Nach dem Freibad-Besuch bin ich nach Hause und hatte Lust auf etwas Kaltes. Den letzten Rest Bananen-Eis hatte ich gestern am Abend mit Aprikosenschnitz gegessen. Somit musste neues Bananeneis her. Das war gleich gemacht.
Der Haferflocken/Bananen-Leib kommt so aus dem Ofen. Schön braun und es duftet lecker.
Durch ein Video auf Youtube animiert und durch die leckeren Proteinriegel inspiriert, probierte ich ein neues Rezept aus: Haferflocken/Bananen-Riegel backen! Und natürlich posten ich das Rezept nur dann, wenn es was geworden ist. Und es sieht aktuell sehr gut aus und es riecht auch sehr gut.
Los geht’s! Zutaten
2 Bananen
2 Eier
1 EL Zitronensaft
1 TL Honig
200 Gramm Haferflocken
1 Tüte Vanillezucker
1 Tüte Backpulver
Eine kleine Handvoll Rosinen
Etwas Salz
Etwas Zimt
Etwas Kokosfett
Bittere Schokolade mit möglichst hohen Schokoladenanteil
How-To:
Zuerst die Bananen klein schneiden und mit dem Handmixer zu Muß verarbeiten. Die zwei Eier dazu geben. Der Zitronensaft verhindert das Braunwerden der Bananen. Den Honig und das Vanillepulver braucht es eigentlich nicht, weil die Bananen eh schon süss sind. Egal, ausprobieren. Schön mit dem Handmixer auf kleiner Stufe verarbeiten.
Danach wechselt man zu einer Gabel zum Umrühren. Jetzt kommt die Prise Salz und der Zimt und die Rosinen dazu. Die Menge Haferflocken rührt man langsam unter, bis der Teig fest wird. Dann glatt streichen und in der Schüssel ruhen lassen. So ziehen die Rosinen und die Haferflocken die Feuchtigkeit gleichmäßig auf und der Teig beginnt zu verkleben.
Sieht von oben interessant aus. Die Schokolade schmilzt und verteilt sich.
In eine Fläche Form kommt angefeuchtetes Backpapier. Dann den Teig in die Form geben und gleichmäßig flach etwa 1cm hoch verteilen. Oben auf den Teig streicht man nun mit einem Pinsel das Kokosfett auf. Man kann auch Butter nehmen, aber die Kalorien!
Die Form kommt dann 50 Minuten bei 180 Grad in die Backröhre und anschliessend den Teig mit einem Stocher testen. Hängt noch Teig dran, 15 Minuten Backzeit oben drauf geben.
Nur noch abkühlen. Dann in Riegel schneiden.
Kurz vor Ende der Backzeit schneidet man die Schokolade klein. Ich hatte es zuerst mit einer Gemüseraspel probiert, aber das gibt eine Sauerei. Man nimmt die Backform mit dem gebackenen Teig aus dem Ofen und streut nun oben Schokoladenstreusel darauf.
Ich könnte es nicht abwarten. Fast kalt. Lecker.
Jetzt warte ich, bis der Teig kalt und die Schokolade oben drauf einigermaßen fest wird. Dann kommen die Haferflocken/Bananen-Teig in den Kühlschrank. Denn nur richtig kalt lassen sich die Riegel mit einem scharfen Messer schneiden. Fotos von den Riegeln kommen hier.
Sieht gut aus. Schmeckt auch so.
Im Original Rezept sind auch noch Haselnüsse drin. Aber Nüsse sind nix für mich im Gebäck. Aber wenn man will, kann man ja etwas ausprobieren.
Was macht man mit überreifen Bananen? Manchmal kann man sie gar nicht so schnell essen, wie sie braun werden. Wie wäre es mit Bananeneis?
Vor ein paar Tagen experimentierte ich schon mit „Erdbeereis“. Aber da wurde die Sahne zu Butter. In Sekunden. Die Sahne wollte nicht steif werden. Nicht ums Verrecken. Also besorgte ich mir heute „Sahne in der Sprühflasche“, also Sprühsahne. Dann hab ich den Ärger einfach nicht.
Bananen in Scheiben
Ja, man bräuchte eine Eismaschine. Aber dann steht noch so ein Ding 360 Tage irgendwo rum oder nimmt Platz im Schrank weg. Und ich reduziere doch gerade „Material“. Nein! Nein, es geht auch „anders“. Nur die Masse darf nicht auskristallisieren und hart werden. Also..
Zutaten:
4 Bananen
3 Eigelb
1 EL Honig
2 EL Zitronensaft
Etwas Salz
Etwas Zimt
Sprühsahne 150 Gramm
Zuerst die Bananen enthäuten und in Scheiben schneiden. Dann mit dem Stabmixer zu Muß verarbeiten. Dabei kommen schon Luftblasen in die Masse.
Bananen werden mit Eigelb, Zitronensaft, Honig, Zimt, Salz zu Bananen-Creme
Dann gibt man die 3 Eigelb, den Honig, Zitronensaft, Salz und Zimt in die Rührschüssel. Salz? Jahaaa! Salz verstärkt die Süsse! Das Eigelb besteht enthält Licithin und ist bei Eiscreme entscheidend für die Textur/Cremigkeit. Der Zitronensaft verhindert, dass die Bananenmasse braun wird. Die Masse etwa 3 Minuten mit den Stabmixer bearbeiten.
Auf die Bananen-Creme kommt Sprühsahne.
Danach kommt die Sprühsahne ins Spiel. Wie wiegt man 150 Gramm ab? Mit Hirn! Volle Flasche abwiegen. Dann Sahne raussprühen und immer wieder wiegen, bis 150 Gramm aus der Flasche raus sind.
Schön locker und „fluffig“ von Hand verrühren.
Die Sahne mit einem Rührlöffel unter die Bananen Masse heben, bis die Masse gleichmäßig cremig aussieht.
Die Bananen-Eis-Masse in einen Behälter füllen. Man sieht, wie schön steif sie wird.
Zum Schluss die Eiscrem-Rohmasse in einen Behälter geben und ab damit ins Eisfach des Kühlschranks.
Der Rest kommt in einen Eiswürfelbehälter zum Probieren.
Ich hatte noch Bananen-Creme übrig und füllte einen Eiswürfelbehälter. Den Rest verarbeitete ich mit Joghurt und etwas kaltem Wasser zu einem Belohnumgsdrink.
Lecker!! Und ohne raffinierten Zucker. Wer will, kann auch den Honig weglassen. Die Bananen sind genug süss.
Leider habe ich keinen Eisportionierer. Aber man sieht auch mit dem Löffel, wie cremig das Eis ist. Und eben nicht fest!
Das klappt übrigens mit fast allen Früchten. Demnächst probiere ich mal Apfeleis. Äpfel hab ich auch immer mal übrig.
Eine kleine Portion Eis gefällig? Aktuell ist ja Kirschsaison! KIBA! Frische Kirschen und darüber selbstgemachtes Bananeneis! Mit Sahne! Passt super!
Da ich noch Äpfel im Kühlschrank hatte, habe ich nach einem „gesunden“ Rezept für Apfelkuchen gesucht. Ein Schichtapfelkuchen mit Haferflocken schien mir passend. Zucker habe ich durch etwas Honig ersetzt, Butter durch Kokosöl.
Äpfel schälen, entkernen und in dünne Scheiben schneiden. In eine Schüssel geben und mit Zimt bestreuen.
Der Teig in der Form
In einer zweiten Schüssel den Teig mit einem Handmixer anrühren. Den Teig über die Apfelscheiben geben und vermengen. In eine Küchenform Backpapier geben (anfeuchten, zerknüllen, auslegen) und den Apfelteig einfüllen.
Der „gestürzte“ aber nicht gefallene Apfelkuchen
Bei 180 Grad im Backofen 60 Minuten backen. Ich hab den Kuchen danach aus der Form gestürzt und nochmal 10 Minuten gebacken. Dann ist er rundherum schön knusprig. Mit einem Holzspiess überprüfen, ob der Teig durchgebacken ist. Kein Teig darf am Holzspiess hängen bleiben. Abkühlen lassen. Geniessen. Morgen.
Mandel- und Cashewmilch habe ich ja bereits selbst ausprobiert und hier beschrieben, wie man es einfach selbst Zuhause herstellen kann. Von einem Kollegen darauf angesprochen, gab er mir den Tipp es mit Hafermilch aus Haferflocken auszuprobieren. Das wäre noch einfacher.
Ausserdem kommt eine „Geheimzutat“ hinein; denn die Hafermilch (und alle anderen) entmischen sich mehr oder weniger leicht. Dazu wird in den gängigen Anleitungen die Beimischung von „pulverisiertem Lecithin“ empfohlen. „Lecithin“ oder „Lecithine“ bedeutet auf altgriechisch einfach nur „Eidotter“. Damit sich die Milch nicht wieder in ihre Bestandteile auflöst UND sich besser Aufschäumen lässt, kommt in „meine“ Hafermilch exakt ein Eidotter hinein. Als Geheimzutat also einen Eidotter beimischen.
Hafermilch aus Haferflocken plus „Geheimzutat“.
Vorbereitung für einen Liter Hafermilch: Etwa 60 Gramm Haferflocken in 500 ml. Wasser über Nacht in den Kühlschrank stellen. Kühl lassen sich die Haferflocken besser am nächsten Tag verarbeiten.
Was braucht es an „Werkzeug“: – Einen Handmixer – Ein handelsübliches grosses Sieb mit feinem Gitter – Einen Behälter zum Absieben der Milch – Einen Trichter zum späteren Abfüllen in Flaschen – Halbliter-Flaschen mit Spannverschluss.
Was braucht es an Zutaten: – 60 bis 100 Gramm Haferflocken über Nacht in 500 ml. Wasser im Kühlschrank gelagert. – 1 EL Honig auf 500 ml. Wasser. Also für einen Liter 2 EL. – Diesmal habe ich Ölivenöl genommen. 1 EL Olivenöl auf 500 ml. Wasser. – Eine Prise Salz – wirklich kaltes Leitungswasser – die „Geheimzutat“: Ein Eigelb.
Vorgehen – Rezept: 1. Den über Nacht gekühlten Behälter mit den Haferflocken in Wasser aus dem Kühlschrank nehmen. 2. Die Wasser/Haferflockenmischung in einen Mixbehälter geben. 3. Mit kaltem Leitungswasser auf 1 Liter auffüllen. 4. 2 EL Honig und die Prise Salz beigeben. 5. Handmixer nehmen und etwa 2 Minuten lang laufen lassen. 6. Das Olivenöl bei laufendem Mixer beigeben. 7. Danach die Milch absieben 8. Dann folgt die „Geheimzutat: 1 Eigelb“. Dieses nochmal mit der Milch „mixen“. 9. In Halbliter-Glasflaschen abfüllen. 8. Ab in den Kaffee oder in den Kühlschrank.
Resümee: Das mit der Hafermilch aus Haferflocken funktioniert wirklich schnell, mit wenig Aufwand und somit einfach. Das Ergebnis kann sich sehen lassen und schmeckt auch sehr gut. Mit der „Geheimzutat: Eigelb“ kommt die Hafermilch jetzt als homogene Milch daher, schmeckt cremiger und lässt sich problemlos aufschäumen. Also sparen sie sich extra Lecithine zu kaufen. Eier hat man üblicherweise eh im Kühlschrank.
Der Titel liest sich provokativ an. Hat aber seinen Hintergrund. Kuhmilch ist ungesund. Fakt. Zum einen erhöhte sich der Spiegel des Enzyms ACE2, das für eine Verengung der Blutgefäße und damit für eine Erhöhung des Blutdrucks verantwortlich ist. Zum anderen stieg der Spiegel für einen Faktor, der das Wachstum von Fibroblasten anregt und damit das Blut dickflüssiger machen kann. (Link) Die Homogenisierung der Milch bricht die Fettmoleküle runter, was dazu führt, dass die Moleküle zerstreut in der Milch zurück bleiben. Es gibt Hinweise, dass diese Prozedur die Arterienwände schädigt und zu einer Atherosklerose führen kann. (Link) Auch bei Hautentzündungen und Akne ist Milch ein Trigger (Link). Milch und Milchprodukte können bei manchen Menschen mit Neurodermitis Auslöser oder Verstärker von Symptomen sein. Der wichtigste Risikofaktor für eine Herz-Kreislauf-Erkrankung wie etwa Herzinfarkt ist ein erhöhter Cholesterinspiegel. Kuhmilch hat einen hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren, die die Blutfettwerte und damit das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen. Die Tricks der Milchindustrie wurde erst in einer Sendung in ARD aufgezeigt.
Der Austausch von Milchfett durch pflanzliche, mehrfach ungesättigte Fettsäuren in der Ernährung kann das Herzerkrankungsrisiko wiederum deutlich vermindern. Eine vegane Ernährung enthält keine tierischen Fette – und damit weniger gesättigte Fettsäuren. Außerdem enthalten pflanzliche Lebensmittel kein Cholesterin, denn das kommt nur in tierischen Produkten vor. Veganer:innen nehmen stattdessen mehr ungesättigte Fettsäuren und Ballaststoffe zu sich. Letztere sind nur in pflanzlichen Lebensmitteln enthalten. Dies wirkt sich positiv auf die Blutfettwerte aus. (Link) Milch und Milchprodukte sollte man also nur wenig essen.
Nussmilch einfach selbst gemacht – Die Zutaten und das „Werkzeug“ dazu
Ok. Gut. Soweit die Theorie. In meinem 55. Jahr liess ich mich von Kopf bis Fuss ärtzlich durchchecken. Dabei kam u.A. heraus, dass meine Blutgefässe geschädigt wären, ich leicht erhöhte Cholisterin-Werte hätte und bei meinen Halsschlagadern beidseitig leichte Ablagerungen zu erkennen seien. Somit stellte ich schon damals meine Ernährung um. Keine Milchprodukte mehr. Kein rotes Fleisch. Kein industrieller Zucker und keine Süssigkeiten. Möglichst vegetarische Ernährung. Nur noch in Ausnahmefällen gönne ich mir mal einen Schweinebraten oder ein Schnitzel. Aktuell bei der Hitze mal ein Eis („Sünde! Sünde!) Meine Blutwerte verbesserten sich seit dem umgehend. Ich verlor 6 Kilo Gewicht. Nachhaltig.
Also brauchte es Ersatz für Kuhmilch aus der Tüte. Bisher kaufte ich die letzten Jahre pflanzliche Milch im Einzelhandel ein. Mandelmilch, Sojamilch, auch Reismilch probierte ich aus. Die Preise bewegen sich pro Liter zwischen 2,50 und 3,50 Euro. Meinen Kaffee trinke ich seitdem nur noch mit Soja- oder Mandelmilch.
Jetzt hatte ich in eben dieser Sendung gesehen, wie einfach es ist selbst Mandelmilch herzustellen. Es braucht nicht viel. Nur einen Stabmixer oder Bulletmixer. Beides habe ich Zuhause. Und zwar keine „High-End-Marken-Mixer“, sondern günstige 0815-Geräte. Seit Jahren. Und ein handelsübliches Sieb. Und keinen „Nussmilchbeutel„. Was für eine unnötige Ausgabe und Sauerei. Ein Sieb tut es auch, habe ich festgestellt. Und wenn jemand unbedingt die ganz feinen Stückchen nicht haben will, dann nimmt der ein sauberes Küchentuch. Das klappt erstklassig.
Vorbereitung: – Für einen Liter Mandelmilch 100 Gramm Mandeln. – Für einen halben Liter Cashewnüsse 100 Gramm Nüsse. – Die Mandeln und/oder die Cashewnüsse über Nacht im Kühlschrank in Wasser einweichen.
Also, was braucht es an Werkzeug? – Eben, einen Mixer. Ich nutzte den BulletMixer. – Ein grosses Sieb mit feinem Gitter – Einen Messbecher zum Absieben der Milch – Einen Trichter zum späteren Abfüllen in Flaschen – Halbliter-Flaschen mit Spannverschluss.
Was braucht es an Zutaten? – 100 Gramm Mandeln (mit Haut) bzw. für den zweiten Versuch 100 Gramm Cashewnüsse. Eben die oben geannten Nüsse vorher über Nacht in Wasser im Kühlschrank eingeweicht. – 1 Esslöffel Kokosöl auf 500 ml Wasser. Damit die Milch „sämig“ wird, habe ich Kokosöl genommen. Auch für den Geschmack. In Rezepten lese ich alles von Sonnenblumenöl bis Olivenöl. – 1 Esslöffel Honig auf 500 ml Wasser. Als Zuckerersatz lese ich immer „Agavendicksaft“ in den Rezepten. Wer hat das schon Zuhause. Ich habe einfach Honig genommen. – Dazu kommt noch eine Prise Salz als Geschmacksverstärker. – kaltes Wasser aus der Leitung
Vorgehen – Rezept: 1. Man nimmt die Mandeln bzw. die Cashewnüsse aus dem Kühlschrank und wäscht diese im Sieb unter laufendem Wasser ab. 2. Dann füllt man die Mandeln/Nüsse in den Bulletmixer. 3. Danach gibt man je einen Esslöffel Kokosöl und Honig dazu. 4. Die Prise Salz noch oben drauf. 5. Dann füllt man den Mix-Behälter mit Wasser auf (bei mir bis 500 ml) 6. Danach lässt man den Mixer laufen. 7. Anschliessend siebt man die Milchmasse über das Sieb ab. 8. Bei den Mandeln blieb dann noch relativ viel Trester übrig. 9. Also habe ich diese Prozedur 1. bis 7. nochmal durchgeführt und bekam nochmal Mandelmilch. 10. Bei den Cashewnüssen blieb nur minimal Trester übrig. Als 1. bis 7. nur 1x durchgeführt. 11. Am Schluss dann die Milch in Halbliterflaschen abfüllen und in den Kühlschrank stellen. 12. Den Mandeltrester habe ich auf einem flachen Teller am Balkon zum Trocknen gestellt. Vielleicht mögen den Trester ja meine Spatzen und Meisen.
Resümee: Also zum „Geldsparen“ muss man die Prozedur nicht machen. Das lohnt anhand des Aufwands und der Zutaten nicht unbedingt. Aber in handelsüblicher Mandelmilch sind zum Beispiel nur 2,5% Mandeln enthalten. Dafür Säureregulatoren, und Stabilisatoren. Dazu kommt noch im dümmsten Fall Industriezucker. Dazu werden die Milchdrinks „ultrahocherhitzt“, um sie haltbar zu machen. Bei der eigenen Herstellung weiss man „was drin“ ist. Das hat einen nicht zu unterschätzenden Vorteil. Ausserdem ist der Anteil Mandeln/Cashew wesentlich höher. Bei Mandeln war der Anteil 10% und bei Cashew 20%. Und man kann mit den Zutaten variieren, je nach Geschmack. Zum Süssen könnte man auch Datteln nehmen. Und mit Erdbeeren oder Himbeeren für Geschmacksvarianten herstellen.
Kaum Zuhause angekommen, hab ich Lust auf „mein“ Brot.
Diesmal:
1 Beutel Trockenhefe mit
1 TL Honig in
1 Tasse lauwarmen Wasser rühren und „aktivieren“ lassen.
Währenddessen in einen Rührtopf:
350 gr. Roggenvollkornmehl
150 gr. Haferflocken
100 gr. Weizenkeime
2 EL Kümmel
1 TL Salz Trocken verrühren.
Roggenvollkornmehl enthält viel Ballaststoffe, Vitamine, Mineralien und beeinflußt die Darmflora positiv.
Haferflocken sind eine sehr gesunde Ernährungsgrundlage und gelten als eines der gesündesten Getreide. Sie sind reich an Ballaststoffen, Mineralstoffen, Vitaminen und Eiweiß. Ihre regelmäßige Aufnahme kann zu verschiedenen gesundheitlichen Vorteilen beitragen.
Der Weizenkeim verleiht dem Brot eine nussige Note und der Krume etwas Struktur, ist gesund und macht fit.
Kümmel unterstützt die Verdauung, da er Verdauungssäfte anregt und die Darmtätigkeit reguliert. Kümmel enthält auch wichtige Mineralstoffe wie Selen, Zink, Magnesium und Kupfer. Er ist zudem eine gute Quelle für Ballaststoffe, Proteine und essenzielle Fettsäuren.
Handrührer nehmen und in den Topf:
2 EL Olivenöl und
Aktivierte Hefewasser Verrühren und langsam lauwarmes Wasser zugeben, bis sich der Teig von den Topfwänden löst.
Olivenöl ist als Fett Geschmacksträger, ist aber gesund ohne Ende: Gesunde Fettsäuren, reich an Antioxidantien, entzündungshemmend, beugt Herz-Kreislauferkrankungen vor, schützt Blutgefäße, wirkt vorbeugend gegen Diabetis, positive Wirkung auf das Gehirn.
Eine Handvoll Mehl auf Arbeitsplatte und den Teig solange kneten, bis er „trocken von der Hand“ geht.
Das Foto wurde nach der ersten Backzeit geschossen.
Backpapier anfeuchten und in die Form einpassen. Brotteig in die Form geben und im Backofen bei 40 Grad 40 Minuten gehen lassen. (Schüssel mit heissem Wasser dazu stellen).
Danach 30 Minuten bei 240 Grad backen. Aus der Backform nehmen und auf Backrost stürzen. Zuletzt nochmal 30 Minuten bei 220 Grad backen. Brot dann 2 Stunden auskühlen lassen. 😎
Gesternabend (hier Teil 1) fiel mir ein, dass ich noch Beeren im Gefrierfach hatte. Auch aus Beeren kann man „Bier“ oder „Wein“ herstellen. Was mein Ziel ist, weiss ich dabei noch nicht genau. Auf jeden Fall habe ich mal angefangen den Ansatz herzustellen.
Zutaten:
2 Topfe mit je 2 Liter Wasser erhitzen.
etwa 500 Gramm Beeren (Blaubeeren, Johannisbeeren)
über Nacht abkühlen lassen
Am nächsten Tag Temperatur überprüfen: Wasser muss zwischen 25 – 35 Grad liegen.
einen halben Hefewürfel in warmen Wasser (kälter als 35 Grad) verrühren
150 Gramm Zucker pro Topf darin auflösen
100 Gramm Honig pro Top darin auflösen
In den Beerensud geben und warten
Heute am Mittag habe ich dann die Zutaten in ein grosses Glas umgefüllt und abgedeckt.
So sieht es aktuell aus:
Links der Beerensud (Honig, Zucker und Hefe ist jetzt drin) und rechts das Bier aus altem Brot. Oben schwimmen die Rosinen. Die Rosinen sollen die „Anzeiger“ sein: Wenn die Rosinen „prall“ sind, dann ist das Bier fertig.
Am Abend werde ich das Bier in die Flaschen abfüllen und dann kühl stellen. Dann dauert es nochmal 2-3 Tage, bis man es trinken kann. Update folgt.
Ab und zu muss ich als Ausgleich zur täglichen Arbeit „irgendwas Kreatives / Verrücktes“ machen. Als ich eine Reportage über die Geschichte des Bieres angesah, erfuhr ich, dass die Urvölker vor dem Brotbacken das Bierbrauen stellten – bei den Ägytern ging die Hälfte der Kornernte für Bier drauf. Ausserdem fand ich per Zufall eine Anleitung aus altem Roggenbrot Bier zu brauchen: „Kvas“ nennt sich das russische leichte Bier. Nicht umsonst gehört Kwas (Russisch: квас) inRussland seit Jahrhunderten zu den beliebtesten Erfrischungsgetränken. Kwas fördert die Verdauung, ist gut für den Stoffwechsel und das Herz-Kreislaufsystem, wirkt antibakteriell und sorgt für allgemein besseres Befinden. Seine heilende Kraft führt man auf die im Kwas enthaltenen Vitamine, freie Aminosäuren, Mikroelemente und Milchsäure zurück.
Da ich wirklich altes Vollkornroggenbrot zu Hause hatte, und gestern am Abend noch Einkaufen war, besorgte ich die nötigen Utensilien, wie Hefe und Rosinen. Am späten Abend machte ich mich ans Werk. Vollkommen unsicher, ob es überhaupt was wird. Natürlich ging beim ersten selbstgefilmte Dreh auch was schief. Aber vielleicht ist es ja trotzdem lustig anzusehen.
Was man braucht zum Kvass-Bier-Brauen:
5 Liter Behälter
Kochtopf
altes oder geröstetes Roggenbrot und/oder Vollkornbrot
Hefewürfel
Zucker und/oder Honig
Rosinen
Anleitung für das Brotbier (Kwas)
Wasser im Kochtopf (oder Wasserkocher) erhitzen
Roggenbrot im Toaster (oder Backofen) rösten
Roggenbrot und eine Handvoll Rosinen in den heissen Wassertopf werfen
Ansatz abkühlen lassen (z.B. über Nacht), da die Temperatur 35°C nicht übersteigen darf (Hefe würde absterben).
Am gleichen Abend ein 0.5 Liter Glas zur Hälfte mit Wasser füllen und über Nacht stehen lassen.
Am nächsten Tag das Brot/Wassergemisch abseihen.
(Mit den Brotresten kann man einen zweiten oder dritten Ansatz machen)
Die Hälfte des Hefewürfels im Wasserglas zusammen mit 200 Gramm Honig verrühren.
Das Hefe/Wasser/Honiggemisch in den abgesiebten Ansatz leeren.
Umrühren
Und in den 5-Liter-Behälter abfüllen
Locker zuschrauben
mindestens 2 Tage warten
1x am Tag wenden
Nach 2-3 Tagen in Flaschen abfüllen und Kühl stellen.
Aktuell bin ich heute bei Punkt (9). Mal sehen, wie sich das Bier entwickelt und dann schmeckt 🙂
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