Nach dem Freibad-Besuch bin ich nach Hause und hatte Lust auf etwas Kaltes. Den letzten Rest Bananen-Eis hatte ich gestern am Abend mit Aprikosenschnitz gegessen. Somit musste neues Bananeneis her. Das war gleich gemacht.
Der Haferflocken/Bananen-Leib kommt so aus dem Ofen. Schön braun und es duftet lecker.
Durch ein Video auf Youtube animiert und durch die leckeren Proteinriegel inspiriert, probierte ich ein neues Rezept aus: Haferflocken/Bananen-Riegel backen! Und natürlich posten ich das Rezept nur dann, wenn es was geworden ist. Und es sieht aktuell sehr gut aus und es riecht auch sehr gut.
Los geht’s! Zutaten
2 Bananen
2 Eier
1 EL Zitronensaft
1 TL Honig
200 Gramm Haferflocken
1 Tüte Vanillezucker
1 Tüte Backpulver
Eine kleine Handvoll Rosinen
Etwas Salz
Etwas Zimt
Etwas Kokosfett
Bittere Schokolade mit möglichst hohen Schokoladenanteil
How-To:
Zuerst die Bananen klein schneiden und mit dem Handmixer zu Muß verarbeiten. Die zwei Eier dazu geben. Der Zitronensaft verhindert das Braunwerden der Bananen. Den Honig und das Vanillepulver braucht es eigentlich nicht, weil die Bananen eh schon süss sind. Egal, ausprobieren. Schön mit dem Handmixer auf kleiner Stufe verarbeiten.
Danach wechselt man zu einer Gabel zum Umrühren. Jetzt kommt die Prise Salz und der Zimt und die Rosinen dazu. Die Menge Haferflocken rührt man langsam unter, bis der Teig fest wird. Dann glatt streichen und in der Schüssel ruhen lassen. So ziehen die Rosinen und die Haferflocken die Feuchtigkeit gleichmäßig auf und der Teig beginnt zu verkleben.
Sieht von oben interessant aus. Die Schokolade schmilzt und verteilt sich.
In eine Fläche Form kommt angefeuchtetes Backpapier. Dann den Teig in die Form geben und gleichmäßig flach etwa 1cm hoch verteilen. Oben auf den Teig streicht man nun mit einem Pinsel das Kokosfett auf. Man kann auch Butter nehmen, aber die Kalorien!
Die Form kommt dann 50 Minuten bei 180 Grad in die Backröhre und anschliessend den Teig mit einem Stocher testen. Hängt noch Teig dran, 15 Minuten Backzeit oben drauf geben.
Nur noch abkühlen. Dann in Riegel schneiden.
Kurz vor Ende der Backzeit schneidet man die Schokolade klein. Ich hatte es zuerst mit einer Gemüseraspel probiert, aber das gibt eine Sauerei. Man nimmt die Backform mit dem gebackenen Teig aus dem Ofen und streut nun oben Schokoladenstreusel darauf.
Ich könnte es nicht abwarten. Fast kalt. Lecker.
Jetzt warte ich, bis der Teig kalt und die Schokolade oben drauf einigermaßen fest wird. Dann kommen die Haferflocken/Bananen-Teig in den Kühlschrank. Denn nur richtig kalt lassen sich die Riegel mit einem scharfen Messer schneiden. Fotos von den Riegeln kommen hier.
Sieht gut aus. Schmeckt auch so.
Im Original Rezept sind auch noch Haselnüsse drin. Aber Nüsse sind nix für mich im Gebäck. Aber wenn man will, kann man ja etwas ausprobieren.
„Mein Brot“ ist mir ausgegangen. Also habe ich während das Eröffnungsspiel der Fussball WM in México lief ein neues Brot gebacken. Diesmal mit Haferflocken, Roggenvollkornmehl, Dinkelvollkornmehl und neu Buchweizen!
Zutaten:
200 Gramm Haferflocken
200 Gramm Roggenvollkornmehl
100 Gramm Dinkelvollkornmehl
50 Gramm Buchweizenflocken
3 EL Kümmel
2 Päckchen Trockenhefe
1 TL Salz
250ml lauwarmes Wasser
Alles, bis auf das Wasser, in den Rührtopf geben, umrühren. Dann erst das Wasser dazugeben und etwa 5 Minuten mit der Knetmaschine Rühren lassen, bis der Teig gleichmäßig klebt und einen Klumpen ergibt.
Den Teig in eine mit Backpapier ausgekleidete Form geben und zugedeckt mindestens 1 Stunde gehen lassen, bis sich der Teig verdoppelt.
Danach den Teig samt Form in den Ofen geben. 50 Minuten bei 180 Grad, dann Brot aus der Form stürzen und weitere 40 Minuten bei 180 Grad backen lassen.
Fertig. Riecht beim Backen schon super. Und schmeckt super. 😎👍
Man lernt ja nie aus. Damit das Brot besser aufgeht und noch lockerer wird, haben sich zwei Methoden bei mir bewährt:
Das „Zweite Kneten“! Ich lasse den Teig nach dem Anrühren in der Rührschüssel das erste Mal Gehen. Danach streue ich ausreichend Mehl auf die Anrichte und knete den Teig gut 5 Minuten „trocken“. Es wird so lange Mehl beigegeben, bis kein Teig mehr an den Fingern haftet und der Teig fast formstabil bleibt. Dann kommt er in die Backform mit Backpapier zum „finalen Gehen“
Zum „finalen Gehen“ nutze ich neuerdings einen „Brutkasten“. Das ist eine durchsichtige Plastikbox. In diese passt meine Brot-Backform zusammen mit einer Kuchenform hinein. In die Kuchenform kommt warmes Wasser. Im Kasten ist es dann schön warm und feucht. Das freut die Hefebakterien und der Brotteig quillt schön auf. Deckel drauf und warten, bis der Teig aus der Brot-Backform wächst! Klappt super.
Hier noch Bilder dazu.
„Brot-Brutkasten“ geschlossen.Brot-Backform und Kuchenform mit warmem Wasser.Wenn das Brot aus der Form quillt, ab in den Ofen bei 220 Grad! Das Brot nach dem „ersten Gang“ nach 40 Minuten bei 20 Grad. Das Brot wird aus der Form genommen und gewendet. Dann kommt es nochmal 45 Minuten bei 180 Grad in den Ofen.Fertig sieht das dann so aus. Super lockeres Brot. „Mein Brot“
Die Sonne schien schön, bis gerade. Jetzt kommen Wolken. Ich sitze auf dem Balkon, auf dem ich bis gerade die Sonne genoss und einen Salat löffelte. „Warum bloggst Du wieder?“ wurde ich heute Nacht gefragt.
Salat mit frischem Schnittlauchbrot aus eigener Ernte. „Mein Brot“ aus Haferflocken und Dinkelvollkorn.
Seit 20 Tagen schreibe ich wieder hier in meinem antiken Blog. Warum? Weil mich Facebook immer mehr angurkt. Seit einem Update findet man keine alten Posts mehr. Das bedeutet, dass mühsam geschriebene Beiträge im Nirvana verschwinden nach wenigen Tagen. Die Suche funktioniert nicht mehr in Facebook.
Anders hier im Blog. Die interne Suche findet alles. Die Beiträge gehen nicht verloren. Anders als in Facebook sind Beiträge auch in den Suchmaschinen gelistet. Automatisch. Ohne mein Zutun.
Hauptsächlich schreibe ich für mich. Mein digitales Tagebuch. Was beschäftigt mich, was interessiert mich. Es freut mich, wenn andere die Texte lesen. Und noch viel mehr freut es, wenn ausnahmsweise mal Kommentare kommen.
Hier bei „PeterPan’s Blick in die Welt“ geht es um meine Themen. Es gibt noch einen zweiten Blog, der sich ausschliesslich um KNX Themen dreht. Also schreibe ich in den Blogs und teile es dann je nach Thema in WhatsApp, Facebook oder Linkedin. 😎
Nur für die Fotos muss ich mir noch etwas einfallen lassen. Original von der Kamera sind die Bilder viel zu gross und Speicher intensiv. Früher nutzte ich Flickr. Gibt’s das noch?
Übrigens: Das Sonnenblumkernbrot ging mir gestern aus. Deshalb habe ich mal schnell am Abend ein Neues gebacken. 200 Gramm Haferflocken in Ayran einweichen, 400 Gramm Dinkelvollkornmehl, 4 Esslöffel Kümmel, 2 Esslöffel Olivenöl verrühren.
Ein Päckchen Trockenhefe in lauwarmen Wasser und einem Esslöffel Honig auflösen und warten bis es schäumt. In den Teig unterrühren.
Den Teig 60 Minuten gehenlassen, bis er sich verdoppelt. Dann nochmal mit einem Teiglöffel umrühren. Eine Backform mit feuchtem Backpapier belegen. Den Teig hineinfüllen. Nochmal zugedeckt gehenlassen bis er sich verdoppelt.
Ofen kurz auf 250 Grad vorheizen, eine Schüssel mit Wasser hineinstellen. Das Brot 30 Minuten Backen. Dann das Brot umstürzen/aus der Form nehmen, Backpapier entfernen und bei 180-200 Grad weitere 60 Minuten backen.
Das Brot ist fertig, wenn es beim Klopfen hohl klingt. Ich steche es mit einem Mikado-Spiess an. Bleibt Teig hängen. Nochmal 20 Minuten backen.
Diesmal mit Sonnenblumenkerne! Los geht’s! Für ein 500 Gramm von „meinem“ Brot braucht es:
200 Gramm Haferflocken und mit Ayran aufgießen, bis die Flocken/Kerne bedeckt sind. Dann 30 Minuten einweichen lassen.
Ayran? Ja! Das ist ein in der Türkei beliebtes Getränk aus Jogurt, Wasser und Salz. Hat man kein Ayran, nimmt man eben Jogurt, mischt es mit einem Drittel Wasser auf und gibt eine Prise Salz dazu. Easy.
Nach 30 Minuten Einweichzeit gebe ich 4 Esslöffel Kümmel dazu. Ebenso 300 Gramm Vollkorn-Dinkel-Mehl. Und ganz wichtig: Zwei Esslöffel Olivenöl! Das Gemisch wird mit einem Kochlöffel gleichmäßig durchgerührt.
In ein Glas gibt man einen Teelöffel Honig, handwarmes Wasser und einen Beutel Trockenhefe. Man wartet bis sich Schaum bildet und rührt das Glas Hefe Gemisch unter den Teig.
Normal sollte der Teig nun schön feucht sein. Wenn nicht, Wasser dazu geben. Wenn der Teig zu nass ist, gibt man noch etwas Haferflocken bei.
Den Teig im Rührtopf abdecken oder wie ich es mache in eine Plastiktüte geben und stehen lassen, bis sich die Teigmenge verdoppelt hat.
Es dauert etwa eine Stunde bis 90 Minuten bis der Teig aufgegangen ist. Dann nimmt man die Schüssel aus der Plastikfolie und rührt den Teig nochmals schön durch.
In eine Backform kommt ein angefeuchtetes Backpapier. So lässt es sich besser der in die Form reinpassen.
Dann gibt man den Teig aus der Schüssel in die Backform. Ich habe dann den Teig mit Spnnblumenkerne bestreut, wie man auf den Bildern sieht.
Anschliessend lasse ich den Teig nochmals aufgehen, bis er sich wieder verdoppelt hat.
Man sieht, dass der Teig quasi aus der Backform quillt. Dann ist genug und die Backform kommt in den Ofen.
Zuerst stelle ich auf 220 Grad für 40 Minuten. Dann stürze ich das Brot aus der Backform auf ein weiteres Backpapier.Dies weil dann das Brot rundherum gleichmäßig durchgebacken wird.
Anschliessend drehe ich auf 180 Grad für weitere 40 Minuten. Danach steche ich das Brot mit einem Holzspiess an und checke, ob noch Teig daran hängen bleibt. Je nach Dicke und Konsistenz kommen nochmal 20 Minuten dazu.
Am Schluss nehme ich das Brot aus der Backröhre heraus und lasse es ruhen bzw. auskühlen. Danach kommt es in eine Plastiktüte verpackt in den Kühlschrank. Die Restfeuchte verteilt sich dadurch besser, es gibt keine zu harte Kruste und zweitens hält das Brot im Kühlschrank länger.
Möchte ich Brot essen, so schneide ich ein paar Scheiben dünn ab und stecke es in den Toaster. Es schmeckt dann, wie frisch gebacken.
Was macht der Peter eigentlich nebenbei nach Feierabend? Der macht doch nix anderes, als immer nur KNX!
Nein, ich brauche neben „KNX“ auch noch etwas, wo ich meine Kreativität ausleben kann. Wobei Brot-Backen und Gemüse-Trocknen einen eher praktischen Hintergrund haben. Das habe ich heute gemacht. Und das Outing eines tollen außergewöhnlichen Musik-Projektes. Aber der Reihe nach.
Brot-Backen: Das hatte ich während Corona angefangen. Und ist mir geblieben. So habe ich alles selbst in der Hand, was reinkommt. Aktuell bin ich absoluter Fan von Vollkorndinkel/Haferflocken-Brot mit Kümmel! Demnächst probiere ich mal Saaten rot aus.
Heute wurde allerdings der Teig etwas zu nass und ich nahm Dinkelmehl und Haferflocken, um das wieder auszugleichen. Deshalb hatte ich mehr als 500 Gramm Brotteig. Deshalb lief er mir beim „Gehen“ davon. 😁 Und deshalb passte er nach dem 2. Kneten und 2. Aufgehen nicht mehr in die Kastenform. Und deshalb nahm ich das „Reindl“! 😎 Mal was Neues.
Wenn der Brotteig „davonlaufen“ möchte. Wenn es zu viel Teig für die Backform hat, braucht es das Reindl.So sieht das Brot diesmal nach dem „Anbacken“ und dem Wenden aus.Frisch aus dem Ofen. Locker und lecker.
Zum Rezept: 150 Gramm Haferflocken mit 150 ml warmen verdünntem Jogurt und einem Teelöffel Salz etwa 15 Minuten einweichen. Parallel einen Esslöffel Honig in einem Glas mit 150 ml lauwarmes Wasser mit einem Tütchen Trockenhefe vermischen und stehen lassen, bis es schäumt. Danach 350 Gramm Dinkelvollkornmehl und 4 Esslöffel Kümmel dazu geben und eben mit dem Hefe/Honig/Wasser-Gemisch verühren. Mit einem Rührhaken zu einer homogenen Masse kneten.
Den Teig 60 Minuten zugedeckt gehen lassen. Anschließend das 2. Mal den jetzt klebrigen Teig nun mit der Hand 5 Minuten gut durchkneten. Hier kann man die Unterlage mit Haferflocken und Dinkelmehl bestreuen, damit der Teig aussen rundherum am Ende eine schöne Kruste bekommt.
In die Kastenform gebe ich angefeuchtetes Backpapier. Angefeuchtet lässt es sich besser der Form anpassen und später herausnehmen. Den Teig in die Kastenform geben und nochmal etwa 30-40 Minuten gehen lassen, bis er oben eine Wölbung bekommt.
Der Ofen wird bei mir nicht vorgeheizt. Die Backform kommt auf ein Gitter im unteren Bereich. Dann stelle ich Ober/Unterhitze ein und es geht zuerst bei 220 Grad für 30 Minuten los.
Dann nehme ich die Kastenform heraus, lege ein Backpapier auf das Gitter, wende das Brot in der Backform auf das Gitter und ziehe das vorher in der Backform befindliche und nun am Brot Leib klebende Backpapier ab.
So gewendet backt das Brot (bei mir) nochmal 45 Minuten. Jetzt bei 180 Grad. Dann stehe ich das Brot an und checke, ob Teig am Spiess hängt. Wenn ja, gibt es 20 Minuten Nachschlag. Fertig! Das dauert insgesamt um die 2 Stunden. So habe ich leckeres frisches und noch dazu gesundes Brot. Dazu aktuell am liebsten Olivenöl und frischen Schnittlauch. 😋
Gemüse-Trocknen: Seit langem ernähre ich mich möglichst durchgängig vegetarisch. Mit kleinen Ausnahmen bei Hühnerfleisch und Salmon. Ist absehbar, dass Gemüse zu viel eingekauft wurde und in den nächsten Tagen nicht aufgebraucht wird, dann „schnipple“ ich das klein und trocken es im Backofen bei niedriger Temperatur.
Verschiedenes Gemüse klein geschnitten und getrocknet. Von einem ganzen Brokkoli bleibt das hier übrig.
Zu den Gekauften Gemüseflocken hat das Selbermachen wieder den Vorteil, dass ich weiss, was drin ist und woher es stammt. Diese getrockneten Gemüseflocken kommen bei mir in jedes Gericht, wie sonst Gemüsesuppe-Pulver.
Auch das Gemüsesuppe-Pulver mache ich bei Bedarf selbst. Dazu kommt eine Portion meiner Gemüseflocken in den Bulletmixer bis es Pulver ist. Dann kommt ein Drittel Salz zur Haltbarkeit und für den Geschmack dazu. Fertig.
Musik-Projekt: Ja, das ist eine etwas längere Story. Dazu reicht mir heute die Zeit nicht. Nur so viel: Es wird geil! Heute fand das erste „Coming-Out“ statt. Auf jeden Fall so viel: Etwas Neues entsteht. Etwas Verrücktes entsteht. Ein neues Musikprojekt entsteht.
Der Arbeitstitel lautet: „Cooperativa Costa Plantano“! „Cooperativa“, weil die Musiker mit viel Enthusiasmus, Kreativität und Liebe zur Musik an diesem Projekt zusammenarbeiten.
„Costa Plantano“, weil alle Musiker aus dem Norden Teneriffas stammen, der Insel mit ihren charakteristischen Bananenplantagen.
Die Musik ist eine Mischung aus traditionellen spanischen und südamerikanischen Melodien und Rhythmen. Einige davon sind sehr bekannt und laden sofort zum Tanzen und Mitsingen ein.
Heute war der zweite Tag im Studio. Am ersten wurde besprochen und ein wenig geübt. Auch die Musiktitel haben wir ausgesucht. zusammen.
Im Video des ersten Teils des „Making-of of“ sind Nuria (Gesang), Rafa (Toningenieur/Rhythmus-Gitarre/Background Gesang), José (Percussion/Gesang) zu sehen und zu hören. Zwei Jungs kommen noch dazu. Santiago (Leadgitarre/Background-Gesang) und Angel (Gitarre und Background-Gesang).
Was ich da mache? Ich bin der einer der Ideengeber. Aber das Projekt läuft gleichberechtigt mit allen Beteiligten. Und im professionellen Sektor würde man es „Produzent“ nennen. Wir sind aber fast alle Amateure und gehen einem geregelten Beruf nach. Wir sind alle gespannt, ob es so klappt, wie wir es uns vorstellen.
Seit exakt einem Jahr trifft sich „Mike’s kulinarische Männerrunde“, um Brüderchen Mike Unterstützung und Beistand bei seinem familiärem Vorhaben zu geben. Im Januar 2025 trafen sich Freunde um Mike das erste Mal. Und seitdem jeden Monat 1x irgendwo in der Region Limmattal oder Zürich in einem Restaurant.
Mike’s kulinarische Männerrunde mit Natalie. Es fehlen allerdings noch Zwei.
Vor Weihnachten sprachen wir über das „Wellness-WE“ in Regensburg. Und über das gute traditionelle Bayerische Essen. Und da kam die Idee auf das Jubiläum bei Mike im ehemaligen Restaurant zu organisieren. Und es würde Schweinebraten geben. Mit Knödel und Sauerkraut.
Knödel, Gemüsesuppe und Sossen auf dem Herd
Schweinebraten hatte ich schon ein paar Mal gemacht. Ist ja wie gesagt nicht schwer. Und es gibt weltweit viele Rezepte. Ich entschloss mich zwei unterschiedliche zu machen. Einen Bayerischen und einen asiatisch angehauchten.
Die Gang beim Helfen in der Küche
7 Frunde meldeten sich zurück. Dazu Natalie. Also besorgte ich am Montag 2 Kilo Schweinerücken und 2 Kilo Knödelteig. Auch alle anderen Zutaten für Salat und Gemüsesuppe besorgte ich. Milan fragte die liebe Jasmin wegen Tiramisu und Gio brachte Italienische Spezialitäten mit.
Der Bayerische und der Asiatische Schweinebraten brutzeln im Backofen
Den Bayerischen Schweinebraten machte ich genauso, wie hier beschrieben. Den asiatisch angehauchten folgendermassen:
Der Schweinerücken (1 Kilo) wird rundherum mit Pfeffer und Salz eingerieben.
Danach wird das Fleisch heiss in einer Pfanne mit Olivenöl rundherum angebraten. Auch an den Stirnseiten.
In der gleichen Pfanne wird Knoblauch, Chili und eine Fenchelknolle kurz glasig gebraten.
Mit etwa einem halben Liter Gemüsebrühe das Gemüse „ablöschen“.
Das Fleisch legt man in einen Bräter.
Das Fleisch wird oben mit Honig bestrichen und mit klein geschnittenem Knoblauch und Chilligewürz bestreut.
Dann kommt das Gemüse, samt Brühe dazu. Das Angebraten am Pfannenboden ausschaben und auch dazugeben.
Dann geht es für den Braten ab in den Backofen. Bei 180 Grad für 90 Minuten.
Alle 20 Minuten den Schweinebraten mit der Bratensosse übergießen.
Nach 90 Minuten dreht man für 20 Minuten hoch auf 220 Grad.
Fertig.
Vom Bayerischen Schweinebraten blieb nix übrig. Vom Asiatischen ein paar Scheiben. Aber alle waren poppvoll.
Zu den Semmelknödel:
Zuerst einen ausreichend grossen Topf zweidrittel mit Wasser füllen und Salz dazu geben.
1,5 bis 2 Kilo Knödelteig mit 2 Eiern und 250 Gramm Kartoffelmehl vermengen.
Dann fausgrosse Knödel drehen. Ich packe in die Mitte Semmelwürfel rein.
Das Wasser muss Kochen, also sprudeln. Dann vom Herd nehmen und die Knödel hineingeben.
Anschliessend bei kleiner Flamme 20-25 Minuten kochen. Die Knödel schwimmen dann an der Oberfläche. Tauchen auf.
Zum Schweinebraten und den Kartoffelknödel gebe ich Blaukraut und Sauerkraut. Und natürlich ein Weissbier (bei mir alkoholfrei).
Das Schlachtfeld nach dem Mahl.
Als Vorspeise machte ich eine Gemüsesuppe mit Breze. Den gemischten Salat schaute keiner an. Also war die Gemüsesuppe perfekt und schmeckte.
Ich und Du, Tiramisu! Frisch von Jasmin gemacht.
Als Nachspeise gab es Tiramisu von Jasmin und italienisches Süssgebäck von Gio. So viel hatte ich schon lange nicht mehr gegessen. Es war dann schwierig aufrecht zu sitzen. Alles war so lecker und allen schmeckte es.
Dolce Vita von Gio
Zum nächsten Treffen einigten wir uns auf „Pasta Italiana“. Jeder bringt etwas mit. Vorspeise, Hauptspeise, Nachtisch. Das wird wieder super Anfang März. 👍😉
Gestern habe ich noch einen möglichst gesunden Zitronenkuchen gebacken. Dazu wandelte ich ein bestehendes Rezept ab. Und siehe da: Es hat geklappt.
(möglichst) Gesunder Zitronenkuchen
Für den Teig: 250 g Vollkorndinkelmehl 1 Tüte Backpulver 1 Prise Salz 2 – 3 reife Zitronen 150 ml Joghurt (3,5 % Fett) 60 g Kokosfett 80 g Honig 1 Pck. Vanillezucker 3 Eier
Zuerst Honig und Kokosfett in der Rührschüssel mit heissen Wasser verflüssigen. Die Zitronenschalen abreiben und dann entsaften. Die Eier, Vanillezucker, Backpulver, Salz, Jogurt zugeben und mit dem Handmixer verrühren. Zum Schluss das Mehl zugeben und zu einer homogenen Masse vermengen.
Backpapier befeuchten und in Backform einlegen. Den Teig in die Backform füllen und gleichmäßig verstreichen. Den Backofen auf 180 Grad einstellen. Dann zuerst 20 Minuten backen. Oberseite mit einem Messer längs bis zum Teig aufschneiden. Dann nochmal 40 Minuten backen. Die Oberseite darf nicht dunkel werden. Ich habe dann den Kuchen aus der Form gestürzt und nochmal 10 Minuten gebacken.
Kaum Zuhause angekommen, hab ich Lust auf „mein“ Brot.
Diesmal:
1 Beutel Trockenhefe mit
1 TL Honig in
1 Tasse lauwarmen Wasser rühren und „aktivieren“ lassen.
Währenddessen in einen Rührtopf:
350 gr. Roggenvollkornmehl
150 gr. Haferflocken
100 gr. Weizenkeime
2 EL Kümmel
1 TL Salz Trocken verrühren.
Roggenvollkornmehl enthält viel Ballaststoffe, Vitamine, Mineralien und beeinflußt die Darmflora positiv.
Haferflocken sind eine sehr gesunde Ernährungsgrundlage und gelten als eines der gesündesten Getreide. Sie sind reich an Ballaststoffen, Mineralstoffen, Vitaminen und Eiweiß. Ihre regelmäßige Aufnahme kann zu verschiedenen gesundheitlichen Vorteilen beitragen.
Der Weizenkeim verleiht dem Brot eine nussige Note und der Krume etwas Struktur, ist gesund und macht fit.
Kümmel unterstützt die Verdauung, da er Verdauungssäfte anregt und die Darmtätigkeit reguliert. Kümmel enthält auch wichtige Mineralstoffe wie Selen, Zink, Magnesium und Kupfer. Er ist zudem eine gute Quelle für Ballaststoffe, Proteine und essenzielle Fettsäuren.
Handrührer nehmen und in den Topf:
2 EL Olivenöl und
Aktivierte Hefewasser Verrühren und langsam lauwarmes Wasser zugeben, bis sich der Teig von den Topfwänden löst.
Olivenöl ist als Fett Geschmacksträger, ist aber gesund ohne Ende: Gesunde Fettsäuren, reich an Antioxidantien, entzündungshemmend, beugt Herz-Kreislauferkrankungen vor, schützt Blutgefäße, wirkt vorbeugend gegen Diabetis, positive Wirkung auf das Gehirn.
Eine Handvoll Mehl auf Arbeitsplatte und den Teig solange kneten, bis er „trocken von der Hand“ geht.
Das Foto wurde nach der ersten Backzeit geschossen.
Backpapier anfeuchten und in die Form einpassen. Brotteig in die Form geben und im Backofen bei 40 Grad 40 Minuten gehen lassen. (Schüssel mit heissem Wasser dazu stellen).
Danach 30 Minuten bei 240 Grad backen. Aus der Backform nehmen und auf Backrost stürzen. Zuletzt nochmal 30 Minuten bei 220 Grad backen. Brot dann 2 Stunden auskühlen lassen. 😎
Gestern aus Gent/Türingen zurück gekommen. Also heisst es heute Wäsche waschen, zusammenlegen und wieder in den Koffer packen. Denn am Freitag geht die Reise weiter nach Regensburg für 2 Wochen.
Und da es mein Lieblingsbrot in Winterthur nicht zu kaufen gibt, backe ich das halt (wie immer, wenn ich Zeit habe) selbst: Rogenvollkorn mit Kümmel.
Roggenbrot mit Kümmel
Vorbereitet hatte ich das schon gestern Nacht. 350 Gramm Roggenvollkornmehl und 150 Gramm Haferflocken, 5 EL Kümmel, etwas Salz, 2 Trockenhefe-Packerl, etwas lauwarmes Wasser, etwas Olivenöl. Alles schön mit dem Handmixer verrühren, bis ein glatter homogener Teig entsteht. Dann in eine Backform mit Backpapier geben und 45 Minuten auf doppeltes Volumen gehen lassen. In eine Tüte verpackt in den Kühlschrank geben.
Am nächsten Morgen aus dem Kühlschrank nehmen und nochmal eine Stunde Ruhen lassen. Dann 30 Minuten bei Oberunterhitze und 220 Grad backen. Dann aus der Form nehmen und wenden. Nochmal 45 Minuten bei 200 Grad backen. Ofen ausschalten und Brot im Ofen auskühlen lassen.
Das Brot dann in einer Plastiktüte im Kühlschrank aufbewaren. Ich toaste es dann immer vor dem Verzehr. Dann riecht es und schmeckt ws, wie frisch aus dem Ofen.
Du muss angemeldet sein, um einen Kommentar zu veröffentlichen.