




Lago Martianez – Puerto de la Cruz – Tenerife – Winter 2025/26

Der Lago Martianez ist eine Freizeit Anlage in Puerto de la Cruz, welche vom Künstler und Architekten Cesar Manrique gestaltet wurde, um den Tourismus zu fördern.
Die Anlage umfasst verschieden grosse und tiefe Salzwasser Ecken und Kunstwerke von Cesar Manrique, sowie Restaurants und Cafés.
Es war der 9. Juni 1798, und während die Nachwirkungen der Französischen Revolution noch in ganz Europa nachhallten, begann auf der Insel Teneriffa die Erde mit einer Wucht zu beben, die die Einheimischen seit fast einem Jahrhundert nicht mehr erlebt hatten. Nicht der gewaltige Gipfel des Teide spie Feuer, sondern sein kleinerer Bruder, der Pico Viejo, auch bekannt als Chahorra.

Drei Monate lang öffneten sich die sogenannten „Nasen des Teide“ und gaben den Blick frei auf ein Schauspiel von erhabener und zugleich furchterregender Schönheit.
Für die Bauern Teneriffas im späten 18. Jahrhundert war der Ausbruch nicht nur ein geologisches Phänomen; er war eine göttliche Botschaft. Chroniken jener Zeit berichten von spontanen Prozessionen und Gebeten in nahegelegenen Dörfern wie Guía de Isora und Vilaflor.
Gab es Vergleichswerte? Natürlich. Die Angst von 1798 wurde durch die kollektive Erinnerung an den Ausbruch des Trevejo im Jahr 1706 genährt, der den einst blühenden Hafen von Garachico unter sich begraben hatte.

„Die Menschen blickten zu den Berggipfeln und fürchteten, dass Feuerströme zur Küste hinabfließen und die Tragödie wiederholen würden, die Jahrzehnte zuvor das Handelsjuwel der Insel vernichtet hatte.“
Anders als bei Garachico blieb die Lava von Chahorra in der riesigen Caldera von Las Cañadas „gefangen“, doch das orangefarbene Leuchten am Nachthimmel erinnerte alle daran, dass sie auf einem Riesen lebten, der nur schlief.
Trotz der Angst war 1798 anders. Es war die Blütezeit der Aufklärung, und während einige beteten, beobachteten andere mit Teleskopen, machten sich Notizen und zeichneten zum ersten Mal das Naturschauspiel.
Nur ein Jahr nach dem Ende des Ausbruchs, 1799, besuchte der berühmte Naturforscher Alexander von Humboldt die Insel und wanderte auf den noch warmen Lavaströmen von Chahorra. Er bestaunte die Zusammensetzung des Gesteins und die gewaltigen Spalten, aus denen das Magma ausgetreten war. Es war einer der ersten Momente, in denen der Teide aufhörte, nur ein Ort der Guanchen-Legenden (Echeyde, die Wohnstätte von Guayota) zu sein, und zu einem natürlichen Labor für die moderne Welt wurde.
Wenn man heute den Teide-Nationalpark besucht, sind die schwarzen, zerklüfteten Lavafelder entlang der Straße im Gebiet der Narices del Teide die stummen Zeugen jenes Sommers. Was wir heute voller Ehrfurcht und Frieden fotografieren, war 1798 eine brutale Mahnung, dass die Natur nicht um Erlaubnis fragt, sich zu verändern.
Carlos Cólogan Soriano
Chronik 18 von Teneriffa
Nicht mein Bild. POD = Picture of the Day.
Fotograf Uli Fehr: Die Gelegenheit mit (viel) Wasser in der Llano de Ucanca musste natürlich genutzt werden – hier eine Langzeit-Nachtaufnahme genau südlich vom Teide (auf Teneriffa)

Der Polarstern steht daher genau über der Vulkanspitze und alle Sterne drehen sich scheinbar um ihn. Natürlich dreht sich in Wirklichkeit die Erde um ihre Achse und in Verlängerung liegt eben fast genau der Polarstern. Wenn man genau hinsieht bewegt er sich auch ein klein wenig …
Das Foto wurde von einem Negativ und dem dazugehörigen Umschlag erhalten; darauf befindet sich die Notiz: Ausflug zum Teide, 1927.

Wilde Fahrzeuge, wilde Strassen, ein Abenteuer.
Die weltberühmte US-Schauspielerin und das Sexsymbol der 1960er/70er Jahre drehte einen ihrer bekanntesten Filme, „Eine Million Jahre vor unserer Zeit“ (1966), in der markanten Vulkanlandschaft des Teide-Nationalparks auf Teneriffa. Raquel Welch verstarb im Februar 2023.

Raquel Welch drehte am Teide
Raquel Welch drehte 1966 im Teide-Nationalpark auf Teneriffa den berühmten Steinzeitfilm „One Million Years B.C.“ (Geköpft, eine Million Jahre vor unserer Zeit). In ihrem ikonischen Ziegenfell-Bikini sorgte sie als „Loana“ für Aufsehen. Die mondähnliche Landschaft um die „Roques de García“ diente als perfekte Kulisse.
Film: „One Million Years B.C.“ (1966).
Drehort: Teide Nationalpark, insbesondere bei den „Roques de García“.
Bedeutung: Es war eine der ersten großen Hollywood-Produktionen auf Teneriffa.
Raquel Welchs Rolle: Ihr Auftritt im Fellbikini machte sie über Nacht zum internationalen Sexsymbol.
Der Teide-Nationalpark auf Teneriffa ist aufgrund seiner bizarren Vulkanlandschaft seit Jahrzehnten ein beliebter Drehort für internationale Produktionen.

Manchmal passt einfach alles. Die Uhrzeit, der Ort, das Motiv, das Wetter, die Begleitung. Wer sieht das „Grün“ zwischen Orange und Blau?


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In uns’rer Hektometik-Welt
Dreht si‘ alles nur um Macht und Geld
Finanzamt und Banken steig’n mir drauf
Die Rechnung, die geht sowieso nie auf
Und irgendwann fragst di‘ wieso
Quael I mich da so schrecklich o
Und bin net laengst schon was Gott wo
Aber noch is‘ net so weit
Noch was zu tun befiehlt die Eitelkeit
Doch bevor der Herzinfarkt
Mich mit vierzig in die Windeln prackt
Lieg I schon irgendwo am Strand
A Bottle Rotwein in der Hand
Und steck die Fuess in‘ weissen Sand
Und irgendwann bleib I dann durt
Lass‘ alles lieg’n und steh’n
Geh‘ von daheim fuer immer fort
Darauf gib‘ I dir mei Wort
Wieviel Jahr‘ a noch vergeh’n
Irgendwann bleib I dann durt
Quelle: S. T. S
Am Teide sieht es exakt um 12 Uhr so aus. Also auf den Canadas. Der Teide ist in den Wolken.

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