Schon beim Latino Festival sah mal viele Schweizer Trikots. Gegenüber ist das PublicViewing Hauptevent und die Tickets ausverkauft. Da läuft das grosse Warmup.
Die „Steibi“ ist heute komplett PublicViewingArea
Also schlenderte ich nach dem Festival in die Steinberggasse kurz „Steibi“ genannt. Vor dem „Albani“, vor der Kellerbar „Gwölb“ und gegenüber vor dem „insieme“ grüppiertrn sich am Freisitz die Fans.
Beim Albani.. Ist alles besetzt. Auch vor dem „Gwölb“ schaut alles gespannt zu.
Nicht nur auf den Gartenstühlen, sondern auch auf dem Boden sitzt man und Frau, diskutiert leise oder schaut gespannt Harland und Kayne zu.
Und das Lustige:Grad schossen die Norweger das erste Tor. Zuerst jubelten das „Albani“, dann zeitversetzt das „Gwölb“ und kurz darauf das „insieme“.
Bier aus Riedenburg in Bayern im „Albani“
Das fast alkoholfreie Bier besorgte ich mir im „Albani“. Und stellte fest, dass das (fast) alkoholfreie „IPA“ aus Riedenburg in Bayern – also aus der „Heimat“ kommt. Und es schmeckt. Wieder was gelernt: Riedenburger Bier gibt’s in Winterthur. Im „Ölfleck“ hatte ich das auch schon mal.
Gegen 19 Uhr poppte eine Meldung auf: Das Viertelfinale Spanien:Belgien beginnt heute 21 Uhr. Den ganzen Tag war ich heute bei 32 Grad im Schatten im Büro. Also nix wie raus!
Sonst schaue ich im Paddy’s die Spiele, wenn ich nicht wegen der späten Spielzeit gleich Zuhause bleibe. Aber erstens spielt Spanien und zweitens sitzt man im Paddy’s meist drinnen. Also ging es ins „Tres Amigos“ beim Stadtpark. Da sitzt man Draussen. Viel angenehmer.
Beim Tres Amigo sitzt man nicht allein.
Bei Ankunft um kurz vor 21 Uhr war es überraschenderweise auf der weitläufigen Terrasse recht voll. Aber ein Einzeltisch war frei. Rechts von mir gackern vier Girlys. Aber das stört nicht.
Ich stimme mich auf nächste Woche ein mit Margarita (alk-frei) und gemischten Salat. Dazu gibt es das Spiel Spanien gegen Belgien. Spanien führt erwartungsgemäss mit 1:0. Bis gerade. Jetzt haben die Belgier in der 42.Minute den Ausgleich geschossen. Geköpft. Gratuliere!
Aber seit den ist das Spiel langweilig 🤷 Das „Tres Amigos“ ist eher nicht zu empfehlen. Den Margarita hab ich prompt bekommen. Auf den Salat warte ich seit der ersten Spielminute. Margarita ist jetzt leer. Und wenn ich mich hier so bei den Tischen rundherum umschauen, dann sind die Gläser leer und nachgefragt wird auch nicht ob man noch was möchte. Jetzt schauen wir mal wie lange es mit dem Bezahlen dauert. 🦈
Erling Braut Håland schiesst im Achtelfinale Brasilien aus dem Turnier. Zwei Chancen. Zwei Tore.
Hier das Tor in der 90. Minute. 11 Minuten zuvor köpfte Erling Håland das 1:0 in die Maschen der Brasilianer. Nun steht er bei 7 Toren bei dieser WM. Gleichauf mit Mbappé und Messi.
In der 100. und letzten Minute erzielte Neymar noch den Anschlusstreffer durch Elfmeter.
Trainer Angelotti ist mit Brasilien ist raus. Norwegen steht zum ersten Mal überhaupt im Viertelfinale. Gratulation!
Das Fest der Superlative wurde 1951 erstmals durchgeführt und gehört seit 1976 alle drei Jahre fix in den Fest-Kalender der Stadt Zürich. Im 2010 können die Besucher die Attraktionen des Züri Fäscht wiederum kostenlos geniessen. Stadtpräsidentin Corine Mauch und OK-Präsident Robert Kaeser eröffnen das Züri Fäscht am Freitag, 2. Juli, um 16.45 Uhr auf der Quaibrücke. Damit verwandelt sich Zürich in einen grossen Festplatz. Das OK des Züri Fäscht geht davon aus, dass bei gutem Wetter bis zu zwei Millionen Menschen mitfeiern werden.
Alle drei Jahre fällt Zürich für drei Tage in einen einzigartigen Festtaumel. Anlässlich des Züri Fäscht zeigt sich die sonst eher nüchterne Limmatstadt von ihrer ausgelassenen Seite. Nun ist es endlich wieder so weit: Vom 2. bis 4. Juli 2010 locken zahlreiche Attraktionen ans Seeufer, an die Limmat und in die Altstadt. Das Fest bietet für jedes Alter und jeden Geschmack etwas. Traditionell bilden die beiden Feuerwerke am Freitag- und Samstagabend den nächtlichen Höhepunkt für Jung und Alt. Am Freitag wird das Feuerwerk mit dem Titel „Fire“ durch sog. „New Classic“- und am Samstag durch Pop-Musik begleitet; dann unter dem Motto „Pyrosymphonie“.
Am Samstagabend gibt es für die Festbesucher am Nachthimmel eine Überraschung, die Teil des Feuerwerks ist, und zuvor in der Schweiz noch nie zu sehen war. Zur musikalischen Untermalung der beiden Feuerwerke werden rund 300 Lautsprecher auf dem Festgelände installiert. Das Züri Fäscht 2010 fällt in die Zeit der Fussball-WM. Damit es bei Spielverlängerung keine Überschneidung gibt, hat das OK Züri Fäscht beschlossen, die Feuerwerke eine halbe Stunde später zu starten – also um 23 Uhr.
Das Züri Fäscht 2010 ist für den Grossandrang gerüstet: 120 Schausteller-Betriebe und 60 Bühnen sorgen für abwechslungsreiche Unterhaltung, 300 Markt- und Verpflegungsstände garantieren kulinarische Vielfalt. Wegen des Baus des Parkhauses unter dem Sechseläutenplatz findet 2010 die grosse Chilbi auf der Landiwiese statt. Ein Abstecher ans Wollishofer Seeufer lohnt sich. Und wer die Chilbi am Züri Fäscht verpasst, kann einen Besuch bis am 11. Juli nachholen. Bis dann wird die Chilbi nämlich verlängert. Das detaillierte Programm ist im Festführer ersichtlich. Erhältlich ist der Festführer ab 24. Juni bei zahlreichen Programmheftverkäufern in und um Zürich für fünf Franken. Zudem kann der Festführer schon heute im Internet unter www.zuerifaescht.ch vorbestellt werden.
PS: Das vollständige Programm gibt es nur käuflich zu erwerben auf Papier bei den Organisatoren. Aber zumindest habe ich herausgefunden, wo man die WM-Viertelfinals am Samstag und Sonntag ansehen kann: Am Bürkliplatz bei Radio24.
Spanien gegen Italien – ein südländischer Klassiker mit Angriffsfussball? Abwarten. Mike und ich verabredeten uns mit Moni und Tina bei unserem Stammplatz „Trümpy“ am Zürisee.
Zur Unterstützung kamen noch Uschi und Fercho dazu. Auch Steve liess sich blicken. Das Spiel gestaltete sich aber eher langweilig. Die Italiener wollten nicht und die Spanier konnten nicht. So ging es über 2 x 45 Minuten und 2 x 15 Minuten Verlängerung. Das Elfmeterschiessen musste den Sieger bringen: Spanien!
Mike und ich hatten noch ein nettes Erlebnis: Die Trams fahren nur bis Mitternacht. Wir erwischten die letzte 3er-Tram, die uns bei der Kalkbreite rauswarf. So wanderten wir freundlich etwa eine Stunde durch die warme Sommernacht zurück zum Parkplatz in Altstetten.
Tja, nur wer wettet, kann gewinnen. Und deshalb verlor Adrian seine Wette („de Dütsche verlüre!“). Er brachte eine Kiste feinstes Bier und saftige Steaks mit – und beglich seine Wettschuld ehrenhaft. Aber zuerst liehen wir uns den Rasenmäher der netten Nachbarn aus. Einer der beiden Söhne liess es sich nicht nehmen den Rasen zu mähen. Mike übernahm die tragende Rolle (Verlängerungskabel) und des Entleerers (Fangkorb), während ich den Grill und Salate herrichtete.
Kollege Steve fand sich auch noch ein und wir liessen es uns schmecken, während nebenbei das Viertelfinale „Russland – Holland“ lief. Die Russen steckten die vorher lebendig aufspielenden Holländer locker in die Tasche und gewannen überlegen mit 3:1.
Auf dem Terminkalender stand: „Trashdeluxe Fanmeile Zürich“. Also fuhren Mike und ich zusammen mit Kollege Peter zum Zürisee. Wir wanderten die Promenade entlang Richtung Zürihorn. Dort suchten und fanden wir die Bühne und die Jungs von „Trashdeluxe“. Um 18:30 Uhr rockten Benno, Fredy und Lippi so richtig ab.
Grad rechtzeitig zu Spielbeginn flog dann im wahrsten Sinne des Wortes auch Thom ein. Dann sahen wir ein spannendes Fussballspiel, dass die „Dütschen“ mit 3:1 gewannen. Wir schlenderten zur Fanmeile am Bellevue und feierten ein wenig mit den dortigen Fans den Sieg. Zum Abschluss nahmen wir noch ein „Gute-Nacht-Bier“ im Nachtflug, wo wir auf den einzigen Schweizer Kollegen in der Runde trafen – Mario hatte auch noch als einziger ein „Dütschlandshirt“ an.