Wohin am Freitag? Karin und die Gang rund um Caballeros DeLa Muerte Cdlm schlugen vor nach Wil zu fahren. Dort gibt es ein Marco Mendoza ein Clubkonzert. Wer? Ja, ich weiss. Den kennt sonst jeder. Thin Lizzy, Rubber Duck and Friends, The Dead Daisies, Whitesnake etc live on Tour oder im Studio. Sagt Wikipedia.
Nach eigener Auskunft ist er am liebsten Solo unterwegs. Mit einer klassischen Formation. Schlagzeug (ein junger Kerl aus Genf), E-Gittarre (ein langer schlanker schnellfingeriger, blonder Profi aus England) und eben Marco Mendoza am Bass, eben mit Bassläufen und Gesang vom Feinsten. Nach Aussage des Toningenieurs managed Marco Mendoza alles selbst bei seiner Tour ohne Bandmanager. Er würde sogar einen Gitarrensender von Temu nutzen. „Klingt super!“ hätte er gemeint. Und das macht das Ding auch. Was den Grundsatz bestätigt: „20% Material / 80% Können und Talent“

„Gare de Lion“ ist kein Schreibfehler. Wahrscheinlich ein ehemaliger Lokschuppen aus Holz und aussen mit vielen Lagen Graffiti verstärkt. Innen übersichtlich. Karin meinte „Das Z7 in klein“. Viel kleiner. Eingang, Kasse mit Garderobe und zwei hübsche Mädels, Bar mit einem gemischten Doppel und gutem Bier, Toiletten und Treppe rauf in die Galerie. Grosse Bühne gegenüber. Nur weit und breit kein Löwe zu sehen.
Die Lichtanlage ist modern. Erwähnenswert ist die kraftvolle sehr fein abgestimmte Soundanlage. Die Location selbst ist etwas versteckt am Ende einer für den Verkehr gesperrten kleinen Strasse. Zwischen Gleisen und einer grossen Siloanlage. Gleichzeitig fand in einer Halle weiter vorne ein kleines Thaifestival statt.
Als ich gegen 20 Uhr ankam, sass eine Handvoll Gäste mit Getränken und Ziggis in der Hand vor der Location. Alles sah eher nach einem „Familientreffen“ aus. Alle kannten sich. Und eben die Anzahl Leute liess es familiär wirken. Während des Konzerts füllten etwa 150-200 Gäste die Location locker.
Es brauchte vier verzeihbare Startversuche, dann klappte es mit Stromversorgung für den Bassverstärker und man hörte und sah die Fingerfertigkeit am Bass und die Stimme von Marco Mendoza mit dem Nachdruck und der Lautstärke, wie von ihm gewünscht. Dann ging es ohne Pause durch das 90-minütige Melodic Rock Portfolio. Sogar eine Ballade war dabei.
Am Ende stand Marco noch bereitwillig für Unterschriften, ein Schwätzchen und Fotos zur Verfügung. ![]()
Meine Videos (Danke Karin
)
„Viva la Rock“ & „Take it to the Limit“
„Satch Boogie“ (Joe Satriani)
„Sweetest Emotion“
„Higher Ground (Stevie Wonder) & Chinatown (Thin Lizzy)
Veröffentlicht von PeterPan 






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