„Mein Brot“ ist mir ausgegangen. Also habe ich während das Eröffnungsspiel der Fussball WM in México lief ein neues Brot gebacken. Diesmal mit Haferflocken, Roggenvollkornmehl, Dinkelvollkornmehl und neu Buchweizen!
Zutaten:
200 Gramm Haferflocken
200 Gramm Roggenvollkornmehl
100 Gramm Dinkelvollkornmehl
50 Gramm Buchweizenflocken
3 EL Kümmel
2 Päckchen Trockenhefe
1 TL Salz
250ml lauwarmes Wasser
Alles, bis auf das Wasser, in den Rührtopf geben, umrühren. Dann erst das Wasser dazugeben und etwa 5 Minuten mit der Knetmaschine Rühren lassen, bis der Teig gleichmäßig klebt und einen Klumpen ergibt.
Den Teig in eine mit Backpapier ausgekleidete Form geben und zugedeckt mindestens 1 Stunde gehen lassen, bis sich der Teig verdoppelt.
Danach den Teig samt Form in den Ofen geben. 50 Minuten bei 180 Grad, dann Brot aus der Form stürzen und weitere 40 Minuten bei 180 Grad backen lassen.
Fertig. Riecht beim Backen schon super. Und schmeckt super. 😎👍
Diesmal mit Sonnenblumenkerne! Los geht’s! Für ein 500 Gramm von „meinem“ Brot braucht es:
200 Gramm Haferflocken und mit Ayran aufgießen, bis die Flocken/Kerne bedeckt sind. Dann 30 Minuten einweichen lassen.
Ayran? Ja! Das ist ein in der Türkei beliebtes Getränk aus Jogurt, Wasser und Salz. Hat man kein Ayran, nimmt man eben Jogurt, mischt es mit einem Drittel Wasser auf und gibt eine Prise Salz dazu. Easy.
Nach 30 Minuten Einweichzeit gebe ich 4 Esslöffel Kümmel dazu. Ebenso 300 Gramm Vollkorn-Dinkel-Mehl. Und ganz wichtig: Zwei Esslöffel Olivenöl! Das Gemisch wird mit einem Kochlöffel gleichmäßig durchgerührt.
In ein Glas gibt man einen Teelöffel Honig, handwarmes Wasser und einen Beutel Trockenhefe. Man wartet bis sich Schaum bildet und rührt das Glas Hefe Gemisch unter den Teig.
Normal sollte der Teig nun schön feucht sein. Wenn nicht, Wasser dazu geben. Wenn der Teig zu nass ist, gibt man noch etwas Haferflocken bei.
Den Teig im Rührtopf abdecken oder wie ich es mache in eine Plastiktüte geben und stehen lassen, bis sich die Teigmenge verdoppelt hat.
Es dauert etwa eine Stunde bis 90 Minuten bis der Teig aufgegangen ist. Dann nimmt man die Schüssel aus der Plastikfolie und rührt den Teig nochmals schön durch.
In eine Backform kommt ein angefeuchtetes Backpapier. So lässt es sich besser der in die Form reinpassen.
Dann gibt man den Teig aus der Schüssel in die Backform. Ich habe dann den Teig mit Spnnblumenkerne bestreut, wie man auf den Bildern sieht.
Anschliessend lasse ich den Teig nochmals aufgehen, bis er sich wieder verdoppelt hat.
Man sieht, dass der Teig quasi aus der Backform quillt. Dann ist genug und die Backform kommt in den Ofen.
Zuerst stelle ich auf 220 Grad für 40 Minuten. Dann stürze ich das Brot aus der Backform auf ein weiteres Backpapier.Dies weil dann das Brot rundherum gleichmäßig durchgebacken wird.
Anschliessend drehe ich auf 180 Grad für weitere 40 Minuten. Danach steche ich das Brot mit einem Holzspiess an und checke, ob noch Teig daran hängen bleibt. Je nach Dicke und Konsistenz kommen nochmal 20 Minuten dazu.
Am Schluss nehme ich das Brot aus der Backröhre heraus und lasse es ruhen bzw. auskühlen. Danach kommt es in eine Plastiktüte verpackt in den Kühlschrank. Die Restfeuchte verteilt sich dadurch besser, es gibt keine zu harte Kruste und zweitens hält das Brot im Kühlschrank länger.
Möchte ich Brot essen, so schneide ich ein paar Scheiben dünn ab und stecke es in den Toaster. Es schmeckt dann, wie frisch gebacken.
Nachdem ich das letzte Vollkornbrot bei Allnatura in Winterthur gekauft hatte und es als „seltsam geschmacklos“ empfand, nahm ich mir gestern mal wieder Zeit selbst ein Brot zu backen. Wobei ich den Teig am Abend vorbereitete und über Nacht in den Kühlschrank stellte. Erst am Morgen ging es in den Backofen.
Ich hatte noch Roggenvollkornmehl im Haus. Also suchte ich nach passenden Rezepten. Fand allerdings nur Sauerteig-Rezepte oder abenteuerliche Mehrkornrezepte. Eines sogar mit Curcuma und Zimt.
Roggenvollkornbrot mit Haferflocken und Kümmel
Eines der Rezepte enthielt einen Teigansatz mit Weizenmehl, welches bei meiner Ernährung allerdings komplett ausfällt. Ich hatte die Idee den Weizenmehlanteil durch Haferflocken zu ersetzen. Haferflocken werden als Gegenmittel für meinen Bluthochdruck empfohlen. Passt.
Zutaten:
100 Gramm Haferflocken
350 Gramm Roggenvollkornmehl
2x 7 Gramm Trockenhefe
1 EL Honig
2 EL Kümmel
1 EL Salz
1 bis 2 EL Olivenöl
Ca. 300 ml Wasser (oder Milch)
Vorgehen:
In eine kleine Schüssel kommen 100 Gramm Roggenvollkornmehl, 1 Päckchen Trockenhefe, etwas lauwarmes Wasser und 1 EL Honig. Diese Mischung wird verrührt und anschliessend zur Aktivierung der Hefe stehen gelassen, während man den Hauptteig vorbereitet.
In eine Rührschüssel kommt der Rest des Roggenvolkornmehl’s, 100 Gramm Haferflocken, 1 Päckchen Trockenhefe, 1 EL Salz, 2 EL Kümmel. Diese Bestandteile werden mit einem Löffel trocken gleichmässig vermengt.
Anschliessend kommt unter ständigen Rühren mit einem Mixer der Vorteig, sowie lauwarmes Wasser (oder Milch) hinzu, sowie 1 bis 2 EL Olivenöl. Gerührt wird, bis sich ein glatter klebriger Teig bildet. Sollte er zu trocken sein, gibt man Wasser hinzu. Wird der Teig zu feucht und glänzt, gibt man etwas Roggenvolkornmehl’s dazu.
Dann nimmt man eine Backform und gibt einen Schuss Olivenöl hinein und verteilt dieses mit einem Pinsel gleichmässig am Boden und den Wänden.
Anschliessend streicht man den Teig mit einem Teiglöffel in die geölte Form möglichst ohne die Wände mit Teig zu verschmieren. Sonst ist das Olivenöl wirkungslos und man bekommt das Brot schwer aus der Form.
Danach hat man zwei Möglichkeiten:
Man deckt den Teig in der Form mit einem Tuch ab und lässt ihn für mindestens eine Stunde aufgehen.
Oder man deckt den Teig in der Form mit Frischhaltefolie und einem Gummiband locker ab und stellt den Teig in der Form über Nacht in den Kühlschrank.
Geht man nach Variante 1 vor, so kann man das Brot nach der Stunde Gehzeit sofort backen. Bei Variante 2 (welche ich bevorzuge) gibt man den Teig am nächsten Morgen in den Ofen.
Bei beiden Varianten sollte der Teig „mehr“ werden und es sollten sich Blasen an der Oberflache bilden. Dann wird das Brot schön locker.
Gebacken wird in drei Etappen mit Ober-/Unterhitze, wenn man (wie ich) eine Backform verwendet.
Zuerst 30 Minuten auf 230 Grad.
Dann 30 Minuten auf 200 Grad.
Das Brot aus der Form nehmen und 15 Minuten „kopfüber“ bei 200 Grad backen.
Die Form hat den Vorteil, dass der Teig eben „in Form“ bleibt. Aber den Nachteil, dass Feuchtigkeit nicht nach allen Seiten entweichen kann. Deshalb oben der dritte Schritt.
Gibt man den Teig ohne Form in den Ofen, ao entfällt das natürlich.
Hinweis: Wenn man keinen Kümmel mag, kann man auch geschälte Sonnenblumenkerne oder eine Körnermischung nehmen.
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