die Zukunft.

Wunsiedel ist ohne Frage ein besonderes Beispiel, verdeutlicht aber anschaulich die Chancen, welche die Energiewende Regionen bieten kann. Denn die Energiewende stärkt nicht einzig den Klimaschützer. Sie dezentralisiert die Energieproduktion und trägt auf diese Weise Wertschöpfung in viele Regionen.
Sie stellt insbesondere (aber nicht nur) für strukturschwache ländliche Regionen eine besondere Chance dar, regionale Wertschöpfung zu stärken, die kommunalen Finanzen zu stabilisieren, den Wirtschaftsstandort zu verbessern sowie die Resilienz zu steigern. Die Aussicht, zusätzliche Einnahmen
zu generieren und die regionale Entwicklung zu befördern, stellt für viele Verantwortliche vor Ort eine
besondere Motivation dar, Energiewendeprojekte umzusetzen (Initiative Klimaneutrales Deutschland
2024).

Die Synergien zwischen Klimaschutz und regionaler Wertschöpfung gilt es zu nutzen. Denn die Energiewende hin zu dekarbonisierten Systemen der Stromerzeugung, der Wärmeproduktion,
der Mobilität sowie in allen Wirtschaftsbereichen gilt als eines der ambitioniertesten und gesellschaftlich wichtigsten Vorhaben unserer Zeit. Die Ampelregierung hat seit ihrem Antritt im Herbst 2021 das Tempo für die Umsetzung der Energiewende deutlich erhöht. Gemäß dem Klimaschutzprogramm (Bundesregierung 2023a) ist geplant, das Land bis 2045 klimaneutral zu machen,
mit dem Ausbau erneuerbarer Energien (EE) als einer wichtigen Säule. Die Verfügbarkeit von erneuerbaren Energien ist spätestens seit dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine im Februar 2022 auch zu einem außen- und sicherheitspolitischen Thema geworden. Mit dem Windenergieflächenbedarfsgesetz (WindBG) wurden den Bundesländern allgemein verbindliche Flächenziele für die Bereitstellung von Flächen für Windenergie vorgegeben. Bis 2032 müssen sie rund 2 Prozent ihrer Landesflächen entsprechend ausweisen. Vor allem die Kommunen und Landkreise
stehen vor der Herausforderung diese Vorgaben umzusetzen. Gleiches gilt auch für den erforderlichen massiven Ausbau der Photovoltaik in der Fläche sowie auf und an Gebäuden.

Download der Studie


20.05.2025 – Yale University: Elektroautos umweltfreundlicher

20. Mai 2025

Die renommierte Yale-Universität hat intensiv geforscht – und am Ende ein Standard-Argument der E-Auto-Kritiker:innen abgeräumt. Verbrenner sind schon bei Kilometer 0 dreckiger als E-Autos, zeigt diese Studie: www.nature.com/articles/s41467-021-27247-y

https://efahrer.chip.de/news/produzieren-e-autos-oder-verbrenner-mehr-dreck-yale-forscher-sind-sich-sicher_106792


25.02.2024 – Wie Stress Krebs und Metastasen verursacht

25. Februar 2024

Hab ich das nicht schon 2013 gesagt oder hab ich das schon 2013 gesagt?!?!

Da lief die Scheidung meiner Eltern. Meine Mam bekam plötzlich Brustkrebs diagnostiziert. Scheidungsstress, schlaflos, Aufregung, Krebs.

Besonders heimtückisch ist Stress, wenn man Krebs hat. Denn die Stresshormone können die Wachstumsprozesse in Tumorzellen aktivieren und so die Metastasierung begünstigen.

https://www.unibas.ch/en/News-Events/News/Uni-Research/Stress-hormones-promote-breast-cancer-metastasis.html

Ich bin dann Ende 2017 nachdem mir ein eingeschlafener Mercedes frontal reingefahren ist, aus der „Tretmühle“ raus mit 54 Kilo. Gekündigt, Weltreise, Leben umstellen.

2023 war dann schon wieder viel zu intensiv. Dieses Jahr 2024 fahre ich wieder langsamer und gönne mir viel mehr. Mehr Meer. Mehr Spanien. Mehr Schlaf. Mehr Sport. Gesundes Essen. Gute Freunde treffen. Zeit gemeinsam geniessen. Whitewine to the Whitewine!!

Das Fazit der New Yorker Studie: Die Bedeutung von Stressmanagement für Gesunde und Kranke kann gar nicht hoch genug angesetzt werden. Stress zu reduzieren, kann demzufolge sowohl helfen die Metastasierung auszubremsen oder gar zu stoppen, als auch einer Krebserkrankung vorzubeugen.

Darüber hinaus legt die Studie nahe, dass Cortison-Präparate bei der Bekämpfung von Tumoren eher kontraproduktiv für die Genesung sein können und – zumindest bei bestimmten Tumorarten wie Brustkrebs – nur mit Vorsicht einzusetzen sind.

Tipp: Und ich werfe negative Stress-erzeugende Menschen aus meinem Leben. Das senkt Puls und Blutdruck.

https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.neues-aus-der-medizin-wie-stress-krebs-und-metastasen-verursachen-kann.c9714fca-4229-4462-8182-66dc74410c42.html


26.06.2022 – Elektro- oder E-Fuel-Auto? Welche Alternative ist sauberer?

26. Juni 2022

Die Union und die FDP wären ja so gerne „technologieoffen“. Auch Porsche spricht sich neben der eigenen Elektroautoentwicklung für die Nutzung von „E-Fuels“ aus. Dieser Ersatztreibstoff soll dann die bestehende Verbrennerflotte CO2-neutralisieren.

Eine Studie (PDF) von Transport and Environment (T&E), einer Dachorganisation von 53 nicht-staatlichen europäischen Organisationen, die sich mit dem Thema nachhaltiger Verkehr beschäftigen, hat die Umwelteinflüsse von Elektroautos und Autos, die mit synthetischen Kraftstoffen (E-Fuels) fahren, verglichen. Laut der Organisation, zu der auch der Verkehrsclub Deutschland gehört, emittieren E-Fuel-Autos im Vergleich zu herkömmlichen Autos mit Benzin- oder Dieselmotor minimal weniger CO2.

Die Studie berücksichtigt alle Emmissionen, die im Lebenszyklus eines Autos anfallen, also nicht nur den Betrieb, sondern auch die Herstellung und das Recycling.

Während ihres gesamten Lebenszyklus verursachen Elektroautos im Vergleich zu Autos mit herkömmlichem Verbrennungsmotor oder E-Fuel-Antrieb die geringsten CO₂-Emissionen.

Ein Elektoauto verursacht 53 Prozent weniger CO₂-Emissionen als ein E-Fuel-Autos, dessen synthetischer Kraftstoff vollständig aus erneuerbarem Strom produziert wurde.

Dieser große Unterschied kommt durch die hohen Verluste bei der E-Fuel-Herstellung und durch die ineffizienten Verbrennungsmotoren zustande.

Quelle: https://www.forschung-und-wissen.de/nachrichten/umwelt/elektro-oder-e-fuel-auto-welche-alternative-ist-sauberer-13376377


03.03.2022 – Selbsttest Heilfasten gestartet.

4. März 2022

Gestern kam abends nix Gescheites im TV, wie so oft. Also checkte ich beiläufig meine Abos auf Youtube. ARTE ist dabei einer meiner favorisierten Kanäle. Da gestern die Fastenzeit anfing, kam auch prompt eine Reportage darüber. Und ich bin davon absolut begeistert. Empfehlung sehenswert.

Die Fastenzeit beginnt in 2023 am 02.03.2022 und endet vor Ostern am 14.04.2022. Also dachte ich mir: Wenn der menschliche Körper auf Fasten über mehrere Tage eingestellt ist aus seiner Historie heraus, dann probiere ich das doch mal aus! Laut Reportage und Tausenden von positiven Erfahrungen, bringt es mir zumindest einen Vorteil: Fettverbrennung! Und das ist hervorragend, denn davon habe ich aktuell etwas zu viel. Ausserdem soll es bei Hautproblemen, Neurodermitis und auch seelisch helfen.

Die Fastenzeit vom 02.03. bis 14.04.2022

Somit begann mein erster Fastentag heute am Morgen mit löslichem Kaffee ohne Milch und Zucker. Dazu bereitete ich mir eine Flasche Mineralwasser aus dem Sprudler vor. Diese nahm ich dann in mein Homeoffice mit und trank diese bis Mittag leer. Man sollte bis 3 Liter Flüssigkeit am Tag aufnehmen. Am Nachmittag machte ich mir einen halben Liter Tee. Dann fuhr ich bei tollstem Wetter zu einem Kunden und entsorgte anschliessend Papier und Flaschen. Abends kochte ich eine Kohlrabi-Suppe. Mam bekam die Kohlrabistücke und ich löffelte eine Portion Suppe. Dazwischen immer wieder Mineralwasser trinken. So überstand ich den ersten Tag recht gut.

Einkaufen während des Fastens ist gewöhnungsbedürftig

Auch war ich kurz beim Lebensmittel-Einkaufen in Winterthur. Ungewohnt ist allerdings, dass ichnimmer dran denken musste, dass ich ja jetzt für eine Person einkaufe, da ich selbst ja nur Flüssiges zu mir nehmen möchte. All den süssen Versuchungen muss ich widerstehen. Krapfen, nur für Mam. Gummibärchen, nur für Mam. Schokoladenplätzchen, nur für Mam. Brot, nur für Mam. Schwierig. Aber jetzt schauen wir mal, wie weit ich komme.

Aus der Beschreibung bei ARTE: „Seit mehr als 50 Jahren erforschen Wissenschaftler in Russland, Deutschland und den Vereinigen Staaten eine alternative Heilmethode, das Fasten. Und sie kommen zu erstaunlichen Ergebnissen. Russische Forscher haben beispielsweise eine Reihe höchst aufschlussreicher klinischer Studien durchgeführt, die jedoch nur in russischer Sprache veröffentlicht worden und deswegen im Westen weitgehend unbeachtet geblieben sind. Nun räumen junge Biologen der University of Los Angeles mit alten Klischees auf. Mit Hilfe der Molekularbiologie belegen sie die weitreichende Wirkung des Heilfastens. Damit eröffnen sich der Medizin und insbesondere der Krebstherapie ganz neue Perspektiven. Wenn diese Wissenschaftler recht haben, wird die Schulmedizin grundsätzlich umdenken müssen.“

Quelle: https://www.arte.tv/de/videos/043980-000-A/fasten-und-heilen/


26.01.2022 – Frauen finden Fahrer von Elektroautos attraktiver

26. Januar 2022

Eine im Auftrag von Kia durchgeführte repräsentative Studie hat ergeben, dass Frauen Nachhaltigkeit generell noch wichtiger ist als Männern. Sie haben zudem großes Interesse an E-Mobilität.

Quelle https://ecomento.de/2022/01/25/umfrage-frauen-ist-ein-auto-mit-niedrigen-co2-emissionen-besonders-wichtig/

Die positive Beurteilung von E-Fahrzeugen schlägt sich auch in der Einschätzung der Fahrerinnen und Fahrer nieder: 38,1 Prozent der Frauen und 36,1 Prozent der Männer finden Menschen, die Elektroautos fahren, sympathisch (gesamt: 37,1 %). Von den 18- bis 29-Jährigen zeigt sogar fast jeder zweite Sympathie (45,9 %). Keinen Unterschied zu Menschen, die andere Autos fahren, sehen 56,1 Prozent der Befragten. Und nur einer kleinen Minderheit sind Fahrerinnen und Fahrer von Elektroautos nicht sympathisch (6,7 %; Frauen 6,0/Männer 7,5 %). Die Befragten mit Sympathie für Menschen am Steuer eines Stromers schreiben diesen in erster Line die Eigenschaft „umweltbewusst“ zu (86,3 %; Frauen 87,8/Männer 84,8 %). Besonders Frauen halten sie aber auch für „rücksichtsvoll“ (50,5 %; Männer 42,9/gesamt 46,8 %).

Zu den weiteren Eigenschaften, die mit Fahrerinnen und Fahrern von Elektroautos assoziiert werden, gehören „aufgeschlossen“ (42,6 %; Frauen 37,8/Männer 47,8 %) und „intelligent“ (37,1 %; Frauen 31,6/Männer 42,9 %).

Quelle https://ecomento.de/2022/01/25/umfrage-frauen-ist-ein-auto-mit-niedrigen-co2-emissionen-besonders-wichtig/


09.05.2021 – Studie Uni Zürich: Abgase für Chronische Erkrankungen verantwortlich von Asthma bis Zöliakie

9. Mai 2021

Vollzitat Quelle hier: Der Mensch ist einer Vielzahl von Umweltstoffen und Chemikalien ausgesetzt. Gemäss der Epithelbarriere-Hypothese schädigen zahlreiche Substanzen das Epithel, die Schutzschicht von Haut, Lunge und Darm. Dadurch entwickeln oder verschlimmern sich knapp zwei Milliarden chronische Erkrankungen wie Allergien, Autoimmun-, neurodegenerative und psychische Krankheiten.

Abgase für Chronische Krankheiten verantwortlich. Das enthüllt eine Studie der Uni Zürich.

Cezmi Akdis, Direktor des mit der Universität Zürich (UZH) assoziierten Schweizerischen Instituts für Allergie- und Asthmaforschung (SIAF), hat nun im Wissenschaftsmagazin «Nature Reviews Immunology» den aktuellen Wissensstand zusammengefasst. «Der Epithelbarriere-Hypothese zufolge sind Schäden an den schützenden Epithelzellschichten für knapp zwei Milliarden chronischen, nicht-infektiösen Krankheiten verantwortlich», sagt UZH-Professor Akdis. Allein das SIAF hat in den letzten 20 Jahren mehr als 60 Publikationen dazu verfasst, wie diverse Substanzen die Epithelien verschiedener Organe schädigen.

Erklärung für Zunahme von Allergien und Autoimmunkrankheiten

Die Epithelbarriere-Hypothese liefert eine Erklärung, warum Autoimmunkrankheiten und Allergien seit Jahrzehnten zunehmen: Sie sind die Folge von Industrialisierung, Urbanisierung und dem westlichen Lebensstil. Denn zahlreiche Menschen sind heute einer Vielzahl von toxischen Stoffen wie Ozon, Nanopartikel, Mikroplastik, Reinigungsmittel, Pestizide, Enzyme, Emulgatoren, Feinstaub, Abgase, Zigarettenrauch und unzähligen Chemikalien in Luft, Nahrung und Wasser ausgesetzt. «Neben der globalen Erwärmung und Viruspandemien wie COVID-19 stellen diese schädlichen Substanzen eine der grössten Bedrohungen für die Menschheit dar», betont Akdis.

Komplette Medienmitteilung der Uni Zürich https://www.media.uzh.ch/de/medienmitteilungen/2021/Epithelbarriere.html


09.09.2009 – WEF-Studie – Die Schweiz ist das wettbewerbfähigste Land der Welt!

9. September 2009

Das Weltwirtschaftforum bewertet jedes Jahr in einer Studie die Länder dieser Welt (WEF = World Economic Forum). Und diese Studie ergab, dass die Schweiz erstmals die Nummer 1 übernimmt und somit die USA vom Spitzenplatz verdrängt. Deutschland verbleibt übrigens auf Platz 7.

Die Schweiz rangiert auf Platz eins der Gesamtwertung des diesjährigen „Global Competitiveness Report 2009-2010“. Die Schweizer Volkswirtschaft zeichne sich durch hohe Innovationskraft und eine hoch entwickelte Geschäftskultur aus, heißt es in dem am Dienstag in Genf veröffentlichten Bericht des Weltwirtschaftsforums, das alljährlich in Davos ein Treffen von Spitzenvertretern aus Politik und Wirtschaft veranstaltet.

Beim bisherigen Spitzenreiter USA hätten sich die Finanzmärkte und die makroökonomische Stabilität in besonderem Maße verschlechtert. Das Land fiel deshalb auf Platz zwei zurück. Singapur, Schweden und Dänemark platzieren sich auf den Rängen drei bis fünf. Mit Finnland (Rang 6), Deutschland (7) und den Niederlanden (10) auf den nächsten Plätzen zählen erneut vorwiegend europäische Länder zu den Top Ten.

Das gesamte Ergebnis nebst Ranking ist auf der Website des WEF ersichtlich.

Quelle: World Economic Forum

Während dessen steigt im August 2009 die Arbeitslosenquote im Kanton Zürich von 3,8 auf 3,9 Prozent. Sie liegt damit über dem Schweizer Durchschnitt. (Tagesanzeiger.ch)


28.04.2009 – Mercer-Studie 2009: Wien überholt Zürich oder „Haberer vor Eidgenossen“

27. April 2009

Ohoh. Das gibt ein Rauschen im Blätterwald. Und eventuell Verstimmungen in den Nachbarschaftlichen diplomatischen Beziehungen. Zuerst der Steuerstreit und nun das: Nach der weltweit anerkannten und von Mercer alljährlich durchgeführten Studie „Global – Quality of Living Survey“ überholte die Österreichische Stadt Wien unser aller Zürich, welches X Jahre die Hitliste der lebenswertesten Städte unangefochten anführte.

  1. Wien
  2. Zürich
  3. Genf
  4. Vancouver
  5. Auckland

Zwar folgt sofort nach Zürich die Schweizer Stadt Genf, aber den goldenen Lorbeer erhält dieses Jahr eben Wien. So wie ich das aus dem Pressetext heraus lese, kam der Sieg von Wien durch die erstmalige Bewertung der Infrastruktur der jeweiligen Stadt zustande. Und da fiel es mir wie Schuppen von den Augen: Die absolute Häufung von Baustellen und die allgegenwärtigen Blitzkästen in Zürich müssen den negativen Ausschlag gegeben haben! Das schreckt Urlauber und Besucher sicherlich am meisten ab.


Mercer-Studie 2008 – Zürich auf Platz 1 der Städte mit der höchsten Lebensqualität

10. Juni 2008

 Zürich beweist zum siebten Mal in Folge nach einer Studie des Personalberaters Mercer die Grossstadt mit der weltweit besten Lebensqualität zu sein. Genf belegt gemeinsam mit Wien auf den zweiten Rang, Bern belegt Platz neun in der Studie der Personalberaterfirma Mercer. Insgesamt bewertet Mercer die Lebensqualität in 215 Grossstädten nach politischen, sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Aspekten.

Top 10 cities: Quality of living

Rank 2008

Rank 2007

City Country Index 2008 Index 2007
1 1 Zurich Switzerland 108 108.1
2 3 Vienna Austria 107.9 107.7
2 2 Geneva Switzerland 107.9 108.0
4 3 Vancouver Canada 107.6 107.7
5 5 Auckland New Zealand 107.3 107.3
6 5 Dusseldorf Germany 107.2 107.3
7 8 Munich Germany 107 106.9
7 7 Frankfurt Germany 107 107.1
9 9 Bern Switzerland 106.5 106.5
10 9 Sydney Australia 106.3 106.5

Base City: New York, US (=100)

In der Hitlist der sichersten Städte der Welt liegen gleich drei Schweizer Städte auf Platz 2: Bern, Genf und Zürich. Nur Luxemburg ist sicherer.

Top 10 cities: Personal safety

 Base City: New York, US (=100)

Rank 2008 City Country Index 2008*
1 Luxembourg Luxembourg 131.4
2 Bern Switzerland 126.3
2 Geneva Switzerland 126.3
2 Helsinki Finland 126.3
2 Zurich Switzerland 126.3
6 Vienna Austria 121.1
7 Oslo Norway 120.8
7 Stockholm Sweden 120.8
9 Singapore Singapore 120.2
10 Auckland New Zealand 119.4
10 Wellington New Zealand 119.4

* Personal Safety Ranking 2008 includes the following criteria: Relationship with other countries; Internal Stability; Crime & Law Enforcement

Links zum Thema:

 


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