05.07.2026 – Konzerte: The Black Crowes in Zürich

5. Juli 2026

What to do on a Saturday Night in Summer? Sicher nicht Zuhause bleiben und in die blöde Glotze schauen! „Kai is alai Dahai!“ weil seine Liebe Simone mit Sohn ab nach Thailand geflogen ist. Das kann so nicht bleiben! Also „Kai alai Dahai“! Somit schrieb ich ihm eine Air Mail.

A Thousand Horses in der Halle622

Eigentlich dachte ich es wäre Konzert-Sommerpause. Alle in die Ferien ausgeflogen. Ruhezeit. Zumindest schien es so, weil das Team „Ölfleck“ zum Beispiel ebenso Urlaub anmeldete. Und ich hatte das einer (Ex-)Freundin auch so gerade mitgeteilt. Tja, aber Kai meldete etwas „au contraire“!

Er schrieb, dass er mit Andreas auf das „Black Crowes“ Konzert gehen würde. Nach Zürich Oerlikon. Halle 622. Ich sah nach ob es noch Tickets gab und schoss mir eine Eintrittskarte Stehplatz. Das war gegen 17 Uhr und ich gerade in der Badi Rickenbach. Kai würde sich um 18:15 Uhr mit Andreas am HB Winterthur treffen. Das ist mir zu früh. Keinen Stress.

The Black Crowes in der Halle622

Ausserdem ist das eine gute Gelegenheit meine kleine Harley das erst Mal in diesem Jahr (!!) auszuführen. Weil Parkplätze hat es am Bahnhof Oerlikon eher nicht. Ein Parkhaus. Aber Töfffahren macht bei den aktuellen abendlichen Temperaturen mehr Spass. Hoffe ich.

Zudem ist Türöffnung um 19 Uhr. Dann kommt die Vorband „A Thousend Horses“ ab 20 Uhr. Und erst um 21 Uhr fangen die „Crowes“ an. Wer ist das eigentlich, fragte ich mich. Denn in meinem Rock-Portfolio war die Band bewusst noch nie spektakulär zu hören gewesen. Tja, dann mal auf ins Unbekannte.

Gegen 18 Uhr packte ich meine Sachen und verließ das Freibad bei schönste Wetter. Dann schob ich meine kleine Harley aus der Garage. Sie sprang sofort an. Helm, Gurt, Handschuhe und los ging es Richtung Zürich.

Die Harley werde ich bei Gelegenheit gegen eine elektrische Zero wechseln. So eine hatte ich mal Probegefahren. Das dämliche andauernde Rauf und Runter Schalten fällt dann nämlich weg. Auch der Service, Ölwechsel, bla. Und so oft, wie ich fahre, lohnt sich die Harley nicht. Zudem bin ich nur auf Kurzstrecken unterwegs. Da macht ein elektrisches Motorrad mehr Sinn. Und in allem (Unterhalt+Sprit) günstiger ist sie auch noch.

Zurück zum Konzert. Die Halle 622 in Oerlikon kannte ich von früher. Da war ich schon mal. Noch zu Zeiten, als es eine ABB Halle war und danach war dort eine Tut-Ench-Amon Ausstellung. Diese besuchte ich mit Mike und Nataliiiiie.

Das Konzert selber war nicht ausverkauft. Etwa ab der Hälfte der Halle standen locker ein paar Fans. Kai fand mich auf Anhieb. Alkoholfreies Bier gab es auch. Soweit alles bestens. Die letzten Songs von „A Thousand Horses“ bekam ich noch mit. Der Sound war gut eingestellt. Die Lightshow mager bis Standard vom Veranstalter. Die Musikrichtung zeigte bei der Richtung Blues/Südstaatenrock. Alles klar. Deshalb.

„A high-energy hybrid of classic rock and bluesy country with enough soul flavor to resurrect the sound of American greats…“

— Rolling Stone, 2014, Rolling Stone website.

Nicht, dass ich Blues nicht mag. Ich höre die Musikrichtung einfach nicht oft. Selten. Die „Basement Saints“ machen das recht authentisch und mit viel Einsatz und Energie. Und sehr kreativ. Aber sonst? Somit sind mir bisher und wären mir die „Crowes“ auch nie aufgefallen. Sorry.

The Black Crowes at Halle622

„Smoke“ reached number one on the Billboard Country Airplay chart, making A Thousand Horses the first country group to top that chart with their debut single since the Zac Brown Band’s „Chicken Fried“ in 2008. It also peaked at numbers 5 and 47 on both the Hot Country Songs and Hot 100 charts respectively.

Jetzt höre ich zum Beispiel „Nestor„. Eine Melodic Rock Band aus dem hohen Norden. Ganz etwas anderes. Aber gut. Man kann ja mal. Aber: Ich kannte keinen einzigen Song. Obwohl die Band 1990 so richtig durchstarte. Genau „in meiner Rockzelt“. Factory, Zap, Konzerte. Aber nicht „The Crowes“.

Nur „Hard to Handle“ (1990) kannte ich aus dem Zap. Und natürlich von den Blues Brothers!! Und den Song kann man sogar tanzen. Nur das ist eine Cover-Version. Das Original ist von Otis Redding aus 1967/68. Aber gut. Es war ein toller Abend. Man traf die Winterthurer Rockgemeinde. Auch aus Zürich waren bekannte Gesichter dabei.

Ich war mit Kai unterwegs, hab gute Musik gesehen und gehört und hab meine kleine Harley mal ausgeführt! Was will man mehr? Gerne wieder!

Links


15.08.2025 – Marco Mendoza and Band im Gare de Lion Wil

15. August 2025

Wohin am Freitag? Karin und die Gang rund um Caballeros DeLa Muerte Cdlm schlugen vor nach Wil zu fahren. Dort gibt es ein Marco Mendoza ein Clubkonzert. Wer? Ja, ich weiss. Den kennt sonst jeder. Thin Lizzy, Rubber Duck and Friends, The Dead Daisies, Whitesnake etc live on Tour oder im Studio. Sagt Wikipedia.

Nach eigener Auskunft ist er am liebsten Solo unterwegs. Mit einer klassischen Formation. Schlagzeug (ein junger Kerl aus Genf), E-Gittarre (ein langer schlanker schnellfingeriger, blonder Profi aus England) und eben Marco Mendoza am Bass, eben mit Bassläufen und Gesang vom Feinsten. Nach Aussage des Toningenieurs managed Marco Mendoza alles selbst bei seiner Tour ohne Bandmanager. Er würde sogar einen Gitarrensender von Temu nutzen. „Klingt super!“ hätte er gemeint. Und das macht das Ding auch. Was den Grundsatz bestätigt: „20% Material / 80% Können und Talent“

„Gare de Lion“ ist kein Schreibfehler. Wahrscheinlich ein ehemaliger Lokschuppen aus Holz und aussen mit vielen Lagen Graffiti verstärkt. Innen übersichtlich. Karin meinte „Das Z7 in klein“. Viel kleiner. Eingang, Kasse mit Garderobe und zwei hübsche Mädels, Bar mit einem gemischten Doppel und gutem Bier, Toiletten und Treppe rauf in die Galerie. Grosse Bühne gegenüber. Nur weit und breit kein Löwe zu sehen.

Die Lichtanlage ist modern. Erwähnenswert ist die kraftvolle sehr fein abgestimmte Soundanlage. Die Location selbst ist etwas versteckt am Ende einer für den Verkehr gesperrten kleinen Strasse. Zwischen Gleisen und einer grossen Siloanlage. Gleichzeitig fand in einer Halle weiter vorne ein kleines Thaifestival statt.

Als ich gegen 20 Uhr ankam, sass eine Handvoll Gäste mit Getränken und Ziggis in der Hand vor der Location. Alles sah eher nach einem „Familientreffen“ aus. Alle kannten sich. Und eben die Anzahl Leute liess es familiär wirken. Während des Konzerts füllten etwa 150-200 Gäste die Location locker.

Es brauchte vier verzeihbare Startversuche, dann klappte es mit Stromversorgung für den Bassverstärker und man hörte und sah die Fingerfertigkeit am Bass und die Stimme von Marco Mendoza mit dem Nachdruck und der Lautstärke, wie von ihm gewünscht. Dann ging es ohne Pause durch das 90-minütige Melodic Rock Portfolio. Sogar eine Ballade war dabei.

Am Ende stand Marco noch bereitwillig für Unterschriften, ein Schwätzchen und Fotos zur Verfügung. 👍

Meine Videos (Danke Karin ❤️)

„Viva la Rock“ & „Take it to the Limit“

„Satch Boogie“ (Joe Satriani)

„Sweetest Emotion“

„Higher Ground (Stevie Wonder) & Chinatown (Thin Lizzy)

#garedelion#wil#marcomendoza#concert


02.11.2024 – Nestor live im Gaswerk Winterthur

4. November 2024

Der grosse Saal im Gaswerk hatte sich nun fast vollständig gefüllt. Das Konzert war aber online zumindest nicht ausverkauft.

Tja, und nach Velveteen Queen (und einem Bier) kam NESTOR. Und zwar gewaltig. Das zweite Mal in der Schweiz nach dem Auftritt in Tennwil vor ein paar Wochen. Mit Songs der zwei Alben „Kids in a Ghosttown“ und „Teenage Rebel“ im Melodic-Rock-Stil der 80er/90er. Oder melodiöser Rock, beeinflusst von Kiss, Toto, Mötley Crue und Europe. Exactly my Style!

Kurios: Die Band heißt Nestor nach dem Butler in Tim und Struppi.

Beim Meet&Greet mit den Jungs von Nestor

Und die Jungs hatten so richtig Platz auf der Bühne, die Lightshow passte und der Sound war sehr gut eingestellt. Egal, wo man stand. Schön gleichmässig. Und es standen viele Fans vor der Bühne umd viele sangen richtig cool mit. Man merkte förmlich, dass die Jungs von Nestor vom Publikum und der feiernden Fanbase überrascht waren. Fernab der Heimat.

Ich stand mittig links in Reihe vier mit gut Platz. Kein Gedränge und keine wilden Rempeleien. Sehr entspannt mit meist guter Sicht. Und einer ab und zu rüberlächelnden Nachbarin links von mir. So konnte ich Nestor sehr gut sehen und hören mit Stöpsel im Ohr. Nein, nicht die weichen Dropsartigen.

Tobias Gustavsson – der Sänger – ist das „Brain“ der Band. Er studierte Musik und gründete mit Kollegen seine eigene Produktionsfirma. Während Corona hätte man sich online verabredet und über ein „Revival“ diskutiert. Man hatte nämlich vor fast 40 Jahren schon mal als „Nestor“ gemeinsam gestartet. Daher auch der der Song „1989“. Tobias komponiert die Songs und produziert diese auch gleich. Einen schwedischen Emmy bekam er bereits 2009.

Jonny Wemmenstedt ist der Gitarrist. Und zwar der Einzige! Er spielt Rhythmus-Gitarre und Lead-Gitarre und Solos alleine! Der Hammer. Laut seiner Erzählung waren anfänglich Angus Young und Ace Frehley seine Vorbilder. Später dann Yngwie und Gary Moore. Seine Lieblingsgitarre ist seine Ibanez Iceman. Er bekam sie mit 13 Jahren. Vorher spielte er auf einer 20 Dollar E-Gitarre und nervte seine Eltern. Zusammen mit Tobias ist er für das Songwriting verantwortlich.

Marcus „Switchblade“ Åblad ist der charismatische Bassist der Band. Und Polizist! Nämlich als Gruppenleiter einer siebenköpfigen Detektivgruppe für schwere Verbrechen in Skaraborg. Den alle Bandmember arbeiten eigentlich noch in ihren alten Jobs. Er rockt die rechte Bühnenseite, singt im Background und interagiert ständig mit dem Publikum.

Martin Frejinger spielt begnadet Keyboard. Und ich hab leider nichts über ihn gefunden. 🤔

Mattias Carlsson bedient das Schlagzeug. Er kommt auch aus Falköping und war Gründungsmitglied von Nestor. Er machte dann ein paar „Jahrzehnte“ Pause und startete mit der Corona-Pandemie mit Nestor neu durch.

Nestor fördert zudem den Musiknachwuchs in Schweden und organisiert Konzerte dafür. Dass Velvetteen Queen Supporter sind auf der ersten Deutschlandtour, ist ein Beleg dafür.

Nestor spielt auf Festivals mit anderen Schwedische Bands, wie HEAT oder Takida – ebenso Melodic-Rock-Bands.

Videos hab ich auch gedreht!

„We come Alive!“ Opener.
https://youtu.be/Dqf5ufoj_eY

„On the Run“
https://youtu.be/BD2YD2MAOzc

„Signed in Blood“
https://youtu.be/kF-3Pd5T7do

Webite:
https://www.nestortheband.com/

Wie es im Tourbus aussieht, zeigt Tobias in einer kurzen witzigen Führung.
https://www.facebook.com/share/v/1DRTJLkLrS/


02.11.2024 – Gaswerk Winterthur: Velveteen Queen

4. November 2024

Gaswerk Winterthur: „Velveteen Queen“ aus Schweden. Die Supporter von Nestor beim Gig in Winterthur. Tja, was soll ich sagen. Die noch recht junge Band hat noch viel Entwicklungspotential.

Jeder legt sich ordentlich ins Zeug und zusammen geben sie einigermassen sauberen Rock ab. Aber es fehlt (mir) eben der „Melodic Rock“-typischer Rhythmuswechsel, klare Refrains, Ohrwurm-Eigenschaften. Aber coole Klamotten aus der Hair-Rock-Epoche hatten die Jungs dabei. 😎👍🤘

Hier geht’s zum Reinhören.
https://youtube.com/@velveteenqueen5553?si=t2Z_XRY6Z2VZY-Qk


21.09.2024 – Die Schwedische Rockband „NESTOR“ bei der Rocknacht Tennwil

22. September 2024

Bei mir läuft im Auto auf Spotify abwechselnd „NESTOR“ oder „Mahmut Orhan„. Sonst „Virgin RockRadio“ oder „80s80s-Radio„. Wie ich auf „NESTOR“ aufmerksam wurde, weiss ich gar nicht mehr. Wahrscheinlich war es das Video zu „On the Run„, wo erzählt wird, wie die Bandmember in den 90ern versuchten Rockstars zu werden. Im Video fahren die Member in einem alten Volvo, bekleidet und ausgerüstet mit Bekleidung und Zubehör aus den 80ern, u.A. ein Bonanza-Fahrrad. So eines hatte ich auch mal.

Daraufhin hörte ich „NESTOR“ eben in Spotifiy im Auto während meiner oft längeren Fahrten zu Veranstaltungen und Messen. Die Rockmusik lehnt sich eben auch an die Melodic-Rock-Zeit der 80er und 90er an, als Bands wie EUROPE, CHINA, SCORPIONS, Bon Jovi die Hitparaden anführten. Es ist eben keine langweilige Rockmusik mit höchsten drei Gitarrengriffen, sondern eingängiger Gesang mit echtem Text (sogar mit Sinn!!), der Geschichten erzählt und korrekte Wechsel enthält im Rythmus und Stil.

Das ging dann soweit, dass ich letztes Jahr sogar schon kurz davor war nach Schweden zu fliegen, um ein Konzert zu besuchen. Dies, weil nicht absehbar war, wann NESTOR bei einer Tour in meiner Nähe aufschlagen würden. Flug und Hotel hatte ich schon rausgesucht, aber nicht gebucht, weil auch in 2023 mein Terminkalender beruflich ausgebucht war.

Dieses Jahr kündigte NESTOR dann eine Tour durch Deutschland und die Schweiz an. Wobei es ein einziges Konzert in Winterthur am 02.11.2024 geben wird. Sofort holte ich mir ein Ticket. Als hätte meinen Wunsch erhört kommt NESTOR ins Gaswerk. Das ist schlappe 10 Kilometer entfernt. UND: Vollkommen überraschend las ich in Facebook, dass NESTOR an der „Rocknacht Tennwil“ am Samstag den 21.09.2024 der Hauptakt sein wird. Tennwil liegt auf „Mike`s Seite“. Drüben. Hinter Bremgarten und Wohlen.

Als ich wusste, dass ich am Rocknacht-Wochenende in der Schweiz sein würde, schnappte ich mir online eines der Tagestickets für 60 CHF. Am Freitag wäre noch die Schweizer Rockgrösse SHAKRA dran gewesen. Aber da ich am Freitag erst von Regensburg mit 5h30min für 400 Kilometer zurück kam, war es mir zu stressig am gleichen Abend nochmal 200 Kilometer zu fahren. Somit ruhte ich mich am Samstag aus, zog mich mit Schlaghose, Cowboy-Boots und „SuperMario DonkeyKong-Shirt“, sowie Jeanshemd 80s-konform an und fuhr dann gegen 19:30 Uhr los nach Tennwil.

In Tennwil selbst fuhr ich erst Mal an dem Schild zum Parkplatz „Rocknacht“ vorbei. Denn ich hatte eigentlich vermutet, dass das Fest am See stattfinden würde. Doch es ging den Hang hinauf. Ich wurde auf eine Wiese gelotst, um dort zu parken. Die Anzahl Fahrzeuge liess vermuten, dass es sich eher um eine gemütliche Veranstaltung handeln würde. Im Zelt angekommen bekam ich mein Armbändchen und besorgte mir eine Gutscheinkarte für 50CHF für Getränke. Ich orientierte mich und schätzte die Anwesenden auf etwa 800 bis 1000 Personen, welche sich über das gesamte Zelt samt Getränke- und Fressstände aufteilte. Auch Merchendising war vertreten. Die T-Shirts sind aber eher nicht mein Geschmack. Auch von NESTOR nicht.

Somit war der „Saal“, die grosse Bühne und hintere Bereich locker gefüllt. Ich besorgte mir ein alkoholfreies Bier und suchte mir einen gemütlichen Standplatz halblinks der Bühne in der zweiten Reihe hinter den „Gatter“. Vor mir stand eine Lady und links davon ein Herr in meiner Grösse. Somit hatte ich freie Sicht auf die Bühne. Das liebe ich an dieser Art von Veranstaltungen im Vergleich zu Zürcher Grosskonzerten im Hallenstadion, Letzipark oder der Samsung-Hall. Dort steht oder sitzt man für Geld irgendwo hinten weit weg von der Bühne am After der Welt und steht womöglich noch vor einem nervösen „Riesen“, der sich nicht ruhig halten kann mit Afrodauerwelle mit Sicht gleich Null. Nein, danke.

Nachdem die Techniker auf der Bühne noch ein Problem mit einem Kabel/Verstärker beim Bass behoben, ging es pünktlich um 21:15 Uhr los. Und es ging so richtig ab. Woran erkennt man eine gute Band? Es hört sich live genauso an, wie von der „Scheibe“! Und man merkt, dass es den Bandmembern Spass macht zu spielen. Auch mit dem Publikum. Es war erstaunlich für mich, wieviele um mich rum die Texte kannten und/oder Nestor-Fan-Shirts trugen. Es gibt also bereits eine NESTOR-Fanbase in der Schweiz. Es hiess übrigens, dass die Tour-Konzerte alle ausverkauft wären. Bis auf das Konzert im Gaswerk Winterthur am 02.11.2024.

Da ich von der Bühne massiv Gegenlicht hatte, ausserdem ständig Nebel auf die Bühne geschossen wurde, entschloss ich mich fast nur Videos zu drehen mit dem Huawei. Ausserdem hielten die Bandmember nie still und dann wird es schwierig mit Mobilphone-Fotos. 🙂

Und als die Dame vor mir Platz machte, stand ich direkt am Gatter vor der Bühne mit absolut ungehindertem Blick auf die Jungs. Sie spielten vom Debüt-Album, wie auch vom zweiten Album Songs. Als Opener „We come Alive“, dann „Unchain my Heart“, „Signed in Blood“, „Caroline“, „Firesign“, „Teenage Rebel“ (Titelsong zweites Album), „On the Run“ und „1989“ uvm.

Alle Videos hier: https://www.youtube.com/@peterpanch/videos


06.06.2011 – Roger Waters „The Wall“ in Zürich (Pink Floyd)

6. Juni 2011

Am letzten Freitag fuhr ich extra nach Mannheim, um Roger Waters zu hören – und zu sehen. Heute und morgen tritt Ex-PinkFloyd Roger Waters – der Denker und kreative Kopf – samt neuer Band in Zürich auf. 250 Mitarbeiter bauen die Bühne auf. Es hat sogar noch Restkarten.

Freund und Kollege „Hardy“ besorgte schon letztes Jahr die Eintrittskarten – und er hatte wegen Absage eines Kollegen von ihm eine für mich übrig. Sonst wäre ich nicht nach Mannheim gefahren. Die Fahrt am letzten Freitag war schon der reine Horror. Die A5 ist eine einzige Baustelle. Und dann erwischte es mich 7 Kilometer vor der Abfahrt Schifferstadt: Ein LKW war umgekippt und Dieselöl lief aus. Ergebnis Totalsperre. Ich stand geschlagene 1,5 Stunden im Totalstau und der Konzertbeginn kam immer näher.

Schliesslich gab ich dann direkt die SAP Arena ins Navi ein und als es weiter ging kam ich gerade noch rechtzeitig. Ich setzte mich und 1 Minute später fand das „Klangspektakel: The Wall“ statt. Gut, ich war und bin nicht der absolute Pink Floyd-Fan. Die Musik kam mir immer etwas zu „psychedelic“ und langwierig vor. Und ich machte mir deshalb nur selten die Mühe die Texte zu übersetzen bzw. zu verstehen. Schliesslich wurde the Wall irgendwann um 1979 veröffentlicht. Mit 13 macht man sich nicht die Gedanken, was da in der Welt der Politik so abgeht.

Erst später befasste ich mich mit den Texten und fand es bewundernswert, dass sich jemand in Texten zu Populärmusik politisch auszudrücken vermochte. Abseits von ausgetretenen Schnulzen und Rocksongs, welche sich nur mit dem Thema „Sehnsucht“ auseinandersetzten.

Tagesanzeiger: Das monumentale Klangspektakel „The Wall“ ist in Zürich angekommen.


27.03.2011 – Swiss Rocknacht @ Amriswil – Transit live in Concert (Bilder)

28. März 2011

Hier eine kleine Auswahl von über 140 Bildern nach dem Aussortieren. Es war ein genialer Abend mit „The Sweet“ und „Transit“. Letztere begannen vor exakt 17 Jahren ihre Karriere genau auf der selben Bühne. Mit „Special Guests“ wurde dann dementsprechend gefeiert. René Baiker und Marcel Gisel rockte ebenso wie die Amriswiler Guggenmusik. Ich stand in der ersten Reihe und schoss, was die Nikon hergab; denn es hat noch viel mehr Pix. Viel Spass beim „Luage“! Hier gibt es noch mehr Videos.




  1. Sämtliche Bilder von Transit@Amriswil vom 26.03.2011

Events in der Schweiz: 15./16.08.2009 – Thai Food Festival 2009 in Bülach

20. Mai 2009

Oder „Denn das Gute liegt so nah!“. Ein weiteres „Thai Food Festival 2009“ findet in Bülach in der Stadthalle statt. Und zwar am Wochenende vom 15.08. bis 16.08.2009. Neben gutem Thai-Food und anderen kulinarischen Leckerbissen soll die Thailändische Rockband überhaupt auf ihrer Europatour vorbei schauen: SEK LOSO (Trailer). Auch Mike Piromporn und weitere Acts reichern das musikalische Angebot an. Also nix wie Termin vormerken und im August hin!

UPDATE 24.07.2009 (Quelle Bülach.ch „Stadtkalender“):

Stadthalle Bülach & Areal

Grosses Thai-Foodland „Openair-Weekend“ am 15. und 16. August 2009 mit Saturday Night Live in Concert!

  • 30 Marktstände
  • Thaifood-Spezialitäten
  • OTOP-Handycraft
  • live Handycraft-Art
  • Mai-Thai Zelt
  • Sepak Takraw
  • Original Thaiboxen
  • Live Thaiband
  • Kultur-Show’s
  • Kinder-Attraktion und vieles mehr

Samstag, 15. August 2009, 11.00 bis 20.00 Uhr Open-Air, 19.00 bis 02.00 Uhr in der Stadthalle

Sonntag, 16. August 2009, 11.00 bis 19.00 Uhr

Am Samstag spielt zusätzlich die populäre Band Sek Loso – Mike Piromporn, Vorgruppe The Sinful Saints

Tickets: CHF 55.- Abendkasse, CHF 48.- Vorverkauf, CHF 35.- Jugendtarif 13 bis 17 Jahre alt, nur mit Ausweis an der Abendkasse. Foodland Gratis Eintritt!

Informationen/Vorverkauf bei Thai-, China- & Asiashops in Ihrer Region.

Weitere Auskünfte unter Telefon 078 920 89 03 / 079 608 89 03 oder tom_maithai@hotmail.com

Veranstalter Maithai Entertainment

Stadthalle Bülach
Allmendstrasse 8
8180 Bülach
www.buelach.ch
(Lageplan via Google Maps)


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