Gerade checkte ich meinen Youtube Account und suchte nach dem Video mit den wenigsten Aufrufen. Das hier ist eines davon. 3 Aufrufe!
Kann mir das mal jemand erklären?Im März 2024 fuhr ich auf dem Weg nach Hause durch Lochau und sah diesen Sonnenuntergang. Einmalig. Ich musste anhalten und Fotos schießen. Und ich beweisen konnte, dass die Fotos echt sind und nicht mit Photoshop nachbearbeitet wurden, drehte ich auch ein kurzes Video. Hammer! Aber nur 3 Klicks!? Nach 2 Jahren. 🤷
Ich starte wieder mal eine Sammlung an Beispielen der grenzenlosen Klugheit des seltsamen Präsidenten der USA.
22.12.2024 Trump möchte schon wieder Grönland kaufen. Der designierte US-Präsident Donald Trump möchte Grönland den USA einverleiben. »Im Interesse der nationalen Sicherheit und der Freiheit in der Welt sind die USA der Ansicht, dass der Besitz und die Kontrolle von Grönland eine absolute Notwendigkeit sind«, schrieb Trump am Sonntagabend auf der von ihm mitbegründeten Onlineplattform Truth Social.
23.12.2024 Trump droht mit Rücknahme des Panamakanals: Vor 25 Jahren hat Panama den Kanal von den USA übernommen. Nun droht der künftige US-Präsident Trump damit, die Kontrolle über die Wasserstraße wieder an sich zu reißen.
06.01.2025 – Trump denkt an eine Vereinigung von Amerika mit den USA nach. Die Grenzlinie könnte verschwinden und dann schaut man was passiert. Kanada als 51. Land der USA.
Heute bin ich von Puerto de la Cruz zu einem meiner Lieblings-Spots gefahren. Nicht weitersagen. Es war sehr gemütlich. Und ich bin nach einem Glas Weisswein einfach geblieben und habe eine feine Fischsuppe gegessen. Sehr lecker.
Aber von Vorne erzählt. Heute hatte es abwechselnd Regen und Sonne. Am Teide soll es in der Nacht geschneit haben. So war es dann morgens bei 16 Grad recht gemütlich.
Da es auch schön windig war, durfte man annehmen, dass es ausreichend Wellen haben wird. Also machte ich nach dem Frühstück einen kleinem Rundgang.
Dann ging ich im Supermarkt ums Eck zum Einkaufen. Danach ins Hotel zur Siesta.
Zum Café con Leche kam die Sonne raus.
Dann machte ich mich mit dem Auto auf den Weg nach Buenavista del Norte. Auf dem Weg dorthin hielt ich an einer Tankstelle, die mir schon oft wegen der Lage aufgefallen ist. Cafeteria el Mirador.
Ich blieb und genoss die Aussicht auf das Meer zusammen mit einem Café con Leche. Dann fuhr ich weiter und durch Garachico umd drehte ein Video vom Mirador del Emigrantes aus. Wo ist das eigentlich geblieben?
Nach dem kurzen Halt ging es weiter nac Los Silos und nach Buenavista del Norte.
Zuerst sass ich vor dem Restaurant El Burago auf der Terrasse, bestellte einen Weisswein und genoss Sonne und Wellen.
Dann fing es zu regnen an und ich flüchtete ins Innere des schönen Restaurants, durch das tatsächlich wieder ein kleiner Bach floss. Im Aquarium entdeckte ich drei grosse Lobster.
Also, wenn es regnete, dann kann ich mir auch eine Fischsuppe bestellen. Umd die kam in gewohnter Manier in der Terrine und wurde mir in den Teller serviert.
Wie es zum Schlüsselbeinbruch kam (klicken), kann man zudem am unteren Ende des Artikels nachlesen. Dort hat es einen Link.
Die ersten Röntgenbilder aus der Notfallstation im KSW nach dem „Motorrad-Umfall“ am 11.08.2024 zeigten zwei Knochen, die stumpf abgebrochen waren. Und diese beiden Knochenstücke hätten eben genau gerade ausgerichtet zusammenwachsen können. Das nennt sich dann „konservative Heilung“. Ohne Operation.
Bei der ersten Nachuntersuchung nach 6 Wochen zeigte sich jedoch ein anderes Bild. Das Knochenstück an der Schultergelenkseite hattr sich abgesenkt. Und das Gegenstück an der Halsseite lag versetzt teils darauf, teils an der stumpfen Seite.
Schon zu jenem Zeitpunkt Ende Oktober erwuchsen in mir Zweifel an einer „sauberen“ Heilung. Schliesslich hatte ich ja schon zwei Schlüsselbeinbrüche hinter mir. Einer vom Treppensturz im Vorführraum im Physikgebäude Winterthur. Und einer beim „Tod meines kleinen Boxster’s“ am 03.08.2017, als mir ein eingeschlafener Mercedesfahrer frontal in mein Auto fuhr.
Aber der Arzt meinte, die verschobenen Knochen würden sich schon noch richten. Gut.
Schlecht. Denn nach weiteren 6 Wochen zur zweiten Nachuntersuchung Anfang November hatte sich an der Knochensitution nichts wesentliches geändert. Es knackte sogar noch, wenn ich eine grössere Bewegung machte. Also waren die Knochen nach 12 Wochen nicht zusammengewachsen.
Der Oberarzt wurde konsultiert und ich war wirklich für die Entscheidung dankbar, dass wir uns danach über eine Operation unterhielten. Diese Operation wurde im einzig (für mich) praktikablen Zeitfenster terminiert, in welchem ich nicht als Dozent tätig war und danach in meinen Jahresurlaub starten würde. 03.13.2024.
Also plante ich
Am Sonntag 01.12. nach 2 Wochen Regensburg /Würzburg mit Milan&Jasmin zurückzufahren.
Danach mit dem Loaner Tesla Y zum ServiceCenter zu fahren, um meine Auto nach dem Hochvoltakku-Tausch abzuholen
Am Montag 02.12. zur Anästhesie-Besprechung ins KSW zu fahren
Danach zur „Anti-Katzen-Impfung“ zur Allergie-Praxis zu gehen
Danach zur CSS-Versicherung wegen Klärung der Dokumente zur OP zu gehen.
Am Dienstag 03.12. Früh morgens ins KSW zwecks Operation zu fahren.
Dort bis zum 05.12. Auf Beobachtung zu bleiben.
Am 06.12. um 9:25 Uhr nach Teneriffa zu fliegen.
Der Zeitplan ist typisch „Sperlich“ und mit „Sicherheiten“ und Reserven kalkuliert. Nach 22 Jahren Schweiz ist das ins Blut übergegangen. Gut.
Schlecht! Wenn irgendwas schiefgeht, dann ist mein Jahresurlaub in Gefahr. Also versuchtr ich die Teneriffa-Termine zu verschieben.
Den Swiss-Flug hatte ich auf „Flex“ gebucht. Das bedeutet, dass ich kostenfrei einen neuen Abflug buchen konnte. Über die APP kein Problem.
Das Hotel Marquesa in Puerto de la Cruz hatte ich über Booking gebucht. Mit kostenloser Stornierung bis 05.12. Also probierte ich aus, ob auf Ankunft 12.12. ein Einzelzimmer verfügbar ist. Das war so. Changed. Und das zum gleichen Zimmerpreis.
Den Mietwagen musste ich stornieren und neu mit dem aktualisierten Zeitraum reservieren. Done!
Somit schaffte ich mir Zeit für Erledigungen bis 12.12.2024 bis zur Abreise. Deutliche erspannter.
Nun zum Ablauf am Tag der Schlüsselbein-Operation:
03.12.2024 – KSW Winterthur 7 Uhr: Sooo. Um 9 Uhr geht’s los mit dem Schlüsselbein links. Liebsten Dank an die liebe Jasmin für’s Bringen ❤️
Update 12:30 Uhr Zurück im Zimmer 808 / Bau S . OP gut gelaufen. Etz gibt’s Mittagessen. Frühstück fiel ja aus. Aussicht sehr schön. Essen sehr lecker. Wie im Hotel inkl. Service.
Update 13:30 Uhr Die nette Anästhesistin welche mich heute Früh in das Land der Träume geschickt hatte, besucht mich. Ich erkannte die hübsche Lady nicht gleich, weil sie ohne Kittel und speziell ohne Haarschutz und Gesichtsmaske vor mir stand. Habe sie aber an den tollen Augen erkannt 😎👍 Supernett. Danke!
Sie klärte mich über meine „last famous Words“ auf und meinte, dass ich ihr etwas über Teneriffa erzählte, dann aber plötzlich in die Narkose fiel. Ich bot ihr einen Kaffee an, um die abgebrochene Geschichte über Teneriffa weiterzuerzählen. Allerding lehte sie aus Zeitgründen ab. 😁
Update 14:00 Uhr Der Oberarzt war da und hat mir die Operation in allen Einzelheiten erklärt. Auch das weitere Vorgehen und wie ich mich mit dem Arm zu verhalten habe. Ausserdem hat man mir nicht, wie im Gespräch hier vor 4 Wochen, die „Lange Schiene“ mit 11 Schrauben verpasst (ich bin ja kein 185cm Türsteher). Der Oberarzt hätte eine kleinere passende Version genommen, welche er extra vorher bestellt hatte.
UND: Ich darf Morgen schon wieder nach Hause. Wann genau erfahre ich nach seinem zweiten Besuch in der Früh am Morgen.
Update 15:30 Uhr Jasmin hat mich besucht. Das „Schätzele“ vom „Schätzele“ Milan hatte mich heute bereits in aller Herrgottsfrüh abgeholt und ins Krankenhaus gefahren.
Update 17:30 Uhr Die Versorgung im KSW Winterthur ist erstklassig. Mein Abendessen:
Nüsslisalat
Gehacktes&Hörnli mit Apfelmus
Tiramisu
Obst
Update 21 Uhr Info für Euch: Ich habe KEINE Schmerzen in der Schulter. a) Die örtliche Narkose ist ausgeklungen. b) Man hat mit eine „Opiattablette“vor Mittag hingestellt, welche ich bei Bedarf nehmen soll. (Unnötig aktuell) C) Dann darf ich Paracetamol nehmen, wenn ich möchte und ich Schmerzen hätte. (Wegen der Vorgeschichte mit meiner Mam nehme ich aus Prinzip kein Paracetamol)
Ich darf meinen linken Arm einfach die nächsten Wochen überhaupt nicht belasten. Nur Kaffeetassehalten ist erlaubt. Das wird die Anreise zum Flughafen Zürich am 12.12.2024 „etwas verkomplizieren“. Aber dafür findet sich bestimmt eine Lösung.
Auf der Operationsnaht ist ein zentimeterdickes Pflaster geklebt. Deshalb weiss ich noch nicht, wie gross die Naht ist und wieviele Stiche es brauchte.
Es sieht fast aus, wie ein Landeplatz für Papageien. Ich fantasierte mit schon zusammen, dass ich Morgen mit Papagei auf der Schulter, schwarzer Augenklappe, bandagiertem Arm und „Holzbein“ das Spital verlassen werde 😎😁👍
Zur Fixierung meines Oberarms habe ich die flexible Armschlinge umfunktioniert. Das Band hält jetzt nicht meinen Unterarm, was im Liegen eh keinen Sinn macht, sondern hält meinem Oberarm am Körper, indem das Band um den Brustkorb/Oberkörper geschlungen ist. Das hat mehr einrn Psychiologischen Sinn, weil das Band „unbewusste sonst übliche, aber schädliche Bewegungen verhindert“.
Update 04.12.2024 um 8:15 Uhr Der Oberarzt teilte mir bei der Visite mit, dass alles bisher optimal gelaufen ist.Ich werde am Vormittag entlassen. Die Narbe ist etwa 5 cm lang und wurde innen vernäht. Nach 2 Wochen darf man die Nahtenden abschneiden. Der Faden löst sich von selbst auf. Die Platte ist 6 cm lang und mit 8 Schrauben im Knochen befestigt. Ich soll die Naht vor Seewasser schützen, sowie von direkter Sonneneinstrahlung. Der Reise am 12.12.2024 steht nichts im Wege.
Update 11:30 Uhr Ich bekomme mein Mittagessen und gleichzeitig meine Entlassungspapiere. Nachdem ich mein Säcklein gepackt habe verabschiede ich mich. Um 13 Uhr sitze ich im Zug nach Hause.
Und: Vielen herzlichen lieben Fank für die vielen Genesungswünsche auf allen Medien! Love you all ❤️
06.11.2024 – Nach dem kurzen Abstecher nach Namur zur Kathedrale, wo das Herz von Don Juan de Austria liegt, kamen wir gegen 18:30 Uhr in Gent in unserer schönen Herberge in der Altstadt von Gent an.
Nach dem Einchecken verabredeten wir uns mit den Kollegen aus Österreich rund um „Super-Mario“ zum Abendessen. Neben den anstehenden KNX Workshop Themen diskutierten wir natürlich auch die aktuelle Wahl in Amerika und Österreich, sowie die Entscheidung Lindner zu entlassen. Wir liessen uns davon aber nicht den Abend verderben.
Die historische Altstadt von Gent ist fantastisch. Und die Krachten lassen es wir Klein-Venedig erscheinen. Die Burg ist toll erhalten. Man fühlt sich ins Mittelalter versetzt.
Belgien ist kulinarisch berühmt für Pommes, Kroketten, Schokolade und Bier aus verschiedensten Brauereien. Alles sehr abträglich, um meine Figur zu halten.
Der grosse Saal im Gaswerk hatte sich nun fast vollständig gefüllt. Das Konzert war aber online zumindest nicht ausverkauft.
Tja, und nach Velveteen Queen (und einem Bier) kam NESTOR. Und zwar gewaltig. Das zweite Mal in der Schweiz nach dem Auftritt in Tennwil vor ein paar Wochen. Mit Songs der zwei Alben „Kids in a Ghosttown“ und „Teenage Rebel“ im Melodic-Rock-Stil der 80er/90er. Oder melodiöser Rock, beeinflusst von Kiss, Toto, Mötley Crue und Europe. Exactly my Style!
Kurios: Die Band heißt Nestor nach dem Butler in Tim und Struppi.
Beim Meet&Greet mit den Jungs von Nestor
Und die Jungs hatten so richtig Platz auf der Bühne, die Lightshow passte und der Sound war sehr gut eingestellt. Egal, wo man stand. Schön gleichmässig. Und es standen viele Fans vor der Bühne umd viele sangen richtig cool mit. Man merkte förmlich, dass die Jungs von Nestor vom Publikum und der feiernden Fanbase überrascht waren. Fernab der Heimat.
Ich stand mittig links in Reihe vier mit gut Platz. Kein Gedränge und keine wilden Rempeleien. Sehr entspannt mit meist guter Sicht. Und einer ab und zu rüberlächelnden Nachbarin links von mir. So konnte ich Nestor sehr gut sehen und hören mit Stöpsel im Ohr. Nein, nicht die weichen Dropsartigen.
Tobias Gustavsson – der Sänger – ist das „Brain“ der Band. Er studierte Musik und gründete mit Kollegen seine eigene Produktionsfirma. Während Corona hätte man sich online verabredet und über ein „Revival“ diskutiert. Man hatte nämlich vor fast 40 Jahren schon mal als „Nestor“ gemeinsam gestartet. Daher auch der der Song „1989“. Tobias komponiert die Songs und produziert diese auch gleich. Einen schwedischen Emmy bekam er bereits 2009.
Jonny Wemmenstedt ist der Gitarrist. Und zwar der Einzige! Er spielt Rhythmus-Gitarre und Lead-Gitarre und Solos alleine! Der Hammer. Laut seiner Erzählung waren anfänglich Angus Young und Ace Frehley seine Vorbilder. Später dann Yngwie und Gary Moore. Seine Lieblingsgitarre ist seine Ibanez Iceman. Er bekam sie mit 13 Jahren. Vorher spielte er auf einer 20 Dollar E-Gitarre und nervte seine Eltern. Zusammen mit Tobias ist er für das Songwriting verantwortlich.
Marcus „Switchblade“ Åblad ist der charismatische Bassist der Band. Und Polizist! Nämlich als Gruppenleiter einer siebenköpfigen Detektivgruppe für schwere Verbrechen in Skaraborg. Den alle Bandmember arbeiten eigentlich noch in ihren alten Jobs. Er rockt die rechte Bühnenseite, singt im Background und interagiert ständig mit dem Publikum.
Martin Frejinger spielt begnadet Keyboard. Und ich hab leider nichts über ihn gefunden. 🤔
Mattias Carlsson bedient das Schlagzeug. Er kommt auch aus Falköping und war Gründungsmitglied von Nestor. Er machte dann ein paar „Jahrzehnte“ Pause und startete mit der Corona-Pandemie mit Nestor neu durch.
Nestor fördert zudem den Musiknachwuchs in Schweden und organisiert Konzerte dafür. Dass Velvetteen Queen Supporter sind auf der ersten Deutschlandtour, ist ein Beleg dafür.
Nestor spielt auf Festivals mit anderen Schwedische Bands, wie HEAT oder Takida – ebenso Melodic-Rock-Bands.
Gaswerk Winterthur: „Velveteen Queen“ aus Schweden. Die Supporter von Nestor beim Gig in Winterthur. Tja, was soll ich sagen. Die noch recht junge Band hat noch viel Entwicklungspotential.
Jeder legt sich ordentlich ins Zeug und zusammen geben sie einigermassen sauberen Rock ab. Aber es fehlt (mir) eben der „Melodic Rock“-typischer Rhythmuswechsel, klare Refrains, Ohrwurm-Eigenschaften. Aber coole Klamotten aus der Hair-Rock-Epoche hatten die Jungs dabei. 😎👍🤘
Die Regionalverbindung von Regensburg zum HB München ist wirklich steinzeitlich. Alter Triebwagen, antiker Doppelstockwagen, muffig.
In Bregenz geht es am Bodensee vorbei.
Die SBB ICE Verbindung von München nach Winterthur hingegen ist, modern, komfortabel und ruhig. Guter Sitzplatz am Fenster mit Tischchen für den Laptop. Sogar fast pünktlich! Und das Wichtigste: Man kann echt arbeiten! Wenn man keine zu hohen Ansprüche an das WiFi hat. Die Klima funktioniert und läuft und es ist fast so kalt, wie draussen.
Man kann arbeiten im Zug. Wenn es grad mal Internet
Bei St. Gallen wurde es so richtig voll. Es ist dort aktuell wieder „Olma Messe“. Und wir trafen auf die Rückreisenden.
Die Olma macht den Zug voll.
Am kommenden Mittwoch fahre ich die gleiche Strecke nochmals. Umgekehrt.
Zuhause gab es vegetarische Nudeln
Nach 6,5h Zuhause angekommen, schnippelte ich eine Paprika und Knoblauch in die Pfanne mit Olivenöl. Dazu gab es mein getrocknetes Gemüse und mein selbstgemachtes Gemüsebrühekonzentrat. Dazu Petersilie, Curcuma, Paprikapulver, Pfeffer und Salz.
Dazu Roggenvollkornnudeln und nach 30 Minuten war ich fertig mit Kochen (umd fast mit Essen).
Am Freitag zuerst „25-Jahr-Feier TAPKO Technologies GmbH“ bei der SG Walhalla. Danach mit Freunden und Kunden zum Sightseeing in die Altstadt und zum Abendessen in den Kneitinger Mutterhaus. Absacker im Olle Gaffel Regensburg Danach zum „Grauen Panther“ ins Zarap Zap Zap bis um 2 Uhr.
Grauer Panther im ZAP – Party, wie damals!
Am Samstag in der Früh Kundentermin in der Firma. Dann gemeinsames Mittagessen (Schweinebraten und Kaiserschmarrn) in der Hubertushöhe Regensburg. Kurzes Ausruhen, dann mit den Kunden zum Abendessen „Unter der Linde“. Danach ins „Irish Harp“ mit LiveMusic.
Sonntag totales Ausschlafen und ganztägiges Ausruhen! (Wäschewaschen, Saubermachen, kurz am Laptop, Packen).
Montag (heute) vormittags Treffen mit Claudia im Il Mercato – Regensburg West. Danach ab zum Bahnhof zurück nach Winterthur.
Mittwoch 16.10. geht es wieder nach Regensburg. Bis 25.10.2024.
Bei mir läuft im Auto auf Spotify abwechselnd „NESTOR“ oder „Mahmut Orhan„. Sonst „Virgin RockRadio“ oder „80s80s-Radio„. Wie ich auf „NESTOR“ aufmerksam wurde, weiss ich gar nicht mehr. Wahrscheinlich war es das Video zu „On the Run„, wo erzählt wird, wie die Bandmember in den 90ern versuchten Rockstars zu werden. Im Video fahren die Member in einem alten Volvo, bekleidet und ausgerüstet mit Bekleidung und Zubehör aus den 80ern, u.A. ein Bonanza-Fahrrad. So eines hatte ich auch mal.
Daraufhin hörte ich „NESTOR“ eben in Spotifiy im Auto während meiner oft längeren Fahrten zu Veranstaltungen und Messen. Die Rockmusik lehnt sich eben auch an die Melodic-Rock-Zeit der 80er und 90er an, als Bands wie EUROPE, CHINA, SCORPIONS, Bon Jovi die Hitparaden anführten. Es ist eben keine langweilige Rockmusik mit höchsten drei Gitarrengriffen, sondern eingängiger Gesang mit echtem Text (sogar mit Sinn!!), der Geschichten erzählt und korrekte Wechsel enthält im Rythmus und Stil.
Das ging dann soweit, dass ich letztes Jahr sogar schon kurz davor war nach Schweden zu fliegen, um ein Konzert zu besuchen. Dies, weil nicht absehbar war, wann NESTOR bei einer Tour in meiner Nähe aufschlagen würden. Flug und Hotel hatte ich schon rausgesucht, aber nicht gebucht, weil auch in 2023 mein Terminkalender beruflich ausgebucht war.
Dieses Jahr kündigte NESTOR dann eine Tour durch Deutschland und die Schweiz an. Wobei es ein einziges Konzert in Winterthur am 02.11.2024 geben wird. Sofort holte ich mir ein Ticket. Als hätte meinen Wunsch erhört kommt NESTOR ins Gaswerk. Das ist schlappe 10 Kilometer entfernt. UND: Vollkommen überraschend las ich in Facebook, dass NESTOR an der „Rocknacht Tennwil“ am Samstag den 21.09.2024 der Hauptakt sein wird. Tennwil liegt auf „Mike`s Seite“. Drüben. Hinter Bremgarten und Wohlen.
Als ich wusste, dass ich am Rocknacht-Wochenende in der Schweiz sein würde, schnappte ich mir online eines der Tagestickets für 60 CHF. Am Freitag wäre noch die Schweizer Rockgrösse SHAKRA dran gewesen. Aber da ich am Freitag erst von Regensburg mit 5h30min für 400 Kilometer zurück kam, war es mir zu stressig am gleichen Abend nochmal 200 Kilometer zu fahren. Somit ruhte ich mich am Samstag aus, zog mich mit Schlaghose, Cowboy-Boots und „SuperMario DonkeyKong-Shirt“, sowie Jeanshemd 80s-konform an und fuhr dann gegen 19:30 Uhr los nach Tennwil.
In Tennwil selbst fuhr ich erst Mal an dem Schild zum Parkplatz „Rocknacht“ vorbei. Denn ich hatte eigentlich vermutet, dass das Fest am See stattfinden würde. Doch es ging den Hang hinauf. Ich wurde auf eine Wiese gelotst, um dort zu parken. Die Anzahl Fahrzeuge liess vermuten, dass es sich eher um eine gemütliche Veranstaltung handeln würde. Im Zelt angekommen bekam ich mein Armbändchen und besorgte mir eine Gutscheinkarte für 50CHF für Getränke. Ich orientierte mich und schätzte die Anwesenden auf etwa 800 bis 1000 Personen, welche sich über das gesamte Zelt samt Getränke- und Fressstände aufteilte. Auch Merchendising war vertreten. Die T-Shirts sind aber eher nicht mein Geschmack. Auch von NESTOR nicht.
Somit war der „Saal“, die grosse Bühne und hintere Bereich locker gefüllt. Ich besorgte mir ein alkoholfreies Bier und suchte mir einen gemütlichen Standplatz halblinks der Bühne in der zweiten Reihe hinter den „Gatter“. Vor mir stand eine Lady und links davon ein Herr in meiner Grösse. Somit hatte ich freie Sicht auf die Bühne. Das liebe ich an dieser Art von Veranstaltungen im Vergleich zu Zürcher Grosskonzerten im Hallenstadion, Letzipark oder der Samsung-Hall. Dort steht oder sitzt man für Geld irgendwo hinten weit weg von der Bühne am After der Welt und steht womöglich noch vor einem nervösen „Riesen“, der sich nicht ruhig halten kann mit Afrodauerwelle mit Sicht gleich Null. Nein, danke.
Nachdem die Techniker auf der Bühne noch ein Problem mit einem Kabel/Verstärker beim Bass behoben, ging es pünktlich um 21:15 Uhr los. Und es ging so richtig ab. Woran erkennt man eine gute Band? Es hört sich live genauso an, wie von der „Scheibe“! Und man merkt, dass es den Bandmembern Spass macht zu spielen. Auch mit dem Publikum. Es war erstaunlich für mich, wieviele um mich rum die Texte kannten und/oder Nestor-Fan-Shirts trugen. Es gibt also bereits eine NESTOR-Fanbase in der Schweiz. Es hiess übrigens, dass die Tour-Konzerte alle ausverkauft wären. Bis auf das Konzert im Gaswerk Winterthur am 02.11.2024.
Da ich von der Bühne massiv Gegenlicht hatte, ausserdem ständig Nebel auf die Bühne geschossen wurde, entschloss ich mich fast nur Videos zu drehen mit dem Huawei. Ausserdem hielten die Bandmember nie still und dann wird es schwierig mit Mobilphone-Fotos. 🙂
Und als die Dame vor mir Platz machte, stand ich direkt am Gatter vor der Bühne mit absolut ungehindertem Blick auf die Jungs. Sie spielten vom Debüt-Album, wie auch vom zweiten Album Songs. Als Opener „We come Alive“, dann „Unchain my Heart“, „Signed in Blood“, „Caroline“, „Firesign“, „Teenage Rebel“ (Titelsong zweites Album), „On the Run“ und „1989“ uvm.
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