Heute bin ich von Puerto de la Cruz zu einem meiner Lieblings-Spots gefahren. Nicht weitersagen. Es war sehr gemütlich. Und ich bin nach einem Glas Weisswein einfach geblieben und habe eine feine Fischsuppe gegessen. Sehr lecker.
Aber von Vorne erzählt. Heute hatte es abwechselnd Regen und Sonne. Am Teide soll es in der Nacht geschneit haben. So war es dann morgens bei 16 Grad recht gemütlich.
Da es auch schön windig war, durfte man annehmen, dass es ausreichend Wellen haben wird. Also machte ich nach dem Frühstück einen kleinem Rundgang.
Dann ging ich im Supermarkt ums Eck zum Einkaufen. Danach ins Hotel zur Siesta.
Zum Café con Leche kam die Sonne raus.
Dann machte ich mich mit dem Auto auf den Weg nach Buenavista del Norte. Auf dem Weg dorthin hielt ich an einer Tankstelle, die mir schon oft wegen der Lage aufgefallen ist. Cafeteria el Mirador.
Ich blieb und genoss die Aussicht auf das Meer zusammen mit einem Café con Leche. Dann fuhr ich weiter und durch Garachico umd drehte ein Video vom Mirador del Emigrantes aus. Wo ist das eigentlich geblieben?
Nach dem kurzen Halt ging es weiter nac Los Silos und nach Buenavista del Norte.
Zuerst sass ich vor dem Restaurant El Burago auf der Terrasse, bestellte einen Weisswein und genoss Sonne und Wellen.
Dann fing es zu regnen an und ich flüchtete ins Innere des schönen Restaurants, durch das tatsächlich wieder ein kleiner Bach floss. Im Aquarium entdeckte ich drei grosse Lobster.
Also, wenn es regnete, dann kann ich mir auch eine Fischsuppe bestellen. Umd die kam in gewohnter Manier in der Terrine und wurde mir in den Teller serviert.
Wie es zum Schlüsselbeinbruch kam (klicken), kann man zudem am unteren Ende des Artikels nachlesen. Dort hat es einen Link.
Die ersten Röntgenbilder aus der Notfallstation im KSW nach dem „Motorrad-Umfall“ am 11.08.2024 zeigten zwei Knochen, die stumpf abgebrochen waren. Und diese beiden Knochenstücke hätten eben genau gerade ausgerichtet zusammenwachsen können. Das nennt sich dann „konservative Heilung“. Ohne Operation.
Bei der ersten Nachuntersuchung nach 6 Wochen zeigte sich jedoch ein anderes Bild. Das Knochenstück an der Schultergelenkseite hattr sich abgesenkt. Und das Gegenstück an der Halsseite lag versetzt teils darauf, teils an der stumpfen Seite.
Schon zu jenem Zeitpunkt Ende Oktober erwuchsen in mir Zweifel an einer „sauberen“ Heilung. Schliesslich hatte ich ja schon zwei Schlüsselbeinbrüche hinter mir. Einer vom Treppensturz im Vorführraum im Physikgebäude Winterthur. Und einer beim „Tod meines kleinen Boxster’s“ am 03.08.2017, als mir ein eingeschlafener Mercedesfahrer frontal in mein Auto fuhr.
Aber der Arzt meinte, die verschobenen Knochen würden sich schon noch richten. Gut.
Schlecht. Denn nach weiteren 6 Wochen zur zweiten Nachuntersuchung Anfang November hatte sich an der Knochensitution nichts wesentliches geändert. Es knackte sogar noch, wenn ich eine grössere Bewegung machte. Also waren die Knochen nach 12 Wochen nicht zusammengewachsen.
Der Oberarzt wurde konsultiert und ich war wirklich für die Entscheidung dankbar, dass wir uns danach über eine Operation unterhielten. Diese Operation wurde im einzig (für mich) praktikablen Zeitfenster terminiert, in welchem ich nicht als Dozent tätig war und danach in meinen Jahresurlaub starten würde. 03.13.2024.
Also plante ich
Am Sonntag 01.12. nach 2 Wochen Regensburg /Würzburg mit Milan&Jasmin zurückzufahren.
Danach mit dem Loaner Tesla Y zum ServiceCenter zu fahren, um meine Auto nach dem Hochvoltakku-Tausch abzuholen
Am Montag 02.12. zur Anästhesie-Besprechung ins KSW zu fahren
Danach zur „Anti-Katzen-Impfung“ zur Allergie-Praxis zu gehen
Danach zur CSS-Versicherung wegen Klärung der Dokumente zur OP zu gehen.
Am Dienstag 03.12. Früh morgens ins KSW zwecks Operation zu fahren.
Dort bis zum 05.12. Auf Beobachtung zu bleiben.
Am 06.12. um 9:25 Uhr nach Teneriffa zu fliegen.
Der Zeitplan ist typisch „Sperlich“ und mit „Sicherheiten“ und Reserven kalkuliert. Nach 22 Jahren Schweiz ist das ins Blut übergegangen. Gut.
Schlecht! Wenn irgendwas schiefgeht, dann ist mein Jahresurlaub in Gefahr. Also versuchtr ich die Teneriffa-Termine zu verschieben.
Den Swiss-Flug hatte ich auf „Flex“ gebucht. Das bedeutet, dass ich kostenfrei einen neuen Abflug buchen konnte. Über die APP kein Problem.
Das Hotel Marquesa in Puerto de la Cruz hatte ich über Booking gebucht. Mit kostenloser Stornierung bis 05.12. Also probierte ich aus, ob auf Ankunft 12.12. ein Einzelzimmer verfügbar ist. Das war so. Changed. Und das zum gleichen Zimmerpreis.
Den Mietwagen musste ich stornieren und neu mit dem aktualisierten Zeitraum reservieren. Done!
Somit schaffte ich mir Zeit für Erledigungen bis 12.12.2024 bis zur Abreise. Deutliche erspannter.
Nun zum Ablauf am Tag der Schlüsselbein-Operation:
03.12.2024 – KSW Winterthur 7 Uhr: Sooo. Um 9 Uhr geht’s los mit dem Schlüsselbein links. Liebsten Dank an die liebe Jasmin für’s Bringen ❤️
Update 12:30 Uhr Zurück im Zimmer 808 / Bau S . OP gut gelaufen. Etz gibt’s Mittagessen. Frühstück fiel ja aus. Aussicht sehr schön. Essen sehr lecker. Wie im Hotel inkl. Service.
Update 13:30 Uhr Die nette Anästhesistin welche mich heute Früh in das Land der Träume geschickt hatte, besucht mich. Ich erkannte die hübsche Lady nicht gleich, weil sie ohne Kittel und speziell ohne Haarschutz und Gesichtsmaske vor mir stand. Habe sie aber an den tollen Augen erkannt 😎👍 Supernett. Danke!
Sie klärte mich über meine „last famous Words“ auf und meinte, dass ich ihr etwas über Teneriffa erzählte, dann aber plötzlich in die Narkose fiel. Ich bot ihr einen Kaffee an, um die abgebrochene Geschichte über Teneriffa weiterzuerzählen. Allerding lehte sie aus Zeitgründen ab. 😁
Update 14:00 Uhr Der Oberarzt war da und hat mir die Operation in allen Einzelheiten erklärt. Auch das weitere Vorgehen und wie ich mich mit dem Arm zu verhalten habe. Ausserdem hat man mir nicht, wie im Gespräch hier vor 4 Wochen, die „Lange Schiene“ mit 11 Schrauben verpasst (ich bin ja kein 185cm Türsteher). Der Oberarzt hätte eine kleinere passende Version genommen, welche er extra vorher bestellt hatte.
UND: Ich darf Morgen schon wieder nach Hause. Wann genau erfahre ich nach seinem zweiten Besuch in der Früh am Morgen.
Update 15:30 Uhr Jasmin hat mich besucht. Das „Schätzele“ vom „Schätzele“ Milan hatte mich heute bereits in aller Herrgottsfrüh abgeholt und ins Krankenhaus gefahren.
Update 17:30 Uhr Die Versorgung im KSW Winterthur ist erstklassig. Mein Abendessen:
Nüsslisalat
Gehacktes&Hörnli mit Apfelmus
Tiramisu
Obst
Update 21 Uhr Info für Euch: Ich habe KEINE Schmerzen in der Schulter. a) Die örtliche Narkose ist ausgeklungen. b) Man hat mit eine „Opiattablette“vor Mittag hingestellt, welche ich bei Bedarf nehmen soll. (Unnötig aktuell) C) Dann darf ich Paracetamol nehmen, wenn ich möchte und ich Schmerzen hätte. (Wegen der Vorgeschichte mit meiner Mam nehme ich aus Prinzip kein Paracetamol)
Ich darf meinen linken Arm einfach die nächsten Wochen überhaupt nicht belasten. Nur Kaffeetassehalten ist erlaubt. Das wird die Anreise zum Flughafen Zürich am 12.12.2024 „etwas verkomplizieren“. Aber dafür findet sich bestimmt eine Lösung.
Auf der Operationsnaht ist ein zentimeterdickes Pflaster geklebt. Deshalb weiss ich noch nicht, wie gross die Naht ist und wieviele Stiche es brauchte.
Es sieht fast aus, wie ein Landeplatz für Papageien. Ich fantasierte mit schon zusammen, dass ich Morgen mit Papagei auf der Schulter, schwarzer Augenklappe, bandagiertem Arm und „Holzbein“ das Spital verlassen werde 😎😁👍
Zur Fixierung meines Oberarms habe ich die flexible Armschlinge umfunktioniert. Das Band hält jetzt nicht meinen Unterarm, was im Liegen eh keinen Sinn macht, sondern hält meinem Oberarm am Körper, indem das Band um den Brustkorb/Oberkörper geschlungen ist. Das hat mehr einrn Psychiologischen Sinn, weil das Band „unbewusste sonst übliche, aber schädliche Bewegungen verhindert“.
Update 04.12.2024 um 8:15 Uhr Der Oberarzt teilte mir bei der Visite mit, dass alles bisher optimal gelaufen ist.Ich werde am Vormittag entlassen. Die Narbe ist etwa 5 cm lang und wurde innen vernäht. Nach 2 Wochen darf man die Nahtenden abschneiden. Der Faden löst sich von selbst auf. Die Platte ist 6 cm lang und mit 8 Schrauben im Knochen befestigt. Ich soll die Naht vor Seewasser schützen, sowie von direkter Sonneneinstrahlung. Der Reise am 12.12.2024 steht nichts im Wege.
Update 11:30 Uhr Ich bekomme mein Mittagessen und gleichzeitig meine Entlassungspapiere. Nachdem ich mein Säcklein gepackt habe verabschiede ich mich. Um 13 Uhr sitze ich im Zug nach Hause.
Und: Vielen herzlichen lieben Fank für die vielen Genesungswünsche auf allen Medien! Love you all ❤️
Ich war schon ewig nicht mehr im Straubing. Damals gab es noch das „Roxy“ – einen Rockschuppen. Ab und zu fuhren wir dorthin, um mal wieder etwas anderes zu hören und zu sehen, um dann wieder im Regensburger „Factory“ einzukehren und zu verbleiben. „In Straubing! Da gibt’s gute Musik und viele Mädels! Die sind gaaanz anders!“ meinte Harry. Also fuhren wir hin zur Ü30er-Party. Anschauen kost‘ ja fast nix und Straubing ist auf der Autobahn ja nur ein paar Minuten weg.
Die Anfahrt war scho‘ mal recht lustig – Stichwort „Geschwindigkeits-Schilder-Wirrwarr“:
Bei Neutraubling darf man von 6 Uhr bis 22 Uhr nur 120 km/h fahren. Wir fuhren nach 22 Uhr – ergo „Volldampf“.
Bei Wörth darf man dann von 22 Uhr bis 6 Uhr nur 100 km/h fahren. „Volldampf“? Nein! ABS-Bremse!
Sinnvoll? Beide Zonen laufen an Wohngebieten vorbei. Sinnhaftig? Nein, dafür blitzen die Herren in Grün dort sicherlich gerne. Egal, Harry lotste mich durch Straubing und wir fanden einen gemütlichen Parkplatz auf der Strasse vor dem „Gäubodenpark“. Sehr schön. Dann raus aus dem Auto und ab in das Getümmel!
Originally uploaded by PeterPanCH „Karo-Hemd vs. BMI“
Doch vor dem Getümmel und der Besichtigung der regionalen weiblichen Rundungen, stand das Anstehen. „Ü30-Party“ im „Stars“. Und wir standen erst einmal an. Etwa 100 Leute standen an der Tür an bis am „Fresswagen“ vorbei zum Parkplatz. „Des gibt’s ja ned! Wollen die alle da rein? Saukalt ist es hier (0 Grad) und es zieht! Gibt’s hier keinen Kaffee?“ dachte ich. Egal, Harry schien das gewohnt zu sein und unterhielt sich derweil mit einem Bekannten, der dazu kam. Er hatte ein Karo-Holzfällerhemd an. Ok! Mich fror es und ich dachte an Zürcher Nightclubs. Wenn man da lange ansteht, dann geht man weiter zum nächsten Club oder besorgt sich derweil irgendwo einen gemütlichen Kaffee und wartet bis die Menschenschlange weg ist.
Aber es ging flott voran. Nach doch mal 15 Minuten waren wir an der Kasse – drinnen. Es ging noch eine Treppe hinauf und dann geht’s los. Nein, man steht an der Garderobe an. Ah, es hat zwei. Also zur zweiten Garderobe und Jacke abgeben. Ah, bezahlen Harry, bezahlen!
So, der Ausblick schweift über eine eigentlich ganz nett eingerichtete Grossraumdisko – mit Raucherterrasse. Sehr fein. Alles drängelt rechts an den von Herren mit Leuchtturmblick bestückten Bars rechts Richtung Tanzfläche. Auf dem Entenmarsch dorthin hört sich der Schallpegel eher an, als würden etwa 1000 (eben) Gänse gen Süden fliegen. Es schnattert aus allen Richtungen. Tja, man hat sich lange nicht gesehen und hat Lebensgeschichten zu erzählen. „Wow kummst her? Ah! Vo‘ Regen! Wie woar’s Weda? Sunnig? Mei schee!“ Erst ab Tanzfläche ist die Musik zu hören.
Vor mir ein Karo-Holzfällerhemd, welches den breiten Rücken eines frisch mit Odel de Cologne getränkten Aufreissers schmückt. Hinter mir spüre ich weibliche Weichteile paarig und stossdämpfend im Rücken. Sehr fein, hoffentlich bin ich bald Vorne! Oder soll ich gleich rechts abbiegen und zuerst mal auf der Raucherterrasse entspannen? Nein, keine Chance; denn der Gegenverkehr ist zu gross und dicht und es staut sich grad.
Wir „landen“ schliesslich am oberen Ende bei der VIP-Absperrung an einem Tisch bzw. ich bei der Treppe abwärts möglichst ganz links dem Dauerkreisverkehr ausweichend und Harry beim Tisch voll Mädels – er kennt sie, klar logisch. Harry kämpft sich durch die Massen und besorgt zwei Bier. „Basst scho, mercy“ denke ich und nicke – sprechen ist zwecklos – Sound zu laut.
Links von mir ist zentral und erhoben der DJ-Balkon angeordnet. Da stehen irgendwie 5 Leute (!) drauf und tun irgendwas. Ned schlecht! Was kann es zu tun geben? DJ legt Musik aus der Konserve (MP3) auf, LJ mischt das spärliche Licht aus ein paar verlorenen Gobos und LED-Strahlern, VJ legt die Reihenfolge der Werbefilme auf den ringförmig an der Decke angeordneten Grossbildschirmen fest. Und der Rest? Wachpersonal? Naja. „Check!“
Ich blicke nach rechts in den VIP-Bereich. Dort kann man sich – wenn man möchte – von der Masse abheben und einen einsamen Tisch jenseits des Trubels genehmigen. Doch warum haben die 3 Paar an den 3 Tischen nichts zu trinken? Personal überfordert oder nix geordert? Seltsam. Zwei der Männer tragen ein Karo-Holzfäller-Hemd. Ich denke mir „Schach!“ Was zum Running-Gag des Abends werden sollte.
Die Tanzfläche ist noch locker befüllt. „Soll ich jetzt mal kurz die Beine vertreten? Nein, beim nächsten Stück. Das aktuelle ist zu kommerziell“, denke ich. Und so ging es dann Stück für Stück, bis die Tanzfläche brechend voll war. Weil das Gedrängel an der Treppe zur Tanzfläche langsam ungemütlich wurde, wechselte ich die Seite von links der Treppe nach rechts vor einen kleinen Plastik-Weihnachtsbaum direkt vor dem VIP-Bereich. Die 3 Paare hatten immer noch nichts zu trinken.
Die Entscheidung zu wechseln war nicht so gut; denn offensichtlich war ich nicht der Einzige, der sich das erste Mal im „Stars“ eingefunden hatte; denn der Weg oberhalb endete im WC-Bereich – Sackgasse! Eigentlich ja nicht; denn man konnte durch den WC-Bereich direkt von einer Seite auf die andere gehen, aber am Damen-WC staute es sich und dadurch gab es einen Rückstau bis auf die Barecke. Ergo bahnte man sich einen anderen Weg durch die Menschenmassen die Treppe herunter – egal ob links, mitte oder rechts. Man war nur am Ausweichen.
Also suchte ich mir einen ruhigeren Beobachtungsplatz. An der gegenüberliegenden Treppe direkt bei einem Tisch. Dieser kanalisierte die Rundgänger und ich hatte sozusagen eine Tischbresche hinter mir. Perfekt. Neben mir stand eine Lady, welche ich aus dem Zap kannte. Als wieder ein Karo-Holzfäller-Hemd-Träger vorbei kam und es kamen viele, meinte ich nur „Schach“ zu ihr. Etwas verwirrt sah sie mich an, lachte dann aber herzlich, als ich sie aufklärte. Wer zuerst einen Karohemd-Träger sah, sagte zuerst „Schach“. Kamen zwei hintereinander wechselten wir uns ab: „Schach!“ „Matt!“.
Leider ging dann irgendwann das Bier aus. „Verdammt! Wie bekomme ich hier bloss ein Bier! Die Theken sind überlaufen und der Service überlastet!“ Ich liess es auf einen Versuch ankommen, scheiterte aber kläglich, da man keinen festen Stand an einer der Bars fand, weil laufend irgendjemand an einem vorbei wollte. Klassisch überfüllt. So schwamm ich mit der Masse mit und liess mich zur Raucherterrasse treiben. Gut, ein Raucher zu sein! Da hat man Platz und kann mal in Ruhe ohne Drängelei eine Zigarettenlänge entspannen. Wenn es noch eine Bar hier auf der Terrasse gäbe, dann müsste ich bis Badeschluss nicht mehr da rein. „Schach! Matt!“ dachte ich als ich an zwei Kollegen vorbei ging.
Kurz: Ich musste auch irgendwann mal wieder rein. Ich kämpfte mich auf der rechten Seite zum Ende der Bar durch. Die Servicedame räumte grad die Kühlschränke unter den Theken nach. Gibt’s da keinen, der das machen könnte. Die Ladies sollen doch verkaufen – ned räumen und nachfüllen. Egal. Ich bestelle ein Weissbier. Die Lady meint schulterzuckend und bemitleidenswert: „Keine Gläser!“ Ich fass‘ es nicht. Weissbiergläser sind aus! Na gut, dann ein lauwarmes frisch nachgefülltes Becks aus dem Thekenkühlschrank. 3 Euro? Mach drei-einhalb du armes Mädel. Der Serviceablauf stimmt bei dem Menschenandrang überhaupt nicht. Die Mädels sind jetzt schon fix und fertig und es ist noch nicht mal 1 Uhr! Wehe wenn da einer kommt und ne Runde Longdrinks oder gar Cocktails bestellt. Dann ist aber alles zu spät. Bestellung aufnehmen, Drinks mixen, abkassieren – alles eine Dame bei dem Andrang und einer 15 Meter langen Bar stehen 3 Mädels und das auf jeder Seite der Disko! Da wartest aber als Gast und „man“ könnte durchaus mehr „verdienen“.
Gut, zur Musik: Prinzipiell spielt man zur Ü30er-Party nur die Top-Hits aus dem jeweiligen Genre – davon etwa 3 Stück. Bei prall gefüllter Disko und Tanzfläche könnte man sich als DJ schon einmal erlauben ein paar gute Songs daneben zu spielen. Es hat ja genug davon. Beispiel „NDW“: Nena mit den Lufballons und Manjor Tom mit Peter Schilling. Sonst nix? Das war’s mit NDW? Beispiel Rockmusik: 5 Stücke am ganzen Abend mit AC/DC und Jon Bon Goofy (Absicht!), dann später noch U2 mit „Bloody Sunday“, was ja nicht unbedingt Richtung Rock einzuordnen ist. Es hat noch mehr! Aber Mainstream ist auch ok, wenn man einfach nur Plaudern will in der Disko. Etwas Anderes bleibt den meisten ja eh nicht übrig. Musik Richtung „Depeche Mode“? Fehlanzeige. Gut, vielleicht kennt man das ja auf dem Land nicht – ein echter Scherz! „Schach!“ Ich hab’s gesehen und das war’s dann auch.
Gegen 4 Uhr starteten wir nach einem wirklich guten Kaffee und entspannter Bedienung an der Kaffeebar am Eingang wieder gen Heimat und legten im Auto eine Kassette ein. In der Neuzeit reicht dazu eine „APP“ auf dem iFön. Und wir fuhren entspannt nach Hause lange diskutierend. That’s it „Stars“!
Heroes ist eine Partyreihe, die in unregelmässigen Abständen verstorbenen Legenden der Rock und Pop Geschichte huldigt. Jede Party steht unter dem Motto “A Tribute To..” und wird mit jeweils passenden DJ’s den vom verstorbenen Musikstar gemachten Musikstil wieder aufleben lassen.
The Clash zählt zu den angesehendsten Bands der Musikgeschichte. Sie gelten als Mitbegründer der Punkbewegung, obwohl ihre Musik auch aus Rock und Reggae besteht. Die Band entstand 1976 in London und löste sich 1986 auf.
Mit dem Erscheinen des revolutionären Doppelalbums London Calling 1979 demonstrieren The Clash ihre musikalische Vielfältigkeit und ihr politisches Engagement zugleich: mit der Wut der Arbeiterklasse rebellieren sie gegen das Establishment. Die Melange aus Reggae, Ska, Rockabilly und wildem Punkrock ist ein Meilenstein des Genres.
Joe Strummer (Sänger und Gitarrist von The Clash), starb am 22. Dezember 2002 im Alter von 50 Jahren an einem Herzinfarkt.
DJs Sonik, JHG Shark, Pete G
London Calling – A Tribute To The Clash
Samstag 19. Dezember 2009 – 22.00 Uhr
Marquee, Weinbergstrasse 68, 8006 Zürich
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