Elektro-Zapfpunkte unter 50 Cent in Deuschland, Schweiz und Österreich.

Ich war wieder 14 Tage voll unterwegs im Aussendienst mit dem Tesla3LR2021. Gestern kam ich dann zurück nach Winterthur mit fast leerem Akku. Und dann wollte ich mal testen, wieviel Kilowattstunden in die Tauschbatterie wohl reingehen.
Also fuhr ich zum Supercharger Kempthal und kam mit 15% an. Nach gut 50 Minuten Wartezeit, die ich mir mit Youtube Dokumentationen vertrieb, war der Akku auf 100% geladen.

64,696 kWh = 85%. Somit sind 100% = 76,1129 kWh
Soweit ich weiss hat der LongRange 2021 einen 77 kWh fassenden Akku. Man muss noch etwas Ladeverluste abziehen. Aber ich denke, das sieht nicht schlecht aus für den Ersatzakku.

Mit vollem Akku komme ich etwa 440 Kilometer weit, wenn man die Verbrauchsanalyse der letzten 300 Kilometer als Basis nimmt.
Bei den 3 Spitzen bin ich nicht etwa zu schnell gefahren. Das ist die Konditionierung/Vorheizen des Akkus zum Schnellladen am Supercharger. Auf der Rückfahrt von Regensburg nach Winterthur gestern war ich 2x kurz „Pippi/Kaffee“. In Türkheim und in Bregenz.

Die WLTP Reichweite war beim Kauf vor fast 4 Jahren bei 600 Kilometer. Nach 106.000 Kilometern darf sie ruhig geringer sein. Wichtig ist, dass die Kurve nicht zu steil ist.
Basst scho.
Tesla macht in der Schweiz fast die Hälfte der Ladungen über 100 kWh aus.

Chargemap erhebt Statistiken über die Auslastung des öffentlichen Ladenetzes der Sxhweiz online und vor Ort. Ziel ist es, in regelmäßigen Abständen einen Überblick über Marktanteile und Ranking der Top-Standorte für die Öffentlichkeit zu veröffentlichen.
Zahlen aus Live-Daten geschätzt, Sitzungen von weniger als 90 Sekunden werden ignoriert. Werte werden für stark frequentierte Standorte wahrscheinlich zu niedrig angegeben.
AMAG- und Porsche-Schnellladegeräte nicht inbegriffen. Zahlen von GOFAST, AGROLA und Fastned beinhalten einige 50-kW-CHAdeMO-Sitzungen.
Quellen: Bundesamt für Energie über opendata.swiss und mobile Apps von Tesla, ChargeAssist, IONITY, MOVE, M-CHARGE und AVIA Volt
Im ersten Jahr hat man noch etwas Angst, dass man auf Langstrecke nicht rechtzeitig eine Ladestation findet oder dass die geplante Ladestation nicht funktioniert. Somit fährt man immer zu früh mit „Sicherheit“ an den Lader.
Aber je niedriger der SOC (Restladung), umso höher die Ladeenergie, umso schneller wird geladen, umso eher kann man wieder weg, umso schneller kommt man an.
Dieses als „Ladeangst“ bezeichnete Syndrom auf Langstrecke legt man aber üblicherweise mit der Zeit ab. Je häufiger man Strecken fährt, die an der Grenze oder über der Akkureichweite liegen, umso besser klappt das mir dem „Akku-Runterfahren“. Die 11% im Titel bedeuten etwa 55 Kilometer Restreichweite. Da findet man locker ganz viele Alternativen zum Laden.
Mein „Rekord“: Einmal bin ich mit 3% am Aral-HPC in der Kirchmeierstrasse angekommen. Da hatte ich noch 15 Kilometer auf der Uhr. Selbst dann hätte ich bei nicht funktionierender Ladestation auf eine andere in der Umgebung ausweichen können. Zudem wird die Funktionstüchtigkeit und auch, ob die Station frei ist, in der App angezeigt.
Man lernt zudem mit der Zeit, wie die Fahrweise sich auf den Verbrauch auswirkt. Weil Elektroautos im Gegensatz zu Verbrennern mehr auswerten und dem Fahrer anzeigen. Ein Verbrenner zeigt aus gutem Grund nur aktuellen und durchschnittlichen Spritverbrauch an. Ausserdem achtet man darauf, dass Abgase durchsichtig sind. Aber das ist ein anderes Thema.
Man kann die Restreichweite bei Elektroautos nämlich direkt mit dem Gasfuss beeinflussen. Die optimale Geschwindigkeit liegt nach meiner Erfahrung zwischen 110 und 135 km/h auf der Autobahn. Ein Optimum zwischen Verbrauch und Zeit liegt „bei mir“ bei 120-125 km/h.
Das hört sich jetzt „ganz schlau“ an, aber das ist beim Benziner nicht anders. Bis etwa 120km/h ist die Effizienzkurve schön flach. Darüber schlägt der Windwiderstand zu und die Kurve geht steil nach oben. Der Motor wird ausserhalb des optimalen Wirkungsgrades genutzt und verbraucht exorbitant mehr.
Ausserdem wirkt sich ein möglichst gleichmässiges Halten der Geschwindigkeit – also eine gleichmässige Fahrweise – positiv auf den Verbrauch aus. Diese Fahrweise wird mit kleinen Helferlein unterstützt. So macht es Sinn auf der Autobahn mit adaptiven Tempomat und Spurhalteassistent zu fahren.
Auch wenn Elektroautos „rekuperieren“ – also beim Vom-Gas-Gehen die Energie der bewegten Masse wieder mehr oder weniger effektiv in elektrische Energie durch das Generatorprinzip in den Akku laden, die „Fuhre“ muss anschliessend wieder auf die ursprüngliche Geschwindigkeit gebracht werden. Und das Hochbeschleunigen „kostet“ mehr Energie, als würde man ständig die Geschwindigkeit halten.
Beim Tesla3LR2021 ist das sehr schön zu beobachten. Es hat nämlich eine Effizienzseite im Display, welche den Verbrauch der letzten 10/20/50 Kilometer anzeigt und daraus den Mittelwert und den typischen Verbrauch gegenüberstellt. Gleichzeitig wird die Restreichweite aus Batteriekapazität und dem Verbrauch aus der Vergangenheit berechnet.

Somit muss man die aus dem Verbrauch der z. B. letzten 50 Kilometer ermittelte Restreichweite nur mit der noch zu fahrenden Navigationswegstrecke vergleichen. Und so kann man super erkennen, ob diese durch uneffektive Fahrweise schmilzt, oder sich diese effektiv erhöht. Zusätzlich wird immer die Akkurestkapazität in Prozent oder alternativ die Restkilometer angezeigt.
Heute fuhr ich von Rickenbach mal wieder ohne Stopp durch nach Regensburg. Sonat halte ich immer unterwegs zu einer Pause und zum Laden an.
Ich hatte Zuhause in der Garage auf 99% hochgeladen. Nach 395km und 4:01 Stunden kam ich beim Supercharger Regensburg Ost mit 11% Restladung an.
Da ich Zeit hatte bis zum Termin um 18 Uhr, konnte ich wieder mal „Vollladen“. Somit besorgte ich mir einen Kaffee und setzte mich ins Restaurant. Und wartete.
Nach einer Stunde waren 66kWh von 11 auf 100% geladen. 66/89*100 = 74,157kWh.

Mein Tesla3LR2021 besitzt 82kWh Brutto- und 77kWh Netto-Kapazität. Somit „fehlen“ diesmal 2,943kWh nach 101.000km Gesamtlaufleistung und 3 Jahren.

Im Mai hatte ich den Akku auf 6% an gleicher Stelle herunter gefahren. Und da hatte die „Messung“ noch „keinen Verlust“ ergeben.
Kann man hier nachlesen.
https://peterpanch.wordpress.com/2024/05/11/10-05-2024-tesla3lr2021-akku-kapazitaet-nach-93-000-km-in-3-jahren/
Wieder mal „Ladesäulen-Sightseeing“: Diesmal beim neuen SuperCharger im Kemptthal. Um 16 Uhr hatte ich alle Säulen für mich alleine. Diesmal besuchte ich die „Motorworld“ gegenüber.

Ich dachte das hätte ein Café. Muss mich geirrt haben. Aber es hat schöne Sportautos drin und ein paar klassische Motorräder. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall.
Wieder mal Ladesäulensightseeing: Da ich auf mein Brüderchen warten muss, checkte ich in der EnBW APP, welche Ladepunkte es in der Nähe Wohlen/Bremgarten gibt.


Am Kreisel Wohlenerstrasse hat es ein neues kleines Industriegebiet (Bremgarten West) mit AVIA-Tankstelle, Stützliwösch Waschanlage, Burgerking und zwei GoFast HPC Säulen mit je 2xCSS (150kW), 1xChademo (50kW) und 1xTyp2 (22kW). Eine kleine Gokart Strecke für die Zwerge hat es auch.
Laut Mike ist das Gewerbegebiet seit 3 Wochen offen.
GOFAST Ladestation
+41 800 463 111
https://maps.app.goo.gl/fnkJ6Csqds1JgyHQ7
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