11.07.2026 – Die Gibsy Kings in Winterthur

11. Juli 2026

Unverhofft kommt oft! Am Nachmittag gegen 17 Uhr war ich bei schönstem Wetter wieder in der Badi Rickenbach und bin meine wenigen Runden geschwommen. Bei Badeschluss gegen 20 Uhr verließ ich das Freibad. Vorher hatte ich im Web geschaut, was in der Umgebung am Samstag ausser WM Viertelfinale los ist.

Latino Festival Winterthur

Und ich stellte mit absoluter Überraschung und Freude fest, dass die „Gibsy Kings“ auf dem Latino Festival „Fiesta Corazon Latino“ am Teuchelweiher! Also nix wie hin!

Die Gipsy Kings (feat. Tonino Baliardo) waren im Mai 2026 für ihre Historia Tour exklusiv in der Schweiz. Ein weiteres Highlight fand am Samstag, den 11. Juli 2026, statt: Die Gipsy Kings by Diego Baliardo traten am Latin-Festival Fiesta Corazón Latino direkt am Teuchelweiher in Winterthur auf und der Eintritt ist komplett kostenlos.

Das Festival besteht eigentlich aus „Essen&Trinken“. Rund um das Festivalgelände stehen Unmengen an Fresswagen und man bekommt alles, bis auf Schweinebraten mit Knödel. Hunger hatte ich keinen, also blieb es beim (alkoholfreien) Bier trinken.

Als Supporter legte ein DJ auf

Nein, ich erlaubte mir ein „Pastel de Nata„. Das ist eine Spezialität aus Lissabon und erinnert mich an meine 6 Monate in Lissabon während des Studiums. Ein sehr guter Freund von mir ist jetzt erst in diesem Monat nach Corroios gezogen. Genau dort lebte ich damals.

Ich bekam einen Platz auf der rechten Seite der Bühne in „Row Zero“. Bis auf einen nervigen Security und einen jungen Fotografen hatte ich freie Sicht! Die Gipsy Kings spielten, wie von der CD. Man merkt, dass sie ihre Songs seit vielen Jahrzehnten performen und sich blind verstehen.

Nach mehreren Zugaben beendeten die Jungs den Auftritt nach 90 Minuten Spielzeit. Aber danach wollte ich noch nicht nach Hause gehen. Ich wollte in die „Steibi“ zum Fussball ansehen. Und das klappte wunderbar bei diesem tollen Wetter und 26 Grad um 23 Uhr. Genial!

„Volare“ als Zugabe von den Gipsy Kings

Die Videos vom Auftritt der Gipsy Kings kommen demnächst auf meinen Youtube Account.


23.07.2010 – Klimaerwärmung wo bleibst Du? Südamerika leidet unter härtester Kältewelle seit Jahrzehnten – bereits 175 Tote

24. Juli 2010

Ich bin nicht oft in Facebook. Keine Zeit. Heute Abend schaute ich mal wieder vorbei und fand einen verlinkten Artikel referenziert von Claus. „Südamerika erlebt historische Kältewelle„.

Ganz Südamerika erlebt einen harten und historisch kalten Winter, der bisher 80 Todesopfer gefordert hat. Die Kälte ist sogar bis in den Amazonas gelangt und die brasilianischen Bundesstaaten wie Acre und Rondonia erlebten Temperaturen von nur 7 °C.

Sogar in Boa Vista, der Hauptstadt von Roraima, an der Grenze zu Venezuela, wurde die ungewöhnliche Kälte gespürt, eine Stadt die 2 Grad nördlich des Äquators liegt. Nördlich! Das muss man sich mal vorstellen. Das wäre genau so wie wenn bei uns die Kältewelle von Europa über Nordafrika bis runter den Äquator überquert und in den Kongo geht, völlig undenkbar.

Hier weiterlesen: Alles Schall und Rauch: Südamerika erlebt historische Kältewelle http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2010/07/sudamerika-erlebt-historische.html#ixzz0uXqJMgL7

Gut, ich glaube ja nicht alles, was in den Medien steht und ich glaube auch nicht alles, was sonst so im Netz verbreitet wird. Somit ging ich auf Recherche. Wenn Politik, Wissenschaft und Medien in die gleiche Richtung ziehen, muss was faul sein. Ja, das Thema Klimaerwärmung verursacht durch Menschenhand ist gemeint. Gegenbeweise? Was ist los in Südamerika? Seit Wochen historische Kälte in Südamerika? Mal sehen, was sich dazu findet. Seltsam ist die Verschwiegenheit der Medien zu diesem Thema. Nur 48 Treffer erzielt die Suche unter News. Blättert man weiter, stellt man fest, dass es real nur 4 echte Treffer sind.

Am 22. Juli meldet die Frankfurter Neue Presse: „Schon 175 Tote durch Kältewelle in Südamerika„. Im Süden Peru’s fiel das Thermometer auf den Rekordwert von Minus 20 Grad.  n-tv.de bringt einen ausführlicheren Artikel sogar mit Bild: „Kältetod unter Palmen – Südamerika leidet unter eisigem Winter„. Die Badische Zeitung schreibt: „Eiseskälte in Südamerika – Mehr als 200 Menschen sterben bei Minusgraden“ und latina-press.com vermeldet: „Kältewelle in Argentinien: 14 Todesopfer„.

Aber das NOAA (National Oceanic and Atmospheric Administration) sieht die Sachlage anders; denn sowohl der Juni 2010, wie auch das Quartal April bis Juni 2010, sei innerhalb der historischen Temperaturmessungen die bisher wärmsten gewesen.

Und man findet einen Pressetext zum Buch „Rekorde der Urzeit“ von Wissenschaftsautor Ernst Probst: „Klimawandel ist nichts Neues“. Ich zitiere:

Wiesbaden – Im Laufe der etwa 4,6 Milliarden Jahre alten Geschichte der Erde hat es immer wieder dramatische Klimaveränderungen gegeben. Diese Tatsache wird bei den aktuellen Diskussionen über die globale Erwärmung wird oft nicht berücksichtigt, mahnt der Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst. In seinen populärwissenschaftlichen Büchern „Deutschland in der Urzeit“ und „Rekorde der Urzeit“ beschrieb er den stetigen Wandel zwischen Warmzeiten und Kaltzeiten.
…
„Die heutigen Menschen dürfen nicht in dem Irrglauben verharren, dass das gegenwärtige Klima immer so bleibt, wie es derzeit ist“, warnt der Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst. Der ständige Wechsel zwischen Kaltzeiten und Warmzeiten auf unserem „blauen Planeten“ ist nach seiner Ansicht nicht beendet. Was das für Pflanzen, Tiere und Menschen bedeutet, lässt sich nur erahnen.

Seltsam ist nur, dass in den internationalen Medien offensichtlich keiner über die anhaltende Kälte in Südamerika berichtet….