Mandel- und Cashewmilch habe ich ja bereits selbst ausprobiert und hier beschrieben, wie man es einfach selbst Zuhause herstellen kann. Von einem Kollegen darauf angesprochen, gab er mir den Tipp es mit Hafermilch aus Haferflocken auszuprobieren. Das wäre noch einfacher.
Ausserdem kommt eine „Geheimzutat“ hinein; denn die Hafermilch (und alle anderen) entmischen sich mehr oder weniger leicht. Dazu wird in den gängigen Anleitungen die Beimischung von „pulverisiertem Lecithin“ empfohlen. „Lecithin“ oder „Lecithine“ bedeutet auf altgriechisch einfach nur „Eidotter“. Damit sich die Milch nicht wieder in ihre Bestandteile auflöst UND sich besser Aufschäumen lässt, kommt in „meine“ Hafermilch exakt ein Eidotter hinein. Als Geheimzutat also einen Eidotter beimischen.
Hafermilch aus Haferflocken plus „Geheimzutat“.
Vorbereitung für einen Liter Hafermilch: Etwa 60 Gramm Haferflocken in 500 ml. Wasser über Nacht in den Kühlschrank stellen. Kühl lassen sich die Haferflocken besser am nächsten Tag verarbeiten.
Was braucht es an „Werkzeug“: – Einen Handmixer – Ein handelsübliches grosses Sieb mit feinem Gitter – Einen Behälter zum Absieben der Milch – Einen Trichter zum späteren Abfüllen in Flaschen – Halbliter-Flaschen mit Spannverschluss.
Was braucht es an Zutaten: – 60 bis 100 Gramm Haferflocken über Nacht in 500 ml. Wasser im Kühlschrank gelagert. – 1 EL Honig auf 500 ml. Wasser. Also für einen Liter 2 EL. – Diesmal habe ich Ölivenöl genommen. 1 EL Olivenöl auf 500 ml. Wasser. – Eine Prise Salz – wirklich kaltes Leitungswasser – die „Geheimzutat“: Ein Eigelb.
Vorgehen – Rezept: 1. Den über Nacht gekühlten Behälter mit den Haferflocken in Wasser aus dem Kühlschrank nehmen. 2. Die Wasser/Haferflockenmischung in einen Mixbehälter geben. 3. Mit kaltem Leitungswasser auf 1 Liter auffüllen. 4. 2 EL Honig und die Prise Salz beigeben. 5. Handmixer nehmen und etwa 2 Minuten lang laufen lassen. 6. Das Olivenöl bei laufendem Mixer beigeben. 7. Danach die Milch absieben 8. Dann folgt die „Geheimzutat: 1 Eigelb“. Dieses nochmal mit der Milch „mixen“. 9. In Halbliter-Glasflaschen abfüllen. 8. Ab in den Kaffee oder in den Kühlschrank.
Resümee: Das mit der Hafermilch aus Haferflocken funktioniert wirklich schnell, mit wenig Aufwand und somit einfach. Das Ergebnis kann sich sehen lassen und schmeckt auch sehr gut. Mit der „Geheimzutat: Eigelb“ kommt die Hafermilch jetzt als homogene Milch daher, schmeckt cremiger und lässt sich problemlos aufschäumen. Also sparen sie sich extra Lecithine zu kaufen. Eier hat man üblicherweise eh im Kühlschrank.
Der Titel liest sich provokativ an. Hat aber seinen Hintergrund. Kuhmilch ist ungesund. Fakt. Zum einen erhöhte sich der Spiegel des Enzyms ACE2, das für eine Verengung der Blutgefäße und damit für eine Erhöhung des Blutdrucks verantwortlich ist. Zum anderen stieg der Spiegel für einen Faktor, der das Wachstum von Fibroblasten anregt und damit das Blut dickflüssiger machen kann. (Link) Die Homogenisierung der Milch bricht die Fettmoleküle runter, was dazu führt, dass die Moleküle zerstreut in der Milch zurück bleiben. Es gibt Hinweise, dass diese Prozedur die Arterienwände schädigt und zu einer Atherosklerose führen kann. (Link) Auch bei Hautentzündungen und Akne ist Milch ein Trigger (Link). Milch und Milchprodukte können bei manchen Menschen mit Neurodermitis Auslöser oder Verstärker von Symptomen sein. Der wichtigste Risikofaktor für eine Herz-Kreislauf-Erkrankung wie etwa Herzinfarkt ist ein erhöhter Cholesterinspiegel. Kuhmilch hat einen hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren, die die Blutfettwerte und damit das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen. Die Tricks der Milchindustrie wurde erst in einer Sendung in ARD aufgezeigt.
Der Austausch von Milchfett durch pflanzliche, mehrfach ungesättigte Fettsäuren in der Ernährung kann das Herzerkrankungsrisiko wiederum deutlich vermindern. Eine vegane Ernährung enthält keine tierischen Fette – und damit weniger gesättigte Fettsäuren. Außerdem enthalten pflanzliche Lebensmittel kein Cholesterin, denn das kommt nur in tierischen Produkten vor. Veganer:innen nehmen stattdessen mehr ungesättigte Fettsäuren und Ballaststoffe zu sich. Letztere sind nur in pflanzlichen Lebensmitteln enthalten. Dies wirkt sich positiv auf die Blutfettwerte aus. (Link) Milch und Milchprodukte sollte man also nur wenig essen.
Nussmilch einfach selbst gemacht – Die Zutaten und das „Werkzeug“ dazu
Ok. Gut. Soweit die Theorie. In meinem 55. Jahr liess ich mich von Kopf bis Fuss ärtzlich durchchecken. Dabei kam u.A. heraus, dass meine Blutgefässe geschädigt wären, ich leicht erhöhte Cholisterin-Werte hätte und bei meinen Halsschlagadern beidseitig leichte Ablagerungen zu erkennen seien. Somit stellte ich schon damals meine Ernährung um. Keine Milchprodukte mehr. Kein rotes Fleisch. Kein industrieller Zucker und keine Süssigkeiten. Möglichst vegetarische Ernährung. Nur noch in Ausnahmefällen gönne ich mir mal einen Schweinebraten oder ein Schnitzel. Aktuell bei der Hitze mal ein Eis („Sünde! Sünde!) Meine Blutwerte verbesserten sich seit dem umgehend. Ich verlor 6 Kilo Gewicht. Nachhaltig.
Also brauchte es Ersatz für Kuhmilch aus der Tüte. Bisher kaufte ich die letzten Jahre pflanzliche Milch im Einzelhandel ein. Mandelmilch, Sojamilch, auch Reismilch probierte ich aus. Die Preise bewegen sich pro Liter zwischen 2,50 und 3,50 Euro. Meinen Kaffee trinke ich seitdem nur noch mit Soja- oder Mandelmilch.
Jetzt hatte ich in eben dieser Sendung gesehen, wie einfach es ist selbst Mandelmilch herzustellen. Es braucht nicht viel. Nur einen Stabmixer oder Bulletmixer. Beides habe ich Zuhause. Und zwar keine „High-End-Marken-Mixer“, sondern günstige 0815-Geräte. Seit Jahren. Und ein handelsübliches Sieb. Und keinen „Nussmilchbeutel„. Was für eine unnötige Ausgabe und Sauerei. Ein Sieb tut es auch, habe ich festgestellt. Und wenn jemand unbedingt die ganz feinen Stückchen nicht haben will, dann nimmt der ein sauberes Küchentuch. Das klappt erstklassig.
Vorbereitung: – Für einen Liter Mandelmilch 100 Gramm Mandeln. – Für einen halben Liter Cashewnüsse 100 Gramm Nüsse. – Die Mandeln und/oder die Cashewnüsse über Nacht im Kühlschrank in Wasser einweichen.
Also, was braucht es an Werkzeug? – Eben, einen Mixer. Ich nutzte den BulletMixer. – Ein grosses Sieb mit feinem Gitter – Einen Messbecher zum Absieben der Milch – Einen Trichter zum späteren Abfüllen in Flaschen – Halbliter-Flaschen mit Spannverschluss.
Was braucht es an Zutaten? – 100 Gramm Mandeln (mit Haut) bzw. für den zweiten Versuch 100 Gramm Cashewnüsse. Eben die oben geannten Nüsse vorher über Nacht in Wasser im Kühlschrank eingeweicht. – 1 Esslöffel Kokosöl auf 500 ml Wasser. Damit die Milch „sämig“ wird, habe ich Kokosöl genommen. Auch für den Geschmack. In Rezepten lese ich alles von Sonnenblumenöl bis Olivenöl. – 1 Esslöffel Honig auf 500 ml Wasser. Als Zuckerersatz lese ich immer „Agavendicksaft“ in den Rezepten. Wer hat das schon Zuhause. Ich habe einfach Honig genommen. – Dazu kommt noch eine Prise Salz als Geschmacksverstärker. – kaltes Wasser aus der Leitung
Vorgehen – Rezept: 1. Man nimmt die Mandeln bzw. die Cashewnüsse aus dem Kühlschrank und wäscht diese im Sieb unter laufendem Wasser ab. 2. Dann füllt man die Mandeln/Nüsse in den Bulletmixer. 3. Danach gibt man je einen Esslöffel Kokosöl und Honig dazu. 4. Die Prise Salz noch oben drauf. 5. Dann füllt man den Mix-Behälter mit Wasser auf (bei mir bis 500 ml) 6. Danach lässt man den Mixer laufen. 7. Anschliessend siebt man die Milchmasse über das Sieb ab. 8. Bei den Mandeln blieb dann noch relativ viel Trester übrig. 9. Also habe ich diese Prozedur 1. bis 7. nochmal durchgeführt und bekam nochmal Mandelmilch. 10. Bei den Cashewnüssen blieb nur minimal Trester übrig. Als 1. bis 7. nur 1x durchgeführt. 11. Am Schluss dann die Milch in Halbliterflaschen abfüllen und in den Kühlschrank stellen. 12. Den Mandeltrester habe ich auf einem flachen Teller am Balkon zum Trocknen gestellt. Vielleicht mögen den Trester ja meine Spatzen und Meisen.
Resümee: Also zum „Geldsparen“ muss man die Prozedur nicht machen. Das lohnt anhand des Aufwands und der Zutaten nicht unbedingt. Aber in handelsüblicher Mandelmilch sind zum Beispiel nur 2,5% Mandeln enthalten. Dafür Säureregulatoren, und Stabilisatoren. Dazu kommt noch im dümmsten Fall Industriezucker. Dazu werden die Milchdrinks „ultrahocherhitzt“, um sie haltbar zu machen. Bei der eigenen Herstellung weiss man „was drin“ ist. Das hat einen nicht zu unterschätzenden Vorteil. Ausserdem ist der Anteil Mandeln/Cashew wesentlich höher. Bei Mandeln war der Anteil 10% und bei Cashew 20%. Und man kann mit den Zutaten variieren, je nach Geschmack. Zum Süssen könnte man auch Datteln nehmen. Und mit Erdbeeren oder Himbeeren für Geschmacksvarianten herstellen.
Nach dem langen Wochenende räumte ich wieder einmal meinen Kühlschrank aus. Dabei fielen mir meine Gemüsevorräte ins Auge. Was tun damit, bevor ich die Ware (wieder) wegwerfe, weil sie zu lange liegt? Man nehme das Gemüse und koche es. Lauch, Karotten, Paprika, Kartoffel, etc. war schnell klein geschnitten. Ab damit in den Kochtopf. Sogar Petersilie war noch vorrätig. Knoblauch dazu, etwas Pfeffer und Salz. Dann köcheln lassen.
Als die Gemüsesuppe fertig war, schaffte ich gerade mal zwei Teller zu essen – im Topf war noch etwas mehr als ein Liter übrig. Was tun damit? Wieder in den Kühlschrank? Ich habe aber nicht jeden Tag Lust auf Gemüsesuppe. Dann wird die Suppe alt und sauer. Was tun?
Die heisse Suppe müsste man doch „Einwecken“ können!? Wo bekomme ich Gläser her? Nach der Arbeit beim „Volg“ mal nachschauen. Der hat eigentlich alles. Und: Welche gefunden! 6 Gläser mit Schraubdeckel und 550 ml kosten gerade mal 5 Franken. Auch „richtige“ Weck-Gläser mit Gummi und Spanner hab ich mitgenommen.
Zu Hause dann die Suppe nochmal heiss machen! Die Gläser in heisses Wasser stellen – umgedreht – die Deckel auch. Etwas Essig zum Desinfizieren dazu. Anschliessend die Suppe vorsichtig in die Gläser füllen. Bis zum Rand auffüllen, dann zudrehen und auf den Kopf stellen. Anschliessend abkühlen lassen. Wenn der Deckel eine Delle nach Innen bekommt, ist alles gut.
Nun hab ich Vorrat und der Kühlschrank wird vollgestellt. Ausserdem kann ich nun Gemüsesuppe naschen, wann ich will.
IoT ist momentan das Modeschlagwort des Jahres. Jedes Produkt das „hipp“ sein will, muss einen Internetanschluss haben und mehr oder weniger sinnvoll seine Informationen „sharen“ – am besten mit einer speziellen APP für die allseits beliebten Smartphones.
Ich stelle mal hier eine Hitliste der SmartDevices auf und frage dann, ob es diese Produkte tatsächlich braucht.
Bosch Home Connect – Die Kamera im Kühlschrank
Die nun neu erhältlichen „Home Connect“ Haushaltgeräte von Bosch warten alle samt mit einer Kamera auf. So kann man nicht nur den Inhalt des Kühlschranks kontrollieren (bei jedem Öffnen der Tür), sondern auch in die Trommel der Waschmaschine oder des Trockners blicken und in den Backofen oder die Geschirrspülmaschine schauen. Wenn also der Braten anbrennt oder sich die Wäsche verfärbt, kann man das live vom Büro aus mitverfolgen! Jede Hausfrau freut es ungemein, wenn der Ehemann ihr Tun von überall kontrollieren kann. Wem also das tägliche Fernsehprogramm zu langweilig ist, der blickt nun in seine Küchengeräte. Auch die Espressomaschine ist von der Ferne überwachbar! So ist die Kaffeesucht des Ehegatten kontrollierbar. Aber will man das?
Die Kinderzimmer-Spionage-Barbie weiss auf alles eine Antwort.
Die neue „Hello Barbie“ von Matel lauscht auf Knopfdruck allem, was im Kinderzimmer gesagt wird und antwortet prompt mehr oder weniger sinnvoll. Die Antworten kommen von einem Internetserver. Somit muss die Barbie mit dem Spielzimmer-eigenen WLAN verbunden sein und dieses wiederum mit dem Internet – soweit klar, liebe Omis!?!. Blöd nur, dass kaum nach Erscheinen der Spionage-Barbie mehrere Sicherheitslücken in der Kommunikation aufgedeckt wurden. Aber so kommen auch unsere Jüngsten gleich in den Genuss eines internationalen Abhörskandals.
Die Kamera-Eule „Ulo“ überwacht rund um die Uhr – putzig!
Die süsseste Überwachungskamera der Welt! Niedlich! Hääärzig! All das sind Attribute, mit welchen die totale Überwachung positiver gestaltet werden soll. Babyphone war gestern – ULO ist heute! Man stellt die blinzelnde Eule einfach irgenwo ins Regal und aktiviert sie mit freundlichem Streicheln über den Kopf.
Ab sofort filmt ULO immer dann, wenn sich „etwas“ im Raum bewegt. Diese Filmchen schickt ULO dann sofort ins Netz, damit BigBrother über eine APP sehen kann, was da Zuhause abläuft.
Pfanne mit Bluetooth – Omas Kaiserschmarrn wird intelligent!
Wer bisher nicht Kochen konnte, der ging entweder ins Restaurant oder nutzte das breite Angebot der Fertiggerichte. Das hat nun mit „Pantelligent„ein Ende!
Die Bratpfanne besitzt diverse Sensoren und kommuniziert mittels Bluetooth. Die APP liefert auch gleich bis zu 50 Rezepte und somit kann nichts mehr anbrennen!
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