23.04.2026 – Polizeiliche Kriminalstatistik 2025: Straftaten weiter rückläufig

23. April 2026

Die aktuellen Zahlen der polizeilichen Kriminalstatistik 2025 zeigen: Die registrierten Straftaten (ohne Cannabisdelikte) sind erstmals seit 2022 wieder rückläufig. Besonders bei der Gewaltkriminalität und vielen Eigentumsdelikten gibt es positive Entwicklungen.

Gleichzeitig bleiben Herausforderungen bestehen: Sexualdelikte und Wohnungseinbruchsdiebstahl nehmen weiter zu. Betrug und Cybercrime verlagern sich zunehmend ins Digitale und ins Ausland.

Die Statistik hilft, Entwicklungen sichtbar zu machen und bildet eine wichtige Grundlage für die Einordnung von Kriminalität sowie die Ausrichtung polizeilicher Arbeit.

Weitere Informationen unter: www.bka.de/PKS2025


19.08.2024 – Schweiz: Tesla’s Supercharger mit Abstand Marktführer

19. August 2024

Tesla macht in der Schweiz fast die Hälfte der Ladungen über 100 kWh aus.

https://en.chargeguide.ch/overview/usage

Chargemap erhebt Statistiken über die Auslastung des öffentlichen Ladenetzes der Sxhweiz online und vor Ort. Ziel ist es, in regelmäßigen Abständen einen Überblick über Marktanteile und Ranking der Top-Standorte für die Öffentlichkeit zu veröffentlichen.

Zahlen aus Live-Daten geschätzt, Sitzungen von weniger als 90 Sekunden werden ignoriert. Werte werden für stark frequentierte Standorte wahrscheinlich zu niedrig angegeben.

AMAG- und Porsche-Schnellladegeräte nicht inbegriffen. Zahlen von GOFAST, AGROLA und Fastned beinhalten einige 50-kW-CHAdeMO-Sitzungen.

Quellen: Bundesamt für Energie über opendata.swiss und mobile Apps von Tesla, ChargeAssist, IONITY, MOVE, M-CHARGE und AVIA Volt


30.07.2024 – In welchem Land sind die Züge am pünktlichsten?

30. Juli 2024

In welchem europäischen Land sind die Züge am pünktlichsten? Statistik 2023.

Das Portal „Zugfinder.net“ erfasst die Echtzeit-Daten von Zügen in Europa und hat die Verspätungsdaten aus dem Jahr 2022 ausgewertet. Der klare Spitzenreiter ist die Schweiz. 96,3 Prozent der Züge dort waren pünktlich, hatten also weniger als drei Minuten Verspätung. Die Schweiz ist Bahn-Vorbild und hat eines der dichtesten Eisenbahnnetze der Welt. Dafür investiert die Regierung auch gewaltig. Im vergangenen Jahr gab die Schweiz 450 Euro pro Kopf für ihre Schieneninfrastruktur aus, ergab eine Erfassung der „Allianz pro Schiene“. Deutschland ist mit 114 Euro pro Kopf weit dahinter.

..12. Deutschland: 62 Prozent
Abgeschlagen im Ranking des Zugfinders ist Deutschland mit Platz 12 von 12. Gerade einmal 62 Prozent der Züge erreichten ihr Ziel pünktlich, kamen also mit weniger als sechs Minuten Verspätung an. Das liegt vor allem an der Deutschen Bahn, die 2022 so unpünktlich war, wie noch nie.


06.06.2024 – Kraftfahrt-Bundesamt Deutschland mit Zulassungszahlen Mai

6. Juni 2024

Das Kraftfahrt-Bundesamt hat die Zulassungszahlen für Mai wurden veröffentlich:

236.425 Personenkraftwagen (Pkw) wurden im Mai 2024 neu zugelassen und damit -4,3 Prozent weniger, als im Vergleichsmonat. Die Anzahl der gewerblichen Neuzulassungen nahm um -5,6 Prozent ab, ihr Anteil betrug 67,5 Prozent. Die privaten Zulassungen (32, %) gingen um -1,3 Prozent zurück.

89.498 Pkw waren mit einem Benzinantrieb ausgestattet. Das war ein Plus von 2,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Ihr Anteil betrug 37,9 Prozent. 44.893 Neuwagen waren mit einem Dieselantrieb ausgestattet, das war ein Plus von 3,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Ihr Anteil betrug 19,0 Prozent. 71.451 Neuwagen verfügten im Mai 2024 über einen hybriden Antrieb und bewirkten einen Anteil von 30,2 Prozent (-0,3 %), darunter 14.038 Plug-in-Hybride (+1,7 %/5,9 %). 12,6 Prozent der Neuzulassungen waren Elektro-Pkw (BEV). Mit 29.708 Neuwagen lag diese Antriebsart um -30,6 Prozent hinter dem Ergebnis des Vorjahresmonats. Es kamen 821 flüssiggasbetriebene Pkw zur Neuzulassung (-29,6 %/0,3 %) und 32 Pkw mit Erdgasantrieb (-75,4 %/0,0 %).

Der durchschnittliche CO2-Ausstoß der Pkw-Neuzulassungen stieg um +3,3 Prozent und betrug 124,0 g/km.

Tesla mit erheblichen Verlusten (-64% im Vergleich zum Vorjahresmonat), Volvo und MG hingegen mit deutlichen Zuwächsen bei den Stückzahlen gegen den Trend.

Link/Quelle: https://www.kba.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/Fahrzeugzulassungen/2024/pm18_2024_n_05_24_pm_komplett.html


09.03.2024 – 1,4 Millionen BEV in Deutschland angemeldet

9. März 2024

„In Deutschland sind laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) nun rund 1,4 Millionen rein elektrische Autos auf den Straßen unterwegs. Eine darauf basierende Berechnung zeigt laut E.On: Dieser Bestand an Stromern spart im Vergleich zu der gleichen Anzahl Verbrenner-Pkw pro Jahr circa 1,1 Milliarden Liter fossilen Treibstoff ein. Das entspricht rund 7,4 Millionen Badewannen gefüllt mit Diesel und Benzin.

Durch den Antrieb mit elektrischer Energie statt mit Benzin oder Diesel werden somit auch erhebliche Mengen Treibhausgase vermieden: Etwa 3,4 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr werden durch die E-Autos auf deutschen Straßen eingespart, wenn diese mit Strom aus erneuerbaren Energien geladen werden. Geladen mit dem deutschen Strommix sind es laut E.On rund 2,5 Millionen Tonnen CO2 jährlich. Durch die Energiewende und den stetigen Ausbau an erneuerbaren Energieanlagen werde der Anteil von grünem Strom am Strommix immer größer.“

Und sie sind leise, sie stinken nicht, sie sind deutlich weniger reparaturanfällig, haben mehr Sicherheitsfeatures, das Fahrgefühl ist unübertroffen… Nur, um mal die Vorteile für Otto Normalverbraucher zu nennen.

Ja, man braucht auch Rohstoffe und Energie, um sie herzustellen. Genau wie für Verbrenner-PKW. Aber für ihren Betrieb brauchen wir (langfristig) nicht Milliarden Liter Treibstoff einfach in die Luft zu blasen, von denen nur etwa 20% für die Fortbewegung genutzt werden. Der Rest geht als Wärme in die Umgebung.


12.2.2022 – Untersuchung zeigt: Hybridautos brennen häufiger als Verbrenner und Elektroautos

12. Februar 2022

Angesichts der jüngsten Elektrofahrzeugbrände, über die in den Nachrichten berichtet wurde, wie etwa die Tesla-Autobrände, sind viele Besitzer von Elektroautos besorgt, dass ihre Autos spontan in Flammen aufgehen könnten. Fangen Elektroautos häufiger Feuer?

Licht ins Dunkel der Statistiken bringt nun eine Studie der amerikanischen Versicherung Autoinsurance EZ, die sich die Brandfälle bei Fahrzeugen näher angeschaut hat, um die Versicherungsrisiken besser einschätzen zu können.

Quelle: https://www.autoinsuranceez.com/gas-vs-electric-car-fires/

Fangen Elektroautos häufiger Feuer? Um festzustellen, ob Gas- oder Elektroautos einem größeren Risiko ausgesetzt sind, Feuer zu fangen, hat das Forscherteam Daten des National Transportation Safety Board (NTSB), des Bureau of Transportation Statistics (BTS) und Rückrufdaten der Regierung von Recalls.gov untersucht.

Quelle: https://www.nzz.ch/mobilitaet/hybridautos-brennen-haeufiger-als-alle-anderen-antriebsarten-ld.1668663

Pro 100 000 Fahrzeuge mit Brandfällen zeigt sich, dass Hybridautos besonders brandanfällig sind. Mehr als doppelt so viele Autos mit Vollhybrid- oder Plug-in-Hybridantrieb hatten Brandfälle als solche mit Benzin im Tank.

In diesem Vergleich wird zudem klar, dass das Brandrisiko bei Elektroautos vergleichsweise verschwindend klein ist. Eine immer wieder von Gegnern des Batterieautos verwendete Behauptung, dass sie ein besonders hohes Brandrisiko aufwiesen, ist – zumindest für die USA – damit widerlegt.

Quelle: https://www.autoinsuranceez.com/gas-vs-electric-car-fires/

Auch Christian Bach, Leiter Fahrzeugantriebssysteme bei der Empa, tippt auf den Akku als Brandursache: «Hybridautos haben deutlich kleinere Batterien als Elektrofahrzeuge. Je kleiner die Batterie ist (und je niedriger die Betriebsspannung), desto höher ist die thermische Belastung beim Laden oder Entladen aufgrund des Stromflusses (ohmscher Widerstand in der Batterie heizt diese auf). Bei grossen Batterien verteilt sich der Lade- oder Entladestrom in viele kleine Strompfade (einzelne Batteriezellen). Ist die Batterie klein, kann die gleiche Lade- oder Entladeleistung die Batterie stärker belasten».

https://www.nzz.ch/mobilitaet/hybridautos-brennen-haeufiger-als-alle-anderen-antriebsarten-ld.1668663

https://www.autoinsuranceez.com/gas-vs-electric-car-fires/


11.02.2022 – Tesla Software Update für Android:Jetzt mit Ladekosten Statistik

12. Februar 2022

In den letzten 31 Tagen habe ich 75% in der Garage geladen, 8% am Supercharger und 17% mit der EnBW Ladekarte in der Schweiz.

Mit meinem BMW X1 hätte ich 139 Euro mehr ausgegeben für Sprit für die gleiche Wegstrecke innerhalb der letzten 31 Tage.


07.04.2021 – Elektrofahrzeuganteil im März bei 10,3% bei Neuzulassungen

7. April 2021

Neue März und Q1/2021 Zulassungszahlen vom KBA (DE):

BEV im März jetzt bei 10,3 % Anteil (30.101 Fahrzeuge) an Neuzulassungen, das ist ein neuer Rekord in DE.

Darunter:
Tesla mit 3703 Stück (12,3% an BEV),
Smart mit 2.592 Stück (8,6% an BEV),

Polestar mit 208 Stück (0,7% an BEV)

Verteilung anderer BEV Fahrzeugmodelle/ Hersteller (z.B. VW ID3) unter den BEV sind noch nicht separat gemeldet.

https://www.kba.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2021/Fahrzeugzulassungen/pm14_2021_n_03_21_pm_komplett.html


17.12.2020 – Robert Koch Institut, Statistik Ansteckungsorte

17. Dezember 2020

Man fragt sich ja selbst immer „Wo stecken sich die Leute an?“. Hierbei bin ich gerade auf ein Quelle für Informationen gestossen; denn das Robert Koch Institut veröffentlicht jeden Dienstag die Daten der Nachforschungen für den Ansteckungsort.

In Kalenderwoche 50 siehen die Daten nach Sortierung Anzahl folgendermassen aus:

Namenlos

Interessant ist hierbei, dass „privater Haushalt“ ganz oben steht. Aber in den privaten Haushalt muss man ja den Virus „reinschleppen“. Dann zählt der Haushalt ja eigentlich „doppelt“. Beziehungsweise müsste man innerhalb des Haushaltes schauen, woher die Fälle kommen: Arbeitsplatz+Betreuungseinrichtung+Ausbildung+Kindergarten+xyz?

Die Exceldatei kann man sich herunterladen, nämlich hier: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Daten/Ausbruchsdaten.html


11.12.2016 – Fahrraddiebstähle in Regensburg und deren Aufklärungsquote

11. Dezember 2016

Regelmässig werden in FB Hilferufe von Regensburgern publiziert, in welchen der Schreiberling den Diebstahl seines hochwertigen Drahtesels beklagt. Diese Suchanfragen in den sozialen Medien stellen einen Hoffnungsschimmer dar, mehr aber nicht; denn die Aufklärungsquote liegt bei Fahrraddiebstählen in einem kleinen unteren 2-stelligen Prozentsatz. Dies liegt meiner Meinung nicht etwa daran, dass die Polizei zu wenig unternimmt in diesem Deliktbereich, sondern weil es den Tätern oft zu einfach gemacht wird.

Grundsätzlich werden in Deutschland täglich um die 900 Fahrräder gestohlen! Das ergibt eine tatsächliche Summe von etwa 340.000 Drahtesel pro Jahr. Allerdings werden nicht alle Diebstähle gemeldet und somit liegt die Dunkelziffer deutlich höher.

Die meisten Fahrräder wurden 2015 in Münster (1700 Stück) gestohlen. Regensburg (1200 Stück) lag 2015 auf Platz 10 in der Hitliste der Städte und liegt in Bayern auf Nummer 1. Die Grafik oben zeigt die Statistik für 2013.

Allerdings lässt sich ein Fahrrad mit einem guten Schloss und einem sicheren Absperrort gut absichern. Zudem kann das Fahrrad mittels extra Versicherung oder über die Hausratsversicherung gegen Diebstahl versichert werden.

Die Bayerische Polizei informiert mittels eines Faltblattes zum Thema Fahrraddiebstahl.

Der Faltblatt-Ratgeber „Guter Rat ist nicht teuer. Und der Verlust Ihres Rades?“ erklärt in vier Kapiteln, worauf es bei der wirksamen Sicherung und Identifizierung Ihres Fahrrades wirklich ankommt:

Im Kapitel „Fahrradsicherungen“ finden Sie wertvolle Hinweise darauf, welche Art von Fahrradschloss verwandt werden muss, damit es kein böses Erwachen gibt und – im Fall des Falles – auch der Versicherungsschutz greift.

Unter dem Stichwort „Fahrradpass & Rahmennummer“ wird erläutert, wie eine eingeschlagene oder anderweitig fest mit dem Rahmen verbundene Rahmennummer hilft, ein gestohlenes Fahrrades zweifelsfrei zu identifizieren.

Zu guter letzt kommt auch das Thema „Fahrrad-Codierung“ zur Sprache. Diese alphanumerische Codiernummer mit verschlüsselten Informationen zum Besitzer des Fahrrads kann von vielen Fundämtern und Polizeidienststellen „übersetzt“ und als „Klarinformation“ gelesen werden. So trägt sie wesentlich dazu bei, dass mancher Drahtesel rasch seinem rechtmäßigen Eigentümer zugeordnet werden kann.

Faltblatt der Bayerischen Polizei zum Thema Fahrraddiebstahl


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