05.07.2026 – Konzerte: The Black Crowes in Zürich

5. Juli 2026

What to do on a Saturday Night in Summer? Sicher nicht Zuhause bleiben und in die blöde Glotze schauen! „Kai is alai Dahai!“ weil seine Liebe Simone mit Sohn ab nach Thailand geflogen ist. Das kann so nicht bleiben! Also „Kai alai Dahai“! Somit schrieb ich ihm eine Air Mail.

A Thousand Horses in der Halle622

Eigentlich dachte ich es wäre Konzert-Sommerpause. Alle in die Ferien ausgeflogen. Ruhezeit. Zumindest schien es so, weil das Team „Ölfleck“ zum Beispiel ebenso Urlaub anmeldete. Und ich hatte das einer (Ex-)Freundin auch so gerade mitgeteilt. Tja, aber Kai meldete etwas „au contraire“!

Er schrieb, dass er mit Andreas auf das „Black Crowes“ Konzert gehen würde. Nach Zürich Oerlikon. Halle 622. Ich sah nach ob es noch Tickets gab und schoss mir eine Eintrittskarte Stehplatz. Das war gegen 17 Uhr und ich gerade in der Badi Rickenbach. Kai würde sich um 18:15 Uhr mit Andreas am HB Winterthur treffen. Das ist mir zu früh. Keinen Stress.

The Black Crowes in der Halle622

Ausserdem ist das eine gute Gelegenheit meine kleine Harley das erst Mal in diesem Jahr (!!) auszuführen. Weil Parkplätze hat es am Bahnhof Oerlikon eher nicht. Ein Parkhaus. Aber Töfffahren macht bei den aktuellen abendlichen Temperaturen mehr Spass. Hoffe ich.

Zudem ist Türöffnung um 19 Uhr. Dann kommt die Vorband „A Thousend Horses“ ab 20 Uhr. Und erst um 21 Uhr fangen die „Crowes“ an. Wer ist das eigentlich, fragte ich mich. Denn in meinem Rock-Portfolio war die Band bewusst noch nie spektakulär zu hören gewesen. Tja, dann mal auf ins Unbekannte.

Gegen 18 Uhr packte ich meine Sachen und verließ das Freibad bei schönste Wetter. Dann schob ich meine kleine Harley aus der Garage. Sie sprang sofort an. Helm, Gurt, Handschuhe und los ging es Richtung Zürich.

Die Harley werde ich bei Gelegenheit gegen eine elektrische Zero wechseln. So eine hatte ich mal Probegefahren. Das dämliche andauernde Rauf und Runter Schalten fällt dann nämlich weg. Auch der Service, Ölwechsel, bla. Und so oft, wie ich fahre, lohnt sich die Harley nicht. Zudem bin ich nur auf Kurzstrecken unterwegs. Da macht ein elektrisches Motorrad mehr Sinn. Und in allem (Unterhalt+Sprit) günstiger ist sie auch noch.

Zurück zum Konzert. Die Halle 622 in Oerlikon kannte ich von früher. Da war ich schon mal. Noch zu Zeiten, als es eine ABB Halle war und danach war dort eine Tut-Ench-Amon Ausstellung. Diese besuchte ich mit Mike und Nataliiiiie.

Das Konzert selber war nicht ausverkauft. Etwa ab der Hälfte der Halle standen locker ein paar Fans. Kai fand mich auf Anhieb. Alkoholfreies Bier gab es auch. Soweit alles bestens. Die letzten Songs von „A Thousand Horses“ bekam ich noch mit. Der Sound war gut eingestellt. Die Lightshow mager bis Standard vom Veranstalter. Die Musikrichtung zeigte bei der Richtung Blues/Südstaatenrock. Alles klar. Deshalb.

„A high-energy hybrid of classic rock and bluesy country with enough soul flavor to resurrect the sound of American greats…“

— Rolling Stone, 2014, Rolling Stone website.

Nicht, dass ich Blues nicht mag. Ich höre die Musikrichtung einfach nicht oft. Selten. Die „Basement Saints“ machen das recht authentisch und mit viel Einsatz und Energie. Und sehr kreativ. Aber sonst? Somit sind mir bisher und wären mir die „Crowes“ auch nie aufgefallen. Sorry.

The Black Crowes at Halle622

„Smoke“ reached number one on the Billboard Country Airplay chart, making A Thousand Horses the first country group to top that chart with their debut single since the Zac Brown Band’s „Chicken Fried“ in 2008. It also peaked at numbers 5 and 47 on both the Hot Country Songs and Hot 100 charts respectively.

Jetzt höre ich zum Beispiel „Nestor„. Eine Melodic Rock Band aus dem hohen Norden. Ganz etwas anderes. Aber gut. Man kann ja mal. Aber: Ich kannte keinen einzigen Song. Obwohl die Band 1990 so richtig durchstarte. Genau „in meiner Rockzelt“. Factory, Zap, Konzerte. Aber nicht „The Crowes“.

Nur „Hard to Handle“ (1990) kannte ich aus dem Zap. Und natürlich von den Blues Brothers!! Und den Song kann man sogar tanzen. Nur das ist eine Cover-Version. Das Original ist von Otis Redding aus 1967/68. Aber gut. Es war ein toller Abend. Man traf die Winterthurer Rockgemeinde. Auch aus Zürich waren bekannte Gesichter dabei.

Ich war mit Kai unterwegs, hab gute Musik gesehen und gehört und hab meine kleine Harley mal ausgeführt! Was will man mehr? Gerne wieder!

Links


18.07.2022 – Tipps für die Hitzewelle Sommer 2022

18. Juli 2022

Bis zu 40 Grad prognostizieren die Wetterfrösche für die Woche vom 18.07. bis zum 22.07.2022 für Deutschland und weite Teile Europas. Da Strom immer teurer wird, ist auch guter Rat teuer!

Al Bundy während einer Hitzeperiode

Wir geben Tipps für kühle Orte! Wo hält man sich bei Hitze draussen am besten auf? Genau! Drinnen! Schon Al Bundy wusste das und verlegte seinen Wohnsitz mit der gesamten Familie in einen wohltemperierten Supermarkt.


12.07.2010 – Geht die Welt unter? Unwetter nach heissem Tag

12. Juli 2010

Schon beim Kundenbesuch orakelte ich (ganz ohne Tintenfisch im Glas)  zu einem Kollegen: „Heute kommt noch ein anständiges Gewitter“; denn es war extrem heiss bei Temperaturen um die 35 Grad und extrem „düppig“. Es roch förmlich nach einem Unwetter.

Als ich dann am späten Nachmittag nach Hause fuhr, sah ich sowohl im Norden wie auch im Südwesten hohe dunkle Wolken aufquellen. Und nun gegen 19 Uhr kommt eine Unwetterwarnung per SMS (Wetteralarm.ch) für den Kanton Uri und das Freiamt: „Sturmwarnung und Hagelwarnung – Fenster schliessen“.

Die Gewitterfront zieht von Süd/Süd/West her kommend quer über die Schweiz. Viel ausgedehnter scheint die Gewitterfront über Frankreich zu sein. Übrigens: Je „röter“, umso mehr Regen und je „weisser“, umso mehr Hagel.

Allerdings scheint das Unwetter direkt an Jonen vorbeizuziehen. Schon beim Einzug meinte der benachbarte Bauer, dass er keine Gebäudeversicherung bzw. Unwetterversicherung abgeschlossen hat, da es im Jonental nie schlimm Hageln würde. Er behielt bisher recht. Dafür bekommt sicherlich Zürich einiges ab.


03.07.2009 – Küsnacht/München: Von der Klassenfahrt direkt nach Stadelheim geprügelt

4. Juli 2009

Momentan beschäftigt ein absolut undenkbares Thema die Zürcher, wie auch die Münchner Presse: Eine Gruppe von Schweizer Jugendlichen besoff sich mit Wodka Redbull und rauchte auf der Klassenfahrt in München Marihuana. Das ist schon ausserhalb des normalen Verständnisses von guten Sitten. Aber nicht nur das passierte; denn die Jugendlichen wanderten dann Passanten verprügelnd durch die Münchner Innenstadt.

„Es war fast wie ein Amoklauf, „nur ohne Waffe“, sagt Staatsanwalt Laurent Lafleur. Fünf Schweizer Schüler auf Klassenfahrt haben Dienstagnacht am Sendlinger Tor wahllos fünf Passanten angegriffen, nieder geprügelt, getreten und teils schwerst verletzt. „Nur so zum Spaß“, sagen die Täter. Ihnen drohen wegen versuchten Mordes mehrjährige Haftstrafen.“ (Quelle süddeutsche.de)

Die Schweiz ist schockiert von der Brutalität. Im Nußbaumpark, hinter der Straßenbahnwendeschleife, muss der Gewaltexzess begonnen haben. Dort prügelten die Jugendlichen grundlos auf drei ältere Männer ein. Diese Opfer haben sich allerdings noch nicht bei der Polizei gemeldet.

„Anschließend zogen die Schläger weiter zum ehemaligen ADAC-Hochhaus. Dort ging dann gegen 23.35 Uhr ein 46-jähriger Geschäftsmann aus Ratingen an der Gruppe vorbei. Ihn schlugen sie nach Polizeiangaben zu Boden und traten mit den Füßen mehrfach auf seinen Kopf und sein Gesicht ein. Der Mann erlitt ein Schleudertrauma, teilweisen Gedächtnisschwund, außerdem brach er sich mehrere Knochen im Gesicht. Nach Angaben von Staatsanwalt Lafleur erlitt der Mann eine beidseitige Kieferhöhlenfraktur, die Jugendlichen brachen ihm die rechte, seitliche Begrenzung der Augenhöhle sowie das Jochbein. Der Schwerverletzte wurde noch in der Nacht operiert. Ob er bleibende Schäden am Auge davontragen wird, ist noch nicht eindeutig zu sagen.“ (Quelle süddeutsche.de)

Schon im Mai verprügeln drei Jugendliche im Bahnhof Kreuzlingen zwei Passanten. Eine Überwachungskamera am Bahnhof filmte den gesamten Tathergang und führte schliesslich zur Verhaftung der Täter. Tja, und nun sitzen 3 weitere Schweizer Jugendliche in München Stadelheim in Untersuchungshaft. Sollten sich die Fakten bestätigen, so könnten 10 Jahre Haft nach Deutschem Strafrecht auf die Jungs zukommen, welche nach ersten Erkenntnissen bereits teilweise durch ähnliche Delikte in der Schweiz Vorstrafen besitzen. Bei den ersten Befragungen zeigten die Täter keinerlei Reue. Als Grund für ihr „Ausrasten“ nannten sie, dass sie lediglich einen „Kick“ und „klatschten nur zum Spass Leute ab“.

Was die Schweizer zu der Schlägerorgie sagen?

„Entsetzt sind die Eidgenossen zumal, weil sie diesmal nicht Zuzügler verantwortlich machen können: Zwei der drei mutmaßlichen Täter haben keinen Migrationshintergrund, alle drei sind nicht in einem großstädtischen Unterschicht-Ghetto aufgewachsen, sondern in einer der bürgerlichsten Gegenden der Schweiz: An der „Goldküste“, dem Sonnenufer des Zürichsees. Im Prominenten-Vorort Küsnacht gingen sie zur „Weiterbildungs- und Berufswahlschule“. Dort können Jugendliche, die den Übertritt in die Mittelschule nicht geschafft haben, ein freiwilliges zehntes Jahr machen. Mit dem Klassenausflug nach München schlossen sie ihre Schulzeit ab.

Die drei „waren in der Schule sehr beliebt, wir waren alle komplett überrascht“, ließ sich ein Sprecher der Schule zitieren. Tatsächlich aber sind alle drei einschlägig vorbestraft: Einer, so die Jugendstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, ist wegen Diebstahls und Hausfriedensbruch verurteilt worden, der zweite, weil er einem anderen mit einem Faustschlag das Nasenbein gebrochen hatte, und der dritte wegen Raubversuchs und Körperverletzung. Die drei wurden deshalb zu Sozialdienst bis zu vier Wochen verurteilt.“ (Quelle süddeutsche.de)

Übrigens liegt das Höchststrafmass für dieses „Vergehen“ in der Schweiz deutlich geringer: Bei maximal vier Jahren. Das sollte uns zu denken geben.

Ergänzung: Hier ein Lesenswerter Artikel vom 04. Juli 2009  zum Thema „Kein Pardon bei nihilistischer Gewalt“ in der NZZ.

Update 07.07.2009: Der Sprecher der Münchner Polizei Christoph Reichenbach erklärte heute, dass die Tat nicht auf erhöhten Alkoholgenuss geschoben werden könne; denn die drei Haupttäter hätten weniger als 1 Promille Alkohol im Blut gehabt. Es müsse von einem „erhöhten Gewaltpotential“ gesprochen werden. Zudem wurde bekannt, dass die Täter innerhalb einer halben Stunde neben dem 46-jährigen Geschäftsmann vorher einen Schwerstbehinderten und zwei seiner Begleiter krankenhausreif geschlagen hätten. Zudem legte einer der Münchner Anwälte – Florian Schneider – heute sein Mandat nieder. Weiterhin bestätigt der Sprecher der Münchner Polizei, dass gegen zwei weitere Schüler wegen Körperverletzung ermittelt werde. Es sei nicht auszuschliessen, dass sich diese ebenso vor Münchner Gerichten zu verantworten hätten. Quelle SF Tagesschau


Ist das deine neue Website? Melde dich an, um Administratorfunktionen zu aktivieren und diese Nachricht auszublenden.
Anmelden