26.04.2026 – Schweiz: Erdbeben bei St. Gallen mit Stärke 3,8

26. April 2026

Am Sonntagmorgen, den 26. April 2026, ereignete sich um 4:24 Uhr Ortszeit etwa 6 km östlich von Walenstadt SG in einer Tiefe von etwa 2 km ein Erdbeben der Stärke 3.8.

Aufgrund der geringen Tiefe ist das Beben insbesondere im Seeztal und Alpenrheintal weiträumig und stark verspürt worden.

Erdbeben bei Walenstadt und im Rheintal bei Liechtenstein

Der Schweizerische Erdbebendienst an der ETH hat in den ersten 30 Minuten nach dem Beben über 400 Meldungen aus der Bevölkerung erhalten, von Schäden wurde bisher nicht berichtet. Die geringe Tiefe von nur 1700 Meter ist dabei auffällig.

Bei einem derartigen Beben in geringer Tiefe ist aber nicht auszuschliessen, dass es in der Nähe des Bebens vereinzelt leichte Schäden geben könnte, z.B. Risse im Verputz.

In den nächsten Stunden oder Tagen kann es zu Nachbeben kommen, und das Auftreten eines Bebens grösserer Stärke ist zwar unwahrscheinlich, kann aber nicht ausgeschlossen werden.

Die aus den Erdbebendaten automatisch errechnete Erschütterungskarte zeigt verbreitet zu hohe Intensitätswerte, die Intensität von VI sollte nirgends überschritten worden sein.

Schon am 10. April hat sich in derselben Region ein Beben der Stärke 2.9 ereignet.

Quelle: Schweizerische Erdbebendienst ETH
Bildquelle: Schweizerische Erdbebendienst ETH


24.02.2026 – Teneriffa: Inselrat informiert über aktuelle Situation betreffend Schwarmbeben

24. Februar 2026

Der letzte Vulkanausbruch auf Teneriffa ist fast 127 Jahre her. Wegen der anhaltenden Schwarmbeben und der zunehmenden Besorgnis der Bevölkerung, sowie Falschmeldungen mancher Medien informierte der Insel Rat in einer Sitzung mit den 31 Gemeinden umfassend über die Situation, sowie über die Massnahmen, welche getroffen werden, um die Aktivitäten zu koordinieren.

Einen Grund zur Besorgnis sehen die Fachleute aktuell nicht. Die Beobachtungen und Messeinrichtungen wurden über die Jahrzehnte laufend ausgebaut. Die Beben sind zu gering und zu tief, um einen drohenden Ausbruch auch nur ansatzweise anzudeuten.

Am Montag, dem 18. November, jährt sich der letzte Ausbruch des Vulkans auf Teneriffa zum 115. Mal. Er ereignete sich am selben Tag im Jahr 1909 in der Region Chinyero westlich des Teide-Nationalparks, wie auf dem beigefügten Bild zu sehen ist. Der Ausbruch dauerte zehn Tage.

Aktuell gerät der Teide in den letzten Tagen aufgrund mehrerer seismischer Aktivitäten in der Region um Spaniens höchsten Berg in die regionalen, nationalen und internationalen Schlagzeilen.


10.02.2025 – Teneriffa Teide spuckt Asche und Lava

10. Februar 2025

Nach einer Serie von unterschiedlich starken Erdbeben in der letzten Woche ist der höchste Berg Spaniens – Der Teide – auf Teneriffa nach über 245 Jahren Ruhezeit wieder ausgebrochen. Die Aschewolke ist bis zu 8.000 Meter hoch und von den anderen kanarischen Inseln gut zu sehen.

Die lokalen Medien berichten live.

Der Flugverkehr wurde vorübergehend eingestellt. Auch sind die Zufahrtsstrassen zum Nationalpark Teide gesperrt. Sowohl aus seinem Hauptkrater auf 3571 Metern Höhe, wie auch einer der Seitenflanken bei  Montana Blanca hat sich die Erde geöffnet.

Die Bevölkerung wird gebeten Ruhe zu bewaren und die örtlichen Radio- und TV-Informationen zu beachten. Für Panik besteht derzeit kein Grund laut den offiziellen Behörden.

http://www.ellocogringo.com/news/teide-outbreak

(Achtung! Satire!)


15.01.2022 – Deutsches Wirtschaftsministerium benötigt mehr Gas aus Groningen – Demonstrationen

16. Januar 2022

Die Menschen in der Provinz Groningen haben mit Schock auf die Nachricht reagiert, dass sich die Gasproduktion in diesem Jahr verdoppeln könnte, teilweise um vertraglichen Verpflichtungen mit Deutschland nachzukommen. Die Produktion von Groningen Gas wird derzeit wegen der Erdbebenschäden heruntergefahren und ab 2023 wird nur noch im Notfall auf die Reserven zugegriffen.

Deutschland benötige jedoch weitere 1,1 Milliarden Kubikmeter, weil Energiesparmaßnahmen nicht so effizient seien wie erhofft, sagte das Bundeswirtschaftsministerium am Donnerstagabend in einem Briefing an die Abgeordneten . Etwa fünf Millionen Haushalte in Deutschland sind an das Groninger Gasnetz angeschlossen. Deutschland bezieht 22% des Bedarfs aus den Niederlanden.

Quelle: https://erdbebennews.de/2020/07/leichtes-erdbeben-in-groningen-3/https://erdbebennews.de/2020/07/leichtes-erdbeben-in-groningen-3/

Tausende Menschen warten immer noch auf Entschädigung oder Hilfe bei der Sicherung ihrer Häuser nach jahrelangen Erdbeben, die durch Bodensenkungen nach der Erdgasförderung verursacht wurden. Mehr als 1.000 Beben mit einer Stärke von bis zu 3,6 auf der Richterskala haben die Provinz seit 1986 erschüttert.

Bisher wurden 126.356 Schadensmeldungen durch die Beben an ein offizielles Institut der Regierung gerichtet, das zur Bearbeitung von Schadensfällen eingerichtet wurde. Bisher wurden Hausbesitzern und anderen 1,15 Milliarden Euro zur Zahlung von Schäden zugewiesen.

Quelle: https://www.rtlnieuws.nl/nieuws/nederland/artikel/5281344/groningen-fakkels-gas-respect-gasbeleid-gaskraan

Etwa 8.000 bis 10.000 Menschen in Groningen nahmen heute deshalb an einem Fackelzug gegen die Gasförderung in der Provinz teil. Denn die Förderung soll im Vergleich zum Vorjahr für 2022 verdoppelt werden.

Quelle: https://www.dutchnews.nl/news/2022/01/groningen-gas-extraction-could-double-this-year-despite-earthquake-problems/

https://www.rnd.de/wirtschaft/niederlande-erdbeben-bei-groningen-droht-sorgen-wegen-hoeherer-gas-nachfrage-aus-deutschland-O47NBIO6QP5VYEPT6DZGRAA6RI.html

Pressemitteilung der Niederländischen Regierung https://www.rijksoverheid.nl/ministeries/ministerie-van-economische-zaken-en-klimaat/nieuws/2022/01/06/dit-jaar-waarschijnlijk-meer-gas-nodig-uit-groningenveld

Der Niederländische Minister beschwert sich beim Deutschen Umweltminister Habeck über den höheren Bedarf. https://www.welt.de/wirtschaft/article236154406/Habeck-Niederlande-beschweren-sich-ueber-hohen-deutschen-Gasbedarf.html


26.12.2019 – 15 Jahre Tsunami Khao Lak

26. Dezember 2019

Am 26.12.2004 sass ich abends im Auto auf dem Weg von Zürich nach Regensburg. Ich hörte Bayern 3 als ich die Grenze bei Bregenz Richtung Lindau überquerte. In den Nachrichten erzählte der Sprecher über einen Tsunami ausgelöst durch ein massives Meerbeben in der Andamanensee zwischen Indien und Thailand. Taucher wären in einer Höhle eingesperrt und man wisse noch nicht wie schwer der Tsunami wäre und wieviele Todesopfer es geben würde. Daraufhin schaltete ich auf B5 aktuell um, dort brachte man laufend Updates zum Vorfall.

Am Ende zählte man 230.000 Todesopfer rund um den Indischen Ozean. In Thailand forderte die schreckliche Bilanz 5400 Todesopfer. Die 10 Meter hohe Tsunami Welle rollte ohne Vorwarnung über die Urlauberstrände entlang der Thailändischen Westküste. Phuket und Khao Lak waren am schwersten betroffen. Heute jährt sich dieses Ereignis zum 15. Mal.


11.02.2012 – Erdbeben in der Schweiz – Epizentrum bei Zug – Magnitude 4,2

13. Februar 2012

Tja.. das ist schon das 2. Erdbeben in der Schweiz, dass ich selbst miterleben durfte. Das erste war das „selbstverursachte“ Erdbeben nahe Basel, welches durch das Einpumpen von Wasser in tiefen Schichten bei Sondierungsbohrungen verursacht wurde. Das zweite passierte am 11.02.2012 kurz vor Mitternacht. Es rumpelte kurz und Mike meinte scherzhaft: „Wird wohl ein Erdbeben gewesen sein.“ Und heute dann die offizielle Mitteilung:

(sda) Die Schweiz ist am späten Samstagabend von einem Erdbeben der Stärke 4,2 auf der Richterskala erschüttert worden. Nach Angaben des Schweizerischen Erdbebendienstes der ETH Zürich ereignete sich das Beben um 23 Uhr 45. Das Epizentrum lag laut Angaben des Erdbebendienstes vom Sonntag zwischen Zuger- und Ägerisee in einer Tiefe von 30 Kilometern. Wegen der grossen Tiefe sei es unwahrscheinlich, dass dieses Beben Schäden verursacht habe.

Da es nach Zug etwa 20 Kilometer sind, lag das Epizentrum 36 Kilometer von uns entfernt.

2012-02-11_Erdbeben_Schweiz_Zug_4,2_Magnitude

Es ist aber nix passiert. Nichts hat gewackelt oder ist gar zu Bruch gegangen. Nur ein leises Grollen von etwa 10 Sekunden war zu hören.


25.03.2011 – Schweres Erdbeben der Stärke 6.8 in Burma und Thailand

26. März 2011

(Quelle: NZZ.ch): Ein schweres Erdbeben der Stärke 6,8 hat am Donnerstag das Dreiländereck zwischen Thailand, Laos und Burma erschüttert. Mindestens 70 Personen sind dabei ums Leben gekommen. Die Erdstösse waren auch noch in Bangkok zu spüren.

Burmese Earthquake
(Quelle Bangkok Post)

Update 27.03.2011: Mittlerweile bis über 150 Todesopfer durch das Erdbeben (siehe auch Bangkok Post)


11.03.2011 – Erdbeben und Tsunami überrollt Japan

11. März 2011

Das stärkste jemals gemessene Erdbeben nur etwa 400 km im Meer vor Japan löst einen Tsunami mit Wellen mit einer Höhe bis 10 Meter aus. Erinnerungen an den Tsunami von 2004 werden wach, in welchem viele Tausend Menschen rund um den indischen Ozean ums Leben kamen. Noch ist nicht bekannt, wieviele Menschenleben der aktuelle Tsunami gefordert hat und noch fordern wird, denn die Erde bebt immer noch. Nachbeben mit einer Stärke um die 7 wurden in kurzen Zeitabständen gemessen.

Hier ein Video, welches zeigt mit welcher Wucht sich die Tsunamiwelle über die Küstengebiete ausbreitet, ganze Schiffe weit in das Land hinein schwemmt und Personen in Fahrzeugen in letzter Sekunde versuche zu flüchten.

Die Stadt Sendai wurde knapp 45 Minuten nach dem Erdbeben von der Tsunamiwelle erreicht.


27.02.2010 – Erdbeben bei Chile mit einer Stärke von 8,8

28. Februar 2010

Einen Tag nach dem Erdbeben bei Japan bebt die Erde erneut: Soeben kam die Meldung herein, dass es ein Seebeben gab vor Chile. Dieses Erdbeben ereignete sich an der Schnittstelle der Nazca und der Südamerikanischen tektonischen Platte. Die beiden Platten verschieben sich jährlich um etwa 80 mm gegeneinander.

Seit 1973 gabe es 13 Erdbeben in dieser Region mit einer Stärke grösser 7.0. Das heutige Erdbeben fand etwa 230 Kilometer nördlich der Stelle statt, an der das stärkste Erdbeben seit 200 Jahren – nämlich mit einer Magnitude von 9.5 – stattfand – im Jahr 1960. Schon 1922 ereignete sich an gleicher Stelle ein Erdbeben mit der Stärke von von 8.5, welches einen Tsunami mit Wellenhöhen von bis zu 9 Metern auslöste. Das heutige Erdbeben passt genau in die zeitliche Reihenfolge von Grossbeben.


26.02.2010 – Erdbeben bei Japan mit einer Stärke von 7.0

26. Februar 2010

Soeben lese ich in den Breaking News bei Euronews, dass sich soeben ein Erdbeben der Stärke 7.0 im Süden von Japan ereignet hat. Da es sich um ein Seebeben handelt, wurde gleichzeitig eine Tsunami-Warnung für Japan ausgegeben. Zentrum des Erdbebens liegt nur 75 Kilometer von Naha, Okinawa entfernt und 455 Kilometer süd-östlich von den Ryukyu Inseln.

Earthquake Hazard Program (Loction)

Google Earth KML (Map)

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