Im 14. Jahrhundert hat auf der Iberischen Halbinsel die Wiedereroberung muslimischer Herrschaften durch christliche Könige längst eingesetzt. Die Tage der Muslime in Al-Andalus scheinen gezählt. Damit sich die Nachwelt an Yusuf I. und das Haus der Nasriden erinnert, lässt er hoch über Granada einen Palast errichten, der zu den Juwelen islamischer Baukunst zählt: die Alhambra.
In der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts hat auf der Iberischen Halbinsel die Reconquista, die Wiedereroberung muslimischer Herrschaftsgebiete durch christliche Könige, längst begonnen. Die Tage der Muslime in Al-Andalus scheinen gezählt. Seit dem frühen 8. Jahrhundert herrschen sie im Süden des heutigen Spaniens.
In Granada ist es im 14. Jahrhundert das Herrscherhaus der Nasriden. Nach einer vernichtenden Niederlage beschließt der Nasride Yusuf I., der Nachwelt einen Palast zu hinterlassen, der die Erinnerung an die glanzvolle Zeit der Muslime in Stein verewigt. Er und sein Sohn Muhammad V., der den berühmten Löwenhof errichten lässt, beauftragen mit der Ausführung und Überwachung des Baus ihren Wesir Ibn al-Khatib und dessen Schüler Ibn Zamrak.
Die Verse der beiden Dichter zieren noch heute die Wände dieses Juwels islamischer Baukunst. Über den Bau der Alhambra kommt es zu einem Zerwürfnis dieser Männer, das in der Flucht Ibn al-Khatibs, seiner späteren Verurteilung zum Tod und der Verbrennung seiner Bücher endet. Die Aufzeichnungen des Universalgelehrten Ibn al-Khatib über Granada und den Bau der Alhambra im 14. Jahrhundert bilden die Grundlage dieser filmischen Reise hinter die Mauern eines der schönsten und geheimnisvollsten Bauwerke der Welt.
Für die zentrale Rolle des Ibn al-Khatib konnte der aus Ägypten stammende Hollywoodschauspieler Amr Waked gewonnen werden. Das Dokudrama will die architektonische, religiöse und kulturelle Bedeutung der Alhambra entschlüsseln und eines der goldenen Zeitalter europäischer Geschichte würdigen.
Dokumentarfilm von Isabel Fernández (E 2021, 87 Min)
#alhambra #andalusien #palast Video verfügbar bis zum 31/05/2026
Übrigrns: Ende Oktober sind wir in Malaga und Granada.
Wie es zum Schlüsselbeinbruch kam (klicken), kann man zudem am unteren Ende des Artikels nachlesen. Dort hat es einen Link.
Die ersten Röntgenbilder aus der Notfallstation im KSW nach dem „Motorrad-Umfall“ am 11.08.2024 zeigten zwei Knochen, die stumpf abgebrochen waren. Und diese beiden Knochenstücke hätten eben genau gerade ausgerichtet zusammenwachsen können. Das nennt sich dann „konservative Heilung“. Ohne Operation.
Bei der ersten Nachuntersuchung nach 6 Wochen zeigte sich jedoch ein anderes Bild. Das Knochenstück an der Schultergelenkseite hattr sich abgesenkt. Und das Gegenstück an der Halsseite lag versetzt teils darauf, teils an der stumpfen Seite.
Schon zu jenem Zeitpunkt Ende Oktober erwuchsen in mir Zweifel an einer „sauberen“ Heilung. Schliesslich hatte ich ja schon zwei Schlüsselbeinbrüche hinter mir. Einer vom Treppensturz im Vorführraum im Physikgebäude Winterthur. Und einer beim „Tod meines kleinen Boxster’s“ am 03.08.2017, als mir ein eingeschlafener Mercedesfahrer frontal in mein Auto fuhr.
Aber der Arzt meinte, die verschobenen Knochen würden sich schon noch richten. Gut.
Schlecht. Denn nach weiteren 6 Wochen zur zweiten Nachuntersuchung Anfang November hatte sich an der Knochensitution nichts wesentliches geändert. Es knackte sogar noch, wenn ich eine grössere Bewegung machte. Also waren die Knochen nach 12 Wochen nicht zusammengewachsen.
Der Oberarzt wurde konsultiert und ich war wirklich für die Entscheidung dankbar, dass wir uns danach über eine Operation unterhielten. Diese Operation wurde im einzig (für mich) praktikablen Zeitfenster terminiert, in welchem ich nicht als Dozent tätig war und danach in meinen Jahresurlaub starten würde. 03.13.2024.
Also plante ich
Am Sonntag 01.12. nach 2 Wochen Regensburg /Würzburg mit Milan&Jasmin zurückzufahren.
Danach mit dem Loaner Tesla Y zum ServiceCenter zu fahren, um meine Auto nach dem Hochvoltakku-Tausch abzuholen
Am Montag 02.12. zur Anästhesie-Besprechung ins KSW zu fahren
Danach zur „Anti-Katzen-Impfung“ zur Allergie-Praxis zu gehen
Danach zur CSS-Versicherung wegen Klärung der Dokumente zur OP zu gehen.
Am Dienstag 03.12. Früh morgens ins KSW zwecks Operation zu fahren.
Dort bis zum 05.12. Auf Beobachtung zu bleiben.
Am 06.12. um 9:25 Uhr nach Teneriffa zu fliegen.
Der Zeitplan ist typisch „Sperlich“ und mit „Sicherheiten“ und Reserven kalkuliert. Nach 22 Jahren Schweiz ist das ins Blut übergegangen. Gut.
Schlecht! Wenn irgendwas schiefgeht, dann ist mein Jahresurlaub in Gefahr. Also versuchtr ich die Teneriffa-Termine zu verschieben.
Den Swiss-Flug hatte ich auf „Flex“ gebucht. Das bedeutet, dass ich kostenfrei einen neuen Abflug buchen konnte. Über die APP kein Problem.
Das Hotel Marquesa in Puerto de la Cruz hatte ich über Booking gebucht. Mit kostenloser Stornierung bis 05.12. Also probierte ich aus, ob auf Ankunft 12.12. ein Einzelzimmer verfügbar ist. Das war so. Changed. Und das zum gleichen Zimmerpreis.
Den Mietwagen musste ich stornieren und neu mit dem aktualisierten Zeitraum reservieren. Done!
Somit schaffte ich mir Zeit für Erledigungen bis 12.12.2024 bis zur Abreise. Deutliche erspannter.
Nun zum Ablauf am Tag der Schlüsselbein-Operation:
03.12.2024 – KSW Winterthur 7 Uhr: Sooo. Um 9 Uhr geht’s los mit dem Schlüsselbein links. Liebsten Dank an die liebe Jasmin für’s Bringen ❤️
Update 12:30 Uhr Zurück im Zimmer 808 / Bau S . OP gut gelaufen. Etz gibt’s Mittagessen. Frühstück fiel ja aus. Aussicht sehr schön. Essen sehr lecker. Wie im Hotel inkl. Service.
Update 13:30 Uhr Die nette Anästhesistin welche mich heute Früh in das Land der Träume geschickt hatte, besucht mich. Ich erkannte die hübsche Lady nicht gleich, weil sie ohne Kittel und speziell ohne Haarschutz und Gesichtsmaske vor mir stand. Habe sie aber an den tollen Augen erkannt 😎👍 Supernett. Danke!
Sie klärte mich über meine „last famous Words“ auf und meinte, dass ich ihr etwas über Teneriffa erzählte, dann aber plötzlich in die Narkose fiel. Ich bot ihr einen Kaffee an, um die abgebrochene Geschichte über Teneriffa weiterzuerzählen. Allerding lehte sie aus Zeitgründen ab. 😁
Update 14:00 Uhr Der Oberarzt war da und hat mir die Operation in allen Einzelheiten erklärt. Auch das weitere Vorgehen und wie ich mich mit dem Arm zu verhalten habe. Ausserdem hat man mir nicht, wie im Gespräch hier vor 4 Wochen, die „Lange Schiene“ mit 11 Schrauben verpasst (ich bin ja kein 185cm Türsteher). Der Oberarzt hätte eine kleinere passende Version genommen, welche er extra vorher bestellt hatte.
UND: Ich darf Morgen schon wieder nach Hause. Wann genau erfahre ich nach seinem zweiten Besuch in der Früh am Morgen.
Update 15:30 Uhr Jasmin hat mich besucht. Das „Schätzele“ vom „Schätzele“ Milan hatte mich heute bereits in aller Herrgottsfrüh abgeholt und ins Krankenhaus gefahren.
Update 17:30 Uhr Die Versorgung im KSW Winterthur ist erstklassig. Mein Abendessen:
Nüsslisalat
Gehacktes&Hörnli mit Apfelmus
Tiramisu
Obst
Update 21 Uhr Info für Euch: Ich habe KEINE Schmerzen in der Schulter. a) Die örtliche Narkose ist ausgeklungen. b) Man hat mit eine „Opiattablette“vor Mittag hingestellt, welche ich bei Bedarf nehmen soll. (Unnötig aktuell) C) Dann darf ich Paracetamol nehmen, wenn ich möchte und ich Schmerzen hätte. (Wegen der Vorgeschichte mit meiner Mam nehme ich aus Prinzip kein Paracetamol)
Ich darf meinen linken Arm einfach die nächsten Wochen überhaupt nicht belasten. Nur Kaffeetassehalten ist erlaubt. Das wird die Anreise zum Flughafen Zürich am 12.12.2024 „etwas verkomplizieren“. Aber dafür findet sich bestimmt eine Lösung.
Auf der Operationsnaht ist ein zentimeterdickes Pflaster geklebt. Deshalb weiss ich noch nicht, wie gross die Naht ist und wieviele Stiche es brauchte.
Es sieht fast aus, wie ein Landeplatz für Papageien. Ich fantasierte mit schon zusammen, dass ich Morgen mit Papagei auf der Schulter, schwarzer Augenklappe, bandagiertem Arm und „Holzbein“ das Spital verlassen werde 😎😁👍
Zur Fixierung meines Oberarms habe ich die flexible Armschlinge umfunktioniert. Das Band hält jetzt nicht meinen Unterarm, was im Liegen eh keinen Sinn macht, sondern hält meinem Oberarm am Körper, indem das Band um den Brustkorb/Oberkörper geschlungen ist. Das hat mehr einrn Psychiologischen Sinn, weil das Band „unbewusste sonst übliche, aber schädliche Bewegungen verhindert“.
Update 04.12.2024 um 8:15 Uhr Der Oberarzt teilte mir bei der Visite mit, dass alles bisher optimal gelaufen ist.Ich werde am Vormittag entlassen. Die Narbe ist etwa 5 cm lang und wurde innen vernäht. Nach 2 Wochen darf man die Nahtenden abschneiden. Der Faden löst sich von selbst auf. Die Platte ist 6 cm lang und mit 8 Schrauben im Knochen befestigt. Ich soll die Naht vor Seewasser schützen, sowie von direkter Sonneneinstrahlung. Der Reise am 12.12.2024 steht nichts im Wege.
Update 11:30 Uhr Ich bekomme mein Mittagessen und gleichzeitig meine Entlassungspapiere. Nachdem ich mein Säcklein gepackt habe verabschiede ich mich. Um 13 Uhr sitze ich im Zug nach Hause.
Und: Vielen herzlichen lieben Fank für die vielen Genesungswünsche auf allen Medien! Love you all ❤️
Politiker-Fastnacht im Horrorkrankenhaus: Bismarck Söder, Maurer Aiwanger, Vampir Habeck, Pippi Langstrumpf Merz stranden im Nockherberg-Singspiel in Franken und bescheren sich wechselseitig Albträume. Und Biene Reiter begeistert mit einem Lied.
Man fragt sich ja selbst immer „Wo stecken sich die Leute an?“. Hierbei bin ich gerade auf ein Quelle für Informationen gestossen; denn das Robert Koch Institut veröffentlicht jeden Dienstag die Daten der Nachforschungen für den Ansteckungsort.
In Kalenderwoche 50 siehen die Daten nach Sortierung Anzahl folgendermassen aus:
Interessant ist hierbei, dass „privater Haushalt“ ganz oben steht. Aber in den privaten Haushalt muss man ja den Virus „reinschleppen“. Dann zählt der Haushalt ja eigentlich „doppelt“. Beziehungsweise müsste man innerhalb des Haushaltes schauen, woher die Fälle kommen: Arbeitsplatz+Betreuungseinrichtung+Ausbildung+Kindergarten+xyz?
AFP meldet soeben, dass der thailändische König Bhumibol Adulyadej ins Siriraj Hospital eingeliefert wurde. Der 81-Jährige werde zudem wegen einer „Erkältung“ mit Antibiotika behandelt. Er habe an Fieber sowie unter Müdigkeit gelitten und keinen Appetit mehr gehabt. Das Krankenhaus in Bangkok habe Bhumibol auf den Rat seiner Ärzte hin aufgesucht. Es sei aber alles „kein Problem“. Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva erklärte vor Journalisten, nach Angaben der Ärzte gebe der Gesundheitszustand des Königs keinen Grund zur Besorgnis.
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